Bin ich ein Primitivling?
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Er hat geschrieben, er hat einen Beschwerdebrief geschrieben (was ja auch in anbetracht des Vorgefallenen gerechtfertigt war), und nicht, dass er um ein Disziplinarverfahren "gebeten" hat. Die Idee kam ja anscheinend seitens der Fluggesellschaft. So hab ich das zumindest verstanden.
Falls er aber wirklich in dem Brief um ein Disziplinarverfahren gebeten haben sollte, fände ich das auch übertrieben.
Soviel dazu.Und anstatt normal über ein Thema zu diskutieren, reiten hier einige Leute auf Wörtern herum, die er gebraucht, die noch dazu in der Schweiz anscheinend üblich sind. Habt ihr nichts besseres zu tun? Was hat das mit dem Thema zu tun? Nichts, genau.
Wieso lasst ihr ihn nicht reden wie er will, außerdem ist er Schweizer, und die reden/schreiben nunmal etwas anders als Deutsche oder Österreicher.Wenn man mich so behandelt hätte, wäre ich auch nicht gerade erfreut gewesen. Das hat imho nichts mit Primitivling zu tun, auch nicht seine Reaktion, wie ich finde. Die Gute war einfach überfordert, wieso sollte man da die Klappe halten und nichts sagen (machen eh viel zu viele, ich gehöre -leider- meist auch zu den Leuten die nichts oder kaum etwas sagen). Und da ist es meiner Meinung nach auch nicht übertrieben, einen Beschwerdebrief an die Fluggesellschaft zu schreiben (ich würde allerdings höchstwahrscheinlich keine Namen nennen, sondern die Beschwerde allgemein formulieren) bzw. sich auch verbal zu "wehren".
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"lime" wrote:
Und da ist es meiner Meinung nach auch nicht übertrieben, einen Beschwerdebrief an die Fluggesellschaft zu schreiben (ich würde allerdings höchstwahrscheinlich keine Namen nennen, sondern die Beschwerde allgemein formulieren) bzw. sich auch verbal zu "wehren".tut mir leid, aber das sind Stasimethoden. :kopfschüttel:
Da finde ich einen Beschwerdebrief mit Namen schon anständiger.
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"Brigitte" wrote:
"lime" wrote:
Und da ist es meiner Meinung nach auch nicht übertrieben, einen Beschwerdebrief an die Fluggesellschaft zu schreiben (ich würde allerdings höchstwahrscheinlich keine Namen nennen, sondern die Beschwerde allgemein formulieren) bzw. sich auch verbal zu "wehren".tut mir leid, aber das sind Stasimethoden. :kopfschüttel:
Da finde ich einen Beschwerdebrief mit Namen schon anständiger.
aha, wenn du meinst. ich habe noch nie einen geschrieben, von daher kann ich nicht genau sagen, wie ich es machen würde. Kommt wohl auf die Situation an.
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"ernie" wrote:
Hallo zusammen,
also wenn ich mir das Ganze anhöre bzw. lese, dann überkommt mich so ab und an ein komisches Gefühl. Wenn ich schon lese, dass man nicht Flugbegleiter oder Stewardess schreiben kann, sondern Flight Attendant und Maitre de cabine lese und man ausdrücklich betonen muss, dass man viel auf Geschäfstreisen und ein ausgesprochener Globetrotter ist, entschuldigt mich, da stellen sich mir die Nackenhaare. Wenn ich mit solch einer Einstellung schon einchecke, dann gute Nacht. Dies hat auch nichts damit zu tun, dass die in der Schweiz anderst ausgedrückt wird, denn dort gibt es genauso den Ausdruck Flugbegleiter oder Stewardess. Was sicherlich nicht entschuldigt, dass sich die FBin nicht entsprechend verhalten hat. Ihr wird es sicherlich sehr peinlich gewesen sein und wenn ich dann auch noch zu hören bekomme, dass ich das 2. Glas Rotwein nicht nach dem Essen trinken möchte, sondern zum Essen, dann sind die Spannungen vorprogrammiert. Wir sind alle Menschen und sollten uns alle so benehmen und nicht weil man durch Zufall oder aus irgendwelchen sonstigen Gründen etwas betuchter ist und nun mal nicht FB werden musste, uns über diese Menschen hinwegsetzen. Denn manchmal bedarf es dazu nicht einmal irgendwelcher Worte, sondern ein herablassender Blick von oben bis unten und der Gegenüber ist verunsichert. Wie schon die Vorredner geschrieben haben, wollte ich in solch einem Fall auch immer gerne die andere Seite hören.VOLLE ZUSTIMMUNG!!
