In welchem Land wird viel gebettelt ?
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warum soweit fahren oder fliegen.
waren kürzlich in berlin.
da in den bahnhöfen jetzt nicht mehr geraucht werden darf bin ich auf den vorplatz geganngen und habe genüsslich eine geraucht.
was dort an anmache abgeht .
habe beobachtet wie ein älterer herr eine nicht ganz ausgedrückte zigarette aus dem ascher entnommen hat und weiter geraucht hat.
auch wurden die abfalleimer nach verwertbaren untersucht.
die armut ist ach bbei uns.

2007
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Eben? - Warum in die Ferne schweifen?
Bei uns in Deutschland wird auch gebettelt, aber zum Glück recht unaufdringlich.
Tja, und meine Erfahrungen mit unserem neuen EU-Mitgliedsstaat Rumänien sind in Hinsicht betteln auch nicht gerade schön. Sogar auf Ampelkreuzungen, klopfen viele an die Autoscheiben, wenn man gerade rot hat. -
@ Kessi
mit dem unaufdringlich war vielleicht mal, ich finde es nicht gerade unaufdringlich, wenn mir eine Frau ihr "Kind"(?) bzw. ein Bündel in der U-Bahn mind. ne 1/2 Min vor die Nase hält und irgend etwas unverständliches faselt und auch nach 10 fachen Kopfschütteln nicht verschwindet!Die Fensterputzer an der Kreuzung hast Du ja schon selbst erwähnt... dazu kommen noch die Musikanten in den S- und U Bahnen- auf der Straße mag´s ja noch gehen, da kann ich fliehen...Und vor 2 Wochen fand ich´s besonders krass, auf dem Friedhof...Das man im Moment besonders gut auf sein Täschlein aufpassen muss, ist zwar nichts neues, aber auch stark immer mehr zunehmend.
Leider sind die Herrschaften, welche hier im Moment in Berlin unterwegs sind, auch nicht nur mit einem Nein abzuspeisen, die laufen einen auch noch ein paar Meter jammernd hinterher und das finde ich schon ziemlich nervig. Von den Typen "hast du mal ne Mark/Euro" oder den Mülleimerwühlern, redet schon garkeiner mehr! -
Au Backe, was ist denn hier los

Ich wollte unter keinen Umständen eine Diskussion über Armut lostreten.
Habe ich meine Frage zu mißverständlich gestellt oder haben die meisten von Euch sie einfach nicht richtig durchgelesen ???Ich wollte Eure ganz persönlichen Erfahrungen aus fernen Ländern wissen.
In etwa so: "Ich war im Land X, und konnte dort nicht mein Hotel verlassen, weil ich so sehr belagert worden bin"
Oder auch so: "Land X ist zwar arm, aber die Menschen lassen einen dennoch weitesgehend in Ruhe"Ich weiß, dass es überall Armut gibt. Ich wohne selber in einer Großstadt und nicht auf Disney's Märchenschloß

Und übrigens: Ich will eine Fernreise machen und nicht nach Berlin !!!Vielleicht können wir ja nochmal von vorne anfangen.
Wer keine Erfahrungen gemacht hat, braucht auch nix zu schreiben, weil mir die Verallgemeinerung überhaupt nicht weiterhilft.Vielen Dank
LG Jingle
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In Thailand, Bali wird so gut wie nicht gebettelt. Allerdings werden einem u.U. des öfteren Waren und Dienstleistungen (Maniküre, Zöpfe flechten, Massage am Strand,...) angeboten, was unter Umständen manche Urlauber auch nerven kann. Normalerweise genügt aber ein "No, Thank you!" in Verbindung mit einem Lächeln.
In diesem Thread hab ich u.a. gelesen, dass auf den Malediven nicht gebettelt wird. Toll! Ist aber auf einer sagen wir mal 200 x 600 Meter "großen" Insel, auf der außer einem Luxusresort absolut nichts und niemand ist, auch nicht besonders schwer, oder...?!
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Also gut!
Tunesien: keine Probleme mit Bettlern, nervige VerkäuferAgypten: Geringe Probleme mit Bettlern, nervige Verkäufer, sehr aufdringliche Bakschischjäger
Sri Lanka: Bettelei geringe Probleme, nervige Beachboys an den ersten beiden Tagen
Thailand: keine Probleme
Myanmar: keine Probleme
Vietnam: keine Probleme
Bali: keine ProblemeBesonders in Asien sieht man immer wieder auch ältere Frauen welche um eine Spende bitten; das ist weniger Bettelei als Notwendigkeit.
In den Touristendörfern wird auch gerne für eine "Spende" zum Fotografieren posiert. Bei uns werden die Fotomodelle doch auch bezahlt

