Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Guten Morgen Carsten!
Natürlich hat alles seine Grenzen - keine Frage!
Allerdings hat doch das "Überleben" der Kommunen auch ganz direkt mit unserer eigenen Situation und Lebensqualität am Wohnort zu tun; z.B. weniger Steuereinnahmen = mehr geschlossene soziale und freizeitorientierte Einrichtungen. Mal als Beispiel: "Unsere" Stadt fährt z.Z. ein Anti-Drogen-Programm (besonders) für Jugendlichen - aufgrund der leeren Stadtkasse ist der nächstmögliche Termin für ein Beratungsgespräch aber im August...
...2009!!!
Solche Situationen werden ganz sicher nicht besser, wenn entsprechende Gelder noch mehr wegbrechen.
Und ja, selbstverständlich gibt es horrende Beispiele für die Verschwendung von Steuergeldern - allerdings wurde auch die "Brücke die völlig sinnfrei ohne weiteren Anschluß mitten in der Landschaft steht" von irgendeinem Unternehmen gebaut und hat damit Arbeitsplätze zumindest zeitweise erhalten.
Wenn man böse wäre - man könnte fast System dahinter vermuten

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@holginho
sicherlich, da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Aber nichts desto Trotz sollte der Staat mal wesentlich besser darauf achten, was "verschleudert" wird u. was nicht, bzw. manche Dinge sinnvoller gestalten. Bei uns jetzt folgendes Beispiel, was sich gezeigt hat:
Der Straßenbelag mußte erneuert werden im Jahre 2006. Für das Jahr 2007 stand dann noch die Erneuerung von Wasserleitungen bei den gleichen Straßen sowie Kreisel für die Verkehrsführung an, was aber erst im Jahre 2007 gemacht werden konnte, wegen den staatlichen Zuschüssen, die es für 2006 nicht gab. Ergo: Die Straßen wurden 2007 nochmal aufgerissen, was man hätte gleich mitmachen können u. günstiger gekommen wäre.
Und solche Beispiele gibt es zu Hauf täglich.
LG -
Holghinho schrieb:
"...Klar kann man auf Steuern verzichten (teilweise oder ganz) oder sie umverteilen (z.B. geringere Mineralölsteuer auf KFZ-Treibstoff - dafür aber entsprechende Anhebung von Kerosin - das macht dann bei Urlaubsreisen zwischen 10 und bis zu 50% mehr!!!...darüber sollte sich auch jeder im klaren sein!) - nur, über die "Folgen" vielfältigster Art sollte sich dann eben auch jeder im klaren sein!"
Das ist ja nun logisch, das der Staat Steuern benötigt um den Staatshaushalt zu finanzieren, aber
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Sicherlich fliege ich auch gerne im Urlaub, aber Urlaub ist ein Luxus, aber das Auto wird von vielen benötigt, d.h. Auto ist für die existens viel wichtiger als Urlaub.
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Warum muss eigentlich für den schiefen Staatshaushalt immer der Autofahrer herhalten.
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Es ist schon richtig, viele haushalte haben zu große Fahrzeuge und zu viele, aber es gibt halt nun mal auch viele menschen, die auf Ihr Kfz angewiesen sind, weil Sie nicht auf öffentliche verkehsmittel oder Fahrgemeinschaften umsteigen können.
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Anstatt immermehr Steuer einnehmen zu müssen, könnte der Staat auch mal gucken, die vorhandene Finanzmittel effektiver wieder auszugeben als immer ständig zum Fenster razszuschmeißen.
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Anstatt zu sagen, das mit dem Sprit die Rente finanziert wird, sollte man sich vielleicht mal überlegen, das aufgrund des demografischen Wandels das bisherige System nicht mehr funktioniert und richtig reformiert werden muss.
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Erika schrieb:
"Und was essen wir Menschen, wenn alles Getreide/alles Grünzeug versprittet wird?"
Die Bauern haben in den letzten Jahrzehnten soviel Geld vom Staat an Subventionen erhalten, das Sie Ihre Getreideflächen brach liegen lassen.
Wen hindert es daran, diese Brachflächen wieder zu´aktivieren und zu bepflanzen.
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Na, daß ist ja mal wieder typisch Deutsch. Hier wird sich über die steigenden Kraftstoffpreise sowie über die Rapsanbauflächen (Biokraftstoff) aufgeregt, aber keiner tut was dagegen. Es liegt an Euch zu handeln, warum muß es ein Audi A4 oder ein BMW 520 oder, oder sein. Kauft Euch einen Kleinwagen mit einem geringen Kraftstoffverbrauch und boykotiert die beiden großen Mineralölgesellschaften Shell und Total. Tankt an den billig Tankstellen. Wenn 5 Millionen Auto fahrende Deutsche bis zum Jahresende keine der beiden großen Mineralölgesellschaften anfahren, sind und bleiben die Lager voll. Der Verlust wäre enorm und es würde ihnen nichts weiter übrig bleiben als den Kraftstoffpreis zu senken.
Wir haben es selbst in der Hand, wir können einen Preiskrieg entfachen. Aber nein, hier wird nur rumgemeckert
Gruß Werner -
@SGE Werner
Sicherlich mag der Verbrauch eines Fahrzeugs eine Rolle spielen. Aber es gibt auch Leute, die mit einem kleinen PKW einfach nicht die richtige Wahl haben. Ob das Familien sind oder Berufstätige, welche tägliche viele Kilometer fahren. Da ist es schon mal ein gewaltiger Unterschied, ob ich in einem A4 Fahre oder in einem Smart.
LG -
sge-Werner wrote:
...und boykotiert die beiden großen Mineralölgesellschaften Shell und Total...
Mal eine ganz neue Idee! Bist wohl auch auf den guten alten Hoax reingefallen. Ich hoffe, Du hast ihn auch brav an 20 Freunde weitergeschickt.
klick <<<
Dabei hat dieser Unsinn schon >>> so einen <<< langen Bart.

