Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Also im Moment ärgere ich mich ziemlich über HC und vor allem über das Reiseforum. Da gibt es Admins die den ganzen Tag das Haar in der Suppe suchen und Beiträge nach gut dünken editieren, es erinnert schon langsam an einen Überwachungsstaat. Habe noch kein Forum erlebt wo so kleinlich rumgepfuscht wird wie hier und wenn das so weiter geht werde ich HC den Rücken kehren um mich nicht weiter gängeln zu lassen. Bin mal gespannt ob hier jetzt auch wieder editiert wird, denn Kritik mag man hier anscheinend auch nicht gerne lesen.

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Harzer wrote:
@HolzmichelSelbstverständlich gibt es genügend Punkte, die in D. verbesserungswürdig sind, allerdings ist darüber zu meckern das eine, aber selber mal Verbesserungsvorschläge machen und selbst die Verantwortung übernehmen ist das andere.
Aber wie schon gesagt, es gibt trotzdem noch einiges, was verbesserungswürdig ist, also anpacken und nicht darüber nur meckern.
das ist sicher richtig, lieber Harzer !
Für meine Person selbst allerdings ziehe ich mir diesen "Schuh" nicht an, dazu versuche ich viel zu oft, die Menschen unserer hiesigen Tafel und anderswo zu unterstützen - auch das ist "anpacken" - für mich jedenfalls.Ich habe ja mit meinem Einwurf zu den Tolerierungsproblemen durch die Linke auch Folgendes sagen wollen, was Deinen obigen Vorwurfen entgegenspricht :
Es gibt - zumindest in mir bekannten Regionen - eine sehr grosse Anzahl von Menschen der unterschiedlichsten sozialen Strukturen, die sich engagieren, mit anpacken ! Und es sind oftmals junge Mitglieder eben dieser Linkspartei, die in Stadt- und Gemeinderäten Verantwortung übernommen haben, sich wirklich nicht scheuen auch vor Ort aktiv zu sein, z.B. während einer monatelangen Betriebsbesetzung Südharzer Fahrradbauer. Oder hier bei uns im Stadtparlament, wo sie auch unpopuläre, aber sozial notwendige Entscheidungen vertreten usw. usw.
Will damit sagen, dass es sehr wohl viele, viele aktive Menschen in unseren Deutschland gibt, die bereit sind "anzupacken", zu verändern - aber (bis jetzt) nur belächelt und arogant beäugt werden !
Meckereien am Stammtisch allerdings wird es immer geben, da kann hier in D auch noch so ein grosser Wandel eingeleitet werden !
Letzlich ist DAS zählbar/sichtbar, was die erwähnte Mutti mit den 2 Kindern abends auf den Essenstisch stellen kann !!
Und DAS soll kein Schampus sein, aber ein bezahlbares, gesundes Brot und Gemüse statt billiger McPom-Qualität !!Und ich/wir persönlich wollen da ganz gerne mal auf regelmässigen, dicken Urlaub verzichten und auch gerne Steuern zahlen, wenn ich weiss dass es letzlich auch dort auf diesen Essenstischen ankommt !!
Und ich bin überzeugt, dass Viele so denken , wie ich !
So, jetzt macht mich meckernden Ossi - der auch mit Anhängern der Linken vernüftig reden und handeln kann - fertig !
Erwin
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@harzer
vollkommen richtig. Das ist leider eine Zeit der Konsumgesellschaft. In den Schulen zählt doch heute nur der Markentrend. Angefangen von Kleidung, bis hin über Handy. Und viele Eltern sind so d... u. machen das mit, nur damit das Kind dazu gehört.
Bzgl. der Löhne kann ich Dir ebenfalls beipflichten. Die Großen werden halt immer größer und die Kleinen immer kleiner.
LG -
carstenW. wrote:
@harzer
vollkommen richtig. Das ist leider eine Zeit der Konsumgesellschaft. In den Schulen zählt doch heute nur der Markentrend.Das stimmt ... teilweise.
Bei meiner Tochter (12) dürfen es nur die originalen Chucks oder Vans sein.
Die Plagiate gehen garnicht
Auch nicht die von Kappa für 40,--carstenW. wrote:
Angefangen von Kleidung, bis hin über Handy. Und viele Eltern sind so d... u. machen das mit, nur damit das Kind dazu gehört.Nö!
Meine Tochter spart sich das selbst zusammen vom monatlichen Taschengeld und auch die 10 bis ... smsen am Tag gehen beim Prepaid-Handy vom Taschengeld ab.
Ich denke, dass das eine ganz gute Methode ist das die "Kleinen" mit Geld umgehen lernen wenns auch mal weh tut.
