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Bahnstreik - wir sind dabei !!!

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  • erik e.E Offline
    erik e.E Offline
    erik e.
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Na gut, endlich mal eine Gewerkschaft die das durchzieht u. auch bisher sich nicht einschüttern lässt.
    Alle anderen Gewerkschaften sind doch eingeknickt.
    Bei einem Streik gibt es immer Betroffene, die das Ganze natürlich anders sehen.
    Wenn aber erst der Güterverkehr betroffen ist u. die ersten Bänder stillstehen wird es ganz schnell zu einer Einigung kommen. Sonst würde Frau Merkel keine ruhige Minute mehr haben, wegen wütender Industriebossen.

    ... immer erstklassig – egal, in welcher Liga ...

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    • franzi3332F Offline
      franzi3332F Offline
      franzi3332
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Wäre interessant wenn mein ganzer Berufszweig (Gesundheitswesen)streiken würde, dann gäbe es sicher ein paar Probleme:-)

      Denke da gerade an Geburten, oder der Schwerverletzte der auf der Autobahn liegt.

      Heute keine Behandlung<<, es wird gestreikt, kommen sie morgen wieder!

      Betr. Lokführer
      Meistens kommt bei den Forderungen eh bloß die Hälfte raus.
      Bei den Lokführern wird es sich bei 10-12%-14% einpendeln.

      Was ich aber nie verstehen werde, der Schaden und Verlust für die Bahn der bei Streik entsteht, kostet doch unterm Strich mehr als die Lohn- Forderungen, oder liege ich da falsch?

      Übrigens, ich fahr mit dem Auto und bin nur im Stau betroffen.

      Ich bin ein Bär und zwar ein HubschrauBär.
      FSK 12 - Der Gute kriegt das Mädchen
      FSK 16 - Der Böse kriegt das Mädchen
      FSK 18 - Alle kriegen das Mädchen

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      • erik e.E Offline
        erik e.E Offline
        erik e.
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Da ja die Bahn noch Staatsunternehmen ist, zu 100 Prozent, ist es doch im Moment noch egal wie hoch die Kosten sind. Wird doch eh alles aus Steuerngelder bezahlt.

        Gabts doch schon - Ärztestreik.
        Nur noch echte Notfälle in der Notaufnahme, anderseits gnadenlos zum Hausarzt geschickt.

        ... immer erstklassig – egal, in welcher Liga ...

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        • HHBenficaH Offline
          HHBenficaH Offline
          HHBenfica
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Zoni69 wrote:
          Wer zwingt diese Leute eigentlich dazu, als Lokführer zu arbeiten ???

          Wenn ich einen Job hätte, in dem ich mich derart unterbezahlt fühlen würde, dann würde ich mir einen anderen Job suchen !

          Gruß Zoni69

          Sorry, das ist mit Verlaub absolute Dummschwätzerei. (extremes Beispiel:, wer zwingt die Leuten, die umweltbelastende Luft auf diesen Planeten zu atmen, sollen sich diese Umweltschützer doch einen anderen Planeten suchen). Dazu sind die Jobangebote für Nieten in Nadelstreifen, die Ihre Bezüge teilweise um 100 Prozent pro Jahr erhöhen leider sehr rar!

          Streiken ist ein Grundrecht. In Deutschland leider viel zu wenig benutzt. Sogar Japan hat mehr Streiktage, wie Deutschland. Da loben ich mir die Franzosen, da steht das ganze Land still.

          Witzig ist im übrigen bei diesen Streik die Konstellation. Mehdorn, den man wohl als SPD-nah bezeichnen kann(zumindest wurde er von einen SPD-Kanzler zu seinen Amt verholfen) gegen den CDU-Gewerkschafter Schnell, der auch mal im Bundestag für die CDU saß!

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          • HHBenficaH Offline
            HHBenficaH Offline
            HHBenfica
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            franzi3332 wrote:
            Wäre interessant wenn mein ganzer Berufszweig (Gesundheitswesen)streiken würde, dann gäbe es sicher ein paar Probleme:-)

            Denke da gerade an Geburten, oder der Schwerverletzte der auf der Autobahn liegt.

            Heute keine Behandlung<<, es wird gestreikt, kommen sie morgen wieder!

            Betr. Lokführer
            Meistens kommt bei den Forderungen eh bloß die Hälfte raus.
            Bei den Lokführern wird es sich bei 10-12%-14% einpendeln.

