Erfahrung mit Taruk in Namibia
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Hallo Ahotep,
ich bin eher zufällig auf diesen thread gestoßen. Mit Jessi verbindet mich nur, dass wir beim gleichen RV gebucht haben und das Geld nicht zurück bekommen haben. Dass es mir nicht alleine so geht, ist mir schon klar, aber mir war wichtig, meinen Ärger auch mal zum Ausdruck zu bringen. Deinen Hinweis zum Sammelthread nehme ich gerne auf.@bruno-1 sagte:
Hallo Ahotep,
ich bin eher zufällig auf diesen thread gestoßen. Mit Jessi verbindet mich nur, dass wir beim gleichen RV gebucht haben und das Geld nicht zurück bekommen haben. Dass es mir nicht alleine so geht, ist mir schon klar, aber mir war wichtig, meinen Ärger auch mal zum Ausdruck zu bringen. Deinen Hinweis zum Sammelthread nehme ich gerne auf.
-----------------Na dann seid ihr eben zeitgleich, gemeinsam auf den drei Jahre alten Thread gestossen und habt zufällig Ähnlichkeiten bei der Schreibweise des Nicks mit Zahl und Unterstrich und setzt zufällig beide nochmals die Namen unter den Beitrag.
Wenn es um die identische Reise geht, kann man das ja ruhig schreiben. So entsteht dann der Eindruck, es seien zwei verschiedene Urlaube
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..... und rein zufällig natürlich -- am 9.10. die Anmeldung für beide Accounts hier im Forum...?
Na klar!
Forenuser können das so besser einschätzen--wir - und Taruk auch.Ich hoffe sie lesen hier mit. -
Ich habe eine zweiwöchige Namibia-Reise gemacht. Das Positive vorab: Die Reise war voller Highlights und das Taruk-Büro in Deutschland hat alles gut organisiert. Das große Manko der Reise war die grottenschlechte, viertklassige Reiseleitung vor Ort.
Es gab mehrere in unsere Reisegruppe, die während der Reise Probleme hatten. Die Hilfsbereitschaft des Reiseleiters war glatt null. Wir haben einander in der Gruppe gegenseitig geholfen – mehr blieb uns nicht übrig.
Noch mieser war das offen rassistische Reden und Handeln des Reiseleiters gegenüber den Menschen in Namibia. Ständig Geschichten, wie arbeitsscheu, träge und inkompetent „die Schwarzen“ sind. Ich bin, was die Probleme in vielen afrikanischen Ländern anbelangt, nicht naiv: Ich habe in Afrika gelebt, arbeite mit zahlreichen Partnern in Afrika zusammen und ich bin mindestens einmal pro Jahr vor Ort. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Probleme und Herausforderungen dort. Aber das, was der Reiseleiter permanent von sich gab, war dümmliches, erbärmliches Kolonialherren-Geschwätz.
Wer einen Einblick bekommen will, wie sich deutsche „Herrenmenschlein“ in Namibia benehmen, ist auf dieser Reise vielleicht goldrichtig. Wer dagegen das wunderschöne Land Namibia in einer respektvollen Weise bereisen möchte, sollte m.E. woanders buchen. -
..... und rein zufällig natürlich -- am 9.10. die Anmeldung für beide Accounts hier im Forum...?
Na klar!
Forenuser können das so besser einschätzen--wir - und Taruk auch.Ich hoffe sie lesen hier mit. -
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Wir lernten Taruk auf einer Reisemesse in Wien kennen, sahen dort einen Film über eine Namibiareise und waren sofort begeistert. Ich las im Internet die unterschiedlichsten Bewertungen über Taruk - positive sowie negative. Wir entschieden uns, uns selbst ein Bild zu machen und buchten für Oktober 2022 die Rundreise Caprivi aktiv durch Namibia, Botwsana und Simbabwe/Viktoria Falls. Die Reise war wunderschön, erlebnisreich und adrenalinfordernd. Auch wir fuhren mit einem Toyota Hiace, der leider auf Grund der engen Sitze und kleinen Fenster nicht ganz unseren Vorstellungen entsprach. Aber er brachte uns ohne technische Probleme ans Ziel. In den Nationalparks - bis auf Etosha - stiegen wir jeweils auf Safariautos um. Die Unterkünfte waren teilweise einfach, nett und sauber, jedoch manche auch etwas gehobener. Die Forschungsstation Gobabeb war nur eine sehr, sehr einfache Unterkunft. Unser Guide, xxPersönlichkeitsrechte beachtenxx, ist außergewöhnlich nett, kompetent und sehr gut organisiert. Bei der Bootstour am Okavango gab es einige Probleme. Wir teilten diese nach unserer Reise Taruk mit und forderten dafür eine Entschädigung. Mit einem freundlichen Gespräch und einer angemessenen Entschädigung wurde die Angelegenheit bereinigt.
