viele schlimme Krankheiten in Peru/ wie schützen??
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gobo0101 wrote:
Hier in Forum können einige nicht mit Antworten umgehen und fühlen sich gleich persönlich angegriffen.
LG
Ich nenn es mal "kontroverse Diskussion". Ist doch ein Stück weit normal hier.gobo0101 wrote:
Alles was in Forum geschrieben wird würde ich sowieso mit Vorbehalt betrachten.
LGDanke, gobo. Genau davon rede/schreibe ich die ganze Zeit.
gobo0101 wrote:
Also Schwamm darüber, .....
LGOK. Schwamm drüber.
Ich wünsche Dir, Deinem Partner und besonders der Kleinen auch einen schönen Urlaub, Chris.
Viele Grüße
coral741 -
gobo0101 wrote:
.................... Alles was in Forum geschrieben wird würde ich sowieso mit Vorbehalt betrachten. ...............
LGDer Satz ist ja echt super!?

Da könnten wir uns gleich, ob nun ZE oder nicht die Arbeit sparen, auf irgend was zu antworten.
Und wenn hier einige meinen, dass selbst stringente Antworten nur so als "Geschwafel" geschrieben werden, weil man eben auch eine Meinung haben muss, täuschen sie sich gewaltig. Für mich kann ich behaupten, dass nur dann geantwortet wird, wenn ich über eine Frage Bescheid weiß, und/oder das Land selbst kenne. Damit meine ich, dass ich mindestens schon mal dort war. Und nicht mit Infos aus Büchern, Internet, usw. andere Leute verunsichere.
fio -
Ich kann aber keine 100 % Antworten geben, in Sachen Medizin, ohne die Person gesehen zu haben. Ich kann also nur Schlußfolgern, anhant das was mir geschrieben wurde. Das macht noch nicht mal ein Arzt. Das was ich meine ist schon ernst gemeint, aber halt unter Vorbehalt. Das gilt übrigends in allen med. Foren. Nachher werde ich noch verklagt-----zwinka
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Hallo Chris,
ich würde Dir empfehlen die Reisemedizinische Sprechstunde eines Tropeninstitutes z.b. in München aufzusuchen. Da wirst du umfassend beraten (auch wie das bei Kleinkindern ist usw.) und evtl. falls es nötig ist auch gleich geimpft. Die Hausärzte haben da oft nicht so viel Ahnung und auch die erforderlichen Impfstoffe nicht unbedingt gleich parat.
Ich wünsche Euch gut geschützt einen schönen Urlaub in Peru
LG Uta
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Danke Uta, werde mich auf jeden Fall noch an ein Tropeninstitut wenden. München ist allerdings zu weit, um persönlich vorbeizugehen. Ich werde mal in Heidelberg oder Tübingen anrufen und fragen, ob ich da vorbeikommen kann.
Und an die anderen:
ist mir schon klar, dass ihr keine "Ferndiagnosen" stellen könnt. Wollte einfach nur euere Einschätzung lesen und mache jetzt das hoffentlich Beste draus
Danke euch nochmal für euere Mühe.
Meine Eltern finden es ja sowieso wieder mal total unvernünftig, dass wir mit einem so kleinen Kind so eine Reise machen wollen. Klar, die lesen eben auch die einschlägigen Informationen und bei "Pest", "Cholera" usw. gehen natürlich die Alarmglocken an. Wenn ich ihnen sage, dass ich mich genau informiere/informiert habe, dann beruhigt es sie auch nicht wirklich...
Allerdings machen sich meine Eltern sowieso gern viele Sorgen
Auch, als ich alleine in Argentinien war, fanden sie das nicht so toll, aber ich hab's überlebt, bin ja schon groß - und Unkraut vergeht nicht 
LG Chris
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Hallo Leute,
so, in drei Wochen ist es so weit. Bin schon total nervös.
Zwischenzeitlich habe ich sowohl mit der Hausärztin gesprochen, die mir zusätzlich zu meiner vorhandenen Hepatitis A- und B- Impfung noch eine Typhus-Impfung empfohlen hat. Die sitzt seit heute.Weiterhin habe ich mit dem Tropeninstitut Kontakt aufgenommen. Dieses hat mir sämtliche Informationsblätter über alle möglichen in Peru vorkommenden Krankheiten zugeschickt. Auf einer Impfempfehlung wird mir eine Gelbfieberimpfung bei Reisen östlich der Anden empfohlen, da wollen wir nicht hin.
Außerdem empfehlen sie eine Tollwutimpfung, Typhus (ist ja erledigt, s. o.) und eine Cholera-Impfung.Alles andere wie Tetanus und Diphterie versteht sich von selbst.
Würdet ihr euch gegen Cholera impfen lassen? Wie sind da die Nebenwirkungen? Soll wohl auch gegen einige andere Erreger von Durchfällen helfen.
Haltet ihr auch eine Tollwut-Impfung für notwendig?Würdet ihr auch die Kleine (knapp ein Jahr) impfen lassen? Da wird eine Typhus-Schluckimpfung empfohlen. Außerdem ebenfalls Tollwut.
Das Tropeninstitut empfiehlt auch die Mitnahme von Stand-by-Medikamenten gegen Malaria, wir haben aber gar nicht vor, in Malariagebiete zu reisen, würdet ihr's trotzdem mitnehmen?Höhenakklimatisation scheint jetzt geregelt, bis 2500 m sollte wohl kein Problem sein, danach alle 400 - 600 Höhenmeter 24 Stunden bleiben. Etappen haben wir schon gewählt. Jetzt hoffe ich nur, dass wir in den "einfachen Unterkünften" nicht irgendwelche Krankheiten (Chagas oder so) einfangen, nur um uns vor Soroche zu schützen...
Ich werde berichten, wenn wir wieder da sind.
LG Chris
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Zu Nebenwirkungen bzgl. der Choleraimpfung kann ich Dir leider nichts sagen. Da würde ich mich an Deiner Stelle nochmal bei einem Arzt beraten lassen. Wenn es jedoch empfohlen ist, dann würde ich mir da schon mal drüber ernsthafte Gedanken machen.
Bzgl. "der Kleinen" ist es wohl erst Recht an der Zeit mit einem Kinderarzt Kontakt aufzunehmen. Wenn die Empfehlung zur Mitnahme von Malariaprophylaxe gegeben ist, würde ich dies auch so tun. Sonst wäre dies ja auch nicht so angegeben, zumal eine Malariagefahr dort existiert. Aber um nochmal auf "die Kleine" zurück zu kommen: Die Standarts bzgl. Hygiene u. Versorgung in Krankheitsfällen in den dortigen Kliniken ist nicht mit den europäischen Gegebenheiten hier zu vergleichen. Eine umfassende Auslandskrankenversicherung + Rückholvers. usw. ist zwingend erforderlich.
LG -
Danke Carsten,
ich hatte vergessen, zu erwähnen, dass ich am Dienstag sowieso noch mit dem Kinderarzt sprechen werde.
Die Kleine hat U6 und wird gegen Mumps, Masern, Röteln geimpft.
Werde ihn nochmal befragen, was er für sinnvoll erachtet. Er hatte aber bei einer ersten Anfrage gemeint, dass sie ja dann mit einem Jahr alle notwendigen Impfungen sowieso hätte.LG Chris