Blick ins Cockpit
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Ich kann nur sagen, wie es bei Lufthansa ist:
Dort ist es generell verboten, dass Passagiere sich im Cockpit aufhalten - allerdings hat der Kapitän immer das letzte Wort und kann frei entscheiden, ob er einen Passagier mal ins Cockpit läßt.Ich bin in den letzten vier Monaten dreimal auf dem Jump Seat im Cockpit mitgeflogen, und zwar vom Pushback bis zum Zielort-Finger, allerdings habe ich einen kleinen Heimvorteil, weil mein Sohn LH-Pilot ist.
Sollte jemand bei LH Zutritt zum Cockpit bekommen, verläuft dies immer ziemlich diskret, so dass die übrigen Passagiere davon nichts mitbekommen. D.h. entweder wird als erster eingestiegen und man ist bereits im Cockpit, bevor die übrigen Passagiere kommen, oder man steigt als letzter ein und es wird der Vorhang geschlossen, bevor man ins Cockpit geht.Ich denke mal, dass es bei LH wesentlich schwieriger ist, ins Cockpit zu gelangen, als bei anderen Airlines.
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Kleine Ergänzung für Dich:
Flugzeug: Antonov An 2
12 Sitzplätze
davon 11 TouristenDer Copilot kommt nach dem Start "in die Kabine", der Reiseleiter fragt wer fliegen möchte und der Copilot setzt sich dann auf den ersten freiwerdenden Sessel und schläft bis kurz vor der Landung.
Alle 11 waren nacheinander im Cockpit. Das Steuerhorn muß man anfassen, um eine Sprechfunkverbindung zum Piloten zu haben, da man sonst absolut nichts versteht. Fotos von mir habe ich auch und jetzt rat mal, wer die in einem so engen Cockpit wohl geschossen hat?
Zurück, und quer durch ein Gewitter wieder das Selbe!
Viva la revolution!
Berthold
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Wir haben es probiert! Hinflug mit Hapagfly: Ich habe freundlich nachgefragt, ob unser Sohn mal ins Cockpit schauen darf, keine Chance, höööööchstens beim Aussteigen mal ganz kurz.
Zweiter Versuch, Rückflug mit Condor: Wir hatten Reihe 4, unser Sohn wie immer Fensterplatz. Die Tür zum Cockpit stand kurz vor dem Start einen Spalt offen, natürlich hat er sich gleich den Hals verrenkt, um einen Blick zu erhaschen-und siehe da.....gleich hat eine freundliche Stewartess gefragt, ob er mal nach vorne kommen möchte.
Die Freude war riesengroß und beim nächsten Mal probieren wir es gleich noch einmal!

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hallo!
ich bin im mai mit cairo air nach ägypten/hurghada geflogen. und da mich die fliegerei schon immer interessiert hat und ich auch ständig am überlegen bin, den ppl (privatpilotenschein) zu machen hab ich beim rückflug einfach gefragt, ob ich mal ins cockpit dürfte.
und ich durfte tatsächlich die letzten 1 1/2 stunden auf dem 3. sitz zwischen pilot und copilot im cockpit verbringen. war sogar bei der landung in salzburg im cockpit. das war so ein einmaliges erlebnis, das ich nie vergessen werde ... cairo-air sei dank!
aida
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Sendlhofer wrote:
hallo!ich bin im mai mit cairo air nach ägypten/hurghada geflogen. und da mich die fliegerei schon immer interessiert hat und ich auch ständig am überlegen bin, den ppl (privatpilotenschein) zu machen hab ich beim rückflug einfach gefragt, ob ich mal ins cockpit dürfte.
und ich durfte tatsächlich die letzten 1 1/2 stunden auf dem 3. sitz zwischen pilot und copilot im cockpit verbringen. war sogar bei der landung in salzburg im cockpit. das war so ein einmaliges erlebnis, das ich nie vergessen werde ... cairo-air sei dank!
aida
Hey! Naja, unser Sohn durfte ja nur kurz ins Cockpit, aber so was wie bei Dir....das wär wie ein Sechser im Lotto für ihn.
LG -
ja ich weiß, das war schon wirklich etwas besonderes.
aber vielleicht fliegt ihr ja mal nach ägypten, dann versucht halt mal bewußt die cairo air zu nehmen. ich bin mir fast sicher, daß es dann auch für euren sohn klappt. vor allem die landung im cockpit und die ganzen funksprüche die man mitbekommt, das ist schon ein besonderes flair und ein tolles erlebnis ...ich drück euch die daumen, daß es bald mal klappt!
aida
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Hola Amigos!
