Blinddarmenzündung
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Also ich hab mir noch nie über sowas Gedanken gemacht, dass mir sowas passieren könnte.
Aber evtl liegt es daran, dass ich seit meinem 17 LJ keinen Wurmfortsatz mehr hab?
Aber ich denk da auch nie an andere Krankheiten, ich geh regelmässig zum Zahndruiden, da kann auch nix sein...und zu den üblichen Vorsorgeterminen.
Ich würd mir nie nen Kopf machen.
Naja Beinbruch etc kann man eh nie ausschliessen.
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"mellygirl" wrote:
Naja Sandy wenn das im Flieger passiert wird der Pilot nicht übern Atlantik landen und Mandy aussteigen lassen.
Wenn sowas passieren würde...ca 5 Stunden nach Abflug, hat sie eh gekniffen.Dass das klar ist, hab ich jetzt einfach mal vorausgesetzt
und bin von der Variante "im Urlaub", d.h. zu Lande, ausgegangen.
Und vom ersten Kneiferchen im Bauchraum bis zum Durchbruch dauerts ja eh' a bisserl.
Sandy
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"sandy" wrote:
"mpjo" wrote:
"Mandy1304" wrote:
Hallo User,wie würdet Ihr euch im UrlaubVerhalten, wenn Ihr merken würdet, wenn Ihr etwas mit dem Blinddarm hättet?
Mal angenommen ihr fliegt 10 Stunden und bekommt im Flieger höllische Bauschmerzen, wie würdet Ihr vorgehen?
Oder im Hotel passiert es auf einmal, in einem ganz fremden Land, was tut man da?Lg Mandy
Schmerztabletten und durch, was sonst..........oder????? 
Wenn es tatsächlich eine Blinddarmentzündung ist, wäre diese Vorgehensweise äußerst ungünstig.... Zu lange gewartet und der liebe Blinddarm kann durchbrechen, die Chose in den Bauchraum laufen und dann wird es lebensgefährlich. Also bitte schön abklären lassen...
Sandy
Dann bleibst du aber eine Nacht mindestens im Krankenhaus ( eher mehere ....zwinka) und brauchst keine KK.
Geiz is geil -
Danke Carsten! Risikoeinschätzung ist immer sehr individuell und manchmal helfen Statistiken, wenn man sich bei der Einschätzung der realen Gefährdung nicht so ganz sicher ist:
In Deutschland gab es 2006 ca. 5100 Verkehrstote, maximal werden hier 10 Menschen vom Blitz pro Jahr erschlagen, weltweit sterben 150 Menschen an den Folgen einer herabfallenden Kokosnuss, aber nur 10 der knapp 100 jährlichen Haiangriff auf der Welt enden tödlich. 2006 starben 643 Menschen bei großen Flugzeugunfällen (war ein richtig gutes Jahr!). An den Folgen der verzögerten Behandlung einer Blinddarmentzündung während einer Flugreise kam weltweit kein einziger Mensch ums Leben.
Als Chirurg möchte ich alle User beruhigen - auf die wenigen Stunden des Fluges kommt es bei der Behandlung nicht wirklich an - viel wichtiger ist die Frage nach der Kompetenz des behandelnden Krankenhauses mit all seinen Mitarbeitern
Gruß von Jörn -
Manch einer macht sich lustig über das Thema, aber wenn es passiert, wird es kritisch. Wie schon gesagt wurde, auf dem Flug das Zeitliche zu segnen ist nicht unbedingt das Risiko, es ist vielmehr eine Frage nach dem Ort der Landung. Es gibt Länder, da stirbt man an einer Blindarmentzündung. In der DomRep oder auch auf dem Malediven wird man wahrscheinlich tot sein bis einem geholfen wird. Für das normale Volk dort übrigens üblich. Wer schon mal im Land und nicht nur im Hotel dieses Länder Urlaub gemacht hat, wird diese Erfahrung schon gemacht haben. Ein entzündeter Backenzahn, eine Blinddarmentzündung, eine Blutvergiftung, ein Schlangenbiss (oder das Gift eines anderen Tieres). Die Ärmsten liegen dann tot in ihren Hütten und niemand zeigt sich schockiert, da der Umgang mit dem Tod in machen Ländern dieser Erde zur täglichen Routine gehört. Auf Ägypten gibt es gute Kliniken, sogar für Taucherunfälle ganz spezielle Druckkammern. Aber in vielen armen Ländern stirbt man ganz einfach, wenn man im Urlaub eine Blinddarmentzündung bekommt. Man muss sich vorher über die Örtlichkeiten informieren und dann entscheiden, welches Risiko man eingeht.
