Verreisen mit Kleinkindern
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Danke, curi.

Ich habe dann auch irgendwann entschieden, zumindest die kürzere Strecke (gut 700 km) im PKW zurückzulegen - was bei einer Fahrt in der Ente im Schnitt gut 9 Std. bedeutete - mit Rückenwind.
Bei der längeren war's leider für mich "nicht zumutbar". -
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Wer nicht verstehen will, der muss ja nicht verstehen.
Toleranz sollte meiner Meinung nach immer von beiden Seiten ausgehen, und das heißt nun mal für Familien gut abzuwägen, ob das Kind den Flug wirklich gut mitmacht und für mitfliegende Nicht-Eltern, sich die bösen Blicke zu schenken.
Wenn sich beide Seiten darauf verlassen könnten, dass jede Seite bei ihrer Entscheidung auch an die andere gedacht hat, bräuchten wir wohl den ganzen Thread hier nicht - und den mit den kinderfreien Hotels auch nicht.Leider habe ich das Gefühl, dass die Entwicklung eher in die andere Richtung geht und das finde ich traurig. Vielleicht haben wir ja demnächst auch Familienairlines und kinderfreie Airlines?!
Minerva
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Ist das jetzt eigentlich so 'ne Art 'Sommerloch'?

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@bernhard
Jau, die Temperaturen deuten darauf hin....

@Minerva
Ich habe mich hauptsächlich über einen Satz von dir "echauffiert"
(ich zitiere dich):
"Falls sie jedoch den Vater oder die Großeltern des Kindes besucht hat, sieht es anders aus, ... und es wäre meine Toleranz ihr gegenüber gefragt.""Echauffiert" aus dem Grund, weil man das eben nicht wissen kann - aber erwähnt, dass es "unangenehm" war... was vllt. bemerkt wurde und dann auch der Betroffenen unangenehm / peinlich war. Darum hab ich meine eigenen Erfahrungen so ausführlich beschrieben.

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OT Eine neue Treibjagd im 'Sommerloch'?

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@ENIGMA
Egal wie man zu dem Posting steht - und du stehst ja nun nicht drauf...Den Ball vorgelegt hat @Minerva, die ja ebenfalls in diese Richtung tendiert.
Warum nun gezielt und sehr (!) persönlich gegen eine andere Userin vorgehen, die die Meinung der TO teilt... das Eingangsposting der TO / die TO aber außen vor lassen.
Versteh ich nicht. :? -
@Verena, nur du allein musst dich letztendlich für die Art des Urlaubs oder des Reisens entscheiden, der zu euch und eurer Situation passt. Du wirst hier gefühlte Millionen User antreffen, die mit einem Baby um den halben Erdball und ihrer Meinung nach auch problemlos gereist sind und mindestens genauso viele, die dies generell für sich ablehnen. Ich persönlich habe als Mutter immer gesagt, dass alles im Leben irgendwie seine Zeit hat und so bin ich auch gereist. Mit meiner Tochter bin ich das erste Mal mit 4 Jahren ganz altmodisch, wenn man so will, in ein kindgerechtes Hotel in der Türkei geflogen und wir haben dort viel Zeit am Strand verbracht. Den Papa haben wir dann beizeiten im Sand vergraben und abends gings dann eben als pädagogische Maßnahme zur Miniplaybackshow und zur Kinderdisco, denn schließlich wollten doch die lieben Kleinen voller Stolz die Dinge aufführen, die sie im Laufe des Tages mit der netten Animation einstudiert hatten. Wir haben diese Zeit als Eltern sehr genossen, denn dem Töchterchen gings sichtbar gut. Später kamen dann Rundreisen und kulturelle Highlights dazu, denn schließlich ging es uns dann auch darum, dass unsere Tochter sich mit anderen Kulturen auseinandersetzt und Land und Leute kennenlernt. Aber wie gesagt, diese Entscheidung kann nur jeder für sich selbst beanspruchen.
@ENIGMA, ich finde, du verlierst auch dein Gesicht, wenn du nicht den Arsch in der Hose hat (so wie du es so schön formuliert hast, mein Sprachgebrauch wäre es nun in einem Forum wahrscheinlich eher nicht), den "angebeteten" User auch namentlich zu benennen, damit er, wie es sich unter Erwachsenen und vor allem in einem Forum gehört, dazu äußern kann und nicht nochmal nachfragen muss, ob er tatsächlich gemeint ist. Denn die Zeiten von "Rate mal mit Rosenthal" sind nun inzwischen auch schon ein paar Jährchen und die Zeit, als man mit jemandem in der 3. Person kommuniziert hat, immerhin schon ein paar Jahrhunderte her.
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O.K.bevor es wieder eskaliert und es eine Blockbildung gibt und ich mich nicht an solchen Dingen beteiligen mag,trotz Untersellungen einiger User das es so sei.
Tauscht eure persönlichen "Wertschätzungen" bitte per PN aus.
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Ich gehe mal auf die Eingangsfrage zurück. Ihr habt gute Erfahrungen mit eurem Kleinen im Urlaub gemacht, kennt den Kurzen auch besser als jeder andere hier im Forum. Darum verlasst euch einfach auf euer Bauchgefühl. Wenn ihr unsicher seid, lasst es, denn Unsicherheit überträgt sich aufs Kind. Die Kleinen haben ein feines Gespür dafür, wenn Mama und Papa nervös werden. Berichte übe die Erfahrungen anderer Eltern nutzen nicht wirklich, denn wie schon erwähnt, jedes Kind ist anders. Und auch Eltern sind nicht alle gleich.
Meine eigenen Urlaubserfahrungen mit 3 kleinen Kindern: Wir haben jahrelang Ferienhausurlaub in Dänemark (Bornholm ist unsere Lieblingsinsel), Schweden oder Norwegen gemacht. Mit dem Wetter hatten wir immer Glück. Die Anreisen mit PKW waren teilweise sehr lang, wurden aber durch Fähren unterbrochen. Die Kinder haben lange Strecken, teils bei Nacht, fast immer verschlafen. Geflogen sind wir nicht, weil wir dazu keine Lust hatten. Mir wäre es zu stressig gewesen, zum Flughafen zu fahren, Koffer und Kinder im Auge zu behalten usw. Und wenn mal eines quengelig wurde, was immer mal vorkommt, dann ging es nur uns etwas an. -
Tauscht eure persönlichen "Wertschätzungen" bitte per PN aus.
Aber egal...
Keine Ahnung, was Du mir sagen wolltest, aber ich bin immer noch der Meinung, dass man grundsätzlich Rücksicht auf andere nehmen sollte (denn Fakt ist: ein plärrender 1jähriger ist nicht wichtiger als ein 2jähriger, der schlafen könnte, wenn's denn ruhig wäre) - was Du mit Deinen Kindern und Enkelkindern usw. usf. treibst, interessiert mich - ehrlich gesagt - null! (Gott sei Dank werd' ich Dir auch niemals begegnen
)
Und ich glaube, sonstige Kommentare/Fragen etc. pp. sind hier auch nicht weiter von Interesse - somit: Ende OT!
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Mein Gott, gehts denn hier jetzt weiter?

