Flugzeitänderung vor der Reise
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Wenn Du keinen findest, dessen Kundenorientierung zu Dir passt, besteht ja immer noch die Möglichkeit, sich Reisen selbst zusammenzustellen und alles selbst zu organisieren. Augenscheinlich ist das ja alles ganz einfach, oder warum erklären hier so viele den Veranstaltern und Fluggesellschaften, was für einen hanebüchenen Mist sie so machen?
Natürlich muss man dann auch Vorkehrungen gegen verschiedene Unwägbarkeiten treffen. Wer zeigt einem den richtigen Bus zum Hotel? Wann ist der Rückflug? Welches ist das richtige Terminal für den Rückflug? Selbst daran scheitern manche ja bereits, wenn sie das alleine machen sollen.....
Aschewolke oder andere Naturkatastrophen und Wetterphänomene, Insolvenz der Fluggesellschaft oder eines sonstigen Vertragspartners....
Man hätte auch bei Mängeln nicht einen einzigen Partner mit Gerichtsstand in D, sondern müsste jeden Dienstleister einzeln zur mangelfreien Leistung auffordern, evtl Prozesse im fernen Ausland ohne jegliche Sprachkenntnis führen, könnte nicht von Übernachtungspreisen profitieren, die durch die eingekaufte Masse deutlich geringer sind,als die selber erzielbaren Preise vor allem zur Hauptsaison in beliebten Gebieten..... -
@ vonschmeling
Die Benachrichtigung an sich ist schon ok. Nur die Art und Weise ( keine Begründung, Fax am Tage vor der Abreise, obwohl schon 2 Tage vorher bekannt, keine kulanzmäßige Entschädigung) halte ich für nicht in Ordnung. Da drängt sich doch geradezu der Verdacht auf, dass so etwas bewußt und mit System geschieht. Da bin ich doch kein Einzelfall. Das meine ich mit unseriös.
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Wenn das Fax 2 Tage vorher datiert war, Ihr es aber erst kurzfristig bekommen habt, ist das doch nicht das Verschulden des RV's sondern, das des Hotels. Das hättest Du dann vorort gleich klären sollen, warum dies so spät an Euch weitergegeben wurde.
Alles hat der RV nun auch nicht zu verantworten

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mag sein, dass Du in diesem Punkt Recht hast. Bleiben aber noch die beiden anderen Punkte. Aber irgendwie glaube ich nicht an eine Verkettung unglücklicher Umstände. Bei einer Sofort-Info hätte ich ja genügend Zeit zum Handeln gehabt. Diese Eventualität wollte man sicherlich aus dem Wege gehen.
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Welche Art von Handlung schwebt dir vor, Pauschal2013?
Hijacking ist bekanntlich strafbar ...Im Übrigen sind diese Informationen immer sehr kurz gefasst (ohne Begründung!) und das Maß der Verlegung rechtfertigt m.E. auch keine Minderung - sorry.
Ich würde dir raten, nicht allzuviel in das Vorgefallene hineinzugeheimsen, der Veranstalter hat sich im Rahmen seiner Rechte bewegt und somit nicht die geringste Veranlassung, irgendetwas irgendwie "aus dem Weg gehen" zu wollen. -
@ vonschmeling
hijacking wäre wohl eher auf den nur telefonisch erreichbaren Reiseleiter möglich gewesen. Aber soweit wollte ich dann doch nicht gehen. Aber man hätte schon über das eine oder andere Telefonat noch ein wenig mehr erreichen können, evtl. auf einen anderen Flug umbuchen oder Kulanzentschädigungen mit dem Reiseleiter aushandeln.
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Der Reiseleiter ist überhaupt nicht befugt, solche Verhandlungen zu führen.
Du hättest jederzeit von zuhause aus unmittelbar nach der Rückkehr beim Veranstalter Beschwerde führen können, sodass die Zustellung der Nachricht deine tatsächlichen Handhaben in keiner Weise einschränkt.
Die Vorstellung, eine Umbuchung auf einen anderen Flug zu erreichen ist völlig illusorisch, ebenfalls nicht von der Incoming-Agentur (örtlichen Reiseleitung) erbringbar - die kümmern sich allein um die Belange vor Ort (Hotel, Transfer) und nicht um den Leistungsteil Flugreise.
Sachlich betrachtet ist das alles bestenfalls ein Ärgernis, keinesfalls jedoch Mutwillen oder gar mangelnde Seriosität. -
@ vonschmeling
Wahrscheinlich hast Du Recht. Scheinst Dich wirklich auszukennen im Reiserecht. Du klingst zwar manchmal wie eine Anwältin der Reiseveranstalter, aber klingt alles sehr plausibel. Trotzdem könntest Du auch ein wenig Verständnis für leidtragende Reisende aufbringen, und ein wenig mehr für deren Rechte eintreten.
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@Pauschal2013
Ich versuche so gut es geht, die Urlauber hier im Forum über ihre rechtlichen Möglichkeiten zu informieren und bestärke jeden, der sich gegen Unregelmäßigkeiten im Rahmen dieser Rechte zur Wehr setzen will - besser kann ich mich auf dieser Ebene nicht einsetzen.
Mir mangelt es zudem keinesfalls an Verständnis, allerdings liegt mir viel an Aufklärung, wenn mit dem spitzen Finger auf den Falschen gezeigt wird.Zumeist sieht man - so wie du jetzt - die Sachlage in einem anderen Licht, wenn man mehr Informationen über Verteilung von Verantwortung bei einer Pauschalreise erhält. Aus meiner Sicht ist das schon ein gutes Ergebnis und vielleicht das Beste, was man mittels des Mediums Urlauberforum erreichen kann.

