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Bürger sollen beim Urlaub sparen ...

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
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  • lola84L Offline
    lola84L Offline
    lola84
    schrieb am zuletzt editiert von
    #121

    Woher wisst ihr denn, dass Steinbrück nichts spart? ❓

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    • salvamor41S Offline
      salvamor41S Offline
      salvamor41
      schrieb am zuletzt editiert von
      #122

      @ lola84

      Ich glaube, meinungsfreiheit wollte nicht anzweifeln, daß Steinbrück privat spart. Das sollte ihm bei seinem Einkommen ja auch nicht schwer fallen.

      Er meinte wohl, ob St. in seiner Funktion als Finanzminister bei den vielen völlig hirn- und sinnlosen Ausgaben des Staates spart.
      Da tut er sich nämlich schwer, obschon es jede Menge Ansätze gäbe.

      Wußtest Du übrigens, daß der Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin rgendwo zwischen 100 und 150 Milliarden € gekostet hat bzw. immer noch kostet?

      Wußtest Du, daß die Gesamtsubventionen des Bundes sich auf ca. 150 Milliarden € p.a. belaufen?

      Einsparpotenziale gibt es genug, der Platz hier würde kaum ausreichen, sie alle aufzuzählen. Aber es ist ja viel einfacher, bei Geldbedarf des Staates immer wieder die Bürger abzuzocken, als sich mit Lobbyisten rumzuschlagen, die krampfhaft irgendwelche Besitzstände verteidigen.

      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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      • meinungsfreiheitM Offline
        meinungsfreiheitM Offline
        meinungsfreiheit
        schrieb am zuletzt editiert von
        #123

        natürlich meine ich nicht die private Seite des Sparens, liebe Lola!

        Also darüber müssen wir ja wohl nicht diskutieren!

        Soll der gute Mann uns Bürgern mehr in der Tasche lassen, dann sorgen wir schon selbst für uns.

        Das Steuersystem vereinfachen und und und. Da gibts einiges anzupacken und vor allem mal durchziehen und nicht einen Schritt voraus und 3 zurück.
        Für eine Einkommensteuererklärung benötigst ja schon fast ein Diplom 😱

        Immer diese Reglementierung und Bevormundung. Wenn Demokratie, dann auch bitte richtig.

        Ich glaube an die Vernunft der Bürger und wir sind ja wohl alle mündig, um selbst zu entscheiden, ob wir Sparen oder Nicht.

        Die Ösis schaffens ja auch 😉

        Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

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        • lola84L Offline
          lola84L Offline
          lola84
          schrieb am zuletzt editiert von
          #124

          Ich hab schon verstanden was du gemeint hast, meinungsfreiheit 😄

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • HarzerH Offline
            HarzerH Offline
            Harzer
            schrieb am zuletzt editiert von
            #125

            @ meinungsfreiheit schrieb

            "...Immer diese Reglementierung und Bevormundung. Wenn Demokratie, dann auch bitte richtig...."

            Die deutschen Bürger möchten aber diese Reglementierungen vom Staat und wenn Sie abgeschafft werden sollen und die Verantwortung nicht immer beim Staat gesucht wird, sondern auch mal Eigenverantwortung verlangt wird, dann sind och die meisten Bürger dagegen, wenn es sie selbst trifft.

            Siehe z.B. den Thread Ladenschlusszeiten, kaum soll eine Reglementierung abgeschafft werden und die Verantwortung soll eigentlich auf die "mündigen Bürger" übergehen, schon wird von den meisten gleich negativ gemeckert, weil es ja für die Angestellten im Einzelhandel ja einfacher ist zu lammentieren als, wie bei allen anderen Berufsgruppen sich der Zeit anzupassen.

            @Bulgarienfan

            Wahrscheinlich muss der Karren Deutschland erst vor den Baum gefahren werden, weil sich bis jetzt keiner traut das soziale Netz in D. der aktuellen Lage mal finanziell anzupassen. was bis jetzt passiert ist, das waren keine grundlegenden Reformen, sondern nur Flickenschusterei.
            Und kann man es den meisten verübeln, diese Art der Argumentation, ich glaube nicht, es weiß jeder, dass D. grundlegend so nicht weiter dauerhaft wirtschaftlich rentabel ist und das gespart werden muss. Aber das Motto heißt bei den Menschen "gespart werden muss, das ist klar, aber nicht bei mir!"

