Visum II
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So eine positive Nachricht von mir! Umlaute in Nachnahmen funktionieren perfekt, wenn man sich an die gegebenen Anforderungen hält. Bearbeitung hat länger gedauert (4 Tage) und ich hatte schon Sorgen, aber gestern kam die ersehnte positive Nachricht. Denke mal das jetzt schon mehr Anträge bearbeitet werden müssen (läuft langsam an und es geht Richtung Sommerferien). Gegenüber dem Kauf am Flughafen auch noch gespart.
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Ich bin immer noch verwirrt. Ich habe mich gerade mal mit dem PC bei dem E-Visum eingeloggt und da bekommt man bei Antragsart ja ein "Hilfefenster". Darin steht sinngemäß: Wenn Sie mit Familienangehörigen reisen, ist es notwendig, jede Person auf dem selben Antrag zu registrieren. Das gleich gilt für nicht miteinander verwandte Personen, die die gleiche Reise miteinander unternehmen.
Ich verstehe das jetzt so, dass ich meinen Sohn und meinen Lebensgefährten auf meinem Antrag, dann als Familie registrieren kann oder?
Das Hilfefenster ist doch eindeutig.
Verwandte Personen kommen in einen Antrag. Also du und dein Sohn.
Nicht verwandte Personen benötigen einen eigenen Antrag.Wenn du also mit deinem Lebensgefährten nicht verheiratet bist, dann ist er kein Familienangehöriger.
Er braucht seinen eigenen Antrag.Eine sogenannte "wilde Ehe" wird in Deutschland ganz anders toleriert als in Ägypten.
In Ägypten dürfen Frau und Mann die nicht miteinander verheiratet sind, nicht in einem Bett schlafen.
Bei Ausländern sind man das aber nicht so eng. Da diese aus einem anderen Kulturkreis mit anderen Normen stammen. -
@biene_1981, meine Visa sind gerade bewilligt worden. Da mein Mann und ich seit 16 Jahren in derart wilder Ehe leben, dass wir sogar getrennte Haushalte haben, habe ich mich bei der Visa-Beantragung auch erst ein wenig einlesen müssen. Man kann ja als Familie oder Gruppe verreisen. Auf jeden Fall steht ja im Hilfetext, dass für die, die zusammen verreisen, auch ein gemeinsamer Antrag zu stellen ist. Ich habe mich dann für die "Gruppe" entschieden und es funktionierte einwandfrei mit der Beantragung beider Visa in einem Ruck
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Ich bin immer noch verwirrt. Ich habe mich gerade mal mit dem PC bei dem E-Visum eingeloggt und da bekommt man bei Antragsart ja ein "Hilfefenster". Darin steht sinngemäß: Wenn Sie mit Familienangehörigen reisen, ist es notwendig, jede Person auf dem selben Antrag zu registrieren. Das gleich gilt für nicht miteinander verwandte Personen, die die gleiche Reise miteinander unternehmen.
Ich verstehe das jetzt so, dass ich meinen Sohn und meinen Lebensgefährten auf meinem Antrag, dann als Familie registrieren kann oder?
@biene-1981 sagte:
Ich bin immer noch verwirrt. Ich habe mich gerade mal mit dem PC bei dem E-Visum eingeloggt und da bekommt man bei Antragsart ja ein "Hilfefenster". Darin steht sinngemäß: Wenn Sie mit Familienangehörigen reisen, ist es notwendig, jede Person auf dem selben Antrag zu registrieren. Das gleich gilt für nicht miteinander verwandte Personen, die die gleiche Reise miteinander unternehmen.
Ich verstehe das jetzt so, dass ich meinen Sohn und meinen Lebensgefährten auf meinem Antrag, dann als Familie registrieren kann oder?
Ok, habe mir die Frage selber beantwortet. Habe uns alle als Familie eingegeben und heute kamen dann bereits die Visa per Email.
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@biene_1981, ich finde es supi, dass auch du den Usern hier nochmal deine persönlichen Erfahrungen mit der Visa-Beantragung mitgeteilt hast. Ich finde das "Hilfefenster" wahrlich auch nicht soooo eindeutig, wie von @Michael.Mike.Lang behauptet, wenn man wie du und ich und viele andere in einer "alternativen Familienkonstellation" lebt. Meine Vermutung ist letztendlich, dass es insgesamt keine Rolle spielt, ob man "Familie" oder "Gruppe" anklickt, ist aber wie gesagt nur eine Vermutung.
