Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Holginho wrote:
Warum sollte z.B. nicht der große Supermarkt direkt am Haupttor eines großen Chemiekonzerns nicht 24 Stunden geöffnet haben dürfen...bei einem Schichtwechsel kommen mehrere Tausend Leute aus diesem Tor vorbei, von denen der ein oder andere auf dem Heimweg gerne noch eben seinen Einkauf erledigen möchte...wird aber seit "zig Jahren" von völlig "kranken" Kommunalpolitikern und Möchtegern-Sozialen systematisch verhindert!Gerade Leute im Schichtdienst haben oft frei, wenn andere arbeiten müssen, d. h., zu den besten Ladenöffnungszeiten. Sie müssen auch oft am WE arbeiten, haben aber im Gegenzug dafür im Laufe der Woche mal einige Tage frei, die man super zum Einkaufen nutzen kann. Deine Ausdrucksweise völlig "kranke" Kommunalpolitiker finde ich auch zu drastisch. Meine Meinung ist immer noch, dass man bei Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr, bei einigen Supermärkten bis 22.00 Uhr, alles erledigen kann. Ich selber z. B. hätte gar keine Lust, nach 20.00 Uhr noch einkaufen zu gehen. Soviel Intelligenz kann man den Verbrauchern schon zutrauen, dass sie nicht verhungern, verdursten oder sonstwas, wenn zwischen 22.00 Uh rund 6.00 Uhr die Geschäfte geschlossen bleiben. Ausnahme: Flughäfen, Bahnhöfe, Tankstellen!
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@Reiselady, ich arbeite im Schichtdienst und habe keineswegs mehr Tage frei. Ganz im Gegenteil, manchmal habe ich im ges. Monat nur 4-5 Tage überhaupt frei. Nur soviel dazu.
Sonst sehe ich das alles so, wenn ein Geschäft geöffnet ist, dann möchte ich von Anfang bis Ende alles einkaufen können, fertig.
Und wo ich sehr deutlich meine Meinung vertrete ist, dass ich völlig gegen diese langen Öffnungszeiten bin. Bis spätestens 20:00 Uhr reicht. Dann vielleicht einmal die Woche länger, wie es der Donnerstag mal war.
Arbeite nicht im Einzelhandel, wünsche aber allen eine vernünftige Arbeitszeit, die ich im sozialen Bereich leider nicht habe.
Gruß, Olaf -
@Reiselady:
Ich sagte ja..."interessantes Thema mit vielen Aspekten, die jeder für sich auch irgendwie richtig ist"!
Klar kann(!) man bis 20 oder 22 Uhr seine Einkäufe erledigen...genauso kann(!) man aber auch einem Schichtarbeiter ermöglichen, seine Einkäufe sofort zu erledigen!
Und, da gebe ich Olaf völlig recht...soviel Freizeit hat ein Schichtarbeiter auch nicht...und diese Zeit benötigt er/sie zur Regeneration!
Noch etwas:
Wenn Du Tankstellen quasi als Alternativen aufzählst, dann solltest Du wissen, das Tankstellen streng juristisch betrachtet außerhalb der vor Ort gegebenen Öffnungszeiten vorhandener Supermärkte nicht an Nicht-Reisende verkaufen dürfen!
Wissen viele nicht - ist aber so! -
Möglicherweise habe ich mich falsch ausgedrückt. Schichtarbeiter haben nicht mehr Freizeit als andere, sondern ihre Freizeit zu anderen Zeiten, eben zu Zeiten, in denen die Läden geöffnet haben. Mein Mann hat jahrelang im Schichtdienst gearbeitet, daher kenne ich alle Vor- aber auch die Nachteile, die das mit sich bringt. Einkäufe und Behördengänge lassen sich gut in der Freizeit erledigen. Ein riesiger Nachteil ist aber, dass man Abstriche bei der Freizeitgestaltgung machen muss. Man muss ja oft arbeiten, wenn der Freundeskreis frei hat. Regelmässige Veranstaltungen, Kurse, Einladungen in den Abendstunden usw. sind oft nicht möglich, da im Dienst. Aber auch das ist ein vielfältiges Thema.
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@ Curiosus: Its nice to be a Preuß aber its higher to be a Bayer !

Ladenöffnungszeiten in Bayern möglich von 6.00h - 20.00h.
Die meisten Supermärkte haben von 7.00 bis 20.00 geöffnet.
Also ... wers in 13 Stunden Ladenöffnungszeit und das 6 Tage in der Woche nicht gebacken kriegt der hat ein massives Organisationsproblem, wie @Reiselady schon trefflichst bemerkt hat.
Gruß
Waltraud -
Es geht nicht darum, wie lange ein Supermarkt offen hat, weil das entscheidet der Inhaber und wenn es sich nicht rechnet, dann würden Sie wohl nicht diese Öffnungszeiten anbieten.
