Dertour Group
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@towe2019 sagte:
Leider bekomme ich diese (AGB 2019) auch nicht von HC zugesendet, da diese dort angeblich nicht mehr vorliegen. Habe schon diversen Mailaustausch mit HC gehabt.
Offenbar hat towe2019 ja schon eine Klärung mit dem Reisebüro angestrebt - ergebnislos.

@Gonzo1969
Es kann (und muss auch nicht!) jeder einzelne der Parameter der Reise in den AGB berücksichtigt werden, ansonsten hießen sie ja nicht "Allgemeine'" Geschäftsbedingungen.
Im Falle einer streitigen Einigung muss jedenfalls der Veranstalter seine Kosten offenlegen und ggf. auch ausführen, dass er die zurückgegebene Reise nicht anderweitig verwerten konnte.
towe2019 bestreitet jedoch, dass bei der Buchung überhaupt Stornogebühren einsehbar waren, ferner begehrt sie/er Einsicht in die damals geltenden AGB.
Selbst wenn sie/er hier sämtliche Merkmale der gegenständlichen Buchung angeben würde wäre das kein geeigneter Sachverhalt für das Forum - erster Ansprechpartner ist das Reisebüro, da nur dort (und eben auch nicht beim Veranstalter himself!) Übersicht besteht und die von Günter wiederholt genannten Fachleute sitzen.@vonschmeling und @Günter/Holidaycheck:
@Günter: Deine Infos haben mir schon sehr viel mehr geholfen, weiß allerdings nicht, wo ich mich im Ton vergriffen haben soll, denn letztendlich war der Ton von vonschmeling auch nicht gerade der netteste von Beginn an.
Wenn Ihr als Moderatoren oder Admins hier fungiert, so setze ich doch darauf, dass man hier auch auf vernünftigen Niveau beraten wird. Aber hier wird gleich nach dem Motto "da hat er aber die AGB nicht richtig gelesen und von daher hast Du auch keine Chance irgendetwas einzufordern, der Anfrage, warum diese Packaging Reisen höhere Stornogebühren haben und ob man dagegen rechtlich vorgehen kann, entgegen gewirkt.
Mag ja sein, dass das Eure Erfahrungen sind, aber dann doch bitte auch in einem vernünftigen Ton. Ich habe lediglich versucht, als HC-Kunde in Erfahrung zu bringen, was ich noch tun kann, um nicht auf so hohen Stornierungskosten sitzen zu bleiben. Denn die Lage ist für uns Kunden, die eine solche Reise nun nicht antreten wollen, aus welchen Gründen auch immer, in diesen Zeiten nicht gerade einfach.
Leider gibt mir HC hierzu auch keine kompetente Auskunft, es wird lediglich darauf verwiesen, dass 100 % Flugkosten und 20% Hotelkosten als Stornierungskosten entstanden sind, dies auch schon nach Auskunft von HC bei DERTOUR.So, ich werde von daher jetzt meine Schlüsse aus diesem ganzen Ärger ziehen, mich noch einmal an HC wenden und schlussendlich in den sauren Apfel beißen und die Reise stornieren. Eine solche Reise werde ich jedenfalls nicht mehr buchen und zukünftig bei Pauschalangeboten noch wachsamer sein. Und noch einmal: ich kann mich nicht erinnern, dass bei Abschluss der Buchung irgendwo geschrieben worden ist, dass nach Buchung der Reise der Flug bereits von DERTOUR bezahlt wird.
Sorry, mag ja sein, dass dies schon seit langem Praxis ist, aber für mich war dies neu und nicht umsonst wurden für diese Reisen ja auch in der Vergangenheit schon Rechtsprechungen wegen z.B. zu hoher Anzahlungen gefällt. Leider gibt es zu den Stornierungsbedingungen wohl noch keine Rechtsprechungen. Und komisch ist ja auch, dass nun die aktuellen AGB's von XDER nur noch 30% der Gesamtkosten als Stornierungsgebühren vorsehen und nicht wie in meinem Fall 100 % Flugkosten und 20 % Hotelkosten.Also, wünsche Euch ein angenehmes Wochenende
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@towe2019
Doch, natürlich gibt es auch zur zulässigen Höhe von Stornierungsgebühren bereits eine Spruchpraxis, ich hatte ja darauf hingewiesen, dass der RV ggf. zur Darlegung verpflichtet ist. Dabei können sogar Gebühren von 95% der gesamten Reisekosten rechtens sein, falls nämlich sich der Veranstalter in entsprechender Höhe bei den Leistungsträgern bekennen musste.Ist ja wunderbar, dass dir Günters Hinweise so viel mehr geholfen haben als meine - ein Vorteil einer community!

Dein grundsätzlicher Irrtum besteht in der Erwartung, auf Forenebene im Sinne deiner Rolle als "Kunde" beraten werden zu wollen.
