Glücksfall für Nichtraucher: Rauchverbot Teil II
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Jaaaaaaa, hast da irgendwie recht!
Ich möchte trotzdem darauf hinaus, dass sich immer eine Seite benachteiligt fühlen wird. Habe wirklich das Gefühl, dass derzeit aber beide Seiten Kompromisse eingehen würden. Ich finde Kompromisse völlig i.O. . Ich möchte jetzt aber auf keinen Fall dass für und wieder vom Rauchen erörtern und anheizen.
Gruß, Olaf
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..., es geht keineswegs um die wohl gefüllten Geldbeutel, sondern um die Existenz.
Dies kann aber nur nachempfinden, wer mal war oder ist, nämlich selbständig -
gutenmorgen wrote:
..., es geht keineswegs um die wohl gefüllten Geldbeutel, sondern um die Existenz.
Dies kann aber nur nachempfinden, wer mal war oder ist, nämlich selbständigDem habe ich nichts hinzuzufügen !
Ich bin privat mit einem Dorfkneiper aus meiner früheren Heimat eng befreundet und hier jetzt in unserer Stadt mit mehreren Gaststättenbesitzern recht gut bekannt!
Und weiss recht viel darüber, wie´s ihnen geht.Ich sag
s mal so, hier bei uns in der Stadt ist es nicht so problematisch aber aufm Dorf kann es die Existenz der Gastwirte bedeuten !!Wobei ich natürlich auch ganz ehrlich sage, dass meine Dorfkumpels nur herzlich über diese Gesetze lachen und denen, die als Nichtraucher dort ihr Bierchen trinken, würde es nicht im Traume einfallen, die Raucherlaubnis im Gastraum anzuweifeln.
Im Übrigen muss ich immer wieder feststellen, dass die Toleranz untereinander grösser ist, als Ihr vielleicht glaubt.
Wenn ich dort in der Kneipe sitze und mein Schnitzel bekomme - obwohl ich am Stammtisch sitze - keiner kommt an diesem Augenblick auf die Idee, sich seine Zigarette anzuzünden.Erwin
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@ carsten
In vielen anderen Ländern funktionierts deshalb, weil die Gesetzgebung Kompromisse für beide Seiten getroffen hat.
Da hieß es nicht einfach, ab jetzt überall striktes Rauchverbot. Es gibt Länder, in denen sich die Gastwirte für Raucherkneipe oder Nichtraucherkneipe entscheiden durften. Somit können sich die Nichtraucher entscheiden, ob sie hier und da reingehen, oder nicht.
Bei uns wurden die Gastwirte einfach ins kalte Wasser geworfen. Entweder Hopp oder Topp. Friß oder Stirb.
Dass tatsächlich Existensen dran hängen können, war völlig wurscht.
Es wird auf jeden Fall finanzielle Einbußen geben. In 3 Kneipen bei uns im Ort keuchen die Wirte schon mächtig.LG
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Mugla wrote:
Ingridjohanna,wenn man Zigaretten nicht mehr legal kaufen könnte, dann wäre es wie bei Heroin, Mariuhana etc.
Man würde es illegal zu überteuerten Preisen bekommen.
Der Mensch ist ein Suchtmensch. Irgendwelche Süchte braucht er einfach.ja, so wirds sein

der Eine ist süchtig nach Zigaretten, die Andere nach Anis

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ja ich weiß, aber wenn sich alle immer so über uns aufregen, müsste man das Übel für die nachkommenden Generationen halt gleich im Keim ersticken.
Wenns nicht mehr so leicht zu bekommen ist und unter Strafandrohung würden bestimmt zig Neue nicht mit dem Rauchen anfangen. Ich rede jetzt von den zukünftigen Rauchern. Nicht von uns alten. Wir würden ziemlich bös aussehen. grins..
Es wird halt immer ein Problem mit Rauchern und Nichtrauchern geben, aber was solls..