            Es weiß jeder, das er was für seine Altersvorsorge selbst tun muss, ansonsten siehts in der Rente schwarz aus für einen. Und Herr Steinbrück hat sich mal angesehen, ist ne reine Vermutung, wofür die Deutschen und wieviel sie ausgeben. Und da D. nun mal seit Jahren Reiseweltmeister ist, hat er nur mal den Vorschlag gemacht, beim Urlaub was einzuspaten für die Altersvorsorge.
            Gut ich finde das auch nicht 100% korrekt, weil doch jeder selbst entscheiden sollte, woran er sparen möchte. Und ich finde auch, das die Sozialen Systeme soweit reformiert werden, das die Bürger auch mehr Netto in der Tassche haben.

            Leben und leben lassen!

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • kutteK Offline
              kutteK Offline
              kutte
              schrieb am zuletzt editiert von
              #126

              Hallo liebe BILD-Zeitung-Leser! Ist es nicht herrlich, auf den Zug des allgemeinen Aufschreis zu springen und seinem Unmut mal so richtig Luft zu machen.
              Ich habe mir mal den Artikel durchgelesen, der die Nation offenbar an den Rand des Volksaufstandes bringt. Lächerlich, einfach nur lächerlich!!!! Steinbrück hat beiläufig in einer kleinen Fernsehzeitung erwähnt, dass die Bürger für ihre Altersversorgung etwas tun sollten. Im Bewußtsein, dass bei vielen Bürgern die Taschen nicht so üppig gefüllt sind, äußerte er, dass zu diesem Zwecke woanders etwas eingespart werden sollte. Beispielhaft, mehr war es nicht, machte er den Vorschlag, etwas an der Urlaubskasse zu knabbern.
              Er hätte genauso den Auto- oder Möbelkauf, die Ausgaben für Kleidung, HiFi- Anlagen o.ä. nennen können. Es war ein Beispiel!!!!!
              Was daran so schlimm sein soll verschließt sich mir komplett.
              Nichts anderes passiert doch in jedem Haushalt. Habe ich vor, mir in absehbarer Zeit ein Haus zu kaufen, muss ich in der Regel zur Finanzierung an anderen Ecken sparen, möchte ich mir ein tolles Auto kaufen, kann ich vielleicht nicht mehr meine Markenklamotten anziehen usw. usw.
              Was hier aus so einer läppischen Aussage gemacht wird, spottet jedweder Beschreibung. Mit keinem Wort wurde etwas von Urlaubsbeschneidung oder staatlich verordneter Urlaubsreduzierung gesagt.
              Es war eine kleine Anregung und es bleibt nach wie vor jedem selbst überlassen, was er mit seinem Geld macht. Die Leute, die alles raushauen und mal sehen was die Zukunft so bringt (dazu gehöre ich), können genauso wie die Sparfüchse ihr Leben weiterhin selbst organisieren.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • Erika1E Offline
                Erika1E Offline
                Erika1
                schrieb am zuletzt editiert von
                #127

                "Erika1" wrote:
                Steinbrück hat nichts anderes gesagt, als daß sich die Bundesbürger auf höhere Selbstbeteiligungen/Eigenkosten bei den Sozialversicherungen vorbereiten müssen. Er ist auch nicht der einzige Politiker, der uns das vorgebetet hat, seit Nobbis "Die Rende is sissscher..".

                Er schlägt vor, im Zweifel auf eine Urlaubswoche, einen Urlaub oder den Dritturlaub zu verzichten. Ebenso gut hätte er vorschlagen können, auf den Zweitwagen zu verzichten oder das neue Auto drei Nummern kleiner zu kaufen, die Reaktion wäre diesselbe gewesen.

