Digitale Spiegelreflexkamera - Erfahrungen !?!
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... danke!
So geht's doch auch in einem Thread ohne sich zu streiten!
Mir fällt in dem Zusammenhang auf, dass, wenn in einem Thread diskutiert wird, der sich mit sachlichen und klar definierten Themen befaßt, und kaum Raum für Emotionen zulässt, alles in friedvoller und informativer Sachlichkeit zugeht!
Solch ein Thread macht Spaß und bringt etwas!
Warum geht es woanders nicht ebenso?Grüße
Dieter -
jingle wrote:
Grundsätzlich sollte meine neue Kamera mindestens eine 10 Megapixel Auflösung haben.
Ich mache nämlich gerne Fotobücher, und da brauche ich schon Bilder die auch im Großformat eine gute Qualität haben.LG Jingle
Hallo Jingle,
bei 10 Megapixeln hast Du dann aber schon die Option auf Fotobücher im "handlichen Schrankformat"

Gerade bei den Fotobüchern reichen ca. 6 Megapixeln dicke aus!
Viele Grüße,
Holger
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Bei DIN A3 Format wird es aber schwierig.
Meine jetzige Kamera hat eine 5 Megapixel Auflösung, und damit stoße ich oft schon an die Grenzen.
Ich bastel gerade an einem Kalender in DIN A3 Format, und kann viele Fotos nicht verwenden, weil sie einfach zu klein sind.Deshalb, sicher ist sicher, sollten es schon 10 Megapixel sein.
Vielleich tapeziere ich dann irgendwann mal meine Wohnung mit den ganzen Fotos

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Anm. d. Admins:
Überflüssiges Zitat entfernt - ein Beitrag, auf den man direkt antwortet, muß NICHT zitiert werden... -
Hola,
Objektive eines Kameraherstellers passen in der Regel nur auf die eigenen Kameratypen, wie z.B. Canon und Nikon. Für eine breitere Auswahl finden sich Fremdhersteller, wie z.B. Sigma, Tokina, Tamron usw.
Das ist wie bei den Blitzgeräten, da muß man auch nicht die in der Regel teueren Blitze von Canon und Nikon kaufen.
Ich persönlich rate zur Vorsicht bei dem Kauf von Fremdherstellern. Die heutigen Kameras und im Besonderen die DSLR’s sind kleine Computer und es werden Daten von den verschiedenen Geräten ausgetauscht bzw. verarbeitet. Beim Objektiv sind es Informationen wie die Brennweite, die Blendenzahl, Belichtungszeit, AF usw. was zwischen Kamera und Objektiv abgestimmt werden muß. Da sollte die Schnittstelle stimmen. Ganz besonders bei Blitzgeräten, da ist der Datenaustausch sehr sensibel. Auffällig wird es, wenn man zwei oder mehr Blitzgeräte drahtlos zünden möchte.Canon und Nikon haben Objektivgruppen für unterschiedliche Preisklassen. Bei Canon sind zum Beispiel die „L-Objektive“ für die Profifotografie ausgelegt. Diese sind hochwertiger verarbeitet und haben eine bessere Linsenqualität.
Die Frage ist nur – braucht man das bzw. will man es sich leisten.
Beispiel:
Canon EF 70-200mm 2.8L IS USM ist in seiner Klasse ein spitzen Objektiv und hat auch einen entsprechenden Preis. Möchte man auf den IS (Bildstabilisator) verzichten, spart man schon EUR 500-600. Wobei es dieses Objektiv in der Zukunft nur noch mit IS geben wird.Je größer die Anfangsblende ist, umso Lichtstärker ist ein Objektiv und entsprechend teurer ist es. Kann man bzw. möchte man auf eine Anfangsblende wie z.B. von 2.8 verzichten und eine Anfangsblende von 4.0 ist ausreichend, spart man weiteres Geld.
Verzichtet man ganz auf Profiobjektive und nutzt Objektive für den Amateurbereich, spart man noch einmal.