Fazit: Wir können Taruk jedenfalls weiterempfehlen und uns vorstellen, unsere - in den nächsten Jahren geplante - Südafrika-Tour wieder bei diesem Reiseveranstalter zu buchen. -
Im Oktober 2016 sind wir mit Taruk zu einer geführten Gruppenreise (Welwitschia am 9.10.2016) nach Namibia aufgebrochen. Wir entschieden uns für diese Reise wegen der sehr ausführlichen Beschreibung mit vielen Bildern im Katalog, der Gruppengröße von 12 Personen, des Verlaufs der Rundreise, des klimatisierten Fahrzeugs und nicht zuletzt wegen der durchgehenden deutschsprachigen Reiseleitung.
Die Reise war zwar teurer als vergleichbare Angebote anderer Anbieter, deren Fahrzeuge hatten aber keine Klimaanlage, nur eine Kühlung. Bei den zu erwartenden Außentemperaturen insbesondere im Norden Namibias von deutlich über 30 Grad und der Länge der Reise (über 4000 km) wollten wir nicht auf die Klimaanlage im Fahrzeug verzichten und buchten bei Taruk.
In Namibia angekommen mussten wir feststellen, dass das Fahrzeug ein umgebauter Lastwagen war. Die Klimaanlage funktionierte von Anfang an nicht. Der Reiseleiter fuhr mehrfach in die Werkstatt, aber alle Reparaturversuche blieben erfolglos. Mittlerweile gehen wir davon aus, dass überhaupt keine Klimaanlage vorhanden war. Es waren nur kleine Öffnungen an der Rückwand hinter der letzten Sitzbank vorhanden. Die sollten für Kühlung sorgen, entfalteten aber keinerlei Wirkung im Bus. So lagen die Temperaturen im Fahrzeug häufig über 35 Grad.
Die örtliche Agentur war nach Aussage des Reiseleiters nicht erreichbar, wir hatten vom Veranstalter auch keinerlei Informationen (Name, Anschrift, Telefonnummer) bekommen. Also schrieb ich an Taruk eine Mail und bat um Abhilfe. Die Antwort kam bald: die Temperatur im Fahrzeug liege an der hohen Außentemperatur. Das unbequeme Fahrzeug liege an den schlechten Straßenverhältnissen.
Meine Antwort auf diese Mail blieb ohne Reaktion von Taruk. Wir saßen weiter in der "rollenden Sauna" mit engen Sitzen ohne Verstellmöglichkeit und keinerlei Abstellplatz für Handgepäck. Es waren genau 12 Sitzplätze für 12 Reisende vorhanden.
Nach der Reise schrieb ich an Taruk und berichtete ausführlich von den Mängeln. Auch dieser Brief blieb unbeantwortet. Eine Forderung auf Rückerstattung hatte auch keine Reaktion von Taruk zur Folge. Der daraufhin von mir beauftragte Rechtsanwalt scheiterte auch mit seinem Schreiben an dem offensichtlichem Desinteresse des Managements von Taruk . Ein solch miserables Krisenmanagement habe ich noch nicht erlebt.
Da weder ich noch mein Rechtsanwalt Taruk zu irgendeiner Reaktion bewegen konnten, entschlossen wir uns zur Klage. Die führte dann dazu, dass wir eine Entschädigung bekamen. Für uns blieb unter dem Strich etwas weniger als die ursprüngliche Forderung, für Taruk wurde es deutlich teurer. Das Krisenmanagement ist wirklich unsäglich! Leider waren wir die einzigen aus unserer Reisegruppe, die die Klage nicht gescheut haben. Wir hoffen trotzdem, dass der Veranstalter seine Politik ändert.
Zum Schluss noch ein Hinweis, diese Reise wird auch bei Terravista angeboten. 4 Mitglieder unserer Gruppe hatten dort gebucht. Terravista hat auf Beschwerden reagiert und den Betroffenen außergerichtlich eine Entschädigung angeboten.Fast 8 Jahre später und es hat sich nichts geändert:
Hier meine Stellungnahme zur Namibia-Reise Welwitschia Juli/August 2024.
Vorab zu unseren Reisegewohnheiten.
Seit 20 Jahren machen wir mindestens einmal jährlich eine Fernreise.
Hierbei bestiegen wir den Kilimanjaro, den Cotopaxi, waren auf den Galapacos-Inseln,
in Nepal, Indien, Peru Incatrail, Oman, Jordanien, Israel, Iran, Botswana, Tansania, Uganda, Kenia, und vieles mehr.
Gereist sind wir mit Wikingerreisen, Summitclub, TerraNova, Art of Travel und vielen anderen Reisegesellschaften.
Wir sind also anstrengende und weniger komfortable Reisen (Übernachtungen im Zelt oder notdürftigen Schutzhütten) gewohnt.
Bei der Auswahl der Reise durch Namibia war uns schon bewußt, daß es zu weiten und langen Fahrtstrecken kommt.
Grundsätzlich war die Reiseroute und die ausgewählten Lodges in Ordnung.
Unsere Hauptkritik beziehen sich auf den Taruk-Bus, den Reiseleiter und dessen Tages-Organisation
und einige Mißverständisse im Vorfeld der Reise.
