Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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@vonschmeling sagte:
Vielleicht vergisst du dabei, dass auch die Veranstalter in Vorleistung gehen müssen und daher durchaus "Geld verbrauchen".
Kannst Du das bitte ein wenig aufklären? Das Hotel in dem wir immer auf Mallorca urlauben hat mir in eimem Hintergrundgespräche erklärt dass sie ein riesiges Problem durch die Thomas Cook Insolvenz haben, da das Hotel vom Veranstalter erst 3 Monate nach der Leistung entlohnt wird und das in dem Fall ausgefallen ist.
Har man mich angelogen oder meinst Du etwas anderes?@dueren sagte:
Kannst Du das bitte ein wenig aufklären? Das Hotel in dem wir immer auf Mallorca urlauben hat mir in eimem Hintergrundgespräche erklärt dass sie ein riesiges Problem durch die Thomas Cook Insolvenz haben, da das Hotel vom Veranstalter erst 3 Monate nach der Leistung entlohnt wird und das in dem Fall ausgefallen ist.
Har man mich angelogen oder meinst Du etwas anderes?Nur mal so zum Verständnis : bei Mäckes zahlst du beim aufgeben der Bestellung, im Gasthof „Zum Blinden Ochsen“ nachdem du dein letztes Bier getrunken hast ..... in Bussen und Bahnen zahlst du dein Ticket vor Abfahrt, im Taxi nach Ankunft .... merkst was ?
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Hallo,
Wir haben über unser Reisebüro am 24.4. die Rückzahlung beantragt. Darüber haben eine Kopie der Beantragung erhalten und das wars bis jetzt.
Keine Bestätigung seitens der TUI aber ich denke es wird noch dauern bis das Geld, wenn überhaupt, zurück erstattet wird. -
Hallo,
Wir haben über unser Reisebüro am 24.4. die Rückzahlung beantragt. Darüber haben eine Kopie der Beantragung erhalten und das wars bis jetzt.
Keine Bestätigung seitens der TUI aber ich denke es wird noch dauern bis das Geld, wenn überhaupt, zurück erstattet wird.Das geht aber doch jetzt nicht in die Richtung .... habe vor 5 - 6 Tagen Antrag auf Rückzahlung gestellt, dazwischen war zwar ein Wochenende, habe aber immer noch kein Geld zurück und auch keine Rückmeldung, oder ? Da werdet Ihr schon noch ein wenig Geduld aufbringen müssen.
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@ Düren,
Es liegt eine Missverständnis Und ich nehme sie auf mich möglicherweise liegt es an der Sprache.
Wenn ich sage ich mache wie es mir passt weil ich es kann war nicht gemeint als ich hab so viel Geld das ich kann die Sachen bezahlen wie ich will, überhaupt nicht, ich wollte damit nur betonen dass man immer ein Wahl hat. Wenn ich mich entscheide irgendwo hinzugehen und dass ich die Flüge ein Jahr im Voraus buche, das ist mein Entscheidung den ich getroffen habe auch verschiedene Gründe, es ist preiswerter, die Zeit was mir besonders gut, Kinder Ferien, etc. es ist jedenfalls mein Wahl. Der Stelle ich nicht später infrage, und zwar weil keiner mir dazu gezwungen haben.
Ich bin kein Snob , ich habe auch nicht die Taschen voll Geld, Ich treffe aber Entscheidung auf bestimmte Gründe und das wär’s.
Nadine
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auch wenn ich glaube, hier immer gegen eine Wand zu reden:
Die zwölf Regierungen, die sich schon für eine Gutscheinlösung entschieden haben plus das deutsche Coronakabinett, das diese anstrebt, sind weder blöd, noch rechtsbrüchig, noch verbraucherfeindlich, sondern lediglich realistisch:
Werden die Gutscheine in großem Umfang nicht angenommen, werden sich die Unternehmen wie Condor ins Schutzschirmverfahren retten. Und dann sind alle Anzahlungen, die vor der Insolvenz geleistet wurden, wie bei Condor futsch. Genau vor diesem Schaden wollen die Regierungen die Verbraucher bewahren. Spohr hat ja heute in diese Richtung schon mal eine Duftmarke gesetzt, wobei es ihm sicher mehr um schnellere Staatshilfen, denn um Gutscheine, ging:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/lufthansa-prueft-insolvenz-im-schutzschirmverfahren-statt-staatseinstieg-a-1306612.htmlAber Altlöwin und Pit Schnass können sich ja dann daran aufgeilen, dass sie ihr Geld bekommen haben, während alle anderen leer ausgehen werden (Ausnahme Kreditkartenzahler, für die würde eine Insolvenz das Chargeback erleichtern).