Um es mal überschaubar darzustellen, bleibe ich beim 70-200mm. Bitte hierbei beachten, daß ich Durchschnittspreise für Deutsche Ware (keine Reimporte oder EU-Ware) verwende und diese natürlich in beiden Richtungen schwanken können. Ist auch abhängig, ob man im Internet kauft oder OTC (Over the Counter). Bitte Vorsicht beim Internetkauf, man kann echte Schnäppchen machen, man kann aber auch ganz böse auf die Nase fallen.
EF 70-200mm 2.8L IS USM – ca. EUR 1.800,--
EF 70-200mm 4.0L IS USM – ca. EUR 1.000,--
EF 70-200mm 4.0L USM – ca. EUR 680,--
EF 70-300mm 4.0-5.6 IS USM – ca. EUR 500,--Ein 70-200mm Non-L gibt es nicht von Canon. Aber ich denke, daß es deutlich wird, was ich meine. Über Fremdherstellen kann man noch einmal sparen. Einfach mal auf die Seiten der Hersteller gehen und sich die Objektive vorab mal ansehen und Kritiken dazu lesen. Wie ich und andere schon erwähnt haben, dann einfach mal in ein Geschäft gehen und sich die Kameras und Objektive mal ansehen.
Die 40D ist schon eine Klasse Maschine, hier bist Du im semiprofessionellen Bereich. Für mich und viele Profis ist diese Cam schon in der Profiliga. Aber die zweistelligen sind nun mal im semiprofessionellen Bereich angesiedelt. Ich habe mir die Kamera bei einem Freund ansehen können und einwenig gespielt. Für mich der absolute Hammer das Teil. Neue Sensortechnik, Lifeview (gut bei Makroaufnahmen oder Nachtaufnahmen). 9 Kreuzsensoren, großes Display, sehr gutes Rauschverhalten, 14 Bit Farbtiefe, Magnesiumgehäuse, ein großer Zwischenspeicher und und und. Sorry – eben ist es mit mir durch gegangen.

Wie schon von anderen geschrieben, sind 10Megapixel selbst bei A3 nicht notwendig. Es kommt auch darauf an in welchem Format Du Deine Bilddatei erstellst, dann reichen auch locker 5MP.
Auf der anderen Seite ist es müßig sich darüber zu unterhalten, zumindest im DSLR-Bereich. Die neuen Modelle im Amateurbereich haben einfach 10MP. Du könntest noch eine EOS 30D als Neukauf erwischen, dann bist Du bei 8,2 MP. Da Du aber noch Zeit hast, wird das nicht für Dich in Frage kommen.
Wenn Du Dich tatsächlich für eine DSLR entscheidest, dann solltest Du Dich mit dem Bildformat RAW vertraut machen. Da kann man im Nachhinein noch eine Menge an den Bildern korrigieren. Diese Möglichkeit sollte man nicht unterschätzen.
Wie schon mehrfach erwähnt, kommen gute Fotos nur bedingt von der Kamera.
Der Fotograf mit seiner Kreativität und seinem Vermögen mit den ihm zu Verfügung stehenden Möglichkeiten (Hardware und Software) umzugehen, bilden den Löwenanteil eines Bildes. Das Objektiv ist danach der zweite Faktor um ein gutes Bild entstehen zu lassen.
Ich hoffe, daß ich Dir ein weiteres Mal helfen konnte.
Saludos
Uwe -
Hallo Allerseits!
Und speziell an Jingle, ich glaube wir haben ein paar Gemeinsamkeiten…
meine SLR Bilder von einer Australien Reise frustrieren mich beim Fotobuch zusammenstellen derart, dass ich mir jetzt meine erste DSLR für eine Thailand / Kambodscha Reise im Januar überlege.