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@hohlblocks
Eine Blinddarmentzündung folgt aber nicht nach Beginn bzw. während des Fluges mit dem Tod. Da muß es schon weit aus früher zur Erkrankung gekommen sein. Auch in Urlaubsregionen sind gut geführte Privatkliniken, welche ganz gut sind, jedoch der Standart u. Ausbildung nicht ganz so sind wie hier in Deutschland. -
hohlblocks wrote:
Es gibt Länder, da stirbt man an einer Blindarmentzündung. In der DomRep oder auch auf dem Malediven wird man wahrscheinlich tot sein bis einem geholfen wird. Für das normale Volk dort übrigens üblich.portvendres wrote:
Als Chirurg möchte ich alle User beruhigen - auf die wenigen Stunden des Fluges kommt es bei der Behandlung nicht wirklich an - viel wichtiger ist die Frage nach der Kompetenz des behandelnden Krankenhauses mit all seinen Mitarbeitern
Gruß von JörnSo einfach ist das nicht, man stirbt in diesen Ländern ohne Geld, schon richtig, aber als Touri mit einer Kreditkarte und einer Bürgschaft der Auslandskrankenversicherung stirbt man da nicht. In beiden Ländern (Malediven etwas mehr) herrscht eine koruppte Regierung, welche auch gute Kliniken für sich und alle anderen "Privatbezahler" unterhält, auf bestem Niveau, da ist ein Blinddarm nicht wirklich ein schwieriger Eingriff. Und für alle anderen Fälle gibt es den Service des Ambulance-Jets, aber auch den natürlich nur für die, welche auch bezahlen können (Touris).
Oder portvendres, was sagt da der Medizinmann dazu
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hohlblocks wrote:
Manch einer macht sich lustig über das Thema, aber wenn es passiert, wird es kritisch. Wie schon gesagt wurde, auf dem Flug das Zeitliche zu segnen ist nicht unbedingt das Risiko, es ist vielmehr eine Frage nach dem Ort der Landung. Es gibt Länder, da stirbt man an einer Blindarmentzündung. In der DomRep oder auch auf dem Malediven wird man wahrscheinlich tot sein bis einem geholfen wird. Für das normale Volk dort übrigens üblich. Wer schon mal im Land und nicht nur im Hotel dieses Länder Urlaub gemacht hat, wird diese Erfahrung schon gemacht haben. Ein entzündeter Backenzahn, eine Blinddarmentzündung, eine Blutvergiftung, ein Schlangenbiss (oder das Gift eines anderen Tieres). Die Ärmsten liegen dann tot in ihren Hütten und niemand zeigt sich schockiert, da der Umgang mit dem Tod in machen Ländern dieser Erde zur täglichen Routine gehört. Auf Ägypten gibt es gute Kliniken, sogar für Taucherunfälle ganz spezielle Druckkammern. Aber in vielen armen Ländern stirbt man ganz einfach, wenn man im Urlaub eine Blinddarmentzündung bekommt. Man muss sich vorher über die Örtlichkeiten informieren und dann entscheiden, welches Risiko man eingeht.also so schnell stirbt man nicht an einer Blinddarmentzündung, glaube mir, ich weiß was ich hier schreibe!Und die Dom Rep hat gute kliniken, ich persönlich war in einer solche, habe sie mir anschauen dürfen, da ich ja auch in einer arbeite. Und ich würde mich dort auch operieren lassen. Und hey ich glaube keiner hier im Forum will irgendeinen was schlimmes wünschen, aber ein bisl locker und humorvoll, das sollte doch schon sein, das ganze Leben ist ernst
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JulieL. wrote:
Der Ambulanzjet kommt aber nicht bis auf die Malediven, da mußt Du schon warten bis Du in einem Linienflieger als Kranker in der Kabine transportiert werden kannst.Oh Julie was habe ich Dich und Deine Beiträge vermisst.