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erik e. wrote:
7000 Bauern in der Hauptstadt
Wer macht den Dreck weg.und die Milch wird auch teurer und wer bezahlt das wieder

Na ja, kommt ja bald die EM, dann steigen wir auf andere Getränke um

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Ich weiß gar nicht, warum alle auf die Iren schimpfen.
Wenn deutsche Politiker den Mumm hätten, dann würden Sie auch mal bei solchen Themen wie Wiedervereinigigung oder auch EU-Ratifizierung mal die Bevölkerung abstimmen lassen, anstatt Sie immer zu bevormunden.
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Harzer wrote:
Wenn deutsche Politiker den Mumm hätten, dann würden Sie auch mal bei solchen Themen wie Wiedervereinigigung mal die Bevölkerung abstimmen lassen,Ja und, was sollte denn da rauskommen !!

Kann Dir jetzt nicht ganz folgen !!
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Politiker scheuen Volksabstimmungen da das Ergebnis völlig konträr zur Politik wäre.
Es würde aufzeigen das die Bevölkerung mit der Politik überhaupt nicht einverstanden ist. -
Der verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen will vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erreichen, dass sein Fall neu aufgerollt werden muss.

Da fehlen mir fast die Worte!
Hat dieser Mensch und auch sein Anwalt denn überhaupt kein Gewissen
Er wurde im Juli 2003 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest. Der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil, das Bundesverfassungsgericht nahm eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an. Nun klagt er vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Jetzt könnte Gäfgen doch tatsächlich einen neuen Prozess bekommen!
Die erhaltenen Beweise, durch die Drohung wurden im Prozess als unverwertbar eingestuft – die rechtmäßig erlangten reichten für die Verurteilung aus.Dieser furchtbare Mensch hat sogar gestanden.
Der hat doch jegliche Berechtigung auf weitere Verhandlungen oder Strafverkürzungen verwirkt. In meinen Augen können solche 🤮 -Brocken gar nicht hart genug bestraft werden!Lg



