Trinkgelder Tunesien / Djerba
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@jarunee sagte:
Das Problem ist, dass die Angestellten, welche in direktem Kontakt zu dem Gast stehen (Reinigungsfrauen, Kellner, Barleute), extrem wenig Gehalt bekommen und somit auf das Trinkgeld angewiesen sind.
Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges.
Nur im Bereich Finanzwesen, Banken und Versicherungen wird mehr gezahlt.
Im Gegensatz zu uns liegen in TN die niedrigsten Einkommen in den Sparten Transport, Elektronik und chemische Industrie.
Natürlich sind die Einkommen im Vergleich zu uns niedrig - dennoch liegen sie im Hotel - und Gaststättengewerbe fast 100 % über dem Mindestlohn .....Quelle : Institut National de la Statistique, IWF
Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges.
Nur im Bereich Finanzwesen, Banken und Versicherungen wird mehr gezahlt.
Im Gegensatz zu uns liegen in TN die niedrigsten Einkommen in den Sparten Transport, Elektronik und chemische Industrie.
Natürlich sind die Einkommen im Vergleich zu uns niedrig - dennoch liegen sie im Hotel - und Gaststättengewerbe fast 100 % über dem Mindestlohn .....Quelle : Institut National de la Statistique, IWF
Meine Güte.....wie herrlich es doch klingt... "Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges". Und wie nett dass man das als "Nachweis/Quelle" nutzt und wie belämmert, dass man das unter Umständen auch noch glaubt???!!! Und da ja alle extreme Vielfachurlauber sind und Insiderwissen haben sollte man den normalsterblichen Urlaubern auch mitteilen, dass viele Hotels ihre Angestellten nicht bezahlen oder erheblich zu spät oder eben nur einen kleinen Teil und das ganz viele Hotelangestellte in Tunesien nicht direkt vom Hotel angestellt sind sondern wieder an "Unterfirmen". Sehr viele dadurch hinter der Hotelmauer bar bezahlt werden und dadurch ohne jegliche Sozialversicherung und und und....... (und wie hier auch schon geschrieben wurde sind die meisten Hotels von November bis Mai geschlossen!!!!)
Und ich gehöre zu denen die auch in Deutschland nem Kellner 2 Euro geben wenns passt. Ich werfe sogar bei einer amerikanischen überteuerten Kaffeekette Trinkgeld in die Plexiglasbox obwohl ich dafür selbst anstehen muss.
Versteh nicht so ganz dass man hier mit Statistiken kommt oder mit "1 Dinar". Was bekomm ich denn für 1 Dinar noch in Tunesien? Man sollte sich vielleicht mal ausserhalb des Hotels bewegen und mal schauen was ein paar frische Sardinen kosten oder Fleisch oder Kartoffeln?!?! Nudeln mit roter Soße ist nicht umsonst das übliche Essen in Tunesien!!!! Strom!!!! Gas !! Und bitte dies nicht mit deutschen Gehältern vergleichen! Ich bin in Tunesien mit meinem Beamtengehalt und megareich und finde alles echt günstig! Nur sind die Gehälter in Tunesien lausig!!!!!! Von den teuren Mieten in den Touristenregionen gar nicht erst zu reden, auch für Tunesier! .....die meisten haben Familie mit Kindern zu hause sitzen!Ich wollte es nur mal erwähnt haben....... :bowtie: LG Chris
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Das bekannt zweischneidige Schwert der Trinkgelvergabe in dritte Welt-, Entwicklungs- und Schwellenländern!
Ich mag mich davon auch nicht freisprechen, einerseits möchte man helfen, es tut einem selbst nicht weh, man hat ein gutes Gefühl dabei, oft so "seine Lieblinge" und nicht selten wird der Service nochmal einen Tacken besser. Andererseits hilft man Land und Leuten damit auf lange Sicht nicht weiter, wenn die begehrtesten Jobs im Lande in Zimmer putzen und dem Tablettschleudern zu suchen sind, dann sitzen noch mehr zu Hause und haben noch mehr Zeit zur sinnlosen Reproduktion - ein Teufelskreislauf.
