Typisch Ossi, Bayer,Hesse, Schwabe oder wie??
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Es macht schon einen Unterschied, ob ich im Biergarten, der Dorfkneipe, einer einfachen Brauereigaststääte bin oder ob ich mit meinem Partner am Abend schön Essen gehe.
Restaurant ist hier nicht gleich Restaurant

LG
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sorry für die Stääte :D, war keine Absicht!
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"Klaus43" wrote:
Wir haben kürzlich im Urlaub einen Unterfranken getroffen, der folgendes sagte:"Man muss Gott für alles danken, sogar für einen Unterfranken"

P.S.: Er hat sich auch "dazugesetzt".
mein Mann pflegt immer mal wieder zu sagen: Gottes schlimmste Gabe, ist der Schwabe

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@ Siegfried
As Weißbier ois Eigenart zum nenna find i aus boarischa Sicht aba scho a bissal a starks Stückl.
As Bier is bei uns a Grundnahrungsmittel.Nur soviel dazu.

Das besondere an Bayern finde ich ist, dass so viele Völker in diesem Bundesland wohnen.
Unterschieden wird grundsätzlich in den vier staatlich anerkannten Stämmen: Franken, Schwaben, Altbayern und den Sudetendeutschen (seit 1945).
Auch innerhalb dieser Stämme wird wieder unterschieden.
Z. B. wir in Niederbayern schauen auf die großkopferten Oberbayern, spotten aber auch schon mal über die Waidler = Bewohner des bayerisches Waldes.
Unsere Bekannten in München haben schon manchmal gesagt, da kommen die Waidler. Dies haben wir Ihnen aber schleunigst ausgeredet. Der Bayerische Wald geht nämlich erst hinter Deggendorf an.So hat jeder seine Eigenarten, aber wenns um die Wurscht geht, halten wieder alles zusammen.
Das finde ich an Bayern toll. Der Zusammenhalt und das Nationalgefühl.Und anscheinend muss Bayern gar nicht so übel sein, sonst hätten wir nicht so viele Einwanderer.

Ich hoffe nicht, dass mich hier einer falsch versteht. Sicher, in anderen Bundesländern ist es auch schon, aber ich fühle mich hier eben am wohlsten.
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Wie sagt der Sachse so schön:
De Bayern gefallen mer ganz gud, wenn se nich so nen ferschderlischen Dialegd hädden!!

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"deandl" wrote:
So hat jeder seine Eigenarten, aber wenns um die Wurscht geht, halten wieder alles zusammen.
Das finde ich an Bayern toll. Der Zusammenhalt und das Nationalgefühl.Und anscheinend muss Bayern gar nicht so übel sein, sonst hätten wir nicht so viele Einwanderer.

...die sich in Bayern, vor allem in den ländlichen Gebieten, aber überwiegend schwer tuen mit der Mentalität der eingeborenen Bayern. Die sind nämlich, wie man oft hört, Fremden und Fremdem gegenüber eher zurückhaltender als andere Landsmannschaften. Bitte nicht böse sein, deandl. Jede Gegend hat ihre Vor- und Nachteile.
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"salvamor41" wrote:
...die sich in Bayern, vor allem in den ländlichen Gebieten, aber überwiegend schwer tuen mit der Mentalität der eingeborenen Bayern. Die sind nämlich, wie man oft hört, Fremden und Fremdem gegenüber eher zurückhaltender als andere Landsmannschaften. Bitte nicht böse sein, deandl. Jede Gegend hat ihre Vor- und Nachteile.Dem kann ich absolut zustimmen. Ich als "Zugereister" hatte es in der Anfangszeit auch schwer "reinzukommen". Bayrische Dorfbewohner beäugen alles "Fremde" erst mal sehr argwöhnisch. Bis man in die Gemeinschaft aufgenommen ist kann es mitunter lange dauern, sehr lange...!
Wenn sie einen dann aber mal in ihr Herz geschlossen haben, gehört man einfach dazu. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Gruss Dirk
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Neben den Westfalen liebe ich ganz besonders die Saarländer. Das sind lustige, positiv gepolte Leute, der Saarwein spielt da wohl eine Rolle und ihr Sinn für gutes Essen und Trinken. Das nahe Frankreich übt seine Einflüsse aus.
A jo! Der Wahlspruch der Saarländer ist: "Hauptsach' gut 'gess' "!
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@ salvamor und dirk
Ihr glaubt wirklich das sich dieses Verhalten nur auf die "Zuagroastn" aus anderen Bundesländern bezieht.
Gaaannnzzz weit daneben.
Das kann ich am Beispiel meiner Familie erklären.Meine Eltern sind geborene Müchener. Nach Ihrer Hochzeit sind sie aufgrund der hohen Mieten in die Nähe Freising gezogen.
Als dann der Hausbau anstand wurde just du dem Zeitpunkt festgelegt das in Erding der neue Flughafen gebaut wird.
Also nichts mit günstiger Baugrund.
Danach wurde der Hausbau halt nach Niederbayern verlegt.Wir wohnen mittlerweile seit 20 Jahre in unserem Dörfchen (ca. 5000 Einwohner).
Es hat 10 Jahre gebraucht, bis meine Familie einigermaßen integriert war in der Gemeinde, sprich bis man einigermaßen wusste wo wir wohnen und wie wir eigentlich heissen.
Im Kindergarten wurde meine Mutter von den anderen Müttern weitesgehend ignoriert. Das wurde erst in der Schule besser.
Erst nach ca. 15 Jahren waren die Damen bereit meine Mutter als "gute Bekannte" anzusehen.Als Kind tut man sich halt wesentlich leichter. Man wächst mit den anderen Kindern auf.
Also hat man als Bayer auch keine wirklich Vorteile, wenn man in die ländliche Gegend zieht.
Aber wie dirk so schön gesagt hat:
"Wenn sie einen dann aber mal in ihr Herz geschlossen haben, gehört man einfach dazu. Mit allen Vor- und Nachteilen."Und mit wirklich ALLEN Vor- und Nachteilen.

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"salvamor41" wrote:
Neben den Westfalen liebe ich ganz besonders die Saarländer. Das sind lustige, positiv gepolte Leute, der Saarwein spielt da wohl eine Rolle und ihr Sinn für gutes Essen und Trinken. Das nahe Frankreich übt seine Einflüsse aus.A jo! Der Wahlspruch der Saarländer ist: "Hauptsach' gut 'gess' "!
Salvamor, rischdisch in allen Punkten

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Ich bin sächsischer Ossi

Ehrlich gesagt sind die Ostdeutschen meist offener für Bekanntschaften im Urlaub als die Westlichen, leider
Aber ich liebe die Westfalen, mit denen kommt man spitze aus
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@ schwarze_dame
da geb ich dir uneingeschränkt Recht ;). Also mit "offener", als die Wessis.
Natürlich auch im Urlaub. Ossis sind nicht so kontaktscheu als Wessis.
Bin auch mit nem Ossi liiert ( der 2.
).LG