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  • jetstream2x4J Offline
    jetstream2x4J Offline
    jetstream2x4
    schrieb am zuletzt editiert von
    #61

    soooooooooooo, nun will ick oooch mal was sagen ... he he he ... thema auswandern ... ich erinnere mich da ooch an eine zeit, als mich "Germanistan" sowas von annervte und mir dachte: "wieso nicht auswandern? hast doch verwandtschaft in den staaten ..." gott sei dank hatte ich ne ziemlich helle familie, die mir einfach mal 3 monate aufenthalt bei der lieben verwandtschaft spendierte ...

    und dann kam der kulturschock ... gggg na ja, jedenfalls waren die USA vor Ort soooooooooooo anders, als man es aus den Medien, den Hollywoodschinken und den Dokus hier kannte ... meine Familie entpuppte sich als Bande "bezaubernder" Red necks, also ultra-rechter republikaner ... konnt ich beim hinflug noch neben einem netten farbigen jungen sitzen, so war ich 4 wochen später schon nach intensiver familiärer betreuung dermaßen paranoid aufgepeitscht, dass ich am liebsten sicherheitshalber mit kampfanzug und sturmgewehr durch denver marschiert wäre: klar, alles böse kommt von den demokraten und schwarzen ... (ausführungen bitte ironisch nehmen ... sie entsprechen nicht meiner meiner meinung) ...

    schön waren auch die parties ... während in den usa viel gebetet und auf prüde gemacht wurde, erlebte ich das gesellschaftliche leben auf feierlichkeiten etwas anders ... beispielhaft war diese party in milwaukee, als mich eine etwas zahnlose sturzbetrunkene brünette, die ich so auch niemals gesehen hatte, angrinste und meinte: "I wanna screw you" ... nix gegen ein paar nette worte, ich war ja damals single, aber das war zuviel des guten ... ich dachte nur: bloss weg hier ...

    Na ja, und dann gab es da noch die ganze gesellschaftliche Problematik ... vor allem in den falschen Vierteln ... als meine Tante mit mir im auto durch die Keeves Road gurkte, die Zentralverriegelung aktivierte, mich bat, die Baseballmütze abzunehmen weil ich sonst eventuell erschossen würde und ausserdem noch meinte, sie würde jetzt über die rote ampel fahren, weil stehen bleiben genauso riskant sei, wusste ich auf einmal: "Die Schattenseiten dieses Landes sind so groß, dass du währscheinlich lange brauchst, um wieder nen gesunden Farbton anzunehmen."

    ende meines urlaubes kriegte ich zwei jobs angeboten ... der eine hätte mich früher oder später an die spitze eines nett anzusehenden, lukrativ arbeitenden unternehmens geführt ... dennoch sagte ich nein, weil ich wusste: Jedes Land hat seine schattenseiten und manche sind etwas größer ... jedenfalls war das land, dass mich drei monate zuvor noch angenervt hatte, auf einmal der ort, den ich liebte ... weil hier eben alles anders und manchmal sogar besser ist, und zum ersten mal war ich auch froh einer nation anzugehören, die zwar vielleicht nicht nummer 1 war, die sich aber einen gewissen stolz, eine gewisse bescheidenheit und eine gewisse ehrlichkeit bewahrt hatte ... ich hoffe die behalten wir weiter 🐵

    grüssle
    nick

    Salam ... du wollen kaufen Kamele? Ich dir auch geben Schwiegermutter und ihre drei Ziegen :-p

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    • HolzmichelH Offline
      HolzmichelH Offline
      Holzmichel
      schrieb am zuletzt editiert von
      #62

      Krass !

      Und ich sage, dass ich/wir sowas nicht erlebt haben!
      Liegt aber vielleicht auch daran, mit welchen Kreisen man Umgang hatte.

      Wir selber waren zwar zusammenhängend als Längstes lediglich knapp 5 Wochen drüben.
      Aber unser Sohn immerhin ein Jahr (in FL, Grossraum Orlando).
      Und er hat eigentlich das ganze Gegenteil erlebt. Nur streng gläubig war seine Gastfamilie nicht!