Im Endeffekt kann nur jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt und es sollte auch nicht die Aufgabe eines Urlaubers sein, die Zustände im Gastgeberland entscheidend zu ändern. Ich für mich habe entschieden, einen halbwegs maßvollen Mittelweg zu suchen, auch oft nicht im direkten Kundenkontakt Stehende zu bedenken, Tippboxen zu meiden und ausschließlich direkt zu tippen, da selbst in unseren Breiten davon häufig genau die Falschen profitieren, aber vor allem immer höflich und respektvoll jedem Gegenüber zu begegnen und sie/ihn meine Dankbarkeit spüren zu lassen.
Was allerdings gar nicht geht, ist ein großkotziges Auftreten a la Kolonialherr und auch sinnlose Materialgaben sind für mich fast ausschließlich die berühmten Glasperlen für die Eingeborenen, solange man den Bedachten nicht ganz genau kennt. Dies kann oft auch völlig falsch verstanden werden und verstärkt nicht selten das Bild des faulen, von Geburt beglückten Westlers, der keine Ahnung von den wirklichen Nöten der Gastgeberbevölkerung hat und nur den Schokoladenkönig für zwei Wochen spielen möchte, selbst wenn das bedankende Lächeln vordergründig etwas anderes ausdrücken mag.
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Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges.
Nur im Bereich Finanzwesen, Banken und Versicherungen wird mehr gezahlt.
Im Gegensatz zu uns liegen in TN die niedrigsten Einkommen in den Sparten Transport, Elektronik und chemische Industrie.
Natürlich sind die Einkommen im Vergleich zu uns niedrig - dennoch liegen sie im Hotel - und Gaststättengewerbe fast 100 % über dem Mindestlohn .....Quelle : Institut National de la Statistique, IWF
Meine Güte.....wie herrlich es doch klingt... "Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges". Und wie nett dass man das als "Nachweis/Quelle" nutzt und wie belämmert, dass man das unter Umständen auch noch glaubt???!!! Und da ja alle extreme Vielfachurlauber sind und Insiderwissen haben sollte man den normalsterblichen Urlaubern auch mitteilen, dass viele Hotels ihre Angestellten nicht bezahlen oder erheblich zu spät oder eben nur einen kleinen Teil und das ganz viele Hotelangestellte in Tunesien nicht direkt vom Hotel angestellt sind sondern wieder an "Unterfirmen". Sehr viele dadurch hinter der Hotelmauer bar bezahlt werden und dadurch ohne jegliche Sozialversicherung und und und....... (und wie hier auch schon geschrieben wurde sind die meisten Hotels von November bis Mai geschlossen!!!!)
Und ich gehöre zu denen die auch in Deutschland nem Kellner 2 Euro geben wenns passt. Ich werfe sogar bei einer amerikanischen überteuerten Kaffeekette Trinkgeld in die Plexiglasbox obwohl ich dafür selbst anstehen muss.
Versteh nicht so ganz dass man hier mit Statistiken kommt oder mit "1 Dinar". Was bekomm ich denn für 1 Dinar noch in Tunesien? Man sollte sich vielleicht mal ausserhalb des Hotels bewegen und mal schauen was ein paar frische Sardinen kosten oder Fleisch oder Kartoffeln?!?! Nudeln mit roter Soße ist nicht umsonst das übliche Essen in Tunesien!!!! Strom!!!! Gas !! Und bitte dies nicht mit deutschen Gehältern vergleichen! Ich bin in Tunesien mit meinem Beamtengehalt und megareich und finde alles echt günstig! Nur sind die Gehälter in Tunesien lausig!!!!!! Von den teuren Mieten in den Touristenregionen gar nicht erst zu reden, auch für Tunesier! .....die meisten haben Familie mit Kindern zu hause sitzen!Ich wollte es nur mal erwähnt haben....... :bowtie: LG Chris
@chris34 sagte:
Meine Güte.....wie herrlich es doch klingt... "Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges". Und wie nett dass man das als "Nachweis/Quelle" nutzt und wie belämmert, dass man das unter Umständen auch noch glaubt???!!! Und da ja alle extreme Vielfachurlauber sind und Insiderwissen haben sollte man den normalsterblichen Urlaubern auch mitteilen, dass viele Hotels ihre Angestellten nicht bezahlen
Genau , das ist es !