            Was ich aber nie verstehen werde, der Schaden und Verlust für die Bahn der bei Streik entsteht, kostet doch unterm Strich mehr als die Lohn- Forderungen, oder liege ich da falsch?

            Ich glaube nicht, dass die Kosten so extrem sind. Es wurden doch fast nur S-Bahnen und Regionalbahnen bestreikt. Die meisten Nutzer haben Monatskarten.

            Das Streikrecht im Gesundheitswesen ist doch nur eingeschränkt. Wieso glaubst Du verdienen z.B. Altenpfleger so wenig? Wenn die streiken würden, sind mal paar Leute gestorben. Darum kümmert sich aber auch nur das Fussvolk.

            Ärzte können Streiks schon organisieren, wie man ja vor einiger Zeit gesehen hat.

            Der GDL-Effekt ist doch das, was die Arbeitgeber über Jahre selber gefordert haben. Keine Flächentarifverträge, flexible Verträge für Branchen. Das sollte natürlich auch für beide Seiten gelten. Jetzt kommen immer mehr die Berufsgruppen, die sehr spezialisiert sind und die man nicht so einfach auswechseln kann. Cockpit hat damit angefangen, dann die Lotsen, Marburger Bund und jetzt die GDL. Das wird noch weiter gehen.

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            • erik e.E Offline
              erik e.E Offline
              erik e.
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Die Zeit der grossen Einheitsgewerkschaften dürfte sich bald dem Ende nähern, wenn die nicht schon da ist. Ein Unternehmen mit zig Interessenvertretern die für ihre Klientel eigene Verträge aushandeln für bestimmte Laufzeiten wird die Zukunft sein. Wer da zu 100% organisiert ist und für das Unternehmen wichtig ist, hat da sehr gute Karten. Kleine starke Einzelverbände vertreten doch auch viel besser das Mitglied als ein riesen Wasserkopf der sowieso mit am Frühstückstisch bei Herrn Mehdorf sitzt.
              Der Einzelne fühlt sich doch eh nicht mehr richtig vertreten.

              ... immer erstklassig – egal, in welcher Liga ...

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              • carstenW.C Offline
                carstenW.C Offline
                carstenW.
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                @zonie
                HHBenfica hat die richtige Antwort bereits geliefert. Irgendwie unverständlich Dein Beitrag.

                @Dinotoll
                wenn der Vorstand so dreist ist, dann müssen es die Arbeiter zu Lasten der anderen nicht gleich tun.

                @woodstöckchen u. Sandra
                genau an die Berufsgruppen habe ich gedacht, da ich nämlich auch dazu gehöre.
                LG

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                • BrigitteB Offline
                  BrigitteB Offline
                  Brigitte
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  meine Gedanken zu diesem Thema!

                  -Manager sollten keine Aktien vom eigenen Betrieb haben dürfen. Dann gäbe es diese scheinheilige hin- u. hergeschiebe von Arbeitsplätzen nicht.

                  -30% Forderung => einfach nur lächerlich und mir nicht vermittelbar. Jahrelang geschlafen und jetzt einen auf starken Mann machen.

                  -mit einem Streik an sich, habe ich keine Probleme. Aber wenn´s nur Pendler, Schüler und kleine Leute trifft, die auf diese sch**** Bahn angewiesen ist, dann ist das für mich kein Streik sondern Erpressung.

                  Oben schrieb jemand, fast alle Pendler sind im Besitz von MOnats- bzw Jahreskarten, sehe ich auch so. Ergo ist es für die Bahn unwichtig. Das Geschäft ist schon gemacht. Der einzige der doppelt zahlen muss, ob er jetzt ein Taxi oder bei der Mitfahrzentrale anfrägt, ist wieder bloß der kleine Mann.

                  Und 2500,- €uro finde ich auch nicht zu wenig. Und würde deswegen auch sagen, "wer mit diesem Lohn nicht zufrieden ist, muss sich halt was anderes suchen".
                  Die arbeiten ja schließlich dort alle freiwillig, oder wird jemand gezwungen?

                  Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

                  Albert Schweitzer

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                  • HHBenficaH Offline
                    HHBenficaH Offline
                    HHBenfica
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Brigitte wrote:
                    .

                    -30% Forderung => einfach nur lächerlich und mir nicht vermittelbar. Jahrelang geschlafen und jetzt einen auf starken Mann machen.
                    .......

