Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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REJBodenheim
Danke für die Info. Bei TUI steht, dass keine Reise in die Urlaubsländer mit Reisewarnung statt finden. Da hab ich gedacht, wenn keine Maschinen mir Touristen mehr kommen, gibt es auch keine Maschinen die zurück nach Deutschland fliegen
Außerdem dachte ich, dass Risikogebiet und Reisewarnung das gleiche sind. Was davon, ist denn schlimmer??@annimaus
Ich denke, ihr könnt fliegen. Drück euch jedenfalls die Daumen. Bei unserem "Glück" im Moment kommt die Reisewarnung dann ein Tag bevor wir fliegen wollen
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Nein, Reisewarnung und Einstufung des RKI sind verschiedene Sachverhalte.
Allerdings würde ich REJBs Einschätzung hinsichtlich der Fortführung des Urlaubs widersprechen - sh. Erfahrungen während der ersten Welle.
Es werden keine staatlich organisierten Rettungsflüge mehr stattfinden, daher werden im Falle einer weiteren Zuspitzung in Richtung Reisewarnung die betreffenden Reisen abgesagt. -
Korrekt, es werden keine Rettungsflüge von der Regierung organisiert werden.
Wenn die Reisewarnung die Urlauber trifft, wenn sie schon vor Ort sind, kann die Reise ja schlecht abgesagt werdden. Bleiben also nur noch die regulären Flüge. Oder habe ich einen Fehler in meinem Gedankengang? -
Naja-- wir sollten bei dem Thema mal sortieren. Es waren beileibe nicht alles Flüge die von der Regierung organisiert wurden.
Die Veranstalter haben zig Millionen für solche Rückholflüge (Ich glaube Rettungsflüge passt so nicht
) -- ausgegeben, das wird immer leicht mal vergessen.
Und dabei viele davon aus der eigenen Tasche bezahlt. Klar gab es dann Stornierungen und man konnte einen Teil des Geldes wieder reinholen. Aber auf sehr hohen Kosten sind sie dann doch sitzen geblieben.
Aber Rückholflüge sind eben anders zu sehen, als normale Charter/Teil-Charter/Block-Charter -Flüge.Es gibt noch ne ganze Reihe weiterer Bezeichnungen, das lassen wir jetzt aber mal so stehen.
Da nehmen dann alle Airlines auch deutlich mehr Geld- zumal es ja nur eine bezahlte Strecke gibt-- es wurde leer hingeflogen.
Man kann jetzt aber auch sagen-- eine Selbstverständlichkeit bei Pauschalreisen-- ok. -
Danke, Günter für die Präzisierung.
Nur, was macht Carinchen wenn während ihres Urlaubs eine Reisewarnung für Mallorca ausgesprochen wird? Warten bis der Urlaub zu Ende ist? -
Den Ausdruck Rettungsflüge habe ich den offiziellen Bekanntgaben entlehnt ...
... Rückhol trifft es sicher besser.
Hinweis erfolgte, da das im Zusammenhang mit Fliegen trotz Reisewarnung relevant ist - man ist also ggf. auf die entsprechend teuren Rückholflüge angewiesen. Soweit betrifft das individuelle Reisen.
Trifft einen die Reisewarnung im Urlaub und man hat ein pauschales Arrangement gewählt tragen die Veranstalter die Kosten für die Rückholung. Schon allein deshalb wird kaum einer Reisen nicht absagen, falls sich die Vorzeichen mehren.
Widerspruch eingelegt habe ich gegen die Aussage "Urlaub weiter genießen", denn das wird so sehr wahrscheinlich nicht gelingen.
Last not least hat man ja erfahren, wie schnell ein lock-down angeordnet werden kann, weshalb der Genuss ziemlich gefährdet ist.Ich verfolge dies ganze Geschehen mit großer Sorge und Verwunderung darüber, wie schnell die einschneidenden Folgen der letzten Krise vergessen sind.
