Aktuelle Hinweise u. Fragen zur Sicherheit im Türkeiurlaub
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Vor ca. 1 Stunde kam die Meldung von mindestens zwei Explosionen am Brüsseler Flughafen auf ZDF. Hintergründe sind noch nicht bekannt, aber es dürfte nicht der CVJM gewesen sein. Damit müsste sich eigentlich die Sorgendimension der Bedenkenträger von Sicherheit im Türkeiurlaub um Sicherheit bei der Anreise erweitern, schließlich liegt der Flughafen Brüssel nicht weit von deutschen Flughäfen wie Düsseldorf und Köln-Bonn. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, heißt die Alternative jetzt nicht mehr Türkei oder anderer Zielort, sondern, wie ich es schon ziemlich am Anfang des Threads postuliert habe, Flugreise oder zu Hause bleiben.
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@VS:
wie ich schon sagte: sachlich keinerlei Beanstandung, das könnte als Schlußplädoyer bei einer Verhandlung am Bundesgrichtshof anläßlich einer Klage gegen das AA oder die RV dienen - einwandfrei.
Trotzdem äußere ich klares Verständnis für diejenigen, die aufgrund der aktuellen Ereignisse Bedenken oder Angstzustände bekommen und daher in der Zwickmühle sind, weil ihr langersehnter Urlaub nun ins Wasser fällt, zumal, wenn noch Kinder oder die ängstliche Frau im Spiel sind, wie im vorliegenden Fall. Möglicherweise hat die Familie finanziell ja nicht die Möglichkeiten, den aufgetretenen Verlust wegzustecken und einfach ein anderes Ziel anzusteuern - somit ist es mit Urlaub dann vollständig "Essig", in diesem, und möglicherweise auch im nächsten Jahr - man weiß es ja nicht.
Juristisch alles einwandfrei und nicht zu beanstanden - trotzdem unter Umständen tragisch.
Ich hoffe, mein Standpunkt ist jetzt klar. Dies war das, was ich mit der menschlichen Seite meinte.
Ich persönlich leide nicht unter diesen Angstzuständen und werde - wie schon erwähnt - bald wieder Urlaub in der Türkei machen, weil ich mich dort wohl fühle und ich das Risiko wohl sehe, aber doch als kalkulierbar einschätze. Ich respektiere und verstehe jedoch auch andere Standpunkte.
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Alles völlig spekulativ, aber sowas von, oder kennst Du die Familie, kkneip ? ... Selbst wenn dem so wäre, hat das mit Tragik nichts zu tun. Es zeugt eher von, vorsichtig ausgedrückt, mangelnder Klugheit, Ängste bis kurz vor Toreschluss vor sich her zu schieben, gerade wenn der Urlaub mühsam abgespart ist und der finanzielle Verlust schwerwiegend wäre. Da sollte man mit einem so hohen Gut vorsichtiger umgehen. Wenn einem schon so etwas passiert und man dann die Verantwortung auch noch abwälzt, ist das keine Tragik, sondern ein Trauerspiel.
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Einen Urlaub nicht anzutreten, weil sich einer der Teilnehmer nicht sicher genug fühlt und wegen der Kürze des EIGENEN Entschlusses den Reisepreis zu verlieren, halte ich nicht für tragisch, tut mir Leid.
Die Reise wurde in eigener Verantwortung gebucht, die Entscheidung in eigener Würdigung des Risikos getroffen. Auch die Entscheidung zur Absage.
Tragische Vorfälle im Leben einer Familie sind ganz andere. Ganz offensichtlich denkt darüber keiner mehr nach und geht es den Menschen hierzulande ganz eindeutig viel zu gut.
Ein oder zwei Jahre keine Urlaubsreise zu machen - Urlaub hat man ja dennoch - ist, auch wenn manche das anders behaupten, etwas ganz normales.
Es gibt keine Pflicht zu zwei jährlichen Urlaubsreisen. Es ist auch nicht unmöglich, zu Hause oder im Nahbereich der eigenen Wohnung mit der Familie zusammen etwas zu unternehmen oder sich zu erholen.PS: Ich hoffe die Familie wohnt weit genug von Brüssel entfernt.
Denn der Logik folgend, dürfte sie dann bereits seit Mitte November 2015 zu Hause nicht mehr sicher sein. -
@rumsstein: die Forenregeln sehen vor, dass du eine PN schicken kannst, wenn du ein persönliches Problem mit mir hast. Wäre das nicht ein guter Vorschlag ?
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Das sehe ich genauso, Mam62. Wenn ich zu Hause mit dem wertvollen Meißener Porzellanteller Frisbee spiele und das Teil geht kaputt, muss ich - bei aller Tragik - auch die Konsequenzen tragen. Warum sollte das bei einer vergeigten Urlaubsreise anders sein?
@kkneip: nach zehn Jahren Mitgliedschaft sollte man schon geschnallt haben, dass dies ein öffentliches Forum ist und jeder Beitrag nach Belieben kommentiert werden darauf, auch wenn er an einen bestimmten User adressiert ist. Falls Du einem User schmachtende Mitteilungen
unter Ausschluss der Öffentlichkeit machen möchtest, dafür haben die gepriesenen Schöpfer dieses hehren Forums eine PN-Funktion vorgesehen. 