                    Und 2500,- €uro finde ich auch nicht zu wenig. Und würde deswegen auch sagen, "wer mit diesem Lohn nicht zufrieden ist, muss sich halt was anderes suchen".
                    Die arbeiten ja schließlich dort alle freiwillig, oder wird jemand gezwungen?

                    Es hatten ja schon einige geschrieben, dass die 30% nicht bedeuten, dass es sich um 30% mehr Geld handelt. Im übrigen wieso nicht, Herr Mehdorn hat seine Bezüge um viel mehr in den letzten Jahren erhöht. Man sollte sich doch immer die "Wirtschaftselite" als Vorbild nehmen dürfen 😆 .

                    Allerdings erscheint mir die Verhandlungsführung der GDL doch als zu brutal, auch wenn ein Herr Mehdorn dazu praktisch einlädt. Aber durch diese Verhandlungsführung schwindet auch das Verständnis in der Bevölkerung.

                    Ob 2500 Euro viel oder wenig ist, lässt sich schwer sagen, für eine Fussbodenmaniküre oder Point of Sales Agent (früher auch Putzfrau oder Verkäufer) ist das wahrscheinlich viel Geld. Ein Banker oder Pilot würde für das Geld morgens nicht mal aufstehen.

                    Auch bei der Bahn würde ich stark differenzieren. Für einen S-Bahn-Fahrer finde ich das zumindest akzeptabel. Allerdings wenn ich das wieder z.B. mit den Hafentarifen vergleiche, wo es auch fast nur Schichtarbeit gibt, ist das auch zu wenig.

                    Für einen IC oder ICE-Führer, ist das für die Verantwortung und das diese tagelang unterwegs sind, nicht akzeptabel. 2500 Euro erscheint mir zu wenig.

                    Das ist leider teilweise tatsächlich eine Neiddebatte! Die Leute die ihren eigenen ***** nicht bewegen, zu feige sind sich zu organisieren, beschweren sich am meisten darüber, dass andere (Branchen) mehr verdienen oder gar hohe Forderungen haben. Dazu sage ich nur, selber schuld. Mit der Argumentation "sollen sich die Leute doch was anderes suchen" würden die meisten von uns, für 2 Euro oder weniger die Stunde arbeiten. Damit ist doch gemeint, sollen die Leute doch zufrieden sein, was sie jetzt haben.

                    Wenn die Leute über die Jahrtausende so gedacht hätten, wären wir noch in der Steinzeit und wären zufrieden mit einer Höhle und ein Mammutsteak.

                    Bei den anderen Punkten stimme ich Brigitte aber ausdrücklich zu!

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • BrigitteB Offline
                      BrigitteB Offline
                      Brigitte
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      HHBenfica wrote:
                      Es hatten ja schon einige geschrieben, dass die 30% nicht bedeuten, dass es sich um 30% mehr Geld handelt. Im übrigen wieso nicht, Herr Mehdorn hat seine Bezüge um viel mehr in den letzten Jahren erhöht. Man sollte sich doch immer die "Wirtschaftselite" als Vorbild nehmen dürfen 😆 .

                      ich schätze, dass dem seine Ausbildung ein klein bißchen aufwendiger war. Eine absolute Ungerechtigkeit wäre, wenn jemand mit 21 schon genauso viel verdienen würde, wie jemand der mit 30 grade mit seinem Studium fertig wird. Das wären dann ja alles D****? 😉

                      HHBenfica wrote:
                      Ob 2500 Euro viel oder wenig ist, lässt sich schwer sagen, für eine Fussbodenmaniküre oder Point of Sales Agent (früher auch Putzfrau oder Verkäufer) ist das wahrscheinlich viel Geld. Ein Banker oder Pilot würde für das Geld morgens nicht mal aufstehen.

                      wir waren heuer im Frühjahr am Lago Maggiore und die Reiseleiterin hat uns was über ihre Lebensumstände erzählt. Unter anderem, wie viel eine ital. Familie im Schnitt verdient und sie sprach von 1300- 1400,- €uro im Monat. Die Mieten wären ähnlich wie bei uns und die Lebenshaltungskosten auch nicht viel anders.

                      HHBenfica wrote:
                      Das ist leider teilweise tatsächlich eine Neiddebatte!

                      Wer ist dann auf wen neidig? Nach den Beispielen mit denen immer gearbeitet wird, doch wohl eher, derjenige, der das gleiche Geld wie ein Pilot haben will?