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@ vonschmeling
OK. Aber wen außer den RV kann ich für meine Situation verantwortlich machen. Der RV ist es doch, welcher die Flugzeiten ändert. Daher zeige ich doch nicht mit den Fingern auf Falsche. Dass ich bei einer Beschwerde wenig Chancen auf Erfolg haben werde, hast Du mir ja bereits übermittelt, da man sich ja in einem rechtlich sicheren Rahmen bewegt (Vorverlegung nicht über 10 Stunden). Da es sich, wie schon mehrfach beschrieben leider nicht um einen Einzelfall handelt, werden die Toleranzgrenzen auf Kosten der Reisenden schamlos ausgenutzt.
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@ tina1312
ich glaube Du bist nicht ganz im Thema. Bei meinem Rückflug hat sich nicht nur die Zeit um 6 Stunden nach vorne verschoben, auch die Fluggesellschaft wurde von Tailwind auf Onair geändert und der Zielflughafen von Paderborn auf Hannover. Dieses kann eigentlich nur vom RV gesteuert werden.
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@Pauschal2013
Es handelt sich gewiss nicht um einen Einzelfall, aber es ist auch bei weitem nicht die Regel.@Domino bezog dazu bereits Stellung und ich schließe mich @Dominos Posting an - Flugzeitänderungen bisher (2x) nur bei außergewöhnlichen Ereignissen.

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Nun, gelegentlich wird auf ein ganz anderes Operating umgebucht, und das geschieht dann schon durch den Reiseveranstalter.
Wie es im Falle Pauschal2013 war weiß ich nicht.Jedenfalls ist der RV nicht verantwortlich dafür, wenn das Hotel die Nachricht 2 Tage rumliegen lässt bevor es sie dem Fluggast aushändigt, und ergäbe sich daraus auch weder ein Nachteil für diesen, bzw. ein irgendwie gearteter Vorteil für den RV.
Insofern sind die Begriffe "Lockangebot" und "nicht seriös" eben nicht angemessen - oder mit dem Finger auf den Falschen gezeigt.Edit: Ooops - freshup vergeigt! :?
Ergo: In der Causa Pauschal2013 war also für die Verlegung in der Tat der Veranstalter verantwortlich. -
@ Kourion
und warum teilt man mir dieses außergewöhnliche Ereignis nicht mit ?
Eine einfache Begründung auf der Benachrichtigung hätte genügt. Aber leider gab es diese nicht. Somit sind allen Spekulationen Tore und Türen geöffnet. Könnte es vielleicht damit zu tun haben, dass man sich aus Kostengründen einen Flug gespart hat? -
@ vonschmeling
Die Begriffe Lockangebot und Unseriös bezogen sich in jedem Falle auf den RV, denn er hat das Angebot mit den voraussichtlichen Flugzeiten ja preislich dargestellt.
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@Kourion
Ich spreche immer von "statistischen Gewinnern" bzw. "Verlierern", deshalb würde aus meiner Sicht auch die schönste Statistik nicht wirklich helfen.
Ich habe eine Freundin, die sehr oft mit Skyairlines (r.i.p.) geflogen ist - sämtliche Operatings fanden genau zu den Zeiten statt, die bei der Buchung angegeben waren.
Derweil galt diese Airline als "der Antichrist der Flugzeitentreue".

Gepfiffen daher auf alle Statistiken - wenn´s einen erwischen soll, erwischt´s einen und man sollte das beste daraus machen.@Pauschl2013
Ohne mich jetzt upzudaten, wie lange deine Reise in der Vergangenheit liegt:
Hast du denn erwogen, dem RV mal zu schreiben und in aller Höflichkeit um eine Kulanz zu bitten?
Falls sich das nicht gerade im ersten Quartal 2013 zugetragen hat, würde ich darüber durchaus einmal nachdenken.
Man staunt - aber Kundenzufriedenheit ist etlichen RV ein ehrliches Anliegen und man erreicht oft außerhalb der gesetzlichen Regelungen wenigstens ein Trostpflaster! -
@ vonschmeling
Die Reise liegt genau 2 Tage zurück. Wir sind am Freitag aus der Türkei zurückgekommen.
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@Pauschal2013
Es war Kourion, die von einem "außergewöhnlichen Ereignis" betroffen war - das bezog sich nicht auf deine Causa.
Da durch die AGB abgedeckt ist es unüblich, den Kunden näher ins Bild zu setzen bezüglich der Gründe. Zumeist würde er sie weder verstehen, noch würde es ihm irgendetwas nützen.Und nein, keineswegs konnte der Veranstalter etwas "preislich darstellen", das gar nicht Vertragsbestandteil ist - hier die Flugzeit/ der Operator.
Das ist leider ein sehr verbreiteter Irrtum - aber eben ein Irrtum.
Wenn dir jemand erzählt, die Reise X kostet n€, "weil wir da einen Z Flug haben", erzählt er dir kompletten Mumpitz, und du solltest ihn ggf. von deiner Haltung dazu in Kenntnis setzen. -
Pauschal2013:
@ vonschmelingDie Reise liegt genau 2 Tage zurück. Wir sind am Freitag aus der Türkei zurückgekommen.
Wunderbar!
Dann mach Gebrauch von deinen Möglichkeiten, informiere den RV sachlich und knapp gefasst über deinen Ärger - und falls du damit auf Granit beißt, kannst du ihn immernoch auf deine persönliche Black List setzen.