Hier tauschen sich User aus auf Augenhöhe, teilen ihre Erfahrungen und ggf. ihre Sachkunde mit Betroffenen - eine "Kundenberatung" findet hier bewusst nicht statt.
Somit sind auch die Funktionen Administrator oder Moderator vollkommen abgekoppelt vom "Kundendienst" und allein damit befasst, die Einhaltung der Forenregeln bzw. eine gewisse Moderation der Inhalte im Auge zu behalten und nicht etwa "das Beste für den Kunden herauszuschlagen".
Last not least ist deine Kritik an meinem Ton unangemessen. Ich habe schlichterdings sachlich herausgearbeitet, wie ich deine Lage (subjektiv aber mit einer gewissen Sachkunde) beurteile.
Das muss dir nicht gefallen, hat aber mit "nicht nettem Ton" wahrlich nicht das Geringste zu tun.Ich würde dir nahelegen, bei künftigen Buchungen die telefonische Beratung durch das Reisebüro in Anspruch zu nehmen - damit bewahrst du dich bestens vor missliebigen Fehleinschätzungen der jetzt dargebotenen Gestalt.
Leider kann ich meine Beurteilung deiner Chancen im Falle einer streitigen Einigung nicht ändern.
Die obligatorischen Vertragsinformationen wurden mit höchster Wahrscheinlichkeit zur Verfügung gestellt, und das werden dir sowohl Vermittler als auch Veranstalter vermutlich mühelos entgegenhalten können. -
Super Recherche HABERLING - herzlichen Dank!
Könntest du ggf. auch noch das issue date zur Verfügung stellen?
Sonst kommt wieder einer um die Kurve mit "das nützt mir nix, weil ich ja anno 2019 zu totaaaal anderen Geschäftsbedingungen gebucht habe" ...
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Na freilich, auf der Seite nach unten scrollen und auf DERTOUR PAUS PDF Download, klick

Stand: März 2020
Ich glaube zwar nicht, daß es 2019 den Punkt 4.5 noch nicht gegeben haben sollte. -
4.4 ist auch wichtig:
"4.4. Es bleibt Ihnen in jedem Fall der Nachweis gestattet, die uns zustehende angemessene Entschädigung sei wesentlich niedriger als die geforderte Entschädigungspauschale."
Dieser und der Passus 4.5 gehen zurück auf das Urteil der X. Kammer des Zivilsenats des BGH im Rahmen einer Klage der Verbraucherschützer gegen 3 Veranstalter (Az.: X ZR 85/12 u.a.) das im Jahr 2014 rechtskräftig wurde.
Daher darf auch davon ausgegangen werden, dass seitdem die entsprechenden Passus so oder ähnlich in den AGB sämtlicher Veranstalter verankert sind.
Wie gesagt wird auf alle relevanten Vertragsbedingungen während des Buchungsvorgangs hingewiesen, im Falle des Bestreitens kann der Veranstalter sicherlich entsprechenden Nachweis führen.
Darauf gründend gelange ich zu der Einschätzung, dass die Bevollmächtigung eines Anwalts vollkommen nutzlos sein dürfte und das vermutlich auch von der Rechtschutzversicherung des Users (m/w/d) towe2019 so gesehen und folgerichtig von einer Kostenübernahme Abstand genommen wird.Bei mangelnder Routine sollte man den Buchungsvorgang von den Fachleuten im Reisebüro begleiten lassen - das Angebot gibt´s ja nicht von ungefähr!
Man kann deswegen natürlich eingeschnappt reagieren - ändert jedoch nichts am Sachstand.
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@vonschmeling und @HABERLING
So, nun habe ich genug gelesen. Es ist einfach schwierig die Sachlage ohne subjektive Meinung wiederzugeben. Geschrieben ist es immer schwieriger einen Sachverhalt darzustellen als gesprochen.
Die dargelegten AGB's habe ich auch schon diverse Male gelesen und letztendlich ist mir auch bewusst, dass auch noch höhere Stornierungskosten anfallen können. Dies hat aber in meinem vorliegenden Fall keine Bedeutung, da mir ja 100 % der Flugkosten und 20 % der Hotelkosten als Stornierungsgebühr genannt worden sind.Es geht mir immer noch darum zu erfahren, warum für die Packaging Reisen (XDERTOURS) keine Kulanzregelungen von den DERTOURS angeboten werden. Verstanden habe ich, dass 100% der Flugkosten in Rechnung gestellt werden können, aber warum werden denn auch die 20% der Hotelkosten in Rechnung gestellt (auch wenn dies natürlich die Stornierungsbedingungen hergeben). So stellt sich doch die Frage, warum bei den Kulanzregelungen der anderen Reisen von DERTOURS etc. auch die Hotelkosten ohne Kosten storniert werden können.