Ich glaube dann doch eher statistischen Quellen die es wirklich wissen
Vor allem aber meiner eigenen Erfahrung die ich in 35 Jahren in diesem Land gemacht habe
statt irgendwelchen „Meinungen“.Und ich gehöre zu denen die auch in Deutschland nem Kellner 2 Euro geben wenns passt. Ich werfe sogar bei einer amerikanischen überteuerten Kaffeekette Trinkgeld in die Plexiglasbox obwohl ich dafür selbst anstehen muss.
Versteh nicht so ganz dass man hier mit Statistiken kommt oder mit "1 Dinar". Was bekomm ich denn für 1 Dinar noch in Tunesien? Man sollte sich vielleicht mal ausserhalb des Hotels bewegen und mal schauen was ein paar frische Sardinen kosten oder Fleisch oder Kartoffeln?!?! Nudeln mit roter Soße ist nicht umsonst das übliche Essen in Tunesien!!!! Strom!!!! Gas !!Genau, „man“ sollte sich auch außerhalb des Hotels bewegen !
Aber warum tut „man“ es dann nicht ?
Denn dann wüsste man, dass z.B ein Kilo Sardinen auf den Märkten etwa 2.500 TDN
(0,80 €)kosten, ein Kilo Hähnchen etwa 4 TDN (1,40 €) Tomaten, Zuccini, Auberginen
0.800 TDN (0,30 €) . Quelle : Preisauszeichnung der Händler in den Markhallen von
Sousse Ende Oktober 2017
Energiekosten kenne ich nicht, aber Totti hat als Resident in Mahdia noch vor ein
paar Wochen geschrieben dass er für‘s Quartal 3,30 € für Wasser zählt.Letztendlich müssen doch überall die Relationen stimmen.
Und die passen bei einem Trinkgeld nicht, wenn es allein die Bezahlung der
Arbeitsleistung um ein Vielfaches übersteigt. -
Das bekannt zweischneidige Schwert der Trinkgelvergabe in dritte Welt-, Entwicklungs- und Schwellenländern!
Ich mag mich davon auch nicht freisprechen, einerseits möchte man helfen, es tut einem selbst nicht weh, man hat ein gutes Gefühl dabei, oft so "seine Lieblinge" und nicht selten wird der Service nochmal einen Tacken besser. Andererseits hilft man Land und Leuten damit auf lange Sicht nicht weiter, wenn die begehrtesten Jobs im Lande in Zimmer putzen und dem Tablettschleudern zu suchen sind, dann sitzen noch mehr zu Hause und haben noch mehr Zeit zur sinnlosen Reproduktion - ein Teufelskreislauf.
Im Endeffekt kann nur jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt und es sollte auch nicht die Aufgabe eines Urlaubers sein, die Zustände im Gastgeberland entscheidend zu ändern. Ich für mich habe entschieden, einen halbwegs maßvollen Mittelweg zu suchen, auch oft nicht im direkten Kundenkontakt Stehende zu bedenken, Tippboxen zu meiden und ausschließlich direkt zu tippen, da selbst in unseren Breiten davon häufig genau die Falschen profitieren, aber vor allem immer höflich und respektvoll jedem Gegenüber zu begegnen und sie/ihn meine Dankbarkeit spüren zu lassen.
