2 Mädels Wanderneulinge - Kastelruth als Ausgangspunkt?
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@nate1 sagte:
Nur falls Du ihn noch nicht kennst, hätte ich noch den Molvenosee für Dich im Angebot.

Ich liebe die italienischen Seen! -
@surfin-safari sagte:
Ich konnte meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten...seltsam...
....das geht nur solange, bis ein neuer Beitrag folgt.

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@Surfin' Safari
du solltest dich langsam entscheiden wohin eure Reise geht
denn September ist absolute Wander-Hauptsaison in Südtirol. Sonst bekommt ihr keine gescheite Unterkunft mehr. Seid ihr eigentlich per Auto dort unterwegs, oder mit den Öffis?Bei deinen fotolinks solltest du aufpassen, denn es gibt Fotos die urheberrechtlich geschützt sind, und das könnte bei Veröffentlichung u.U. Ärger für dich geben.
Nach wie vor bleibe ich bei meiner Behauptung
, dass längst nicht alle Wanderwege für Anfänger geeignet sind, und dass man sich im Vorfeld der Reise schon mal damit beschäftigen sollte, welches Wandergebiet in Frage kommen sollte.LG
reiselilly -
Drei der von dir genannten Ziele sind ja schonmal von Kastelruth aus locker zu erreichen, nämlich Grödnerjoch, Langkofel/Plattkofel (diese u.a. direkt von der Seiseralm) und Karersee. Vielleicht hilft auch mal ein Blick auf die Landkarte. Lagazuoi scheidet meiner Meinung nach für Anfänger eher aus!
Auch hier kann ich reiselilly nur beipflichten, so langsam solltest du dich entscheiden. Der Titel lautet ja, dass es um 2 Wanderneulinge geht, es bringt ja dann nicht allzu viel, wenn man in Gegenden fährt, in denen es ein bis zwei leichte Wanderungen gibt und man ansonsten schnell an seine Grenzen kommt. -
Wir sind mit dem Auto da, also Mobilität wäre kein Problem

Ich weiß...die Entscheidung ist schwer...mir ist auch klar, dass man in 1 Woche nicht die ganzen Dolomiten abdecken kann, sondern sich für eine Region entscheiden sollte.
Ich denke ich bleibe dann bei der Region Schlern-Rosengarten, würde aber dazu gerne noch etwas vom Naturpark Puez-Geisler sehen.
Ist der Naturpark Puez-Geisler denn von Kastelruth aus auch gut zu erreichen oder empfiehlt sich vielleicht doch eher ein Ort in der Mitte wie z. B. St. Ulrich?Habe in Kastelruth bereits ein Hotel reserviert, ist aber jederzeit stornierbar, so dass ich auch noch auf St. Ulrich oder so umswitchen könnte (sollte ich da noch etwas finden)

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@ surfin....
also, ich würde in Kastelruth bleiben, schon allein auch klimatechnischen Gründen
Was nützen dir die Geisslerspitzen, wenn diese im September regen- bzw. wolkenverhangen sind? Dann hast du von Kastelruth aus noch immer mehr Wandermöglichkeiten. Von dort aus bist du auch in ca. 30 Min. in St. Ulrich.LG
reiselilly -
Wenn ihr zwei Surfin Safaris Wanderneulinge seid, halte die Empfehlungen von Tommy zum Teil für unverantwortlich. Einige der Touren sind sehr lang ( z.B. zur Puezhütte ) und erfordern in Teilen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Es gibt aber vom Grödnertal aus auch wunderschöne, kürzere und nicht so gefährliche Touren mit wunderschönen , spektakulären Ausblicken - z.B. die Steinerne Stadt, zur Broglesalm und zur Regensburger Hütte, um nur einige zu nennen. ( Ihr habt ja auch nur eine Woche )Die Seiseralm lockt auch mal mit einer Wanderung (aber nicht die ganze Woche... )
Ich kenne die Gegenden um die Drei Zinnen und die Gegend Grödnertal / Seiseralm gut. Für mich ist das Grödnertal die schönere Gegend mit der Möglichkeit auch zu kürzeren Interessanten Wanderungen. Z.B. der Tipp Fischleintal usw beinhaltet eine Tour von 7 -8 Stunden Gehzeit ( ohne Pausen )
Um viele Möglichkeiten abzudecken, ist als Standort Kastelruth in der Tat eine sehr gute Lösung. -
Hallo Reiselilly, hallo Werner,
ich denke es bleibt jetzt auch bei Kastelruth

