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Durchsetzung der AGBn oder Zufriedenheit der Kunden. Was ist wichtiger?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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  • Bifi44B Offline
    Bifi44B Offline
    Bifi44
    schrieb am zuletzt editiert von
    #81

    winke, winke,

    geht es bei den AGB eigentlich nur um Stornokosten? Oder enthalten die AGB nicht noch mehr einschneidende Bedinungen?

    Nur mal so gefragt.....

    MfG Rainer :? :?

    Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)

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    • privacyP Offline
      privacyP Offline
      privacy
      schrieb am zuletzt editiert von
      #82

      @Berthold

      Solange der Wettbewerb funktioniert, braucht man sich da nicht
      wirklich zu sorgen. Und daß die Reisepreise in Deutschland
      relativ günstig sind - worauf stützt Du diese Aussage?

      Deutschland gehört nach wie vor zu den Hochpreis-Ländern
      in Europa. Das siehst Du ja schon an den Verkaufs-Nettopreisen
      für Automobile und Preisunterschiede bis zu 30 Prozent für
      einen VW-Golf.

      Konnte man um das Jahr 2000 eine 1-wöchige Reise auf die
      Kanarischen Inseln im DZ/HP und 4**** ( Tabaiba Princess,
      Tjaereborg, Reisezeit gelb Januar) um die 990 DM /Person
      buchen, so ist dies heute (umgerechnet in Euro)
      praktisch nicht mehr zu bekommen.

      Selbst wenn man allg. Kostensteigerungen berücksichtigt,
      die Preise sind geblieben, nur der Euro steht davor.

      Leider hilft da oft nur Eigeninitiative:
      Mein letzter Individual-Urlaub für 11 Tage HP ****
      und Flug mit TUIFly auf die Kanaren hat etwa 510 Euro/Person gekostet und das kann man als günstig bezeichnen.

      Der Löwenanteil dieses Umsatzes wird allerdings
      jetzt in Spanien (Hotel) verbleiben und die
      deutsche Reisebranche profitiert nicht wirklich davon.

      Der Veranstalter-LM-Preis 14 Tage vor Abflug Ende Mai
      lag bei 900 Euro pro Person und war im gesamten
      Zeitraum April/Mai 2007 etwa auf dieser Höhe.
      Soviel mal zum Thema relativ günstig.

      Dieses Problem wird sich noch verschärfen, man wird
      verzichten lernen - oder man erkennt das endlich und steuert gegen.

      Solche Maßnahmen wie Reduzierung der Stornogebühren, freiwillig
      oder auf gesetzlicher Basis, könnten sich durchaus positiv darstellen.
      Mehr Urlauber haben die Möglichkeit, sich eine Reise zu erlauben.
      Was zunächst nach einem Einkommensverlust aussieht, kann
      vielfach durch zusätzlichen Umsatz kompensiert oder sogar
      noch ausgebaut werden.

      PS: Und das Reisebüros eine Leistung erbringen, wer will das bestreiten. Zwischen einer überhöhten Provision (bezogen auf die Stornogebühr) und einer Provision liegt ja dann eine angemessene Provision. Und die hat man sich dann natürlich auch verdient.

      Hotel aus diesem Beitrag
      80%
      Tabaiba Princess
      Gran Canaria/Spanien
      Zum Hotel

      Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
      Bertrand Russell (1872-1970)

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      • mosaikM Offline
        mosaikM Offline
        mosaik
        schrieb am zuletzt editiert von
        #83

        Zum Thema - Obergrenze 50 % wären fair:

        Flug Mittelmeerraum Mischkalkulation über eine Saison
        120 Sessel pro Flugzeug, drei Monate, eine Rotation (Deutschland - Urlaubsland - Deutschland) z. B. € 35.000.-- mal 12 Wochen = 420.000 dividiert durch 85 % ige Auslastung (120 Sessel x 12 Wochen = 1.440 verkaufbare Sessel, davon 85 % Auslastung: 1.224 Sessel)

        also 420.000 Flugkosten : 1.224 Sessel = ergibt einen über drei Monate hinweg durchschnittlichen Flugpreis von € 343.-- pro Person

