Verschwitzt im Flugzeug :-) Neues Urteil
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Wir hatten auf einem Rückflug aus dem Domi schräg vor uns eine Frau in ärmeloser Bluse sitzen und die stank auch erbärmlich, besonders arg wurde es, wenn Sie auch noch ihre Arme hob.
Es gibt mittlerweile sehr gute Präparate in der Apotheke oder Crystalstifte sogar in Miniformat für unterwegs. Es gibt einfach keine Entschuldigung, daß jemand so vor sich hinstinkt.
Wir fanden es belästigend und zukünftig werden wir uns dies auf Langstecke nicht mehr gefallen lassen. Bei Linie dürfte dies kein Problem sein aber was ist mit den Chartergesellschaften, setzten die Stinker auch an die Luft ?
LG - Candy -
- Der Sicherheitscheck wird um eine "Schnüffelkontrolle" erweitert und mit entsprechenden hochsensiblen Meßgeräten ausgestattet, die die
Transpiration und auch Parfumschadstoffe oder Mundgeruch analysieren und grün, gelb oder rot anzeigen.
Grün = Glück gehabt (die Geräte sind noch in der Entwicklung)
Gelb = Neues Ticket kaufen, neuer Versuch
( 2x gelb = rot )
Rot = Strafe muß sein, Fluggast erhält Flugverbot
und wird in irgendwelche Überwachungslisten eingetragen.Das bringt den Fluggesellschaften enorme Ersparnisse beim Spritverbrauch, da nahezu unbesetzte Maschinen deutlich
günstiger fliegen. Der Verkauf zusätzlicher Tickets ist auch
nicht zu verachten.- Variante für empfindliche Miturlauber:
Privatjet chartern und selbst bestimmen, wer mitfliegt.
PS: Bei allem Verständnis für derartige "Unannehmlichkeiten" hoffe ich dennoch, daß die Befürworter dieser "amerikanischen Methoden"
nicht mal selbst in die Lage kommen, verschwitzt in letzter Minute
die Maschine zu erreichen. Sei es durch einen Verkehrsstau,
Motorpanne usw. Und dann der Erstbeste nach dem Flugbegleiter
ruft ....Informationen zum Krankheitsbild Hyperhidrose
- Der Sicherheitscheck wird um eine "Schnüffelkontrolle" erweitert und mit entsprechenden hochsensiblen Meßgeräten ausgestattet, die die
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Hallo,
Gerüche empfindet jeder Mensch anders, der eine ist empfindlich, der andere weniger. Ich saß mal in einer Dreierreihe in der Mitte, auf der einen Seite mein Mann, auf der anderen Seite ein fremder Mann, der nach Knoblauch roch und dazu 1-2 Bier getrunken hatte. Für mich eine furchtbare Mischung. Ich hätte da nicht sitzen bleiben können und habe dann mit meinem Mann getauscht. Der ist weniger empfindlich und empfand das als gar nicht schlimm. Aber so ist es, nicht alle sind gleich und wie schlimm die Gerüche bei dem Passagier waren wissen wir ja alle nicht.
Petra
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@petrajetset
aber du hast doch in deinem beispiel das problem gut gelöst. im einganspost wurde ja gesagt, dass der schwitzi passagier auf beschwerde eines andeen passagiers hinaus geworden wurde. ganz ehrlich, mir wäre das viel zu peinlich so ein faß dafür aufzumachen, weil ein passagier stinkt. ich würde da nicht gleich zur crew rennen. -
...aber nur, weil Du gelähmt und narkotisiert im Sessel hängst, nach Luft schnappst und das Riechsalz brauchst...

Ersthaft, wenn ein Mensch so stinkt (nicht müffelt oder riecht) und nichts dagegen tut (...und das geht heutzutage allemal), dann ist das in der Tat versuchte Körperverletzung.
Schnüffelnder
Taiger -
@taiger wutz
schon richtig. aber stelle mal eine übel richende person in die mitte und stelle 10 personen drum herum. der eine sagt, die person müffelt, der andere sagt, die stinkt bestialisch und die andere person nimmt vielleicht gar nichts wahr.
wo will man da die grenze ziehen.? geruch kann man ja nicht auf einer skala messen.
und stinkt man nur, wenn man schweiß ausdünstet?oder auch bei zu viel parfüm? oder zu viel knoblauchgenuss?oder zu viel getrunkenem bier? oder nach einer nacht in einer verqualmten kneipe? -
Hallo lexilexi,
alles, aber ausnahmslos alles - STINKT!!!
...was Du aufgezählst hast.
Das ist allerdings nur MEINE Meinung. Wo soll man die Grenze ziehen?
Ich würde vorschlagen, der "gesunde" Menschenverstand reicht. So wie ich in einem Restaurant nicht rumbrülle, oder beim Zahnarzt nicht rumrülpse, oder oder oder - es gibt doch einen ganz passablen Mittelweg!
Meinst Du nicht auch?
Sicher wird einem Gehörlosen mein Gekreische nicht stören, einen Blinden wird meine grelle Krawatte nicht blenden, einem Menschen mit verlorenem Geruchssinn "stinkt" absolut nichts.Na ja, ist schon schwierig...

