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Unangenehme Situationen

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  • taiger.wutzT Offline
    taiger.wutzT Offline
    taiger.wutz
    schrieb am zuletzt editiert von
    #101

    ...interessant interessant...

    besonders nach dem Einmarsch in die damalige Tschechoslowakei in den 60er Jahren😞

    Taiger

    "Fußball ist wie Schach,
    nur mit Würfeln"
    L. Podolski

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    • muecke1401M Offline
      muecke1401M Offline
      muecke1401
      schrieb am zuletzt editiert von
      #102

      Vorgestern vom Balkon runter
      Unser Griechischer Nachbarsjunge (16 J.) beschimpfte einen anderen Nachbarn (Erwachsener ca.45 J) als " Alte Nazi S-- ".
      Blöd gelaufen; besagter anderer Nachbar ist mit einer dunkelhäutigen Frau verheiratet.
      Alle die das mitbekommen haben , haben ihn bloß ausgelacht.

      Da hat er sich wohl selbst ein Tor geschossen.
      Passiert nicht nur im Ausland, auch in D gut möglich.

      Ich bin eine Frau. Daraus ergibt sich das Geburtsrecht, bei Bedarf meine Meinung zu ändern ;-)

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      • DylanD Offline
        DylanD Offline
        Dylan
        schrieb am zuletzt editiert von
        #103

        Dylan wrote:
        Zum Teil ist bei den älteren Menschen in den ehemaligen Ostblockstaaten diese Frage, ob "East-Germany" oder "West-Germany", immer noch sehr relevant.
        Mit "älteren Menschen" meinte ich die Menschen, die den II Weltkrieg miterleben mussten.

        Aber auch die Menschen der Nachkriegsgeneration haben mir in Polen, in Ungarn, in Rumänien und der ehemaligen Tschechoslowakei diese entscheidende Frage gestellt – vor fünf Jahren sogar in Tschechien auf einer Dienstreise.

        Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.

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        • HolzmichelH Offline
          HolzmichelH Offline
          Holzmichel
          schrieb am zuletzt editiert von
          #104

          Dylan wrote:
          Aber auch die Menschen der Nachkriegsgeneration haben mir in Polen, in Ungarn, in Rumänien und der ehemaligen Tschechoslowakei diese entscheidende Frage gestellt – vor fünf Jahren sogar in Tschechien auf einer Dienstreise.

          Klar, das wird oft vorkommen.
          Liegt aber auch daran, dass mit dem Wissen um die Herkunft ganz andere Berührungspunkte entstehen.

          Vor 2 Jahren hatte ich das erst wieder im einem Hotel im Grossraum Prag erlebt - der eine GF (Schätze mal so Mitte 50) stand an der Rezeption und konnte bestens deutsch.
          Nachdem wir ein längeres gespräch hatten, er also wusste woher wir waren, lies er gleich seine "Vorhänge" fallen:
          "Ach, er wäre ja auch etliche Jahre in Freiberg und Leipzig gewesen....."
          Nun kennen ich/wir beide Städte recht gut - letzlich haben wir dann gwewusst, dass er draussen in Böhlitz-EB gewohnt hatte, wo wiederum wie durch ein Zufall meine Frau damals zu Studienzeiten wohnte usw. usw..

          Wir hätten dann sicher mit jedem Wunsch zu ihm kommen können - er hätte ihn möglich gemacht.
          Auch deshalb, weil wir eine doch irgendwie gemeinsame "Geschichte" haben.

          Und so ein blöder Hinweis mit dem "Einmarschieren" von 1968 wäre von diesem Tschechen sicher nie gekommen, denn sie wissen sehr wohl, wie das damals wirklich ablief - aber eben diese Generation, die ja keine Kriegsgeneration ist.

          mit Gruss
          Erwin

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          • taiger.wutzT Offline
            taiger.wutzT Offline
            taiger.wutz
            schrieb am zuletzt editiert von
            #105

            @ Dylan

            Nur noch ein ganz kurzer Hinweis.
            Du weißt aber auch, daß folgende Länder während des II. Weltkrieges mit Hitler-Deutschland verbündet waren, freiwillig:

            Slowakei
            Ungarn
            Rumänien
            Bulgarien

            Deshalb wundert mich das schon ein wenig. Oder wurde die Geschichte im Sozialismus etwas "geschönt"?

