Hausverbot in den Defne Hotels
-
Jedenfalls hast Du uns auf eine Geschichte hingewiesen, die wirklich "höchst interessant "ist.
Ich hab einige Freunde und Bekannte die als GMs oder sogar als CEO einer Group an der Riviera unterwegs sind-deren aktuelle Kommentare erspare ich uns allen.
Mit dem Hinweis zur Angabe der Zimmernummer in Deiner Bewertung wird dann natürlich -für Deinem Fall --einiges klar
Ich finds super, dass Du das Thema hier im Forum öffentlich gemacht hast
-
Ich finde zusätzlich super, dass gegenüber der Hotelleitung offen kommuniziert wurde.
Persönlich bin ich ein großer Befürworter konstruktiver Kritik und habe selbst entschiedene Verrisse noch nie anonymisiert - mit bisher glänzenden Erfahrungen (mächtige Zimmer Upgrades, spendiertes Candlelight Dinner ...).
@Günter
Schön zu erfahren, dass die Handhabe im Kreise der Kollegen so gar keinen Support erfährt! Der gesunde Menschenverstand scheint demnach vorzuherrschen
-
Jedenfalls hast Du uns auf eine Geschichte hingewiesen, die wirklich "höchst interessant "ist.
Ich hab einige Freunde und Bekannte die als GMs oder sogar als CEO einer Group an der Riviera unterwegs sind-deren aktuelle Kommentare erspare ich uns allen.
Mit dem Hinweis zur Angabe der Zimmernummer in Deiner Bewertung wird dann natürlich -für Deinem Fall --einiges klar
Ich finds super, dass Du das Thema hier im Forum öffentlich gemacht hast
-
Vermutlich nimmt Günter an, dass wir uns das leicht denken können ...

-
Ging uns ebenso. Das Defne ist mittlerweile das hinterletzte geworden, was den Umgang mit zahlenden Kunden, vor allem mit Stammgästen betrifft. Wer nicht bedingungslos alles umjubelt, was Jahr für Jahr schlechter wird, kommt auf die Blacklist. Wir mussten teuer umbuchen, weil wir mit den Alternativvorschlägen von Alltours nicht einverstanden waren.
Es wäre hilfreich, wenn man sich mit anderen Defne-Geschädigten zusammentun könnte, um das Management hier in Deutschland mit einer medienwirksamen Schadenersatz-Sammelklage vor Gericht zu ziehen und diese Verantwortlichen als Zeugen vorladen zu zu lassen.
Hier unsere Erfahrungen mit diesen Despoten in der Direktion:
Nach 21 Jahren nie wieder Defne-Hotels
Wir waren Stammgäste seit 2002 und 14x im Defne-Star. Obwohl mit der Zeit immer mehr schlechter wurde (Anzahl des Personals, Wirksamkeit der Klima-Anlage, Süßstoff in allen Soft-Drinks, Mückenplagen im Gegensatz zu früher, völlig ungepflegte Palmen, anders wie in den Nachbar-Hotels, mehr und mehr offensichtlich anspruchslosere Gäste aus Osteuropa etc.) sah man als Stammgast über vieles hinweg, weil es unter dem Strich immer noch ein schöner Urlaub war.
Als ich dann aber, siehe unten, im Juli 2022, leise und sachliche Kritik mit eigenen, schönen Fotos nach dem Urlaub als Bewertung anbrachte, wobei 5,4 von 6 Sternen ja immer noch sehr gut ist, griff die Defne-Direktion zu ebenso unverschämten wie drastischen Maßnahmen.
Wir buchten wie jedes Jahr zusammen mit unseren Freunden, also zu Sechst, am 22.12.2022, zwei Wochen Defne-Star. Ebenfalls wie immer habe ich Ende März 2023 per Mail um 3 Zimmer im Akdeniz gebeten, was, ebenso wie in den Vorjahren, von einem Rezeptions-Mitarbeiter bestätigt wurde.
8 (ACHT) Tage vor Abflug, am 05.07.23, teilte uns das Reisebüro mit, dass das Defne unsere Buchung storniert habe. Nachfragen nach dem Grund wurden weder dem Veranstalter, noch dem Reisebüro, noch uns beantwortet. Mein Anruf im Defne wurde ebensowenig wie zwei Mails beantwortet. Schließlich stellte sich, durch Veranstalter und Reisebüro bestätigt, heraus, dass wir vom Defne auf die „Blacklist“ gesetzt wurden, weil man dort vermutlich keinerlei Kritik erträgt. Es ging wohl schon vielen Gästen so, die nicht bedingungslos das Defne-Fähnchen geschwenkt haben, so wie in Nord-Korea auf einer Parteitagsparade. Wir haben recherchiert, im Internet gibt es immer mehr ähnliche Erfahrungsberichte, in denen Gäste sogar an der Schranke der Hotelzufahrt abgewiesen und in der Mittagshitze mit Kleinkindern stehen gelassen wurden.