Trotzdem wünsche ich Dir immer ein angenehmes Odeur und einen schönen Sonntag.
Gruß
Taiger -
Vermehrte Schweißproduktion hin oder her (wie das hier so schön verniedlicht wird) - man kann was dagegen tun!!!!
Jeder - ich rede hier über die "zivilisierte Welt" (bitte nicht gleich hauen!) hat heutzutage die Möglichkeit, sich zu duschen oder zumindest ein Waschbecken mit einem Lappen und einer Seife in der Hand aufzusuchen und auch zu benutzen!
Alles andere sind in meinen Augen widerliche Dreckspatzen!
Mein Mann und ich haben uns auch schon mal in einem Flugzeug (Air Transat nach Kanada) wegen eines "Stinktiers" direkt neben uns beschwert- wir hatten Glück- es waren noch 2 andere Plätze weit weg vom "Corpus delicti" frei und dorthin durften wir umziehen.
Wenn ich noch eine Minute länger neben diesem ....... hätte verbringen müssen, hätte ich für nichts mehr garantieren können !!!
Einfach widerlich!!!! boah! -
...ach Ihr zwei wart das...

natürlich darf man diese armen Menschen nicht verdammen, welche zu kurze Haut haben -
wenn sie die Augen zumachen, geht der Hintern auf....

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Heute morgen hatten wir das "Vergnügen" in der U-Bahn neben einer Frau zu sitzen, die wohl am Wochenende mehrere Knoblauchzwiebeln verdrückt hatte. Gott sei Dank nur für drei Haltestellen. Ich möchte mir nicht vorstellen, auf einem Langstreckenflug neben ein solches Stinktier gesetzt zu werden.

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es gibt von Natur aus keine "guten" und "schlechten" Gerüche, die sind anerzogen. Man verbindet es mit gewissen Dingen und daher reagiert man auf bestimmte Düfte mit Unbehagen! Würde z. B. Erbrochenes nach Vanille riechen, würden wir bei diesem eigentlich "guten" Duft Brechreiz bekommen. Wenn einer fast um den ganzen Globus reisen kann, dann kann er sicher auch 300 Tacken für eine Botox Spritze in den Achseln aufwenden!
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Die Gedanken lassen sich von dem Einen zum Anderen schweifen.
Sicherlich liegt es an jedem selbst dafür zu sorgen, gegen dieser Art von Gerüche etwas zu unternehmen. Es ist nicht schwierig heutzutage einen Deoroller zu benutzen (einen Führerschein braucht man dazu auch nicht). Das ist die eine Seite.
Die andere ist, daß Leute sich über sowas aufregen. Kann man irgendwo verstehen. Aber andere Sachen wie z. B. Benzingeruch, Abgase, Zigarettenrauch usw. welche im Vergleich dazu noch gesundheitsschädigend sind, da regen sich die wenigsten auf.
LG -
"carsten wismar" wrote:
Aber andere Sachen wie z. B. Benzingeruch, Abgase, Zigarettenrauch usw. welche im Vergleich dazu noch gesundheitsschädigend sind, da regen sich die wenigsten auf.
LGDoch, doch- auch das regt mich auf.....

Aber speziell Zigarettenrauch- das ist hier doch eine ganz andere Baustelle (sprich: anderer Thread)- das haben wir schon in allen Facetten durchgehechelt!