Was allerdings gar nicht geht, ist ein großkotziges Auftreten a la Kolonialherr und auch sinnlose Materialgaben sind für mich fast ausschließlich die berühmten Glasperlen für die Eingeborenen, solange man den Bedachten nicht ganz genau kennt. Dies kann oft auch völlig falsch verstanden werden und verstärkt nicht selten das Bild des faulen, von Geburt beglückten Westlers, der keine Ahnung von den wirklichen Nöten der Gastgeberbevölkerung hat und nur den Schokoladenkönig für zwei Wochen spielen möchte, selbst wenn das bedankende Lächeln vordergründig etwas anderes ausdrücken mag.
@doc3366 sagte:
Das bekannt zweischneidige Schwert der Trinkgelvergabe in dritte Welt-, Entwicklungs- und Schwellenländern!
Ich mag mich davon auch nicht freisprechen, einerseits möchte man helfen, es tut einem selbst nicht weh, man hat ein gutes Gefühl dabei, oft so "seine Lieblinge" und nicht selten wird der Service nochmal einen Tacken besser. Andererseits hilft man Land und Leuten damit auf lange Sicht nicht weiter, wenn die begehrtesten Jobs im Lande in Zimmer putzen und dem Tablettschleudern zu suchen sind, dann sitzen noch mehr zu Hause und haben noch mehr Zeit zur sinnlosen Reproduktion - ein Teufelskreislauf.
Genau das ist es !
Im Endeffekt kann nur jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt und es sollte auch nicht die Aufgabe eines Urlaubers sein, die Zustände im Gastgeberland entscheidend zu ändern. Ich für mich habe entschieden, einen halbwegs maßvollen Mittelweg zu suchen, auch oft nicht im direkten Kundenkontakt Stehende zu bedenken, Tippboxen zu meiden und ausschließlich direkt zu tippen, da selbst in unseren Breiten davon häufig genau die Falschen profitieren, aber vor allem immer höflich und respektvoll jedem Gegenüber zu begegnen und sie/ihn meine Dankbarkeit spüren zu lassen.
Mir Respekt gegenüber dem Personal wird mir auch Respekt entgegen gebracht.
Dienstleistungen kommt eben von dienen, und deshalb sollte auch eine gewisse Distanz
zwischen Gast und Personal dasein.Was allerdings gar nicht geht, ist ein großkotziges Auftreten a la Kolonialherr und auch sinnlose Materialgaben sind für mich fast ausschließlich die berühmten Glasperlen für die Eingeborenen, solange man den Bedachten nicht ganz genau kennt. Dies kann oft auch völlig falsch verstanden werden und verstärkt nicht selten das Bild des faulen, von Geburt beglückten Westlers, der keine Ahnung von den wirklichen Nöten der Gastgeberbevölkerung hat und nur den Schokoladenkönig für zwei Wochen spielen möchte, selbst wenn das bedankende Lächeln vordergründig etwas anderes ausdrücken mag.
Bravo !
Denn darin sind wir Deutsche ja schon immer Spitze. Und als Kolonialherren bringen
wir auch die Erfahrung mit. haben einige von unseren Vorfahren sich nicht selber mal
als „Herrenrasse“ bezeichnet ?
Im Übrigen fördert das auch noch eine andere Problematik : nämlich die Begehrlichket,
selber nach Deutschland zu kommen weil einem dort ja die gebratenen Tauben in den
Mund fliegen. -
@doc3366 sagte:
Das bekannt zweischneidige Schwert der Trinkgelvergabe in dritte Welt-, Entwicklungs- und Schwellenländern!
