Haiattacke in Marsa Alam/ sonst. Ägypten
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Hey,
sehr traurig das Ganze.
Waren ende Februar im Lamaya und haben sehr viel Zeit in der gesammten Bucht verbracht.
Ich kann nur für diese eine Woche sprechen, aber in der Zeit wurde peinlichst darauf geachtet, dass keiner über die Absperrungen schwimmt, geschweige denn auf dem Riff herrumtrampelt! Das fand ich sehr lobenswert und bestimmt (leider) nicht üblich für Ägypten...
Würde ich nun nochmal dort schnorcheln, hätte ich sicherlich auch ein ungutes Gefühl und würde evtl nicht mehr morgens um 7 bis außen vor die Bucht schnorcheln so wie ich es getan habe...
Aber sowas passiert nun mal (So traurig es ist), genauso wie Flugzeuge abstürzen, Autos Unfälle haben oder Kokusnüsse herrunterfallen.
Schnorcheln meiden würde ich aber nicht...
Mein Beileid den Betroffenen -
"Das Bergen und Retten von Opfern und die weitere Rettungskette wird regelmässig von den Coraya Divers geübt und überprüft. Jedes Jahr gibt es genug Einsätze in der Bucht und ja, es wurden schon einige Tote geborgen, welche allerdings an Herz- Kreislaufversagen gestorben sind."
Ende November letzten Jahres ist in Strandnähe ein älterer Mann beim laufen im Wasser einfach umgefallen. Er wurde sofort aus dem Wasser geborgen und es kamen auch aus allen Richtungen Bedienstete angelaufen, es war auch ein Mann mit zwei Rettungsrucksäcken darunter. Das war aber auch schon alles.
Dem Mann, wohl ohne Puls, wurden Zugänge etc. gelegt, allerdings eine HLW wurde nicht gemacht (wie ich später erst erfahren habe), die ganze Aktion war somit für den Ar****Zum Thema erste Hilfe gibt es jedenfalls noch enorm viel Nachholbedarf.
Ob man dem gebissenen Mann gleich die Wunde abgebunden hat, nachdem man ihn aus dem Wasser gezogen hat? -
Natürlich gibt es jetzt in der Bucht diverse Sicherheitsvorkehrungen, wenn der Hai zurückkommt, (Und ich glaube das tut er mit Sicherheit) wird er noch jemanden töten.
Und dies würde einen Terroranschlag gleich kommen, jeder würde stornieren oder Umbuchen.
Das Problem mit den Haien ist das sie immer wieder zurückkehren, und zwar dort wo sie leichte Beute gefunden haben. Der Hunger treibt ihn sicher wieder an die Bucht, bleibt nur zu hoffen das er Negative erfahrungen mit dem Zodiac gemacht hat.Haie sind sehr schwer einzuschätzen und selbst experten sind jedesmal wieder überrascht das sich die Haie immer wieder anders verhalten. Experten sagen auch das es unter Haien A-Typisch auch Menschenfresser gibt.
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Nun will ich mal live aus der Coraya Bay berichten. Seit dem 4.4. sind wir hier vor Ort. Es gibt keine Einschränkungen beim Schnorcheln. Die Bucht ist kein Hairevier, keiner der Taucher oder Schnorchler, mit denen ich bisher gesprochen habe, hat eine gesehen. Hier gilt wieder "Business as usual" mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen. Dazu gehört z.B auch zu schauen, ob einer der hier lebenden Rotfeuerfische gerade am Schnorchlereinstieg schwimmt. Keiner garantiert hier, dass ein Angriff nicht wieder vorkommen kann, wie sollte man auch . Ich bin selbst zweimal geschnorchelt, ans Nordriff habe ich mich noch nicht getraut, einmal bin ich umgekehrt, weil es mir zu trüb war. Meine beiden Mädels, 12 und 14, waren dabei und sind nicht so misstrauisch, wie ich. ca 300 Menschen sind hier täglich in der Bucht, jeden Tag, seit Jahren! Und das ohne Sonarboje, die ich noch nicht gesehen habe, auch keine rote Warnleuchte. Morgen gehen die Mädels tauchen. Dienstag fahren wir zum Schnorcheln nach Umm el Ros, immer in dem Bewusstsein, dass unzählige große und kleine Fische, gefährlich und ungefährlich, giftig und ungiftig um mich rum sind. Aber das ist allein meine Sache und kein anderer Hotelchef,-Angestellter, Tauchguide oder sonst jemand zwingt mich dazu, mich in diese Sitzation zu begeben. Die Bucht ist traumhaft, die Menschen hier wunderbar und wir sind sehr froh, hier zu sein.