        Hotel pro Nacht € 35.-- x 7 Nächte = € 245.--

        Transfer pro Person € 24.--

        macht Kosten für Flug, Unterkunft und Transfer von € 612.--

        dann kommen noch allgemeine Kosten wie Werbekosten, Reiseleiterkosten, eine Provisons- und Gewinnspanne dazu - sagen wir alles im allen 20 % von 612.-- also € 122.-- und das ergäbe einen Katalogpreis von

        € 734.-- (sehr vereinfacht errechnet).

        Nun nehmen wir mal an, eine Woche vor Reisebeginn stornieren auf unserer fiktiven Maschinen vier Personen mit eben diesen 50 %. Für Last Minute wird es in den allermeisten Fällen schon zu spät sein. Das Hotel im Urlaubsland hat längst alle Veranstaltermeldungen bekommen und wird - sehr wahrscheinlich - diese zwei Zimmer nicht mehr vermieten können und die vereinbarte Stornoregelung wird greifen. Z. B. 50 Prozent vom vereinbarten Preis.

        Die Flugsessel bleiben auch leer, zumal sowieso noch ein paar Plätze freigewesen wären.

        Da kommen jetzt also folgende Kosten auf den Veranstalter zu:
        Flugsessel € 343.--
        Hotelkosten € 122.--
        macht also zusammen € 465.--

        die Stornogebühren würden allerdings nur € 367.-- betragen, nicht berücksichtigt die Provison ans Reisebüro (€ 29.--) und natürlich eine Aufwands- und Ertragsentschädigung für den Reiseveranstalter.

        Also - wirtschaftlich nicht tragbar.

        Ok - Gegenargumente:

        • aber bei einem Storno früher als ein Monat hat er deutlich weniger oder vielleicht sogar keine Kosten
        • aber dafür fliegt er manchmal ja mit 100%iger Auslastung
        • aber dafür zahlt er in einem anderen Hotel nix oder weniger, weil er bessere Verträge hat
        • ja, das war ein Durchschnittsflugpreis (mein Gegenargument: richtig, im Sommer lässt sich am Flug € 500.-- verlangen, in der Vorsaison aber nur € 150.--, gell!)

        Durchaus zutreffend die Argumente. Aber aufgrund meines vereinfachten Beispiels wird aber auch einleuchten, dass das, was man bei einem Fall mehr einnimmt, durch andere Fälle wieder gemindert oder aufgefressen wird.

        Daher wird die Obergrenze von 50 Prozent wohl unrealistisch bleiben

        meint Peter

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        • privacyP Offline
          privacyP Offline
          privacy
          schrieb am zuletzt editiert von
          #84

          @Chiara

          Soll ich ein schlechtes Gewissen haben, weil Du verzweifelst.
          Aber da mußt Du schon alleine durch. Die Wahrheit ist oft unangenehm.

          Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
          Bertrand Russell (1872-1970)

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          • privacyP Offline
            privacyP Offline
            privacy
            schrieb am zuletzt editiert von
            #85

            @mosaik
            Sind doch mal Zahlen auf dem Tisch.
            Danke für das Einbringen sachlicher Argumente.

            Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
            Bertrand Russell (1872-1970)

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            • Günter/HolidayCheckG Online
              Günter/HolidayCheckG Online
              Günter/HolidayCheck
              Admin Experte Fuerteventura
              schrieb am zuletzt editiert von
              #86

              @Chiara:

              Auch gerade noch abgekürzte Schimpfwörter gehen hier nicht. Und dafür gibt es eine gelbe Karte!