            Nur mal so

            Taiger

            "Fußball ist wie Schach,
            nur mit Würfeln"
            L. Podolski

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • HolzmichelH Offline
              HolzmichelH Offline
              Holzmichel
              schrieb am zuletzt editiert von
              #106

              Hallo Omira,

              das kann ich mir dann natürlich gut vorstellen.
              Ich war zwar 1968 selbst noch ein Schuljunge, aber soviel habe ich mitbekommen, dass mein Vater wie auch alle Anderen in unserem Dorf niemals freiwillig in einen Krieg gezogen wären.
              Es stimmt, auch einige NVA-Soldaten waren mit ihren IFA-LO`s ein paar KM hinter der Grenze gewesen.
              Es wurde ihnen tatsächlich gesagt, dass sie zu einer gemeinsamen Übung mit der tschechischen Armee fuhren. Erst durch die Berichte im Westradio hat man die Wahrheit erfahren.

              Und frage bloss nicht, wie damals noch der Druck der damaligen CA-Kommandaten (hiess offiziell GdSSD) auf die NVA-Kasernen war.
              War wirklich eine schlimme Zeit und ich bin froh, dass es nicht eskaliert ist.

              Und trotzdem liebe Omira, habe ich bei meinen vielen Aufenthalten in Deiner Heimat von meiner Altersgeneration (also Ende 40/Anfang 50) dort niemals Anfeindungen erlebt, auch nicht von den älteren Tschechen.
              Was die jüngere Generation in den 90-Jahren betrifft leider nicht.
              Wobei meine meisten Aufenthalten allerdings auch die Regionen von Cheb, Karlsbad, Sokolov, Most usw. bis rüber nach Usti, Litomerice und Decin betrafen - vielleicht hatte das auch eine Bedeutung ?

              Aber es stimmt auch, was Taiger schreibt.
              Diese Staaten waren mit Hitler verbündet. Und natürlich hat man das auch gespürt. Ganz deutlich sogar.
              Ich habe in meiner Studienzeit mal für ein paar Monate in Martin gearbeitet, auf der einen Seite wurden Zedor-Traktoren gebaut, auf der anderen Seite Panzer! Und hatte dort sogar eine slowakische Freundin.
              Es war schon so, dass ihre Familie hoch erfreut war......!
              Oder auch slowakische Kollegen in dem Betrieb....!

              Naja, alles Geschichte (auch die Freundin aus Zilina 😉

              mit Gruss
              Erwin

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • AsiaA Offline
                AsiaA Offline
                Asia
                schrieb am zuletzt editiert von
                #107

                taiger.wutz wrote:
                @ Dylan

                Nur noch ein ganz kurzer Hinweis.
                Du weißt aber auch, daß folgende Länder während des II. Weltkrieges mit Hitler-Deutschland verbündet waren, freiwillig:

                Slowakei
                Ungarn
                Rumänien
                Bulgarien

                Taiger

                Tiger, Du hast als Verbündete italien vergessen (Il Duce) und bis zum Überfall auf die ehem. Sowjetunion auch dieselbige. Hatten doch Stalin und Hitler beschlossen, die drei baltischen Länder der Sowj. zuzuschlagen (Hitler-Stalin-Pakt im sogenn, Geheimen zusatzprotokoll), was dann ja auch geschah. Die dort ansässigen Deutschen wurden "heim ins Reich" beordert!
                Außerdem verständigten sich H. u. S. über die Aufteilung Polens zwischen beiden Ländern, wozu es durch die bedingungslose Kapitulation aber nicht kam. Stalin okkupierte Ostpolen und Galizien (gehörte damals zu österreich-Ungarn (Lemberg) sowie teile Rumäniens (heute Moldawien). Nach dem 2. WK war die Sowjetunion territorial so groß wie niemals zuvor bzw. Russland.