Ein Ambulanzjet fliegt sogar um die ganze Welt.
Der würde Dich sogar in Australien oder sonst wo abholen.Gruß Marco
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Die Ambulanzjets com ADAC haben nicht die Reichweite, es istentweder, ein Dornier Fairchild 328-300 Jet, ein Beechcraft 350 Super King-Air odre ein Lear Jet . Die maximale Reichweite beträgt 5,5 Stunden bzw. 3000 km. Auch Zusatztanks reichen da nicht aus, um alle Destinationen zu erreichen. Deshalb ist es bei weiten Strecken meistens so, dass man im Linienfliegert transportiert wird, dort werden dann spezielle Kabinen, wenn es Not tut, eingebaut.
Man sieht es ab und an auch mal auf dem Flughafen, wie jemand aus dem Flugzeug geholt wird, der damit transportiert wurde. -
JulieL. wrote:
Die Ambulanzjets com ADAC haben nicht die Reichweite, es istentweder, ein Dornier Fairchild 328-300 Jet, ein Beechcraft 350 Super King-Air odre ein Lear Jet . Die maximale Reichweite beträgt 5,5 Stunden bzw. 3000 km. Auch Zusatztanks reichen da nicht aus, um alle Destinationen zu erreichen. Deshalb ist es bei weiten Strecken meistens so, dass man im Linienfliegert transportiert wird, dort werden dann spezielle Kabinen, wenn es Not tut, eingebaut.
Man sieht es ab und an auch mal auf dem Flughafen, wie jemand aus dem Flugzeug geholt wird, der damit transportiert wurde.Mit der Reichweite hast Du natürlich Recht, aber es werden Zwischenlandungen gemacht.
Aber richtig intensivpflichtige Patienten werden per Amulanzjet transportiert und nicht per Linie/Charter.
Das was Du sagst, sind sogenannte Stretcher, in im Flugzeug auf einer Trage liegen und mindestens 3 Sitzreihen für sich beanspruchen.
Das sind dann aber keine intensiv Patienten.Und das kannst Du mir gerne glauben, ich habe da meine Erfahrungen da ich im Rettungsdienst und der Krankenbeföhrderung arbeite.
Ich habe nämlich schon beide gefahren. Patienten aus dem "normalen" Flieger und Patienten aus dem Ambulanzjet.Gruß Marco
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Marco L. wrote:
JulieL. wrote:
Die Ambulanzjets com ADAC haben nicht die Reichweite, es istentweder, ein Dornier Fairchild 328-300 Jet, ein Beechcraft 350 Super King-Air odre ein Lear Jet . Die maximale Reichweite beträgt 5,5 Stunden bzw. 3000 km. Auch Zusatztanks reichen da nicht aus, um alle Destinationen zu erreichen. Deshalb ist es bei weiten Strecken meistens so, dass man im Linienfliegert transportiert wird, dort werden dann spezielle Kabinen, wenn es Not tut, eingebaut.
Man sieht es ab und an auch mal auf dem Flughafen, wie jemand aus dem Flugzeug geholt wird, der damit transportiert wurde.Mit der Reichweite hast Du natürlich Recht, aber es werden Zwischenlandungen gemacht.
Aber richtig intensivpflichtige Patienten werden per Amulanzjet transportiert und nicht per Linie/Charter.
Das was Du sagst, sind sogenannte Stretcher, in im Flugzeug auf einer Trage liegen und mindestens 3 Sitzreihen für sich beanspruchen.
Das sind dann aber keine intensiv Patienten.Und das kannst Du mir gerne glauben, ich habe da meine Erfahrungen da ich im Rettungsdienst und der Krankenbeföhrderung arbeite.
Ich habe nämlich schon beide gefahren. Patienten aus dem "normalen" Flieger und Patienten aus dem Ambulanzjet.Gruß Marco
Gut jetzt wissen wir ja alle was wir arbeiten----------------zwinka

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