Eure schlimmsten Flugerlebnisse???
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mein schlimmstes flugerlebnis? ganz ehrlich gesagt?
mein schlimmstes flugerlebnis war es, drei mal hintereinander mit air berlin fliegen zu müssen ... mittlerweile versuche ich bei der buchung schon extra, an der airline vorbeizukommen 
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Nachdem ich diesen Thread schon lange verfolge, schreib ich mal über mein schlimmstes Flugerlebnis:
Meine Eltern und ich sind am 28.12.1991 von Puerto Plata nach Samana geflogen. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Piper. Nachdem wir wohl Reiseflughöhe erreicht haben, tat es einen Schlag neben mir (ich saß neben der rechten Tragfläche): Der Propeller hing runter und Öl oder sowas spritzte raus. Wir (insgesamt neun Passagiere) haben geschrien, geweint und natürlich eine riesen Angst gehabt. Der Pilot beruhigte uns, aber gleichzeitig hörten wir, wie er mayday funkte. Unsere Hoffnung lag auf dem linken Propeller, der noch zu funktionieren schien, und natürlich hofften wir, dass der rechte nicht das Brennen anfängt.
Letzten Endes sind wir in einem Reisfeld Nähe Nagua notgelandet, wurden verhaftet und waren 10 Stunden in Polizeigewahrsam (wir konnten uns nicht ausweisen, weil Inlandsflug und kein Pass dabei).Ich kann heute noch immer dem Piloten danken, der sich wirklich rührend um alle gekümmert hat. Bis auf ein Schleudertrauma und diverse blaue Flecken kamen wir heil aus der Maschine raus.
Uns wurde einige Tage später mitgeteilt, dass aufgrund eines Materialschadens ein Propellerblatt gebrochen sei und deshalb der rechte Propeller runterhing. Der linke ist auch nicht mehr gegangen, weil aufgrund der Tatsache, dass wir sehr an Höhe verloren haben, die Treibstoffzufuhr nicht mehr funktionierte.
Seit diesem Tag feiern wir am 28.12. Geburtstag. Seit etwa drei Jahren sitze ich im Flugzeug wieder an einem Fensterplatz und jedes Mal, wenn ich in ein Flugzeug einsteige, tue ich das gerne (vielleicht weil ich davon überzeugt bin, dass mir derartiges bestimmt nicht nochmal passiert
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Meine Horrorwartezeit:
Von: Zürich Kloten
Nach: Istanbul Mustafa Kemal Atatürk Hava Limani
Per: Sun Express oder so..
Wir wahren extra eine Stunde früher am Flughafen anwesend. Nach einer Stunde sahen wir, dass sich unser Flugzeug "15" Minuten verspätete, danach wurde es zu einer Stunde, und dann 2,3,4 ... 12 STUNDEN!
In der Zwischenzeit entschuldigten sich die Flugvermittler und gaben uns ein Gratis Sandwich, da wir ja sonst dort verhungern würden...
Das Flugzeug kam endlich an, Hale Lujah
Als wir dann rein durften, konnten wir nochmal zwei Stunden warten, da unser Flugzeug keine Flugerlaubnis von dem Flugzentrum in Brüssel bekam.Ich sags euch es war zu schlimm, nie wieder aber NIEEE wieder werde nochmal so lange warten!!
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Hi, ich habe auch eine Kleinigkeit zu schreiben.
ich bin 1997 von Big Island (Hawai) nach Los Angeles geflogen. Der Flug ging 2 Stunden später los wegen Problemen am Triebwerk. Naja das kann immer passieren und Hauptsache es wird geflickt. Dann in den Flieger rein neben mir saß ein seeeehr fülliger Herr, (bekam eine Verlängerung für den Gurt). Nun gings los, war alles noch im grünen Bereich, ausser ziemlichen Platzmangel. Bald darauf häuften sich ein paar Turbulenzen, war auch nicht schlimm und plötzlich sackten wir in einem "Luftloch" für mich gefühlte 200 m, was aber in Wirklichkeit wahrscheinlich nur 10 m waren. Ich muss dazusagen ich war damals im 8 Monat schwanger und hatte mein Kind glaube ich unterm Kinn hängen. Eigentlich ging es dann ruhig weiter, doch ich hatte die ganze Zeit Panik das, dass nochmal passiert. In LA teilte man mir mit das es nicht genügend Sitzplätze im Anschlussflug gibt und ich im Hotel übernachten muss. Ich habe so einen Radau gemacht das ich aufeinmal doch noch einen Platz im Flieger nach Mineapolis hatte, das Ende vom Lied war das ich dann dort keinen Anschlussflug nach NY hatte und dort 8 Stunden fröhlich vor mich hin warten musste. Aber das reicht ja nicht als Höhepunkt war in NY dann noch mein Koffer weg. Ich bin eigentlich für mein Leben gerne geflogen seitdem habe ich aber immer ein mulmiges Gefühl im Magen und bin froh, wenn ich wieder aussteigen kann.
Tschüs Püppi
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Gott sei Dank kann ich mit derart schlimmen Erlebnissen nicht aufwarten. Aber für mich persönlich war eine Magen Darm-Grippe auf einem KLM Flug von Amsterdam nach NY ein wirkliches Horrorerlebnis! Hatte die Toilette dauergepachtet.
Der Negativ-Höhepunkt für mich war, als das Essen serviert wurde. Der Geruch im FLugzeug, wenn einem schon totenübel ist, war nicht zu ertragen!LG
TamuTatu -
Püppi, hast Du eine fachärztliche Erlaubnis gehabt, um diesen Flug mitzumachen ? Und äh, ich weiss ja nicht, im 8. Monat und über einen fülligen Herrn neben Dir die Augenbrauen hochziehen :?