              Günter/HolidayCheck

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              • ADEgiA Offline
                ADEgiA Offline
                ADEgi
                schrieb am zuletzt editiert von
                #87

                Hallo Chiara,

                hier muß ich Günter absolut recht geben. Auch ich wäre schon mal gerne privacy an die Gurgel gegangen aber trotzdem sollte man sachlich bleiben, oder es allenfalls mit freundlichem/bitterem Sarkasmus versuchen.

                Erstens kommt das besser rüber und zweitens bringen Schimpfworte die Diskussion nicht weiter. Wenn Du Dich schon unbedingt mit Ihm (oder jemandem anderen) steiten willst, dann mach denjenigen doch sachlich fertig.

                Jeder sollte hier einfach mit den gleichen fairen Waffen kämpfen. Auch mir liegen die insgesamt wesentlich sachlicheren Beiträge von z.b. Mosaik mehr aber es geht auch nicht an, alles zu verteufeln, nur weil es jemand geschrieben hat, den man vielleicht nicht leiden kann.

                Gruß

                Berthold

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                • privacyP Offline
                  privacyP Offline
                  privacy
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #88

                  Na klar, aber da gehören immer 2 zu:

                  Der, der versucht, jemanden sachlich fertig zu machen
                  und der, der das mit sich machen läßt.

                  Es ist mir ein Vergnügen - auch wenn ich
                  mich nicht beliebt mache bei einigen in der Reisebranche.

                  Ein Kunde ist ein Kunde 😉

                  Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                  Bertrand Russell (1872-1970)

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                  • Erika1E Offline
                    Erika1E Offline
                    Erika1
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #89

                    "Bifi44" wrote:
                    winke, winke,

                    geht es bei den AGB eigentlich nur um Stornokosten? Oder enthalten die AGB nicht noch mehr einschneidende Bedinungen?

                    Nur mal so gefragt.....

                    MfG Rainer :? :?

                    Natürlich gibt es noch mehr Dinge, die ich beanstande; einige davon habe ich zu Beginn des Threads aufgeführt.

                    Vor allem die Einseitigkeit zu Gunsten der Veranstalter.

                    Man lese mal ein bisschen im Airline-Forum über die unverbindlichen Flugzeiten. Die Passagiere werden wie auf einem Schachbrett hin- und hergeschoben, bis sie alle kostengünstig auf die Flieger verteilt sind. Schon lange vor Beginn einer Saison kann man in Presseveröffentlichungen nachlesen, welche Destination welchen Zuwachs verzeichnen kann. Anhand dieser Vorhersage und bisheriger Erfahrungswerte sollte es den großen Veranstaltern möglich sein, entsprechend zu planen.

                    Mosaiks Zahlenspiel ist recht interessant, jedoch bleibt offen

                    a) was mit den Storno"gebühren" geschieht, nachdem die Reise
                    Last Minute doch noch verkauft worden ist und somit gemeinsam vom Reisenden als auch vom Nichtreisenden weit mehr als 100 % des ursprünglichen Reisepreises bezahlt wurden und

                    b) werden Flüge gestrichen oder zusammengelegt, ergeben sich
                    weitere Einsparungen, die nicht an den Kunden weitergegeben
                    werden.

                    Ich denke, der genaue Reisepreis läßt sich erst nach der Reise exakt berechnen, so dass von den Veranstaltern recht großzügig kalkuliert wird, um überhaupt einen Preis nennen zu können.

                    Das mal angedachte Verfahren "Reisen zu tagesaktuellen Preisen" dürfte für den Urlauber vorteilhafter sein. Weiß jemand, was daraus geworden ist?

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mosaikM Offline
                      mosaikM Offline
                      mosaik
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #90

                      "Erika1" wrote:
                      Mosaiks Zahlenspiel ist recht interessant, jedoch bleibt offen

                      a) was mit den Storno"gebühren" geschieht, nachdem die Reise
                      Last Minute doch noch verkauft worden ist und somit gemeinsam vom Reisenden als auch vom Nichtreisenden weit mehr als 100 % des ursprünglichen Reisepreises bezahlt wurden und

                      Unter der Voraussetzung, dass der Reiseveranstalter diese Maschine, auf der einerseits Stornogebühren bezahlt wurden und andererseits durch Last-Minute-Verkauf diese Plätze wieder verkauft wurden, somit diese Maschine voll verkauft fliegt, hat der Veranstalter eine zusätzliche Einnahme.

