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Sitten und Gebräuche - erheiternd oder ärgerlich?!

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  • wally/xW Offline
    wally/xW Offline
    wally/x
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Hallo Mary_Jam,

    diesen Brauch finde ich persönlich ganz toll. Sollte man bei uns auch einführen, oder?

    @ caribiangirl
    Im Allgäu wird das Kristallweizen (klares Weißbier) mit einer Scheibe Zitrone und 2-3 Reiskörnern serviert.
    Wie es in Oberbayern aussieht weiß ich leider nicht, aber in Niederbayern gibt es das nur auf Anfrage.

    Gut Nacht, will gleich noch BIZZ sehen

    LG Wally

    Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. | Carl Hilty

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    • Erika1E Offline
      Erika1E Offline
      Erika1
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Das ist ja ulkig: wie kommen die Leute in die Wohnung - da muß doch ein enges Familienmitglied die Finger im Spiel gehabt haben ... tsetse..!

      Die einsam auf dem Weizenbier schwimmende Zitronenscheiben-Deko ist mir zu wenig. Mindestens zwei müssen es sein, und die werden von mir ausgedrückt. Reis habe ich noch nie gesehen. Ich bin wohl eine Banausin...

      An Fastnacht versperren hier Kinder die Straße, d.h. manchmal springen sie auf diesselbe, stoppen die Autos und verlangen Geld. Ein eher ärgerlicher und wohl auch noch nicht alter Brauch.
      Gruß Erika

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      • lola84L Offline
        lola84L Offline
        lola84
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        @ Erika

        Der Reis im Weizenbier hat den Sinn und Zweck Schaum zu erzeugen. Wenn du 2-3 Reiskörner in das Bier gibst, kannst du sehen wie von den Körnern der Schaum "aufsteigt". Aber das Glas sollte nicht zu voll sein, sonst gibt es eine kleine Überschwemmung. 😉

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        • LapislazuliL Offline
          LapislazuliL Offline
          Lapislazuli
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Hallo!
          Bei uns daheim nennt man das Strassenversperren an Fastnacht "Zampern"!
          Früher sind die Kinder in Gruppen und bunt verkleidet von Haus zu Haus gezogen, haben Lieder gesungen und mit ihren Sammeldosen geklimpert. Ich kann mich noch erinnern, dass recht ansehliche Summen zusammengekommen sind.
          Irgendwann haben dann auch die Jugendclubs oder Vereine diese Tradition aufgenommen und die Regeln etwas verschärft (Zoll, Durchfahrtsgeld), um ihre Kassen aufzubessern.
          An diesem Tag sollte man lieber einen grossen Bogen um den Ort machen, denn es kann passieren, dass man hinterher ein Auto voller Konfetti hat.
          Aber ich geb da sowieso gerne was und ein bisschen Spass verstehe ich auch.
          Was ich richtig gut finde, ist, dass eben diese Vereine das Geld für Renovierungen der Kindergärten oder Grünflächen im Ort nutzen.  Und sie vergessen nicht, wenn man Geld gegeben hat...
          Wenn dann mal irgendetwas grösseres auf dem eigenen Grundstück anliegt, Umzüge, Entrümpelungen oder Bauarbeiten, stehen die Jungs da und machen mit.

          PS: Weizenbier mit Zitrone? Auweia!
          Das kommt gleich nach Weizenbier mit Bananensaft... igittigitt!

          Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".

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          • Barbara R.B Offline
            Barbara R.B Offline
            Barbara R.
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Hallo zusanmmen!
            Bei uns in Niedersachsen war es früher Brauch, bei einer Hochzeitsfeier so gegen Mitternacht um die Braut rumzutanzen und zu singen: Jetzt winden wir den Jungfernkranz ....lalala. Und danach stürzten sich alle auf die arme Braut und der Brautschleier wurde zerrupft. (Ein kostbarer wurde durch einen billigen ausgetauscht!). Wer einen Fetzen erwischt hatte, konnte davon ausgehen, daß er Glück bringt. Meiner Schwester haben sie fast die Haare ausgerissen!
            Im Raum Bingen haben wir die Hexennacht gehabt. Die Nacht vorm 1. Mai. Da mußte man auch alles in Sicherheit bringen, sonst wurde es gemopst. Am 1. Mai standen dann Gartenstühle, Mülltonnen etc. beim lokalen Bäcker zum Abholen bereit.
            Bei Nachbarn von uns haben sie die Haustür "zugemauert", d.h. lauter Ziegelsteine so schön aufeinandergestapelt, daß die Leute am nächsten Morgen vor einer Mauer standen. Das fand ich aber dann doch sehr witzig......Ging ja auch nichts kaputt dabei!