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Möchte mich an meinen Vorschreiber anschließen .... War von 4.4. bis gestern in der Coraya Bay zum schnorcheln mit Frau und Sohn. Ich habe vor der Reise von der Haiattacke gehört aber erst gestern zum Abflug erfahren dass es in der Coraya Bay gewesen sein soll. Die Geschichte die ich gehört habe läßt mich, als erfahrenen Taucher mit über 500 TG, heute noch schmunzeln ..... Ein Schwimmer soll mit Mantas geschwommen sein und dann hätte der Hai attackiert. Das wurde so von einem Diveguide erzählt. Nun ja .... Ich habe mich sicher gefühlt. Allerdings ich habe keine Sensoren oder sonstwas gesehen und dass da jemand aufpasst, wäre mir auch nicht aufgefallen. Wir werden wieder dorthin reisen. Tauchen tue ich seit 1994 in Ägypten nicht mehr. Anmerken möchte ich allerdings dass wir uns in einen fremden Lebensraum begeben und das respektieren sollten. Wenn ich von Anfütterung höre könnte ich Gift und Galle spucken. Ich habe das auf den Bahamas erleben müssen .... es ist schrecklich Haie derart zu beeinflussen. Wer auf dieser Welt würde im Krüger Nationalpark mit einem Steak in der Hand ein Löwenrudel besuchen ..... bei Haien scheint das okay. Habe selbst 2 Jahre auf Grand Cayman gelebt und getaucht .... ich kenne kein Tauchgebiet auf dieser Welt wo man Respekt und Sensibilität in der Unterwasserwelt so lebt.
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akdur:
Fumus:
Die Bucht ist mittlerweile wieder komplett geöffnet.Ist das so? Laut einer aktuellen Bewertung einer reisenden nur für Taucher. Schnorchler dürfen anscheinend nur vom Steg aus nach links wo es nicht so toll sein soll zu schnorcheln. Ich mein, wir sind am Roten Meer, da wird es immer Haie geben, und wenn das Hotel nun die Schnorchler nur noch zum Teil in die Bucht lässt ist das schon eine starke Einschränkung. Wir sind Pfingsten auch im Lamaya und natürlich ist der Gedanke etwas komisch dort ungetrübt zu schnorcheln, aber letztendlich haben wir das Hotel genau aus dem Grund gebucht. Grundsätzlich ist es ja positiv wenn das Hotel auf diesen traurigen Vorfall reagiert, nur müssten dann sämtliche Hotels, zumindest in der Region, das Schnorcheln unterbinden. Es ist sicherlich schwierig zu beurteilen was das Richtige in dieser Situation ist, aber in Panik zu verfallen ist bestimmt der falsche. Mir für meinen Teil wurde leider wieder Bewusst, dass eine solche Gefahr im Roten Meer immer besteht, vergisst man leider immer wieder.
Habe gestern gebucht und mir wurde versichert, dass das Schnorcheln uneingeschränkt möglich ist. Von Seiten de Veranstalters wie auch de Hotel Managers...