                      Das wäre das gleiche, wenn ein Sanitäter auf einmal das gleiche Gehalt wie ein Gehirnchirurg einfordern würde.

                      Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

                      Albert Schweitzer

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • franzi3332F Offline
                        franzi3332F Offline
                        franzi3332
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Klar ist die Welt ungerecht.

                        Aber das mit den Löhnen kann man nie gerecht verteilen.

                        Es muss auch Unterschiede geben, das liegt auch an der Verantwortung im Beruf.
                        Einer Putzfrau kann der Besenstil abbrechen...
                        Als Arzt der vielleicht weniger körperlich Arbeit kann ein Fehler große Nachteile mit sich führen:-)
                        Also bekommt der auch mehr Geld.

                        Ein Gerüstbauer der wirklich schuften muss, bekommt ein vielfaches weniger als ein Pilot, was auch logisch erscheint.

                        Der Lohn setzt sich aus Bildung, Nachfrage und Verantwortung zusammen.

                        ...manchmal leider ungerecht

                        Ich bin ein Bär und zwar ein HubschrauBär.
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                        • tosca4711T Offline
                          tosca4711T Offline
                          tosca4711
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Da gab es doch diesen Ärztestreik. Kann ich aber verstehen wenn es sich um Krankenhauspersonal handelt. Viele Überstunden und wenig Geld. Da haben es glaube ich die Zahnärzte sicherlich besser. Das Streikrecht ist schon in Ordnung.

                          23.11-27.11 Dublin

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                          • HHBenficaH Offline
                            HHBenficaH Offline
                            HHBenfica
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Brigitte wrote:
                            ich schätze, dass dem seine Ausbildung ein klein bißchen aufwendiger war. Eine absolute Ungerechtigkeit wäre, wenn jemand mit 21 schon genauso viel verdienen würde, wie jemand der mit 30 grade mit seinem Studium fertig wird. Das wären dann ja alles D****? 😉

                            Die Ungerechtigkeit ist, dass die 21jährige Verkäuferin seine Ausbildung, also z.B. das Maschinenbaustudium vom Fabrikantensohn Mehdorn über Steuern mitfinanziert hat, während es beim Lokführer die Wirtschaft selber finanziert hat (wobei die Bahn ein schlechtes Beispiel ist, da sie noch staatlich ist). Der Pilot und auch viele anderen Branchen müssen Ihre Ausbildung im übrigen selber finanzieren. Im übrigen, weshalb soll ein 21jähriger Handwerker, Kaufmann oder Computerfachmann, der mit 16 oder 17 zügig seine Ausbildung begonnen hat, nicht mehr verdienen, wie ein 30jähriger Studienabsolvent? Mit welchen Recht erhält ein 21 jähriger Pragmatiker, weniger als ein 30 jähriger Student, der die Wirtschaft/Arbeitsleben nur vom Hörensagen kennt und deshalb oftmals ein reiner Theoretiker ist.

                            Vielleicht hat er auch noch nach dem Abitur erstmal 1-2 Jahre von Eltern bezahlte Auszeit genommen, während der 21jährige schon geackert hat und auf eigenen Füßen steht.

                            Ich habe im übrigen nicht gesagt, dass alle gleich verdienen sollen(Dieses System hatten wir ja auch schon und das ist ja nun ziemlich den Bach runtergegangen ->Kommunismus), sondern mit welchen Recht Mehdorn solchen GehaltsSTEIGERUNGEN erhält.

                            Brigitte wrote:
                            wir waren heuer im Frühjahr am Lago Maggiore und die Reiseleiterin hat uns was über ihre Lebensumstände erzählt. Unter anderem, wie viel eine ital. Familie im Schnitt verdient und sie sprach von 1300- 1400,- €uro im Monat. Die Mieten wären ähnlich wie bei uns und die Lebenshaltungskosten auch nicht viel anders.

                            Ja und?

                            Das BSP pro Einwohner ist in Italien mit 30200 Euro fast genauso hoch, wie in Deutschland mit 31900 Euro. Wenn man da auch noch die extremen Unterschiede zwischen Nord und Süd sieht, muss ein kleiner Teil extrem viel auf Kosten der breiten Bevölkerung in Norditalien verdienen oder der genannte Betrag stimmt nicht. Des Weiteren wird in Norditalien auch viel mit Fremdenverkehr, Verkauf von landwirtschaftliche Produkten etc. verdient. Ob das alles in den 1300-1400 Euro(und der Steuererklärung 😉 ) enthalten ist, möchte ich bezweifeln. Des Weiteren kann man Einkünfte nicht weltweit vergleichen, sondern muss es in einen Land oder gar in einer Region machen. Bei uns müssen Leute auch mit 800-900 Euro trotz Arbeit auskommen. Von Hartz IV-Empfänger ganz zu schweigen.