                Im Gegensatz zum Staat kann ein Privathaushalt nur soviel Geld ausgeben, wie er einnimmt (mal abgesehen davon, daß sich auch ein privater Haushalt bis zu einer gewissen Grenze verschulden kann). Und das läuft nunmal darauf hinaus, daß wir irgendwo sparen müssen, um die steigenden Eigenbeteiligungen bezahlen zu können. Ob nun gespart wird am Urlaub, am Auto, bei Klamotten oder durch das Hinauszögern von eigentlich notwendigen sonstigen Investitionen, ist gleichgültig.

                Steinbrück hat uns nur darauf aufmerksam gemacht, daß wir mehr zahlen müssen... als ob wir uns nicht schon - fast - daran gewöhnt hätten: Sprit, Mehrwertsteuer, Strom/Gas, Zigaretten (!), Abfall- und Abwassergebühren, Trinkwasser - die Preise dafür sind in den letzten Jahren enorm gestiegen!

                kutte,
                ich zitiere mich mal selbst 😉
                Ich sehe das genau wie Du.

                Meine Rede, schon vor vier Tagen!

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • meinungsfreiheitM Offline
                  meinungsfreiheitM Offline
                  meinungsfreiheit
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #128

                  [quote="Erika1"]

                  "Erika1" wrote:
                  Im Gegensatz zum Staat kann ein Privathaushalt nur soviel Geld ausgeben, wie er einnimmt (mal abgesehen davon, daß sich auch ein privater Haushalt bis zu einer gewissen Grenze verschulden kann). Und das läuft nunmal darauf hinaus, daß wir irgendwo sparen müssen, um die steigenden Eigenbeteiligungen bezahlen zu können. Ob nun gespart wird am Urlaub, am Auto, bei Klamotten oder durch das Hinauszögern von eigentlich notwendigen sonstigen Investitionen, ist gleichgültig.

                  !

                  Hallo Erika,

                  was ist denn das für ein Widerspruch?
                  Zuerst soll sich ein Privathaushalt nicht verschulden können und dann doch wieder, hähhhhhhhhhhh!

                  Heute kannst doch alles finanzieren: Auto, Möbel, Waschmaschine, was weis ich noch Alles.
                  Mein Ding wär das nicht, aber die Regierung lebts doch vor, wie man sich verschuldet und trotzdem noch feste ausgibt!

                  Das der Finanzheini nun von allen Seiten Feuer bekommt zeigt ja wohl, wie daneben seine Aussage war!

                  Ob ich am Urlaub spar oder mein neues Sofa noch ein paar Jahre warten muß, das hat für mich einen anderen Stellenwert.
                  Den Urlaub benötige ich, um wieder frisch aufgetankt zu malochen.
                  Das alte Sofa tuts auch zum relaxen 😉

                  Der Tragweite seiner Aussage war ihm in dem Moment nicht bewußt, so Imho.
                  Wenn doch, ist es ihm ja gelungen, den Unmut auf seine Seite zu ziehen.
                  Auf ein Fettnäpfchen mehr oder weniger kommts da im Moment auch nicht an 😄

                  Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • Klaus43K Offline
                    Klaus43K Offline
                    Klaus43
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #129

                    "salvamor41" wrote:
                    Daß bei "Christiane Sabinsen" fast immer nur heiße Luft rauskommt, liegt daran, daß sie gerne saturierte, wohl versorgte ältere Herren einlädt.

                    .....und deswegen schaue ich mir diese Sendung schon seit geraumer Zeit nicht mehr an. Ich ziehe da eher "Hart aber fair" mit Frank Plasberg oder die "Münchner Runde" vor.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • lola84L Offline
                      lola84L Offline
                      lola84
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #130

                      Steinbrück tut es leid

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      Antworten Zitieren
                      • Erika1E Offline
                        Erika1E Offline
                        Erika1
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #131

                        Hallo meinungsfreiheit,

                        gemeint ist:
                        ein privater Haushalt kann sich verschulden, so lange er seine Kreditraten bezahlen kann und das Geld noch für den Lebensunterhalt ausreicht. Dann ist das Ende der Fahnenstange erreicht, es muß gespart werden.

