Allgemeiner Laber und Quatsch Thread
-
Psssst, ich trainiere!

-
Solange sie die Pest nicht mit der Cholera vertreiben?!
Meine Befürchtung ist halt, dass die Gier irgendwann alle packt auf der Position. Es ist einfach unfassbar, was da inzwischen für Summen im Umlauf sind - da musste schon mehr als ne Lotusbeschichtung haben um nicht verführt zu werden. -
@vonschmeling
Sicher... das sind Summen. Aber davon mal abgesehen: Da gab's doch noch diese Griffe ins Klo: der FIFA Friedenpreis rfür Trump und die rote Karte Geschichte. Der schleimte sich doch regelrecht hoch. Aber in dem jetzigen Fall hätte wohl auch keine Unterstützung von dort geholfen.
Außerdem ist der Dealmaker andrerseits beschäftigt. -
Bin ich dabei, der "orange God" von eigenen Gnaden hat diesen Begriff zu Tode gebeugt!
Aber Politik machen wir hier ja nicht und schliddern deshalb angeekelt weiter auf der infantilen Schleimspur in Richtung "Platsch! Da hab ich mich überschätzt!".
Der stinkreiche Tross kriegt ja grade auch in Albanien ordentlich Gegenwind hinsichtlich der Pläne, wertvolle Naturlandschaften für den Bau von Luxus Resorts zu missbrauchen.
Mir ist klar, dass Albanien hochinteressant ist für touristische Entwicklung - für beide Seiten! - jedoch macht es bestimmt Sinn, die Fehler anderer Boom Regionen nicht zu wiederholen.
Grundsätzlich kriege ich die Krätze, wenn irgendwo dieser Jared Kushner aufschlägt und Interesse zeigt. Ab da geht es einzig und allein noch um die Flocken, jeder andere Aspekt wird augenblicklich obsolete. -
Wäre für mich tatsächlich auch ein Thema:
Die Belange z.B. der Mallorquiner, San Torinis etc. , die blöder Weise in ein Zuhause geboren werden, das u.a. super instagramable ausschaut.
Versteht ihr den Unmut und die Proteste?
Zieht ihr daraus Konsequenzen? -
@vonschmeling
Ja, Albanien ist auch so eine Sache. Ich war nur mal für einen Tag ab Korfu dort und es ging auch ins Landesinnere. Da gibt es wirklich schöne Landschaften und was da ansteht, ist eine Schande. Aber das bringt mehr Touris ins Land. Und dann auch noch Gutbetuchte.
Zu deiner obigen Frage: Dass die Mallorquiner und auch andere sauer sind, ja kann ich verstehen. Und dazu nun noch die Airbnb Sache. -
Knifflige Frage, vs... Konsequenzen im Sinn von nicht mehr hinfahren? da regt sich mein selbstsüchtiges ich und fragt "warum ich?"
Mir hat jetzt der ganze Driss mit Albanien auf die Idee gebracht, dass es ja dort auch sehenswerte Ecken und Gechichte (sic!') gibt. Genau so wie in allen anderen Länder östlich des ehemalige Vorhangs.
Barcelona würde ich auch gerne wieder besuchen, die Sagrada in Vollendung wieder sehen. Frage = ist man dort noch willkommen?
Jetzt ein ganz weiter Sprung: die Malediven. Resorts sind für uns mittlerweile absolute No Gos. Seit Wasservillen zur Gewinnmaximierung von ausländischen Investoren überall dran gehängt werden
. Wir sind jetzt im Team Local Island, wo das Geld zum gößten Teil auf der Insel bleibt. Aber auch da: immer neue Guesthouses, wenn es noch ein paar freie Quadratmeter gibt... Sind wir Ursache?
Knifflig, knifflig... -
@rejbodenheim
(kurz OT) Mein Tipp für Albanien: Butrint / UNESCO zWeltkulturerbe

-
Ihr seid auf der Spur - es geht nicht um nicht mehr besuchen (so geistreich wie "Pauschalreisen meiden"!) , sondern um Gedanken, die man sich macht. Gutes Beispiel übrigens die Umgehung der offensichtlichen Nur-Profiteure.
Mir ist auch gar nicht wichtig ob sich spürbare Effekte ergeben, ich will nur wissen welche ganz persönlichen Änderungen ihr plant / ausprobieren wollt.
Bekanntlich rettet mit Greta nach Gaza segeln die Welt auch nicht - demnach siedeln wir den Anspruch doch viel tiefer an bei ganz schlichten Must Haves und No Gos. -
Nein, scheinbar hat er Marokko ein WM Finale versprochen für Loyalität ... ?!?