Ich mag mich davon auch nicht freisprechen, einerseits möchte man helfen, es tut einem selbst nicht weh, man hat ein gutes Gefühl dabei, oft so "seine Lieblinge" und nicht selten wird der Service nochmal einen Tacken besser. Andererseits hilft man Land und Leuten damit auf lange Sicht nicht weiter, wenn die begehrtesten Jobs im Lande in Zimmer putzen und dem Tablettschleudern zu suchen sind, dann sitzen noch mehr zu Hause und haben noch mehr Zeit zur sinnlosen Reproduktion - ein Teufelskreislauf.
Genau das ist es !
Im Endeffekt kann nur jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt und es sollte auch nicht die Aufgabe eines Urlaubers sein, die Zustände im Gastgeberland entscheidend zu ändern. Ich für mich habe entschieden, einen halbwegs maßvollen Mittelweg zu suchen, auch oft nicht im direkten Kundenkontakt Stehende zu bedenken, Tippboxen zu meiden und ausschließlich direkt zu tippen, da selbst in unseren Breiten davon häufig genau die Falschen profitieren, aber vor allem immer höflich und respektvoll jedem Gegenüber zu begegnen und sie/ihn meine Dankbarkeit spüren zu lassen.
Mir Respekt gegenüber dem Personal wird mir auch Respekt entgegen gebracht.
Dienstleistungen kommt eben von dienen, und deshalb sollte auch eine gewisse Distanz
zwischen Gast und Personal dasein.Was allerdings gar nicht geht, ist ein großkotziges Auftreten a la Kolonialherr und auch sinnlose Materialgaben sind für mich fast ausschließlich die berühmten Glasperlen für die Eingeborenen, solange man den Bedachten nicht ganz genau kennt. Dies kann oft auch völlig falsch verstanden werden und verstärkt nicht selten das Bild des faulen, von Geburt beglückten Westlers, der keine Ahnung von den wirklichen Nöten der Gastgeberbevölkerung hat und nur den Schokoladenkönig für zwei Wochen spielen möchte, selbst wenn das bedankende Lächeln vordergründig etwas anderes ausdrücken mag.
Bravo !
Denn darin sind wir Deutsche ja schon immer Spitze. Und als Kolonialherren bringen
wir auch die Erfahrung mit. haben einige von unseren Vorfahren sich nicht selber mal
als „Herrenrasse“ bezeichnet ?
Im Übrigen fördert das auch noch eine andere Problematik : nämlich die Begehrlichket,
selber nach Deutschland zu kommen weil einem dort ja die gebratenen Tauben in den
Mund fliegen.@jlechtenboehmer sagte:
Denn darin sind wir Deutsche ja schon immer Spitze. Und als Kolonialherren bringen
wir auch die Erfahrung mit. haben einige von unseren Vorfahren sich nicht selber mal
als „Herrenrasse“ bezeichnet ?Bitte nicht die Nummer! :rolleyes:
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@chris34 sagte:
Meine Güte.....wie herrlich es doch klingt... "Das Gehalt in Hotel und Gastronomie ist mit das höchste, das in Tunesien gezahlt wird und liegt über dem jedes einzelnen Industriezweiges". Und wie nett dass man das als "Nachweis/Quelle" nutzt und wie belämmert, dass man das unter Umständen auch noch glaubt???!!! Und da ja alle extreme Vielfachurlauber sind und Insiderwissen haben sollte man den normalsterblichen Urlaubern auch mitteilen, dass viele Hotels ihre Angestellten nicht bezahlen
Genau , das ist es !
Ich glaube dann doch eher statistischen Quellen die es wirklich wissen
Vor allem aber meiner eigenen Erfahrung die ich in 35 Jahren in diesem Land gemacht habe
statt irgendwelchen „Meinungen“.Und ich gehöre zu denen die auch in Deutschland nem Kellner 2 Euro geben wenns passt. Ich werfe sogar bei einer amerikanischen überteuerten Kaffeekette Trinkgeld in die Plexiglasbox obwohl ich dafür selbst anstehen muss.
