Kleines Rätsel/Ratespiel 3
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Ich such eigentlich gar keine Tiere. Ich suche das Land, in dem Soldaten in einer abgegrenzten und weitestgehend menschenleeren Region Wildtiere füttern müssen. Dieses Land befindet sich in Ostasien; es ist nicht China und auch nicht Vietnam.
Nebenbei gesagt:
Die eine Tierart, die dort unter anderem gefüttert wird, lebt nur in Ostasien und ist vom aussterben bedroht. -
Lebt die Tierart in Japan?
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Da fällt mir Korea ein. :?
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Ja, das ist die große Frage, Tante Google mag mir nicht so recht antworten.

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Ich habe das vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen. Tante Google scheint da wohl wirklich nicht richtig weiter zu helfen zu können.
Nun gehen wir aber mal die Sache gaaaanz ruhig an:
Korea ist also schon mal so gut wie richtig.
Wo gibt es da eine abgegrenzte und weitestgehend menschenleere Region, wo die Natur zum größten Teil noch unberührt ist? 🤪 -
Das könnte das Gebiet an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea sein, aber was für Tiere leben dort

wo sind die anderen Ratefreunde 
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Eine ist schon da!

Es könnte in Korea die Demilitarisierte Zone sein.
Das sagt Wikipedia:
Abgesehen von den erwähnten Siedlungen sowie einer großen Anzahl Landminen, Panzersperren und Stacheldrahtzäunen ist die DMZ vom Menschen weitgehend unberührt. Da sich niemand ohne ausdrückliche Genehmigung der MAC in der DMZ aufhalten darf, konnte sich innerhalb von Jahrzehnten eine naturbelassene Tier- und Pflanzenwelt (Urwald) entwickeln.Wahrscheinlich wird es so sein, dass nur das Militär diese Zone betreten darf und somit sich niemand anders um diese Tier kümmern kann.
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Ja, die Demilitarisierte Zone ist die Region, in der Soldaten Wildtiere füttern. Unter anderem lebt dort das Wasserreh, welches als gefährdet eingestuft wird.
Und wenn mir nun noch jemand verrät, welche Soldaten die Tiere füttern, der darf dann das nächste Rätsel stellen.

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Entweder die südkoreanischen oder die nordkoreanischen Soldaten.

und jetzt geh ich ins Bett, gute Nacht

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Ja bitte, lieber Dylan

bekommst auch dafür eine
oder lieber ein
?Hab doch noch eine Idee, sind das vielleicht Soldaten im Ruhestand, die das in ihrer Freizeit machen? :-?
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In der ca. 4 km breiten Demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea leben zwischen den Grenzzäunen in einem wahrhaftigen Naturparadies mehr als 2200 Tier- und Pflanzenarten, von denen allein 600 vom Aussterben bedroht sind.
Südkoreanische Grenzsoldaten fütterten einst aus langer Weil Tiere hinter ihrem Grenzzaun. Irgendwann erkannte der südkoreanische Staat dieses als hilfreiche Artenrettung und gab den Befehl an seine Grenzsoldaten, die Tiere offiziell zu füttern. Da niemand die Demilitarisierte Zone betreten darf, wird das Futter über den Zaun geworfen.
Seit nunmehr fünf Jahren füttern im Winter nun Grenzsoldaten aus Nord- und Südkorea gemeinsam die Tiere im Todesstreifen und demonstrieren damit eine kleine friedliche Annäherung der beiden Staaten.
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Dylan wrote:
Seit nunmehr fünf Jahren füttern im Winter nun Grenzsoldaten aus Nord- und Südkorea gemeinsam die Tiere im Todesstreifen und demonstrieren damit eine kleine friedliche Annäherung der beiden Staaten.Wenn es doch überall so funktionieren würde!

Yuccapalme war aber ganz nahe dran an der richtigen Lösung!