                        Der private Haushalt kann nicht unbegrenzt Kredite aufnehmen. Im Gegensatz zum Staat, die jährliche Neuverschuldung ist ein interessantes Thema.

                        Der private Haushalt verfügt i.d.R. über feste Bezüge und hat kaum Möglichkeiten, zusätzliches Geld einzunehmen. Der Staat schon: er erhöht seine Einnahmen z.B. in Form von Steuern.

                        Alles klar? 😉

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • meinungsfreiheitM Offline
                          meinungsfreiheitM Offline
                          meinungsfreiheit
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #132

                          tja, Herr Steinbrück, vor dem Sprechen Gehirn einschalten!

                          :? :? :?

                          Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • bibianca1978B Offline
                            bibianca1978B Offline
                            bibianca1978
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #133

                            "Ixy" wrote:

                            "hektik-elektrik" wrote:
                            Ich würde eher dafür stimmen, das die ersten 20 Krankheitstage im Jahr vom Urlaub abgezogen werden. Ich bin selber seltens Krank, und wenn doch brauchen ich dafür auch keinen Urlaub.

                            Ein anderer Ansatz ist, die Feiertage Bundeseinheitlich erstmal gleichzusetzen, auch in Bayern !!!

                            Ich weiß, das meine Meinung viele ärgern wird, ist aber eben meine Meinung.

                            MfG

                            Zustim. Mit den Feiertagen in Bayern o.k. und am besten auch gleich die Pfingstferien streichen. Die Bayern haben 2!!! Wochen mehr Ferien als z.B. NRW.

                            Aber wer krank ist kann nun auch nix dafür und der darf dann keinen urlaub mehr bekommen? Nee, das ist echt nicht fair!

                            Wie? Nur weil jemand krank ist braucht er keinen Urlaub?? Sehr zynisch. kopfschüttel

                            Das mit den Feiertagen, da bin ich allerdings auch mit einverstanden. Sollen die doch erstmal einheitlich sein...

                            Gruß
                            Ixy

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • salvamor41S Offline
                              salvamor41S Offline
                              salvamor41
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #134

                              "Klaus43" wrote:
                              und deswegen schaue ich mir diese Sendung schon seit geraumer Zeit nicht mehr an. Ich ziehe da eher "Hart aber fair" mit Frank Plasberg oder die "Münchner Runde" vor.

                              Jawohl, der Plasberg ist mutig, der legt sich vor der Kamera mit herumschwafelnden Politikern an, auch wenn sie selber oder einer ihrer Parteigenossen womöglich im Verwaltungsrat des WDR sitzen. Wo gibt es das sonst noch?

                              Aber die Münchner Runde muß ich mir auch mal ansehen, ob da nicht doch Edmund seine Finger zwischen hat. 😉

                              ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              Antworten Zitieren
                              • kutteK Offline
                                kutteK Offline
                                kutte
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #135

                                @meinungsfreiheit
                                Warum war die Aussage des "Finanzheinis" daneben?
                                Was machst du denn, wenn du Geld für eine bestimmte Sache brauchst und diese Summe nicht übrig hast?

                                Feuer bekommt er offensichtlich nur von Nachplapperern der BLÖD!
                                Du verschließt dich leider jedem Argument und jedem Versuch etwas Sachlichkeit in dieses Thema zu bringen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                Antworten Zitieren
                                • Klaus43K Offline
                                  Klaus43K Offline
                                  Klaus43
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #136

                                  "salvamor41" wrote:

                                  "Bulgarienfan" wrote:
                                  @all außer Harzer und Puffel
                                  Ihr seid ganz schöne Realitätsverweigerer. Hier scheint ganz allgemein die Überzeugung vorzuherrschen, dass man Wohlstand "erstreiken" und "erdemonstrieren" könne. Dass man auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben kann als man erarbeitet, scheint hier völlig unbekannt zu sein. An diesem thread sieht man (leider!), warum es in Deutschland bergab geht.

                                  Es wird solange in Deutschland bergab gehen, wie darüber diskutiert wird, ob es unsozial und ungerecht ist, dass drei mal drei neun ergeben.

