INFO-Thread :Wieviel Trinkgeld gebt Ihr?
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Meine Freundin und ich fliegen in drei Wochen nach Sharm el Sheikh, leider habe ich auf den letzten zwanzig Seiten wenig konkrete Ansätze gefunden, wass denn nun angemessen an Trinkgeld ist.
Was für einen Kellner, den Roomboy und die Bademeister / Poolboys?
Was mich besonders interessieren würde, was ist außerhalb der Anlage und für kleine "Dienste angemessen?
Zum einen für einen Fahrer, einen Guide der einen evtl. mehrere Stunden begleitet hat, Kofferträge usw.
Wir möchten uns im Urlaub zwar erholen, jedoch ist es uns absolut wichtig, als respektvolle und auch auf die lokalen Sitten angepasste Touris wahr genommen zu werden (dies erwarten wir alle in Deutschland doch auch immer...).
Danke & liebe Grüße
Carsten
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Wenn es Dir wichtig ist fair und respektvoll Trinkgeld zu geben, könntest Du die Höhe am erwarteten Trinkgeldaufkommen des Mitarbeiters festmachen.
Vorschlag:
kleine Standarddienstleistungen Roomboy, Beachboy, Kellner etc. : 50 Cent am Tag. (Das sind die Großverdiener im Hotel)
Handwerker (wenn auf dem Zimmer was kaputt war) oder dem Gärtner kann man auch mal 2-5€ zustecken. Fahrer/Tourguide ja nach Größe der Reisegruppe und ob er motviert war oder nur 08/15 Programm gemacht hat. +/- 2€ -
Lässt sich denn auch einfach die ägyptische Landeswährung einfach am Automaten auszahlen, in dem per Kreditkarte Geld abheben will? Sollte ja theoretisch möglich sein. Wollte Großteils alle Käufe per KK abwickeln.
@cratter13 sagte:
Lässt sich denn auch einfach die ägyptische Landeswährung einfach am Automaten auszahlen, in dem per Kreditkarte Geld abheben will? Sollte ja theoretisch möglich sein. Wollte Großteils alle Käufe per KK abwickeln.
es kommt ueblicherweise die landeswaehrung aus einem automaten...
wenn du deine kaeufe ueberwiegend per kreditkarte abwickeln willst, solltest du darauf achten, das du eine kreditkarte hast, die hierfuer keine zusaetzliche auslandsgebuehr erhebt, sonst kann dies schnell ein sehr teures vergnuegen werden -
Die Frage nach "richtigen" Höhe des Trinkgeldes kann man eigentlich nicht beantworten. Es ist (zumindest für mich) ein persönliches Empfinden, wie ich den Gegenüber und seine Dienstleistung wahrnehme. Dazu kommt auch das subjektive Gefühl, ob die Dienstleistung aus Freude an der Arbeit am Kunden/Gast und offensichtlich gern erbracht wurde oder nur Mittel zum Zweck ist.
Was bei mir nur eine untergeordnete Rolle spielt, sind die Verdienstverhältnisse der Dienstleister.
Umgemünzt auf Ägypten heißt das, dass wir bisher ausschließlich im Kempinski Soma Bay waren und auch in kein anderes Hotel gehen werden. Dort (und nur dort können wir das einschätzen) gibt es keine Jagd nach Bakschisch, kein überlanges Stehenbleiben der Kofferträger oder keine besonderen Anstalten der anderen Staffs. Dort wird gern Service erbracht.
Getestet haben wir das, indem wir Trinkgelder abwechselnd am Anfang des Aufenthalts oder aber erst am letzten Tag "verteilt" haben. Die Qualität des jeweiligen Services war identisch.Wir rechnen für eine Woche Aufenthalt ca. 50-70 Euro und geben das gern. Allerdings (gilt auch nur für uns aus Überzeugung) keine Münzen sondern mindestens "Raschelgeld", also 5 Euro oder mehr bzw. der Gegenwert in EGP. Das betrifft den persönlichen Roomboy und den Beachservice sowie den persönlichen Waiter. Für alle anderen wandern 50 Euro in die große Box, das Hotel hat einen internen Schlüssel zur Verteilung damit auch diejenigen etwas haben, die nicht im Licht arbeiten.
