Reisende berichten aktuell von/aus ihrem Ägyptenurlaub
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Scheinbar muss man hier mal temporär schliessen, weil einer über das Kuckucksnest fliegt. Sorry dafür an die "echen" Urlauber.
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So, dann will ich auch kurz berichten:
Nachdem erst Lufthansa/Edelweiss und später Condor meine Flüge gecancelt hatten, war eine Neubuchung 3 Wochen vor der Reise notwendig. Es sollte dann mit Turkish Airlines über Istanbul gehen.
Den PCR-Test machte ich am Tag vor der Reise bei CENTOGENE in Frankfurt. Express-Variante und LH-Status machten es möchlich, dass das Ergebnis 5 Stunden später, am Abend, vorlag.
Vom Aussteigen im Parkhaus bis zum Betreten des Hotelzimmers am Roten Meer hatte ich eine FFP2-Maske getragen, lediglich zum Essen und Trinken abgenommen.
In der SENATOR-Lounge im B-Bereich war wenig Betrieb, der Verzehr von Speisen war untersagt, es gab aber kleine to-go-Snacks und Getränke.
Die Gastronomie war aber an jedem der bereisten Airports eingeschränkt, ebenso die Lounge-Angebote. Hier waren die üblichen Hygieneregeln anzutreffen, bin aber immer nur kurz drin gewesen in CAI und IST.
Bereits in Frankfurt beim Check-In sind mir negativ die dichtgedrängten Menschen beim Boarding aufgefallen.
War dann immer der letzte Passagier, trotz Priority, der an Bord ging - wie bei den späteren 3 Legs auch.
In Istanbul waren lange Schlangen, Passagiere eng an ang, an der Sicherheitskontrolle im Transitbereich festzustellen.
Nutzte den GOLD-Fasttrack mit deutlich weniger Passagieren, musste aber immer wieder andere Personen auf den Abstand hinweisen.
Im Flieger gab es nicht die bekannte Einreisekarte sondern eine Erklärung zur Gesundheit und zum geplanten Aufenthalt.
Von Bord gehen in Hurghada durften zuerst alle Fluggäste mit einem Test. Wie immer, es sprangen alle auf, trotz mehrfacher Hinweise. Offensichtlich waren aber nur wenige dabei, die ihn schon gemacht hatten.
In der Fluggastbrücke standen dann ägyptische Offizielle und warfen einen kurzen Blick auf den Befund.
Saß ganz vorne, musste nicht anstehen oder gedrängt im Gang verharren.
Marken wurden keine geklebt, es ging schnurschtracks durch den Einreiseschalter, der Pass wird wie gewohnt abgestempelt.
Zwischen Fluggastbrücke und Immigration war die "Teststation" zu erkennen.
Das Gepäck wurde oberflächlich mit einer Flüssigkeit besprüht am Band.
Zwischen Andocken am Terminal und der Abfahrt meines Transfers vergingen keine 30 Minuten.
Im Hotel fand ich die bekannten Hygienemaßnahmen vor: Temperaturmessung beim Betreten, Koffer besprühen, überall Hygienespender, eingeschweißte Bademäntel, Handtücher ... ausnahmslos bediente Buffets, Maskenpflicht im Innenbereich, Abstandsmarkierungen ... und einiges mehr.
2 Mal täglich, beim Betreten des Restaurants, wurde die Temperatur gemessen und protokolliert.
Diese Form der Buffets hat mehrere Vorteile: Einerseits ist es sehr hygenisch, andererseits lief niemand mit überladenen Tellern herum, so gut wie kein Essen ging zurück.
Das Personal hat sich weitestegehend an das Tragen der Masken gehalten - die Gäste weniger. Vorallem beim Schweizer Publikum hatte man das Gefühl, Corona sei bei den Eidgenossen noch ein Fremdwort.
Desinfiziert wurden Oberflächen und Böden augenscheinlich regelmäßig und überwiegend gründlich.
An Weihnachten und Silvster fanden ausgelassene Feiern statt, es wurde gesungen, getanzt, geschriehen, getrunken ... auch im Innenbereich.
In den touristischen Bars und Restaurants außerhalb des Hotels galt ein ähnliches Hygienekonzept: Maskentragen, Abstände, Hygiene ...
Während diverser Touren in die Umgebung oder bei den Transfers trugen die Fahrer ebenso einen Mund-Nasen-Schutz.
Den sah man, z. B. in Safaga, bei der Bevölkerung so gut wie nie.
Zwischenzeitlich galt ja eine Pflcht zur Vorlage eines PCR-Testes auch für den Transit in der Türkei.