Der Reisebus von Taruk entspricht in keiner Weise deutschen Sicherheitsanforderungen.
Die Sitze sind zu niedrig, ebenso die Kopfstützen.
Die Kopfstützen lassen sich nicht ausfahren oder bleiben nicht ausgefahren (fallen wieder zurück)
Ebenso entsprechen die Sicherheitsgurte meines Erachtens nicht den Sicherheitsvorschriften.
Bei Reisebeginn ließen sich nicht alle Fenster öffnen.
Hier hat unser Reiseleiter etwas nachbessern können.
Von Anfang an hat die Sprechanlage im Bus nicht oder nur mit Störungen funktioniert.
Mehrmalige Reparaturversuche haben nichts gebracht.
Erklärungen im Bus sowie Kommunikation des Guides mit den Reisenden war somit nicht möglich.
Ab 24./25. Juli haben sich dann nach und nach einige elektrische Systeme verabschiedet.
Klimaanlage fiel zuerst sporadisch, dann tageweise komplett aus.
Dies insbesonders dann in heißen Gegenden.
Wir mußten mit offenen Fenstern fahren.
Ich brauche nicht beschreiben, wie dies an den Sitzplätzen gezogen hat und welche Staubbelastung vorhanden war.
Ab 2. Tag Etoscha-Pfanne durften wir dann das Dach nicht mehr öffnen.
Gerade zu dieser Zeit ein großer Nachteil, um an den Wasserstellen zu fotografieren.
Da sich die Fenster auch nur schlecht öffnen ließen, also ein großes Manko.
Die Einstiegtüre in den Fahrgastraum ließ sich auch nur mit Gewalt öffnen.
Unterwegs mußte unser Guide eine neue Batterie an einer Tankstelle kaufen.
Nach einer Fahrtunterbrechen mit Umbau der Batterien kamen wir viel zu spät bei Dunkelheit
in der nächsten Lodge an.
Da die gewechselten Batterien nicht in die vorgesehenen Halterungen passten,
wurde diese vom Guide mit Paketklebeband gesichert!!!!
Der Komfort in diesem Reisebus (ein umgebauter Lkw) ist auf den Straßen Namibias gleich null.
Der Reisebus hätte auf keinen Fall in diesem technischem Zustand auf die Strecke gehen dürfen.
Als zweiten Kritikpunkt muß ich unseren Guide nennen.
Obwohl er durch seine Reparatur-Arbeiten am Bus uns wahrscheinlich vor einem Abbruch unserer Fahrt bewahrt hat,
war dies der einzig positive Punkt.
Ich hatte den Eindruck, daß unser Guide diese Reise zum ersten Mal durchführt.
Wir bekamen fast keine Informationen über Land und Leute, wie wir es von anderen Reisen gewohnt sind
und auch bei anderen Reisegruppen beobachten konnten.
Ausnahme der letzte Tag in Windhuk und einige Fragen über Tiere hier insbesonders Vögel.
Konkrete organistorische Fragen zum Tagesablauf von den Reisegästen wurden nicht beantwortet.
Hier ist besonders die Unsicherheit über das Mittagessen zu nennen.
Wir wurden nicht, schlecht oder falsch über Fahrtzeiten, die Möglichkeiten zu Essen oder Einkaufen für Essen informiert.
Gab es dann einmal die Möglichkeit einigermaßen schön zu essen, wurde gedrängelt oder wir mußten im Bus essen.
Dafür kamen wir dann schon um 3 oder 4 Uhr Nachmittags in der Lodge an.
Besonders ärgerlich war es an 2 Tagen durch falsche Informationen 1 Stunde früher aufzustehen (5.30 Uhr),
(einmal ohne Frühstück) um dann festzustellen, daß das Gate zum Park noch nicht geöffnet ist, bzw. das die Fahrt auf die Walfisch-Bay erst um 8.45 startet.
Beide Male war der Guide nicht richtig informiert oder hat sich nicht informiert.
Am Anfang der Reise bzw. am 2. Tag bestellten wir den Flug von Sesrim nach Swakopmund.
Einen Tag vor dem Flug wollte unser Guide diesen Flug buchen - es waren dann alle Plätze ausgebucht -
wir mußten die Strecke im Bus zurücklegen.
Mit den gebuchten Ausflügen Fishriver und Walfischbay waren wir zufrieden.
Hier gab es dann auch gute Informationen.
Ebenso vorort bei den Felszeichnungen und bei den versteinerten Bäumen und den Welwitschia Mirabilis.
Hier haben wir gute Infos von den externen Guides vorort erhalten.
Auch die Lodges und deren Service waren in Ordnung in manchen Lodges oder Hotesl sehr gutUnser Fazit:
Nie wieder TARUK-Reisen.Für den bezahlten Preis war die gebuchte Reise nicht in Ordnung.
Wir haben in diesem Preissegment mehrmals Reisen mit Privat-Guides durchgeführt,
welche hervorragend organisiert waren und keine Wünsche offen ließen.