Tipp ist für mich kein Automatismus, sonder ich muss es "fühlen". Ich habe so z.B. bei einem Restaurantbesuch in Italien schon bei einer 150 Euro Rechnung 25 Euro Tip gegebene für herausragenden Service und auch mal gar nichts für Standard.
Aber auch hier wie überall im Leben, jedem wie es beliebt.
VG Sonnenkind
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Die Frage nach "richtigen" Höhe des Trinkgeldes kann man eigentlich nicht beantworten. Es ist (zumindest für mich) ein persönliches Empfinden, wie ich den Gegenüber und seine Dienstleistung wahrnehme. Dazu kommt auch das subjektive Gefühl, ob die Dienstleistung aus Freude an der Arbeit am Kunden/Gast und offensichtlich gern erbracht wurde oder nur Mittel zum Zweck ist.
Was bei mir nur eine untergeordnete Rolle spielt, sind die Verdienstverhältnisse der Dienstleister.
Umgemünzt auf Ägypten heißt das, dass wir bisher ausschließlich im Kempinski Soma Bay waren und auch in kein anderes Hotel gehen werden. Dort (und nur dort können wir das einschätzen) gibt es keine Jagd nach Bakschisch, kein überlanges Stehenbleiben der Kofferträger oder keine besonderen Anstalten der anderen Staffs. Dort wird gern Service erbracht.
Getestet haben wir das, indem wir Trinkgelder abwechselnd am Anfang des Aufenthalts oder aber erst am letzten Tag "verteilt" haben. Die Qualität des jeweiligen Services war identisch.Wir rechnen für eine Woche Aufenthalt ca. 50-70 Euro und geben das gern. Allerdings (gilt auch nur für uns aus Überzeugung) keine Münzen sondern mindestens "Raschelgeld", also 5 Euro oder mehr bzw. der Gegenwert in EGP. Das betrifft den persönlichen Roomboy und den Beachservice sowie den persönlichen Waiter. Für alle anderen wandern 50 Euro in die große Box, das Hotel hat einen internen Schlüssel zur Verteilung damit auch diejenigen etwas haben, die nicht im Licht arbeiten.
Tipp ist für mich kein Automatismus, sonder ich muss es "fühlen". Ich habe so z.B. bei einem Restaurantbesuch in Italien schon bei einer 150 Euro Rechnung 25 Euro Tip gegebene für herausragenden Service und auch mal gar nichts für Standard.
Aber auch hier wie überall im Leben, jedem wie es beliebt.
VG Sonnenkind
Ich finde diese Denkweise zu selbstbezogen.
Auch wenn ein einzelner Tourist mit seiner individuellen Trinkgeldhöhe nicht die Zukunft von Ägypten beeinflussen kann, so leistet er dennoch einen Beitrag. Es darf nicht sein, daß ein Roomboy mehr als ein Arzt oder Ingenieur verdient und Eltern deshalb ihre Söhne zu einer
"Karriere" als Hotelhilfsarbeiter bewegen, anstatt zur Schule zu schicken.
Einfach mal dem Roomboy, Kellner etc. anbieten, daß man jederzeit gerne Münzen zu Scheine wechseln kann und sich selbst ein Bild über die Einkünfte machen. Einen 10€ Schein wird man täglich los - mindestens!
Ich bin kein Geizkragen, stecke auch mal dem Gärtner 5€ zu, aber die "Verdienstoberschicht" im Hotel mache ich nicht noch reicher. -
@Fotomann - wenn Du dann so gut über den Verdienst der einzelnen Berufe dort informiert bist, dann verrate mir doch bitte einmal, welches Grundeinkommen die einzelnen Gewerke / Dienstleister dort haben. Ich glaube überhaupt nicht, dass der Hotelarzt weniger als ein Kellner zur Verfügung haben soll. Ganz dolle im Gegenteil - die Strukturen solltest Du Dir einmal genau ansehen. Z.B. Arzt - ist an den Apothekeneinnahmen maßgeblich beteiligt und das nicht zu knapp. Sein Honorar ist auch nicht schlecht - davon träumen deutsche Ärzte (natürlich immer im Landesverhältnis sehen). Und nun gönne dem Roomboy ein angemessenes Trinkgeld bei guter Leistung und glaube mir, reich wird er nicht.