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Hallo,
wir waren vom 04.04.-18.04.15 im Coraya Beach Hotel. Wir konnten in dieser Zeit uneingeschränkt in der ganzen Bucht schnorcheln. Ich habe am 2.Tag gegenüber auf dem großen Steg einen Mitarbeiter von "Coraya Diver" gefragt, ob es noch Begrenzungen gibt, aber er sagte, es wäre alles wieder frei gegeben. Am Anfang hatten wir noch ein mulmiges Gefühl und sind nicht direkt vom linken zum rechten Riff geschwommen, aber nach 3-4 Tagen haben wir auch dies wieder getan. Es ist eben "freie Natur", der man selbstverständlich mit Respekt und Achtung gegenüber treten muss. Wie immer lagen im seichten Flachwasser Blaupunktrochen, auch diese können bei Bedrohung stechen und wir hatten das Glück, direkt unter dem kleinen Coraya Beach Steg, früh morgens die Riesenmuräne zu sehen. Ebenfalls dort, direkt unterhalb des abgesperrten Bereiches, lag fast unsichtbar ein Steinfisch, der sehr, sehr giftig ist. Gefahren stecken überall in dieser unglaublich schönen Bucht, man sollte alles mit offenen Augen und respektvollem Abstand beobachten. -
Wir hatten Tage vor dem Unfall diverse Schnorchelzüge durch die Bucht und das offene Wasser unternommen. Wir sind sowohl rechts als auch links raus an der Riffkante längst geschwommen und ebenso waren wir frühmorgens dort im Wasser.
Wir fühlten uns sicher, habe sehr viele Eindrücke gesammelt und nie (weil auch Gespräche mit Verantwortlichen Vorort dies bestreiten) an eine Haibewegnung mit einem Mako gedacht.
Wir haben die Streifzüge gefilmt, sorry für die Verwackelungen (wir sind Laien), aber insgesamt zeigt es die Bucht und Umgebung aus Sicht eines Schnorchlers.Aus Joke für die Familie, haben wir noch ein Startbild mit Haiflosse im Hintergrund hinterlegt, das ist ungefähr 30m von der mittleren Plattform entfernt, nicht weit der Stelle wo es passiert ist......hätten wir gewusst, dass dort jemand sein Leben läßt........^^
Das Video, sollte es jemanden interessieren, ist hier zu finden
https://www.youtube.com/watch?v=78v0oY4UoFoWir kommen wieder, allerdings werden wir etwas weniger weit rausschwimmen und uns vorher noch etwas für den Fall der Fälle beraten lassen...
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Überflüssiges Zitat entfernt
Hallo
wir fahren in 4 Wochen ins Lamaya.
Mich würde interessieren wo der Unfall überhaupt passierte.Es hieß ja nahe des Steges!?
Gruß,Stefan
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Passt hier vielleicht nicht so gnaz,eventuell kann trotzdem jemand helfen.
Ist es möglich vom Rasta Grand Resort/Rasta Reef Resort zum Steg beim Iberotel zu laufem um dort schnorcheln zu gehen?
Sind sicher 500-600m aber einmal am Tag wäre das machbar
Oder wird man wenn man quer durch die Anlagen läuft zurückgepfiffen?
Vielen Dank!!!!!!!!!
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Zitat gelöscht, @Zeichen und Username reicht aus
Raeman:
Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee das geht garnicht !!!! außer Du zahlst für den Eintritt ins Coraya Bay oder Du hast einen Tauchausweis ( + Perso ) von den Coraya Divers und gehst dort tauchen ( oder dran vorbei zum schnorcheln
).Außerdem nicht quer durch die Anlage sondern gesittet über die Strasse bergab. -
Wasserhai:
VivaLaMichi:
an die ganz schlauen hier. wenn man schon so etwas sieht, dass jemand am riff herumtrampelt oder fische füttert, könnte man auch mal persönlich den mund aufmachen und diese leute direkt ansprechen.Hallo VivaLaMichi;
hast du schon einmal so reagiert?
Wir haben im Tulip-Resort an der Stegplattform solche Anfütterungen von Urlaubern erlebt und selbige zur Rede gestellt - das Echo war extrem und unter der Gürtellinie.
Beleidigung im hösten Maße und keiner der ca.20 Pers. steht dir bei.
Selbst der Hotelangestellte schaute weg .Das mal zum Mund aufmachen und Ansprechen.
Ja, aber gerade deswegen sollte man den Mund aufmachen! Dummheit ist halt leider weit verbreitet und zerstört die Riffe immer mehr. So lange es diesen dummen Leuten keiner sagt, dass es nicht in Ordnung ist, über das Riff zu trampeln, machen sie immer weiter. Wenn der Hotelangestellte wegschaut, weil er keine Lust hat seine Arbeit zu machen, dann dem Management bescheid sagen. Das Management im Tulip versucht schon, was zu ändern, wenn sie es können. Aber dafür müssen sie natürlich auch wissen, was schief läuft.