Ich bin mal gespannt für welche DSLR du dich entscheidest. Falls das hilft, hier meine bisherigen Überlegungen:
Panasonic Lumix DMC-FZ50:
Wäre eigentlich die vernünftigste Lösung. Wenn da blos nicht meine Technikverliebtheit wäre, ich weis dass ich an einer DSLR mit der Möglichkeit mal verschiedene Objektive zu besitzen auch zuhause viel Spass haben werde. Zudem: kein Weitwinkel.Nikon D40x:
Hätte ich fast gekauft. Unterstützt aber kein bracketting, und ich möchte unbedingt auch so coole HDR aufnahmen ausprobieren
… sonnst seeeehr empfehlenswert, hab 2H damit im Mediamarkt rumgespielt, ist keiner, leichter als D80 / 40D, ideal als Kompromiss zum reisen.D80, 40D:
Von denen lasse ich vermutlich noch die Finger, eher im Profi Bereich… und mir fehlt das beim reisen sicher praktische antshake im Body der Kamera.K10d, GX-10: Meine voraussichtliche Wahl
Antishake, (relativ) gute Kit linse für den Anfang, gute Bildqualität (RAW), spritzwasser und staubgeschützt… Linsen halt später eher von Fremdherstellern, aber deren preis / leistung scheint mir recht gut. Allgemein: Wenn ich sehe was die Kamera bietet, wozu als Einstigs - DSLR eine D80 / 40D die teurer ist?So, Jingle lass uns wissen wofür du dich entscheidest

Liebe Grüsse:
Newbee79 -
Betreffend Bracketting:
Eine Funktion, mit der die digicam hintereinander 3,5,7… Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen macht.Geht mit der D40x nicht, respektive man muss zwischen den Bildern von Hand die Belichtungseinstellungen ändern, was Zeit braucht und die Kamera verwackelt.
Das ist jammerschade an der D40x, insbesondere weil es nur eine Softwarefunktion ist – Nikon will damit klar die D80 Verkäufe schützen

Für HDR Bilder schaut auf www.hdr-photos.com vorbei.
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Wenn es noch nicht zu spät ist - im MM gibt es die Canon 350d mit Objektiv für 399.-€. Diese Kamera ist immer noch eine sehr gute DSLR -auch wenn es schon einen Nachfolger gibt.
Für diesen Preis als Einsteigermodell unschlagbar; ich selber hab sie seit 2,5 Jahren und nutze sie mit dem 17-85 USM/IS zur vollsten Zufriedenheit.
Ansonsten kann ich noch den Tipp geben - nimm die Kameras vorher in die Hand.Tschüß Tiny
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Hallo zusammen
Auch noch etwas das ich gerade gelernt habe: Die neusten Modelle (Canon 40D) unterstützen "live view": das heist sovliel wie sie können auch das, was jede billig digicam kann und viele so mögen: statt durch den Sucher zu schielen kann man bequem das Display verwenden um das Bild zu machen. Alle anderen DSLR (teils auch sehr teure!) kriegen das nicht auf die Reihe!!! Für umsteiger sicher sehr angenehm...
Was sich die Hersteller dabei denken, Kameras mit Display zu verkaufen, die nur dazu dienen die gemachten bilder zu kontrollieren kann ich mir echt nicht erklären.
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Newbee79 wrote:
Hallo zusammen...............
Was sich die Hersteller dabei denken, Kameras mit Display zu verkaufen, die nur dazu dienen die gemachten bilder zu kontrollieren kann ich mir echt nicht erklären.
Hola,
weil man sich über den Sucher besser auf das Motiv konzentrieren kann, da man weniger abgelenkt wird, als über den Monitor. Die meißten Profis oder ambitionierten Amateure werden weniger den Monitor als den Sucher nutzen. Besonders, da im Sucher wichtige Daten eingeblendet werden. Ich selbst habe auch schon über den Display einer Kompakten fotografiert und bin jedes Mal froh, wenn ich wieder durch den Sucher meiner DSLR schauen kann. Bei der Sport- und Tierfotografie bzw. der Fotografie von sich bewegenden Motiven stelle ich mir das fotografieren (Mitziehen) über Monitor sehr hinderlich vor. Im Sucher habe ich das Motiv fixiert und kann im Sucher meine Einstellungen überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen.