Wirklich erschreckend, aber für mich nicht überraschend, ist die komplette fachliche, aber auch persönliche Inkompetenz und ausgeprägte Befangenheit des verbraucherrechtsbeduselten EU Kommissars Didier Reynders, der es nicht einmal für nötig befunden hat, mit der Bundesregierung über ihre Beweggründe zu sprechen, sondern seine unmaßgebliche Meinung gleich über die Presse rausgehauen hat. Man muss sich das mal vorstellen: Da geht Deutschland schon den korrekten Weg, statt die Kommission wie alle anderen direkt zu ignorieren, da ist der Mann dann auch noch kommunikationsunfähig. Da hat Frau von der Leyen noch viel Arbeit vor sich, wenn sie die Akzeptanz dieser Kommission, deren Besetzung ja weder nach Kompetenz, schon gar nicht demokratisch, sondern eher dem Proporz geschuldet erfolgt, aufrecht erhalten will. Übrigens kann ein einzelner Kommissar gar keine Entscheidungen allein treffen, sondern nur die Kommission im Ganzen, und da gab es beim Medienstaatsvertrag letztendlich ja auch ein Einlenken nach anderslautenden Vorabäußerungen.
@wuelfi71 sagte:
auch wenn ich glaube, hier immer gegen eine Wand zu reden:
Die zwölf Regierungen, die sich schon für eine Gutscheinlösung entschieden haben plus das deutsche Coronakabinett, das diese anstrebt, sind weder blöd, noch rechtsbrüchig, noch verbraucherfeindlich, sondern lediglich realistisch:
auf der einen Seite hättest du meine volle Zustimmung. Aber als ich mir die Sache mit den Gutscheinen mal genauer betrachtet kamen mir da ganz grosse Zweifel.
Absicherung der BR. Kein Land kann 100% absichern, wenn es vorher nicht genau weiss um welche Summen es geht.
Schieflage der RV. Ich denke das Geld wird jetzt gebraucht. Ist unter Umständen ja auch vernünftig. Nur wo kommt das Geld her, wenn die Gutscheininhaber die Reisen buchen. Dann ist ja wieder kein Geld da. Das ist das, was mich von einer Gutscheinzustimmung abhält. Dazu kommen mir die Bilder von TC im Sinn, wie Urlauber von den Hotels festgehalten werden und/oder nicht wieder zurückkommen. Dann noch die Aussage der BR, dass es keine grossen Rückholaktionen mehr geben wird.
Gutscheine im grossen Stil retten nicht, die verschieben nur. -
GroKo will weltweite Reisewarnung wohl bis Mitte Juni verlängern klick und lesen
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@vonschmeling sagte:
Vielleicht vergisst du dabei, dass auch die Veranstalter in Vorleistung gehen müssen und daher durchaus "Geld verbrauchen".
Kannst Du das bitte ein wenig aufklären? Das Hotel in dem wir immer auf Mallorca urlauben hat mir in eimem Hintergrundgespräche erklärt dass sie ein riesiges Problem durch die Thomas Cook Insolvenz haben, da das Hotel vom Veranstalter erst 3 Monate nach der Leistung entlohnt wird und das in dem Fall ausgefallen ist.
Har man mich angelogen oder meinst Du etwas anderes?@dueren sagte:
Kannst Du das bitte ein wenig aufklären? Das Hotel in dem wir immer auf Mallorca urlauben hat mir in eimem Hintergrundgespräche erklärt dass sie ein riesiges Problem durch die Thomas Cook Insolvenz haben, da das Hotel vom Veranstalter erst 3 Monate nach der Leistung entlohnt wird und das in dem Fall ausgefallen ist.
Har man mich angelogen oder meinst Du etwas anderes?Ich kann das vermutlich etwas aufklären,dueren.
