Aktuelle Hinweise u. Fragen zur Sicherheit im Türkeiurlaub
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Vieles wird von den Medien aber auch immer übertrieben dargestellt.
Und dadurch wird der ein oder andere halt verunsichert.
Eine 100% Sicherheit findet man nirgendwo auf unserem Planeten.
Ich freue mich auf meinen Urlaub in der Türkei,im Oktober und lasse mich nicht verrückt machen. -
vonschmeling, hier wurde kein eigener Gedanke gefeiert, sondern nur im Zuge der vorangegangenen Diskussion um korrekte Quellenangaben darauf hingewiesen, daß es sich m.E. um einen solchen handelte, da er sich nicht sichtbar von der Quelle absetzte.
Was die erhöhte Gefahrensituation durch die Bombardements an der syrischen Grenze angeht, so kann ich nur aus meiner Sicht sagen, daß ich persönlich da durchaus eine Gefahrensteigerung sehe, wenn man dadurch die PKK wieder "aktiviert". Belege für die Zukunft anzufordern ist recht utopisch, man kann nur anhand der Vergangenheit schlußfolgern und da hat die PKK Terror gegen den Tourismus oft genug als Druckmittel benutzt, sei es durch Ankündigungen, aber auch durch Taten, siehe Istanbul, Marmaris usw.
Wenn man dazu noch sieht, wie "hervorragend"
das in Tunesien in jüngster Vergangenheit geklappt hat, sind die 700 Km für mich persönlich reines Wunschdenken, zu ehöhter Sicherheit kann da in meinen Augen nur die türkische Regierung beitragen, am besten, indem sie den eingeschlagenen Weg ganz schnell wieder verlässt. -
Ich hatte um aktuelle Herleitung gebeten und nicht etwa um visonäre ...

Tunesien befindet sich meines Wissens nicht in kriegerischen Handlungen?
Es geht um den Kontext - und Präzision.
Ich bleibe bei " total abenteuerlich" hinsichtlich der Behauptung das Gefahrenpotenzial würde "intensiviert". -
@doc3366:
Hier muss ich Dir (leider) zustimmen.
Ich selber habe im November 2 Wochen Türkei gebucht; mittlerweile befällt mich hier ein mulmiges Gefühl.
Die jetzige sicherheitspolitische Lage - gerade in Bezug auf die PKK - kann hier ganz schnell eskalieren.
Noch habe ich die Hoffnung und die Erwartung, dass sich auf beiden Seiten die Vernunft durchsetzt. Sicher bin ich mir jedoch nicht.
Auch die bereits genannte Entfernung zum Krisengebiet ist hier wohl vernachlässigbar. Eskaliert die Lage weiter, so können auch und gerade Touristengebiete zur Zielscheibe werden. Siehe Tunesien.
Dies muss nicht so kommen (auch die Führer der PKK können sich ausrechnen, welche Folgen dies für sie selber hätte), kann zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht ausgeschlossen werden.
Die diesbezügliche Nachrichtenlage werden ich jedenfalls genau beobachten. -
Ja, und genauso wahrscheinlich könnte eine Warze an deine Nase wachsen, dein Haar plötzlich grau werden oder Elton John doch eine Hete sein ...
Merkt ihr´s nicht?
Happy troubledays!
(Ich bin runter vom Dreifuß und lasse euch beherzt blindorakeln!) -
Komplexe Entwicklungen lassen sich nun einmal äußerst schwierig korrekt vorhersagen.
Das einzige, was es gibt, sind auf Fakten basierende Prognosen für Eintrittswahrscheinlichkeiten bestimmter Ereignisse.
Ähnlich wie beim Wetter.
Für die Prognose "Sicherheit in den Urlaubsgebieten der Türkei" ist der Status bzgl. der PKK u.a. ein nicht ganz unerheblicher Faktor.
Kündigt - wie geschehen - die PKK den Waffenstillstand auf, so hat dies entsprechende Auswirkungen auf die zu stellende Prognose.
Welche Auswirkungen dies sind und wie dies zu bewerten sind, muss jeder für sich selber entscheiden.
Ebenso wie bei der Entscheidung, einen Regenschirm mitzunehmen oder eben auch nicht.
Nur dass hierbei Menschenleben zur Disposition stehen. -
pw6604
Nur dass hierbei Menschenleben zur Disposition stehen.Ja genau ... nur dann und sonst nicht???
Ich nenne sowas "Glaskugelanmaßung" ...
(synonym für eingebildetes dusseliges Gelaber.) -
Nö, bei einer Risikoabwägung in Bezug auf das Mitführen eines Regenschirms eher nicht...
vonschmeling, die von Dir verlangte Präzision verlangt nunmal leider auch ein wenig nach Vision