Das Defne hat also 8 Tage vor Anreise ganz bewusst und vorsätzlich den gemeinsamen Urlaub von unseren vier Freunden und uns zerstört, ein ebenso unverschämter wie dreister Akt der „Gast-UN-Freundschaft“. Wenn man so Stammgäste behandelt und sich völlig kritikresistent zeigt, wird man dafür hoffentlich irgendwann die Zeche zahlen. Man scheint auch aus dem „Defnem-Desaster“ nichts gelernt zu haben.
Im Nachhinein waren wir ehrlich gesagt sogar froh, auf die Blacklist gesetzt worden zu sein, denn was wir da von unseren Freunden hören mussten, die vom 15. – 29.07.23 vor Ort waren, spottet jeder Beschreibung des bisherigen Negativen. Das Hotel war übervoll, es war aber nicht mehr Personal anwesend, als 2022, wo noch der halbe Speisesaal gesperrt war. Die armen Angestellten schufteten bei permanent über 40° bis zur Erschöpfung, an jedem Getränkeautomat gab es lange Schlangen um warme Getränke zapfen zu können, drumherum war alles versifft, weil keiner zum Putzen Zeit hatte, man musste abends im Speisesaal und draußen/drinnen an den Bars ewig auf die Getränke warten usw.
Nun gut, da wir unser Geld wieder vollständig zurückerhalten haben, konnten wir es anderswo ausgeben, wo man den mündigen Kunden und dessen Geld noch wertschätzt, anstatt nach Groß-Mufti-Manier kurz vor Abreise den Daumen zu senken, wenn Stammgäste „nur“ 5,4 von 6 Sternen vergeben und sachliche Kritik äußern. Wer trotzdem bucht, sollte aufpassen, was er vorher gesagt/geschrieben/geäußert hat und im Defne immer nur freundlich lächeln, ja keine Kritik üben, sonst kommt man gleich auf die „Blacklist“. Totalitäre Manager gibt es nun auch in Hotels, nicht nur in Nord-Korea, China, Russland usw.
@ Defne-Direktion:
Gastfreundschaft, offene Kritikfähigkeit und Respekt vor dem zahlenden Kunden, erst recht bei langjährigen Stammgästen, geht heutzutage ganz anders. Machen Sie nur so weiter und Sie werden nach und nach Ihre Stammgäste ebenso woanders hin vergraulen, wie Sie Ihre bisher positiven Bewertungen zu Recht ruinieren werden. Pfui für solches Benehmen!**************
Das war meine "böse" 5,4 von 6 Bewertung aus 07/2022, die uns auf die Blacklist beförderte:
XXX Die Bewertung habe ich entfernt. Und ich begründe das auch gerne: Du hast die Möglichkeit auf diese zu Verlinken, aber diese hier einzufügen, das ist nicht der Sinn dieses Forums . Wir trennen schon aus gutem Grund zwischen den einzelnen Sparten!.Diskussionen über Bewertungen schliessen wir im Forum auch generell aus. Also bitte- verlinke darauf wenn Du das für nötig halten solltest.Hier geht das jedenfalls nicht. Danke für die BeachtungXXX -
Vor ca. 1 Woche habe ich unter negative Bewertungen des Defne Garden von dieser Blacklist gelesen. Daraufhin habe ich meinen gebuchten und angezahlten Urlaub sofort storniert, da ich 2019 ein Kellerzimmer ohne Sonne im Defne Ana negativ bewertet hatte.
Heute habe ich erfahren, das auch ich auf der Blacklist der Defne-Gruppe stehe und Hausverbot habe.
Was ist jetzt mit meiner Anzahlung ? Und 25 % Stornokosten wollen die haben. Insgesamt wollen die € 277 haben.
Soll ich mir einen Anwalt nehmen?
Danke für eure Meinung -
-
Deine Frage ist berechtigt, Bienekind. Da nun aber bekannt ist, dass die Back List Kunden kurz vor knapp vom Hotel ein Storno erhalten muss das hier Berücksichtigung finden. Es wäre natürlich strategischer gewesen, die Seemannsbraut70 hätte zuerst das Gespräch gesucht anstatt Hals über Kopf zu stornieren, trotzdem sind das besondere Umstände.
@Seemannsbraut70
Willkommen im Forum von HolidayCheck.
Bitte nehme Kontakt mit deiner Buchungsstelle auf und trage das Problem vor. Du wirst gefragt werden, woher du erfahren hast, dass dein Name auf dieser ominösen Black List zu finden ist um das zu erhärten.
Fraglich, ob du eine Einigung erzielen kannst, du hast etwas vorschnell gehandelt. Besser wäre das Ersuchen um eine Umbuchung mit dem Hinweis auf die "Sonderbehandlung" von kritischen Gästen der Defne Hotels.
Ein Anwalt ist ohne vorherige Verhandlung mit den richtigen Gesprächspartner eine weitere Fehlinvestition - just my 2 cents!