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Ja, der Mensch hat ein kurzes Gedächtnis... Ich glaube mittlerweile auch, dass man nicht viele Finger baucht, um die Tage bis zur Reisewarnung für Mallorca oder gar ganz Spanien zu zählen. Aber ist nur meine Meinung.
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Weil man Bedenken wegen einer Reisewarnung hat, ist das kein Grund, den Urlaub stonieren zu können?
Man muss also bis zur letzten Sekunde warten, ob das Auswärtige Amt die Warnung ausspricht oder nicht?!
Ich glaube nicht, dass es deshalb zu einem Lockdown auf Mallorca kommt. Deutschland legt ja fest, dass man dorthin nicht mehr reisen sollte. Die Engländer durften ja auch nicht mehr dahin und auf Mallorca ging es "normal" weiter.Hänge mich aber nochmal an die Frage dran: was ist, wenn ab Tag des Abflug (bei uns schon recht früh) die Reisewarnung ausgesprochen wird? Kann man dann 100% davon ausgehen, dass der Flug/ die Reise nicht statt findet, ohne auf irgendwelchen Kosten sitzen zu bleiben?
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Wir würden jetzt Sa fliegen, also auch keine große Möglichkeit noch etwas oder jemanden jetzt zu erreichen.
Also bleibt einem vorher nur die Möglichkeite sofort eine Mail mit Sendungsbestätigung an den Vermittler - HC in unserem Fall - zu senden und nicht zum Flughafen zu fahren.Wenn die Warnung kommt während wir auf der Insel sind ... muss man sich dann selbst kümmern? Oder würde HC dann auf einen zu kommen?
Oder bleibt der gebucht Flug bestehen? Und man fliegt wie geplant zurück? -
Nein, Carinchen85, Bedenken sind grundsätzlich keine Begründung für einen kostenneutralen Rücktritt, stornieren kannst du ja jederzeit.
Wenn das für dich nicht infrage kommt musst du sprichwörtlich - vielleicht? - bis zur letzten Sekunde warten.
Die Entwicklung ist ein sehr trauriger Beweis, dass auch die aufwendigsten Sicherheitsvorkehrungen für die Katz sind beim Auftauchen verantwortungsloser Urlaubsgäste. -
leider ist es so, subjektive Empfinden sind kein StornoGrund.
Das hat ja Tausende Menschen betroffen, im März April, Mai, die von der weltweiten Reisewarnung betroffen waren und warten mussten, bis die Reisewarnung offiziell war.
wir hofften auch bis zum Schluss, dass wir im Mai unseren Urlaub antreten können, was natürlich dann nicht ging.
dann für Juli gebucht und jetzt noch mal für Oktober, in Anbetracht der steigenden Zahlen, könnte das auch wieder eine Zitterpartie werden, das ist in diesen Zeiten nun mal so, muss man doch....

du kannst auf Deine Kosten stornieren, das natürlich jederzeit.
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@annimaus
Die Info würde dir vom lokalen Incoming überbracht, ob man bleiben und wie geplant abreisen kann hängt sicherlich von der Situation ab.
Allerdings gehen die Veranstalter i.d.R. keine Risiken ein und holen ihre Urlaubsgäste zurück. -
Danke, incoming bedeutet was?
Sorry bin mit der Termini nicht soooo vertraut.Also kann es durchaus passieren, dass man statt 7 Tage wirklich nach 2 Tagen zurück geholt wird. Puh, ok ... Sicherheit geht natürlich vor.
Incoming (agentur) = machen das, was in grauer Vorzeit die Reiseleiter der einzelnen Veranstalter gemacht haben.
LG
Sokrates
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Incoming (agentur) = machen das, was in grauer Vorzeit die Reiseleiter der einzelnen Veranstalter gemacht haben.
LG
Sokrates
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Genau, das ist quasi die Vertretung des Veranstalters vor Ort.