@Werner: ich habe gerade mal die von dir vorgeschlagenen Touren gegoogelt und finde die Panoramen echt schön.
Wenn es noch mehr mehr Wander-Tipps für die Region Seiser Alm/Schlern Rosengarten und Grödnertal gibt, gerne her damit
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Besorgt Euch die Wanderkarte Nr 59 von Kompass, da findet Ihr noch eine Menge schöner Wanderungen, z.b. Von Santa Christina aus auf den Col Raiser zur Seceda. Rund um den Plattkofel ist auch schön, aber weit ( 7 Stunden Gehzeit ! ) Was Ihr auch machen könnt, ist mit der Pordoibahn auf die Sella, dort zwei Stunden laufen und dann wieder umkehren - aber auf keinen Fall absteigen, weder zum Grödnerjoch noch zum Mittagstal. Ist für Anfänger zu weit und zu gefährlich.
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Hallo Reiselilly, hallo Werner,
ich denke es bleibt jetzt auch bei Kastelruth

@Werner: ich habe gerade mal die von dir vorgeschlagenen Touren gegoogelt und finde die Panoramen echt schön.
Wenn es noch mehr mehr Wander-Tipps für die Region Seiser Alm/Schlern Rosengarten und Grödnertal gibt, gerne her damit
Surfin - ich war froh, daß ich auch Kastelruth fürn Ausgangspunkt gewählt hab - so hat man unzählige Möglichkeiten, die man womöglich gar nicht schafft in der Zeit...du kannst dir die kostenlosen Gastgeber und Infokataloge des Tourismusamtes Südtirol zuschicken lassen - klappt immer perfekt und hast in paar Werktagen im Briefkasten....hier findest nicht nur die Gastgeber - sprich alle Hotels, Pensionen etc., sondern auch Wanderkarten und sonstiges Infomaterial...auch wenn du in Bezug aufs Hotel noch nicht schlüssig bist, kannst du ans Tourismusamt eine Email mit deiner Anfrage und Zeitraum schicken - diese wird dann an alle Gastgeber weitergeleitet und du bekommst direkte Post bzw. Emails von denen mit Angeboten, so daß du es dir aussuchen kannst....hab ich bei Kastelruth damals auch so gemacht, da die Auswahl zu groß war - und hatte mich dann fürs Hotel Schgaguler entschieden (....mit Balkonblick direkt in den Garten eines Musikers der Kastelruther Spatzen *ggg*...)...der Chef des Hauses hat uns hervorragende Zusatzinfos und Tipps für die Wanderungen und Touren gegeben - herzlicher Familienbetrieb - zumindest so wie wir es hier erlebt haben!
Hier kannste die Kataloge bestellen hier klicken
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Werner K. hat ja schon einige Tipps gepostet, ich hatte dir ja auch schon etwas empfohlen. Mit Kastelruth machst du alles richtig. Nur nochmal zur Klarstellung, Kastelruth und St. Ulrich liegen per Auto ca. 15 min auseinander, es ist also egal ob du hier oder dort bist. Den Naturpark Puez-Geisler kann man auch sehr entspannt im schon von mir genannten Langental bei Wolkenstein erleben, mal läuft flach hinein und wieder raus, mit etwas Glück sieht man Gämsen oder Steinadler, am Taleingang ist eine sehr empfehlenswerte Hütte (Ciampac-Hütte).
Zum Rosengarten fährt man von Kastelruth aus ca. 1 Stunde. Auch dort kann man einfache Wanderungen machen, z.B. von der Kölner Hütte zur Paolina Hütte. -
Hallo kutte,
ja mei, also meine Ortskenntnisse da sind sehr gut. Kenne die Gegen sowohl im Winter als auch im Sommer intensivst. Waren gerade vor 2 Wochen eine Woche in Wolkenstein und es war generell im Tal sehr viel los. In Wolkenstein auch diverse Feste und alle Restaurants und Bars voll. Teilweise ohne Reservierung keine Tische am Abend zum Essen. War auch im letzten Sommer so in Wolkenstein. Ich würde nicht sagen, Wolkenstein seie ein reiner Wintersportort, da sprechen meine Erfahrungen der letzten Jahre eine andere Sprache.Auch alle Hütten aufm Berg mehr als gut besucht. Klettersteige sehr voll, oft sogar mit Wartezeiten an Schlüsselstellen.
Ist halt (wie auch bereits geschrieben) meine Meinung, ich finde die Seiser Alm fad, zum skifahren sowieso und zum wandern auch. Da gibt es schöneres da in der Gegend. Seceda zur Regensburger Hütte, Piza Scharte über Stevia Hütte zurück nach Wolkenstein. Rund um den Langkofel oder durch die Scharte. Vom Grödnjerjoch durch das Cirjoch weiter bis zur Puetzhütte und Abstieg durchs Langetal. Sellaüberschreitung. Das sind alles Wanderungen ohne jeglichen Schwierigkeitsgrad. Kann jeder, der fit genug ist
Da die Frage eben zur Gegend rund um Sexten aufkam dazu meine Meinung. Mir gefällt auch Cortina gut, da kann man im Sommer auch viel machen. Bozen ansich is mal einen Ausflug wert, aber sonst ? Was tust da ? Genauso wie Meran, brauch ich nicht.....
Gardasee wäre mir für einen Tagesausflug zu weit zum fahren. Aber im Endeffekt jeder wie er will
Was das Wetter angeht isses sowieso ne Wundertüte, darauf würde ich nix geben anhand Klima - und Wetterdiagrammen. Das stimmt alles nicht mehr