Das verstehe ich immer noch nicht. AGB's hin oder her, denn auch die anderen Reisen hatten ja gewisse AGB's, meist wohl mit 20 % Stornierungsgebühren der Gesamtreisekosten.
Vielleicht könnt Ihr mir hierzu ja noch eine Rückmeldung geben, sofern Euch dazu Infos vorliegen.@vonschmeling: Trotz allem vielen Dank
für Deine Bemühungen, auch wenn wir uns nicht in allen Dingen einig
gewesen sind. Leider gehen auch manchmal Emotionen
beim Schreiben mit ein. Ich hätte ja auch gar keine Probleme mit einer Packaging Tour oder X-Reise gehabt, denn im Normalfall storniert man ja selbst keine Reise, sondern nur wenn man aus Krankheit nicht teilnehmen kann und dafür kann man eine Reiserücktritt abschließen. Durch Corona ist halt alles anders geworden und wir wollen aus diesen Gründen nicht in die Türkei fliegen. Von daher war die Freude natürlich groß, dass kostenlose Stornierungen von DERTOUR angeboten worden sind. Und dann kam die Ernüchterung mit den Stornierungsbedingungen von XReisen, welches mir vorher so nicht bewusst war.
Von daher werde ich deinen Tipp mit vorheriger telefonischer Beratung zukünftig annehmen. -
@towe2019
Die Flugkosten zu 100%, weil das Ticket invalide wird (da auf deinen Namen bereits ausgestellt) und ein nicht erstattbarer Tarif gebucht wurde, die Hotelkosten zu 20%, weil auf dem gegenständlichen Beschaffungswege eine nicht erstattbare Anzahlung von 20% verlangt wurde für die Beherbergung (vom Veranstalter).
Vermutlich wurde damit die Reise mit derselben Beschaffenheit günstiger, als bei einer Produktion mit Kontingenten aus dem nicht dynamischen Angebot der DERtouristik.
Namentlich gibt dir der Veranstalter die Kosten weiter, die er bereits tragen musste und nicht wieder zurückbekommt.
Kulanter Weise verzichtet er auf Bearbeitungspauschalen etc.
Eine erweiterte Kulanz würde bedeuten, dass XDERtouristik auf die Verauslagungen pfeifen muss und dir den Betrag quasi schenkt - das wäre etwas zuviel verlangt, würde ich meinen ...
Wie mehrfach gesagt: Im Streitfall müsste der Veranstalter diese Kosten darlegen.
Du musst dir die dynamische Produktion im Grunde so vorstellen wie einen Einkauf beim Großhändler.
Berechtigte können dort zu günstigeren Preisen einkaufen. Also geht XAlbatros in den Bettengroßhandel und kauft da Betten für towe2019 und seine Mitreisenden. Dafür muss er aber schon mal 20% des Preises hinlegen um für euch zu reservieren. Dann geht er in den Flugzeugsitzegroßhandel und kauft ein Ticket auf den Namen towe2019 und muss es sofort bezahlen. Diese Großhandelsticket ist aber nicht übertragbar oder erstattbar, also ist der Preis dafür verloren, wenn der towe2019 es nicht mehr haben möchte.
Das ist jetzt ein bisschen mit der Maus erklärt, aber so in etwa läuft das.
Es ist nicht so, dass XDERtouristik sauer wird und sich denkt "Ha, der doofe towe2019 wird jetzt aber mal richtig zur Kasse gebeten, wenn der einfach seine Reise stornieren will!" sondern er kann lediglich die Auslagen von dir verlangen, die er selbst durch deine Nichtinanspruchnahme der Leistungen vom Leistungsträger aufgebrummt bekommt. -
@towe2019
Die Flugkosten zu 100%, weil das Ticket invalide wird (da auf deinen Namen bereits ausgestellt) und ein nicht erstattbarer Tarif gebucht wurde, die Hotelkosten zu 20%, weil auf dem gegenständlichen Beschaffungswege eine nicht erstattbare Anzahlung von 20% verlangt wurde für die Beherbergung (vom Veranstalter).
Vermutlich wurde damit die Reise mit derselben Beschaffenheit günstiger, als bei einer Produktion mit Kontingenten aus dem nicht dynamischen Angebot der DERtouristik.
Namentlich gibt dir der Veranstalter die Kosten weiter, die er bereits tragen musste und nicht wieder zurückbekommt.
Kulanter Weise verzichtet er auf Bearbeitungspauschalen etc.
Eine erweiterte Kulanz würde bedeuten, dass XDERtouristik auf die Verauslagungen pfeifen muss und dir den Betrag quasi schenkt - das wäre etwas zuviel verlangt, würde ich meinen ...
