Dialekte
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Das ist wie in der Türkei die Aische und der Mehmet

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Dachte ich schon. Also sowas wie "Otto Normalverbraucher", "Max Mustermann" oder (bei uns in A) Herr und Frau Österreicher.

Einen Max Mustermann gibt's (lt. telefonbuch.de) tatsächlich. Der Arme!

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@ chriwi
guck mal ob Du die Oberhofer Kreszentia findest oder die Schmaizlhuber Burgl .... und wenn alle Stricke reissen, dann findest Du sicher die Aiterhofer Gitti
ach na, de hoaßt ja jetzt Kramhöller weils den oidn Kramhöller g`heirat hot. Woaßt scho, des is der mim Diridari, der i a so greislich das a koane kriagt hot. Nur de Gitti de siecht nimma so guad und drum hotsn gnumma de oide Elendszuchtl. Gschert is so des oide Mistviech. -
Ich weiss doch das Du seeeeeeehr wählerisch bist Sabine

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jo, des konnst laut sog
n Burschi .... echt schod dasd na du durchs Raster durchgfoin bist aba da ko ma nix macha ..... herrschaftszeitn no a moi ... sacklzementscheißglumpvaregts ............. aba a Loamsiada bist ned und des wui scho wos hoass`n .....

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Sammstag, dem 01. März 2008, 14:00 Uhr
Traditioneller Sommergewinns-Festzug (seit 1897) in Eisenach"Unter den Eisenachischen Gebräuchen, so noch jährlich allda gehalten werden, ist auch das sogenannte und bekannte Sommergewinnen auf Lätare in der Fasten, da viele Kinder nach der Amts- oder Hauptpredigt, auch nach denen Mittagspredigten vor das Georgentor gehen, die ausgehenckte und in einer frischen Tanne oder Fichten sitzende Sommerdocken sahen und sich einen sogenannten Sommer (nemlich Brezeln, Gipstäflein mit biblischen Bildern, Bänder, an die Tannen oder Fichten Reißer gehängt sind), kauffen und in die Stadt oder, wo sie wohnen, hintragen. Vor fünfzig oder mehr Jahren ist hier bey noch der ärgerliche Brauch bei dem sogenannten Sommergewinnen gewesen, dass die jungen Burschen und Mägden und erwachsenen Kinder auf den Mittelstein gegangen, worauf sie ein Rad getrieben, daran sie einen strohernen Mann gebunden, den sie den Todt genennet, denselben angezündet und mit dem Rad den Berg hinunter lauffen laßen, dabey sind sie bey die Wartenburg in den Tannenwald gegangen, haben eine gleiche und hohe Tanne abgehauen, welche sie nachgends mit Bändern geschmückt und auf den Plan fest eingegraben und aufgestellt haben, da den die Mannsleute nach denen Bändern gestiegen."
"Der Stiegk" ist der Weststadtteil von Eisenach. Auf’n Stiegk, mit seinem einzigartigen Dialekt, werden die traditionellen Bräuche um den Sommergewinn außerordentlichst gepflegt.
Näue Stiegker Rächtschreibong:
Isenach (Eisenach)
Stiegker (Liet Stiegker Leute)
Kech’n (Küche)
Hisschen (Häuschen)
Oahle Hisser (alte Häuser)
Huesärn (Hausflur)
Stromm’n (Stube)
Koanapee (Sofa)
Stroaß (Strasse)
Hengenus (hinten hinaus)
Trettewoar (Bürgersteig)
Nähl (Nägel)
Dräckhuff’n (Dreckhaufen)
Ärbt (Arbeit)
Schlopp’n (Hausschuhe)
Quadroatloatsch’n (große Schuhe)
Loahmoarsch (langsamer Mensch)
hoal dinn Muhl (halte deinen Mund)
Broandkäs (Kochkäse)
Roadebärn (Schubkarre)
s rähnt (es regnet)
äben (eben)
