Dialekte
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Ich spreche auch nicht wirklich Karlsruher Dialekt, ich war 4 Jahre im Internat am Bodensee (zwar Badisch aber anders) und 4 Jahre lebte ich in Nürnberg, da bemüht man sich schon, dass man verstanden wird, von da her ist mein Dialekt nicht so ausgeprägt. Mir ist es schon richtig schwer gefallen die Karlsruher Wörter zu schreiben

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Puuuuh, Ronja, jetzt bin ich aber froh. Ich dachte, nur ich breche mir die Finger beim schreiben

Obwohl, die Wörter selbst gehn eigentlich noch, aber Sätze daraus bilden 🤪
Du weißt schon, wie man die Karlsruher in der Pfalz nennt, oder

( also ich natürlich nicht
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So, jetzt hab ich erstmal gegoogelt und bin auch fündig geworden. Damit ich das auch richtig schreibe

Die Karlruher/ Badenser nennt man bei uns Gälfießler.
Also bei Wiki steht unter anderem folgendes dazu:
Gelbfüßlerist ein Neckname, mit dem früher Schwaben und heutzutage Badener bezeichnet werden. Je nach Dialekt sind hierbei die Bezeichnungen Gälfießler, Gälfiaßler, Gelbfiaßler, Geelfiaßler, Gealfüaßler usw. üblich.
(... )Gelbfüßler als Bezeichnung für Badener [Bearbeiten]
Ab etwa 1900 kam es zu einer Übertragung des Begriffs auf die Einwohner Badens. Möglicherweise ist dies auf den badischen Wappengreif zurückzuführen, welcher früher mit gelben Klauen versehen wurde. Ursächlich könnten ebenfalls die vom Badischen Regiment im 18. Jahrhundert getragenen gelben Gamaschen sein.
...hast du das echt nicht gewusst ? Ich dachte, das sei in BA-WÜ bekannt

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Für Ute direkt aus Wiesbaden
Aber nur weil heute Fasching ist. Sonst sind so Witze nicht mein Ding

En naggische Wissbadener steischt am Meenzer
Hauptbahnhof in e Taxi. De
Taxifahrer fraacht: "Wo solls dann
higehe?" Sacht de Wissbadener:
"Isch muss
nach Finnde, da issn
Fassenachtsumzuuch!"
De Taxifahrer guggt'n ah un meint:
"du Simbel bist doch naggisch... Als
was
gehste dann?" Da macht de Wissbadener
des Maul uff un hat e Kersch zwische
de Zähn und
meint: "Siehste die Kersch hier? Des is
mei Kostüm. Ich geh dies Jahr als
Mon Cheri... un nu fahr endlisch!" De
Taxifahrer fährt dann also los.
Plötzlisch muss er e Vollbremsung
mache. Den Wissbadener hauts im Audo hin un
her un ZACK... hat er sei Kersch
veschluggt. "Bist du narrisch?"...
ranzt er de Taxifahrer an... "Ich hab
die
Kersch
verschluckt un jetz hab ich kaa Kostüm
mehr... Was soll ich dann jetz Nur
mache?" De Taxifahrer steischt aus un
geht in e Geschäft uff de anner
Straaßeseit. Es dauert un dauert bis er
widder rauskommt. Er steischt ins
Audo un schmeisst dem Wissbadener e Glas
Erdbeerschellee hinne auf
de Rücksitz.
"Erdbeerschellee? Was soll ich dann
dademit? Ich brauch e Kersch!"
"Habbe se
net gehabt !" brummt de Taxifahrer
"un was soll ich jetz mit
Erdbeerschellee?"
"Des schmierst de dir jetz in de *****
un gehst als Krebbel...!" -
Köstlich, Monika, köstlich!
Trotz Deinem schönen Dialekt, denke ich, alles bestens verstanden zu haben!
Genial!!!

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Hallole,
ich als waschechter net "neigschmeggter" Gelbfüßler bring euch mal ne kurze Erklärung zum Thema Gelbfüßler:
"Der Name Gelbfüßler ist schon relativ alt und wird ursprünglich auf Schwaben bezogen. Von Orten im schwäbischen Grenzbereich, wandert er im Laufe der Zeit nach Baden, wobei seine Vitalität immer wieder durch verschiedene Herkunftserklärungen gestützt und neu belebt wird. Als Erklärungen, die in verschiedenen zeitlichen Schüben dem Namen beigegeben werden, sind zu nennen: Gelbe Füße durch armutsbedingtes Barfußlaufen und Waten im Kot; gelbe Füße vom Eiereintreten für eine herrschaftliche Abgabe; gelbe Füße wegen gelber Fuß-, Beinbekleidung (hirschlederne Hosen) und zuletzt Gelbfüßler wegen des Vorherrschens von Gelb in den badischen Landesfarben.
In einem Mundartgedicht aus dem Nördlinger Ries aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (abgedruckt in Johannes Firmenich, Germaniens Völkerstimmen, Bd. 2, [1852], S. 412) heißt es, dass man das Ries schon zu Schwaben zähle, doch dass die Rieser keine gelben Füße hätten (Mi rechens älls schoa zua Schwohba / Doch d' Riaserr honnt koi gälbe Füaß). In der Anmerkung zu diesem Gedicht wird zur Erklärung Folgendes gesagt: "Unter den sogenannten Schwabenstreichen wird auch folgender erzählt: Eine schwäbische Stadt einst im Begriffe, eine große Anzahl Eier zum kaiserlichen Hofe zu senden, berieth hin und her darüber, wie die Menge der Eier unterzubringen und fortzuschaffen sei. Endlich kam man darin überein, die Eier auf dem Wagen einzutreten. Es geschah und natürlich gab es bei dieser Arbeit gelbe Füße. Daher der Spottname Gelbfüßler".
Auch das Badische Wörterbuch (Lahr 1925 ff.), dessen Wortartikel Gelbfüßler im Band 2, S. 349 im Jahr 1957 publiziert wurde, kennt den Necknamen für Orte, die in der Nähe der schwäbischen Landesgrenze liegen. Genannt werden: Bauschlott, Pforzheim, Unterbalbach, Hartheim (bei Meßkirch) und Immenstaad."
Das hab ich gefunden auf Germanistik-Seiten der Uni Freiburg bei Dr. Rudolf Post
Grüßle Ralf
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Hallöchen,
so jetz kann ich äu e mol was dazu schribe,.......
...... als badischees Mädel, hab ich diea letschte Tag Fasnet macht....
un hab gar kai zit ka im Forum rumm surfe.....Der Thread isch jo ächt d´Hammer......
a´gans toller Thread, ich lieb d´Dialekt....
...aber im Dialekt z´schribe isch gar nit so eifach :?Bi uns am Kaiserstuhl het jede Gmainde sei eige Dialekt....
im Grose und Ganze isch er scho glich, aber so a paar Werter sin do scho
verschide oder au dia Betonung isch e weng anderscht
Also bis dann eh mol küssle ....

