FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
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@pacmoon sagte:
Genau das ist der Grund warum ich auch daran glaube das viele Reisen doch noch durchgeführt werden. Der Insolvenzverwalter hat nämlich genau auch diese Aufgabe, ALLE Beteiligten möglichst schadlos zu halten. Und anstatt das der DRSF einfach den Urlaubern das Geld zurückerstattet, wäre allen geholfen wenn stattdessen die Reise durchgeführt wird. Was für den DVSF wahrscheinlich sogar die günstigere Alternative ist. Und so wären allen am Ende glücklich. Die Hotels haben ihr Geld bekommen, die Kunden ihren Urlaub und der Sicherungsfonds hat Geld gespart.
Es muss dann aber auch für alle Seiten sicher sein! Die einen dürfen nicht draufzahlen und die Anderen bezahlt werden und alle gebuchten Leistungen müssen erbracht werden. Gerade die Zimmerbuchungen lassen mich etwas zweifeln.
@simiurlaub sagte:
Es muss dann aber auch für alle Seiten sicher sein! Die einen dürfen nicht draufzahlen und die Anderen bezahlt werden und alle gebuchten Leistungen müssen erbracht werden. Gerade die Zimmerbuchungen lassen mich etwas zweifeln.
Die Zimmerbuchungen sind sicher ein Problem. Hier im Forum wird zwar immer wieder gemeldet das FTI alle Buchungen beim Hotel storniert hat, ich glaube das aus mehreren Gründen aber nicht. Viel mehr denke ich das die Hotels von sich aus die Buchungen canceln, in der Hoffnung das sie die Zimmer neu belegt bekommen. Aus sicht der Insolvenzverwaltung macht es nämlich keinen Sinn jetzt schon alle Buchungen bei einem Hotel zu stornieren und sich somit aller Optionen zu berauben. 3 Tage nach dem Insolvenzantrag.
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Hallo allerseits
Ich sehe da sind einige betroffen, sowie auch wir.
Ich hätte mal ne Frage und mit etwas Glück könnt ihr mir weiter helfen.
Es heisst fti informiert pro aktiv. Nun habe ich noch nichts gehört ausser von den Medien. Wir sollten am 12.06.24 die Reise antreten. Am Telefon heisst es nur wir sollen uns gedulden. Nun stellt sich uns die Frage wie lange. Eine Ersatzreise kann ich erst buchen, wenn ich eine definitive absage erhalten habe. Wiederun weiss niemand wann und ob man informiert wird. Klar bis und mit 10.06.24 wird wohl alles abgeblasen. Es ist für uns nachvollziebar, dass die reisenden erste priorität haben, aber weshalb fti hier nicht eine einzige E-Mail schreib um die Kunden zu orientiere kann ich nicht nachvollziehen. Hätte wohl auch eine etwas weniger grosse Nachfrage auf der Hotline zur folge.
Auf jedenfall besten Dank für eure hilfe. -
@simiurlaub sagte:
Die Hotels erhalten ihr Geld in der Regel nachdem du einen schönen Urlaub verbracht hast. Wenn selbst Hotels in Deutschland ihre Gäste nochmals zahlen lassen, die der gleichen Rechtsprechung in diesem Insolvenzfall unterliegen, finde ich es nicht verwunderlich, wenn im Ausland Unsicherheit besteht. Keiner nimmt ein Stück Papier als Sicherheit wenn er es auf diese Weise noch nie positiv erlebt hat. Denk nur, es wäre dein Geld.
Viele Beiträge und Ratschläge hier sind viel zu sehr von gewohnter deutscher Rechtssicherheit geprägt sind. Diese ist nicht 1:1 auf Länder wie z.B. die Türkei oder Ägypten übertragbar. Gesetze gibt es dort viele, doch nur wenige werden konsequent und konsistent angewandt. Zusätzlich ist die Mentalität völlig unterschiedlich. Ein Ägypter würde mit dem Hotelmanagement stundenlang, mit dezidierter Erzählung sämtlicher Schicksalschläge seines Lebens, Vorzeigen einer völlig leeren Geldbörse, weinenden Kindern auf dem Schoß, ...., verhandeln und die Forderung damit vom Tisch bekommen oder zumindest massiv drücken. Damit kommt der Hotelmanager klar, er macht das in vielen anderen Dingen selbst genauso. Der Deutsche geht, gesegnet mit Ratschlägen aus diversen Foren, hin und sagt in bestem Babelfish Englisch: "Read letter from Deutschereiseversicherungsfond. I dont pay." und schaltet auf stur. Und verkennt dabei völlig das er 1) nach den Maßstäben seines Gastlandes zwischen unhöflich und beleidigend rüberkommt, 2) das Schreiben des DRSV in Ägypten nichts wert ist, solange kein ägyptisches Ministerium die Hotels anweist sich daran zu halten und 3) somit trotz aller guten Ratschläge aus der Heimat am kürzeren Hebel sitzt.