Grosse Veranstalter zahlen - um günstige Preise zu bekommen oft im Voraus. Ob sie das an das Hotel direkt oder an eine Bettenbank zahlen ist erstmal weniger interessant.Sie zahlen.
Sie zahlen auch im Voraus um sich in beliebten Hotels gewisse Kontingente abzusichern.
Da die Kunden am Jahresanfang meist nur die Anzahlung geleistet haben, muss ein Veranstalter diese Vorauszahlungen an die Partner- zunächst selbst tragen- im Sinne einer Vorfinanzierung.Das sieht man übrigens bei z.B. einer TUI ganz deutlich in den ersten Quartalszahlen eines Jahres.
Die Hotels wiederum brauchen die Anzahlungen um den Betrieb hochzufahren. Da gibt es gerade-- Beispiel Türkei- Diskussionen mit den Hotelverbänden, weil die Vorauszahlungen schon draussen sind- man sich in der Türkei aber nicht dazu entschliessen kann, diese so einfach zurückzugeben.
Zusätzliches, aktuelles Problem: Die Kunden wollen ihr Geld zurück, aber ein Teil davon ist schon "draussen".Der Einkaufspreis für eine Hotelnacht ist übrigens deutlich günstiger, wenn er über eine Vorauszahlungen - erbracht wird.
Das gilt natürlich nicht für alle Hotels-- aber für gut gebuchte/beliebte ganz ausdrücklich.
Thema Thomas Cook:
Ob die Cook Einkäufer sich das in den letzten Jahren noch leisten konnten-- vermutlich nicht. Daher passt dieses Beispiel eher nicht. -
@vonschmeling sagte:
Das rechtfertigt allerdings noch längst keine Bananen ./. Kirschen Vergleiche.
Hier werden keine Bananen mit Kirschen verglichen, da liegst Du falsch.
Vielleicht vergisst du dabei, dass auch die Veranstalter in Vorleistung gehen müssen und daher durchaus "Geld verbrauchen".
Ich habe noch von keinem Hotel gehört, was vom Veranstalter schon vor der Anreise des Gastes bezahlt wurde und auch noch von keiner Stewardess, die ihr Geld im Voraus bekommt. Womit gehen denn die Veranstalter genau in Vorleistung? Höchstens mit dem Verwaltungsapparat oder den Provisionen für Reisebüros. Und die Airlines? Für das Kerosin? Nach der Theorie müßte ich ja auch schon den Taxifahrer ne Woche im Voraus bezahlen damit er tanken kann. Ich weiß, jetzt kommt wieder, dass ich Mangos mit Pomelos vergleiche, aber so richtig klar ist mir nicht, warum ich mein Flugticket fürs nächste Jahr schon jetzt voll bezahlen muß.
Was genau soll daran "fragwürdig" sein? Würde es dir besser gefallen zu erfahren, dass du dein Hotel leider erst eine Woche vor Anreise buchen kannst wegen der beiderseitigen Absicherung?
Ich sprach nicht vom Buchen, sondern vom bezahlen. Und wenn ich ein Hotel erst eine Woche vor Anreise buchen könnte, dies aber schon früher tun möchte, dann ist dieses Hotel zu dem Zeitpunkt, an dem ich buchen möchte einfach nicht verfügbar und ich buche ein anderes. Ich sehe da kein Problem, höchstens künstlich konstruierte.
Sorry, aber der Terminus "fragwürdiges Verhalten" erscheint mir fragwürdig ...
Und ich finde es fragwürdig, dass Dich meine Formulierung stört. Nächste Runde

@miwu sagte:
Ich habe noch von keinem Hotel gehört, was vom Veranstalter schon vor der Anreise des Gastes bezahlt wurde
Da lieber Miwu schwarz auf weiß vom Profi (Günther) geschrieben,
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"Die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland hat in einem ausführlichen Frage-Antwort-Katalog die am häufigsten gestellten Fragen zu EU-Reiserecht, Flugverkehr und Tourismus beantwortet" klick.
Nate , es geht nicht auf

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Top! danke!