Nur bleibe ich dabei, wenn von Uhrzeit x bis y geöffnet ist, dann muss auch die Mglk gegeben werden, alles einzukaufen, ohne vorher sich an Paletten vorbeizuschlengeln.
Jeder andere muss auch während seiner Arbeitszeiten seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen (weil dafür kriegt er im Gegenzug auch ein Gehalt) und kann nicht vor Arbeitsende schon anfangen seine Arbeit bzw. im Supermarkt seine Dienstleistung einzustellen. -
Wie schon gesagt: Richte dein Anliegen an die Geschäftsleitung.
Aber bitte nicht: "die Angestellten räumen schon vor Ladenschluß auf".
sondern: "könnten Sie bitte das Personal bis zu ihrem tatsächlichen Arbeitsende bezahlen, so daß wir Kunden in Ruhe bis Ladenschluß einkaufen können".
Obwohl ich den Kunden schon auch verstehe, bin ja selbst oft genug "anderweitig" Kunde. Aber dies alles liegt nicht am Verkaufspersonal !
Servus
Waltraud -
Harzer:
Jeder andere muss auch während seiner Arbeitszeiten seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen (weil dafür kriegt er im Gegenzug auch ein Gehalt) und kann nicht vor Arbeitsende schon anfangen seine Arbeit bzw. im Supermarkt seine Dienstleistung einzustellen. wrote:Rufe mal 10`vor Torschluss bei nem Amt, Doc e.t.c. an da wurde die Deinstleistung schon längst eingestellt

Und schaff erstmal in nem Supermarkt, lade dich gerne vor Ort ein.
ÖZ: 7-24 h AZ: 6-1 h , klaro Schicht, kommt aber oft vor das die Cheffes mal nen Tag durcharbeiten...müssen... -
Jeder zweite Kopfsalat, jedes fünfte Brot landen in Deutschland im Müllstatt im Magen.
(Quelle: www.test.de)
Das sollte einem doch zu denken geben. Der Grund ist, dass erwartet wird, auch 5 Sek. vor Ladenschluss noch das volle Sortiment vorzufinden. Die nicht verkaufte Ware wird weggeschmissen. Muss das wirklich sein? Das sollte jeder für sich selbst beantworten. -
Hallo,
bin hier zufällig "reingeschlittert" und habe die letzten Beiträge gelesen.
Ich wohne zwar nicht in D'land, sondern im Berner Jura.
Hier sind die Geschäfte unter der Woche "nur" bis 18h30 und am Samstag bis 17h
(ausser Aldi unter der Woche bis 20h) geöffnet und das klappt alles prima mit dem
Einkaufen.
Wenn's gegen Ladenschluss geht, dann wird die Ware, die dringend weg sollte, um soundsoviel Prozent heruntergesetzt (auch Blumen, usw.). Und vorm Wochenende oder Feiertagen dann noch viel günstiger. Der Rest wird hier nicht weggeworfen, sondern das geht an Landwirte, arme Menschen, usw.
Manchmal ist in der Vorweihnachtszeit ein Geschäft am Sonntag geöffnet - aber
da kommen nur Leute, die sich langweilen und eingekauft wird so gut wie nix :?
Diese langen Öffnungszeiten wie bei Euch finde ich ja wirklich übertrieben.
Meine Schwester wohnt in D'land, sie ist berufstätig, und obwohl die Geschäfte bis
was weiss ich wann geöffnet sind, käme es ihr nie in den Sinn, am Abend noch
einkaufen zu gehen.
Schönen Sonntag und LG, Moni -
Ich finde die langen Öffnungszeiten auch übertrieben.
Was passiert zum Beispiel am Samstag.
Früher war am Samstag um spätestens 14°° Uhr Schicht im Schacht. Heute geht es bis 20°° Uhr. Früher war am Samstag vormittag der Parkplatz voll und die Geschäfte ebenso. Heute ist der Parkplatz morgens fast leer und man kann gemütlich an den vollen Regalen vorbeischlendern. Ab 16°° ändert sich das. Der Parkplatz, genau wie das Geschäft füllt sich, um 18°° ist richtig viel los, da sind dann auch alle fünf Kassen besetzt. Weil da so viele Leute einkaufen, gehen dann auch die einkaufen, die gerne dann gehen, wenn alle gehen. Ob der Supermarkt durch diese veränderte Öffnungszeiten mehr einnimmt, glaube ich irgendwie nicht, denn die Kunden geben nicht mehr aus, als sie im Geldbeutel haben. Sie ändern nicht ihr Einkaufsverhalten, sondern sie ändern ihre Einkaufszeitenverhalten. -
Reiselady wrote:
Jeder zweite Kopfsalat, jedes fünfte Brot landen in Deutschland im Müllstatt im Magen.
(Quelle: www.test.de)
Das sollte einem doch zu denken geben. Der Grund ist, dass erwartet wird, auch 5 Sek. vor Ladenschluss noch das volle Sortiment vorzufinden. Die nicht verkaufte Ware wird weggeschmissen. Muss das wirklich sein? Das sollte jeder für sich selbst beantworten.