Besser so?
MfG Rainer
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Also - Am schlimmsten war es in Tunesien -
Kaum hatte man auch nur einen Fuß vor das Eingangstor gesetzt, war man schon umzingelt von Blumenverkäufern, Kindern und Bettlern. Diese verschwanden dann auch nicht - trotz mehrmaligem Verneinen. Nach ein paar Tagen haben wir auf den Abendspaziergang verzichtet und sind mit dem Taxi nach Hammamet hineingefahren.
Auch in Ägypten und in der Türkei ist die Anmache und Bettelei schon an der Grenze des Erträglichen.
In Kenia wird man penetrant von den Strandboy belabert - manchmal könnte man da schon auszucken.Angenehm ohne Bettelei war es in Thailand.
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Da kann ich nur zustimmen.
Tunesien ist extrem. Allerdings nur außerhalb und meistens sind es die Kids, die die Blumen verkaufen.
Naja was soll man machen. Ignorieren? sie sind doch sehr hartnäckig.
Und die Verköäufer am Strand sind auch nicht ohne.Ich bin froh, daß sie an unserem Hotel nur am Wasser antlang laufen dürfen und nicht zu den Leuten hin, die da liegen.
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Hi!
Ich empfand VIETNAM in dieser Hinsicht als durchwachsen. Zumindest in Hoi An wurde gebettelt, ansonsten wird man sehr oft von Moped-Fahrern angesprochen ("Taxi? Motorbike?"). Mit der richtigen Einstellung und einem deutlichen "Nein", verbunden mit einem Lächeln, war das aber kein Problem. Das eine oder andere Mal haben wir dann sogar mit Händlern gescherzt

Das Land ist aber auf jeden Fall eine Reise wert!BOMBAY war auch schlimm. Dort wurde man an jeder Ecke angebettelt und - nach Aussage meines Freundes - teilweise auch bedroht. Und sooooooo viele bitterarme Kinder.
In SÜDAFRIKA hatten wir, bis auf ein paar Kinder, auch keine Probleme.
Ganz und gar gräßlich waren dagegen die Händler in ÄGYPTEN und TUNESIEN.
Völlig unauffällig waren - wie bereits oben gesagt - THAILAND (höchstes die "Hotelvermittler" am Flughafen nervten etwas) und COSTA RICA.
Gruß
@Thorben-Hendrik
Auch wenn Jingle sich nicht sehr nett ausgedrückt hat: Ich weiß noch, wie ich mich als alleinreisende Frau in Ägypten fühlte. Da bekommt man es mit der Angst, wenn man angebettelt und dann nicht in Ruhe gelassen wird. -
"chriwi" wrote:
In diesem Thread hab ich u.a. gelesen, dass auf den Malediven nicht gebettelt wird. Toll! Ist aber auf einer sagen wir mal 200 x 600 Meter "großen" Insel, auf der außer einem Luxusresort absolut nichts und niemand ist, auch nicht besonders schwer, oder...?!Ich war auf Gan-dort sind mehrere Einheimischen Inseln miteinander verbunden- dadurch hat man- soweit man will- jeden Tag Kontakt zur Bevölkerung...