@tommya sagte:
ja mei, also meine Ortskenntnisse da sind sehr gut.
Den Eindruck habe ich nicht.
Gröden ist zwar sehr schön, auch zum Wandern, aber 1. sind dort die Hotels und die Gastronomie mehr oder weniger deutlich teurer als im Schlerngebiet, Gröden ist nicht ohne Grund als mit Abstand teuerste Lokation in Südtirol bekannt, selbst alle Seilbahnen sind dort deutlich teurer, als in anderen Gegenden, 30€ nur für die Bergfahrt auf die Seceda sind kein Sonderangebot 2. mißachtest Du mit Deinen Wandertipps vollkommen den Eröffnungspost, keiner davon paßt wirklich zum gewünschten Profil, 3. wenn Du die Seiser Alm als langweilig empfindest, warst Du da noch nie wirklich wandern, ist so. Mir jedenfalls ist sie nach 24 Wanderurlauben in Kastelruth immer noch nicht langweilig geworden.
Wanderanfängern ein 6 Stundentour durch das Fischleintal zur 3 Zinnen Hütte zu empfehlen, die selbst viele Einheimische aus meinem Bekanntenkreis als 2 Tages Wanderung planen, zeugt nicht gerade von viel Sachverstand.
@Surfin' Safari: hier findest Du z.B. eine meiner Lieblingswanderungen, wenn ich mir mal einen ruhigen Tag machen aber trotzdem aktiv sein will, das Ganze sozusagen direkt vor der Hoteltür.
Für den Rosengarten würde ich empfehlen, von Vigo di Fassa (eine knappe Stunde von Kastelruth aus) aus mit der günstigen Kabinenbahn auffahren und dann sehr entspannt und ohne Anstrengungen nach Gardeccia wandern. Oder von Carezza aus mit dem Paolina Lift.
Einige Bilder aus der Gegend findest Du hier.
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Hallo,
ich danke euch
Wir bleiben jetzt in Kastelruth und starten da von da aus.
Werde mir die Tourentipps mal alle rausschreiben und schauen was mir am besten gefällt.Würdet ihr fürs Grödnertal eher empfehlen die Seilbahnfahrten einzeln zu zahlen oder ein Kombiticket zu nehmen?
Liebe Grüße
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In Gröden würde ich, wenn überhaupt, beim 1. Wanderurlaub nur auf die Seceda fahren.
Mit dem Bus Linie 170 nach St. Ulrich zum Antoniusplatz (kostenlose Fahrkarte für den ÖPNV gibt es im Hotel), mit der Rolltreppe zur Seceda Seilbahn, nur Bergfahrt nehmen, von der Seceda über die Trojer Hütte zur Bergstation der Col Raiser Seilbahn, nach St. Christina runterfahren und zum Postplatz laufen (5 - 10 min), nach St. Ulrich Antoniusplatz fahren und von dort wieder mit der 170 nach Kastelruth zurück. Der Ausflug lohnt sich aber nur dann wirklich, wenn klare Sicht herrscht, dann ist sie mit ihren Aussichten grandios. Da man mehr oder weniger ausschließlich bergab wandert, schafft das jeder Ungeübte locker, die Tour ist absolut zum genießen. Lediglich beim kurzen Aufstieg zum Gipfelkreuz der Seceda kommen Ungeübte schnell ins keuchen.
Lohnend ist beim weiteren Weg von der Trojer Hütte (wo man sehr gut einkehren kann) zum Col Raiser ein Abstecher zur Regensburger Hütte, ist ausgeschildert und nicht allzu weit.
Am schönsten ist die Tour natürlich im Frühsommer, dieses Jahr war stellenweise kaum noch Gras zu sehen, die Wiesen waren blau, es hat extrem viel Enzian geblüht.Von St. Ulrich auf die Seiser Alm würde ich nicht fahren, die Seilbahn ist deutlich teurer als die in Seis und fährt nicht mal halb so weit. Und alle von ihrer Bergstation erreichbaren Ziele lassen sich auch bequem von Compatsch aus erwandern.
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Als Neulingstour würde ich eher die Brogleshütte empfehlen. Der Weg ist gut zu gehen, nicht steil, ca 5 km lang und hat spektakuläre Ausblicke. Von Sankt Ulrich mit der Raschötzbahn hinauf und hinunter, kostet ca 20 Euro im Sommer.
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Vielen Vielen Dank

