Spruch des Tages
-
Wir alle stricken unser Leben selbst, jeden
Tag ein Stück weiter.
Die einen stricken liebevoll und sorgsam,
man merkt, welche Freude es ihnen bereitet,
ihr "Lebenswerk" zu gestalten
Die anderen stricken mühevoll und ungern,
man merkt, welche Kraft und Arbeit es sie
kostet, ihr "Lebenswerk"
- jeden Tag neu aufzunehmen.
Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein ganz schlichtes.
Oft ist es ein buntes Maschenwerk, oder ein
Stück in tristen Farben.
Nicht immer können wir die Farbe selber
wählen und auch die Qualität der Wolle
wechselt, mal strahlend weiß und flauschig
weich, mal grau und ruppig kratzig.
Und öfters lässt man eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun
und zurück bleiben Löcher und ein
unvollständiges Muster.
Manchmal reißt der Faden und es hilft nur
ein dicker Knoten.
Wenn wir unser Leben betrachten, wissen wir
genau, welche Stellen es sind.
Und so oft geschieht es, dass einer sein
Strickzeug in die Ecke schmeißt.
Es wird für uns Menschen stets ein Geheimnis
bleiben,wie viel Lebensfäden uns noch zu
verstricken bleiben
Du alleine hast die Nadeln in deiner Hand.
Du kannst das Muster bestimmen und wechseln,
die Technik oder das Werkzeug beeinflussen.
Nur eines, das geht bei diesem besonderen
Strickwerk "Leben" nicht:
Du kannst es nicht wieder aufziehen, sondern
immer nur wieder neu ansetzen. -
Einbildungskraft entschädigt den Menschen für das,
was er nicht ist; Humor tröstet ihn für das, was er ist.
- Oscar Wilde - -
Wenn der Abend kommt
Dann wird das Herz mir klein
Langsam wird es dunkel
Ich fühle mich alleinIm Zimmer auf dem Tisch
Steht ein Aquarium
Und darin tauchen Fische
Um einen Stein herumIch stecke meinen Kopf
In das Aquarium
Den Fischen ist es einerlei
Schwimmen stumm herumHalt meine Atemluft im Bann
Die Lungen im Final
Ich halt die Luft noch länger an
Den Fischen ist das scheißegalSo wär ich fast ertrunken
Ich sah schon weißes Licht
Die Engel haben mir gewunken
Die Fische interessiert das nichtSo bring ich Dunkel in das Licht
Nicht alle denken was du denkst
Und die Moral von der Geschicht:
Gib Obacht wenn du Achtung schenkst -
**Herbstzaubermorgen auf der Waldwiese -**Elke Bräunling -
Eine Fee hatte über Nacht viele tausend und mehr kleiner Glitzerperlchen
über der kleinen Waldwiese am Rande der Straße ausgestreut.
Die legten sich über Gräser und Spinnennetze, kullerten in die Blütenköpfe
oder kuschelten sich zwischen Blütenstängeln und Samenkapseln.
Wie verzaubert sah die Wiese nun aus. Es war, als hätten viele tausend und
mehr kleine Waldwesen sie für ein Waldfest mit Perlenketten geschmückt.
Dies sah so schön und einladend aus, dass die Sonne lächelte, als sie sich am Morgen über die Hügel am Horizont lupfte.
Sie schickte gleich ein paar Sonnenstrahlen zu der kleinen “Festwiese”.
Die huschten über die Feen-Glitzerperlen, umschmiegten die Gräser, Blüten
und Spinnennetze und verwandelten die Wiese in eine Märchenwelt.
Wie eine Schatztruhe voller Diamanten, Perlen und Silberketten sah sie nun aus.
“Da liegt ein Schatz auf der Wiese!”, rief ein Kind.
Es saß in einem Schulbus, der wie jeden Morgen die Kinder in die große Stadt brachte.
Ein Schatz? Wo? Nun wollten alle Kinder im Bus den Schatz sehen und der
Busfahrer, der gerne Schulbusfahrer war, lächelte.
Er stoppte den Bus am Straßenrand in einer Parkbucht, schaltete die Warnblinkleuchten ein und öffnete die Türen.
Ein Schulbus mit Warnblinkleuchten?
War da vielleicht etwas passiert? Sogleich hielten ein Milchlaster und ein
Postauto an. Auch die Fahrer der vielen Autos, die es sonst immer sehr eilig
hatten, stoppten und hatten auf einmal Zeit.
Einer nach dem anderen parkten sie am Straßenrand und blickten auf die geheimnisvolle Zauberwiese hinab.
“Wie schön!”, riefen sie.
“Was für ein einzigartiges Naturwunder!”
“Ohhh! Ahhhh!“
„Toll!”
Und weil sich nun so viele an den Straßenrand drängelten, blieben noch mehr
Autos stehen. So drängelten sich immer mehr Leute am Rand der Wiese.
Sie taten, als hätten sie noch nie eine Wiese mit Tautropfen und Spinnweben,
die sich im Licht der Morgensonne spiegelten, gesehen.
Sie zückten Kameras und Handys und fotografierten Wiesenfotos.
Die schickten sie nach Hause oder zu Freunden oder sie stellten sie ins Internet,
so dass alle Menschen auf der Welt die Wiese sehen konnten.
Die Sonne wunderte sich. Es war doch nur eine Wiese wie viele andere auch!
Sie wandte ihre Strahlen ab und zog weiter zur nächsten Wiese und zur nächsten und nächsten.
Es gab so viele davon in jenen Herbsttagen, die die Menschen auch ‚Altweibersommer’ nannten. -
“Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute nicht fertig bringt.”
Marcel Aymé -
Drei Dinge helfen immer:
die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen
- Immanuel Kant -
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Den Augenblick zu nützen, bei jedem Schritt auf dem Wege
an den Abend zu denken, die größtmögliche Zahl glücklicher
Stunden zu verleben, das ist Weisheit.
-R. W. Emerson- -
Sich an den kleinen Dingen zu erfreuen,
ist eine Gabe, die nur wenige besitzen
- Nicole Oesterwind - -
Manchmal brauchen wir eine kleine Auszeit vom Leben,
damit wir die Dinge wieder klarer sehen können.
Einfach nur ein wenig Zeit für sich alleine,
ohne das hektische Treiben um uns herum.
- Nicole Oesterwind - -
Die Zeit ist eine Leihgabe,
...doch jeder Tag ist ein Geschenk -
Ich wünsche Dir
die Fröhlichkeit eines Vogels am Ebereschenbaum am Morgen,
die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag,
die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend.
- irischer Segenswunsch - -
Gib nicht auf
wenn Dir etwas im Wege steht...
Lauf nicht weg wenn Du Angst hast...
Verschließ Dich nicht wenn Du reden magst...
Lebe was Du fühlst...
und lass niemals Deine Träume sterben...Bleib immer Du!
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Viele Menschen wissen, daß sie nicht glücklich sind.
Aber noch mehr wissen nicht, daß sie glücklich sind!
- Peter Rosegger - -
Es ist egal, was andere über uns denken,
denn sie tun es auch, wenn wir uns
nicht den Kopf darüber zerbrechen.
Geben wir ihnen also keine Macht über uns.
Lassen wir uns die Lust nicht nehmen,
unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen.
- Nicole Oesterwind -