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Hallo zusammen
Ich staune nur noch, was mir in diesem Forum alles untergeschoben wird. Ich verwende Fremdwörter (die in der Schweiz nun mal üblich sind), mein Verhalten war unangebracht und elitär, Globetrotter und Geschäftsreisender erwähnt man nicht, oder man ist ein “Bluffer”, Wein trinkt man nicht in einem Charter, oder man ist ein “Süffel”, Stasimethoden (primitive Anschuldigung!) und dann den Vorwurf, ich hätte den beiden Flight Attendants ein Disziplinarverfahren angehängt. Viele haben sich nicht mal die Mühe genommen, meine Beiträge richtig zu lesen, anders sind die Schlussfolgerungen nicht zu erklären. Obwohl ich niemanden Rechenschaft schuldig bin, nur noch dies:
Ich habe lediglich einen Beschwerdebrief an die Direktion geschrieben. Wobei ich auch das vorbildliche und professionelle Verhalten des Maitre de Cabine lobend erwähnt habe. Damit wollte ich verhindern, dass der Vorgesetzte der beiden Damen noch einen Verweis erhalten könnte. Das Disziplinarverfahren wurde von der GL initialisiert und nachträglich habe ich noch vernommen, dass anscheinend noch weitere gravierende Beanstandungen vorlagen. Ich kenne die Details und das Ergebnis nicht und will es auch gar nicht wissen.
Obwohl ich während meiner beruflichen Tätigkeit unzählige Länder rund um den Globus bereist habe und auch heute immer wieder in der Luft, auf dem Wasser, auf der Schiene und auf der Strasse auf eigene Faust bis in die hintersten Winkel unseres Planeten unterwegs bin, ist dies mein erster Beschwerdebrief an ein Transportunternehmen. Amüsiert denke ich jedoch an unzählige Gegebenheiten mit Dienstleistenden zurück, die so sicher wie das Amen in der Kirche einige der, ach so verständnisvollen Menschen in eine kleinere bis größere Krise gestürzt hätten. Wenn ich so die Ferienprobleme einiger HC-Benutzer in den verschiedenen Foren zur Kenntnis nehme, z.T. mit erwähnten Korrespondenzen bis zum geht nicht mehr, kann ich mir manchmal ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen. Aber lassen wir das!
Zugegeben, es bedingt einiges bis ich zur Feder greife oder mich lautstark äußere. Ich kenne viele liebe Zeitgenossen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit und sei es auch nur in einem Forum, über anders Denkende herfallen und ohne die Fakten zu kennen, z.T. primitive Wertungen abgeben. Lauthals kläffen wie kleine “Hündchen“, aber wenn es mal wirklich darauf ankommt, die Faust im **** ballen, Kopf runter und schweigen.
Allen diesen lieben Mitmenschen rate ich mal, einige diktatorische Staaten rund um den Globus zu bereisen. Nicht als organisierter “Touri” oder Mitglied irgend einer wohlbehüteten Organisation, sondern während mehreren Monaten auf eigene Faust. Suchen Sie den engen Kontakt mit der Einheimischen Bevölkerung und schreien Sie vor Ort Ihre berechtigte Empörung laut heraus und prangern Sie die z.T unglaublichen Menschenrechtsverletzungen an. Dazu braucht es aber Mut. Sehr viel Mut! Kann sein, dass sie dann plötzlich spurlos verschwinden wie Bruno Manser in Malaysia, eines meiner großen Vorbilder. Auf meinen Reisen habe ich immer wieder feige weggeschaut und geschwiegen. Dafür bin ich heute, wenn auch mit schlechtem Gewissen, noch am Leben. Autsch ... Jetzt bin ich aber tüchtig vom Thema abgekommen. Sorry!!
Ich melde ich mich aus diesem Thread ab, mit der Bitte an einige Forenteilnehmer: Zuerst Lesen, dann Denken, dann Schreiben!
Gruß
PreschePS
@lime
Danke für deinen Beitrag. Anscheinend habe ich mich doch einigermaßen klar ausgedrückt.
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Nur mal so nebenbei eine Info von einer Deutschen, die seit 13 Jahren in der Schweiz lebt: Hier gelten die Deutschen als arrogant. Das Thema "Die ungeliebten Deutschen" wird auch von den Medien gern hochgekocht. Leider bedient ihr im Forum mit diesen besserwisserischen Kommentaren und Belehrungen an Pesche mal wieder wunderbar dieses Vorurteil.