Dieser Wunsch wurde auf jedem Condorflug höflich abgewiesen. Natürlich mit dem Hinweis auf 9/11.Gruß Belicosos
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Hallo,
es hat tatsächlich was mit dem 9/11 zu tun. Danach wurden die Türen stets verschlossen gehalten. Früher wurden die Türen auch schon mal die gesamte Zeit offen gelassen.
Nach dem 9/11 wurden die Türen sogar verstärkt und es wurden im Vorraum zur Tür Kameras installiert. Beide Piloten im Cockpit haben einen kleinen Monitor, auf dem sie sehen können, was sich im Vorraum vor der Cockpittür abspielt. (Wie gesagt, nur im Vorraum, nicht im Passagierbereich, niemand wird also ständig beobachtet !)
Wenn die Crew ins Cockpit will, muss geklingelt werden und die Piloten öffnen dann von innen per Knopfdruck die Tür. Wie an einer richtigen Haustür.Dies dient wirklich der Sicherheit, damit die Piloten immer in der Lage sind, im Falle eines Falles den nächsten Flughafen anfliegen zu können, ohne dass sie daran gehindert oder gezwungen werden, einen ungeplanten Flughafen anzusteuern.
Es kommt noch was dazu. Auf vielen Flügen fliegen Sky Marshall's mit. Wie sollen die ihrer Aufgabe nachkommen, wenn ein Passagier bereits im Cockpit ist, sie aber im Passagierbereich bleiben müssen.
Diese Sicherheitsvorschrift wird ad absurdum geführt, wenn man "jeden" ins Cockpit läßt. So schade es auch für uns alle ist.
Gruß, hardy
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Wie Hardy01 schon angedeutet hat:
Es ist eine generelle Dienstanweisung im europäischen Flugraum und europäischen Fluggesellschaften, niemanden, der nicht befugt ist, den Zutritt zum Cockpit zu gestatten - leider -! Auch die Tür muß stets verriegelt bleiben. Wie ich gehört habe, von einer Flugbegleiterin, müssen selbst diese sich per Code ausweisen um den "Steuerleuten" einen Kaffee servieren zu dürfen.
Und diese Sicherheitsvorschriften gelten ausnahmslos und verbindlich für alle!
Dient es nicht unserer aller Sicherheit?Gruß Dieter (noki)
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noki wrote:
...
Wie ich gehört habe, von einer Flugbegleiterin, müssen selbst diese sich per Code ausweisen um den "Steuerleuten" einen Kaffee servieren zu dürfen.
...
Gruß Dieter (noki)Hallo Dieter,
na ja, das mit dem Code habe ich noch nicht gehört, aber meine Ohren sind ja auch nicht überall. Von LH weiß ich, dass die Flugbegleiter regelrecht klingeln, die "Steuerleute" werfen einen Blick auf den Monitor und wenn "alles klar ist", d.h. der Kaffee ist gut zu sehen, dann wird von innen dir Tür geöffnet, per Knopfdruck.
Marco wrote:
Dennoch gehen nicht alle mit der Sicherheit so streng um. Dienstanweisung hin oder her. Schon mehrfach erlebt seit 9/11.
Einfach immer wieder mal Fragen ob man gucken darf. Mehr als ein NEIN gibt es nicht.Gruß Marco
Hallo Marco,
Gott sei Dank !
Gruß an beide, Hardy
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Auf unserem Flug mit Condor von Fuerte von HAJ durften einige Kinder nach der Reihe ins Cockpit und auch kurz mit dem Captain sprechen.
Kommt vielleicht auch auf die Besatzung an und welcher Stress eventuell gerade ist.
LG -
Wäre schon wichtig zu erfahren mit welcher Linie ihr fliegt.
Von der Purserette oder vom Purser den Cpt fragen lassen, ob Sohn alleine mal gucken dürfte. Auf Langstrecke sicher kein Problem, bei kürzeren Routen wirds schon mal schwierig. Wenn die Reiseflughöhe erreicht ist fragen! Viel Erfolg für den Junior. -
na ja, das mit dem Code habe ich noch nicht gehört, aber meine Ohren sind ja auch nicht überall. Von LH weiß ich, dass die Flugbegleiter regelrecht klingeln, die "Steuerleute" werfen einen Blick auf den Monitor und wenn "alles klar ist", d.h. der Kaffee ist gut zu sehen, dann wird von innen dir Tür geöffnet, per Knopfdruck.
genauso ist es.
ich bin schon oft im cockpit mitgeflogen (ging aber nur, weil mein schwager bei der entsprechenden airline arbeitet - es wird schon recht streng genommen, nur für verwandte werden ausnahmen gemacht. und auch da macht es nicht jeder pilot!)