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Nö - ich habe kein Problem - du offensichtlich schon.
Da ich allerdings den anderen Forenteilnehmern diese abschweifenden Attacken ersparen möchte, ziehe ich mich hiermit geräuschlos zurück - was dieses Thema anbetrifft.
Teilnehmern, die anderer Meinung sind als du, möchte ich ermutigen, dies auch zu artikulieren. -
Wir sollten den Austausch von persönlichen Nettigkeiten vielleicht erst einmal außen vor lassen, es gibt Bewegenderes.

Im Gebäude des Brüsseler Flughafens haben sich wohl zwei schwere Explosionen ereignet, offensichtlich hat jemand Sprengsätze in den Terminal hineingeschmuggelt.
Da sind die türkischen Sicherheitsbehörden doch einen möglicherweise entscheidenden Schritt weiter. Dort wird bereits am Eingang zum Flughafen eine Gepäck- und Personenkontrolle durchgeführt, eine zweite dann im Sicherheitsbereich. Die Frage ist, warum man in Europa auf dieses schmale Brett nicht schon früher gekommen ist.
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In Deutschland habe ich es noch nicht erlebt, weder im Mini-Airport Friedrichshafen noch in FfM.
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Ich bin sicher, das macht man in Europa nicht, weil das von den Reisenden nicht gut aufgenommen werden könnte.
Man ruft zwar nach Sicherheit an jedem Ort zu jeder Zeit, möchte aber davon keineswegs belästigt oder eingeschränkt werden.Viele fühlen sich ja durch die verstärkte Anwesenheit von Sicherheitskräften erst recht verunsichert, wie man auch hier im Thread lesen konnte.
Wie mans macht, ist es verkehrt. -
Tut mir leid, aber da kann ich dann doch nicht anders:
//Ich hoffe die Familie wohnt weit genug von Brüssel entfernt.
Denn der Logik folgend, dürfte sie dann bereits seit Mitte November 2015 zu Hause nicht mehr sicher sein.//-
Der thread-Titel lautet: Sicherheit im Türkei - Urlaub.
Brüssel = Belgien -
Ich finde es nicht in Ordnung, wenn man einen tragischen Terroranschlag, bei dem es eine noch unbekannte Zahl von Toten und Verletzten gegeben hat, und der irgendwo stattfindet, als Argument dafür nimmt, dass sein eigener Standpunkt in Bezug auf die Türkei richtig ist.
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@kkneip
Irrtümlich interpretierst du an jeder Stelle Gegenargumentationen als die Behauptung, den "richtigen" Standpunkt zu verteidigen, hingegen ist das nur der persönliche, ohne jeden Anspruch auf Richtigkeit und irgendeine Mission. Ist das denn so schwer zu verstehen?Von missionarischer Ambition habe ich ebenso wiederholt losgesprochen wie mein Verständnis für abweichende Entscheidungen betont. Es fehlt mir weder an Empathie noch an Verständnis, also auch nicht an "Menschlichkeit".
Also Deckel auf die Emotionen und besser genau gelesen als sportlich interpretiert!
Danke ... -
Bei allem Respekt, und das geht nicht gegenDich persönlich, kkneip, ich muss Dir da widersprechen. Natürlich hast Du recht, der Titel lautet: Sicherheit im Türkeiurlaub. Aber jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt, bei Türkeireisen also im Regelfall mit dem Hinflug, mit dem der Urlaub auch beginnt. Insofern ist also auch der Reiseantritt Teil des Themas Sicherheit im Urlaub, ob Türkei oder Malediven oder Island.
Ich finde es sehr schade, dass jedes Argument so ausgelegt wird, dass man damit nur die Richtigkeit seines Standpunktes beweisen wolle. Entschuldigung, aber so kleinkariert bin ich nicht. Das Ziel einer jeden Diskussion sollte sein, eine Lösung oder eine Klärung eines Problemes, einer Situation zu finden oder sich diesen zumindest zu nähern.
Da sich meiner Meinung nach eben die momentane Situation so darstellt, dass jede Flugreise eine Sicherheitsbedrohung darstellt, egal, ob in die Türkei oder zu den Falklandinseln, stellt sich die Frage, ob Flugreise oder nicht und weniger, ob Türkei oder anderswo hin.
Natürlich respektiere ich andere Meinungen, aber ich stelle meine Meinung entgegen. Der stille oder auch der nicht stille Leser mag sich frei entscheiden, welche Meinung er annimmt. Okay, kkneip ? Es ist wirklich nicht persönlich.
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@VS + rumsstein:
Ich stelle hiermit klar, dass ich eure persönlichen Meinungen und Standpunkte respektiere.
Es gehört auch nach meiner Meinung dazu, in einer offenen Diskussion seine eigene Meinung angagiert zu vertreten, und auch dieses Recht räume ich jedem uneingeschränkt ein.
Ich erwarte nicht, dass mein Standpunkt von allen akzeptiert wird. Gleichwohl erwarte und fordere ich den gleichen Respekt für meine Meinung.Ich denke, hiermit ist alles geklärt.
Kommen wir einfach zurück zum Thema.