Und ich bin froh, dass ich in der Schweiz lebe. Hier ist der Umgangston nämlich sehr viel entspannter und freundlicher.
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Auch ich hab immer mal wieder in den Threat reingeschaut und dann kopfschüttelnd wieder rausgeklickt-jetzt will ich doch noch was dazugeben,auch wenns Pesche wohl nicht mehr liest- meiner Meinung nach hat er das einzig Richtige getan sich auszuklinken ...!
Nach 2,3 Postings uferte dieser Threat hier regelrecht aus !
Auch ich bin ein erklärter Gegener des affigen "Denglisch" bei jeder sich (un)-passenden Gelegenheit,habe aber sofort registriert daß Pesche ein Schweizer ist und da spricht man halt etwas anders als in Deutschland !Gerade Poster in diesem Forum,dachte ich,sollten doch besonders hier ein wenig weltoffener sein und mal über den tellerrand rausschauen können...-scheint schwer zu sein !
Ja,ja, er war früher viel beruflich im Flieger unterwegs und jetzt als pensionierter Globetrotter ebenso...-
muß man ihn wegen seiner Äußerung (die höchstwahrscheinlich garnicht "angeberisch" sondern einfach nur informativ gement war) gleich mit allen Mitteln versuchen auseinanderzunehmen ???
Auch ich bin beruflich ständig in Europa unterwegs (und auch DAS ist nicht "angeberisch" gemeint!) und ich stimme guhi da absolut zu daß solche besserwisserischen und unkonstruktiven Kommentare mit dieser "Draufhau-Mentalität" nicht nur primitiv sind sondern auch beschämend für Leute die noch Werte auf Respekt und Toleranz legen ! -
"guhi" wrote:
Nur mal so nebenbei eine Info von einer Deutschen, die seit 13 Jahren in der Schweiz lebt: Hier gelten die Deutschen als arrogant. Das Thema "Die ungeliebten Deutschen" wird auch von den Medien gern hochgekocht. Leider bedient ihr im Forum mit diesen besserwisserischen Kommentaren und Belehrungen an Pesche mal wieder wunderbar dieses Vorurteil.Und ich bin froh, dass ich in der Schweiz lebe. Hier ist der Umgangston nämlich sehr viel entspannter und freundlicher.
@ guhi
Auch ich kann den einen oder anderen ziemlich unsachlichen Kommentar zu Pesches Bericht nicht nachvollziehen. Aber die Erfahrung zeigt, daß es im HC-Forum halt nicht nur Zustimmung gibt, wenn ein solches Problem zur Diskussion gestellt wird. Und das ist grundsätzlich gut so.
Dein Kommentar zum Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen ist interessant. Man könnte sich jetzt "revanchieren" und kolportieren, wie die Schweizer von den Deutschen gesehen werden. Aber das lassen wir jetzt mal lieber sein. Sicher haben die Schweizer und die Deutschen ihre speziellen Eigenarten, über die man trefflich streiten und sich auch köstlich amüsieren kann.
"Störfaktor Nr. 1 für die Befindlichkeiten zwischen Schweizern und Deutschen scheint die impulsive Direktheit der Deutschen zu sein. Dazu kommt die Irritation durch knapp und deutlich auf Hochdeutsch formulierte Aussagen, wo Schweizer im Ungefähren und Unverbindlichen bleiben."
"Die oftmals vorlaute und aggressive Art und Verhaltensweise der Deutschen empfinden wir, die charakterlich eher ausgleichenden und kondensbedachten Schweizer, nun mal rasch als arrogant und unangebracht."
Das sind zwei Leserbriefe von Schweizer Bürgern auf einen Bericht im "Spiegel" mit dem Titel "Die ungeliebten Deutschen.
Ich denke, da ist was dran!
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Feiglinge!
Der Ausruf richtet sich an alle Forenmetzger, die hier jeden und alles bis auf die Knochen zerlegen und dann erst nicht im Stande sind mit den einzelnen Teilen umzugehen.
Es würde mich schon sehr interessieren, wer von den vielen Postern hier auch den Mumm hätte seine Meinung live zu vertreten. Ohne die Möglichkeit, sich hinter einem Avatar zu verstecken. Und ob diejenigen auch die gleichen Worte benutzen würden, die sie hier allen anderen an den Kopf werfen.
Warum nur ist es so schwer anständig und fair miteinander umzugehen?