                                  Wohlstand kann man nicht erstreiken, das hat aber hier auch niemand behauptet. Aber Demonstration und schließlich auch Streik sind durchaus geeignete Mittel der Unmutsäußerung gegen staatliche Willkür und sinnloses Verplempern von Steuergeldern.

                                  Klaus43 hat es richtig beschrieben. Die Franzosen machen uns vor, wie man Demos und Streik veranstaltet und schließlich als Bürger seinen Nutzen daraus zieht. Aber bei uns plappern immer noch viel zu viele nach, daß der Staat kein Geld habe, aber viel zu wenige fragen mal nach, w a r u m der Staat kein Geld hat. Weil nämlich von unseren Regierungen jedes Jahr zig Milliarden sinnlos verpulvert werden, die dann an allen Ecken und Enden fehlen.
                                  Wenn diese Entwicklung weitergeht, daß einerseits der Staat nicht bereit ist, seine hirnlosen Ausgaben einzustellen, andererseits der Bürger immer weiter zur Kasse gebeten wird, dann ist es bald aus mit der sprichwörtlichen Konsensbereitschaft der Deutschen und die Leute sind auf der Straße. Und wenn die Deutschen so etwas machen, machen sie es gründlich!

                                  Die letzten grossen Streiks in Frankreich waren einmal der LKW-Fahrer-Streik, die nicht für mehr Wohlstand kämpften, sondern ein Abwürgen des derzeit erreichten "Wohlstands" durch den Staat verhindern wollten. Das war ganz einfach, die Routiers fuhren einfach nicht mehr. Nachdem die Tankstellen keinen Sprit mehr hatten, die Supermärkte mangels Nachschub ausgeblutet waren, richtete sich die Wut der Bevölkerung nicht gegen die LKW-Fahrer, sondern gegen die Regierung. Fazit: Die Routiers setzten sich durch und seitdem ist Ruhe.
                                  Dann kam der Streik der niedergelassenen Ärzte. Diese wollten eine von der Regierung abgelehnte Erhöhung ihres Honorars durchsetzen. Okay, die Privatpraxen wurden geschlossen mit Hinweis, dass sich der Patient ins nächstgelegene Krankenhaus begeben solle. Allerdings hatte der hilfesuchende Patient Pech, denn die Krankenhausärzte erklärten sich solidarisch und streikten mit. Letztendlich haben sich die Ärzte durchgesetzt, weil der Staat eine nicht mehr zu kontrollierende Reaktion der Bevölkerung befürchtete.
                                  Die letzte Aktion war der "Aufstand" gegen die Auflösung des Kündigungsschutzes für Jugendliche. Beim Höhepunkt der Demonstrationen wurden mehr als eine Million gezählt, die sich radikal wehrten. Der Initiator dieses Gesetzes, Frankreichs Premier Dominique de Villepin, musste letztendlich seine Gesetzesvorlage radikal entschärfen, und das Ende seiner politischen Karriere ist mehr oder weniger absehbar.

                                  Wie Salvamor schon sagte, verschleudert der Staat Jahr für Jahr Milliarden und schlittert mehr und mehr in ein riesiges Schuldenloch. Kein privat geführtes Unternehmen kann sich solche Auswüchse leisten und würde mit kostenintensiven Einsparungen gegensteuern.
                                  M.E. sollte in der Regierungsspitze ein knallharter, parteiunabhängiger und mit weitreichendsten Vollmachten ausgestatteter Controller sitzen, der diese Ausgabenorgie bremst, und zwar ohne Rücksicht auf die Diplomatie oder ein vielleicht zu befürchtendes Aufmucken von angeblich befreundeten Staaten, denen es nur darum geht, dass der BRD-Tropf, an dem sie hängen, nicht versiegt. Und auch ohne Rücksicht auf die Interessen verschiedener Lobbys. Das müssten Leute von einem Kaliber wie Wendelin Wiedeking (Porsche), Dieter Zetsche (Daimler Chrysler) oder meinetwegen auch Joachim Hunold (Air Berlin) sein. Sind mir eben spontan eingefallen.
                                  Ein Jahresgrundgehalt (erfolgsabhängig) von 10 Mio Euro für einen solchen Controller würde ich durchaus befürworten.