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"melbelle" wrote:
es gibt von Natur aus keine "guten" und "schlechten" Gerüche, die sind anerzogen. Man verbindet es mit gewissen Dingen und daher reagiert man auf bestimmte Düfte mit Unbehagen! Würde z. B. Erbrochenes nach Vanille riechen, würden wir bei diesem eigentlich "guten" Duft Brechreiz bekommen.genauso sehe ich das auch. Der eine empfindet z.B. den Schweißgeruch seines Gegenübers noch als erträglich, bei anderen führt der Geruch schon zur Kotzgrenze.
"verstehe die Aufregung nicht
wartet mal ab, wenn die Leutchen zukünftig an Bord ihre Stullen auspacken, dick belegt mit Romadur, Limburger und Zwiebeln Da ist so ein "bisschen" Schweißgeruch bestimmt harmlos dagegen...
Demi"Eben. Wenn man leidenschaftlicher Romadur, Knoblauch und Zwiebelfan ist, muß man dann deshalb im Flieger drauf verzichten, nur um dem Sitznachbarn einen Gefallen zu tun? Selbst findet man den Geruch ja lecker. Wie soll man dann davon ausgehen, dass es jemanden stören könnte.....
"Die Gedanken lassen sich von dem Einen zum Anderen schweifen.
Sicherlich liegt es an jedem selbst dafür zu sorgen, gegen dieser Art von Gerüche etwas zu unternehmen. Es ist nicht schwierig heutzutage einen Deoroller zu benutzen (einen Führerschein braucht man dazu auch nicht). Das ist die eine Seite."Auch klar. Trotzdem empfinden ja viele ihren Eigengeruch nicht auffallend, können deshalb auch nicht abschätzen, wie beleidigend es für nachbars Nase sein kann.
Ausserdem finde ich persönlich die Mischung Deo auf Schweiß absolut abartig. Das Deo hebt in so einem Fall den Schweißgeruch noch mehr hervor. Zumindest, wenn es sich um älteren Schweiß handelt, bääh.
Nicht jeder Mensch findet es zwingend notwendig, sich täglich zu waschen. Man riecht es ja sicher nicht selbst, ob man stinkt. Manche riechen schon nach 24 Std eigenartig, bei anderen dauert es ne Zeit länger. Das kommt ja auf die Ausdünstung jedes einzelnen an.
Was macht ein Passagier, der an Mundgeruch leidet, dieser aber nicht von fauligen Zähnen kommt? Muß er dann entweder mit Mundschutz den Flug absolvieren oder 10 Std lang den Mund zulassen?
Wie sollte es gelöst werden, um es jedem recht zu machen?
Das könnte schwierig werden, es sei denn, jeder Passagier, der eine empfindliche Nase hat, darf bei seinem Nachbarn den Schnuppertest machen und dann entscheiden, ob er mitfliegen darf oder nicht
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Die Frage ist, was ist gegeben und was kann man dagegen tun. Deoroller gibt es viele verschiedene mit unterschiedlichsten Wirkungen u. Substanzen. Bisher war es immer Gang u. Gebe, dass man einen Deoroller, Spray oder Dergleichen benutzt hat. Wie anders soll man auch dagegen vorgehen. Auch gegen Mundgeruch kann man was machen, z. B. wenn man keinen Ausweg mehr findet den Zahnarzt aufsuchen u. nach Rat fragen. Auch Kaugummis oder Bonbons helfen. Natürlich ist einem nicht zuzumuten stundenlang solche Dinge in sich reinzustopfen, aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
Hingegen bleibe ich aber auch bei der Meinung, daß all diese Sachen andere Menschen nicht gesundheitlich beeinträchtigen, was jedoch bei anderen Gerüchen (Benzin, Rauch) usw. wieder anders aussieht. Man sieht es ein hin u. her.
LG -
Vielleicht auch ein weiterer Grund für das Flugpersonal, die Temperatur in der Kabine nicht allzuhoch einzustellen, um Schwitzattacken vorzubeugen.

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Achtung Explosionsgefahr:

Ein Passagier-Jet der American Airlines wurde umgeleitet und landete außerplanmäßig – weil eine Passagierin Blähungen hatte. Weil der Frau der Geruch ihre Flatulenzen peinlich waren, hat sie während eines Flugs nach Dallas versucht, den durch ihre Winde verursachten Gestank durch das Anzünden von Streichhölzern zu kaschieren.
Ihre Mitreisenden bemerkten den Geruch der abgebrannten Streichhölzer und schlugen Alarm, woraufhin das Flugzeug nach Nashville umgeleitet wurde und zwischenlandete.
Alle 104 Passagiere und Besatzungsmitglieder, ihr Gepäck und das Flugzeug wurden genau durchsucht, bevor der Flug fortgesetzt werden konnte. Die bedauernswerte Dame mit den Blähungen durfte aber nicht wieder mit an Bord. -
Interessant fände ich persönlich in diesem Zusammenhang, ob die AGB der British Airways zulässig sind.
Gerade Geruch/Gestank ist, wie ja schon festgestellt wurde, eine sehr subjektive Wahrnehmung, und auch schwer in Zahlen darzustellen.
(Wer entscheidet? Beiweislast im Prozess?)
Möglich ist die Messung der Geruchsintensität meines Wissens in "Olf".
Würde für alle Passagiere ein Wert ermittelt, und jeder Reisende ab einem bestimmten Wert von der Beförderung ausgeschlossen, ginge es zwar statistisch gesehen "gerecht" zu- jedoch wäre alle Gerüche betroffen- egel ob Alko-Atem, Nikotin, Knoblauch, Schweiß, Vanille, Parfüm, etc...In diesem Fall hätte man weder neben dem "müffelnden" Menschen sitzen, noch hätte man sich als "müffelnd" bezeichnen und zum Verlassen des Fliegers zwingen lassen wollen...
Sitz man im Auto nerven die Radfahrer, fährt man Rad sind`s die Autofahrer