Hab mir grad eine angezündet

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...es ist doch ganz einfach:
ab 01.01.2008 striktes Rauchverbot in Deutschland! Allein der Besitz von Tabakwaren wird mit Freiheitsstrafen nicht unter 12 Monaten, im Wiederholungsfall mit mindestens 3 Jahren geahndet.
Schwupps, sind 50% der Bürger aus Deutschland "geflohen" und erstreiten vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Schmerzengelder/Entschädigungen von der Bundesrepublik wegen der massiven Diskriminierung.
Kurze Zeit später sind auch die anderen 50% ausgewandert, weil ihnen die Raucher fehlen, entweder aus persönlichen Gründen oder weil eben kein Feindbild mehr vorhanden ist.
Damit werden die Staatsausgaben auf ein Minimum zurückgefahren und alle leben glücklich und zufrieden, bis in dem nächsten Staat das gleiche Spiel beginnt.Und wenn sie nicht gestorben sind, das rauchen und lästern sie noch heute...
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@caribiangirl
es gibt auch Länder, wo nicht der Wirt dies entscheiden durfte, sondern eine konkrete Gesetzgebung dies so bestimmt hat.
Ganz einfach: Trennung der Räume für Raucher u. Nichtraucher u. schon ist alles gut. -
@ mensch carsten
Eine kleine Eckkneipe, die seither hauptsächlich von Theken und Stammtischgästen gelebt hat und die Kneipe nur 20 qm hat, wie bitte soll denn so ein Wirt trennen?
5 qm für die Raucher und 15 für die (fast nicht anwesenden) Nichtraucher!
Leider ist es bei uns ja nicht mit einer Spanplatte getan, die man eben mal durchzieht. Das muss ja RICHTIG professionell getrennt werden.Wie ich hier schon 1000 Mal geschrieben habe, wir reden hier nicht von Speiserestaurants. Hauptsächlich gehts um Kneipen, Bars und Diskotheken.
In solchen "Spassbuden" bekommt man höchstens mal nen Hamburger oder ne Portion Pommes. Mit Essen hat dat ja wohl wenig zu tun, allenfalls ne Kleinigkeit in den Bauch zu bekommen, dass der Kater nicht all zu fürchterlich wird ;).LG Silke
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Reiselady
na dann auf gutes Gelingen

Hab auch noch ein paar Stummel, die ich in kleine Tütchen packen könnte, um sie dann zu verscherbeln.
Vielleicht findet sich ja auf irgendeiner das Abblild der Madonna
Bei Ebay kann man ja alles verkaufen. Sogar Schnitzel mit dem Gesicht vom Papst.
Da könnt ich reich werden ;).Nein, im ernst. Wäre das so einfach, würde bei den heutigen Preisen und Bestimmungen keine S A U mehr rauchen.
Ich weiß vor lauter Raucher und NR leider nicht mehr, ob du Zweitklassenmensch (Raucherin
), ehemalige, noch niemals rauchende oder Gelegenheitsraucherin bist :? 
Fakt ist aber sicherlich, dass sich JEDER qualmende Mensch schon zig mal vornahm, aufzuhören. Meiner einer eingeschlossen.
Ach so, ab 1. Okt. ists mal wieder soweit :? Zumindest haben wir es uns mal so vorgenommen.
Geb aber keine Rückfall, bzw Durchhaltegarantie
LG Silke
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Nochmal kurz zu Irland.
Wir sind mit mehreren Personen von Fr. bis Sa. zu eine Feierlichkeit gefahren. Dabei war ein "älterer" Ire, der hier schon lange lebt, aber mindestens 1x pro Jahr seine Verwandten und Freunde in Irland besucht. Ich habe mich sehr häufig mir ihm unterhalten und auch das Thema Rauchen war dabei. Er wusste zu berichten, dass gar nicht alles so toll klappt, wie es dargestellt wird. Es haben wohl um die 600 pubs dicht gemacht. Viele viele Iren haben die Kühlschränke gefüllt mit Guiness usw. und man trifft sich zu Hause. Auch die Kreativität der Wirte ist weitaus geringer, als manchmal beschrieben. In einer jetzt ehemaligen Stammkneipe (in Irland) angekommen, wurde er an eine Tür verwiesen, hinter welcher er rauchen dürfe. Auf der einen Seite waren Gerümpelberge und auf der anderen Seite stand ein Käfig mit zwei Kampfhunden. Jedenfalls hat er den pub umgehend verlassen und ist zu Freunden gegangen.
Logischerweise wird gerade jetzt häufig über die Rauchergesetze gesprochen, eben der Aktualität wegen. Mind. 80% der Nichtraucher, mit denen ich darüber gesprochen habe, finden diese in der Form auch nicht gut.
Bei der Feierlichkeit, die ich besuchte, fand ich die gefundene Lösung gut. Vor und während des Essens wurde in dem Saal nicht geraucht. Nach dem Essen wurden dann Aschenbecher verteilt und es durfte geraucht werden. Wir Raucher haben auch dann nicht jede Zigarette im Saal geraucht, sondern sind mehrfach raus gegangen.Gruß, Olaf
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@caribiangirl: Ich war und bis absoluter Nichtraucher, habe aber nichts gegen Raucher, sonst wäre ich nicht mit einem verheiratet.
In unseren 4 Wänden wird übrigens nicht geraucht. Der Typ mit den 1000 letzten Kippen ist ein Künstler, der ständig irgenwelche kuriosen Ideen hat. Auf diese Weise hat er es wirklich geschafft, das Rauchen aufzugeben. Die Idee finde ich witzig und originell, deshalb habe ich den Link hier mal reingestellt.