Flugzeitänderung vor der Reise
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Vielen Dank, vonschmeling!
Hallo Haberling,
ja, ich habe die Flugzeiten gegenüber dem Reisebüro bestätigt, da ich diese zur Kenntis genommen habe. Hätte aber auch - denke ich zumindest - keine andere Wahl gehabt? Es war ein Informationsmail des Reisebüros mit Bekanntgabe der geänderten Flugzeiten (wäre aber auch schlimm, wenn ein Reisebüro nicht über die Umbuchung und den daraus resultierenden geänderten Flugzeiten informiert!), aber keinerlei anderer Optionen (nur, wie bereits erwähnt, das gängige Bla Bla von wegen Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor, Reisebüro hat keinen Einfluss . .). Ein Rücktritt von der gebuchten Pauschalreise aufgrund der geänderten Flugzeiten wäre meines Erachtens nach auch nicht möglich gewesen (behaupte ich jetzt mal als Nicht-Jurist, nachdem ich mir die AGBs des Reiseveranstalters durchgelesen habe).
Aber ändert die Bestätigung der neuen Flugzeiten etwas an der Tatsache, dass der ursprünglich gebuchte Flug anulliert wurde? Ich muss diese doch akzeptieren, wenn der eigentliche Flug nicht stattfindet? Ist die Fluglinie nicht verpflichtet, einen Ersatzflug anzubieten?
Vielleicht kann mich diesbezüglich jemand aufklären?
@inasu sagte:
Aber ändert die Bestätigung der neuen Flugzeiten etwas an der Tatsache, dass der ursprünglich gebuchte Flug anulliert wurde?
Nein.
Du hast das neue Angebot des Veranstalters akzeptiert, das berührt deine Ansprüche aus der VO(EG)261/2004 gegenüber dem LFU in keiner Weise.Vielleicht kann mich diesbezüglich jemand aufklären?
q.e.d. ...

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Bitte mal berücksichtigen:
Es geht hier um einen Anspruch gegenüber dem LFU wegen eines mutmaßlich gestrichenen Fluges.
Dabei spielt es im Hinblick darauf nicht die geringste Rolle, wie sich die/der Betroffene gegenüber dem Veranstalter/Vermittler verhalten hat - der Anspruch aus der Streichung bleibt vollkommen unberührt von diesen Maßnahmen/Entscheidungen.Also stellt bitte Fragen, die dahingehend nicht für Verunsicherung sorgen oder ohnehin völlig substanzlos sind.
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Bitte mal berücksichtigen:
Es geht hier um einen Anspruch gegenüber dem LFU wegen eines mutmaßlich gestrichenen Fluges.
Dabei spielt es im Hinblick darauf nicht die geringste Rolle, wie sich die/der Betroffene gegenüber dem Veranstalter/Vermittler verhalten hat - der Anspruch aus der Streichung bleibt vollkommen unberührt von diesen Maßnahmen/Entscheidungen.Also stellt bitte Fragen, die dahingehend nicht für Verunsicherung sorgen oder ohnehin völlig substanzlos sind.
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Liebes Forum
ich wollte nur mal kurz updaten wie zäh sich nunmehr unsere Situation gestaltet
Es war tatsächlich möglich gegen einen geringen Aufpreis und sogar mit Veranstalter-Kulanz auf den Flug 2 Stunden früher (statt 10 Stunden später ) umzubuchen -Juhu -
aaaaaaber irgend eine Schnarchnase gab dieses Anliegen nicht weiter und nachdem wir keine neuen Reiseunterlagen bekamen und nach fragten , hieß es huch, aber nun sei das TUI-Kontingent aufgebraucht , blöd jetzt aber nicht zu ändern …wunderbar …augenroll.
Nun sind wir immernoch gewillt den Hinflug verfallen zu lassen (mit Verzicht auf Erstattung , Kulanz , weiß der Geier) und selber den zeitigeren Flug zu buchen(verfügbar ) und zu bezahlen . Aber es führt kein Weg rein, eine Bestätigung zu bekommen, dass Hotel und Rückflug unangetastet stehen bleiben(Transfer ist ohnehin separat gebucht )
Ich schnall es nicht . Die Flüge sind mit XQ, da kann doch ein NoShow nicht so ein Riesending sein.