Wir sind mit unseren Kindern (ist allerdings schon viele Jahre her
.)
auch in den Urlaub geflogen als sie 2 Jahre und weniger alt waren.
Und klar hatten sie Ohrenschmerzen beim Steig oder Landeflug und haben deshalb auch geweint (gebrüllt)
Hat zur damaliger Zeit aber niemanden aufgeregt.Kann es sein dass die heutige "Gesellschaft" einfach Kindern gegenüber weniger tolerant geworden ist ?
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Einen wunderschönen sonnigen guten Morgen!
Also,ich kann beide Seiten verstehen,bin auch Mama mit Kind ( zu meinen Erfahrungen gleich ) und ich muss sagen, mich stören nicht die plärrenden Kinder, sondern eigentlich eher die Eltern, die entweder mit der Situation total überfordert sind, oder demonstrativ das Kind plärren lassen, weils nun mal so ist,wenn man mit Kleinkindern verreist....
abgesehen davon,dass ein Flug für die Kleinen anstrengend sein kann...finde ich Situationen im Hotel z.B. beim Essen sehr anstrengend, im letzten Sommerurlaub hatten wir eine Familie mit 4 Kleinkindern am Nebentisch, jeden Abend das selbe Theater: Wenn DU die MÖHRCHEN und die ERBSEN gegessen hast, dann....dann darfst Du noch ein paar POMMES.
Hallo? Auch die kleinen haben Urlaub,....haben natürlich keine Erbsen und Möhrchen gessen, den Speisesaal zusammengeplärrt, Mutti und Papi hats nicht interessiert...weil wies läuft war ja abgemacht...also haben wir über ne halbe Stunde diesem armen Kind zugesehen,wie es sich in die Verzweiflung geschrien hat...ach hätt ich ihm so gerne die Pommes gegeben...
(Stell sich einer vor, man würde der Mami sagen..erst wenn du deinen Liter Wasser getrunken hats, dann darfst Du Dein Glas Wein...)
Achso,was ich schreiben wollte, erste Flugreise mit dem damals 10 - jährigen..Katastrophe...ich/wir dachten alles ist gut...von wegen...im Flughafen erstmal den Wartebereich vollgekot..., zweimal schlapp gemacht...der Flug selbst...ich will nicht mehr daran denken....ich hätte im Vorfeld nie gedacht, dass mein Junior FLUGANGST hat...also immer kann man nicht abschätzen wie die lieben Kleinen/Großen drauf sind,und die Sache wegstecken.....
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@Malini, mal aus Sicht der Eltern des Einjährigen. Der einjährige ist die meiste Zeit leicht zu händeln, weint sehr selten und im Flieger weint er dann, warum auch immer (Ohrendruck, gestörter Schlafrythmus ect...) Erwachsene wie Du lassen die Eltern fühlen, dass sie und ihr Kind als Störfaktor angesehen werden und werden nervös und reagieren nicht souverän und können das Kind nicht beruhigen.
So kann man es auch sehen.
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Da es im Eingangsposting von @Minerva hauptsächlich um ein Baby ging:
Babys haben bei mir ohne jeden Zweifel den Freuden-/Knuddelfaktor-Super-Bonus.

Und was den ev. gestörten Schlaf bei einem Nachtflug betrifft:
Das Weinen eines Babys beeinträchtigt meinen Schlaf deutlich weniger als lautes Schnarchen.