@salvamor:
Ich habe mein ganzes Leben im Dreiländereck verbracht und arbeite seit sieben Jahren sehr gerne in der Schweiz. In vielen Dingen ticken wir tatsächlich sehr unterschiedlich. Aber wir sind ein Volksstamm. Das ist eine Tatsche, die vor allem meine Schweizer Kollegen und Freunde gerne sehr schnell vergessen. AUCH IHR SEID ALEMANNEN!
Und das ist auch der wunde Punkt. Die Idendität. Der Knatönligeist beweist es jeden Tag aufs neue. Irgendwie wollen alle das Gleiche, können den Weg der anderen zum selben Ziel aber grundsätzlich nicht akzeptieren. Basel Stadt schimpft über Basel Land. Und alle Basler über die Züricher und die Züricher über die Basler, während die anderen ihren Röstigraben zelebrieren. Aber alle zusammen lästern über die langsamen Berner.
Das ist manchmal extrem anstrengend und wirkt nach Außen wie ein großer Kindergarten.
Aber genau das mag ich an den Schweizern sie leben ihre Idee und suchen ihre Identität.
Ein Geist, der uns Deutschen schon lange abhanden gekommen ist. Wie war das gleich noch mal? "Du bist Deutschland." Oh ja - danke! Das hätte ich ja fast vergessen
In diesem Sinne - Gute Nachbarschaft.
Delfo -
Hallo Woodstöckchen,
die "Schweiz-Deutschland-Diskussion" hat eigentlich mit der Frage nichts zu tuen. Aber hier wurde von einer in der Schweiz lebenden Deutschen der Vorwurf erhoben, der Schweizer Pesche werde speziell von deutschen Usern arrogant und besserwisserisch behandelt. Und darauf mußte man doch mal kurz eingehen, oder nicht? Kleine Schlenker sind in jedem Thread erlaubt!
Gruß salvamor
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"Delfo" wrote:
....Und das ist auch der wunde Punkt. Die Idendität. Der Knatönligeist beweist es jeden Tag aufs neue. Irgendwie wollen alle das Gleiche, können den Weg der anderen zum selben Ziel aber grundsätzlich nicht akzeptieren. Basel Stadt schimpft über Basel Land. Und alle Basler über die Züricher und die Züricher über die Basler, während die anderen ihren Röstigraben zelebrieren. Aber alle zusammen lästern über die langsamen Berner.
Das ist manchmal extrem anstrengend und wirkt nach Außen wie ein großer Kindergarten.....Und noch einmal ein Leserbrief an den "Spiegel", diesmal von einem Österreicher aus Klagenfurt: "Vor 40 Jahren habe ich in der Schweiz zwei Jahre als Ingenieur gearbeitet. Schon damals sind sie mir auf die Nerven gegangen mit ihrer Kleingeisterei, ihrem Provinzialismus, der Spießerei. Nie mehr wieder! Auch für noch so viel Geld!"
Ob sie so jemals ihre Identität finden? Aber Du hast Recht, sie bemühen sich wenigstens. Wir Deutsche scheinen das in der Tat verlernt zu haben und streiten uns ebenfalls über jedes Kinkerlitzchen. Wir sind halt von einem Volksstamm!

Aber jetzt wieder zurück zum Thema. Mein Eindruck: der Threaderöffner Pesche hat Recht mit seinen Reklamationen und mit seiner Verhaltensweise. Ohne wenn und aber! Egal, ob er Schweizer oder Deutscher ist!

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Hallo olli_o2,
was soll man denn anderes dazu sagen? Die schütten ihm den Rotwein voll über den Frack und verlangen dann noch von ihm, daß er den verschütteten Rotwein bezahlen soll. Ei, wo sind wir denn?
Das Verhalten des Kabinenpersonals war völlig indiskutabel.Gruß salvamor41
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"salvamor41" wrote:
Hallo Woodstöckchen,die "Schweiz-Deutschland-Diskussion" hat eigentlich mit der Frage nichts zu tuen. Aber hier wurde von einer in der Schweiz lebenden Deutschen der Vorwurf erhoben, der Schweizer Pesche werde speziell von deutschen Usern arrogant und besserwisserisch behandelt. Und darauf mußte man doch mal kurz eingehen, oder nicht? Kleine Schlenker sind in jedem Thread erlaubt!
Gruß salvamor
Ja,kleine Schlenker schon,nur hatte ich Befürchtung,das sich dieses Thema jetzt über den ganzen Thread hinzieht.