Da bleibt eben mal das eine oder andere Shirt beim New Yorker hängen weil keine Kohle mehr da ist.
Verhungern und frieren muß mein Kind deshalb auch nicht, nur weil ich den Markenwahn nicht unterstütze. -
@mujer
siehst Du u. es gibt Leute, da sind in allen Punkten nur die Originale gefordert. Egal um was es sich handelt.
Das mit der Eigenleistung durch das Taschengeld finde ich gut u. richtig, aber leider sind das nicht viele, die das so handhaben.
LG -
@ carsten
aber warum sind in allen Punkten nur Originale gefordert?
Doch in den meisten Fällen nur um das kleine Selbstbewußtsein aufzupolieren. Sozusagen als Statussymbol.
Ich kenn Leute, die würden am liebsten das Label innen raustrennen und außen annähen.
Mir kann heute keiner mehr sagen, dass die Aldi Jeans schneller kaputt geht als eine Markenjeans.
Da hab ich schon `ne Menge erlebt.
Meiner Escada Jeans sieht man die paar Wäschen, die sie hinter sich hat ziemlich an und die Jeans von Aldi für 9,99 sieht immer noch aus wie neu ...
Die teuren Turnschuhe meiner Tochter sind genauso schmuddelig wie meine billigen nach ein paarmal Tragen und das ach so tolle Label löst sich auch schon ab

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@mujer
sicherlich gibt es Marken, die Ihre Qualität gegenüber anderen Produkten haben bzw. die man schätzt. Aber es zu pauschalisieren ist denke ich nicht ganz richtig. Ich meinte die Originale gefordert hauptsächlich bei Kindern u. Jugendlichen. Da wird es denke ich wenig mit Selbstbewußtsein zu tun haben, sondern einfach nur der Einfachkeitshalber, um mit dem Strom zu schwimmen bzw. anerkannt zu sein. -
Im gewissen Sinne hat das schon mit dem Selbstbewußtsein bzw. Selbstwertgefühl zu tun.
Durch Komplimente, die man zwangsläufig durch die "coolen" Klamotten bekommt kann das gestärkt und aufgebaut werden.
Ein gesundes Selbstbewußtsein/Selbstwertgefühl ist das A & O im Lebenund meine Tochter kriegt das auch von mir vermittelt. Allerdings nicht durch Markenware. Meins ist auch ohne Marken enstanden - also gehts
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Hallo Freundin,
genauso ist es bei uns auch. Wer etwas Teureres haben möchte zahlt den Aufpreis. Denn ich "gönne" mir auch "nur" etwas "Normales" von der Stange, da müssen die Kidis ja nicht in Markenlabeln rumrennen und die Nase so hoch tragen, dass es reinregnet.
Außer die Chucks meines Sohnes, das sind die Originalen. Ich muss aber sagen, die hütet und pflegt er mit innigem Herzen und trägt sie dann bald schon im 3. Jahr.
Das finde ich dann auch ok, wenn ich da mal etwas mehr bezahl und er sowas bekommt, was er sich wirklich wünscht und es nicht als selbstverständlich ansieht.Das mit dem Taschengeldkonto finde ich gut. Wir überweisen eben auch nur das Taschengeld und wenn´s alle ist, dann ist´s eben alle.
Dann können sie schon mal sehen wie es ist mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und dem Gang zur Bank, anstatt immer die Hand bei Mami/Papi aufzuhalten. Und wenn es zu Weihnachten oder Geburtstag von der ganzen Verwandtschaft mal mehr Geld gibt, dann zahlen sie das aber auch schön brav auf ihr Konto. -
..., mein Sohn fing schon recht früh an, sich für seine Marken stark zu machen. Ich war regelmäßig schockiert, wenn er Schuhe, Jeans oder Shirts brauchte.
Seit er nun sein Geld verdient (Ausbildung) ist er ganz anders drauf: Da geht er gern mal zu H &M oder ... oder.
Über Markenklamotten rümpft er inzwischen die Nase. Viel zu teuer! "Ich lauf doch nicht Reklame für irgendeinen Hersteller". Ach?Naja, es wächst sich eben alles zurecht.
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Wo die Kinder diesen Markenwahr herhaben? den gucken Sie sich doch tgl. von den Erwachsenen ab, wo Neid und Missgunst herrscht, was der nachbar, Arbeitskollege hat, das brauchen dann die anderen auch und Sie es sich nicht leisten können, dann wird es halt auf Punp gekauft.
Warum gibts eigentlich in D. keine Schuluniformpflicht? ich kenne das aus dem Ausland und fand es nur positiv.
Ich möchte aber auch keinen Überwachungsstaat, sind dafür nicht die Eltern zuständig, um zu entscheiden, wann Ihre Kinder zu hause sind, wie Sie mit Alkohol und Cigaretten, etc. pepe umzugehen haben?
