Trinkgeld im Urlaub / Knickerig oder großzügig
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@caribiangirl
Die "Box" interessiert mich auch reichlich wenig. Im AI-Urlaub bekommt der Barkeeper oder die Kellnerin persönlich etwas zugesteckt. Erscheint man abermals an der Bar oder sitzt am Tisch, wird man schneller und zuvorkommender bedient.
Wie du schon schreibst, "überschlagen" sich die Bedienungen natürlich bei übermäßigem Trinkgeld, wie es z. B. die Amerikaner geben. Bevor wir aber bei jeder Bestellung 5 Dollar rüberreichen, verzichten wir auf diese Bevorzugug. -
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"dagmar474" wrote:
Schlimmer finde ich es noch, wenn man gerade noch das Last-Minute-Angebot buchen konnte, das letzte Geld zusammengekratzt hat und dann in Urlaub fliegt, keine Ausflüge unternehmen kann (weil kein Geld), kein Auto mieten kann (weil kein Geld), kein Schritt aus der Hotelanlage kommt (weil kein Geld und weil AI), kein Trinkgeld geben kann (weil kein Geld) - ist das Urlaub ?
Dann spare ich doch lieber noch ein wenig, damit ich wenigstens etwas von den obigen Sachen machen kann.

Grüsse
DagmarDas verstehe ich jetzt nicht ganz :? "weil kein Geld und weil AI". Was hat denn AI mit kein Geld zu tun?
Logisch gibts sehr viele AI Touris, die das Hotel nicht verlassen. Das liegt aber bei den meisten sicherlich nicht daran, weil sie kein Geld mehr haben, sondern eben, weil sie keines mehr ausgeben möchten oder eben nicht mehr zu viel. Wir sind selbst AI Touristen und können es auch nicht nachvollziehen, weshalb einige Urlauber NUR in der Anlage bleiben, da man wirklich was verpasst. Wir möchten auch was von Land und Leuten sehen.
So wie du das hier aber ua darstellst, kann man denken, dass sich nur die Armen der Ärmsten wenn überhaupt, gerade Mal AI leisten können. Klang zumindest recht abwertend
LG Silke
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"Claudiiia" wrote:
Ägypten bildet hier natürlich eine Ausnahme,da Trinkgeld dort nicht nur in der Kultur,sondern auch in der Religion verankert ist.Na, na- da lies aber nochmal richtig nach!
Bakschisch ist nicht gleichbedeutend mit unserem Trinkgeld, sondern Hilfe für die Armen.
Die Hotelangestellten sind ja nicht arm in dem Sinne, da sie einen Lohn vom Arbeitgeber erhalten.Weil sie nicht Betteln sollen, erbringen sie kleine Tätigkeiten. Zum Beispiel Schuhe putzen.
Auch wenn die Schuhe es nicht nötig haben sollten, gehen die Männer zum Putzen weil es eine Hilfe für den Fakir ist.
( Fakir heißt arm, mittellos)Das Wort Bakshish bzw. Bakschisch kommt aus dem Persischen- und bedeutet so viel wie Gabe oder Geschenk. Es ist im islamischen Kulturkreis im ursprünglichen Sinn eine Art Almosen. Die Tradition, bei zahlreichen Anlässen ein Bakshish zu geben oder zu erwarten, hängt mit der islamischen Grundregel zusammen, Notleidenden zu helfen. Das schließt finanzielle Unterstützung ein. Die Religion erwartet von reichen Gläubigen, dass sie einen Teil ihres Vermögens bzw. Einkommens an Ärmere weitergeben.
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"caribiangirl" wrote:
"dagmar474" wrote:
Schlimmer finde ich es noch, wenn man gerade noch das Last-Minute-Angebot buchen konnte, das letzte Geld zusammengekratzt hat und dann in Urlaub fliegt, keine Ausflüge unternehmen kann (weil kein Geld), kein Auto mieten kann (weil kein Geld), kein Schritt aus der Hotelanlage kommt (weil kein Geld und weil AI), kein Trinkgeld geben kann (weil kein Geld) - ist das Urlaub ?
Dann spare ich doch lieber noch ein wenig, damit ich wenigstens etwas von den obigen Sachen machen kann.