@HABERLING
Deine Frage nach dem Warum wird vermutlich unbeantwortet bleiben - es ist wie es ist und man sollte das Geschilderte zugrunde legen.Eines steht für mich jedoch fest:
Dieses Verhalten ist absolut untragbar, weshalb Defne Hotels definitiv Topscorer auf meiner persönlichen Black List geworden sind! -
Hallo, von wem hast das mit der Blacklist erfahren? Und warum wartet man nicht bis das Hotel reagiert und der RV die Buchung widerruft?
Warum kann ich dir beantworten, stehst du auf der Blacklist. Wird dir, wenn du Glück hast, noch storniert vom Hotel solange du zu Hause bist.
aber meistens erfährst du es in Antalya am Flughafen oder an der Hotelschranke -
Das ist eben genau die Handhabe, die ich als rechtlich grenzwertig betrachte.
Sofern direkt nach der Buchung eine Absage erteilt wird ist das zwar immer noch eine Frechheit, aber es entsteht kein wirtschaftlicher Schaden. Muss man hingegen kurzfristig umbuchen und kommt einen die Reise dann deutlich teurer, sollte in der Tat ein Schadenersatzanspruch rechtlich geprüft werden.
Der Hotelier trägt bislang vor er übe lediglich sein ihm zustehendes Hausrecht aus. Das dürfte in der Sache schwerlich anzugreifen sein. Was bezweifelt werden darf ist die Rechtmäßigkeit damit bis kurz vor knapp zu warten.
Hierfür könnten zwar Gründe in der Produktion der Reisen vorliegen, geklärt ist das aber nicht.
Generell ist dieses Verhalten so ungewöhnlich und ungebührlich, dass man gar nicht oft genug darauf hinweisen kann um ggf. den Hotelier mit den Folgen zu konfrontieren.
Auch die Veranstalter sollten hier aktiv werden, auch ihnen könnte aus dem Vorgehen ein wirtschaftlicher Schaden entstanden sein und weiterhin entstehen.
Der einstmals ausgezeichnete Ruf der Defne Hotels scheint mir ohnehin schon ziemlich verblichen, hoffentlich fällt denen ihr Gebaren bald mal mit Schmackes auf die Füße!? -
Hallo, wir sind ebenfalls vom Hausverbot betroffen. Nachdem ich beim Reiseveranstalter bezüglich meiner Buchungsanfrage nachgefragt habe, sagte man mir, Moment ich schaue mal auf die Liste. Leider stehen Sie auch darauf. Da gibt es nichts mehr zu sagen. Einfach unsäglich was der sogenannte Hotelmanager da für eine Nummer fährt. Jegliche Information oder Gespräche mit den Gästen verweigert er. Das nennt man wohl Kundenorientiert. Hochmut kommt vor dem Fall.
-
Was für ein klägliches Versagen des Hotelmanagements. Kritik, wenn sie offen und fair kommuniziert wird, ist doch hilfreich für ein Hotel. Aber alle auf die Blacklist setzen, die es wagen zu kritisieren...wie im Mittelalter, wenn man dem König widerspricht!
-
Hoffentlich finden viele hierher, bevor sie eines der Defne-Hotels, egal welches, buchen. Schöne Pool-/Gartenanlagen und strandnah ist nicht alles, wenn der Rest mal überhaupt nicht stimmt. Es gibt doch genug andere Hotels in der Gegend, die bzgl. strandnah und schöne Pool-/Gartenanlagen ähnlich sind und auch der Rest i.O. ist.
-
Was für ein klägliches Versagen des Hotelmanagements. Kritik, wenn sie offen und fair kommuniziert wird, ist doch hilfreich für ein Hotel. Aber alle auf die Blacklist setzen, die es wagen zu kritisieren...wie im Mittelalter, wenn man dem König widerspricht!
Die meisten von den „unerwünschten „ Gästen haben noch nicht mal kritisiert. Sie wissen alle nicht, warum sie auf der sog. Blacklist stehen. Und es wird denen eine Erklärung verwehrt. So traurig für die „Unerwünschten“, die immer zufrieden waren und die Atmosphäre und Ruhe des Hotels genossen haben, über teilweise viele Jahre.Schade
-
Ich finde das nicht traurig, sondern schlicht und einfach untragbar. Wundert mich, dass die RV nicht schon längst einen Bann über diesen despotischen Laden gesprochen haben!?
-
Vielleicht vor Ort gewagt zu meckern? Verstehe das wer will

-
Und trotzdem schwört ihr drauf, dass Urlaub anderswo nicht möglich ist??? Chapeau!
Mir will gar nicht begreiflich werden welche unfassbare Willkür sich ein Management erlauben kann trotz aller der schweren Krisen in der Vergangenheit???
Diskriminierung at its best - was empfehlen Ärzte + Apotheker?@KiLi
Ich will dich keinesfalls persönlich ankacken, mir ist nur wirklich schleierhaft welchen Zauber ein durchschnittliches Hotel ausüben muss um sich solche Repressalien erlauben zu können?
Mir sind die üblichen Argumente von Stammis geläufig, den Despoten in der Reservierungsabteilung scheint das jedoch nicht die Bohne zu interessieren und er (?) siebt ungehindert weiter ohne Sinn und Verstand?
Willkommen in Absurdistan!!!