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Nur mal um es an Deinem Beispiel festzumachen, es geht mitnichten um den Hoteldoc, der sich an chronisch dünnbepfinnen AI-Hotelpöppesen der meist ausländischen Gäste bereichert, sondern um fehlende Fachkräfte in der und für die einheimische Bevölkerung. Ein ägyptischer Landarzt kann einem Einheimischen keine Rechnung für einmal Blutdruckmessen und nen Streifen Antinal für 300€ aufs Auge drücken, die dieser sich wiederum bei seiner Krankenkasse zurückholt, dennoch brauchen sie dringend welche, oft sogar für wirklich vorhandene Probleme. Wenn aber jetzt genau diese Fachkräfte nach jahrelanger Ausbildung nichtmal das verdienen, was ein Raumpfleger durch unverhätnismäßige Trinkgeldgabe nach ner Stunde „wischst Du da“-Anleitung bekommt, ist der Anreiz nicht besonders hoch, sich in eine vernünftige Berufsausbildung zu stürzen.
Nebenbei bemerkt könnte eine ordentliche Ausbildung auch dem Problem der sinnlosen Reproduktion vorbeugen, nur wollen das in solchen Destinationen weder die, die vom System selbst profitieren, noch die Günstigurlauber, die sich durch für sie eigentlich recht verschmerzbare Trinkgeldgabe wenigstens mal 1-2 Wochen als Plantagenbesitzer fühlen können!
Aber das ist sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal Ägypten‘s, sondern trifft auf so ziemlich alle dritte Welt Urlaubsdestinationen zu, die in den seltensten Fällen demokratisch geführt werden und wo der Bevölkerung mit voller Absicht der Zugang zu Bildung verwehrt wird, um die Ressource Mensch besser ernten zu können...
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@doc3366 - doch es geht in diesem "Trinkgeldforum" um das Personal in den Hotels und auch um die Ärzte dort. Alles andere können wir nicht beeinflussen, nicht bewerten und ist auch nicht Thema. Der Roomservice hat i.d.R. eine Ausbildung , genau wie der Kellner und der Koch. Der Gärtner bekommt lediglich Anweisungen und kann auch ohne Ausbildung tätig sein.
Meiner Frage nach dem Grundverdienst geht man jetzt aus dem Weg, weil dazu keine Erkenntnisse vorhanden sind? Ich möchte hier nämlich keine Grundsatzdiskussion zur wirtschaftlichen und beruflichen Qualifikation der einzelnen Arbeitsbereiche für ganz Ägypten führen. Es interessiert ausschließlich der Tourismusbereich.
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Der Sinn der Einlassung des Fotomannes, auf welche Du Dich bezogen hattest, scheint an Dir vorbeigegangen zu sein, schade eigentlich!
Wieso können wir es weder beeinflussen noch bewerten und weshalb sollte es kein Thema sein?!
Die Höhe des Trinkgeldes bestimme ich (Einfluß), ob man sie für angemessen hält oder nicht, darf auch jeder selbst entscheiden (Bewertung) und wenn man in zig Threads rauf und runter diskutiert, wie man sich zu kleiden hat, wieso sollte man in einem Trinkgeldthread nicht darüber nachdenken und diskutieren, ob die Trinkgelder angemessen sind ( Thema)?!
Der Koch mag in der Regel eine Ausbildung haben, wie gut sie ist, um sich tatsächlich als solcher zu bezeichnen und nicht nur als Massenversorger, habe ich mich in vielen AI-Hotels (weltweit) schon öfter gefragt, der Kellner mag auch eine Ausbildung haben, oft jedoch leider berufsfern und dem Reiningungsdienst muß ich sie leider regelmäßig komplett absprechen, zumindest was Mindeststandards angeht, wie z.B. für Toilette und Waschtisch verschiedene Tücher zu verwenden.
Ich gehe Deiner Frage nach dem Grundverdienst keinesfalls aus dem Weg, traue es nur jedem, der den Weg zu HC findet zu, selbst eine Suchmaschine zu bedienen!? Meines Wissens liegen (nicht Hotel-) Ärzte- und Staatsdienereinkommen im Schnitt maximal zwischen 1500 und 2500 LE, bei einem momentanen Wechselkurs von >20:1 und den momentan dort aufgerufenen Preisen? Lasse mich diesbezüglich aber gerne korrigieren!