      Ich gebe aber zu, dass ich nie für immer drüben leben möchte - allein schon deshalb, weil ich unsere schönen Bäckerbrötchen/Schwarzbrot wie auch unsere wunderbare Wurst vom "Fleischer um die Ecke" vermissen würde...!
      Und eisgekühltes Bier mag ich auch nicht. 😆

      Erwin

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      • HogitH Offline
        HogitH Offline
        Hogit
        schrieb am zuletzt editiert von
        #63

        Ich glaube heutzutage in die USA auszuwandern ist nicht mehr so einfach wie vor einigen Jahren. Meine Schwester heiretete einen US-Bürger und lebt seit ca. 30 Jahren dort. Zu der Zeit war man als Deutscher in Amerika noch hoch angesehen und konnte es zu was bringen. Heute haben sie so viele Einwanderer/Ausländer dass egal welche andere Nation, man als Einwanderer nicht mehr so gerne gesehen wird. Meine Verwandten haben geschafft was sie wollten, mein Schwager war zu der Zeit noch bei der Army, danach studierten beide und meine Schwester bekam einen sehr guten Job als Finanzmanager an einem grossen Krankenhaus. Sie verdiente in einem jahr etwa 5 mal mehr als mein Mann bei einem grossen Autohersteller in Deutschland. Sicherlich mussten sie für die verschiedenen Sozialversicherungen extra bezahlen, aber teillweise wurde das auch vom Arbeitgeber übernommen. Sie konnten sich immer ein eigenes Haus leisten und beim Umzug immer wieder besser verkaufen. Ebenfalls hattten sie das Glück ein billiges, ehemaliges Armeegrundstück zu kaufen auf dem sie als letztes bauten. Sie haben es sozusagen "geschafft" nur noch mein Schwager arbeitet stundenweise als hausmeister in einer Schule um noch teilweise die ganze Familie durch seine Krakenversicherung abzudecken. Meine Schwester arbeitet schon seit sie 48 ist nicht mehr und sie können trotzdem gut leben.

        Ich wollte als Kind, bi 12 Jahre jünger, auch immer in die USA. Damals durfte ich von meinen Eltern aus nicht, auch nicht nur ein Jahr um zur Schule zu gehen, aber heute möchte ich nicht mehr dorthin auswandern. Die Tochter meiner Schwester war bis jetzt 2 mal hier in Deutschland und ihr gefällt es hier sehr gut! Was ich nicht für möglich gehalten hätte, da sie dort sehr abgelegen wohnen. Dagegen muss man sich hier m.M. wie eingesperrt vorkommen.
        Also alles hat sein für und wieder!

        Von den Auswanderern im TV fand ich die Bäckerfamilie aus dem Stuttgarter Raum am furchtbarsten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Die sind doch tatsächlich nach gescheiterten Anläufen in der Türkei und Kanada nach Äthiopien auswanderten und dort eine **"Deutsche Bäckerei" eröffnen wollten????????????????????????**Fällt einem da noch was dazu ein ?

        LG

        1. Mai 1994 - Der gelbe Helm hat für immer aufgehört zu leuchten
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        • pittpatt01P Offline
          pittpatt01P Offline
          pittpatt01
          schrieb am zuletzt editiert von
          #64

          wie bei allen Sendungen geht es auch hier nur um Qute!!

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          • vonschmelingV Offline
            vonschmelingV Offline
            vonschmeling
            Moderator
            schrieb am zuletzt editiert von
            #65

            Schade, ich gucke zu selten, die Schdurgarder Weggle hab ich doch glatt verpasst ...

            Danke Nick für diesen eindrucksvollen Bericht! Es war eine Freude, ihn zu lesen und ich habe mich sehr gut in deine Gefühle eingefunden!

            Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
            "Im Herzen barfuß!"

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            • JackfruitJ Offline
              JackfruitJ Offline
              Jackfruit
              schrieb am zuletzt editiert von
              #66

              Trotz aller Risiken und Wagnisse in ein neues Land auszuwandern muß ich doch sagen, dass ich es toll und mutig finde, wie Menschen von heute auf morgen ihr Leben verändern und wagen, was andere nicht mal träumen wollen.
              Diejenigen, die sich hier lustig machen über solche Menschen, sind vielleicht nur neidisch, weil sie selbst dazu nicht den Mut haben etwas Neues auszuprobieren und sehen wie weit man an seine Grenzen gehen kann.
              Einige haben wegen dem Sicherheitsbedürfnis und mangelnder Risikobereitschaft viele Möglichkeiten im Leben verpasst.
              Man lebt nur einmal.

              Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

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              • StarlinerS Offline
                StarlinerS Offline
                Starliner
                schrieb am zuletzt editiert von
                #67

                @Jackfruit

                Zum Mut gehört m.M. nach auch Verantwortungsbewußtsein und realistisches Vorausdenken- das wird Dir z.B. auch jeder gute mutige Stuntman erklären können!
                Solange aber solche Volltrottel auswandern,die auch in Deutschland nichts auf die Reihe kriegen würden und in Wolkenkuckucksheim leben,hält sich mein Mitleid, und Verständnis dafür sehr in Grenzen!
                Klar ist es okay seine Grenzen zu erfahren-die sind aber bei einigen durch Intellekt,Finanzen und Sprachproblemen sowie der rosaroten Brille schon sehr eng gesteckt! Eine Grenzerfahrung z.B. durch Free-Climbing zu Hause könnte billiger und unkomplizierter sein!
                Wenn solche Typen,vorhersehbar,schon nach 4-8 Wochen reumütig in die soziale Hängematte Deutschland zurückwandern,weil die Sonne doch nicht so schön scheint,die Spanier tatsächlich garnicht so toll deutsch sprechen und die Bürokratie ja doch viel schlimmer ist als im so reglementierten Deutschland,dann hat das mit Mut und Grenzen erkennen nichts zu tun, sondern dann ist es bodenloser Leichtsinn und ausgemachte Dummheit.,..-
                und sozialmäßig gesehen schade daß solche Leute so mir nichts Dir nichts ins "ach so verhaßte Deutschland" wieder zurück dürfen!
                Viele Grüße
                Jürgen

                Unnötiges Zitat entfernt!

                Don`t worry - be happy...!

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                • vonschmelingV Offline
                  vonschmelingV Offline
                  vonschmeling
                  Moderator
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #68

                  @jackfruit
                  Wenn da jemand in der Tat sein Leben ändert und einen Traum verwirklicht, hat hier sicher keiner ein Problem mit der Anerkennung!
                  Stürzen sich hingegen sprach-, plan- und ahnungslose Menschen; womöglich noch mitsamt ihren wehrlosen Kindern, in ein Unternehmen "Auswanderung", nur weil die niedersächsischen Nachbarn ein bisschen piefig waren, nötigt mir das keinerlei Bewunderung ab und von Neid bin ich soweit entfernt wie Pluto von der Sonne!!
                  Da hast du ein bisschen viel interpretiert ...

                  Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                  "Im Herzen barfuß!"

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                  • JackfruitJ Offline
                    JackfruitJ Offline
                    Jackfruit
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #69

                    Da habt Ihr so tolle Sprüche wie:

                    Don`t worry - be happy...!
                    Singe, als hörte dir niemand zu, tanze, als könne dich keiner sehen. Liebe, als gebe es kein Morgen!

                    Und trotzdem gestattet Ihr anderen Menschen nicht die eigenen Ideen, das Leben zu gestalten. Und wenn sie nun wirklich versagen sollten.....na und?
                    Jeder ist seinen Glückes Schmied. Eure Reaktionen sind wieder mal so typisch "DEUTSCH".....

                    Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

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                    • vonschmelingV Offline
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                      vonschmeling
                      Moderator
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #70

                      Kein Grund zu schreien.
                      Jeder darf sein Leben so vergurken, wie es ihm gefällt. Aber wenn ich mir dabei zuschauen lasse - und dazu wird ja keiner gezwungen! - muss ich auch ein bisschen kritikfähig sein.

                      Schön, dass dir meine Signatur gefällt! Und immer schön locker bleiben, ich glaube nicht, dass in diesem Thread die Welt gerettet werden muss.

                      Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                      "Im Herzen barfuß!"

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                      • JackfruitJ Offline
                        JackfruitJ Offline
                        Jackfruit
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #71

                        ...und nochmal ganz leise:

                        Et hätt noch immer jot jejange

                        Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • JackfruitJ Offline
                          JackfruitJ Offline
                          Jackfruit
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #72

                          Kommt Dir das irgendwie bekannt vor:

                          Ich bin auch nicht pflegeleicht. Traurig und leider weder charmant noch schön. Blöd eigentlich.
                          Im Griff hab ich auch nix und wenn das hier kein Sofa ist, sollte ich besser mal aufhören!!

                          Du solltest also besser nie auswandern!!

                          Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • StarlinerS Offline
                            StarlinerS Offline
                            Starliner
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #73

                            Jackfruit wrote:
                            Da habt Ihr so tolle Sprüche wie:

                            Don`t worry - be happy...!
                            Singe, als hörte dir niemand zu, tanze, als könne dich keiner sehen. Liebe, als gebe es kein Morgen!