Ich bin gerade dabei für die 6 Tage einen Plan aufzustellen. Dabei bin ich zu den genannten Empfehlungen teilweise auf verschiedene Routen/Möglichkeiten gestoßen.
Ich würde das jetzt alles mal zusammentragen und es wäre ganz klasse wenn ihr mir dann noch mal Feedback gibt ob das so, wie ich es rausgeschrieben habe machbar ist
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Hier mein Plan für die 6 Tage die wir dort haben. Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir Feedback gibt, ob das realistisch zu schaffen ist oder ob noch etwas sehr sehenswertes fehlt bzw. ich es vergessen habe

Tag 1 (Ankunftstag)
KarerseeTag 2 Col Raiser/Seceda
Variante 1: Variante 1: Mit dem Bus Linie 170 nach St. Ulrich zum Antoniusplatzmit der Rolltreppe zur Seceda Seilbahn, nur Bergfahrt nehmen, von der Seceda über die Trojer Hütte zur Bergstation der Col Raiser Seilbahn, nach St. Christina runterfahren und zum Postplatz laufen (5 - 10 min), nach St. Ulrich Antoniusplatz fahren und von dort wieder mit der 170 nach Kastelruth zurück. Abstecher Regensburger Hütte.ODER???
Variante 2: Von der Bergstation der Col Raiser Kabinenbahn auf dem Weg Nr. 4 in Richtung Regensburger Hütte, dann Weg Nr. 1 in Richtung Seceda. Nach einer kurzen, steilen Steigung führt der Weg zum Iman See hinunter. Der Weg verläuft dann über die Troier Hütte auf der Seceda Alm weiter in westliche Richtung, immer leicht ansteigend, bis zur Bergstation des Seceda Sessellifts auf 2.500 m Meereshöhe. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten Anstieg bis zum Gipfelkreuz der 2.519 m hohen Seceda. Der Rückweg zur Col Raiser Alm, wo sich die Bergstation der Kabinenbahn befindet, erfolgt am direktesten über die Wege 1A, 2 und dann 4A.
Tag 3 Rundwanderung Langkofel/Plattkofel
kann mir hier jemand eine schöne Route empfehlen?Tag 4 Langental/Wolkenstein + Umrundung der Cirspitzen
Vom Grödner Joch Weg 12A in Richtung Puezhütte, über den man in ca. 20 Minuten die Jimmyhütte (ehemals Clarkhütte) erreicht. Anschließend führt uns der Weg durch eine bizarre Felslandschaft hinauf zum 2.465 Meter hohen Cirjoch.
Kurz folgen wir noch dem Weg Richtung Puezhütte, ehe der Abstieg teils steil Richtung Chedultal und schließlich über eine Stufe hinab in das Langental führt, wo wir die St. Sylvester-Kapelle erreichen. Ein weiterer idealer Pausenort, gibt es doch hier einen erfrischenden Brunnen. In rund 30 Minuten erreichen wir von hier wieder Wolkenstein.Tag 5 Steinerne Stadt