Es gibt Ausnahmen wie die Makrofotografie oder die Astrofotografie, wo ein Lifeview sinnvoll ist, gegebenenfalls noch Studiofotografie.
Es kommt halt auch auf das Einsatzgebiet an.
Saludos
Uwe -
Sol y Mar wrote:
...Besonders, da im Sucher wichtige Daten eingeblendet werden. Ich selbst habe auch schon über den Display einer Kompakten fotografiert und bin jedes Mal froh, wenn ich wieder durch den Sucher meiner DSLR schauen kann.Dieselben Daten können ja auch unten im Display eingeblendet werden - kein Argument.
Sol y Mar wrote:
... Es kommt halt auch auf das Einsatzgebiet an.Stimmt, es gibt sicher Situationen wo sich der Sucher besser eignet, genauso wie es Situationen gibt wo das Display angenehmer ist... für mich insbesondere in Situationen wo ich gerne "aus dem Handgelenk" fotografiere, häufig im Umgang mit Kindern, wo ich die Kamera nicht vors gesicht nehmen und lange "zielen" will.
Bleibt die Feststellung: Eine Digitale Kamera mit Bildsensor und Display, so kastriert dass sich das Display nicht als Sucher verwenden lässt, ist wohl was vom dümmsten das sich die Fotoindustire je ausgedacht hat. Speziell bei Einstelger - DSLR, wo sich die Kunden das von den kleinen digicams her gewohnt sind.
Ich habe mir inzwischen die GX-10 gekauft, (zum Glück im MM), und überlege ernsthaft daran rum, vom Rückgaberecht gebrauch zu machen. Als Neueinsteiger im DSLR knipsen war ich darauf echt nicht vorbereitet. Offenbar ist das so was grundsätzliches, dass es in den meisten Testberichten gar nicht mehr erwähnt wird.
grrrrrrr......
Grüsse: Newbee
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Für mich ist ein Display überhaupt kein Kriterium für den Kauf einer Kamera.
Ist mit vollkommen wurscht, ob ich durch einen Sucher schauen muss, oder ob ich das Bild schon auf dem Display sehen kann.
Ich habe erst seit drei Jahren eine Digitalkamera (kompakt).
Ist schon ein schöner Service das Bild schon vor den knipsen sehen zu können.
Aber was habe ich all die Jahre vorher gemacht, als es nur Kameras mit Film gab...
Da habe ich mich auch nicht daran gestört, dass ich das Bild vorher nicht sehen konnte
LG Jingle
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Hola!
Es gibt da noch einen Aspekt, der für einen Lifeview-Monitor spricht!
Und zwar betrifft es die Brillenträger unter uns. Ein solcher bin ich auch als Kurzsichtiger.
Bei einem Sucherokular reicht meistens die Brennweite der Okularlinse nicht aus, weil das Auge durch die Brille ja weiter entfernt ist; und so sehe ich dann nur einen Ausschnitt des Sucherbildes. Ohne Brille reicht zwar die Brennweite, aber das Okular muß eine Dioptrienverstellung haben um die fehlende Korrektur des Brillenglases zu ersetzen. Oder aber einen entsprechenden Vorsatz. Bis +2 / -3 Dioptrien geht das noch ganz gut. Es ist aber lästig jedesmal die Brille vorher abzunehmen, weil man ja die Kamera gewöhnlich mit beiden Händen hält. - Wohin also mit der Brille? - Ohne Brille muß dann mittels eines kleinen Hebels oder Rädchens seitlich oder unter dem Okular die Korrektur eingestellt werden. Das ist mitunter eine ziemlich Fummelei!
Will ich dann nur mal kurz mit Brille einen Überblick über das Motiv gewinnen, müßte ich alles wieder rückgängig zu 0 machen.Gewiss, man gewöhnt sich an diese Prozedur, aber ein Echtzeit-Monitor wäre da schon hilfreich.
Die anderen Gesichtspunkte von Sol y Mar kann ich jedoch verstehen und nachvollziehen!