Dem ist leider so! Wird auch so von einem E-Inhaber vor Ort praktiziert. Die Tafel freut sich, noch mehr landet aber im Rest-Container! Wahnsinn was da tgl./wchtl./mtl. zusammenkommt!!! -
Brigitte wrote:
Ich finde die langen Öffnungszeiten auch übertrieben.
Was passiert zum Beispiel am Samstag.
Früher war am Samstag um spätestens 14°° Uhr Schicht im Schacht. Heute geht es bis 20°° Uhr. Früher war am Samstag vormittag der Parkplatz voll und die Geschäfte ebenso. Heute ist der Parkplatz morgens fast leer und man kann gemütlich an den vollen Regalen vorbeischlendern. Ab 16°° ändert sich das. Der Parkplatz, genau wie das Geschäft füllt sich, um 18°° ist richtig viel los, da sind dann auch alle fünf Kassen besetzt. Weil da so viele Leute einkaufen, gehen dann auch die einkaufen, die gerne dann gehen, wenn alle gehen. Ob der Supermarkt durch diese veränderte Öffnungszeiten mehr einnimmt, glaube ich irgendwie nicht, denn die Kunden geben nicht mehr aus, als sie im Geldbeutel haben. Sie ändern nicht ihr Einkaufsverhalten, sondern sie ändern ihre Einkaufszeitenverhalten.Aber genau das ist ja mal "Kundenservice",den es hier in der Servicewüste Deutschland eh zu wenig gibt.Man gibt den Kunden die Möglichkeit einzukaufen wann er will.
Sich am Sa in überfüllten Läden zu quälen und stundenlang Schlange stehen,ist ja mehr Streß als Einkaufsvergnügen.
Ich gehe auch z.B gerne mal abends um 20 Uhr,da es dann leerer ist,oder morgens früh um 7,wenn ich von der Nachtschicht komme.
Soll doch jeder Supermarkt seinen Laden so lange öffnen wie er will,ohne starre Öffnungszeiten.In manch anderen Ländern ist das problemlos möglich,nur hier in Deutschland wird mal wieder so ein aufstand gemacht.
Sollen sich die Politikier mal lieber um andere Sachen kümmern,wie z.B aktuell mit Griechenland,oder Umweltschutz . -
Gestern, gegen 16:00 Uhr in einem Supermarkt...
...ca. 25 Kunden in der Kassenschlange...davon 8 jenseits der 70 Jahre!
Was machen letztere zu dieser Uhrzeit dort...und es waren selbstverständlich wieder die Spezialisten unter denen dabei, die 73,97 Euro in Hartgeld zahlen.
"Ich glaube, ich hab's klein!"...nein, haben sie erfahrungsgemäß nicht..meist fehlen 2,38 Euro.
...oder sie verzählen sich mittendrin und fangen von vorne an abzuzählen! -
...und wenn Du dann an die Reihe kommst ist erfahrungsgemäss die Kassenrolle leer...

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Holginho wrote:
.....
Was machen letztere zu dieser Uhrzeit dort...und es waren selbstverständlich wieder die Spezialisten unter denen dabei, die 73,97 Euro in Hartgeld zahlen.
......meistens kann man an der generation 70+ anhand der ware auf dem kassenband feststellen, dass so überlebenswichtige dinge, wie butter spekulatius, haltbare sahne oder milch und abfallbeutel geakuft werden.
alles wichtige dinge, die unbedingt am samstag gegen 22 uhr gekauft werden müssen und nicht am freitag vormittag um 11 uhr gekauft werden können.
daneben reihen sich schlangen von heranwachsenden, die auf einem pulk zusammen die alkoholische ware aufs band legen und dann der vorgeschoben wird, der seinen perso auch vorzeigen darf (nämlich der, der schon 18 ist).
die ware auf dem band sieht ganz nach "samstag-abend - vorglühen" aussieht.
früher mußten wir das für teuer geld an der tanke kaufen.
die heutige generation hat gelegenheit, die alkoholika billig zu kaufen, die schon am samstag abend für den montags prospekt im "angebot" ausgezeichnet sind.
und gegen 20 uhr hat man sowieso nur kassiererinnen, die eigentlich schüler sind und im heftchen an der kasse nachgucken müssen, was "steckrüben" oder "kiwi" sind, weil sie es nicht kennen. -
Wenn ich eins weiß ist es das: sollte ich mein Rentnerdasein erleben dürfen werde ich nie (Ausnahmen werden die Regel bestätigen...) zwischen 9.00 und 10.00 Uhr - Vesper - und zwischen 12.00 und 13.00 Uhr - Mittagspause der arbeitenden Bevölkerung - einkaufen gehen...
und ich dachte immer, Bayern gehört zu Deutschland?