Präzisiert haben pw6604 unsere Gedanken bezüglich der aktuellen Situation hinsichtlich der PKK und ihrer Rolle in Bezug auf den Terrorismus in der Vergangenheit. Es dreht sich auch nicht direkt um kriegerische Handlungen, sondern rein um mögliche indirekte Auswirkungen auf den Tourismus nach unserer Sicht. Wenn Du das anders siehst, ist das völlig ok und Du musst Dich deshalb nicht direkt auf den Dreifuß begeben

Allerdings sehe ich in Deinen Aussagen doch einige Widersprüchlichkeiten, oder habe schlicht den Übergangspunkt der Ironie verpasst - macht aber nix

Was die Verunsicherung angeht, m.M.n. sollte jeder, der mündig ist einen Reisevertrag abzuschließen, auch in der Lage sein, persönliche Risiken abzuwägen, sei es über die Informationen des AA, das Anknipsen der Glotze, das Aufschlagen einer Zeitung, oder auch das Lesen in Foren! Noch dazu habe ich betont, daß es sich nur um meine Meinung handelt, ich selbst durchaus reisen würde und niemanden verunsichern will.
Wer sich den Verunsicherungsschuh trotzdem anziehen mag, macht das demzufolge aus persönlichem Gutdünken und um es mit den Worten einer Freundin zu sagen, es tut mir so leid wie möglich

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@doc
Synonym:
Ich finde (ganz persönlich!) du siehst in dieser Bux leider total fett aus.
Selbstverständlich ist das nur meine ganz unmaßgebliche und vollkommen private Ansicht und sollst du dir dabei aunnix denken - und wenn doch hab ich wohl gute Gründe gehabt dich fett zu finden.
Und jaaaaa ... der Regenschirm trifft geradezu den Nerv, unvergleichlich besser als ein Hinweis auf regionale Distanzen zum akuten Konflikt ... oder gar der "Gabinator" mit seiner weltgewandten Attitüde von Mombasa bis Nimmerland ... ja nee, is klar ...
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Hase, der Regenschirm war nur ein Synonym für persönliche Risikoeinschätzung und wir haben auch begründet, warum wir mich in der Bux zu fett finden, das übrigens weitestgehend sehr sachlich, im Gegensatz zu Deiner "bildgewaltigen" Ausdrucksweise, die ich sonst sehr schätze, weil sie meistens auch Substanz bietet, die ich hier ein wenig vermisse...
... aber ich verspreche Dir, ich nehme ab und auch für uns kommen wieder harmonischere Zeiten