                      In diesem Fall kann aber der Kunde - wenn er es nachweisen kann - auf Rückzahlung bestehen (dies gilt nur für Deutsche Veranstalter, wir in Österreich kennen dieses Recht in dieser Form nicht).

                      Es wird aber auch Flüge geben, die dann nicht mehr ausgebucht sind, und somit bestenfalls ein besseres Ergebnis hinsichtlich der Flugkosten ergeben.

                      Aber auch hier muss man die Sache auf die gesamte Dauer einer so genannten Flugkette (vom ersten Flug im ... April bis zum letzten Flug im... Oktober) anschauen.

                      "Erika1" wrote:
                      b) werden Flüge gestrichen oder zusammengelegt, ergeben sich
                      weitere Einsparungen, die nicht an den Kunden weitergegeben
                      werden.

                      müssen sie auch nicht, denn das ist eben ein Faktor, der im Wirtschaftsleben üblich und gestattet ist. Andererseits trägt der Veranstalter ja auch andere wirtschaftliche Risken, die er nicht direkt auf Konsumenten weitergeben kann (Stichwort: Hurrikans - hier kann es zu totaler Rückzahlung eines Reisepreises kommen, obwohl der Kunde beide Flüge in Anspruch genommen hat)

                      "Erika1" wrote:
                      Ich denke, der genaue Reisepreis läßt sich erst nach der Reise exakt berechnen, so dass von den Veranstaltern recht großzügig kalkuliert wird, um überhaupt einen Preis nennen zu können.

                      KEIN Veranstalter kalkuliert großzügig, die echten Gewinnspannen liegen meist deutlich unter fünf Prozent. Im Gegenteil, z. B. die TUI steht mächtig unter Druck, weil sie mit vielen ihrer Reiseangebote nicht mehr wirklich Gewinn einfährt.

                      Und man kalkuliert heute nicht mehr eine Reise oder ein Monat ab, sondern man rechnet / kalkuliert in Perioden. Es wäre viel zu kompliziert, einzelne Kosten exakt einer ständig schwankenden Anzahl von Passagieren Reisegenau (also was hat der Flug vom 1. bis zum 7. Ertrag gebracht) zu errechnen - es ergäbe eben auch keinen Sinn aufgrund meiner Anmerkungen: mal mehr mal weniger

                      "Erika1" wrote:
                      Das mal angedachte Verfahren "Reisen zu tagesaktuellen Preisen" dürfte für den Urlauber vorteilhafter sein. Weiß jemand, was daraus geworden ist?

                      Ja, ist gesetzlich derzeit in Deutschland noch nicht erlaubt...!

                      Gruß
                      Peter

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • ADEgiA Offline
                        ADEgiA Offline
                        ADEgi
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #91

                        Hallo Erika,

                        ich denke, daß wenn alles so einfach wäre, wie Du Dir das vorstellst würden sich die Veranstalter sicher freuen. Aber gehen wir einmal davon aus, daß Du recht hast. Folglich gibt es auch keine Veranstalterpleiten und es braucht natürlich auch kein Gesetz zur Reisepreisabsicherung. Aller Veranstalter schreiben schwarze Zahlen.

                        Da die Wahrheit etwas anders aussieht dürfte das Ganze aber doch etwas komplizierter sein!

                        zu Punkt b)

                        Wenn ich eine Vollbesetzte Maschine von A nach B über C fliege ist das natürlich billiger als zwei halbvolle extra zu schicken. Tatsache ist aber, daß das Flugzeug von A nach B über C fliegt. Dies ist teurer als Nonstop, sofern die Maschinen die gleiche Auslastung aufweisen. Flüge werden also nicht vorab zusammengelegt um Geld zu sparen - schließlich waren diese so nicht geplant - sondern um einen Verlust zu reduzieren oder zu vermeiden.