Nehmen wir mal an, ein Roomboy macht täglich nur 10 Zimmer (es dürften deutlich mehr sein) und gestehen ihm mal im Schnitt nen € zu, so liegt er bei 25 Tagen im Monat beim Doppelten der von mir genannten Obergrenze (ohne das tatsächliche Grundgehalt) und da wären wir bei des Pudels Kern, oder dem tieferen Sinn des Beitrages unseres Fotomannes, in meinen Augen absolut nachvollziehbar und lobenswert, das hier durchaus auch mal zu erwähnen.
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Hallo,
ich fliege mit meiner Freundin das erste mal nach Ägypten. Sind für zwei Wochen im Steigenberger Al dau Beach.
Habe gefühlt die letzten 50 Seiten gelesen, bin dennoch unsicher, wieviel Trinkgeld in welcher Währung jetzt angemessen ist.Ist es OK, wenn ich dem Roomboy täglich 0,5 - 1€ gebe? Oder lieber in LE/Dollar? Woran erkenne ich überhaupt einen guten Cleanservice? Muss gestehen, dass es mein erster Hotelurlaub wird..

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@doc3366 - Du solltest Dich doch einmal mit Kellner und Co. unterhalten. Schon ´mal etwas von Kost und Unterkunft gehört? Gleichzeitig hat fast jeder Ägypter eine große Familie zu ernähren. Und wenn wir das auf deutsche Verhältnisse übertragen - siehst Du es da auch so? Ich weiß, dass auch in deutschen Hotels die Angestellten gutes Trinkgeld und einen guten Mindestlohn bekommen - das gönnst Du denen dann auch nicht? Bitte überlasse den einzelnen Gästen was sie an Trinkgeld geben möchten und lasse es doch einfach, immer auf die "schlechtes Gewissen" Taste zu drücken. Du kommst für mich unwahrscheinlich überheblich und irgendwie auch missgünstig ´rüber. Da habe ich dann so gar keinen Bock auf weitere Diskussionen, muss ich zum Glück auch nicht - und tschüß.
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Erstmal willkommen im Holidaycheck Forum. Trinkgeldvergabe ist relativ, wie Du an den 2 Streithähnen hier erkennen kannst.
Jeder sieht das anders, ich kann Dir nur sagen, wie ich es in Ägypten machen und damit immer gut gefahren bin.Den Zimmerboy am 2. oder 3. Tag 5,- € geben oder auf das Kopfkissen legen, Du wirst sehen, daß Dein Zimmer immer ordentlich gereinigt sein wird. Du kannst natürlich auch täglich 1,-€ hinlegen, hat das gleiche Ziel. Die Ägypter interessiert es nicht, ob es ägyptische Pfund, Euro oder Dollar sind, wenn Sie zuviel Hartgeld haben, sprechen Sie einen schon an wegen Umtausch in Scheinen. Das kann man auch beruhigt machen, die Jungs können ja mit Hartgeld nicht viel anfangen. Meist übernehmen die Kellner dieser Aufgabe, haben ja auch natürlich am meisten an Kleingeld in der Hand. Im Seagull übernahm die Aufgabe die Kofferträger die bei Leuten nachfragten, die sich nach der Rückfahrtmappe umguckten, auch clever wie ich fand. Den Bedienungen an Tisch und Restaurant bekommen im Normalfall zwischen 0,50 Cent und 1,- € und zwar stetig morgens, mittags und abends. Hat man feste Bedienungen mit denen man sich super versteht, kann man das natürlich erhöhen oder ich gebe gerne schon mal Zigarren die super ankommen bei den meisten Leuten.
Wie gesagt, ich halte das nur so und habe mit relativ wenig Trinkgeld immer einen wunderbaren Urlaub verbracht. Viel wichtiger ist aber
Bitte und Danke zu sagen und jedem Mitarbeiter des Hotels Respekt entgegenzubringen. Du wirst sehen, Du erlebst einen super Urlaub. -
Ich bedaure es sehr, daß Du mir aufgrund Deiner Begriffsstutzigkeit Überheblichkeit und Mißgunst vorwirfst, ehrlich, und versuche es deshalb noch ein letztes Mal, aber bitte tue mir den Gefallen, die Diskussion ab Fotomann nochmal im Kontext zu lesen.