Wie mehrfach gesagt: Im Streitfall müsste der Veranstalter diese Kosten darlegen.
Du musst dir die dynamische Produktion im Grunde so vorstellen wie einen Einkauf beim Großhändler.
Berechtigte können dort zu günstigeren Preisen einkaufen. Also geht XAlbatros in den Bettengroßhandel und kauft da Betten für towe2019 und seine Mitreisenden. Dafür muss er aber schon mal 20% des Preises hinlegen um für euch zu reservieren. Dann geht er in den Flugzeugsitzegroßhandel und kauft ein Ticket auf den Namen towe2019 und muss es sofort bezahlen. Diese Großhandelsticket ist aber nicht übertragbar oder erstattbar, also ist der Preis dafür verloren, wenn der towe2019 es nicht mehr haben möchte.
Das ist jetzt ein bisschen mit der Maus erklärt, aber so in etwa läuft das.
Es ist nicht so, dass XDERtouristik sauer wird und sich denkt "Ha, der doofe towe2019 wird jetzt aber mal richtig zur Kasse gebeten, wenn der einfach seine Reise stornieren will!" sondern er kann lediglich die Auslagen von dir verlangen, die er selbst durch deine Nichtinanspruchnahme der Leistungen vom Leistungsträger aufgebrummt bekommt.Super Erklärung von Dir!!!

Jetzt habe ich es so richtig gut verstanden. Vielen lieben Dank
!!!
Diese Infos haben mir einfach noch gefehlt.
So, nun wünsche ich noch einen schönen Sonntag und wollen wir hoffen, dass bald alles wieder in geregelten und normalen Bahnen verläuft. -
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Wir haben unsere Reise auch über Dertour allerdings über Travelix gebucht. Das unsere Flüge bereits bezahlt sind, wussten wir.
Das es ein X Veranstalter ist auch.Trotz erneuter Reisewarnung, hoffen wir das kein Storno von Dertour kommen wird.
Abflug schon sehr bald im Juli.
Kann es sein das wir, da wir ja ein X Angebot gebucht haben, bessere Karten haben zufliegen ?
Wir haben einfach die Hoffnung, da unsere Flüge bei Condor bereits bezahlt sind, und lt. Condor der Flug auch statt finden wird, und das Hotel bald öffnen wird, wir auch fliegen können.
Ein Storno Seitens Dertour wäre für uns leider sehr Schade.
Wie sieht die Lage bei einer Reisewarnung, und einem X Veranstalter aus ?
Ich danke euch vorab.
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Kommt natürlich erst einmal darauf an, wohin die Reise gehen soll.
Bestimmte Destinationen außerhalb der EU dürften Anfang Juli noch kritisch sein - da hilft dann auch eine X-Buchung nix. -
Kommt natürlich erst einmal darauf an, wohin die Reise gehen soll.
Bestimmte Destinationen außerhalb der EU dürften Anfang Juli noch kritisch sein - da hilft dann auch eine X-Buchung nix.Ups total vergessen.
In die Türkei - Antalya

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Da wird sich nächste Woche sicherlich etwas mehr Klarheit ergeben - "sie waren stets bemüht".
Im Rahmen eines bilateralen Abkommens könnten trotz bestehender Reisewarnung Reiseerleichterungen geschaffen werden.
Ist soweit aber noch höchst spekulativ ...
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Da wird sich nächste Woche sicherlich etwas mehr Klarheit ergeben - "sie waren stets bemüht".
Im Rahmen eines bilateralen Abkommens könnten trotz bestehender Reisewarnung Reiseerleichterungen geschaffen werden.
Ist soweit aber noch höchst spekulativ ...
In der Hoffnung das der Reiseveranstalter nicht storniert ....
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Hallo
WIr haben im August eine Reise nach Spanien gebucht, aufgrund der momentanen Lage wollten wir die Reise auf ein Jahr verschieben ins gleiche Hotel wurde von Dertour abgelehnt. Dann wollten wir das gleiche Abreisedatum 2020 verwenden und anstatt Spanien Italien buchen. Da mein Mann einen italienischen Pass hat. Und die Einreise nach Spanien schwierig wird. Von Dertour auch abgelehnt nur mit Stornokosten machbar. Telefonisch auch nicht erreichbar. Kundenfreundlichkeit geht anderes. -
Wie hast du es dann geschafft, gleich mehrfach in Kontakt zu treten, wenn das Unternehmen nicht erreichbar ist ?
Im Übrigen geht Kundenorientierung genau so .... höflich, freundlich , aber bestimmt. Dafür gibt es ja Verträge um sich an ein vorgegebenes Raster zu halten. Niemand kann von einem wirtschaftlich agierendem Unternehmen erwarten, das es schlechtem Geld noch gutes hinterher wirft und einem einzelnen glücklich zu machen.