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                                    salvamor41
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                                    #137

                                    Was unseren Politikern alles einfällt, unsere Steuergelder völlig gedankenlos zu verplempern, brachte gestern abend das Magazin FAKT des MDR.

                                    Schaut mal hier.

                                    Auf der anderen Seite dann den Bagger aufreißen und die Bürger zum Sparen animieren. Wie paßt das zusammen?

                                    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                                      meinungsfreiheit
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #138

                                      "kutte" wrote:
                                      @meinungsfreiheit
                                      Feuer bekommt er offensichtlich nur von Nachplapperern der BLÖD!
                                      Du verschließt dich leider jedem Argument und jedem Versuch etwas Sachlichkeit in dieses Thema zu bringen.

                                      Lieber Kutte,

                                      lies doch bitte mal den Thread, dann wirst Du sehen, dass ich einige Punkte aufgeführt habe, die angepackt werden müßten und auch mal durchgezogen.
                                      Für Dich wiederhole ich das nicht zum 10.Mal, da ich annehme, dass Du lesen kannst. 😉

                                      Zu Deinem ersten Satz äußere ich mich nicht, da zu primitiv.
                                      Mit Deinen Provokationen von Bild Zeitung und Nachplapperern zeigst ja, was Du als Sachlichkeit verstehst.:D Ich bezeichne den DGB nicht als Blöd, sondern bin froh, dass es auch AN-Interessensvertreter gibt.

                                      Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

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                                        meinungsfreiheit
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #139

                                        "Erika1" wrote:
                                        Hallo meinungsfreiheit,

                                        gemeint ist:
                                        ein privater Haushalt kann sich verschulden, so lange er seine Kreditraten bezahlen kann und das Geld noch für den Lebensunterhalt ausreicht. Dann ist das Ende der Fahnenstange erreicht, es muß gespart werden.

                                        Der private Haushalt kann nicht unbegrenzt Kredite aufnehmen. Im Gegensatz zum Staat, die jährliche Neuverschuldung ist ein interessantes Thema.

                                        Der private Haushalt verfügt i.d.R. über feste Bezüge und hat kaum Möglichkeiten, zusätzliches Geld einzunehmen. Der Staat schon: er erhöht seine Einnahmen z.B. in Form von Steuern.

                                        Alles klar? 😉

                                        Jetzt steht die Aussage in einem anderen Licht, alles klar, Erika!

                                        Aber was für den privaten Haushalt gilt, muß auch für den öffentlichen HH gelten.

                                        Deine Aussage: der Staat erhöht dann die Einnahmen (Steuern) entspricht voll der Realität, aber wie wäre es denn mal auf der Ausgabenseite anzufangen?
                                        Nicht immer den Nackten in die Tasche greifen.

                                        Da wird Geld für Projekte aus dem Fenster geschmissen, die niemand braucht oder die günstiger zu lösen wären. Subventionsabbau.

                                        Ich kann es immer wieder nur betonen:

                                        Lasst den Bürgern mehr in der Tasche!
                                        Wir können selbst entscheiden, was wir mit unserem hart erarbeitenden Geld anfangen.

                                        Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #140

                                          Nachdem jetzt, wie die Presse meldet, über 650 Genossen ihr SPD-Parteibuch zurückgesandt haben, knickt Herr Steinbrück langsam ein. S o will er es jetzt auf einmal nicht gemeint haben. Die Frage ist, w i e er es denn gemeint hat.

                                          Die Menschen wissen selber genau, was sie zu tuen haben.
                                          Sie brauchen solche Schlaumeiereien und Belehrungen von irgendwelchen Politikern nicht.

                                          Steinbrücks Äußerung war sehr ungeschickt und in dieser Form völlig fehl am Platze. Solange Politiker nicht ihrer Vorbildfunktion nachkommen und die öffentlichen Haushalte der geänderten Situation anpassen, statt dessen die Steuergelder weiter seelenruhig in Milliardenhöhe in irgendwelche Gräber schaufeln, sollten sie besser zu dem Thema "Sparen" den Mund halten.

                                          ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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