Aber ich kenne das auch, dass die meisten drum herum nur dumm schauen, wenn man als Gast solchen Rifftramplern und co. sagt, dass es nicht on Ordnung ist. Daher ist der effektivste Weg, es dem Management sagen, wenn der Mitarbeiter zu faul für seinen Job ist, denn das ist seine Aufgabe. -
blue crystal:
Wasserhai:
VivaLaMichi:
an die ganz schlauen hier. wenn man schon so etwas sieht, dass jemand am riff herumtrampelt oder fische füttert, könnte man auch mal persönlich den mund aufmachen und diese leute direkt ansprechen.Hallo VivaLaMichi;
hast du schon einmal so reagiert?
Wir haben im Tulip-Resort an der Stegplattform solche Anfütterungen von Urlaubern erlebt und selbige zur Rede gestellt - das Echo war extrem und unter der Gürtellinie.
Beleidigung im hösten Maße und keiner der ca.20 Pers. steht dir bei.
Selbst der Hotelangestellte schaute weg .Das mal zum Mund aufmachen und Ansprechen.
Ja, aber gerade deswegen sollte man den Mund aufmachen! Dummheit ist halt leider weit verbreitet und zerstört die Riffe immer mehr. So lange es diesen dummen Leuten keiner sagt, dass es nicht in Ordnung ist, über das Riff zu trampeln, mache nsie immer weiter. Wenn der Hotelangestellte wegschaut, weil er keine Lust hat seine Arbeit zu machen, dann dem Management Bescheid sagen. Das Management im Tulip versucht schon, was zu ändern, wenn sie es können. Aber dafür müssen sie natürlich auch wissen, was schief läuft. Aber ich kenne das auch, dass die meisten drum herum nur dumm schauen, wenn man als Gast solchen Rifftramplern und co. sagt, dass es nicht in Ordnung ist. Daher ist der effektivste Weg, es dem Management sagen, wenn der Mitarbeiter zu faul für seinen Job ist, denn das ist seine Aufgabe, zu schauen, dass nicht über das Riff getrampelt wird oder auch sonst nichts Dummes angestellt wird.Zu der Haiattacke, als ich in der Coraya Bucht war, sind die von der Tauchschule immer mit Zodiac wie die Bekloppten durch die Bucht gerast, da ist es schon möglich,dass durch die Raserei Fische von der Antriebsschraube verletzt werden und das Blut kann dann theoretisch auch Haie anlocken, wenn die einen größeren Fischverletzt haben, auch wenn das schon eher unwahrscheinlich ist. Aber komplett ausschließen kann man das nicht. Keine Ahnung, ob die da immer noch so rum rasen, ist schon schon über vier Jahre her, dass ich dort war. Aber diese Raserei hat mich damals so dermaßen dort genervt.
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Hier gibt's die weltweite Liste aller Hai-Attacken als Excel: http://www.sharkattackfile.net/incidentlog.htm
Haiattacken sind schlimm für die Betroffenen und die Angehörigen - in jeder Hinsicht. Aber die Meere sind der Lebensraum von Haien. Das "Problem" sind insofern nicht die Haie, das Problem sind wir Menschen, die immer weiter in immer größeren Zahlen in den Lebensraum dieser Tiere vordringen. Das müssen wir uns immer bewusst machen.
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Haiangriffe sind statistisch gesehen extrem selten, überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Risiko, bei einem Autounfall zu sterben oder vom Blitz getroffen zu werden.
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Hallo zusammen,
am Samstag war die Bucht gesperrt, weil ein Hai gesehen wurde.
Gestern konnte ich (vermutlich) einen parallel zur Küste von meinem Zimmer aus sehen. (Samaya)Scheinbar nicht das Erste mal, dass es Angriffe in der Region gab.
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Hallo zusammen,
am Samstag war die Bucht gesperrt, weil ein Hai gesehen wurde.
Gestern konnte ich (vermutlich) einen parallel zur Küste von meinem Zimmer aus sehen. (Samaya)Scheinbar nicht das Erste mal, dass es Angriffe in der Region gab.