-
Okay, da scheinbar kein Interesse besteht an dem Thema "Belastung der Locals durch Tourismus" kurz meine Haltung:
Wir hatten letztes Jahr kurz erwogen über einen sattsam bekannten Anbieter eine kleine Wohnung auf Mallorca anzumieten für die Home Office Perioden. Sehr einfach ausgestattet, gar nicht in Strandnähe, frivol teuer. Im Team Meeting kam dann die Diskussion auf, wie redlich das wäre angesichts der vielen Berichte über die Not der Locals, denen Wohnraumkosten förmlich explodieren - die Sache war schnell abgehakt!
Es ist klar, dass die Entscheidung keine Wirkung auf den Markt entfaltet, aber wenn ich Abwägen und verzichten kann fühle ich mich einfach besser.
Mehr und mehr achte ich auf Nachhaltigkeitsansprüche meiner Unterkünfte, da gibt es ganz bemerkenswerte Konzepte / Ansätze.
Solange noch Fragen wie "Ist echte Butter am Büffet ein vertraglich zugesicherter Bestandteil der Reise?" gestellt werden können wir annehmen, dass Nachhaltigkeit ein eher unterprivilegiertes Thema ist ...
-
Oh... das Thema hatte ich verdrängt, da ja diese Fußballgeschichte dazwischen kam.

Also... Mein persönlicher kleiner Tropfen auf den heißen Stein:
AirBnB aus der Short List gestrichen, auch wenn es manchmal verlockend ist...
Große internationale Ketten aus der Short List gestrichen, auch wenn es manchmal verlockend ist...
Dafür dann eher kleinere ("Boutique") Hotels, die offensichtlich oder recherchierbar einen lokalen Bezug, eine Identität haben und nicht auf Massenabfertigung ausgelegt sind.
Das Schöne an der Nachhaltigkeit (auch ESG genannt) ist, dass sich sehr gerne damit geschmückt wird und somit auch prominent plakatiert wird. Und sei es nur Verzicht auf abgepackt Butterstückchen/Marmelade oder das Vorhandensein von Wasserspendern nebst gebrandeter Trinkflaschen für die Dauer des Aufenthalts.
Die Frage nach der Butter ist wohl characteristisch für eine spezielle Klientele, die ich hoffe durch geschickte Wahl meines Reiseziels zu vermeiden. -
Infantino beruft ein Fifa Krisengipfel in Marokko (Rabat) ein. Möchte er zurücktreten?Link Text
Könnte auch damit zusammenhängen, dass Marokko, Spanien und Portugal für die WM 2030 vorgesehen sind und dies nach den Vorkommnissen nicht mehr von allen gewünscht wird: Streit um WM 2030 eskaliert
-
Tourist sein ohne Last für Einheimische ist nicht leicht. Im Hotel wohnen nimmt schon mal keinem Wohnraum weg. Dennoch, mein Mietauto trägt zu vollen Strassen bei, die Busse platzen auch durch mich aus den Nähten, die Strände übervölkere ich auch, meine Nachfrage treibt Preise dahin, wo ein Local nicht mit kann oder mag. Die Turbusse der Incomingagenturen sind allgegenwärtige Verkehrshindernisse. Somit sage ich mir, ein Königsweg ist nicht da, fahre einfach nicht in overtourism Destinationen. Also nicht Malle, Thira, Mykonos, Venedig, aber gern Südkreta, Teile von Rhodos, Fuerte zum B. Denn da ists überall noch nicht so übervoll. In D. gerne Amrum statt Sylt, Hiddensee oder auch der Harz. Und die Heide. Und mit dem Boot immer wieder gerne Dk, ein Land ganz ohne Overtourism.