Gruß
Dieter -
Hola,
Newbee79 wrote:
Dieselben Daten können ja auch unten im Display eingeblendet werden - kein Argument.Du wirst mir aber Recht geben, daß das Ablesen der Daten wesentlich angenehmer im Sucher ist als über den Display und daher sehr wohl ein Argument. Besonders bei strahlenden Sonnenschein, wo man das Display kaum noch erkennt. Ferner müssen viele Daten erst aufgerufen werden und bei einer DSLR sind diese direkt im Sucher zu sehen. Mir ist bewußt, daß es auch hier unterschiede gibt.
Newbee79 wrote:
Stimmt, es gibt sicher Situationen wo sich der Sucher besser eignet, genauso wie es Situationen gibt wo das Display angenehmer ist... für mich insbesondere in Situationen wo ich gerne "aus dem Handgelenk" fotografiere, häufig im Umgang mit Kindern, wo ich die Kamera nicht vors Gesicht nehmen und lange "zielen" will.Mmhh – Das mag auf Dich zu treffen. Aber ich bekomme auf Feiern unbeschwerte Fotos hin, auch wenn ich die Kamera vors Auge nehme. Zumal ich wesentlich schneller bin, die Kamera ans Auge zu nehmen als mit dem Display halb versteckt den richtigen Ausschnitt zu finden. Oder hebst Du die Kompakt-Cam hoch und hältst sie Dir vor das Gesicht. Dann machst Du nichts anders als ich.
Newbee79 wrote:
Ich habe mir inzwischen die GX-10 gekauft, (zum Glück im MM), und überlege ernsthaft daran rum, vom Rückgaberecht gebrauch zu machen. Als Neueinsteiger im DSLR knipsen war ich darauf echt nicht vorbereitet. Offenbar ist das so was grundsätzliches, dass es in den meisten Testberichten gar nicht mehr erwähnt wird.Du hast eine Samsung GX-10 gekauft und bist verärgert. Versuch es mal bei Canon oder Nikon. Ich kann Deine Entscheidung diese Cam zurück zugeben aus meiner persönlichen Sicht nur unterstützen.
Newbee79 wrote:
Als Neueinsteiger im DSLR knipsen war ich darauf echt nicht vorbereitet. Offenbar ist das so was grundsätzliches, dass es in den meisten Testberichten gar nicht mehr erwähnt wird.Als DSLR Neuling solche elementaren Aussagen zu treffen, weil man etwas nicht bedacht hat oder sich unzureichend informiert hat, finde ich sehr befremdlich. Hast Du wenigstens Erfahrung aus dem Umgang mit einer SLR?
Natürlich braucht man nicht zu erwähnen, das bei einer DSLR der Sucher und nicht das Display zur Erstellung einer Aufnahme verwendet wird. Schließlich ist das jedem der sich nur halbwegs mit der Materie beschäftigt hat klar.
Newbee79 wrote:
Bleibt die Feststellung: Eine Digitale Kamera mit Bildsensor und Display, so kastriert dass sich das Display nicht als Sucher verwenden lässt, ist wohl was vom dümmsten das sich die Fotoindustire je ausgedacht hat. Speziell bei Einstelger - DSLR, wo sich die Kunden das von den kleinen digicams her gewohnt sind.Nein – das ist keine Feststellung, sondern die Aussage einer Person die sich darüber ärgert, daß sie sich nicht richtig informiert hat.
Nein – Dumm ist es nicht! Die Nachfrage war bisher einfach nicht so gegeben, außer von Ausnahmen. Diese Ausnahmen waren nach meiner persönlichen Erfahrung Gelegenheitsknippser mit einer DSLR. Diese Leute haben aber nicht ambitioniert Fotografiert. Das mag in Deinem Umfeld anders sein.
Nicht jeder DSLR-Einsteiger kommt aus der Digi-Cam-Liga. Es gibt Leute wie ich, die 26 Jahre lang analog mit einer SLR fotografiert haben und auf DSLR umgestiegen sind. Es gibt auch eine nicht unerhebliche Menge an Menschen, die erst gar nicht mit einer Digi-Cam anfangen und gleich mit einer DSLR starten. All diese Leute kennen es gar nicht über einen Display zu fotografieren.