Damit keine Missverständisse entstehen: Auch für mich sind Aktion wie Gepäck und Essen vorenthalten oder Menschen mit Handicap auf die Strasse zu setzen unerträglich. -
Simiurlaub
Die Hotels wissen das sie das nicht dürfen. Sie haben die Zusage des Fonds über die Kostenübernahme. Das ist kein "Stück Papier". Zudem zahlen die Urlauber mehr als bei der Buchung. Das ist A.bzocke
@ahotep sagte:
Die Hotels wissen das sie das nicht dürfen. Sie haben die Zusage des Fonds über die Kostenübernahme. Das ist kein "Stück Papier".
Die Kostenübernahmeerklärung des DRSF ist in Ägypten nichts wert ist, solange kein ägyptisches Ministerium die Hotels anweist sich daran zu halten. Das weißt du doch mit deiner Reiseerfahrung selbst. Die Reisenden, welche sich aktuell dort aufhalten, sind vom Goodwill der Hoteliers abhängig, das ist die Realität.
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FTI hat am 03.06.2024 um 10:01:43 Uhr auf der Insolvenz-Seite (Link zum Web-Archive) als eine der ersten Informationen folgendes veröffentlicht:
[...]
Sie haben eine Pauschalreise gebucht und diese noch nicht angetreten?
(Hinweis: eine Pauschalreise ist eine Kombination aus Hotelübernachtungen und Flug, ggf. mit weiteren zugebuchten Leistungen)
Sie haben eine Pauschalreise über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra gebucht und bereits teilweise oder ganz bezahlt? Leider sind wir gesetzlich gezwungen, alle gebuchten Leistungen zu stornieren. [...]Aus meiner Sicht hat die FTI damit die Stornierung aller gebuchten Leistungen öffentlich bestätigt. Warum der DRSF jetzt nachträglich (nach dieser initialen Mitteilung über die Stornierung aller Buchungen) den Leuten irgendetwas von "Stornierungen momentan nur bis zum 10.06.24" erzählen will – obwohl ja von FTI via Website bereits mitgeteilt wurde, dass alle gebuchten Leistungen storniert sind –, erschliesst sich mir nicht.
Auch wieso man beim DRSF bzw. FTI jetzt noch irgendwelche bereits durch FTI für storniert erklärten Reisen plötzlich doch noch durchführen will, obwohl bereits die Stornierung aller gebuchten Leistungen (ohne Datumseinschränkung!) ja wie gerade dargelegt bereits öffentlich erklärt wurde, ergibt für mich auch keinen Sinn, verunsichert dazu noch die Reisenden nur unnötig und wird vmtl. später noch zu rechtlichen Streitigkeiten führen.
Als Pauschal-Reisender (der die Reise noch nicht angetreten hat) würde ich mich daher einfach auf die öffentlich erklärte Stornierung (gemäss Website, siehe oben) berufen, vom DRSF die vollständige Erstattung fordern und jetzt halt einfach woanders buchen. Die Hinhalte-Taktik kann sich der DRSF von mir aus an den Hut oder sonstwohin stecken.
Der DRSF agiert im Moment aus meiner Sicht auch in anderen Bereichen nicht optimal. Das Problem an der Deckungs-Zusage an die Hotels (Brief vom 04.06.24) – nicht zu verwechseln mit der "80 Euro pro Person/Nacht"-Deckungs-Zusage an die Reisenden (Brief vom 03.06.24) – ist halt einfach, dass diese – für viele lokale Hotelbetreiber bzw. lokale Hotelmanager – viel zu bürokratisch / formalistisch / juristisch formuliert ist.
- Die Zusage gilt gemäss fett gedruckter Überschrift nur für Beherbungsleistungen ab dem 04.06.24. Das heisst, dass das Hotel auf den (bis und mit zum 03.06.24 aufgelaufenen) Kosten – aus Sicht des Hotelbetreibers – halt trotzdem sitzenbleiben könnte.