                Diese ganzen Diskussionen kommen m. E. durch die UNUNTERBROCHENE Berieselung mit Fernsehbeiträgen aus DEUTSCHLAND, die im Ausland übernommen werden. Selbst in Teheran!!!! habe ich Guide Knopps Dauerberieselungssendung gesehen!! da wird man dich stutzig, oder?

                Asia: --->

                Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

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                • caribiangirlC Offline
                  caribiangirlC Offline
                  caribiangirl
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #108

                  Leider werden die Deutschen auch in der heutigen Zeit noch von vielen Ausländern immernoch für den 2. WK verachtet. Egal, ob im Ausland (Urlaub etc) oder von ausländischen Mitbürgern.
                  Weder ich, noch sonst jemand aus meiner Generation kann was für Hitler und seinen sch.... Krieg damals. Ich und viele von euch waren nämlich in den 40 er Jahren noch flüssig 😉 .
                  Leider werden unsere Kinder und Enkel auch noch mit diesem Blödsinn konfrontiert.

                  Ich wurde vor Jahren von einem Südländer auch schon mal als Nazischlampe betitelt 😱 Mir blieb wirklich die Spucke weg, als ich das hörte.
                  Der gute Mann dachte, er muss mich angrapschen, worauf ich ihn zurechtstutzte, er solle seine Flossen bei sich lassen, sonst würde ich ihm eine knallen.
                  Wie gesagt, er nannte mich daraufhin Nazischlampe.

                  Damals in Tunesien wurden uns (meinem Ex und mir) auch "SCHEIß Deutsche" hinterher gerufen, nur weil wir den Laden des aufdringlichen Verkäufers nicht betreten wollten.

                  Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                  • carstenW.C Offline
                    carstenW.C Offline
                    carstenW.
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #109

                    @caribiangirl
                    finde solche Dinge einfach unmöglich. Uns wollte auch mal Tourist im Urlaub ein schlechtes Gewissen machen, als er damals als Jude in Deutschland im KZ saß. Ich habe mein tiefstes Mietgefühl u. verachte dies, jedoch kann unsere Generation u. die davor gar nichts für diesen Kram. Und irgendwann muß auch mal gut sein. Über Amerikaner (Indianer, Hiroschima, Vietnam usw) oder sonstige Nationalitäten u. ihre Morde spricht niemand. Nur immer über uns. Arm.
                    LG

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Regina7R Offline
                      Regina7R Offline
                      Regina7
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #110

                      Hallo,
                      wir waren mal in Frankreich mit dem Auto im Urlaub.
                      Wir wollten an die Atlantikküste. Unterwegs wollten wir in einem Hotel übernachten. Da ich als einzige etwas französich sprechen konnte ging ich also rein und fragte auf französisch ob sie zwei Zimmer frei hätten. Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und lächelte mich an. Als mir dann das französiche Wort für Kind nicht einfiel, fragte ich sie ob sie deutsch verstehen würde. Das Lächeln verschwand und sie fragte ob wir Deutsche seien. Als ich das bejate, meinte sie, sie hätte sich geirrt, sie hätten doch kein Zimmer mehr frei und ich sollte sofort das Hotel verlassen. Ich kam mir schon ein wenig komisch vor. Das ist schon ein doofes Gefühl. In Paris war es ganz anders. Der Hotelier war schon älter und erzählte uns, dass er im 2. Weltkrieg gegen die Deutschen gekämpft hätte. Als wir ihm die obige Geschichte erzählten, meinte er,das sollen wir uns nicht so zu Herzen nehmen. Wir hätten damit ja gar nichts zu tun, wir haben da ja noch gar nicht gelebt. So geht´s also auch. Trotzdem geht mir das Benehmen der Dame auch heute noch zu Herzen.

                      Gruß Regina7

                      Gruß Regina

                      1 Antwort Letzte Antwort
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