                        Im Prinzip fast das selbe - doch mit anderem Ansatz.

                        Gruß

                        Berthold

                        Noch zum Thema Reisen zu tagesaktuellen Preisen:

                        Es gibt verschiedene Veranstalter, die dies anbieten: z.B.: V-Tours, LMX, L-Tur, Holiday & More, Demed, Schauinsland (teilweise), Holiday & Co.

                        Das Problem ist, daß diese Veranstalter mit Ihren tagesaktuellen Preisen keine Kataloge produzieren dürfen, da laut Gesetz eine Pauschalreise einen festen Preis haben muß. Zwei der Initiatoren (Alltours und Neckermann) gehen recht unterschiedliche Wege.
                        Während Alltours wieder feste Preisteile anbietet, gibt es bei Neckermann in den Preisknüller Katalogen als "Anzeigen" gekennzeichnete Angebote ohne festen Preis. Der Text ist so geschrieben, als stamme er vom Hotelier. Dies scheint rechtlich einwandfrei zu sein.

                        Entstanden ist dieses System aber weniger aus Kundenfreundlichkeit, sondern eher aus Konkurrenzdenken. So kann man die Preise der Konkurrenz leichter unterbieten bzw. Nachkalkulieren.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        Antworten Zitieren
                        • Erika1E Offline
                          Erika1E Offline
                          Erika1
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #92

                          Ja natürlich, hatte ich bereits angeführt: der Kunde hat das Recht nachzuweisen, dass die Kosten für das Storno geringer ausgefallen sind - aber wie sollte er das?

                          Das kann man vielleicht bei einem Ferienhaus an der Nordsee, aber nicht bei einem Flug, dessen Angabe zunächst unverbindlich und der tatsächliche Flug somit nicht nachprüfbar ist, oder einem beliebigen Hotelzimmer. Also würde ich das als netten Zusatzverdienst für die Veranstalter bezeichnen.

                          Zitat mosaik:
                          Und man kalkuliert heute nicht mehr eine Reise oder ein Monat ab, sondern man rechnet / kalkuliert in Perioden. Es wäre viel zu kompliziert, einzelne Kosten exakt einer ständig schwankenden Anzahl von Passagieren Reisegenau (also was hat der Flug vom 1. bis zum 7. Ertrag gebracht) zu errechnen - es ergäbe eben auch keinen Sinn aufgrund meiner Anmerkungen: mal mehr mal weniger.

                          Das habe ich mir gedacht. Bei dieser Art der Kalkulation wird der Kunde nie erfahren, was seine Reise den Veranstalter tatsächlich gekostet hat.

                          Er sieht den verlangten Preis, akzeptiert ihn - und ist in der Regel ja auch zufrieden. Zumindest so lange, bis er am Pool in ein Gespräch verwickelt wird "Was hast Du bei diesem Veranstalter für Deine Reise bezahlt?" Identische Leistungen vorausgesetzt, können da erhebliche Differenzen zum Vorschein kommen.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • ADEgiA Offline
                            ADEgiA Offline
                            ADEgi
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #93

                            Hallo Peter,

                            Der letzte Satz stimmt leider nicht ganz, aber Dir als Österreicher sei das verziehen. Ich kenne mich ja auch nicht perfekt in eurem Reisemarkt aus. Wenn ich ehrlich bin sogar fast gar nicht!

                            Aber kannst Du den Beitrag von Privacy über niedrigere Stornokosten in Österreich bestätigen und liege ich mit der Vermutung niedrigerer Reisepreise in Dutschland dafür richtig?