Nun ja, es gibt schlimmeres als 10 Stunden später anzukommen, ich weiß .Was mich mal wieder ärgert ist die Unfähigkeit und Unflexibilität. In meinen Augen würde doch niemandem (außer uns- in Kauf genommen) ein Schaden entstehen .
Maaaaaaahhhhnoooo -
" ..Die Flüge sind mit XQ, da kann doch ein No show kein Riesending sein "
Die Antwort zu Deinem Problem hast Du ja ein paar Seiten zuvor schon gekriegt. XQ alleine sagt eben nichts. Es geht um Charterflug oder nicht.
Bei einem Charterflug dürfte der Rückflug im Normalfall nicht verfallen, ganz sicher ist das aber auch nicht. Es gibt unterschiedliche Charter-Varianten.
Kauft der VA einen Flug individuell ein -über Direktanbindung oder eine Flugdatenbank -dann fliegt der Rückflug raus. -
@Donko17
Was den Rückflug betrifft kläre das mit deinem Reisebüro. Bei mir war das etliche Male kein Problem, aber ich habe es eben auch vorher mit dem Reisebüro geklärt.
Der Anspruch auf Beherbergung bleibt selbstverständlich unangetastet. -
Hallo liebes Forum ,
bestimmt schon hinlänglich erörtert , aber ich stoße gerade auf Granit….
Kurz:Pauschalreise gebucht , Reiseantritt 11.12.,
heute Info dass andere Airline und rund 10 Stunden später (statt 03.40 h jetzt 13.30-obwohl es ebenso noch buchbar 2 Stunden eher als ursprünglich gäbe )
Wir würden gerne kostenfrei stornieren , da wir diese Änderung schon als erheblich erachten, statt 9.00 morgens landen wir 19.00 Abends.
Der (kostenfreie ) Storno wird uns verwehrt mit der Begründung An-und Abreisetag sind kein Urlaubstag usw.
Wie ist denn in dem Fall das beste Vorgehen gegenüber dem Reisevermittler?
Uu käme für uns auch eine Umbuchung(frühere Zeiten -besseres Hotel -Mehrkosten gehen auf uns ) in Frage. Auch da kein ran kommen. Wenn jemand da ggf. einen Paragrafen aus dem Ärmel zaubern könnte wär echt hilfreich .
Danke für Hirnschmalz und Antworten@donko17 sagte:
bestimmt schon hinlänglich erörtert , aber ich stoße gerade auf Granit….
Kurz:Pauschalreise gebucht , Reiseantritt 11.12.@vs Dürfte jetzt schwierig werden

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Betreff - Flugänderung vor Reiseantritt - TUI
Warum macht man es sich dort eigentlich so schwer, verärgert Kunden und setzt sich mails und anrufen aus,
die von vorneherein zu nichts als Verdruss führen (beim Anrufenden und beim Angerufenen).Fall: Frühbüchung Oktober 22 für März 23.
Im Januar die Nachricht von TUI das jene Airline nicht fliegt sondern die andere von ganz anderswo.Es wurde der absolut (für uns) passende Flug gegen einen unpassenden, eigentlich garnicht möglichen Flug ausgetauscht.
Zug zum Flug könnte evtl. auch nicht mehr funktionieren.
Der Hinweis, daß wir den Abflug nicht erreichen können, sondern sogar einen Tag früher auschecken müssten und eine Zusatzübernachtungam Ablfugort hinzu buchen müssen, verbleibt völlig unbeachtet. Your problem.Lösung: entweder ganz neu buchen - Aufpreis ca. +50 % des ursprünglichen Reisepreises von 3600 auf 5100 Euro,
oder eben kostenfrei stornieren.Andere Möglichkeiten - nö !
Ich habe jetzt gelernt das dies alles seit 2018 bei Pauschalreisen rechtlich möglich ist.
Wenn man den Kunden jedoch vor Flugänderung evtl gleich ein zwei drei Alternativen bei Abflugort und Zeit anbieten würde,
dann wäre doch allen vieles erspart.Oder aber man spekuliert eben auf eine Stornierung seitens des Kunden...ein Schelm wer böses dabei denkt.
Pauschalreisen macht - mir - so jedenfalls keinen Spaß mehr. -
Grundsätzlich behalten sich Luftfahrtunternehmen vor, das Routing oder die Flugzeiten und vieles mehr zu ändern.
Insofern erkenne ich "den Nachteil" der Pauschalreise nicht?