- Das Hotel hat die entsprechenden Informationen gar nicht vorliegen, um effektiv beurteilen zu können, ob die Deckungs-Zusage für eine Hotel-Buchung gilt oder nicht. Gemäss Bedingung 1 der Zusage gilt diese ja nur für "Pauschalreisen" oder "verbundene Reiseleistungen". Woher soll jetzt das Hotel wissen, ob es sich rechtlich um eine Pauschalreise bzw. verbundene Reiseleistung (Flug+Hotel+Transfer, Flug+Hotel, usw.) oder nicht einfach um eine Einzelbuchung (nur Hotel) handelt? Das Hotel verfügt ja nur über die Hotel-Buchung.
- Wie ein Hotel Punkt 4 der Bedingungen der Zusage – also dass die Deckung nur gilt, wenn die Erbringung der "Pauschalreiseleistungen" (Mehrzahl!) zweifelsfrei belegt wird – erfüllen soll, ist je nach Auslegung des Textes auch unklar. Man könnte die Zusage nämlich rechtlich auch so interpretieren, dass das Hotel die Kohle nur erhält, wenn die Pauschalreiseleistungen, also auch Flug und Transfer (für den das Hotel nicht verantwortlich ist), erbracht werden. Das ist halt schwierig, wenn der Transfer-Dienstleister (z.B. Meeting Point) nicht mehr existiert oder sich mangels Zahlung durch FTI weigert, den Transfer durchzuführen.
- Warum spricht man eigentlich in Punkt 3 von "Beherbungsdienstleistungen" und in Punkt 4 von "Pauschalreiseleistungen"? Wieso die unterschiedlichen Begrifflichkeiten?
Der DRSF wäre aus meiner Sicht besser bedient, sich mit ein paar fähigen IT-Leuten und mit Unterstützung der FTI-IT (die FTI-Mitarbeiter werden ja laut neusten Mitteilungen bis Ende August weiter bezahlt) die Daten über die aktuell laufenden Reisen und die damit verbundenen Hotel-Buchungen aus den FTI-Systemen zu ziehen und den Hotels per Mail oder Fax eine individualisierte Liste von Zusagen (mit einzelnen Einträgen a la "Zahlung in Höhe von 1234.56 Usbekische Kronen für die Buchung 0815-123-45 für 3 Zimmer mit Vollpension für Max, Martin und Maria Mustermann von Datum A bis Datum B wird garantiert") zukommen zu lassen.
Dass die Hotels aktuell skeptisch sind, kann ich durchaus aus einer gewissen Sichtweise verstehen. Da hilft – insbesondere bei Destinationen mit einem etwas niedrigerem lokalem Durchschnitts-Bildungsstand und/oder simplerem lokalem Rechtsverständnis – halt so eine von Deutschen Juristen verfasste "Deckungs-Zusage" nicht wirklich weiter.
Um es klar zu sagen: All dies rechtfertigt natürlich trotzdem absolut nicht, von den Gästen irgendwelche Zahlungen zu "erpressen" oder sich am Schicksal vom gestrandeten Reisenden durch Wucher-Preise (Stickwort Rack / Walk-In Rate) zu bereichern.
Nur mal so meine Gedanken zu dem, was gerade so abgeht.
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FTI hat am 03.06.2024 um 10:01:43 Uhr auf der Insolvenz-Seite (Link zum Web-Archive) als eine der ersten Informationen folgendes veröffentlicht:
[...]
Sie haben eine Pauschalreise gebucht und diese noch nicht angetreten?
(Hinweis: eine Pauschalreise ist eine Kombination aus Hotelübernachtungen und Flug, ggf. mit weiteren zugebuchten Leistungen)
Sie haben eine Pauschalreise über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra gebucht und bereits teilweise oder ganz bezahlt? Leider sind wir gesetzlich gezwungen, alle gebuchten Leistungen zu stornieren. [...]Aus meiner Sicht hat die FTI damit die Stornierung aller gebuchten Leistungen öffentlich bestätigt. Warum der DRSF jetzt nachträglich (nach dieser initialen Mitteilung über die Stornierung aller Buchungen) den Leuten irgendetwas von "Stornierungen momentan nur bis zum 10.06.24" erzählen will – obwohl ja von FTI via Website bereits mitgeteilt wurde, dass alle gebuchten Leistungen storniert sind –, erschliesst sich mir nicht.
Auch wieso man beim DRSF bzw. FTI jetzt noch irgendwelche bereits durch FTI für storniert erklärten Reisen plötzlich doch noch durchführen will, obwohl bereits die Stornierung aller gebuchten Leistungen (ohne Datumseinschränkung!) ja wie gerade dargelegt bereits öffentlich erklärt wurde, ergibt für mich auch keinen Sinn, verunsichert dazu noch die Reisenden nur unnötig und wird vmtl. später noch zu rechtlichen Streitigkeiten führen.