Ein weiteres wichtiges Argument habe ich vergessen, der Stromverbrauch. Du wirst mir Recht geben, daß ein Display ein kleiner Stromfresser ist. Auch wenn man daran arbeitet den Stromverbrauch zu senken, aber er ist und bleibt höher als beim Sucher. Ich habe mein Display z.B. ausgeschaltet und schaue mir nur gezielt ein Bild nochmals an. Und wenn ich mich in dem Kreis umsehe, in dem ich mich bewege, dann machen das alle so.
Saludos
Uwe -
Was aber durchaus für einen Sucher spricht, abgesehen von dem was hier schon aufgezählt wurde, ist, dass es kein störendes Seitenlicht und alle wesentlichen Informationen im Sucher auch gibt.
Bei meiner Minolta schaltet sich der Sucher nur ein, wenn ich durch ihn blicke und der Monitor (kein Lifeview) aus. Dann hängt die Nase immer auf der Monitorscheibe und verschmiert diese.Wie alles, so ist auch wohl dieses eine Geschmacks- und Gewöhnungssache.
Gruß
Dieter -
noki wrote:
Hola!Es gibt da noch einen Aspekt, der für einen Lifeview-Monitor spricht!
Und zwar betrifft es die Brillenträger unter uns. Ein solcher bin ich auch als Kurzsichtiger.
Bei einem Sucherokular reicht meistens die Brennweite der Okularlinse nicht aus, weil das Auge durch die Brille ja weiter entfernt ist; und so sehe ich dann nur einen Ausschnitt des Sucherbildes. Ohne Brille reicht zwar die Brennweite, aber das Okular muß eine Dioptrienverstellung haben um die fehlende Korrektur des Brillenglases zu ersetzen. Oder aber einen entsprechenden Vorsatz. Bis +2 / -3 Dioptrien geht das noch ganz gut. Es ist aber lästig jedesmal die Brille vorher abzunehmen, weil man ja die Kamera gewöhnlich mit beiden Händen hält. - Wohin also mit der Brille? - Ohne Brille muß dann mittels eines kleinen Hebels oder Rädchens seitlich oder unter dem Okular die Korrektur eingestellt werden. Das ist mitunter eine ziemlich Fummelei!
Will ich dann nur mal kurz mit Brille einen Überblick über das Motiv gewinnen, müßte ich alles wieder rückgängig zu 0 machen.Gewiss, man gewöhnt sich an diese Prozedur, aber ein Echtzeit-Monitor wäre da schon hilfreich.
Die anderen Gesichtspunkte von Sol y Mar kann ich jedoch verstehen und nachvollziehen!
Gruß
DieterHola Dieter,
Ok – diesen Aspekt habe ich nicht bedacht und gebe Dir Recht, daß es ein weiteres Argument für einen Life-View ist. Danke, daß Du darauf hinweißt.
Wobei ich selbst Brillenträger bin und dennoch lieber durch den Sucher sehe, ohne die Dioptrie zu verstellen. Das bringt bei meinen Augen bzw. Sehschwäche auch nichts.
Lieber setze ich mir eine große Augenmuschel vor den Sucher und gewinne dabei etwas Schatten. Was mich jetzt nicht näher an den Sucher bringt, aber dennoch unterstützt.
Natürlich ist es auch Gewohnheit damit umzugehen, da stimme ich Dir zu.
Unter Umständen wird man in Zukunft nur noch DSLR’s mit einer Life-View-Funktion herstellen, wenn die Akzeptanz und damit die Nachfrage, von der Zielgruppe für DSLR’s, vorhanden ist.