@Michael.Mike.Lang, du wirfst hier nicht zum ersten mal mit einer Vehemenz gefährliche Halbweisheiten in den Raum, da weiß ich grad nicht, ob ich bei derartiger Selbstüberschätzung lachen oder heulen soll...... Und bevor du jetzt unnötig erhöht Sauerstoff in die Lungen pumpst, einfach mal eine Konfliktkerze anzünden, allein schon deinen letzten Beitrag nochmal lesen und mal in dich gehn, ob die User nicht das Recht auf tatsächlich verwertbare Infomationen haben. Man kann auch einfach mal nichts schreiben, wenn man zu einem Thema keinen Plan hat.
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Nach lesen einiger Beiträge habe ich vor Allen Dingen den Eindruck gewonnen, dass man sich an entscheidener Stelle der Visavergabe Online, Gedanken gemacht hat und die Entscheidungen nicht mehr so Strikt handhabt und flexibler geworden ist.
Ausgesprochen Erfreulich. -
@Türkeifliegende, ich seh das noch ein bisschen anders. Das ist in Deutschland im Berufsleben nicht anders. Der eine Kollege denkt mit und schafft es, auch rechts und links der Aktenlage für den Bürger eine erfreuliche Entscheidung zu treffen, der andere macht Dienst nach Vorschrift. Ich würde somit z.B. aus der gemachten Erfahrung eines Users hier, dass der Zweitname unkompliziert im Visum nachgetragen wurde, nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass es generell kein Problem ist, wenn man bei der Visa-Beantragung ein wenig schludert und trotzdem grundsätzlich damit Erfolg hat. Wenn morgen statt Mohammad Mohammed die Visa-Anträge bearbeitet, kann es sicher schon ganz anders aussehen. Deshalb finde ich es wichtig, hier seine Erfahrungen zu schildern und keine allgemeinverbindlichen Statements über dem Globus auszuschütten, wenn man nicht gerade selbst in der jeweiligen Behörde arbeitet, etwaige Verordnungen und Gesetze dazu inhaliert hat, per Mail eine allgemeinverbindliche Aussage auf Anfrage von der Behörde erhalten hat oder mit Mohammad oder Mohammed verheiratet ist und somit abends auf der Bettkante nochmal explizit bezüglich der gesetzlich geregelten Sachlage bei den Entscheidungsträgern nachfassen kann.
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Vielleicht solltest du erst mal lesen bevor du postest. Biene_1981 hat eindeutig von Familie gesprochen und dazu habe ich geschrieben.
Wenn Sie den Antrag mit "Familie" gemacht hätte, wäre er abgewiesen worden. Ich weiß von 2 Fällen bei denen es so passiert ist. Der letzte ist gerade mal 3 Tage her.
Wenn man "Gruppe" auswählt, dann spielen die Nachnamen bei der Kontrolle keine Rolle. Bei "Familie" sehr wohl.
Das ist der Grund warum überhaupt eine Unterscheidung gemacht wird. Ansonsten hätte Ägypten an der Stelle keine Auswahl geschaffen, sondern prinzipiell nur die Gruppe eingebaut.Mein Post war keine Selbstüberschätzung oder Halbweisheit, sondern entspricht der Realität.
Also komm mal runter von deinem Ross.
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@katjaworld,
Ich will Dir nicht unbedingt widersprechen in Deiner Analyse, nur habe ich eben doch , wie ich schrieb, den Eindruck, dass es nicht mehr so strikt gehandhabt wird. Ich lese Hier schon Läner miot und habe , wie bereits berichtet, 2 Mal Erfolgreich das Visum beantragt.
Natürlich ist es möglich, dass der eine Visasachbearbeiter einen guten Tag hat und Alles genehmigt was nicht schnell genug vom Schreibtisch fällt, nur ist das auch nur Spekulation.
Da gefällt mir meine Version schon deutlich besser. -
@Türkeifliegende, ich glaube dir gern, dass dir deine Version deutlich besser gefällt. Das soll auch gern so sein. Meine Äußerung bezog sich darauf, dass es wenig Sinn macht, aus verschiedenen Erfahrungsberichten heraus ein allgemeingültiges Konstrukt herzuleiten. Es nützt wie in so vielen (gerade rechtlichen) Lebenslagen niemandem, wenn aus einem gewonnenen Eindruck eine Tatsache hergeleitet wird, die dann unter Umständen hier vehement kommuniziert wird. Aber wie gesagt, deine positiven Eindrücke sollen dir unbenommen bleiben, mir reicht ein positiver Eindruck oder gern auch zwei nicht aus, um eine rechtliche Sache zu bewerten.
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@Katjaworld,
ich habe und hatte auch nicht die Absicht eine rechtliche Bewertung vorzunehmen.
Wozu?