Ich will weder irgendwem vorschreiben, noch empfehlen, was er als Trinkgeld gibt, weshalb ich auch nicht auf den vorherigen Beitrag geantwortet habe, noch ferner liegt es mir, irgendwem ein schlechtes Gewissen zu machen! Meine Aussage ist, es kann nicht schaden, sich mal ein paar mehr Gedanken zu machen und andere Zusammenhänge aufzuzeigen! Eben die von Dit genannten zu Hause sitzenden und zu stopfenden Mäuler sind ein großes Problem in Ägypten sowie vielen ähnlichen Destination und wird dieses sicherlich nicht gelöst, wenn Urlauber mit Trinkgeldern um sich schmeißen.
Wenn jemand bereit ist, sich näher mit Ursache und Wirkung zu beschäftigen und meint, dennoch mit - in meinen Augem zwar falscher - Großzügigkeit besser helfen zu können, so möge er dies gerne tun!
Du negierst andere Sichtweisen und versuchst gar eine Diskussion abzuwürgen, da Du meinst, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. Und was die Kausalität zwischen Mindestlohn und Trinkgeld in deutscher Hotellerie und Gastronomie angeht und den Versuch es auf diese Ebene zu führen, so laß Dir gesagt sein, auch das kann für Dich nur nach hinten losgehen, ich arbeite in und lebe von selbiger seit gut 30 Jahren.
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Was mich mal interessiert, wo landen eigentlich die "Service-gebühren" die man für das Visa an die Incoming Agenturen bezahlt?
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Ich bedaure es sehr, daß Du mir aufgrund Deiner Begriffsstutzigkeit Überheblichkeit und Mißgunst vorwirfst, ehrlich, und versuche es deshalb noch ein letztes Mal, aber bitte tue mir den Gefallen, die Diskussion ab Fotomann nochmal im Kontext zu lesen.
Ich will weder irgendwem vorschreiben, noch empfehlen, was er als Trinkgeld gibt, weshalb ich auch nicht auf den vorherigen Beitrag geantwortet habe, noch ferner liegt es mir, irgendwem ein schlechtes Gewissen zu machen! Meine Aussage ist, es kann nicht schaden, sich mal ein paar mehr Gedanken zu machen und andere Zusammenhänge aufzuzeigen! Eben die von Dit genannten zu Hause sitzenden und zu stopfenden Mäuler sind ein großes Problem in Ägypten sowie vielen ähnlichen Destination und wird dieses sicherlich nicht gelöst, wenn Urlauber mit Trinkgeldern um sich schmeißen.
Wenn jemand bereit ist, sich näher mit Ursache und Wirkung zu beschäftigen und meint, dennoch mit - in meinen Augem zwar falscher - Großzügigkeit besser helfen zu können, so möge er dies gerne tun!
Du negierst andere Sichtweisen und versuchst gar eine Diskussion abzuwürgen, da Du meinst, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. Und was die Kausalität zwischen Mindestlohn und Trinkgeld in deutscher Hotellerie und Gastronomie angeht und den Versuch es auf diese Ebene zu führen, so laß Dir gesagt sein, auch das kann für Dich nur nach hinten losgehen, ich arbeite in und lebe von selbiger seit gut 30 Jahren.
@doc3366 - bitte versuche Dich zu mäßigen. Es nervt endlos, wie Du mit Usern umgehst, die nicht Deiner (einzig wahren?) Meinung sind. Das zeugt weder von besonderer Intelligenz noch von Anstand. Also bitte verschone mich mit Deinen Weisheiten.
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Du hättest doch tatsächlich die Chance gehabt, mal weiter als von Roomboy bis Hotelarzt zu denken, schade, daß Du sie nicht genutzt hast, verwundern kann es mich allerdings nicht!
Noch irgendetwas zum Thema nicht persönlicher Art?EwigReisender, irgendwo zwischen dem Service-Leistenden bis zum Veranstalter/der Incomingagency, der Verteilungsschlüssel ist mir nicht bekannt, möglicherweise ja dem Trinkgeldpauschalbeauftragtem über mir, vielleicht kann er auch gleich darüber aufklären, wie hoch dabei ein freiwilliger Aufschlag für den Aufschlag ausfallen muß, damit die vielen Mäuler der daran Beteiligten zu Hause gestopft werden können, um beim Thema zu bleiben?!