Als Pauschal-Reisender (der die Reise noch nicht angetreten hat) würde ich mich daher einfach auf die öffentlich erklärte Stornierung (gemäss Website, siehe oben) berufen, vom DRSF die vollständige Erstattung fordern und jetzt halt einfach woanders buchen. Die Hinhalte-Taktik kann sich der DRSF von mir aus an den Hut oder sonstwohin stecken.
Der DRSF agiert im Moment aus meiner Sicht auch in anderen Bereichen nicht optimal. Das Problem an der Deckungs-Zusage an die Hotels (Brief vom 04.06.24) – nicht zu verwechseln mit der "80 Euro pro Person/Nacht"-Deckungs-Zusage an die Reisenden (Brief vom 03.06.24) – ist halt einfach, dass diese – für viele lokale Hotelbetreiber bzw. lokale Hotelmanager – viel zu bürokratisch / formalistisch / juristisch formuliert ist.
- Die Zusage gilt gemäss fett gedruckter Überschrift nur für Beherbungsleistungen ab dem 04.06.24. Das heisst, dass das Hotel auf den (bis und mit zum 03.06.24 aufgelaufenen) Kosten – aus Sicht des Hotelbetreibers – halt trotzdem sitzenbleiben könnte.
- Das Hotel hat die entsprechenden Informationen gar nicht vorliegen, um effektiv beurteilen zu können, ob die Deckungs-Zusage für eine Hotel-Buchung gilt oder nicht. Gemäss Bedingung 1 der Zusage gilt diese ja nur für "Pauschalreisen" oder "verbundene Reiseleistungen". Woher soll jetzt das Hotel wissen, ob es sich rechtlich um eine Pauschalreise bzw. verbundene Reiseleistung (Flug+Hotel+Transfer, Flug+Hotel, usw.) oder nicht einfach um eine Einzelbuchung (nur Hotel) handelt? Das Hotel verfügt ja nur über die Hotel-Buchung.
- Wie ein Hotel Punkt 4 der Bedingungen der Zusage – also dass die Deckung nur gilt, wenn die Erbringung der "Pauschalreiseleistungen" (Mehrzahl!) zweifelsfrei belegt wird – erfüllen soll, ist je nach Auslegung des Textes auch unklar. Man könnte die Zusage nämlich rechtlich auch so interpretieren, dass das Hotel die Kohle nur erhält, wenn die Pauschalreiseleistungen, also auch Flug und Transfer (für den das Hotel nicht verantwortlich ist), erbracht werden. Das ist halt schwierig, wenn der Transfer-Dienstleister (z.B. Meeting Point) nicht mehr existiert oder sich mangels Zahlung durch FTI weigert, den Transfer durchzuführen.
- Warum spricht man eigentlich in Punkt 3 von "Beherbungsdienstleistungen" und in Punkt 4 von "Pauschalreiseleistungen"? Wieso die unterschiedlichen Begrifflichkeiten?
Der DRSF wäre aus meiner Sicht besser bedient, sich mit ein paar fähigen IT-Leuten und mit Unterstützung der FTI-IT (die FTI-Mitarbeiter werden ja laut neusten Mitteilungen bis Ende August weiter bezahlt) die Daten über die aktuell laufenden Reisen und die damit verbundenen Hotel-Buchungen aus den FTI-Systemen zu ziehen und den Hotels per Mail oder Fax eine individualisierte Liste von Zusagen (mit einzelnen Einträgen a la "Zahlung in Höhe von 1234.56 Usbekische Kronen für die Buchung 0815-123-45 für 3 Zimmer mit Vollpension für Max, Martin und Maria Mustermann von Datum A bis Datum B wird garantiert") zukommen zu lassen.
Dass die Hotels aktuell skeptisch sind, kann ich durchaus aus einer gewissen Sichtweise verstehen. Da hilft – insbesondere bei Destinationen mit einem etwas niedrigerem lokalem Durchschnitts-Bildungsstand und/oder simplerem lokalem Rechtsverständnis – halt so eine von Deutschen Juristen verfasste "Deckungs-Zusage" nicht wirklich weiter.
Um es klar zu sagen: All dies rechtfertigt natürlich trotzdem absolut nicht, von den Gästen irgendwelche Zahlungen zu "erpressen" oder sich am Schicksal vom gestrandeten Reisenden durch Wucher-Preise (Stickwort Rack / Walk-In Rate) zu bereichern.
Nur mal so meine Gedanken zu dem, was gerade so abgeht.