Ausgehend von der Bushaltestelle am Sellajoch, folgen Sie der Beschilderung “Naturonda”. Sie erreichen die „Steinerne Stadt“ unter den senkrechten Nordwänden des Langkofels und wandern hier durch eine atemberaubende Naturlandschaft. Entlang des Parcours bieten Infotafeln Einblick in die Grödner Tier- und Pflanzenwelt. So können Sie viel Interessantes über das Aussehen, die Nahrungsaufnahme und den Lebensraum von den in der freien Natur lebenden Tieren wie Fuchs, Hase und Murmeltier erfahren. Auch geben die Tafeln Aufschluss über die Blumenwelt, die Geologie und die regionalen Kräuter. Der Rückweg erfolgt über den Wanderweg Nummer 526.Tag 6 Piz Boè
Ausgangspunkt: Pordoijoch (2239 m)
Route: Etwas rechts (östlich) der Talstation der Seilbahn beginnt der ausgeschilderte Wanderweg (627) zum Piz Boè. Der Weg zieht sich über die Wiese empor, zielt in die Schuttreiße unter der Pordoischarte und durch die Schuttreiße in vielen Serpentinen hinauf in die Scharte mit Hütte (2829 m). Hier rechts weiter. Auf breitem Wanderweg quert man flach die Nordflanke des Sass de Forcia nach Osten. Nach einer Linkskurve erreicht man eine plateau-artige Stelle mit Wegweiser. Hier rechts weiter (Weg 638 – Piz Boè) und über sandige Serpentinen einen Schotterhang hinauf. Dann entlang von Markierungsstangen flach nach Nordosten auf den Südwest-Rücken zu. Über diesen hinauf zum höchsten Punkt mit Kreuz, Altar, Madonna und bewirtschafteter Hütte. Beim Anstieg über den breiten Rücken sind einige harmlose, drahtseilgesicherte Felsstufen zu überwinden.
Alternativ kann man auch mit der Seilbahn zum Sass Pordoi (2950 m) auffahren und über den markierten Steig in ca. 10 Minuten zur Pordoischarte absteigen. Dann weiter wie oben beschrieben. Man spart durch die Seilbahn gut 1 Stunde Anstiegszeit.Auf meiner Liste standen sonst noch Rosengarten, Schlern, Kesselkogel, Brogleshütte...bin einfach viel zu kurz dort

Viele, vielen Dank schon mal!!!

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Hier mein Plan für die 6 Tage die wir dort haben. Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir Feedback gibt, ob das realistisch zu schaffen ist oder ob noch etwas sehr sehenswertes fehlt bzw. ich es vergessen habe