Mir genügt es vollkommen die Warscheinlichkeit der Erteilung meines beantragten Vsums zu beurteilen. -
Wozu? Na ganz einfach, jeder Visum-Erteilung liegt ein rechtliches Konstrukt zugrunde, dass sich auf Gesetze und Verordnungen stützt. Wahrscheinlichkeitsvermutungen spielen in Verwaltungsverfahren Gott sei Dank nur eine sehr dürftige Rolle. Aber es steht dir natürlich weiterhin frei, für dich und deine Lebensentscheidungen die Wahrscheinlichkeit zu beurteilen und damit glücklich zu sein. Wenn jedoch lediglich aus einem gewonnenen Eindruck heraus hilfesuchenden Usern ein falsches Bild der Sachlage vermittelt wird, weil er nicht als persönlicher Eindruck, sondern als (rechtliche) Allgemeinverbindlichkeit kommuniziert wird, dann hat Watson ein Problem.
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@biene-1981 sagte:
Ich bin immer noch verwirrt. Ich habe mich gerade mal mit dem PC bei dem E-Visum eingeloggt und da bekommt man bei Antragsart ja ein "Hilfefenster". Darin steht sinngemäß: Wenn Sie mit Familienangehörigen reisen, ist es notwendig, jede Person auf dem selben Antrag zu registrieren. Das gleich gilt für nicht miteinander verwandte Personen, die die gleiche Reise miteinander unternehmen.
Ich verstehe das jetzt so, dass ich meinen Sohn und meinen Lebensgefährten auf meinem Antrag, dann als Familie registrieren kann oder?
Ok, habe mir die Frage selber beantwortet. Habe uns alle als Familie eingegeben und heute kamen dann bereits die Visa per Email.
@biene-1981 sagte:
Ok, habe mir die Frage selber beantwortet. Habe uns alle als Familie eingegeben und heute kamen dann bereits die Visa per Email.
@Michael.Mike.Lang, du bleibst einfach weiter bei deinen Halbweisheiten und ich führe gemütlich mein königliches Ross noch ein bisschen spazieren. Vielleicht solltest du dich einfach noch ein wenig in verstehendem Lesen üben. Ich glaube dir gern, dass du Menschen kennst, bei denen das "Familienvisum" abgelehnt wurde. Und das Ganze auch erst vor 3 Tagen, obwohl @biene_1981 parallel bei ähnlicher Konstellation ohne Probleme ein "Familienvisum" frisch und fröhlich erhalten hat, obwohl der Freund einen anderen Nachnamen hat und obwohl @Türkeifliegende den Eindruck hat, dass jetzt alles auch irgendwie flexibler läuft
. Dein "Fachwissen" ab Seite 98 (ich hatte nicht das Bedürfnis, noch weiter vorn nach etwaigen sachlichen Ausrutschern Ausschau zu halten) beruht auf irgendwelchen Erfahrungswerten im Bekanntenkreis, die hier auch definitiv ihre Daseinsberechtigung haben und wichtig für die User sind, wenn sie als Erfahrung deklariert sind. Aber daraus resultierend mit einer stoischen Gelassenheit Fehlinformationen im Sinne von "du musst, sonst wird dein Visum abgelehnt" unters Volk zu verteilen unter dem Deckmantel der einzig wahren Realität, halte ich immer noch für einen ordentlichen Anflug von Selbstüberschätzung. -
@katjaworld,
warscheinlichkeitsvermutung Hilft nicht nur mir , was glaubst Du wohl wie sehr viele Entscheidungen sich auf Warscheinlichkeitsberechnungen stützen? Auch und gerade Gesetze und Verordnungen.
Mir jedenfall haben sie in meinem Leben sehr gute Dienste geleistet.Vor Allen Dingen habe ich nicht die Absicht, meine Kenntnisse über Gesetze und Vorschriften im zusammenhang mit dem Visum zu erweitern, da ich davon ausgehe, dass mir diese Kenntnisse im Falle des Falles in der Praxis auch nicht weiterhelfen, da sind mir Erfahrungswerte schon sehr viel lieber.