                            Und trotzdem gestattet Ihr anderen Menschen nicht die eigenen Ideen, das Leben zu gestalten. Und wenn sie nun wirklich versagen sollten.....na und?
                            Jeder ist seinen Glückes Schmied. Eure Reaktionen sind wieder mal so typisch "DEUTSCH".....

                            Ruhig Brauner...alles wird gut....!!!
                            Im Grunde kann ich mich nur vonSchmelling anschließen-das trifft genau den Punkt!Sein Glück versuchen kann und soll ja auch jeder-sei jedem gegönnt-nur erst auf das "typisch Deutsche" rumhacken und dann wieder das "typisch Deutsche" haben wollen,wenns anders nicht klappt,DAS geht mir auf den Keks!Das hat aber nichts mit Ablehnung zum Auswandern zu tun!Diese speziellen Dummbeutel aus eben diesen Sendungen hätten sich wahrscheinlich ebenso bei einem Umzug von Coesfeld-Mitte nach Vaihingen-Süd so verhalten und gegeben!
                            Ich selbst bin wirklich,beruflich wie privat,wahnsinnig viel in der Welt rumgekommen,habe oft hinter die Kulissen blicken können-und im Vergleich zu vielen anderen Ländern und Mentalitäten bin ich sogar richtig stolz drauf "typisch Deutsch" sein zu können,denn so zu sein ist nicht die schlechteste Eigenschaft!!!

                            Don`t worry - be happy...!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • MaraIswedM Offline
                              MaraIswedM Offline
                              MaraIswed
                              Gesperrt
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #74

                              Ich würde sagen, wenn jemand das Auswandern durchdacht angeht, genügend Geld auf der hohen Kante hat, sowohl die Sprache als auch die Gepflogenheiten (Ämter, Behörden und dazugehörige Wege) des preferierten Landes kennt, weil er sich ausgiebig damit befasst hat, dann hat er meine Hochachtung.
                              Meint aber der Dauerarbeitslose Maurer Willi H. aus der Plattenbausiedlung in Marzahn, dass alles an der Costa del Sol in euphorische Begeisterung verfällt und alle mit Bauplänen schon am Flughafen stehen, wenn er mit Kind und Kegel dort aufkreuzt und gerade mal „buenos dias“ und „gracias“ über die Lippen bringt, dann find ich das nicht nur naiv sondern schlichtweg dumm.
                              Bis da mal alle amtlichen Papiere übersetzt sind, ist der Dolmetscher reich und Willi pleite. 😛
                              Viele, die in den genannten Fällen so blauäugig auswandern haben sich den Satz „wir haben eh nichts mehr zu verlieren“ auf die Fahne geschrieben.
                              Wo ist da die Kunst oder Bewunderungswürdigkeit wenn ich in D kein Fuß mehr auf den Boden bekomme und vielleicht sogar schon Sozialhilfe bekomme und daraufhin die Biege in den Süden mache?
                              Bewundern kann ich auch niemanden, der meint alles wartet im Ausland nur auf ihn und dort liegt das Geld auf der Strasse. Ich habe beispielsweise auf Mallorca eine Menge kommen und gehen sehen. Zuerst die große Klappe „wir hauen ab, überall ist es besser als in Deutschland“ ... und dann? Wie ich schon schrieb „arbeiten wo andere Urlaub machen“ .... Sonne, Strand und Meer jeden Tag .... ein Traum, der sehr schnell wie eine Seifenblase zerplatzt. :?

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • maran-08M Offline
                                maran-08M Offline
                                maran-08
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #75

                                Ich kenne drei Fälle, die sich mit dem Thema "Auswandern" beschäftigt haben bzw. derzeit beschäftigen. In zwei Fällen ist die Auswanderung vor bereits ca. 40 bzw. ca. 47 Jahren erfolgt. Vor ca. 47 Jahren ist ein Onkel von mir in die USA, nach Chicago, ausgewandert. Er hatte vorher zusammen mit einem Freund in Deutschland ein gut laufendes Lebensmittelgeschäft. Zunächst ist der Freund nach Chicago umgesiedelt und hat dann eine "Basis" geschaffen. Mein Onkel hat nach einem Jahr das Geschäft in Deutschland verkauft und ist nachgezogen. Nach wenigen Jahren hat man die Zelte in Chicago abgebrochen und ist nach San Francisco übergesiedelt. Dort hat man mit dem in Chicago erarbeiteten Geld ein Restaurant (aber kein "German Restaurant") eröffnet, das sich bald als der "Renner" erwies. Nach wenigen Jahren ist man dann nach Miami Beach umgezogen. Dort hat man dann durch den Kauf von alten Gebäuden, die man nach gründlicher Renovierung mit guten Gewinnen verkaufte, ein kleines Vermögen angeschafft, welches die Freunde in die Lage versetzte, mit ungefähr 40 Jahren (Lebensalter) jegliche berufliche Tätigkeit einzustellen. Nach wenigen Jahren war das zu langweilig und mein Onkel hat als Tour Guide bei einer sehr bekannten Travel Agency deutsche Touristen durch Amerika geführt. Er lebt immer noch in Miami Beach und braucht sich um seine finanzielle Zukunft keine Sorgen zu machen.