Ich sehe es übrigens tatsächlich als Service an, auf den ich allerdings sehr gut verzichten und deshalb auch dabei den pöhsen Geizkragen spielen kann und mir deshalb für diesen Service bisher jegliches Trinkgeld verkniffen habe, ich alten Mißgünstigen ich

Aber auch hier das gute alte Swingermotto: "Alles kann, nix muß!"
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Ich finde es schon mehr als gewagt - regelmäßig den Zusammenhang zwischen Trinkgeld und "Reproduktion"/Nachwuchs/"Mäuler stopfen" und andere Aussagen zu ziehen. Als ob eine Vielzahl von Kindern nun nur auf die Roomboys in Touristen-Destinationen beschränkt ist.
Vielleicht ist es auch manchmal der Fall, dass "Studierte" andere Prioritäten setzen - kaum Kinder erziehen können oder wollen, oft das bequeme, kinderlose Leben vorziehen, ... .
Für uns ist diese Betrachtung zu einseitig.
Unser Eindruck war eher, dass die Reinigungskräfte in speziellen "Unterkünften" in/neben der Hotelanlage wohnten und die Familie irgendwo im Lande lebte - da war es schwer möglich, nach einem "guten Tag mit reichlich Trinkgeld" für etwas mehr Nachwuchs zu sorgen.Wir honorieren gern gute Leistung - wir übertreiben nicht und lassen uns nicht ausnutzen - wenn Jemand glaubt, wir sind Goldesel und man bekommt ohne Leistung und Willen Geld hinterhergeworfen, so kann dieser lange warten.
Wir treten allen Einheimischen so entgegen, wir wir es an deren Stelle ebenfalls erwarten würden.
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Apsara, auf der Grundlage diskutiere ich gerne, wenn sich jemand wenigstens mit dem Geschriebenen auseinandersetzt und versucht, Gegenargumente aufzubringen!
Falsch verstanden hast Du, daß die „vielen zu stopfenden Mäuler“ der direkt linearen Reproduktion der im Tourismus Beschäftigten entspringen, im Gegenteil, der Fotomann hatte es beschrieben und die Denkweise ist m.E. in der Beziehung eher „einer wird schon im Tourismus unterkommen“. Ich sehe es genauso, daß die meisten der Beschäftigten in Staffhouses untergebracht sind und die Familie auf dem Land unterstützen oder gar mit durchbringen und wie schon öfter gesagt, nicht nur in Ägypten, in Tunesien, auf Sri Lanka, der RD und Thailand kenne ich mehrere Fälle persönlich, in Ägypten war mir der Kontakt zu sehr vordergründig und gekünstelt, um ihn so weit kommen zu lassen.
Die Frage ist, inwieweit mag man das unterstützen, bringt es den Betroffenen weiter und mag man sich für einen Urlaub überhaupt damit beschäftigen. Ich verurteile niemanden, der sagt, hey, das ist nicht mein Job, ich mache hier nur Urlaub! Das ist wahrlich sein gutes Recht, nur sollte man denen, die es tun, das durchaus auch zugestehen und ein Forum bieten und wenn dann Gegenrede kommt, sollte diese auf die vorgetragenen Argumente eingehen und nich gänzlich vorbei, bis zu dem Punkt, wo man dann eine Diskussion grundsätzlich versucht zu verneinen.
Tatsächlich ein wenig ot, ich wünsche Ägypten und ähnlichen Ländern, daß sie bald genügend Studierte oder wenigstens in vernünftiger Ausbildung Befindliche haben, die nicht genügend Zeit zur Reproduktion haben, oder gar besser, die einsehen, daß es für alles eine Zeit gibt und noch andere Wege möglich sind, als die des schnellen Verdienstes zur Familienversorgung! Denn m.M.n. können diese Staaten langfristig nur von innen heraus gesunden und nicht in Abhängigkeit über einen immer weiter wachsenden Tourismus mit kurzfristigen Vorteilen, aber sehr vielen Nachteilen langfristig gesehen.