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Hallo. Folgendes…Wir haben für Ende September/Anfang Oktober eine Pauschalreise nach Mallorca gebucht…Unser gebuchtes Hotel hat leider geschlossen (Coronabedingt) und öffnet erst nächstes Jahr wieder…wir sind vom Hotel schriftlich (per Email) darüber informiert worden (sind dort Stammgäste und halten guten Kontakt) und sollten vom Reiseveranstalter zeitnah informiert werden (laut Hotelauskunft)…. Dies ist bislang noch nicht erfolgt (und man hat auch keine Möglichkeit, jemanden telefonisch oder schriftlich zu erreichen)… wir wollen auch nicht in ein Ersatzhotel, ganz im Gegenteil, wir würden die Reise gerne daraufhin stornieren ( wesentlicher Bestandteil des Vertrages? )… Bekannte von Uns wurde 3 Tage vorher (gleiche Situation) ein Ersatzhotel zugewiesen und die durften es laut Reisebüro nicht kostenfrei stornieren, weil es angeblich die gleichen, vereinbarten Leistungen erbringt…. Sie haben trotzdem , mit sehr hohen Stornokosten, storniert… Wir würden gerne möglichst früh Stornieren, mit Hinweis auf Hotelschließung (die Email beilegen) und das ganze gerne Stornofrei… und wenn es ganz großen Ärger gibt, halten wir, mit unser frühen Stornierung, unsere Stornokosten so niedrig wie möglich…. Oder was würden die Experten hier im Forum machen… wäre für Tipps sehr dankbar… Freundliche Grüsse von der Nordsee, Matthias
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Willkommen im Forum von HolidayCheck, deanfed71!

Leider dauern die Prozesse zur Zeit gefühlte Ewigkeiten ...
Ein alternatives Angebot müsst ihr nicht akzeptieren, die von dir wiedergegebene Auskunft des Reisebüros ist kompletter Mumpitz. Empfehle deinen Bekannten einen Boykott!
Du darfst aber zuversichtlich sein, dass die Botschaft des Hotels auch irgendwann bis zu deinem Veranstalter durchdringt und du die Reise absagen kannst. -
Schonmal vielen Dank @ vonschmeling für die prompte und kompetente Antwort …. Ich hatte mir schon so etwas schon gedacht (als stiller Mitleser des Forums -) )…
Im besagtem Falle wurde so Argumentiert : dass Abweichungen unerheblich sind, wenn der Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigt ist (und das wäre mit dem gleichwertigem Ersatzangebot wohl der Fall), so steht es wohl in den AGB`s (Jahn-Reisen)…
Um nochmal auf meinem Fall zurück zu kommen (auch Jahn-Reisen), lese ich bei dir raus, dass wir erstmal gar nichts machen sollen, bis wir vom Reisebüro (Veranstalter) Bescheid bekommen, dass unser Hotel nicht buchbar ist und wir höchstwahrscheinlich ein Ersatzangebot bekommen, was wir dann ablehnen können, um dann kostenfrei zu stornieren…..
Zusammengefasst : Hintern stillhalten bis wir benachrichtigt werden…. Und jetzt noch nichts in die Wege leiten…Nochmals sonnige Grüsse von der Nordsee, Matthias
By the Way… ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es demnächst eh eine Reisewarnung für Mallorca gibt (die Zahlen steigen dort im Moment recht rapide)…
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Zur Argumentation betreffend ojektive Gleichwertigkeit:
Wie gesagt - du kannst ggf. vermutlich mit zig subjektiven Erwägungsmerkmalen dagegenhalten - musst du aber nicht.
Du hast ein bestimmtes Hotel gebucht, natürlich steht in den AGB Jahn Reisen nicht, dass du ein "gleichwertiges Hotel" annehmen musst.
Ferner sind AGB nicht in Marmor gehauen und durchaus angreifbar - lass dich nicht verkackeiern!
Allerdings gibst du mit der Ablehnung den Anspruch auf Schadenersatz zusätzlich zur Erstattung des Reisepreises auf - das dürfte zu verschmerzen sein?!