Was für Wörter Pesche benutzt hat,ist mir egal,hauptsache man versteht was gemeint ist.Und Recht hat er ja,ich hätte auch dagegen protestiert,das noch zu bezahlen. -
Pesche hat mit seinem Verhalten richtig gehandelt.
In einer Gaststätte wäre es ja auch nicht anders. Wenn ein Kellner "Sch...." baut, hat er dafür gerade zu stehen und das Getränk zu ersetzen.
Ne FB ist nichts anderes nur eben in der Luft.
Gruß
holzwurm -
Ein Dienstleister lebt ja auch davon, daß er von seinen Kunden Rückmeldungen erhält.
das ist bei uns auch nicht anders. Aufgehängt werden natürlich nur die guten
Bei anderen Sachen wurde man dann mal eher zum früheren Chef zitiert. jetzt haben wir aber einen neuen und da ist das alles ein bißchen besser.
Wer glaubt, daß jemand wegen einer einzigen Beschwerde seine Anstllung verlieren könnte, irrt. Es sei denn er hat wirklich etwas sehr schlimmes getan, wie zum Beispiel etwas stehlen oder bewußt die Sicherheit der Gäste zu gefährden etc. Aber wegen einem verschütteten Rotwein? Undenkbar. Ich denke da müssen einige Beschwerden vorliegen. Und selbst dann wird sich ein Chef noch mehr darauf verlassen, was ihm andere Mitarbeiter berichten und ich dann auch auf diese Berufen und deren Meinung mit den Kundenbeschwerden untermauern.
Und ein guter Chef wird sich rechtzeitig mit einem "Problemmitarbeiter" auseinandersetzen und mit ihm gemeinsam die Ursache und eine mögliche Lösung suchen.
Erst wenn das auch nicht klappt wird er ihn rausschmeißen. -
"Woodstöckchen" wrote:
Was hat denn jetzt die Schweiz-Deutsch -diskussion mit Pesches Frage zu tun?????
Hier geht es doch um das Verhalten der Stewardess und nicht um irgendwelche Nationalitäten.Natinalitäten Threads a Russen,Engländer usw gibts schon genug....Zustimmung.
Nochmal ergänzend, wenn die Stewardess den Wein kassieren wollte und vorher allein schuld war, dann ist es natürlich nicht in Ordnung, wenn der Gast diesen bezahlen soll.
Aber das Pesche hier bei manchen den Eindruck hinterließ, dass er total unschuldig ist, bleibt halt umstritten.
Viele arbeiten im sogenannten Dienstleistungssektor und jeder hatte schon mal schwierige Situationen und hat sich bestimmt schon mal für irgend was entschuldigt, wo er/sie bei den Gegenseite auch eine Entschuldigung erwartet hätte......und die Gegenseite hat auch so reagiert, als ob sie mit der Entschuldigung einverstanden gewesen wäre und ...ein paar Tage später wird man dann vom Chef angeblufft, weil der Kunde die Entschuldigung eben nicht angenommen hat und den Vorfall .... "deines bzw meines Empfinden" nur noch extrem einseitig darstellt.
Das haben wohl einige im Hinterkopf bzw schon erlebt?! Man wünscht sich halt nicht nur "relaxte" Stewardessen, sondern auch relaxte Gäste. Die mal "fünfe grade sein lassen" können.

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@ Brigitte
Entschuldige bitte, aber was soll das Rumgeeiere? Du willst hier zwanghaft etwas reininterpretieren, das die völlig inkompetente Stewardess entlasten soll. Was hat Pesche denn Deiner Meinung nach falsch gemacht? Hat er die Stewardess etwa angestoßen, daß sie den Wein über ihn verschüttet? Es ist doch wohl sein gutes Recht, sich zu beschweren, wenn sie ihm den Wein überschüttet und er diesen dann noch bezahlen soll. Ich weiß überhaupt nicht, was Deine Bemerkung, man wünsche sich "halt nicht nur relaxte Stewardessen, sondern auch relaxte Gäste, die mal fünf gerade sein lassen", hier soll. Die Stewardess hat einen Fehler gemacht, das kommt überall vor, und hat sich gefälligst bei dem Fluggast zu entschuldigen, die Reinigung der Kleidung anzubieten und einen neuen Wein zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger! Hier einen relaxten Fluggast zu erwarten, der zu allem ja und Amen sagt, die Frechheiten der Stewardess erträgt und auch noch den Wein bezahlt, die diese über ihn verschüttete, ist doch wohl ein bißchen viel verlangt.
Servicewüste Deutschland! Jetzt auch am Himmel?