Das nennt sich dann praktische Erfahrung. -
Oje, sind denn meine bisherigen Ausführungen sooo schwer nachzuvollziehen
? Ich brings mal auf den Punkt @Türkeifliegende: Mir ist es aus Gründen der Übersichtlichkeit in diesem Forum sowas von Wurscht, wer wann und mit wem über wahrscheinlich eintretende Wahrscheinlichkeiten philosophiert und welche persönlichen Vorlieben bezüglich der Kenntnisaneignung bestehen. Da können wir uns ja gern mal im Fun-Forum auf einen Schnack treffen oder hoch zu Ross durch die Heide tingeln. Mir geht es einzig und allein darum (und ich versuch es jetzt nochmal mit einfachen Worten), dass persönliche Erfahrungen (auch die der Nachbarn, der Familie, der Kollegen, der Koi-Sammlung im Gartenteich, der Schwester des Schwagers dessen Neffe usw.) sehr wichtig für die User sind, aber auch als solche erkennbar sein sollten und nicht schon vor dem Schreiben gedanklich in einen Grundsatz abgleiten im Sinne von "Na die Babsi hat das auch schon 3 mal so gemacht, dann ist das so und dann kommuniziere ich das auch so, dass das so ist". Wie wir hier schon gemerkt haben, scheint die Erteilung eines Visums bei etwaigen Formfehlern in der Beantragung etwas tagesformabhängig zu sein, wovon auch immer und dann greift Babsis Gesetz schon nicht mehr. -
Na ganz offensichtlich gehst Du auch von Vermutungen aus, ich erinnere an Deine Aussage der tagesformabhängigkeit.
Was hilft wohl mehr, Deine Vermutungen oder die Erfahrungswerte Anderer?
Im Übrigen würde ich es begrüssen, wenn wir hier uns mit weniger Hochmut begegnen, vonwegen "ich versuche es nochmal mit einfachen Worten"
Danke -
Leider haben auch meine einfachen Worte keine Früchte getragen. Ich gehe nicht von Vermutungen aus. Wenn, dann vermute ich einfach..... und lasse durch eine geeignete Wortwahl erkennen, dass es sich nur um eine Vermutung handelt. (Ich glaube aber kaum, dass es meine Mitmenschen so brennend interessiert, wie ich ticke, deshalb fass ich mich kurz.) Du hingegen reißt eine Wortgruppe aus dem Kontext, formulierst sie für deine Zwecke etwas um und zeigst mir mit deinem Post, dass du den Inhalt meiner Beiträge immer noch nicht verstanden hast. Was aber grundsätzlich für mich auch nicht schlimm wäre, ich erkläre es auf Nachfrage gern nochmal, wenn ein erntshaftes Interesse daran betseht. Auch deine Frage an mich zeigt deutlich, dass dir der Inhalt meiner Beiträge fremd geblieben ist trotz einfacher Worte. Meine Meinung zu deiner Frage wurde von mir hinlänglich kommuniziert.
Also nochmal, um auch beim Thema zu bleiben:
Gerade weil wir alle nicht wissen (keine Vermutung von mir, sondern Erfahrungswerte aus diesem Forum) nach welchem Schema mal mehr oder weniger streng der Inhalt und die Form des Antrags bewertet wird, sind Erfahrungswerte wichtig. Diese sollten jedoch als solche erkennbar sein und nicht den Status "Babsis Gesetz" haben, ohne dass die User erkennen können, dass es sich lediglich um eine persönliche Erfahrung handelt und daraus keine eigenen (gerade rechtlichen) Ansprüche abgeleitet werden können. Das gilt im Übrigen für jedes Forum. So, ich pack jetzt meine handgeklöppelte Gebetsmühlensammlung ein und reite hoch zu Ross in den lauen Sommerabend. -
@katjaworld,
Ich zitiere "Wie wir hier schon gemerkt haben, scheint die Erteilung eines Visums bei etwaigen Formfehlern in der Beantragung etwas tagesformabhängig zu sein, wovon auch immer und dann greift Babsis Gesetz schon nicht mehr."
Ist das keine Vermutung?
Aber natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, wie so oft, wenn keine Argumente mehr helfen? -
Korrekt, immer noch aus dem Zusammenhang gerissen..... Der Kontext beginnt bei meinem Beitrag von 14:21 Uhr in der 5. Zeile bei "Mir geht...." für die User als Gedankenstütze, die neben @Türkeifliegende auch Schwierigkeiten bei der Sinnerfassung des Beitrags haben. Es geht immer noch um die Frage, wann persönliche kommunizierte Erfahrungen bei der Visa-Beschaffung durch unglückliche oder selbstprofilierende Äußerungen den Anschein erwecken, dass das, was man kommuniziert auf Sach- oder Fachwissen beruht und damit gewissen Grundsätzen unterliegt und somit für die User, die bisher noch gar nichts mit dem Thema zu tun hatten, zu gefährlichem Halbwissen mutiert und somit nicht nützlich ist. @Türkeifliegende, es tut mir leid, dass meine methodischen und didaktischen Kompetenzen heute nicht ausgereicht haben, dich mitzunehmen in den kleinen Exkurs des Grats zwischen Wahrnehmung und Tatsache und den Folgen daraus. Vielleicht können wir zwei ja noch gemütlich in einem anderen Thread weiterplaudern, um die geneigten Mitleser in diesem Forum nicht unnötig zu langweilen. Von meiner Seite ist zum Threadthema erstmal alles gesagt.