In Dubai gabs auch keine Bettelei
ok, die haben´s aber auch nicht nötig...!
Ansonsten sehe ich keinen großen Unterschied zwischen wirklichem Betteln und Darbieten irgendwelchem Ramsch, beides kann sehr nervig sein! -
In Mexiko keine Probleme mit Bettlern, Bettelei in Mexiko City nicht mehr oder weniger als in europäischen Großstädten
Lästige Ramschverkäufer an den Sehenswürdigkeiten
Lästig waren ausschwärmende Strandverkäufer in Puerto Vallarta (nervten die Gäste auf den Liegen)In Kuba keine Probleme mit Bettlern
Der eine oder andere wollte selbstgedrehte Zigarren verkaufen. Auf ein "nein danke" reagierten diejenigen freundlichIn der Dominikanischen Republik lästige Trinkgeldheischerei.
Z. B. die Toilettenfrauen auf dem Flughafen: "Handaufhalten" für ein Papierhandtuch (das nun wirklich jeder selbst abreißen kann). Dafür sehen die Toiletten wie ******* aus, da sich die Toilettenfrauen lieber auf dem Waschtisch bequem machen, um Dollar in Empfang zu nehmen.
Oder kurz vorm Abendessen: Geklopfe von Zimmermädchen, ob man noch Handtücher brauchtIn Tunesien: hatte bisher keine Probleme mit Bettlern,
Verkäufer sind zum Teil nervig, da sie einem Ramsch andrehen wollen, den man nicht haben will. Die mürrischen oder langen Gesichter stören mich aber nicht, wenn ich den Laden verlasse, ohne etwas zu kaufen.In NYC: das gleiche wie in anderen Großstädten
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"mocoberlin" wrote:
In Dubai gabs auch keine Bettelei
ok, die haben´s aber auch nicht nötig...!Stimmt! Die Ausländer, die im Land sind (u.a. aus Indien, Thailand,...) sind zum Arbeiten da, und haben keine Zeit zum Betteln. Und die Einheimischen haben's nicht nötig.
"mocoberlin" wrote:
Ansonsten sehe ich keinen großen Unterschied zwischen wirklichem Betteln und Darbieten irgendwelchem Ramsch, beides kann sehr nervig sein!Drum hab ich's ganz wertfrei erwähnt, dass mir in den aisiatischen Ländern, die ich kenne, kein Betteln untergekommen ist, jedoch sehr wohl offensives Verhalten von Verkäufern ("hello!", "where you from?" "come to my shop!" :D) und Dienstleistern. Das muss jeder selber entscheiden, ob er das als störend empfindet.
Generell hab ich den Eindruck, dass das Problem (?) in der Karibik od. Nordafrika stärker auftritt, als in Asien. Gerade in Tunesien od. Ägypten scheint ein "No, thank you!" nicht immer zu genügen. Und lästig wird's für mich erst, wenn mir ein Verkäufer oder bettelnde Kinder nachlaufen und sich nicht abschütteln lassen.
Auf diese Weise bin ich einmal einem Pickpocket zum Opfer gefallen. Hab mich von den Kindern erweichen lassen, meine Fototasche geöffnet und ihnen ein paar Münzen gegeben. Dann hab ich die Geldtasche wieder verstaut. Eine Minute später war der Reißverschluss der Fototasche wieder offen und die Geldtasche weg. Das war übrigens in Nizza (F) und ich war jung und dumm.

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"chriwi" wrote:
Auf diese Weise bin ich einmal einem Pickpocket zum Opfer gefallen. Hab mich von den Kindern erweichen lassen, meine Fototasche geöffnet und ihnen ein paar Münzen gegeben. Dann hab ich die Geldtasche wieder verstaut. Eine Minute später war der Reißverschluss der Fototasche wieder offen und die Geldtasche weg. Das war übrigens in Nizza (F) und ich war jung und dumm.
Drum führe immer ein paar Münzen lose in der Hosentasche mit und verstaue Deinen Geldbeutel sehr gut.
Somit bekommen die Diebe nicht mit wo Du das Geld her holst.
Das was mal ein Tip eines Reiseleiters in Tunesien.
Gruß
holzwurm -
"chriwi" wrote:
@holzwurm: Mach ich natürlich auch schon lange so. Ich hab diesen kleinen Erlebnisbericht aus Südfrankreich nur gepostet, damit andere, die jetzt jung und dumm sind, von meinem Fehler profitieren können.
So war mein Tip auch gedacht.
Gruß
holzwurm -
Vor einigen Jahren waren wir mal in Marokko. Natürlich auch im Sukk. Dort habe ich das Betteln als extrem empfunden. Kinder und Jugendliche haben einem angetätschelt, berührt, betastet um zu betteln. Wenn es auch nur Kugelschreiber etc. waren, doch irgendwas wollten sie.
Sogar Menschen mit schwersten Behinderungen, Eisenrohr als Prothesenersatz, beidseitige Verlust der Beine, kamen angehumbelt oder auf einem Skatboard um zu betteln.
Diese Erfahrung haben wir gemacht, möchten aber so ganz alleine nicht noch einmal solche Situationen erleben.
MfG
Hans13 -
Auf den Bahamas hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass die Leute nicht zudringlich sind.
Es ist doch eigentlich völlig klar, wo gebettelt wird und wo nicht.
Die wohlhabenderen Länder, wo es der Bevölkerung finanziell gut geht, dort wird nicht gebettelt. Das Problem ist allerdings, dass solche Länder zu den teureren Urlaubszielen gehören. Wo keine Armut herrscht, sind die Dienstleistungen nicht so billig zu haben und wenn der Hoteldirektor seinem Personal viel bezahlen muss, wird er von seinen Gästen auch viel verlangen.
Du kannst nicht beides haben. Entweder Du zahlst viel für Deinen Urlaub, steuerst ein wohlhabenderes Reiseziel an (z.B. Hawaii, Australien), hast dafür keine oder wenig bettelnde Menschen um Dich herum oder Du zahlst wenig und hast das Elend der Bevölkerung gleich mitgebucht.
Oder Du verlässt das Hotel einfach nicht.