@blacklotus42 sagte:
FTI hat am 03.06.2024 um 10:01:43 Uhr auf der Insolvenz-Seite (Link zum Web-Archive) als eine der ersten Informationen folgendes veröffentlicht:
Aus meiner Sicht hat die FTI damit die Stornierung aller gebuchten Leistungen öffentlich bestätigt. Warum der DRSF jetzt nachträglich (nach dieser initialen Mitteilung über die Stornierung aller Buchungen) den Leuten irgendetwas von "Stornierungen momentan nur bis zum 10.06.24" erzählen will – obwohl ja von FTI via Website bereits mitgeteilt wurde, dass alle gebuchten Leistungen storniert sind –, erschliesst sich mir nicht.
Auch wieso man beim DRSF bzw. FTI jetzt noch irgendwelche bereits durch FTI für storniert erklärten Reisen plötzlich doch noch durchführen will, obwohl bereits die Stornierung aller gebuchten Leistungen (ohne Datumseinschränkung!) ja wie gerade dargelegt bereits öffentlich erklärt wurde, ergibt für mich auch keinen Sinn, verunsichert dazu noch die Reisenden nur unnötig und wird vmtl. später noch zu rechtlichen Streitigkeiten führen.
Genau auf diese Absage habe ich mich am 03.06. auch verlassen und schon kurz nach Bekanntgabe der Insolvenz um ca. 13:30 Uhr eine Reise gebucht, da meine FTI-Reise ja laut Website storniert werden sollte.
Nun habe ich die Gefahr, im Oktober auf zwei Reisen zu sitzen.
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@blacklotus42 sagte:
FTI hat am 03.06.2024 um 10:01:43 Uhr auf der Insolvenz-Seite (Link zum Web-Archive) als eine der ersten Informationen folgendes veröffentlicht:
Aus meiner Sicht hat die FTI damit die Stornierung aller gebuchten Leistungen öffentlich bestätigt. Warum der DRSF jetzt nachträglich (nach dieser initialen Mitteilung über die Stornierung aller Buchungen) den Leuten irgendetwas von "Stornierungen momentan nur bis zum 10.06.24" erzählen will – obwohl ja von FTI via Website bereits mitgeteilt wurde, dass alle gebuchten Leistungen storniert sind –, erschliesst sich mir nicht.
Auch wieso man beim DRSF bzw. FTI jetzt noch irgendwelche bereits durch FTI für storniert erklärten Reisen plötzlich doch noch durchführen will, obwohl bereits die Stornierung aller gebuchten Leistungen (ohne Datumseinschränkung!) ja wie gerade dargelegt bereits öffentlich erklärt wurde, ergibt für mich auch keinen Sinn, verunsichert dazu noch die Reisenden nur unnötig und wird vmtl. später noch zu rechtlichen Streitigkeiten führen.
Genau auf diese Absage habe ich mich am 03.06. auch verlassen und schon kurz nach Bekanntgabe der Insolvenz um ca. 13:30 Uhr eine Reise gebucht, da meine FTI-Reise ja laut Website storniert werden sollte.
Nun habe ich die Gefahr, im Oktober auf zwei Reisen zu sitzen.
Genau auf diese Absage habe ich mich am 03.06. auch verlassen und schon kurz nach Bekanntgabe der Insolvenz um ca. 13:30 Uhr eine Reise gebucht, da meine FTI-Reise ja laut Website storniert werden sollte.
Wichtiges Detail am Rande: Deine Erstattungs-Chancen erhöhen sich vermutlich stark, wenn Du dich ab jetzt gegenüber dem DRSF immer drauf berufst, dass die Reise gemäss Website ja eindeutig "storniert wurde" (und nicht nur "storniert werden sollte").
Nun habe ich die Gefahr, im Oktober auf zwei Reisen zu sitzen.
Aus meiner Sicht eher auf einer Reise (neue Buchung) und einem Erstattungsanspruch gegenüber dem DRSF (Anspruch entstanden aufgrund der durch FTI im Rahmen der Insolvenz stornierten Buchung).
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Guten Tag
Ich habe eine Pauschalreise gebucht, und habe mich mit der Delta Airline in Verbindung gesetzt zwecks Flug am 08.06 und man sagte mir ich könne fliegen. Sie hätten keine andere Information
Heute sagte ein Kollege mir ich dürfe den Flug nicht antreten , da er mir nicht gehöre, die Dame im Reisebüro meinte der Flug sei ja bezahlt
Die Reise ist vollständig bezahlt -
Da hilft – insbesondere bei Destinationen mit einem etwas niedrigerem lokalem Durchschnitts-Bildungsstand (....)
Damit hat sich jegliche Antwort auf deinen inhaltlich kruden Roman ex ante erledigt.