                            Brigitte wrote:
                            Wer ist dann auf wen neidig? Nach den Beispielen mit denen immer gearbeitet wird, doch wohl eher, derjenige, der das gleiche Geld wie ein Pilot haben will?

                            Das wäre das gleiche, wenn ein Sanitäter auf einmal das gleiche Gehalt wie ein Gehirnchirurg einfordern würde.

                            Wer hat behauptet, dass der Lokführer oder andere Berufbranchen, dass selber Geld, wie ein Pilot haben möchte? Niemand!

                            Aber:
                            Was ist denn genau der Unterschied zwischen einen ICE-Führer und einen Piloten z.B. in Sachen Verantwortung?

                            Ok, der Pilot muss seine Ausbildung selber finanzieren, die Ausbildung ist ohne Frage aufwendiger und erfordert wohl auch mehr Geistesfähigkeit. Aber sind Unterschiede von 300-500% und mehr gerechtfertigt? Andersrum gefragt, weshalb verdient der Bandarbeiter bei VW oder der Hafenarbeiter besser als der Lokführer?

                            Die Lokführer stehen ohne Frage nicht gut da und kämpfen für ihre Sache! Das ist ihr gutes Recht. Dafür abgesehen, kann man natürlich die Frage stellen, ob die Gewerkschaften in den letzten Jahren gepennt haben. Ohne Frage!

                            Also Brigitte, ob ich es nochmal erlebe, dass wir mal bei einem Thema einer Meinung sind? 😉

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • BrigitteB Offline
                              BrigitteB Offline
                              Brigitte
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              HHBenfica wrote:
                              Im übrigen, weshalb soll ein 21jähriger Handwerker, Kaufmann oder Computerfachmann, der mit 16 oder 17 zügig seine Ausbildung begonnen hat, nicht mehr verdienen, wie ein 30jähriger Studienabsolvent? Mit welchen Recht erhält ein 21 jähriger Pragmatiker, weniger als ein 30 jähriger Student, der die Wirtschaft/Arbeitsleben nur vom Hörensagen kennt und deshalb oftmals ein reiner Theoretiker ist.

                              mit welchem Recht...

                              ich habe nicht studiert, weiche deswegen bei dieser Frage auf "meinen Beruf" aus. 😉

                              In der Schule und auch in der Berufsschule bekommt man immer umfangreiches Allgemeinwissen. Was man später davon braucht, oder was man "umsonst" gebüffelt hat ist schwer vorhersehbar.

                              Im Grunde genommen, habe ich dieses "Beispiel" im weitesten Sinne zu Hause.
                              Die eine Tochter geht gemütlich zur Arbeit und verdient bereits mehr als die "durchsnittl. ital. Familie". 😉
                              Sie macht im Prinzip, das gleiche wie ich, hat aber eine bessere Ausbildung und bekommt daher jetzt schon mehr als ich. Soll ich mich deswegen "aufhängen"? sagt man bei uns so lapidar dahin. Nein, denn ich bin selbst schuld. Ich habe den einfachen Weg gewählt und der wird "einfach bezahlt".
                              Die andere Tochter hat einen noch schwierigeren Weg eingeschlagen und studiert englisch ...(sie wäre für´s englische Board geeignet, fällt mir grad ein 😉 ) und amerikanische Geschichte.
                              In meiner Firma kommt es nie vor, dass ich mit jemanden englisch sprechen muss, oder auf einen englischen Brief antworten soll. Bei der kleinen Tochter kommt das sehr häufig vor und weil die ein- oder andere Passage manchmal ganz schön verzwickt ist :ihre_Worte: dann profitiert sie schonmal von ihrer großen Schwester.