                            Gruß

                            Berthold

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • ADEgiA Offline
                              ADEgiA Offline
                              ADEgi
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #94

                              Hallo Erika,

                              noch ein Tipp. Glaube blos nicht, was man Dir am Pool über den Reisepreis erzählt. Es gibt genug Leute, denen es ganz einfach Spaß macht andere neidisch zu machen! Jedenfalls mehr als Du denkst.

                              Hinzu kommen noch diejenigen, die wirklich keinen Plan mehr haben was Sie tatsächlich bezahlt haben.

                              Gruß

                              Berthold

                              Zitat:

                              Zyniker- Jemand der den Glauben an das Schlechte im Menschen noch nicht verloren hat!

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • Erika1E Offline
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                                Erika1
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #95

                                ADEgi,

                                sind die genannten Veranstalter nicht LM-VA? Demed hat allerdings auch einen Katalog.

                                Ich finde diese tagesaktuellen Preise nicht uninteressant, habe aber noch nicht viel darüber gelesen.

                                Etwas beunruhigend finde ich auch die Zusammenschlüsse von VA und Airlines, es sieht aus, als könnten die Kunden so noch ein bisschen mehr hin- und hergeschoben werden, oder?

                                Wie siehst Du das?

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Erika1E Offline
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                                  Erika1
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #96

                                  "ADEgi" wrote:
                                  Hallo Erika,

                                  noch ein Tipp. Glaube blos nicht, was man Dir am Pool über den Reisepreis erzählt. Es gibt genug Leute, denen es ganz einfach Spaß macht andere neidisch zu machen! Jedenfalls mehr als Du denkst.

                                  Hinzu kommen noch diejenigen, die wirklich keinen Plan mehr haben was Sie tatsächlich bezahlt haben.

                                  Das war Hörensagen - ich selbst habe mich noch nie über das Thema unterhalten, aber schon mitbekommen, wie andere das taten.

                                  Und dass ich sooo leichtgläubig nicht bin, dürfte man meinen Beiträgen entnehmen können.... 😉

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #97

                                    @ADEgi

                                    Der Beitrag "niedrigere Stornokosten in Österreich"
                                    stammt nicht von mir.

                                    Und wenn, warum wolltest du da eine besondere Bestätigung haben?
                                    Ist das dein persönlicher Stil, mit dem Du in diesem Forum punkten möchtest, indem du Informationen infrage stellst?

                                    Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                                    Bertrand Russell (1872-1970)

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      ADEgi
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #98

                                      @privacy

                                      Sorry, aber ich meinte, daß der von Dir kam. Da ich keine österreichischen Kataloge zur Hand habe, dachte ich frage einfach mal den Fachmann, wenn schon einer da ist!

                                      Gleiches gilt wenn ich eine Vermutung bzw. eine Info äußere die ich aus anderen Quellen habe oder schon etwas älter ist; also überholt sein könnte!

                                      Gruß

                                      Berthold

                                      @Erika

                                      V-Tours hat jetzt schon Weihnachtsangebote.

                                      Demed arbeitet mach meinen letzten Informationen allenfalls mit Kurzfristangeboten in Katalogform, aber nicht mit Saisonausgaben. Wobei die das auch öfters in der letzten Zeit geändert haben.

                                      p.s. Welche Zusammenschlüsse? Der Trend geht eher in die umgekehrte Richtung!

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • privacyP Offline
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                                        privacy
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #99

                                        @ADEgi
                                        Entschuldigung war nicht nötig, wenn noch Fragen sind - jederzeit gerne.

                                        Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                                        Bertrand Russell (1872-1970)

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                                        • Erika1E Offline
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                                          Erika1
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #100

                                          ADEgi,

                                          was die Zusammenschlüsse und Allianzen angeht, sehe ich das anders:

                                          Hapagfly + HLX
                                          LTU + Condor + Air Berlin
                                          MyTravel + Thomas Cook
                                          TUI + First Choice
                                          TUI + C&N + Rewe/LTG

                                          ... um nur einige zu nennen.

                                          Das spart auch Geld - und Arbeitsplätze.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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