Grüsse
DagmarDas verstehe ich jetzt nicht ganz :? "weil kein Geld und weil AI". Was hat denn AI mit kein Geld zu tun?
Logisch gibts sehr viele AI Touris, die das Hotel nicht verlassen. Das liegt aber bei den meisten sicherlich nicht daran, weil sie kein Geld mehr haben, sondern eben, weil sie keines mehr ausgeben möchten oder eben nicht mehr zu viel. Wir sind selbst AI Touristen und können es auch nicht nachvollziehen, weshalb einige Urlauber NUR in der Anlage bleiben, da man wirklich was verpasst. Wir möchten auch was von Land und Leuten sehen.
So wie du das hier aber ua darstellst, kann man denken, dass sich nur die Armen der Ärmsten wenn überhaupt, gerade Mal AI leisten können. Klang zumindest recht abwertend
LG Silke
Hallo Silke
Du hast ja so Recht ;). Ich finde die Aussage von Dagmar auch sehr abwertend.Wir sind auch AI Touris und unternehmen trotzdem viel außerhalb des Hotels. Auch wenn der Ausflug extra kostet und wir an dem Tag halt nicht unser AI in Anspruch nehmen können. Na und??? So langsam nervt dieser Gedanke, dass die Leute, die AI buchen, keine Kohle haben und nur darum bemüht sind, sich 2 Wochen lang in der Hotelanlage am Alkohol zu laben

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So sehe ich das auch.
Wer kein Geld hat, bleibt zu Hause, und kann trinken bis zum Abwinken. Warum soll derjenige dann wegfahren, und AI buchen?Wenn ich das xte mal in einem Land bin, alle möglichen Ausflüge schon hinter mir habe, weiß, daß die Getränke außerhalb recht teuer sind, ich kilometerweit laufen muss, um an einen Supermarkt zu gelangen, buche ich AI.
Anders herum ist es, wenn ein sehr beschränktes AI-Angebot gibt (keine Beachbar, dies und jenes nicht inklusive). Wenn es an jeder Ecke Supermärkte und nette Lokale mit "normalen" Preisen gibt, greife ich lieber auf Halbpension zurück. -
Wir buchen auch immer AI.Und zwar nicht um Alkohol bis zum Abwinken zu trinken.
Da man im Sommer sehr viel trinkt,und die Getränkepreise oft zeimlich happig sind,komme ich (zumindest hab ich das Gefühl
) mit AI billiger.
Außerdem finde ich es sehr praktisch nicht immer Geld mit mir herumschleppen zu müssen.Aber deshalb halte ich mich doch nicht den ganzen Tag in der Hotelanlage auf!
Und natürlich werden auch Ausflüge gemacht.
Is doch egal ob ich dann 1 oder 2 Tage auf das AI Angebot verzichten muss.Um das gehts nicht.
Es ist nur eben so dass die Nebenkosten in einigen Ländern ziemlich hoch sind,und es einfach eine Erleichterung ist AI zu haben.
Zumal gibt es in den meisten Hotels eine Strandbar,wo man sich kühle frische Getränke holen kann.
Da verzichte ich doch gerne auf eine mitgebrachte Wasserflasche mit lauwarmen Mineralwasser
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wir waren im mai auf rhodos, in einem ai hotel
man konnte dieses hotel nur als ai buchen!
wir sind keine ai freunde, denn wir gehen meistens bei den einheimischen zum essen, weil wir tagsüber unterwegs sind und nur zum frühstück und zum abendessen in der anlage sind
trinkgeld geben wir immer der putzfrau , dem barkeeper
nicht zu viel, und nicht zu wenig, aber das ist immer ermessenssache von jedem einzelnen
was ist viel, was ist wenig trinkgeld

bleibt jedem selber überlassen
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[quote="Claudiiia"]Da man im Sommer sehr viel trinkt,und die Getränkepreise oft zeimlich happig sind,komme ich (zumindest hab ich das Gefühl
) mit AI billiger.
quote]Das Gefühl täuscht aber auch sehr oft. Das merkt man am AI-Zuschlag, wenn ein Hotel Halbpension und AI anbietet. Denn mit dem vorher kassierten Geld wird auch die "Kinderbelustigung" (Animation), die meist gar nicht erwünscht ist, finanziert.
Man muss sich eben die Mühe machen, nachzurechnen ob sich AI wirklich lohnt. Bei meinem Mai-Urlaub auf Korfu im Apollo Palace wäre es jedenfalls hinausgeworfenes Geld gewesen. -
Trinkgeld bekommt bei uns der Kellner und das Zimmermädchen (regelmässig, wenn alles auch regelmässig einigermaßen gut klappt ;)). Bisher einmal die Kinderanimateurin (als einmalige Übergabe), weil unsere Kinder sie "abgöttisch" geliebt haben und wir heute noch mit ihr in Kontakt stehen. Achso die Transfer-Fahrer natürlich und die Kofferboys (auch einmalig)
Und wenn wir ausserhalb unterwegs sind individuell (so wie wir es hier auch machen würden)...achso und die vom Hotel angestellten Musiker an den Eingängen - zur Begrüssung ....
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"TDSCC" wrote:
...achso und die vom Hotel angestellten Musiker an den Eingängen - zur Begrüssung ....Bei aller Liebe - so schmeißen wir nicht mit dem Trinkgeld rum.
Etwas anderes ist es, wenn die Musiker ein Ständchen am Tisch spielen, vorausgesetzt man winkt sie heran. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen

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In der Dom. Rep. hatten wir das auch mal. Wir saßen (trotz AI) abends in einem Strandrestaurant. 3 Musiker, bewaffnet mit Gitarre, kleiner Trommel und ner Art Rassel fingen an zu spielen. Sie gingen von Tisch zu Tisch, blieben auch mal an einem stehen und erhofften sich halt von den Gästen ein kleines Trinkgeld. Bei uns blieben sie auch stehen,obwohl wir deutlich machten, dass wir keine musikalische Einlage möchten. Das juckte die aber recht wenig und wir mußten uns das Gedudel (ich fands fürchterlich) notgedrungen anhören. Wir hätten uns auch demonstrativ die Ohren zuhalten können, da wir aber gut erzogen sind, machten wir es logischerweise nicht. Jedenfalls legte der mit der Rassel seinen Hut auf unseren Tisch. Wir gaben aber nichts und beachteten sie einfach nicht. Müsste man bei allen ähnlichen Situationen Geld geben, bräuchte man für einen 3 wöchigen Urlaub ja schon € 100 Trinkgeld.
LG
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@caribiangirl
Das finde ich auch fürchterlich, wenn einem sozusagen "das Essen vom Teller gefiedelt wird".Bei unserem letzten Urlaub in der Dominikanischen Republik sind wir fast jeden Tag am Eingang des Restaurants mit Musik empfangen worden. Bei einem Dominikanischen Abend ist das ganz nett, aber nicht jeden Abend. Es war einfach nur lästig, da viel zu laut, so daß wir uns regelrecht "anbläken" mussten, um uns zu unterhalten.
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@heike, caribiangirl
Das habt Ihr falsch verstanden oder ich habe mich schlecht ausgedrückt.
Ich meinte, wenn man mit den letzten Kröten sein Hotel mit AI bucht, kein Geld mehr hat und dann das Hotel auch nicht mehr verlässt, weil das Geld nicht mehr reicht.
Wir haben auch schon mit AI gebucht, haben dann aber noch Taschengeld mit, um auch mal ausserhalb zu Essen oder irgendwo einen Kaffee zu trinken.
Wenn man aber nichtmal dafür noch ein wenig Taschengeld übrig hat, weil man eben so knapp kalkuliert- oder das Geld einfach nicht hat - dann würde ich eben noch ein wenig sparen bis ich mir wenigstens das leisten kann. Darum ging es mir hier.
Ich hoffe, jetzt ist es deutlich.
Grüsse
Dagmar -
@dagmar474
Da gebe ich dir Recht. Wenn ich die paar Kröten nicht übrig habe, überlege ich mir, überhaupt einen AI-Urlaub zu buchen.Daß man bei AI trotzdem Taschengeld mitnimmt, müsste einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen. Der Safe ist oftmals nicht inklusive. Trinkgelder oder evtl. Arztbesuche (die man hoffentlich nicht braucht) sind schließlich nicht inklusive. Bei Reisen in die Dominikanische Republik würde ich mindestens 200 € Taschengeld mitnehmen. Ob man das Geld braucht, ist eine andere Frage.
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Wor haben bis jetzt immer AI gebucht.Allein schon wegen den Getränken.Im Juli,bei der Hitze kommt da ja schon einiges zusammen.
Außerdem haben Kinder im Urlaub ständig Hunger.
Trotz allem bin ich mit Trinkgeld nicht geizig.Wenn jmd sich Mühe gibt ,geb ich gerne was.Ich hasse es nur,schon im Vorfeld Trinkgeld zu geben,damit alles schnell serviert wird oder im Zimmer sauber ist.Außerdem geb ich es lieber persönlich als in so eine tipbox die für die Allgemeinheit ist. -
Kann mich Ricarda nur anschliessen.

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@ricarda: Schließe mich an!

Ich finde AI top. Was spricht dagegen?
Auch gute Anlagen wie auf den Kanaren haben mittlerweile AI und die Häuser haben 4 bis 4*-Sterne und dort laufen wahrlich keine armen Schlucker rum. Wenn ich bedenke, was ich für das Iberostar Playa Gaviotas auf Fuerte zahlen muss, kann ich mit beim besten Willen nicht vorstellen, dass man sich dort einen Urlaub aus dem Ärmel schüttelt. Wer dort hinfährt, hat auch noch Bares im Portemonnaie.
AI ist trendy und viele Hotels die sonst nur HP anboten, stellen meines Erachtens langsam um zB. Iberostar Palace Fuerteventura. Top-Haus und trotzdem AI.
Mir kommt es so vor, als ob AI hier stellenweise verteufelt wird und nur armen Schluckern vorbehalten scheint.
Kommt nur mir das so vor?
LG