Carmen
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Dreckbacke
: i bin auch echt un net neigschmeggt! Und wie echt, quasi Urbadin! Ich gebürtige Karlsruherin, Papa aus Baden-Baden, Mama aus Offenburg! Oma und Opa aus Baden-Baden, Oma und Opa 2 aus Offenburg! die Ur-Omas und Opas kommen so weit ich weiß aus der Nähe von Hausach und eben Baden-Baden. Pfüüüh, neigschmeggt, dass i net lach 
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i bin ur-großmüdderlicherseits vom bodesee - nadürlich de badisch deil bei pfulledorf

mei ur ur großvadder stammt au scho von pforze -
awer s
ìsch zum blärre - irgendwie häb i von onsere Kuh Käffer net so scheene mädle kenneglernt - jetzt hats mir seid e paar johr oine aus kroatien ohdue - dem ehemolige jugoland an de adria 🍌 🍌 Da ischs nette so arg daddrig im winter
Grüßle
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Moinsen,
das Nordlicht ist mal wieder hier.
Es gab lange keine Beiträge hier. Dabei sind Dialekte doch sooooo schön.
Die "Süddeutschen" habe sich ja bisher rege beteiligt.
Gibt es denn auch in anderen Ecken unseres Landes Leute, die mal in ihrer Mundart etwas zum Besten geben?
Ein paar Worte aus meiner Gegend, zum "Anfüttern".
Was ist...
ein Dösbaddel?
ein Klönschnack?
eine Klöntür?
ein Klönkasten?
wenn jemand bregenklöterig ist?
"Tante Meier" ?
Ich bin gespannt auf eure Mitteilungen....
Viele Grüsse,
Schnuckelhase
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[quote=Mausebaer]
Die Karlruher/ Badenser nennt man bei uns Gälfießler.
Also bei Wiki steht unter anderem folgendes dazu:
Gelbfüßlerist ein Neckname, mit dem früher Schwaben und heutzutage Badener bezeichnet werden. Je nach Dialekt sind hierbei die Bezeichnungen Gälfießler, Gälfiaßler, Gelbfiaßler, Geelfiaßler, Gealfüaßler usw. üblich.
(... )Gelbfüßler als Bezeichnung für Badener [Bearbeiten]
Ab etwa 1900 kam es zu einer Übertragung des Begriffs auf die Einwohner Badens. Möglicherweise ist dies auf den badischen Wappengreif zurückzuführen, welcher früher mit gelben Klauen versehen wurde. Ursächlich könnten ebenfalls die vom Badischen Regiment im 18. Jahrhundert getragenen gelben Gamaschen sein.
@Mausebaer
schau mal hierhttp://omnibus.uni-freiburg.de/~post/gelbfues.html
gruss achim -
Schnuckelhase wrote:
Moinsen,das Nordlicht ist mal wieder hier.
Die "Süddeutschen" habe sich ja bisher rege beteiligt. Wir reden glaub ich auch etwas mehr als die Nordlichter grinsssss............
Was ist...
ein Dösbaddel? das sagen wir auch, wenn man ungeschickt ist z. B.
ein Klönschnack? eine kleine Unterhaltung
eine Klöntür???????????????????
ein Klönkasten???????????????????????????
wenn jemand bregenklöterig ist? wenn man sich nichts mehr so merken kann...........
"Tante Meier" ? überall gleich............
Ich bin gespannt auf eure Mitteilungen....
Viele Grüsse,
Schnuckelhase
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Klönkasten ist ein altes Telefon mit Schnur!
Klöntür ist eine geteilte Tür die man oft in alten Häusern findet. Die obere Hälfte wird geöffnet, während die untere verschlossen bleibt. So kann derjenige, der draußen steht mit demjenigen "klönen", der drinnen steht. Man kann sich ja sogar ansehen. Diese Türen sind oft hübsch verziert oder bemalt. Hat bestimmt schon jemand mal im TV gesehen...
LG, Schnuckelhase
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Fällt Euch bei der Pisa-Studie was auf? In Deutschland am besten lesen und schreiben können die Schüler in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen - also lauter Länder, in denen gar kein Deutsch gesprochen wird!

LG

, aber was isch Krebbel?