Pfuet’n (Hände)
kenne Ziet (keine Zeit)
Blomm’m (Blumen)
Zebbelkoch’n (Zwiebelkuchen)
Wendbittel (Windbeutel)
Tätscher (Kartoffelpuffer)
Fieeroahmnd (Feierabend)
Stebbel (Stiefel)
Läckfätz’n (Brille)
Mutzfiff’n (Tabakpfeife)
Uesklopf’r (Ausklopfer)
Ketz’n (Tragekorb)
Schuffel (Schaufel)
Schwinnswannst (freches Kind)
Knätz (kleines Kind)
Kengerschees’n (Kinderwagen)
Fetsch’n (Pfütze)
Fess (Füße)
s Läm’n (das Leben)
Zebbel (Zwiebel, auch Uhr)
Quotschenkoch’n (Zwetschenkuchen)
mäckern (meckern)
grien (grün)
bortmonnee (Geldbeutel)
Anschisse (Ausschüsse)
Beschisse (Beschlüsse)
Sech schnäuzen (sich schnäuzen)Stiegker Farblehre:
Schwoarze Beer’n senn riff wenn se blau senn, wenn se ruet senn, senn se noch grien.
(Schwarze Beeren sind reif wenn sie blau sind, wenn sie rot sind, sind sie noch grün.)Kleines Stiegker Lexikon:
Ech honn dech gärn (Ich hab dich gern)
Guck mech emol an (Sieh mich einmal an)
Rotsch mech d’n Bockel ronger (Rutsch mir den Buckel herunter)
Doa hesste rächt (Da du hast recht)
Hesst’n noch Ärbt (Hast du noch Arbeit)
Nä, ech ben ebber Fuffzech (Nein, ich bin über Fünfzig)
Bos steht d’n enn d’r Zittong (Was steht denn in der Zeitung)
De kasst’s doch sälbst läs (Du kannst es doch selbst lesen)
Bos gebt’s d’n do drebb’n (Was gibt es denn da drüben)
En schenes’sches Rästerang (Ein chinesisches Restaurant)
Me wärn jätzt internatzjonoal (Wir werden jetzt international)
Bos ess’n met dän Auto lues (Was ist denn mit dem Auto los)
Ech honn ne Däll’n niengedämmelt (Ich habe eine Delle hineingetreten)
Bos soaht men doazu (Was sagt man dazu)
’S ess widderscht nischt (Es ist weiter nichts)
Bos muffelst’n sue nien (Was isst du denn so hinein)
Ech honn en poar Prallenee (Ich habe ein paar Pralinen)
De best ähm’n en Schnuckmuhl (Du bist eben ein Feinschmecker)
Hoal doch dinn Muhl (Halte doch deinen Mund)
Ech schwatz wie mech’s passt (Ich rede wie mir es passt)Stiegker Hymne:
Hit iss wedder Huskonzert,
hit werd wedder romgeplärrt,
hit sengt der Familchenchor.
Hit iss wedder ma was lues
on de Stimmong iss ganz grues,
denn de Stiegker hon Humor.Heute ist wieder Hauskonzert,
heute wird wieder rumgeplärrt,
heute singt der Familienchor.
Heute ist wieder mal was los
Und die Stimmung ist ganz groß,
denn de Stieker haben Humor.So, on jätzt ka ech Fieeroahmnd ’mach.

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Bei uns dahoam werd boarisch gred

Nosendrameln = Wer kennt des?

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jo, des konnst laut sog
n Burschi .... echt schod dasd na du durchs Raster durchgfoin bist aba da ko ma nix macha ..... herrschaftszeitn no a moi ... sacklzementscheißglumpvaregts ............. aba a Loamsiada bist ned und des wui scho wos hoass`n .....

Loamsiada

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Heigrodsakrafix Mujer....jetz hob i mi aber verdo!
Mei freie Übersetzung noch da pfundigen Moni Gruber war jetzad ned so guard...

Eigentlich sollt ma des scho zambringa, als echter Weilheim-Starnberger

Aber im April schau i mas live o, dann werds bestimmt a weng besser

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Hey @freundin....
no donn mal fuiel Sposs, i hoff du verstehst Mujer, denn beim echten Bayrischen, hob sogar ich so mei Sprochproblem grinssss
LF
Spatzl