Wir haben jetzt schon viel zu viele Gesetze und Reglementierungen, wo der Staat sich in dDinge einmischt, die eigentlich jeder einzelen selber entscheiden sollte. Ich brauche keinen staatlichen Vormund.
Jeder, der unverschuldet in Not geraten ist, der sollte auch vom Staat für die notleidende zeit unterstützen, bis die Person wieder selbst finanziell auf eigenen beinen wieder steht. Das Problem ist halt, das viele sich in diesem sozialen netzt ausruhen, weil es angenehmer ist und meistens auch lukrativer ist für die Leute, als arbeiten zu gehen. Die Differenz zwischen faulenzen und arbeiten gehen ist in D. zu gering.
Das Problem ist halt auch, wie soll man die Menschen, die Hilfe vom Staat nötig haben von den Schmarotzern unterscheiden.
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@harzer
Schuluniformpflicht fände ich auch eine super Sache.
Bzgl. Gesetze wann Kinder zu Hause zu sein haben, meinst Du das erst das dies den Eltern alleine überlassen werden sollte?Genauso wie sie mit Alkohol u. Zigaretten demgegenüber umgehen sollten? Schau doch mal um Dich, wieviele Eltern Ihre Kinder machen lassen, was sie gerade wollen. Trotz dieser Gesetze gibt es leider noch eine Vielzahl von Kindern, welche nachts auf Straßen rumfallen, Opfer von Kriminalität werden oder selbst zu Kriminellen werden. Wenn wir so antiautoritär werden, dann können wir doch gleich alle Gesetze weg lassen. Ich denke mal eine gewisse Linie muß vorgegeben sein. Ohne geht es nicht. -
Harzer wrote:
Wo die Kinder diesen Markenwahr herhaben? den gucken Sie sich doch tgl. von den Erwachsenen ab, wo Neid und Missgunst herrscht, was der nachbar, Arbeitskollege hat, das brauchen dann die anderen auch und Sie es sich nicht leisten können, dann wird es halt auf Punp gekauft.Glaub ich nicht.
„Soziale Bildung“ hat in den Augen der meisten Eltern, Pädagogen und Bildungspolitiker mindestens denselben Stellenwert wie die in PISA getestete kognitive Bildung.
Nicht nur Eltern, Lehrer, Geschwister und die „Peer Group“ der Gleichaltrigen beeinflussen die Werthaltung, eine entscheidende Rolle (wenn nicht überhaupt DIE Rolle) haben in jedem Fall die Medien.carstenW. wrote:
@harzer
Schuluniformpflicht fände ich auch eine super Sache.Und wenn die Schule aus ist? Wenn sich mit Freunden privat getroffen wird? Ich denke kaum, dass das Tragen einer Schuluniform vor dem berüchtigten Markenwahn schützt.
Ein großer Nachteil in meinen Augen ist bei der Schuluniform das die eigene Identität teilweise verloren geht.
Gerade bei Jugendlichen wird ja durch den ganz eigenen Stil sehr viel ausgedrückt und ich denke mal auch jeder Erwachsene weiß, wie sehr Kleidung beeinflussen kann in der man sich nicht wohlfühlt ……. -
Und wenn die Schule aus ist u. man sich privat mit Freunden getroffen wird geht man entweder mit dieser Uniform hin, oder man zieht sich vorher zu Hause um. Die Uniform wird ja nicht erst in der Schule dann angezogen werden. Ich denke, daß eine Schuluniform sehr wohl vor dem Markenwahn schützt. So wie man das schon öfter hörte (früher oder in anderen Ländern). Sind wir doch mal ehrlich. Kinder können grausam sein. Ich beomme dies in meiner Jugendarbeit sehr oft mit, wenn sich über Marken unterhalten bzw. gemobbt wird. Wenn dies so im privaten Bereich ist, dann ist dies in der Schule sicherlich nicht anders. Meine Schulzeit liegt erst 16 Jahre zurück, jedoch war dies schon zu unserer Zeit ein Kapitel für sich. Dann ist es heute sicherlich nicht besser geworden. Aber welche eigene Identität geht denn verloren? Ich glaube kaum, daß ein Kleidungsstück das Lernverhalten beeinflußt. Zumal ich sowieso der Meinung bin, daß Kinder/Jugendliche zum lernen in die Schule gehen sollten u. nicht um sich bzgl. ihrer Kleidung auszutauschen.
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carstenW. wrote:
Sind wir doch mal ehrlich. Kinder können grausam sein.Naja, wenn man das verhindern wolle, dann reicht die Einführung der Schuluniform sicher nicht.