Tag 1 (Ankunftstag)
KarerseeTag 2 Col Raiser/Seceda
Variante 1: Variante 1: Mit dem Bus Linie 170 nach St. Ulrich zum Antoniusplatzmit der Rolltreppe zur Seceda Seilbahn, nur Bergfahrt nehmen, von der Seceda über die Trojer Hütte zur Bergstation der Col Raiser Seilbahn, nach St. Christina runterfahren und zum Postplatz laufen (5 - 10 min), nach St. Ulrich Antoniusplatz fahren und von dort wieder mit der 170 nach Kastelruth zurück. Abstecher Regensburger Hütte.ODER???
Variante 2: Von der Bergstation der Col Raiser Kabinenbahn auf dem Weg Nr. 4 in Richtung Regensburger Hütte, dann Weg Nr. 1 in Richtung Seceda. Nach einer kurzen, steilen Steigung führt der Weg zum Iman See hinunter. Der Weg verläuft dann über die Troier Hütte auf der Seceda Alm weiter in westliche Richtung, immer leicht ansteigend, bis zur Bergstation des Seceda Sessellifts auf 2.500 m Meereshöhe. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten Anstieg bis zum Gipfelkreuz der 2.519 m hohen Seceda. Der Rückweg zur Col Raiser Alm, wo sich die Bergstation der Kabinenbahn befindet, erfolgt am direktesten über die Wege 1A, 2 und dann 4A.
Tag 3 Rundwanderung Langkofel/Plattkofel
kann mir hier jemand eine schöne Route empfehlen?Tag 4 Langental/Wolkenstein + Umrundung der Cirspitzen
Vom Grödner Joch Weg 12A in Richtung Puezhütte, über den man in ca. 20 Minuten die Jimmyhütte (ehemals Clarkhütte) erreicht. Anschließend führt uns der Weg durch eine bizarre Felslandschaft hinauf zum 2.465 Meter hohen Cirjoch.
Kurz folgen wir noch dem Weg Richtung Puezhütte, ehe der Abstieg teils steil Richtung Chedultal und schließlich über eine Stufe hinab in das Langental führt, wo wir die St. Sylvester-Kapelle erreichen. Ein weiterer idealer Pausenort, gibt es doch hier einen erfrischenden Brunnen. In rund 30 Minuten erreichen wir von hier wieder Wolkenstein.Tag 5 Steinerne Stadt
Ausgehend von der Bushaltestelle am Sellajoch, folgen Sie der Beschilderung “Naturonda”. Sie erreichen die „Steinerne Stadt“ unter den senkrechten Nordwänden des Langkofels und wandern hier durch eine atemberaubende Naturlandschaft. Entlang des Parcours bieten Infotafeln Einblick in die Grödner Tier- und Pflanzenwelt. So können Sie viel Interessantes über das Aussehen, die Nahrungsaufnahme und den Lebensraum von den in der freien Natur lebenden Tieren wie Fuchs, Hase und Murmeltier erfahren. Auch geben die Tafeln Aufschluss über die Blumenwelt, die Geologie und die regionalen Kräuter. Der Rückweg erfolgt über den Wanderweg Nummer 526.Tag 6 Piz Boè
Ausgangspunkt: Pordoijoch (2239 m)
Route: Etwas rechts (östlich) der Talstation der Seilbahn beginnt der ausgeschilderte Wanderweg (627) zum Piz Boè. Der Weg zieht sich über die Wiese empor, zielt in die Schuttreiße unter der Pordoischarte und durch die Schuttreiße in vielen Serpentinen hinauf in die Scharte mit Hütte (2829 m). Hier rechts weiter. Auf breitem Wanderweg quert man flach die Nordflanke des Sass de Forcia nach Osten. Nach einer Linkskurve erreicht man eine plateau-artige Stelle mit Wegweiser. Hier rechts weiter (Weg 638 – Piz Boè) und über sandige Serpentinen einen Schotterhang hinauf. Dann entlang von Markierungsstangen flach nach Nordosten auf den Südwest-Rücken zu. Über diesen hinauf zum höchsten Punkt mit Kreuz, Altar, Madonna und bewirtschafteter Hütte. Beim Anstieg über den breiten Rücken sind einige harmlose, drahtseilgesicherte Felsstufen zu überwinden.
Alternativ kann man auch mit der Seilbahn zum Sass Pordoi (2950 m) auffahren und über den markierten Steig in ca. 10 Minuten zur Pordoischarte absteigen. Dann weiter wie oben beschrieben. Man spart durch die Seilbahn gut 1 Stunde Anstiegszeit.Auf meiner Liste standen sonst noch Rosengarten, Schlern, Kesselkogel, Brogleshütte...bin einfach viel zu kurz dort

Viele, vielen Dank schon mal!!!