                              HHBenfica wrote:
                              Also Brigitte, ob ich es nochmal erlebe, dass wir mal bei einem Thema einer Meinung sind? 😉

                              ach komm, die Diskutiererei mit mir, macht Dir doch auch Spass. 😉

                              Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

                              Albert Schweitzer

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                HHBenfica wrote:
                                ...
                                Der Pilot und auch viele anderen Branchen müssen Ihre Ausbildung im übrigen selber finanzieren. Im übrigen, weshalb soll ein 21jähriger Handwerker, Kaufmann oder Computerfachmann, der mit 16 oder 17 zügig seine Ausbildung begonnen hat, nicht mehr verdienen, wie ein 30jähriger Studienabsolvent? Mit welchen Recht erhält ein 21 jähriger Pragmatiker, weniger als ein 30 jähriger Student, der die Wirtschaft/Arbeitsleben nur vom Hörensagen kennt und deshalb oftmals ein reiner Theoretiker ist.

                                Vielleicht hat er auch noch nach dem Abitur erstmal 1-2 Jahre von Eltern bezahlte Auszeit genommen, während der 21jährige schon geackert hat und auf eigenen Füßen steht.
                                ...
                                Aber:
                                Was ist denn genau der Unterschied zwischen einen ICE-Führer und einen Piloten z.B. in Sachen Verantwortung?

                                Ok, der Pilot muss seine Ausbildung selber finanzieren, die Ausbildung ist ohne Frage aufwendiger und erfordert wohl auch mehr Geistesfähigkeit. Aber sind Unterschiede von 300-500% und mehr gerechtfertigt?
                                ...

                                Hallo,

                                der hier so oft zitierte Pilot muss seine Ausbildung nicht selbst bezahlen, sondern nur einen Teil von den Gesamtausbildungskosten. Dieser Teil ist zwar nicht wenig, aber eben auch nur ein Teil der enormen Gesamtausbildungskosten (sofern er in Schule der LH aufgenommen wird, also den sehr hohen Ansprüchen von LH genügt. Wenn LH ihn nicht genommen hat, weil er die hohen Ansprüche von LH nicht erfüllen kann, dann muss er selbst zahlen und hoffen, dass ihn später eine andere Airline einstellt.). Während der Ausbildungszeit verdient ein angehender Pilot nicht einen Cent.

                                Die Frage, warum ein 16 oder 17-jähriger nicht mehr verdient, als ein 30-jähriger Studienabsolvent, ist eigentlich ganz einfach zu beantworten:
                                Weil der Studenabsolvent nämlich wesentlich mehr Zeit und Ausdauer in seine Ausbildung investiert hat. Er hat z.B. gegenüber einem 16 bis 17-jährigen Abitur gemacht. Nach dem Abi ist er zur Universität gegangen und hat ein mehrjähriges Studium abgelegt, für das er sich evtl. wegen des NC erst noch qualifizieren musste. Während dieser gesamten Zeit, in der also der 16 bis 17-jährige Pragmatiker schon arbeiten gegangen ist und ein Einkommen hatte, hat der Studierende in der Regel noch kein vernünftiges Einkommen gehabt und auch noch nichts in seine Rentenkasse eingezahlt. Zum anderen führt der erfolgreiche Abschluß eines Studiums nicht in eine Handwerkerausbildung, sondern in einen höherqualifizierten Beruf. Und höherqualifizierte Berufe werden nun mal eben auch höher bezahlt.

                                Die Frage nach dem Unterschied zwischen einem ICE-Führer und einem Verkehrsflugzeugführer kann eigentlich nicht ernsthaft gestellt sein (siehe andere Threads in HC-Foren). Zumindest scheint dem Frager dann nicht klar zu sein, dass der Lokführer im ICE KEINE andere Ausbildung benötigt als der Lokführer auf dem Güterverschiebebahnhof. Auch scheint dem Frager nicht bekannt zu sein, dass der Lokfüher im ICE eigentlich nur zur Beruhigung der Fahrgäste da ist, weil nämlich der ICE in der Lage ist, vollständig automatisch zu fahren, und zwar bis zum Halt im Bahnhof.
                                Wem das noch nicht genügt, um einen Unterschied zwischen beiden Berufen aufzuzeigen, der mag sich vor Augen halten, dass jeder Pilot in der Lage ist, alle Prüfungen zu schaffen, um auch den Beruf des Lokführers zu ergreifen. Aber längst nicht jeder Lokführer würde die Berufsqualifikation (BQ) eines Verkehrsflugzeugsführers schaffen. Denn hier gibt es bereits eine Durchfallquote von ca. 95 %, bevor überhaupt auch nur ansatzweise mit der Ausbildung begonnen wird. Der Rest von 5 %, der die BQ zunächst noch schafft, unterteilt sich später noch einmal in die sehr kleine Gruppe, die das Berufsziel Pilot auch tatsächlich erreicht und nicht unterwegs aufgeben muss.