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Das geht aber doch jetzt nicht in die Richtung .... habe vor 5 - 6 Tagen Antrag auf Rückzahlung gestellt, dazwischen war zwar ein Wochenende, habe aber immer noch kein Geld zurück und auch keine Rückmeldung, oder ? Da werdet Ihr schon noch ein wenig Geduld aufbringen müssen.
@oliverq121171 sagte:
Das geht aber doch jetzt nicht in die Richtung .... habe vor 5 - 6 Tagen Antrag auf Rückzahlung gestellt, dazwischen war zwar ein Wochenende, habe aber immer noch kein Geld zurück und auch keine Rückmeldung, oder ? Da werdet Ihr schon noch ein wenig Geduld aufbringen müssen.
Und genau das meinte ich, als ich gestern abend schrieb: "...es gibt kaum RV, die nichts abkriegen: Entweder antworten sie nicht oder die Rückzahlung dauert oder sie bieten gar Gutscheine an."
Selbst wenn das Gutscheinthema unter den Tisch fallen kann, da Rückerstattung angeboten wird - irgendwas Negatives gibt's so gut wie immer. Um Geduld bitten ? Da spuckst du gegen den Wind: "Nicht wenn's um Kohle geht" schrieb mal jemand. -
Balkonien statt Balearen?. Für Reisebüros drängt die Zeit.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fuer-Reisebueros-draengt-die-Zeit-article21744598.html -
Es war nur eine einfache Frage von mogli, und schon wird wieder etwas unterstellt , was ich daraus nicht lesen kann . Bei der Antwort darauf wird ja auch darauf hingewiesen , dass es noch dauern kann . Meine Reise wäre am 27.3. gewesen . Nachdem ich nach bravem Warten irgendwann mal beim Veranstalter telefonisch nachfragte , wurde mir versichert , dass auf keinen Fall vorgesehen ist einen Gutschein anzubieten . Mittlerweile hab ich meinen Gutschein und die Möglichkeit am 2. Mai mein Geld zurückzufordern . Auf eine Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung wurde nicht reagiert . Ich habe beschlossen , am 2.5. mein Geld anzufordern oder noch vorher einen Rechtsanwalt zu beauftragen . Wenn ich jetzt noch erzählen müsste , was in der Zwischenzeit alles passiert ist und weshalb ich den Gutschein ablehne würde mir eh keiner glauben .
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Hinter den Kulissen wird schon intensiv dikutiert--
Es geht mal wieder um das Thema Beratungs-oder wie man es jetzt nennt Service-Gebühr.
Gerade die stationären Reisebüros-- siehe auch der von Vive la France--- verlinkte Artikel leiden unglaublich.
Man hat die Beratung zum Abschluss gebracht, der Kunde hat gebucht und bezahlt - und man verliert am Ende die Provison-- auch rückwirkend für drei oder vier Monate.
Und genau hier setzt die immer wieder aufkommende Diskussion umd eine Servicegebühr wie man sie jetzt nennt an.
Beratungsgebühren verlangen manche stationären Reisebüros heute schon- nur wird die am Ende oft mit der Buchung verrechnet.
Service-Gebühren wären hingegen so oder so zu zahlen.
Dabei wird wird immer wieder die Handhabung in den schweizerischen Reisebüros hervorgehoben.
Dort ist diese "Dossier"-Gebühr von 4-oder 5 % auf den Umsatz normal. Nur-- das Buchungsverhalten der Schweizer ist weitgehend schon ein anderes:
Viele Reisen werden von den Büros individuell zusammengestellt- und dazu wird die Gebühr erhoben-die Provison für das vermittlete Geschäft gibt es natürlich obendrauf.
So ganz passt das dann für den Quellmarkt Deutschland auch wieder nicht.Die Diskussion über Gebühren ist wie gesagt wieder voll im Gang.
Natürlich buchen viele Schweizer ihren Badeurlaub auch Online-und dies gerne auch in Deutschland. -
Hinter den Kulissen wird schon intensiv dikutiert--
Es geht mal wieder um das Thema Beratungs-oder wie man es jetzt nennt Service-Gebühr.
Gerade die stationären Reisebüros-- siehe auch der von Vive la France--- verlinkte Artikel leiden unglaublich.