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Guten Tag
Ich habe eine Pauschalreise gebucht, und habe mich mit der Delta Airline in Verbindung gesetzt zwecks Flug am 08.06 und man sagte mir ich könne fliegen. Sie hätten keine andere Information
Heute sagte ein Kollege mir ich dürfe den Flug nicht antreten , da er mir nicht gehöre, die Dame im Reisebüro meinte der Flug sei ja bezahlt
Die Reise ist vollständig bezahlt@anke-10 sagte:
Guten Tag
Ich habe eine Pauschalreise gebucht, und habe mich mit der Delta Airline in Verbindung gesetzt zwecks Flug am 08.06 und man sagte mir ich könne fliegen. Sie hätten keine andere Information
Heute sagte ein Kollege mir ich dürfe den Flug nicht antreten , da er mir nicht gehöre, die Dame im Reisebüro meinte der Flug sei ja bezahlt
Die Reise ist vollständig bezahltFluggesellschaften dürfen keine Reisenden, die eine inzwischen stornierte Pauschalreise bei FTI gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Da FTI alle Pauschalreisen bis einschliesslich 10.06. von sich aus storniert hat fällst du darunter.
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@anke-10 sagte:
Guten Tag
Ich habe eine Pauschalreise gebucht, und habe mich mit der Delta Airline in Verbindung gesetzt zwecks Flug am 08.06 und man sagte mir ich könne fliegen. Sie hätten keine andere Information
Heute sagte ein Kollege mir ich dürfe den Flug nicht antreten , da er mir nicht gehöre, die Dame im Reisebüro meinte der Flug sei ja bezahlt
Die Reise ist vollständig bezahltFluggesellschaften dürfen keine Reisenden, die eine inzwischen stornierte Pauschalreise bei FTI gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Da FTI alle Pauschalreisen bis einschliesslich 10.06. von sich aus storniert hat fällst du darunter.
Fluggesellschaften dürfen keine Reisenden, die eine inzwischen stornierte Pauschalreise bei FTI gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Da FTI alle Pauschalreisen bis einschliesslich 10.06. von sich aus storniert hat fällst du darunter.
Warum sollte Delta dies "nicht dürfen"? Kannst Du dazu eine gesetzliche oder rechtliche und für Delta als US-Airline auch bindende Grundlage nennen, um diese aus meiner Sicht inhaltlich krude Behauptung zu belegen? Woher soll Delta denn überhaupt wissen, ob es sich um eine Pauschalreise oder eine Einzelleistung (nur Flug) handelt? Die haben ja nur die Flug-Buchung.
@anke-10 Ich würde bei Delta mal nachfragen, ob der Flug vom Travel Agent (FTI) bereits effektiv bezahlt ("fully paid") wurde und ob bei einer Stornierung durch den Travel Agent (FTI) überhaupt etwas an diesen zurückbezahlt würde. Lass Dir nach Möglichkeit auch die detaillierten Fare Conditions geben. Je nach Vereinbarungen zwischen FTI und Delta und abhängig von den detaillierten Ticketpreis-Bedingungen (Fare Conditions) ist dein Flug effektiv bereits bezahlt worden (Geld von FTI an Delta) und ein Storno bei Delta (durch FTI) zwar allenfalls technisch noch möglich, aber allenfalls ohne jegliche Rückerstattungszahlung von Delta an FTI. Womit du aber trotzdem rechnen musst, ist, dass die anderen Leistungen (Hotel, Mietwagen, usw.) deiner Pauschalreise noch nicht von FTI an den Leistungserbringer bezahlt wurden, so dass man vor Ort dann diese Leistungen verweigert.
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Fluggesellschaften dürfen keine Reisenden, die eine inzwischen stornierte Pauschalreise bei FTI gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Da FTI alle Pauschalreisen bis einschliesslich 10.06. von sich aus storniert hat fällst du darunter.
Warum sollte Delta dies "nicht dürfen"? Kannst Du dazu eine gesetzliche oder rechtliche und für Delta als US-Airline auch bindende Grundlage nennen, um diese aus meiner Sicht inhaltlich krude Behauptung zu belegen? Woher soll Delta denn überhaupt wissen, ob es sich um eine Pauschalreise oder eine Einzelleistung (nur Flug) handelt? Die haben ja nur die Flug-Buchung.