Saludos
Uwe -
Hola Dieter,
noki wrote:
Was aber durchaus für einen Sucher spricht, abgesehen von dem was hier schon aufgezählt wurde, ist, dass es kein störendes Seitenlicht und alle wesentlichen Informationen im Sucher auch gibt.genau das meinte ich mit
……. weil man sich über den Sucher besser auf das Motiv konzentrieren kann, da man weniger abgelenkt wird, als über den Monitor.
und
Du wirst mir aber Recht geben, daß das Ablesen der Daten wesentlich angenehmer im Sucher ist als über dem Display
noki wrote:
Bei meiner Minolta schaltet sich der Sucher nur ein, wenn ich durch ihn blicke und der Monitor (kein Lifeview) aus. Dann hängt die Nase immer auf der Monitorscheibe und verschmiert diese.Ja – das Problem hat wohl jeder, da sollte sich die Industrie eher was einfallen lassen. Ich habe es gelöst, in dem ich einen Okular-Extender auf meine Canon gesetzt habe. Ich möchte aber nicht verschweigen, daß dieser Extender das Sucherbild weiter verkleinert. In der Regel haben DSLR’s im Amateurbereich ein Sucherbild von 95% der tatsächlichen Aufnahme, mit dem Okular-Extender bin ich so bei ca. 93% wenn nicht sogar bei 92%.
Saludos
Uwe -
Hallo zusammen
Ok, in einigem habt ihr recht, z.B. eingeschränkte Sichtbarkeit des Displays bei hellem Licht, aber ich behaupte ja auch nicht das man das Okular ganz weglassen soll.
Ich finde es aber schon sehr erstaunlich das man X Abende (verteilt über ca. 5 wochen) damit verbringen kann testbreichte zu lesen, dpreview langsam auswendig gennt, diverse Foren durchackert (canon, Pentax)... und das mit dem Liveveiw doch erst merkt wenn man die Kamera zuhause hat. Ohne das Stichwort "Liveveiw" kommt man komplet um das Thema rum, ich zumindest.
Jetzt habe ich die Wahl mich daran zu gewöhnen oder 3-400€ mehr für die Canon 40D auszugeben... nur für ein "Feature" das bei jeder 50€ digicam selbstverständlich ist.

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Sol y Mar & Newbee,
das alles sind Argumente Für und Wider.
Sol y Mar,
Du wirst mir aber Recht geben, daß das Ablesen der Daten wesentlich angenehmer im Sucher ist als über dem Display.Damit kann ich Dir leider nicht Recht geben, denn Du kannst die Informationen im Sucher nur dann sehen, wenn Du das volle Blickfeld hast. Meistens sind sie ganz unten oder an der Seite, und das ist nur dann möglich, wenn man:
- kein Blillenträger ist
- ohne Brille die Schärfekorrektur der Augenfehlsichtigkeit am Okular eingestellt hat. Ansonsten sind die Kameraeinstellungen nicht mehr zu sehen. Weil der Ausschnitt kleiner wird.
Newbee,
lass Dich doch nicht nerven durch diverse Testberichte! Nimm einfach die Kamera in die Hand und probiere aus wie Du damit klar kommst!Ich persönlich glaube Testberichten nur dann, wenn ich weiß wer diesen Test bezahlt hat, und dann auch noch nicht einmal !!!! War lange genug dabei als "Anwendungs- und Objektivberater" in einem großen Testlabor für optische Instrumente; und dabei war eine Kamera noch das einfachste Gerät von allen der geometrischen Optik.
Die Testmethoden dort in den sogn. Testlabors sind oftmals für den Anwender bedeutungslos und nicht relevant. Was nützt es Dir zB. die Lininienzahl (Auflösung) eines Objektives zu wissen, oder die optischen Korrekturen, aphärisch, Glassorten mit anderen Brechungsindizes, usw.?Aber zu einem vorhergehenden Posting bezüglich der Objektive möchte ich noch hinzufügen: Wenn jemand plant ein Polfilter (zirkular oder linear) einzusetzen, dann sollte er darauf achten, dass sich bei der Fokussierung der Tubus mit der Frontlinse nicht mitdreht, denn sonst ist die Polfiltereinstellung nicht mehr gültig. Also ein "innenfokussierendes Objektiv" wählen.
Gruß
Dieter