                                Gruß, Hardy

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  Brigitte
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  @Hardy, gutes Posting.

                                  Über eins wurde auch noch nicht gesprochen. Viele Studenten brauchen dieses Bafög, denn nicht alle Studenten haben reiche Eltern. Wenn sie dann endlich mal mit dem Studium fertig sind und eine Arbeit kriegen, dann müssen sie zuerst mal Bafög zurückzahlen. Das heißt sie fangen nicht erst mit knapp 30 oder 30+ zu arbeiten an, sondern sie fangen ihr Berufsleben mit einem Minus an. Da hat der 21 jährige schon zehn Jahre lang gut verdient und gut in die Rentenkasse einbezahlt.

                                  Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

                                  Albert Schweitzer

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    carstenW.
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    @hbenfica
                                    ein normaler Banker hinter dem Schalter verdienst auch nicht mehr.

                                    @franzi
                                    die Zusammensetzung des Berufes ok, aber Lokführer haben auch in der Schulbildung oftmals nur Hauptschulabschluß. Das nur mal zum Punkt Bildung.

                                    Wie Lokführer da stehen hin oder her, die geforderte Lohnerhöhung ist einfach ein Witz.
                                    Die Verantwortung u. die entsprechenden Gehälter gehen oftmals zu extrem auseinander. Der Vergleich "Hirnchirurg", auch Neurochirurg genannt, kann oftmals in Notfallgeschehen genausoviel leisten wie der bei dem Unfall allein da stehende Rettungsassistent. Der hat nämlich dann genauso viel Verantwortung wie der studierte Mensch u. macht die gleiche Arbeit, für wesentlich weniger Geld.
                                    LG

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Es ist schon ein Kreuz...

                                      Habe fast 8 Jahre studiert, bin immer noch nicht schlau und bekomme dafür
                                      viel zu wenig Lohn, bin aber zufrieden, denn ich weiß, in China wäre ich mit meinem Gehalt ein König.:-)

                                      @carsten
                                      Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Eine altgediente Krankenschwester/ Sanitäter hat auf alle Fälle mehr auf dem Kasten als ein Frischling der sich Arzt nennt.
                                      Wobei ein Lehrlingsarzt auch nicht die Welt verdient, was Du aber sicher wissen wirst.

                                      Umgerechnet auf die Stunden kommt umterm Strich ein Hungerlohn raus.
                                      1400 Euro auf die Hand sind keine Seltenheit bei jungen Ärzten.

                                      Hilft nix, da müssen wir alle durch.

                                      Wollte ja schon immer Luxus Callboy für reiche Frauen werden, aber irgendwie fand ich keine Kundschaft...

                                      Ich bin ein Bär und zwar ein HubschrauBär.
                                      FSK 12 - Der Gute kriegt das Mädchen
                                      FSK 16 - Der Böse kriegt das Mädchen
                                      FSK 18 - Alle kriegen das Mädchen

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                                        #39

                                        @franzi
                                        ich weiß. Das ist mir bewußt. Ich meinte auch vielmehr das Verhältnis z. B. Rettungsassistent u. Notarzt. Oftmals ist es so, daß der Notarzt wesentlich später kommt als der Rettungsdienst. Bis dahin hat der Rettungsassistent die selbe Arbeit geleistet wieder Notarzt, mit der selben Verantwortung. Und dies für lau. Sicherlich, mir ist das mit anfangenden Ärzten u. Ihrem Gehalt klar. Sie verdienen oftmals noch weniger als wir. Und die Verantwortung ist höher, gerade in den Diensten. Aber so ist das Leben, leider. Die Großen werden immer größer, die Kleinen immer kleiner.
                                        LG

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                                          #40

                                          [quote=franzi3332]

                                          Wollte ja schon immer Luxus Callboy für reiche Frauen werden, aber irgendwie fand ich keine Kundschaft...
                                          😭

                                          Und dazu braucht man auch nicht viel lernen man muss nur können. ups
                                          Die Idee mir einen alten Knacker mit Millionen anzulachen hatte ich auch schon.
                                          Was ist denn schon gerecht?

                                          23.11-27.11 Dublin

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