@anke-10 Ich würde bei Delta mal nachfragen, ob der Flug vom Travel Agent (FTI) bereits effektiv bezahlt ("fully paid") wurde und ob bei einer Stornierung durch den Travel Agent (FTI) überhaupt etwas an diesen zurückbezahlt würde. Lass Dir nach Möglichkeit auch die detaillierten Fare Conditions geben. Je nach Vereinbarungen zwischen FTI und Delta und abhängig von den detaillierten Ticketpreis-Bedingungen (Fare Conditions) ist dein Flug effektiv bereits bezahlt worden (Geld von FTI an Delta) und ein Storno bei Delta (durch FTI) zwar allenfalls technisch noch möglich, aber allenfalls ohne jegliche Rückerstattungszahlung von Delta an FTI. Womit du aber trotzdem rechnen musst, ist, dass die anderen Leistungen (Hotel, Mietwagen, usw.) deiner Pauschalreise noch nicht von FTI an den Leistungserbringer bezahlt wurden, so dass man vor Ort dann diese Leistungen verweigert.
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Beschwerden und Anträge auf Fahrtkostenerstattung bei verweigertem Check-in am Flughafen bitte an @BlackLotus42
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Beschwerden und Anträge auf Fahrtkostenerstattung bei verweigertem Check-in am Flughafen bitte an @BlackLotus42
Beschwerden und Anträge auf Fahrtkostenerstattung bei verweigertem Check-in am Flughafen bitte an @BlackLotus42
Danke für diesen nützlichen und äusserst informativen Hinweis, begründete und fundierte Beschwerden und Anregungen lese ich mir immer gerne durch, eine Fahrkostenerstattung muss ich jedoch leider ablehnen. Den Check-In kann man heute übrigens auch Online zu Hause machen, so dass bei Nutzung desselben dann höchstens das Risiko eines verweigerten Boardings (und allenfalls damit zusammenhängend auch die Verweigerung der vorgängigen Gepäckaufgabe) am Flughafen besteht.
@anke-10 Ich glaube worauf @CKolumbus im Endeffekt hinaus will, ist, dass sich das alles zwischen heute und bis zum Abflug noch ändern könnte. Wirklich wissen wirst Du es leider erst, wenn Du im Flugzeug sitzt. Was wirklich passieren wird, kann Dir leider heute niemand wirklich 100% verbindlich sagen. Auch wenn man Dir bei Delta heute sagt, es klappe alles, kann es trotzdem passieren, dass man dich dann trotzdem nicht fliegen lässt. Selbst wenn Delta die Kohle von FTI vollständig erhalten hat und das Ticket ein "No Refund" Ticket ist (so dass FTI von einem Storno finanziell gar nichts mehr hat), könnte es nämlich passieren, dass FTI (bzw. der Insolvenzverwalter) als Travel Agent welcher das Ticket bei Delta gekauft hat, es trotzdem bei Delta noch stornieren wird. Du könntest natürlich versuchen, von Delta eine verbindliche, schriftliche (geht auch per E-Mail) Zusage, dass man Dich fliegen lassen wird, zu erhalten, auf welche Du Dich dann auch – zumindest gegenüber Delta – berufen kannst.
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@holidabenny
Du bist sicher, dass du eine Pauschalreise gebucht hast?
Der Rückflug sollte kein Problem sein. Da FTI keine eigenen Flieger besitzt kaufen sie die Flüge bei diversen Airlines ein. Diese muss FTI üblicherweise vor Reisebeginn bezahlen.
Beim Hotel siehts schlechter aus. Das bekommt üblicherweise sein Geld erst Wochen nachdem du bereits wieder abgereist bist. Es ist auch fraglich, ob das Hotel die (limitierte) Kostenübernahme durch den DRSF akzeptiert. Es kann durchaus sein, dass das Hotel von dir die Zahlung der gesamten Kosten verlangt. In diesem Fall unbedingt auf einem nachvollziehbaren Rechnung bestehen, mit der du das Geld vom DRSF wieder zurückholen kannst.wir sind in zypern und das hotel schmeisst uns morgen raus wenn wir nicht bezahlen. die wollen von dem schreiben der kostendeckung nichts wissen. drsf noch fti ist zu erreichen.... was tun? sind mit drei kleinkindern da
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Ich habe gerade eine email von Delta bekommen
mit prepare for take off
seit letzen Montag habe ich allerdings eine neue Buchungesnummer ( nicht mehr die die FTI angegeben hat )die von FTI existiert nicht mehr
aber die andere hat sofort meine Daten -
Auch wir haben bei unserem Hotel nachgefragt, die Reise würde erst am 06.07. stattfinden, das seitens FTI alles storniert wurde und sie die "vergebenen" Zimmer bereits wieder freigegeben haben an andere Reiseanbieter. Auch stand in der Email das wenn wir dort unseren Urlaub verbringen möchten uns schnellst möglich neu einzubuchen.