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Schade - meine Allegorien bleiben unverstanden und kann somit auch der weitere Text nicht funktionieren. Zudem verpufft der Bereich der Zustimmung ...
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Vollkommen unstrittig sollte sein, dass sich das Risiko nach der Aufkündigung der Waffenruhe von Seiten der PKK erhöht hat.
Nun muss jeder Tourist selbst wissen, wie hoch er dieses Risiko für sich hält.
Das AA hat schon vor geraumer Zeit folgenden Hinweis gegeben
"Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, belebte Plätze im innerstädtischen Bereich, Verkehrsmittel des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs sowie Regierungs- und Militäreinrichtungen zu meiden bzw. die Anwesenheiten an solchen Orten auf das unbedingt erforderliche Maß einzuschränken"
Daran hat sich nach der Aufkündigung des Waffenstillstandes nichts weiter geändert, bzw/ ist nicht verschärft worden.
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Die "Substanz" liegt in der Einstellung, dass ich das Risiko nie unterschätzt habe.
Ich bin quasi damit aufgewachsen und habe tiefere Einblicke als der durchschnittliche Türkeiurlauber. -
doc3366:
...
im Gegensatz zu Deiner "bildgewaltigen" Ausdrucksweise, die ich sonst sehr schätze, weil sie meistens auch Substanz bietet, die ich hier ein wenig vermisse...meine vollste Zustimmung!
@vonschmeling
nicht mal die Politik hat noch (tiefere?) Ein-bzw Überblicke in dieser verfahrenen Situation. Auch sollte man den durchschnittlichen Türkeiurlauber nicht unterschätzen...
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Du kannst zurücktreten und die Stornogebühren bezahlen oder eine Umbuchung vornehmen. Jedoch empfiehlt sich die vorherige Lektüre der AGB denn bei den Packaging-Veranstaltern ist die Umbuchung meist nicht möglich. Eine Möglichkeit zur Kulanz sehe ich da nicht, denn Du hast schliesslich einen Vertrag geschlossen.
Wo denkst Du denn, dass Du sicher vor Anschlägen und Unglücksfällen bist?
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Selbstverständlich ändert sich durch die aktuellen Ereignisse die Sicherheitslage in der Türkei.
Wie man damit umgeht, muss jeder individuell für sich entscheiden.
Eine andere Frage ist, ob man das Vorgehen des türkischen Militärs in den letzten Tagen und Stunden akzeptabel findet oder ob man daraus persönliche Konsequenzen ziehen möchte. Auch dies ist eine höchst persönliche Entscheidung, darüber zu streiten macht wenig Sinn. -
@kkneip
Die Frage ist nicht, ob sie sich ändert sondern wie sich das auf die typischen Urlaubsgebiete tatsächlich auswirkt.
In Tunesien hat´s ohne Kurdenproblematik gerumst, gewisse Risiken reisen einfach überall hin mit.
Von "touristischem Boykott" halte ich persönlich nix.@xadoo
"nicht einmal die Politik" müsste eher heissen "erst recht nicht die Politik(er)".
Mit Unterschätzung hat das übrigens nichts zu tun, das kannst du mir glauben oder es sein lassen. -
@vonschmeling:
Wenn ein neu aufflammender Konflikt mit einer (je nach Einschätzung) Terrororganisation keine Auswirkungen auf das vorhandene Sicherheitsrisiko in den Touristengebieten hat:
Nach welchen Kriterien richtet sich Deine diesbezügliche Einschätzung?
Welches sind gemäß Deiner Sichtweise die relevanten Fakten um das Sicherheitsrisiko einzuschätzen?PS:
Von einem touristischen Boykott halte ich ebenfalls nichts, insbesondere da hierunter vor allem Unbeteiligte zu leiden haben - siehe Tunesien. Der Tourismus liegt am Boden, testweise abgefragte Angebote hier auf HC sind teils grotesk billig.
Ich halte jedoch ebenfalls recht wenig davon, die aktuellen Geschehnisse vollkommen zu ignorieren.
Wo nun genau die persönlich Trennlinie ist, muss jeder für sich selber entscheiden. -
Ich weiß nicht, mit welchem meiner Worte ich zum Boykott aufgerufen hätte.
Ich habe im Gegenteil die höchst persönliche Entscheidung eines jeden in den Vordergrund gestellt, wie man mit der aktuellen Situation umgeht.Selbstverständlich wird sich eine Änderung der Sicherheitslage auch auf die Urlaubsgebiete auswirken, denn eine absolute Sicherheit kann und wird niemand gewähren können. Wenn PKK oder die IS die Türkei empfindlich schädigen möchte, dann natürlich am effektivsten dort, wo es am meisten weh tut, sprich im Tourismusgeschäft, insofern sind Parallelen zu Tunesien naheliegend.