Versteh nicht so ganz dass man hier mit Statistiken kommt oder mit "1 Dinar". Was bekomm ich denn für 1 Dinar noch in Tunesien? Man sollte sich vielleicht mal ausserhalb des Hotels bewegen und mal schauen was ein paar frische Sardinen kosten oder Fleisch oder Kartoffeln?!?! Nudeln mit roter Soße ist nicht umsonst das übliche Essen in Tunesien!!!! Strom!!!! Gas !!Genau, „man“ sollte sich auch außerhalb des Hotels bewegen !
Aber warum tut „man“ es dann nicht ?
Denn dann wüsste man, dass z.B ein Kilo Sardinen auf den Märkten etwa 2.500 TDN
(0,80 €)kosten, ein Kilo Hähnchen etwa 4 TDN (1,40 €) Tomaten, Zuccini, Auberginen
0.800 TDN (0,30 €) . Quelle : Preisauszeichnung der Händler in den Markhallen von
Sousse Ende Oktober 2017
Energiekosten kenne ich nicht, aber Totti hat als Resident in Mahdia noch vor ein
paar Wochen geschrieben dass er für‘s Quartal 3,30 € für Wasser zählt.Letztendlich müssen doch überall die Relationen stimmen.
Und die passen bei einem Trinkgeld nicht, wenn es allein die Bezahlung der
Arbeitsleistung um ein Vielfaches übersteigt.@jlechtenboehmer sagte:
Denn dann wüsste man, dass z.B ein Kilo Sardinen auf den Märkten etwa 2.500 TDN
(0,80 €)kosten, ein Kilo Hähnchen etwa 4 TDN (1,40 €) Tomaten, Zuccini, Auberginen
0.800 TDN (0,30 €) . Quelle : Preisauszeichnung der Händler in den Markhallen von
Sousse Ende Oktober 2017
Energiekosten kenne ich nicht, aber Totti hat als Resident in Mahdia noch vor ein
paar Wochen geschrieben dass er für‘s Quartal 3,30 € für Wasser zählt.Und jetzt dann noch das durchschnittliche Einkommen eines Beikochs (nicht zu vergessen, nur 6 Monate), die durchschnittliche Miete inkl Nebenkosten (die jedoch 12 Monate anfällt) mit den durchschnittlich zu versorgenden Familienmitgliedern. Was sagt dann die Statistik?
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@jlechtenboehmer sagte:
Denn dann wüsste man, dass z.B ein Kilo Sardinen auf den Märkten etwa 2.500 TDN
(0,80 €)kosten, ein Kilo Hähnchen etwa 4 TDN (1,40 €) Tomaten, Zuccini, Auberginen
0.800 TDN (0,30 €) . Quelle : Preisauszeichnung der Händler in den Markhallen von
Sousse Ende Oktober 2017
Energiekosten kenne ich nicht, aber Totti hat als Resident in Mahdia noch vor ein
paar Wochen geschrieben dass er für‘s Quartal 3,30 € für Wasser zählt.Und jetzt dann noch das durchschnittliche Einkommen eines Beikochs (nicht zu vergessen, nur 6 Monate), die durchschnittliche Miete inkl Nebenkosten (die jedoch 12 Monate anfällt) mit den durchschnittlich zu versorgenden Familienmitgliedern. Was sagt dann die Statistik?
@chris34 sagte:
Und jetzt dann noch das durchschnittliche Einkommen eines Beikochs (nicht zu vergessen, nur 6 Monate), die durchschnittliche Miete inkl Nebenkosten (die jedoch 12 Monate anfällt) mit den durchschnittlich zu versorgenden Familienmitgliedern. Was sagt dann die Statistik?
Wurde da nicht gestern erst gepostet ( von jemandem der es laut eigener Aussage genau weiß)
das gerade die Gehälter dieser Menschen hinter den Kulissen , die Trinkgelder nicht erreichen ,
die hohen Durchschnittseinkommen ausmachen ? -