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wir sind in zypern und das hotel schmeisst uns morgen raus wenn wir nicht bezahlen. die wollen von dem schreiben der kostendeckung nichts wissen. drsf noch fti ist zu erreichen.... was tun? sind mit drei kleinkindern da
@sonnenblümchen81 Die Deutsche Botschaft in Nikosia hat eine Notfallnummer (auch ausserhalb der Öffnungszeiten und per SMS), falls ihr bis morgen niemanden bei DRSF/FTI erreicht habt. Allenfalls kann euch auch ein netter lokaler Reiseleiter von Dertour oder TUI irgendwie weiterhelfen oder für euch einsetzen. TUI bzw. Dertour haben in einigen Ländern – leider offiziell (noch?) nicht für Zypern – für den DRSF die Gästebetreuung der FTI-Kunden übernommen haben; wie gesagt bis jetzt wurde noch keine FTI-Ersatz-Reiseleiter-Firma für Zypern vom DRSF bekanntgegeben, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Glück. Hoffe ihr findet eine gute Lösung.
@anke-10 Du meinst einen neuen PNR mit 6 Buchstaben? Und der alte PNR hatte auch 6 Buchstaben? Könnte ein starker Hinweis darauf sein, dass bei Delta die Buchung irgendwie intern kopiert bzw. verändert wurde. Kannst Du rausfinden, wer auf dem neuen PNR als Travel Agent aufgelistet ist? Falls da im neuen PNR nicht (mehr) FTI steht, sondern stattdessen Delta selbst oder evtl. euer lokales Reisebüro über welches ihr bei FTI gebucht hattet, dürfte FTI eigentlich keinen direkten Zugriff (und somit keine direkte Storno-Möglichkeit) auf das Ticket mehr haben. Falls euer lokales Reisebüro der Travel Agent auf dem neuen PNR ist, bist Du tendenziell eher auf der sicheren Seite. Falls Delta da steht, hängt es halt noch etwas davon ab, ob/was das Delta-Management evtl. bis zur Abreise noch unternimmt. Warum es einen neuen PNR gegeben hat, kann viele Gründe haben. Denkbar wäre z.B. dass Delta so die Buchung vor dem Zugriff/Storno durch FTI "schützt" (möglich, besonders bei voll bezahlten und evtl. auch noch "no refund" Ticket), dass euer Reisebüro bei Delta interveniert (oder direkt neu gebucht) hat (müsste man am Besten dort nachfragen), dass der neue PNR nix mit der Insolvenz zu tun hat (eher unwahrscheinlich, besonders weil das eben grad am Montag passiert ist), aber theoretisch wäre halt auch möglich, dass man bei Delta alle FTI-Buchungen irgendwie intern "sammelt"/"markiert"/"gruppiert" um die dann in den nächsten Tagen noch irgendwie global zu verändern (halte ich eher für unwahrscheinlich, um Buchungen zu sammeln/markieren/gruppieren braucht Delta keinen neuen PNR und sehe auch grad keinen Grund warum man sich bei Delta dafür den Aufwand mit einem neuen PNR machen sollte).
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Wir sind noch bis Sonntag vor Ort in der Türkei, Hotel ist alles gut, mache mir nur Sorgen um den Transfer zum Flughafen und um den Flug selber, stimmt es das die Flüge vorab bezahlt werden? Und habe gelesen, das DERTOUR Reiseleitung in der Türkei übernimmt und man per sms informiert wird, aber die Handy Nummer die ich damals bei der Buchung angegeben habe existiert nicht mehr, und konnte es bei Holidaycheck nicht ändern.
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Wir sind noch bis Sonntag vor Ort in der Türkei, Hotel ist alles gut, mache mir nur Sorgen um den Transfer zum Flughafen und um den Flug selber, stimmt es das die Flüge vorab bezahlt werden? Und habe gelesen, das DERTOUR Reiseleitung in der Türkei übernimmt und man per sms informiert wird, aber die Handy Nummer die ich damals bei der Buchung angegeben habe existiert nicht mehr, und konnte es bei Holidaycheck nicht ändern.
@jjii Flüge werden vorab bezahlt. Transfer könnte der aktuell unsicherste Punkt sein. Dertour übernimmt die Reiseleitung für FTI-Gäste in der Türkei, ja. Frag am Besten mal im Hotel nach, ob Dertour einen lokalen Reiseleiter bei euch im Hotel hat? Allenfalls hängen da auch irgendwo im Hotel (Kontakt-)Infos für Dertour-Gäste. Sonst am Besten mal Dertour direkt (Website) kontaktieren, die sollten euch den Kontakt zum lokalen Reiseleiter vermitteln können.