Die Hoffnung, dass man gleich 2-3 Alternativen angeboten bekommt vom Veranstalter ist vollkommen illusorisch. -
Naja hat alles Vor - und Nachteile. Zumindest im Bereich Flug sehe ich eher Nachteile bei einer Pauschalreise. Da hat man bei einer Nurflugbuchung mehr Rechte zumindest was längerfristige Änderungen betrifft. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass es tendenziell mehr Verschiebungen / massiver Änderungen gibt als wie z.B. noch in den 80er und 90 er & 00er Jahren - ist nur mein subjektives Empfinden. Vielleicht war das gemeint.
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Naja hat alles Vor - und Nachteile. Zumindest im Bereich Flug sehe ich eher Nachteile bei einer Pauschalreise. Da hat man bei einer Nurflugbuchung mehr Rechte zumindest was längerfristige Änderungen betrifft. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass es tendenziell mehr Verschiebungen / massiver Änderungen gibt als wie z.B. noch in den 80er und 90 er & 00er Jahren - ist nur mein subjektives Empfinden. Vielleicht war das gemeint.
Da muß ich doch vehement widersprechen, in Zeiten der Pauschalreisen gab es nie Flugzeiten Änderungen, jetzt bei Nur Flugbuchung sind wir schon zufrieden, wenn nur einmal eine Änderung kommt und nicht wie beim nächsten Flug gleich mal der Hinflug gestrichen wird. Die Alternative wäre zu Hause zu bleiben
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Naha mit nie wäre ich vorsichtig;-)
Jedenfalls waren die letzten Jahre nicht wirklich ganz repräsentativ - ja viele Flugverbindungen z.B. mit LH wurden gestrichen - die Flüge mit hohem Touristenanteil wurden da eher durchgezogen. Das mit den Linienflügen pendelt sich aber zum Glück jetzt wieder ein. -
Natürlich haben sich die Dinge geändert, die (absolut nachvollziehbaren!) Gründe aufzuzählen wäre hier vollkommen off topic.
Änderungen / Streichungen von Flügen haben in etwa dieselben Auswirkungen bei Nur Flug wie bei Pauschalreisen. Die Ansprüche gegenüber dem LFU bleiben ja unberührt. -
Jaja---die gute alte Touristik-Zeit
ich schreib nachher noch was zu dem Thema , aber erstmal generell:
Bei einer Pauschalreise ist der Kunde abgefedert wenn es zu Änderungen oder Flugabsagen kommt. Gerade das ist doch der Vorteil einer Pauschalreise. Es ändert sich was -und der VA ist am Zug- nicht der Urlauber.
Über die sonstigen aktuellen Vorteile, wie Flex- Umbuchung- oder Storno -wenn dann "irgendwas" überraschendes im persönlichen Bereich kommt , darüber müssen wir sicher nicht reden
Dann ist auch das Storno oder die Umbuchung des gebuchten Hotels wieder die Sache des VA- abgegolten mit einer fee- oder auch ohne , wie z.B bei Alltours, da kostet das keinen Cent extra.Zudem liegt die Zahl der Urlauber mit Pauschalreisen heute auf einem völlig anderen Level als früher, in den 8oer oder 90 er ...bis ein gutes Stück rein in die 2000er Jahre
Das kann man nun wirklich nicht mehr als Vergleich heranziehen.Ausserdem waren es damals zu 90 % - noch Vollcharterflüge für Pauschalreisen.Wenn die Kiste nicht ganz voll war , dann gab es eben Last Minute-Reisen, bei denen keiner mehr was verdient hatte- im Gegenteil .Man hat es es eben einfach so gemacht - um zumindest noch irgendwie den drohenden Einnahmeausfall etwas zu begrenzen. OK auch Hotels spielten eine Rolle, die waren auch fast nur in Kontingenten reserviert und mussten eh bezahlt werden.Also war Last Minute auch da zumindest die gleiche Krücke, wie,bei den nicht verkauften Flugsitzen.
Von Volumina-, Block oder Teilcharter von Fliegern ,von Fluggebern oder Flugdatenbanken die Einzelplätze zu spezielle VA Konditionen verkaufen-- wusste damals noch keiner was. Es gab sie nämlich nicht. Heute schon.