Ok, dann will ich mal....
Tag 1 - Karersee
Kann man machen, muss man aber nicht. Gerade angekommen, dann wieder losfahren, mmh... Der See ist zwar schön anzusehen, der Aufwand wäre mir zu hoch. Alternativ könnte man direkt von Kastelruth zur Marinzen-Alm locker hochlaufen (ca. 1 Stunde) oder mit dem kleinen Sessellift hochfahren, sich dort schön in die Sonne setzen und die Südtiroler Almküche testen. Man kann von dort auch in ca. 20 min. zur einer weiteren Hütte, dem "Schafstall" laufen und sich dort niederlassen. Zurück geht es dann wieder den Berg hinab und hat erstmal etwas Witterung aufgenommen und sich ein bisschen bewegt.
Tag 2 -Seceda
DA würde ich auf jeden Fall Variante 2 bevorzugen und ab der Regensburger Hütte Richtung Troier Hütte laufen, unterwegs aber auf jeden Fall an der richtig urigen Piera Longia Hütte halten (nur bei schönem Wetter geöffnet). Dann weiter wie beschrieben. Gehzeit insgesamt ca. 4 Stunden.
Tag 3 - Plattkofel/Langkofel
Die Plattkofelumrundung ist sehr schön. Mit der Seilbahn zur Toni-Demetz-Hütte und von dort ca. 40 Minuten bergab (Vorsicht Geröll, keinesfalls bei Schnee laufen). Bombenaussicht, später ab der Plattkoffelhütte (sehr leckeres Essen) relativ flach zurück zum Ausgangspunkt um den Plattkofel herum.
Tag 4
Diese Route ist sehr zu empfehlen, tolles Panorama schon ab Jimmy-Hütte, Cir-Joch teilweise Trittsicherheit erforderlich, aber harmlos. Lange Bergabpassage Richtung Langetal, häufig Gämsen linksseitig in den Hängen. Am Ausgang des Langentals links halten zur Ciampac-Hütte, sehr schön, klasse Essen (nicht unbedingt die vorher rechts liegende Hütte nehmen..)
Tag 5
Weist Parallelen zu Tag 3 auf, wenn man die Langkofelumrundung machen möchte. Steinerne Stadt ist ganz schön, man erreicht von dort aus auch die Comici-Hütte, schon eine recht edle Hütte mit einer viel fotografierten Toilettenanlage die ihresgleichen sucht. Ich würde mich für eins entscheiden, entweder Plattkofel oder Langkofel oder Steinerne Stadt
Tag 6
Piz Boe ist spektakulär aber auch sehr überlaufen, da die Seilbahn natürlich viele menschen anzieht. Kann man machen, wäre für mich aber erstmal hinten dranDa ihr ja die Seiseralm vor der Türe habt, solltet ihr auch ruhig mal dort eine Runde drehen. Ich hatte ja schonmal dazu etwas geschrieben. Der Weg hoch zum Schlern ist auf jeden Fall schön, allerdings sollte man nicht zu spät loslaufen, da es auch sehr beliebt ist.
Toll ist auf jeden Fall der Weg von der Bergstation Compatsch über die Panorama-Hütte Richtung Saltria und von dort nach links hoch zur Sanon-Hütte mit einem fantastischen Panorama, einer schönen Terrasse, Liegestühlen und leckerem Essen. -
Hinsichtlich Karersee und Seiser Alm stimme ich Kutte zu. Vielleicht überlegt Ihr Euch das nochmal. Die Umrundung Langkofel/Plattkofel ist ein sehr schöner, aber auch sehr weiter Weg. Ich weiß nicht, ob einem Wanderneuling7 Stunden reine Gehzeit zugemutet werden sollten...
Piz Boe - auf keinen Fall mit einem Anfänger!!! So einfach, wie es in einer Beschreibung klingt, ist der Weg zum Piz Boe nicht. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist Voraussetzung- es gibt Passagen, da geht man über ein 50cm breites Felsband - rechts Felsen, links Abgrund- zwar seilgesichert, aber nichts zum Anfangen. Und auch auf keinen Fall zum Pordoijoch aufsteigen, da ist der Anfänger schon vor der eigentlichen Wanderung kaputt. Solltet Ihr unbedingt die aufregende Mondlandschaft der Sella sehen wollen, fahrt mit der Gondel hinauf und lauft ein Stück, da gibt es immer noch kleine spektakuläre Stücke, aber nicht gefährlich. Und bitte nicht absteigen, weder zum Grödner Joch noch ins Mittagstal, da das für den Anfänger wirklich zu gefährlich und auch einfach zu weit ist. Bei einem Hochgebirgs- Wanderanfäger muss sich noch herausstellen ob er wirklich schwindelfrei ist....
Auch der Weg Langental/ Puezhütte / Cirjoch ist sehr weit !
Und noch etwas : ich gehe davon aus, dass die Wanderschuhe für Fels geeignet sind....