Aber Hauptsache, Du hast bei allen Verzögerungen und dem dazugehörigen Ärger keine Wehen bekommen und das damalige Baby ist unterdessen ein aufgeweckter Knabe !

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Kidir,
so ungefähr das Gleiche habe ich auch beim Lesen überlegt.

Es war aber soooo witzig geschrieben. :?
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Hallo Kidir,
ja ich hatte ein Attest bin in Deutschland noch im 7. Monat losgeflogen und war 4 Wochen in den Staaten, habe dort insgesamt noch 7 Inlandsflüge gehabt. Wobei nach dem Attest kein Hahn gekräht hat ich habe mir damals eingebildet das ich damit vielleicht einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit etc. bekomm. (Wie gesagt ich habe es mir eben nur eingebildet)
Geschadet hats dem Knaben wirklich nicht, er ist mittlerweile schon 11 geht auf´s Gymi und war bei der Geburt auch nicht deformiert, durch den Aufprall an meinem Kinn.Tschüss Püppi
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Von wirklich schlimmen Erlebnissen kann ich zum Glück nicht berichten, doch zwei Vorfälle sind mir dennoch im Gedächtnis geblieben.
2003 beim Rückflug von Thassaloniki war die Maschine heillos überbucht. Die Fluggesellschaft/Reiseleitung war aber bemüht, wenigstens Familien mit Kleinkindern noch unterzubringen. Das ungute Gefühl ist aber bis heute noch geblieben.
2005 flogen wir durch erträgliche Turbulenzen und haben auch bereits zur Landung angesetzt, als der Pilot seine Maschine plötzlich wieder voll durchstarten ließ. Im Flugzeug kam Unruhe auf und ich war gedanklich - aber ruhig - schon beim Ausweichflughafen ... Der Pilot gab dann durch, dass er technisch (und menschlich) zwar landen hätte können, dass das Bodenpersonal den Flughafen jedoch aufgrund der schlechten Sicht dicht gemacht hätte. Der Regenguss war in wenigen Minuten vorrüber und wir konnten sicher landen.
Viele im Flieger sprachen danach, dass die Landung schrecklich gewesen wäre. Empfand ich nicht so.
lG, Alexa
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Mein schlimmstes Erlebnis war um 2000 der Morgenflug mit der AUA von Wien nach brüssel, als wir plötzlich in eine Clear Air Turbulence kamen und - ich habe keine Ahnung wie tief - absackten.
Ich dachte nur mehr: "Gottseidank, es ist eine Dienstreise, meine Familie ist versorgt, wenn ich zerschlelle!"
Die vorne sitenden Passagiere, die schon ihr Frühstück hatten, waren über und über bekleckert - wir hinten sitzenden verzichteten dankend und begnügten uns mit einem doppelten Cognac, der wurde an diesem Morgen überreichlich ausgegeben und konsumiert. -
Karl99 wrote:
"Gottseidank, es ist eine Dienstreise, meine Familie ist versorgt, wenn ich zerschlelle!"Das ist ein interessanter Ansatz... Mir ging es nämlich immer genau umgekehrt. So richtig entspannen konnte ich nur, wenn mein Mann und mein Sohn bei mir im Flieger saßen. Wenn was passiert, dann sind wir alle zusammen!!!!
Sobald ich ohne meinen Sohn geflogen bin, hab ich mir Sorgen gemacht, was aus ihm wird, wenn mir was passiert...
Nennt mich eine Rabenmutter, aber ich wollte ihn nun mal nicht von der Oma großziehen lassen
Inzwischen flieg ich wieder gern ohne ihn, er schafft das ganz gut ohne mich und ich hab einen ruhigeren Urlaub
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Also meine schlimmster Flug war ein Rückflug von Palma nach Innsbruck.
Mein Mann wurde in der letzten Nacht von einer Magen-Darmgrippe heimgesucht.
Gleichmal dem Busfahrer Bescheid gesagt, dass er wenn nötig stehen bleibt.
Dann das Einchecken im Flughafen, ich musste das ganze Gepäck schleppen, später dann den halb bewußtlosen Mann von WC zu WC dirigieren, das ganze Handgepäck
transportieren. Wer der Flughafen Palma kennt, weiß daß das ein verdammt langer Weg bis zu den Gates sein kann. Die freundliche Stewardess machte einen Platztausch möglich, daß wir nahe an der Toilette sitzen konnten. Gott sei Dank dauert der Flug nur 2 Stunden, den haben wir halbwegs überstanden.
Daheim gings dann gleich zum Arzt. Aber wir habens überlebt. -
Karl99 wrote:
Ich dachte nur mehr: "Gottseidank, es ist eine Dienstreise, meine Familie ist versorgt, wenn ich zerschlelle!"Da sei Dir mal nicht so sicher und studiere mal die Gerichtsurteile. Wir haben einen ähnlichen Fall (hat nichts mit Fleigerei zu tun) und müssen ganz schön um unser Recht kämpfen.
Informiere Dich mal, ob Dienstreisen wirklich per BG abgesichert sind!!!!!!!!!
Nur für den Fall der Fälle (des Falls...) -
Und genau das ist der falsche Gedanke. Für den AG springt die Berufsgenossenschaft (BG) ein. Die leistet bei Wegeunfällen! Aber nur bei Wegeunfällen zum eigentlichen Arbeitsort. Nicht wirklich immer unter allen Bedingungen bei Dienstreisen!
Gehört nicht in diesen Thread, sollte auch nur eine Aufmunterung sein, sich dort erstmal richtig schlau zu machen. Unter Umständen kann es einen Ruin verhindern, obwohl wir ja nicht wollen, das eine Maschine das Ziel nicht erreicht.