            Barbara R.

            Wir haben alle den gleichen Himmel,
            aber nicht den gleichen Horizont

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            • LapislazuliL Offline
              LapislazuliL Offline
              Lapislazuli
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Wenn wir schon mal beim Thema "Heiraten" sind, wer hat eigentlich schon einmal einen Brautstrauss gefangen?
              Meine Mom versucht mich und meine Schwester immer in diesem Reigen zu plazieren und erntet dabei immer böse Blicke (von uns) und Gelächter von allen Anwesenden.
              Wär ja schön, wenn solche Bräuche Glück bringen würden... hihi!

              Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".

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              • caribiangirlC Offline
                caribiangirlC Offline
                caribiangirl
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                @ Katja

                Ich habe mal einen gefangen,liegt aber schon 10-12 Jahre zurück.Das war nach meiner ersten und vor meiner 2. Ehe.War damals zwar in einer festen Beziehung,die zerbrach aber ca ein halbes Jahr nach dem fangen des Straußes.Bei uns heisst es ja,die,die ihn fängt,heiratet als nächstes.Scheint nicht zu stimmen.
                Obwohl das Thema heiraten schon mal mit dem damaligen Mann zur Debatte stand.Heute bin ich froh,dass wir es gelassen hatten.

                Grüßchen

                Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                • ReiseladyR Offline
                  ReiseladyR Offline
                  Reiselady
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Einen sehr schönen Brauch gibt es bei uns. Einmal im Jahr ist Kirmes, das ist bei uns so wichtig wie in München das Oktoberfest. Am Kirmesmontag gibt es für alle Kinder die sogenannte Freifahrt. Die Geschäftsleute stiften das Geld und stellen es den Schaustellern zur Verfügung. Und so können von 12.00 - 13.00 Uhr in sämtlichen Karrussels alle Kinder umsonst fahren. Was natürlich auch immer mit einem enormen Andrang verbunden ist, aber das gehört nun mal dazu. Diesen Brauch kannte schon die Großelterngeneration und es wäre schade, wenn es damit mal vorbei sein würde.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • Erika1E Offline
                    Erika1E Offline
                    Erika1
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Das gefällt mir, Reisefan, wie so mancher hier vorher genannte Brauch auch (ich liebe z.B. die Walpurgisnacht...im Harz, hier eher nicht). Hier heißt es Kirmes, im Frankfurter Raum nennt man es Kerb und in Süddeutschland Kirchweih. Ich finde, die Kirmes ist inzwischen kommerzialisiert - der Baum wird zwar gestellt, getanzt wird nicht mehr (ähnlich wie beim 1. Mai: Maibaum vorhanden, aber kein Reigen), dafür Alkohol ohne Ende für die 14jährigen Kirmesburschen und - mädchen...
                    Durch den Kommerz werden Kinder leider nicht berücksichtigt - alle zahlen. Und billig ist das nicht.
                    Die örtlichen Bäcker, Metzger, Kneipenwirte verdienen sich bei solchen Anlässen dumm und dämlich ... ich weiche ab.
                    Ich sage es nochmal - sicherheitshalber: ich trauere den alten Zeiten wirklich nicht nach. Bräuche, die sich bis heute gehalten haben, an denen muß doch was dran sein - die sollte man auch weiter pflegen.
                    Gruß Erika

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • ReiseladyR Offline
                      ReiseladyR Offline
                      Reiselady
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Den Maibaum kannte man bei uns früher gar nicht, erst seit einigen Jahren wird einer aufgestellt, das hat aber nichts mit der Kirmes zu tun, und er passt auch eigentlich nicht in unsere Gegend. Die traditionellen Anlässe hier sind die Kirmes und die Schützenfeste. Und in einem Punkt hast du recht, egal, was für eine Veranstaltung stattfindet, die Bierstände und Pommesbuden kommen immer auf ihre Kosten.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • Erika1E Offline
                        Erika1E Offline
                        Erika1
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        @Reisefan
                        Vielleicht habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt:
                        der Maibaum hat mit der Kirmes nichts zu tun. Der Maibaum wird am Tag vor dem 1. Mai gestellt.
                        Die Kirmes - und das ist in den umliegenden Ortschaften generalstabsmäßig geplant - findet ab Sommer statt. Jedes Wochenende in einem anderen Dorf, damit die Bäcker/Metzger/Kneipenwirte ausreichend Zeit haben, ihre Buden mitsamt den Kassier-Möbeln umzuplatzieren. Denn der Kirmesbesucher = Konsument kann nur auf einer Kirmes Geld ausgeben.
                        Gruß Erika

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • SokratesS Offline
                          SokratesS Offline
                          Sokrates
                          Experte Istanbul
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Hier bei uns - Niederrhein - werden zu den Schützenfesten sogenannte "Schützenbäume" gesetzt, an denen die einzelnen Schützenzüge mit Wappen o.ä. vertreten sind. Teilweise sind diese "Bäume" - da mittlerweile aus Stahl - auch ganzjährig aufgestellt.