Die Hotels und Veranstalter organisierten kurzfristig Testungen, soweit ich das mitbekommen habe,
Mir war die Zeit zu schade und beauftragte mein Reisebüro, neue Flüge zu buchen. Das TK-Routing heimwärts ließ ich verfallen.
Nach Hause ging es dann mit Egyptair über Kairo. Dabei stellte ich ebenso immer wieder dichtgedrängte Menschen z. B. bei den Sicherheitskontrollen oder beim Boarding fest.
Auch hier kam mir die gebuchte Beförderungsklasse zugute, z. B. beim Check-In oder bei den Kontrollen, hatte jeweils niemand vor mir und musste nicht anstehen.
Auf allen 4 Legs hatte ich jeweils nur meine Reisepartnerin neben mir sitzen und die Abstände waren groß, das gab zusätzliche Sicherheit.
2 Tage vor dem Rückflug erfolgte meine elektronische Einreiseanmeldung. Im Flieger von CAI nach FRA wurden Formulare verteilt.
Bei der Ankunft in Frankfurt ist von der Bundespolizei nach der digitalen Registrierung/der Ersatzanmeldung gefragt worden.
Begab mich nach Ankunft auf direktem Weg in häusliche Quarantäne.
Am 5. Tag nach der Einreise fuhr ich gleich früh um 7 Uhr erneut nach Frankfurt an den Airport zu CENTOGENE.
Das (negative) Ergebnis lag 6 Stunden später vor (Express Test).
Nun bin ich "frei".
Fazit: Habe keine Minute der 2 Wochen am Roten Meer bereut. Die Reise war, im Vergleich zu den vorrangegangenen Ägyptenaufenthalten, etwas angespannter. Musste regelmäßig die aktuellen Einreisebedingungen und Vorgaben der Airline prüfen. In Bezug auf Corona habe ich mich sicherer als in Deutschland (in meinem beruflchen Umfeld) gefühlt. Den kritischen Situationen konnte aus dem Weg gegangen werden. Ostern kann kommen.
@lisaweberlein sagte:
Ostern kann kommen.
So, nun folgt ein kurzer Rückblick zu meiner Reise kürzlich.
Dieses Mal hat Condor die Flüge, lange im Voraus gebucht, nicht gecancelt. Musste aber wegen der Quarantäne im Anschluss den Rückflug anpassen - der Flex Option sei Dank. Es wurde die Tarifdifferenz fällig, das Umbuchen war kostenfrei.
Die PCR-Testung für die Einreise erfolgte wieder bei CENTOGENE in Frankfurt am Airport. Das Ergebnis lag 55 Minuten nach dem Abstrich vor, gebucht war der 60 Minuten-Test.
Der Vorabendcheck-In klappte tadellos, es war wenig Betrieb bei Condor.
Hatte Business Class gebucht, jeweils Reihe 1 - Auch eine Vorsorgemaßnahme hinsichtlich einer möglichen Infektion.
Beim Boarden in Frankfurt hatte man das Gefühl, die Pandemie sei vorbei: Gedränge, Menschen eng an eng, schlechtsitzende Masken ... Bin hin- und rückwärts immer als letzter Gast an Bord gegangen.
In Hurghada die bekannte Prozedur: Alle Passagiere mit PCR-Test durften zuerst den Flieger verlassen.
Es war wenig Betrieb, der Stempel schnell im Pass. Visa-Marken werden nach wie vor nicht geklebt.
Das Gepäck war bereits auf dem Band, raus zum Fahrer und per Privattransfer ins Hotel (The Breakers).
Dort gibt es die bekannten Schutzmaßnahmen: Temperatumessungen beim Betreten der Anlage und 2 mal am Tag im Restaurant. Übehall standen oder hingen Desinfektionsspender. Das Personal trug durchgängig Masken. Hier und da, wo notwendig, waren Spuckschutzwände angebracht. Die Buffets waren bedient. In den Zimmern lagen Einweghandschuhe, Masken ... Ich würde sagen, das Hygienekonzept wird gut umgesetzt. Lediglich in der innenliegenden Bar am Abend war dann Corona wieder weg: Viel Alkohol, ausgelassene Stimmung, keine Abstände und Masken ... Insbesondere die Schweizer Gäste machten sich nix daraus.
Habe ich gemieden und mich insgesamt sicher gefühlt.
Der PCR-Test für die Heimreise sollte in einem Labor in Safaga erfolgen, zumal ich dort ohnehin täglich unterwegs war. Freunde rieten aber ab, sei unzuverlässig. Also das Angebot des Hotels angenommen und am Morgen vor dem Abreisetag (lediglich im vorderen Nasenbereich) abstreichen lassen. Das Ergebnis lag einen Tag später vor. Man musste die Angaben prüfen, es kam wohl in der Vergangenheit zu Zahlendrehern, z. B. bei der Passnummer. Wurde übrigens über das besagte Labor abgewickelt.