Dann darf es keine Brillen, Zahnspangen, und dicke Kinder mehr geben.carstenW. wrote:
Welche Identität geht denn verloren? Ich glaube kaum, daß ein Kleidungsstück das Lernverhalten beeinflußt.Ich hab nicht behauptet, dass die Kleidung das Lernverhalten beeinflusst.
Zumindest nicht direkt.
Aber natürlich geht Identität verloren. Identität ist doch das, was ein Wesen in seiner Eigentümlichkeit von den anderen unterscheidet.
Wo bleibt die Eigentümlichkeit wenn alle gleich aussehen?
Es gibt nämlich nicht nur die subjektiv vorhandenen Merkmale, die die Identität ausmachen sondern auch die objektiven. Das darf man nicht vergessen und wenn man einen Teil seiner Identität abgibt bzw. abgeben muss, kann sich das auch auf die Motivation auswirken.carstenW. wrote:
Zumal ich sowieso der Meinung bin, daß Kinder/Jugendliche zum lernen in die Schule gehen sollten u. nicht um sich bzgl. ihrer Kleidung auszutauschen.ich denk mal diese Einstellung teilst Du mit 100% aller Eltern

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@Mujer
reichen tut das nicht, aber es trägt mit Sicherheit dazu bei. Bzgl. der Identität kann man geteilter Meinung sein, ich sehe dies anders. Es gibt später schließlich im Berufsleben auch Arbeits- bzw. Bereichskleidung, welche vorgeschrieben sind, dagegen kann man auch nichts machen. Gerade Schüler sollten dies schon lernen. -
also der Vergleich hinkt ja nicht nur sondern gleicht ja schon einer Amputation

Es ist ja wohl ein Unterschied ob ein Schüler eine Schuluniform tragen muss oder eine "Labormaus" einen weißen Kittel oder ein Polizist den edlen Zwirn in grün
Da liegen ja doch schon ein paar Stunden "Lernzeit" incl Reife dazwischen.
Naja, Du wirst es schon richtig machen bei deiner Kinderschar.
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SonnePur wrote:
Also im Moment ärgere ich mich ziemlich über HC und vor allem über das Reiseforum. Da gibt es Admins die den ganzen Tag das Haar in der Suppe suchen und Beiträge nach gut dünken editieren, es erinnert schon langsam an einen Überwachungsstaat. Habe noch kein Forum erlebt wo so kleinlich rumgepfuscht wird wie hier und wenn das so weiter geht werde ich HC den Rücken kehren um mich nicht weiter gängeln zu lassen. Bin mal gespannt ob hier jetzt auch wieder editiert wird, denn Kritik mag man hier anscheinend auch nicht gerne lesen.
Es ist nicht einfach es jedem recht zu machen und man kann auch nicht „jedermanns Liebling“ sein.
Ich hab beispielsweise eine Bekannte, die behauptet, sie würde es auch bei vielen garnicht sein wollen.
Dabei vergisst sie, dass auch banal gesagt, die „unbequemen“ Leute dafür sorgen, dass sie `nen Job hat.
Damit will ich aber nur aufzeigen, dass beispielsweise so ein Forum wie dieses hier durchaus nicht nur Unterhaltungscharakter hat, sondern das Klima in so einem Forum entscheidend ist, wie die Leute ganz HC finden.
Obwohl das ja eigentlich nicht ganz gerecht ist, denn nur weil man sich im Forum beispielsweise ungerecht behandelt fühlt, hat das nichts mit dem HC Reisebüro zu tun. Die Krux ist aber, dass sich das dann oft auf das ganze Unternehmen bezieht und man auch nicht mehr buchen will.
Das Ende vom Lied „ HC kannste vergessen“ oder „da sind sie so unfreundlich“ sind dann die Kommentare. :?
Zufriedene Kunden sind aktive Referenz. Andererseits sind Leute, die unzufrieden sind für das Unternehmen eine große Gefahr. Viele Studien haben diesbezüglich ergeben, dass unzufriedene Leute bzw. Kunden ihre negativen Erlebnisse sehr oft weitererzählen. Leider oft mehr als zufriedene.
Außerdem wandern die Leute, wenn sie enttäuscht sind vom Unternehmen zu einem anderen ab.
In der Realität ist das denke ich wesentlich einfacher, sich ein Bild zu machen und einem unbequemen Kunden dennoch freundlich entgegen zu treten und ihn so „abzufertigen“, dass er zufrieden ist.
Die virtuelle Welt sieht da ganz anders aus. Nachdem hier ja alles virtuell ist, kann man sagen, dass hier alles unter „erschwerten“ Bedingungen abläuft und daher nicht immer ganz einfach ist.
Das mal so ein „Gedankenschwall“ meinerseits zu Deinem Posting.