                          Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!

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                          Antworten Zitieren
                          • Elli1968E Offline
                            Elli1968E Offline
                            Elli1968
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Hallöchen
                            Ich habe letztens auch von einem schönen Brauch gehört. Keine Ahnung in wie weit der bekannt ist, das spielte sich jedenfalls in Ost-Westfalen ab. 
                            Dort müssen Männer, die an ihrem 30. Geburtstag noch nicht verheiratet sind , die Rathaustreppe bzw. Standesamttreppe  fegen. Die Verwandschaft/Bekanntschaft taucht dazu ebenfalls auf und macht natürlich noch mehr Dreck und spottet.
                            Allerdings machte mein Vetter der Familie einen Strich durch die Rechnung. grins . Er tauchte mit seiner langjährigen Freundin dort auf und hat statt zu fegen mal eben geheiratet. Alles war geplant und heimlich vorbereitet. Einige Leute z.b. Arbeitskollegen (mein Vetter ist Polizist und die Kollegen haben Spalier gestanden) wußten zwar Bescheid, aber für die meißten kam das völlig überraschend.So wurde aus einer Geburtstagsfeier eine Hochzeitsfeier.
                            Fragt sich , ob fegen nicht das kleinere übel gewesen wäre 😉
                            LG
                            ELLI

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • caribiangirlC Offline
                              caribiangirlC Offline
                              caribiangirl
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              Was ja auch schon ein recht alter Brauch ist,Mist,jetzt ist mir der Begriff dazu entfallen,sch....
                              Nochmal von vorn.Wie heißt es doch gleich,wenn man baut und das Dach ist auf der Hütte,ein kleiner Baum wird da festgemacht und ein Spruch aufgesagt?Danach das Glas runtergeschmissen,was auch dabei kaputt gehen sollte.....
                              Das gibts doch nicht.Ahhhhh,das Richtfest.Genau.
                              Oder am 31.Oktober Halloween.Bei uns zwar nicht so populär,als bei den Ami`s,trotzdem sieht man da viele ausgehöhlte Kürbisse an den Häusereingängen.Das finde ich zb sehr schön.Vorallem die Kreativität der verschiedensten Kürbisse,besser gesagt,deren Macher.

                              Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • angel666A Offline
                                angel666A Offline
                                angel666
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Huhu,
                                @ Katja....ich habe schon einmal einen Brautstrauss gefangen, bei der Hochzeit einer Freundin. Ein halbes Jahr später habe ich meinen jetzigen Mann kennengelernt und ein Jahr später haben wir geheiratet.
                                Dann gibt es hier im Norden z.B.  noch den Schleiertanz. Da wird der Brautschleier eingeschnitten und wärend das Brautpaar tanzt, reisst jeder ein Stück ab. Oder man entführt die Braut....der Bräutigam muss sie dann in der Umgebung suchen. Meist ist es so, dass man von Kneipe zu Kneipe geht, und der Bräutigam muss die dort gemachte Zeche bezahlen.
                                In Hamburg und Schleswig- Holstein ist es z.B. Sitte zu jeder Tageszeit Moin Moin zu sagen.
                                Oder zu DM Zeiten war es noch Brauch zum 5 DM Stück Heiamann zu sagen. Der Begriff (so sagt man) sei entstanden als die Seefahrer in Hamburg angelegt haben und zu den leichten Mädchen gingen. Dort konnten sie dann für 5 Mark mi denen in die Heia 😄 (bei uns sagt man zum schlafen gehen auch heia machen)

                                LG
                                Angie

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Erika1E Offline
                                  Erika1E Offline
                                  Erika1
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  Zum Richtfest: das ist ein sehr alter Brauch: nach Errichten des Dachstuhls wird der Richtbaum gestellt, ein Spruch aufgesagt und es findet eine kleine Feier des Hausherrn für die Zimmerleute und Maurer statt. Dachte ich. So war es auch mal - früher.
                                  Wir wurden kürzlich zu einer Party anläßlich des Richtfestes eingeladen...in größerem Rahmen. Wir haben die Einladung - so elegant, wie irgend möglich - abgebügelt.
                                  So ändern sich Bräuche.

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