Dann musste die digitale Einreiseanmeldung noch getätigt werden.
Beim CI in HRG wurden der Test und die Anmeldung geprüft, bei der Einreise in Deutschland erneut.
In den Ortschaften und bei der lokalen Bevölkerung waren kaum Hygiene- und Abstandsmaßnahmen zu erkennen. Die Minibusse waren meist überfüllt, kaum einer der Fahrgäste trug Masken. Gleiches in den Shops von Safaga, das war auch im Winter schon so.
Die Heimreise erfolgte planmäßig, am Airport Hurghada war wenig Betrieb. Das Personal des Flughafens achtete genau auf das korrekte Maskentragen.
Beim Boarding wieder das gleiche Spiel wie in FRA: Gedränge, keine Abstände ...
Wie bereits erwähnt, bei der Passkontrolle in Frankfurt wurden sowohl der PCR-Test als auch die Einreiseanmeldung genau kontrolliert.
Dann ging es in Qurantäne und am 5. Tag wieder zu CENTOGENE. Das Ergbnis kam nach 4,5 Stunden, gebucht war der 6-Stundentarif.
Hatte aber auch vorgesorgt für den Fall, dass Ägypten vom RKI zum Virusvariantengebiet ernannt werden würde und zusätzliche Qurantänetage eingeplant.
Kurzum: Es war wieder etwas aufregender und aufwändiger als außerhalb von Coronazeiten, ich habe aber dennoch keine Minute bereut.
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Danke, jetzt bin ich neidisch. Aber schön zu sehen, dass es im Breakers klappt.
Eine Zusatzfrage: hat Condor beim Checkin oder Boarden in FRA den PCR Test kontrolliert, oder wurde jeder an Bord gelassen und erst in HRG aussortiert? -
In Frankfurt wurde der Test kontrolliert und ein Vermerk "PCR OK" auf die Bordkarte angebracht. Da sonst niemand am Schalter stand kann ich nicht sagen, wie vorgegangen wird, wenn keiner vorliegt. Jedenfalls waren in Hurgahda einige Passagiere angekommen, die nicht mit den Getesteten in die Busse durften und erst später von Bord gingen.
Bustransfer (Flieger/Terminal/Flieger) in Coronazeiten, das ist auch so ein Thema ...

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Seit einigen Tagen ist das Aussteigen in HRG geändert - das Sortieren im Flieger dauerte zu lange.....
Nun geht es Reihe für Reihe und dann wird an der Treppe in gestesteter Bus - ungetesteter Bus sortiert.
Auch der Test on arrival wurde optimiert....es sind bei Ankunft eines Fliegers nun mehr Teststationen offen und es gibt einen 2 Kopierer für die Pässe....also 150% Steigerung! Optimal! Die Airline will ja nach 60 Minuten zurück fliegen..... -
Hallo zusammen,
wir fliegen (wenn alles nach Plan läuft) am 28.4. nach Hurghada. Unser 1. Urlaub in Ägypten.Die größte Herausforderung ist für uns der PCR-Test vorab. Da wir Mittwoch 6 Uhr fliegen und uns hier keiner genau versprechen kann, dass wir bis Dienstag abend unser Testergebnis haben, überlegen wir, uns erst in Hurghada testen zu lassen. Wir sind vollständig geimpft.
Wie läuft das mit dem Test? Wie schnell hat man das Ergebnis? Gibt es evtl. andere Regelungen für geimpfte?
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Antwort ist in diesem Thread - hier nur Berichte.... (und draußen nur Kännchen
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Hallo zusammen,
wir fliegen (wenn alles nach Plan läuft) am 28.4. nach Hurghada. Unser 1. Urlaub in Ägypten.Die größte Herausforderung ist für uns der PCR-Test vorab. Da wir Mittwoch 6 Uhr fliegen und uns hier keiner genau versprechen kann, dass wir bis Dienstag abend unser Testergebnis haben, überlegen wir, uns erst in Hurghada testen zu lassen. Wir sind vollständig geimpft.
Wie läuft das mit dem Test? Wie schnell hat man das Ergebnis? Gibt es evtl. andere Regelungen für geimpfte?
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Die Visumpflicht war nie ausgesetzt. Das Visum on arrival war lediglich für einen befristeten Zeitraum kostenlos, der meines Wissens nach aktuellem Stand nächste Woche endet.