                                Eine Freundin von mir hat im Alter von 17 Jahren Deutschland verlassen und einen zuvor in Deutschland stationierten USA-Soldaten geheiratet. Man hat zunächst in den Staaten gelebt, zwei Kinder bekommen und ist dann nach Alaska ausgewandert. Die Ehe ging in die Brüche und meine Freundin ging mit den beiden Kindern wieder zurück in die Staaten und hat dort in verschiedenen Bundesstaaten als "ungelernte Kraft" in verschiedenen Jobs gearbeitet. Jetzt lebt sie in Phoenix und hat so wenig Gehalt wie niemals zuvor und weiß, dass sie auf jeden Fall auch nach Eintritt ins Rentenalter weiter arbeiten muss, um überhaupt leben zu können.

                                Eine andere Bekannte (Ehepaar) hat jetzt die Greencard gewonnen. Innerhalb von 4 Jahren soll der Umzug in die USA stattfinden. Zunächst war geplant, in Carolina ein B&B zu eröffnen, jetzt soll dies in Texas stattfinden. Diese Bekannte war allerdings schon ca. 25 Mal in den Staaten, spricht die Sprache sehr gut und in Deutschland soll ein Haus verkauft werden. Mit dem Erlös aus dem Verkauf soll in Texas das B&B gekauft werden. Hier in Deutschland gibt man zwei gut bezahlte Jobs auf.
                                Ich denke, die beiden werden es aufgrund der finanziellen Situation und der guten Sprachkenntnisse "schaffen". Man wird sehen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • caribiangirlC Offline
                                  caribiangirlC Offline
                                  caribiangirl
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #76

                                  Jackfruit wrote:
                                  Trotz aller Risiken und Wagnisse in ein neues Land auszuwandern muß ich doch sagen, dass ich es toll und mutig finde, wie Menschen von heute auf morgen ihr Leben verändern und wagen, was andere nicht mal träumen wollen.
                                  Diejenigen, die sich hier lustig machen über solche Menschen, sind vielleicht nur neidisch, weil sie selbst dazu nicht den Mut haben etwas Neues auszuprobieren und sehen wie weit man an seine Grenzen gehen kann.
                                  Einige haben wegen dem Sicherheitsbedürfnis und mangelnder Risikobereitschaft viele Möglichkeiten im Leben verpasst.
                                  Man lebt nur einmal.

                                  @ Jackfruit

                                  Ich glaube nicht, dass es was mit Neid zu tun hat. Familien, die sich für ein Leben im Ausland entscheiden, sollten das ganze meiner Meinung nach auch von A- Z planen. Man sollte sich vorab schon mit der dortigen Sprache vertraut machen, was aber nicht heißt, dass man die Sprache bis ins FF beherrschen muß. Grundkenntnisse sollten aber vorhanden sein. Viele Auswanderer können nicht a
                                  mal Englisch.
                                  Ebenso sollten sich diese Leute auch im Vorfeld schon über das finanzielle Überleben Gedanken machen, dort schon ein bezahlbares Dach über dem Kopf haben und natürlich auch einen Job in Aussicht.
                                  Der ganze demokratischen Papierkram sollte auch schon im Vorfeld geklärt sein, sonst kommt dann die große Überraschung.
                                  Viele dieser Auswanderer schauten doof aus der Wäsche, als vor Ort dann nichts klappte. Weder mit Job, noch mit Wohnung. Die ersparten 5000 Euro oder auch weniger waren innerhalb von ein paar Wochen weg, da sie von Hotel zu Hotel gezogen sind.
                                  Viele in Deutschland erlernten Berufe werden in einigen Ländern überhaupt nicht anerkannt. Beispiel: Krankenschwester oder Altenpfleger / in. Ich glaube, in Neuseeland und Australien kommt man mit diesen erlernten Berufen nicht weit.
                                  Solche Sachen sollte man eben auch schon im Vorfeld geklärt haben.

                                  Wenn Hartz IV Empfänger auswandern, weil sie hier einfach keine Perspektive mehr haben aber in dem dementsprechenden Land gute Chancen auf ein Berufsleben hätten, habe ich vollstes Verständnis. Deutsche Fachkräfte werden in vielen Ländern mit Handkuß genommen. Hauptsächlich technische oder Handwerkliche Leute werden im Gegensatz zu hier gebraucht. Das Alter spielt oft fast keine Rolle. So hat auch noch ein 50 jähriger gute Chancen auf eine Festanstellung.
                                  Natürlich sollte das oben genannte ebenso im Vorfeld geklärt sein.

                                  LG

                                  Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #77

                                    Ich finde daß diese Auswanderungsbeispiele von den Sendern nicht NUR einseitig oder als Zuschauerlacher produziert werden-
                                    gestern so ein tolles Ehepaar,seit 19Jahren verheiratet,2 Kinder,Er gebürtiger US-Amerikaner,Sie waschechte Bayerin.Die beiden haben 16 Jahre in Deutschland gelebt,guter Job,stabile Ehe und sind jetzt in seine Heimat nach Phoenix ausgewandert.Natürlich hat er ein "Heimspiel" dort,aber auch er mußte sich wieder hocharbeiten,die Frau hat einen Job,die Söhne spielen mit Feuereifer im Socker-Club!
                                    Das ist doch mal eines von wenigen Positiv-Beispielen,denen man doch echt Glück wünscht weil alles irgentwie Hand und Fuß hat...!
                                    Und: "vorführen" tun die Sender ihre Auswanderer auch nicht immer-
                                    mit denen sie es machen können,vielleicht...nur,mir ist da gestern diese Frau aus Potsdam aufgefallen,die in Neuseeland diesen seltsamen Typ heiraten wollte,1x gesehen,ein paar Monate E-Mails...-
                                    okay,sie ist unschwer erkennbar naiv und berechnend zugleich...-aber davon mal abgesehen,ich fand es echt menschlich und taktvoll vom Sender die Freundin einfliegen zu lassen (natürlich wurde sie als spontaner Überraschungsbesuch verkauft!Geht ja nicht anders!) !Aber da haben verantwortliche Regiseure scheints doch erkannt wie allein und aufgeschmissen die Frau dort war-und gehandelt!Das war zwar keine Lösung,aber für die Frau sicher eine unbezahlbare Hilfe!
                                    Ich will ganz bestimmt nicht die Effekthascherei vieler Sender verharmlosen,aber mal anders gehts auch-und das zu sehen tat irgentwie gut...!
                                    Viele Grüße vom Niederrhein
                                    Jürgen

                                    Don`t worry - be happy...!

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                                      #78

                                      Hallo,
                                      na wenn es die Leute im ausland schaffen besser zu leben als in Deutschland,dann Hut ab.
                                      Allerdings kenne ich auch einige Beispiele.Vor ein paar Jahren habe ich durch Zufall ein paar kennengelernt das in Spanien lebt und total begeistert war.Da Spanien mein Lieblingsland ist und sie mir einen Job versprachen habe ich dort einmal Urlaub gemacht 😱
                                      Natürlich überleben sie in Spanien,die Frage ist nur wie!!!! Sie sprechen kaum ein Wort spanisch und haben ausschließlich Kontakt zu anderen Deutschen dort.Jeder versucht irgendwie dem anderen weiterzuhelfen aber mehr als sich über Wasser zu halten ist aus allen nicht geworden und ich habe das Jobangebot dankend abgelehnt.
                                      Im Urlaub habe ich auch eine Familie kennengelernt die nach GranCanaria auswandern wollte.Der Mann hatte den ganzen Urlaub sogenannte Geschäftstermin,da er eine gut laufende Disco in Play de Ingles übernehmen wollte 😱 und dann noch ein abgelegenes Haus (für die Frau und das Kind suchte).Schön,aber ein abgelegenes Haus in den Bergen von Gran Canaria ohne Auto???????????
                                      Also die meisten sehen das schon zu blauäugig,sorry.
                                      Sicher gibt es auch positve Beispiele.Meine Freundin lebt seit über 10 Jahren in Neuseeland,aber sie hat dort geheiratet,wohlgemerkt einen Neuseeländer.
                                      Also man sollte doch zumindest die Landessprache beherrschen. ❓

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