Das ist ein ganz anderes System, mit dem heutzutage produziert wird. Veranstalter-Renditen zwischen1,5 max 3 % zeigen, wie preisbewusst der Kunde ist, wie aggressiv und hart die Branche kalkuliert/kalkulieren muss..Nein, sorry-- da ist mir zu viel Sentimentalität für die guten alten Zeiten drin.
Passt nicht. -
@_aqua_sports_
Zu Tangomausens Posting:
Ja, die Dinge haben sich geändert, Pauschalreisen waren jahrzehntelang unkompliziert, einschließlich der Flüge. Änderungen konnten vorkommen, waren aber - zumindest bei mir - äußerst (!) selten. Um genau zu sein - ich hatte von 2000 bis 2017 genau 2 Flugänderungen, wobei es sich bei einer Änderung um eine zum absolut Positiven handelte.
(Vor 2000 - keine Pauschalreisen gemacht. Doch... als Kind mit meinen Eltern.
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Ohja, von 84-96 bin ich z.B. ausschließlich mit TUI verreist & mit HF geflogen - alles war toll - naja als Kind vergisst man eh etwaige Flugunregelmäßigkeiten - erinnern tue ich mich eh nur noch an die tollen Strände von Fuerte, Kos etc - alles andere war unwichtig;-)
VS: Ja da hast du natürlich Recht - gilt allerdings bei kurzfristigen Änderungen (i.d.R. die 14 Tage) - dann greift EU261 vollumfänglich- vorher müssen Pauschalurlauber Flugverlegungen eher hinnehmen als ein Nurflugbucher. Aber von der Tendenz her gibt es zum Glück hier eine kleine Annäherung. -
Okay, Günter hat die detaillierte Ausführung zum Vergleichen quasi sanktioniert durch seinen Beitrag und gleich auch noch die wesentlichen Änderungen mit der üblichen Expertise umrissen.
Mir widerstrebt entschieden die landläufige Darstellung von Pauschalreisenden als "Opfer" im Gegensatz zu einer ach so viel besser gestellten Gruppe der Individualreisenden.
Hierzu gab es schon epische Debatten, das Fazit unverändert: Je nach Situation können sich Vorzüge und Risiken kaum abwägen lassen und sind sehr spezifisch im ganz persönlichen Anspruch zu verorten.
Last not least:
Wenn Pauschalreisen keinen Spaß mehr machen findet man reichlich alternative Optionen! -
Sie scheinen den Leuten noch Spaß zu machen--- die Größenordnung war im Jahr 2019, also noch vor der Corona-Zeit: 35 Milliarden !, die für Pauschalreisen ausgegeben wurden. Und so langsam kommen wir nach den mageren touristischen Jahren wieder an die alte Stärke der Pauschalreise heran.
Wie sich das 2023 in Zahlen ausdrücken wird , das kann man im Januar 2023 sicher noch nicht vorhersagen . Jedenfalls brummt der Markt momentan sehr gut.Teilweise schon wieder auf 2019er Niveau.
Ich denke das Thema können wir dann abhaken---die Vergleiche zu den "guten alten Zeiten "/89er/90er usw.. sollten wir rasch zu den staubigen Akten legen. -
Der Emirates Ersatzflug wurde leider so gelegt (unbedachterweise ?) daß man am Abflugmorgen den Flughafen garnicht erreichen kann (weil andere Insel) und so 1 Tag vorher auschecken und sich selbst ein Hotel zur Zwischenübernachtung vor dem Heimflug suchen und dies auch selbst bezahlen muss. Der Pauschalpreis reduzierte sich dadurch leider auch nicht um die nicht nutzbare Übernachtung. "Geht nicht !". Jetzt wäre am selben Tag Emirates auch spät geflogen (stand heute - auch für den gleichen Preis wie der frühe Flug mit freien Plätzen) Ich frage mich da eben ob da jemand einfach nicht nachgedacht hat oder man sowieso mit einem Storno rechnet, aktuell ließe sich diese Reise ja wieder problemlos deutlich teurer verkaufen...
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Hast du nach dem späteren Flug gefragt? Es ist aber gut möglich, dass TUI keinen Zugriff auf diese späteren Vakanzen hat.
Kein Mensch (aka Veranstalter) provoziert mutwillig ein Storno in der Hoffnung, die Reise dann "teurer verkaufen" zu können ...
Allerdings ist die Änderung wie von dir beschrieben zweifellos ein Mangel und ein Ausgleich steht euch imho daher absolut zu.