Man hat die Beratung zum Abschluss gebracht, der Kunde hat gebucht und bezahlt - und man verliert am Ende die Provison-- auch rückwirkend für drei oder vier Monate.
Und genau hier setzt die immer wieder aufkommende Diskussion umd eine Servicegebühr wie man sie jetzt nennt an.
Beratungsgebühren verlangen manche stationären Reisebüros heute schon- nur wird die am Ende oft mit der Buchung verrechnet.
Service-Gebühren wären hingegen so oder so zu zahlen.
Dabei wird wird immer wieder die Handhabung in den schweizerischen Reisebüros hervorgehoben.
Dort ist diese "Dossier"-Gebühr von 4-oder 5 % auf den Umsatz normal. Nur-- das Buchungsverhalten der Schweizer ist weitgehend schon ein anderes:
Viele Reisen werden von den Büros individuell zusammengestellt- und dazu wird die Gebühr erhoben-die Provison für das vermittlete Geschäft gibt es natürlich obendrauf.
So ganz passt das dann für den Quellmarkt Deutschland auch wieder nicht.Die Diskussion über Gebühren ist wie gesagt wieder voll im Gang.
Natürlich buchen viele Schweizer ihren Badeurlaub auch Online-und dies gerne auch in Deutschland.@Schlangenfanger: Auch wenn Du ab dem 02.05. Dein Geld über den FTI Link zurückholen kannst, wird dies sicherlich eine weitere gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis es dann auch tatsächlich auf dem Konto ist. Ich mag gar nicht darüber nachdenken wieviele Leute am Maifeiertag kurz vor Mitternacht am Rechner sitzen und darauf hoffen, dass die FTI Seite auch wirklich um 00.01 "scharf" geschaltet ist, da ja FTI auch geschrieben hatte, die Auszahlungen werden nach Reihenfolge der Eingabe abgearbeitet. Wahrscheinlich werden, ähnlich wie Du, tausende weitere Menschen die Rückzahlung einfordern. Ergo braucht der RV dann auch die Zeit der Abarbeitung und da reichen keine 4-5 Tage.
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miwu, flaggde und olicheck, herzlichen Dank für das beherzte Vertreten der dunklen Macht, sprich substantiierte Beiträge der Gegenrede an reichlich Gegenwind im Auswärtsspiel!
Es ist schön, in einer Diskussionrunde fundierte Beiträge zu lesen, die der hier mit Verve propagandierten Meinung widersprechen!
Man kann die Gutscheinlösung sicherlich als ein Tool ansehen, welches der Branche teilweise kurzfristige Liquidität und vielleicht sogar das ein oder andere Überleben sichert. Oder auch wie Wülfi eine Dienlichkeit dem Verbraucher gegenüber darin sehen, da Insolvenzen abgewendet und damit Verbrauchergelder geschützt werden.Meiner Meinung nach werden aber dazu wiederum Verbrauchergelder Aller eingesetzt und zwar zum Schutze vieler Firmen, die nicht allein durch die jetzige Krise in Schieflage geraten sind, sondern vorher einfach nicht verantwortungsvoll gewirtschaftet haben. Da herrschte Gewinnmaximierung unter staatlicher Deckelung, die fast jeder anderen Branche schon vorher Tränen des Neides in die Augen trieb.
Die wirtschaftliche Schieflage der Reisebranche - gerade in Bezug auf Pauschalreisen - konnte man vor Corona an etlichen Pleiten ablesen und auch da wurde schon genug rettungsgeschirmt.Wenn aber jetzt eins der Deutschen liebsten Kinder reformiert wird und Veranstalter künftig ordentlich in einen eigenen Rettungsfond einzahlen, der von Pauschalreisennutzern im Endeffekt finanziert wird, dann sehe ich in der ganzen Misere tatsächlich noch einen Nutzen und befürworte die Gutscheinlösung gerne!
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OliverQ , das ist mir klar . Ich möchte auch nur die Gewissheit irgendwann mal mein Geld zu bekommen . Warten kann ich gut , ich bin auch von TC betroffen . Im übrigen würde ich mit dem zurückgezahlten Geld einige Menschen in der Türkei unterstützen . Ich mach’s auch jetzt schon aber das Geld meiner Reise , das ich sowieso nicht mehr hätte , wär dann nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein .