Trinkgeld Türkei- Hotelbereich bis zum Transferfahrer - was gibt man da?
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vonschmeling wrote:
Bei der Lektüre mancher Beiträge wird einem schmerzlich bewusst, woher der überaus zweifelhafte Ruf deutschsprachiger Touristen rührt ...Korrektur, meine liebe VS, Korrektur: du meintest wohl deutsche Touristen, denn auch wir Ösis sowie die Schweizer sprechen deutsch

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** Norbert+Kornelia** wrote:
"Sprichst mir aus der Seele.Ja klar hat chepri recht und es stimmt auch, daß man sich über ein Urlaubsland bzgl. der Sitten und Gebräuche informieren soll. Das kannst Du aber nicht von jedem Hinz und Kunz erwarten. RTL hat mal eine Umfrage unter Urlaubern gemacht, wie die Hauptstadt des Urlaubslandes heißt in dem sie sich gerade befinden. Was meinst Du was dabei herausgekommen ist ??????
Kairo ist die Hauptstadt von Italien und Rom dementsprechend in Griechenland. Fällt Dir dazu noch was ein, mir nicht....................... -
@traveller4073
Nein, ich sagte bewusst "deutschsprachige", unsere Nachbarn (welcome!) posten hier ja mit und sind nicht als sonderlich großzügig verschrieen.

@eaglechen
Stimme ich zu, und frage mich tatwahrhaftig angesichts einiger Beiträge, wie es überhaupt funktionieren kann??
Nein, die Leistung des Pizzabäckers ist genauso "gewünscht und selbstverständlich", wie die des Kellners und muss nicht das Prädikat "extrabonuswürdig" erhalten, um für einen Tip zu taugen.@mannige
Es ging auch um eine konkrete Empfehlung, wem und wieviel Trinkgeld zu geben sei bei X Personen in Y Zimmern. "Soll jeder machen, wie er denkt" wäre vielleicht ein bissl unbefriedigend als Antwort?!@gusca
Das wundert mich nicht ... auch Radiostationen sammeln solche PISA Pannen, und bei Antworten Marke "Die Merkel is korrektt Prrässident, ey!" möchte ich schon manchmal weinen! Allerdings sehe ich mich nicht berufen, sonnenhungrige Pauschis auf die Kultur ihres Gastlandes einzustimmen. Erstens habe ich einen eklatanten Mangel an didaktischen Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt (:-() und zweitens ist es für mich auch in Ordnung, wenn ein Tourist auf die Gepflogenheiten des Gastlandes pfeift - Trinkgeldgabe ist nämlich ein international bekanntes Zeichen von Höflichkeit und kein "orientalisches Phänomen"! -
Hm, ich muss bislang in einer anderen Türkei meine Urlaube verbracht haben, denn aufgehaltene Hände kenne ich ebenso wenig wie Personal, dass es dann freundlich ist, wenn man es getippt hat.
Wir tippen, wenn jemand seinen Job sehr gut tut - ob das nun der Kellner ist, der besonders aufmerksam ist, oder der nette Barkeeper oder auch die Betreuerinnen im Miniclub, die selbst dann noch tolle Sachen organisiert haben, als nur 2 Kids den Club besuchten. Wir haben kein festes Budget für Tipps oder gar Tarife. Im letzten Urlaub war das Personal ganz klar das große Plus vom Hotel und wir haben über 100€ über die 2 Wochen verteilt unter die Leute gemacht, aber ganz ehrlich, ich habe noch nie Geld so gerne ausgegeben, weil alle wirklich unheimlich freundlich und herzlich waren und somit ganz entscheidend dazu beigetragen haben, dass wir den Urlaub in guter Erinnerung haben - und das ist es mir wert, honoriert zu werden.
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Zu AI-Zeiten scheint es dem Personal ja sehr viel besser zu gehen, als zu Halbpensions-Zeiten. Zum Abendessen selbstverständlich ein Getränk, direkt bezahlt plus Trinkgeld, d. h. aufgerundet - danach waren die Hotelbars gähnend leer, da die Getränke außerhalb günstiger waren (sofern die Hotels nicht jwd lagen/liegen). Somit konnten sich die Kellner die Trinkgelder für abendliche Bestellungen/Runden von der Backe putzen.
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Hilfe, Hilfe
was hab ich da nur angestellt.

Wollte doch nur etwas übers Trinkgeld geben wissen, so als Neuling bei unserem Urlaub in der Türkei 2011.
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Keine Panik, noch leben alle. Jetzt schwenken wir langsam in die 213. Fortsetzung der Serie "AI ist der Tod der kleinen Kneipen außerhalb".
Aufpeppen liese sich dieser thread noch durch "Ich finde, Leute mit kleinen Kindern (wahlweise können auch Haustiere oder Rentner genannt werden) müßten mehr Trinkgeld geben, weil....."
dann ließe sich dieser thread bestimmt auf 99Seiten ausbauen, wir sind ja erst bei 19! -
zur Frage des TO´s
Wir geben in der Türkei der Reinigunskraft 5 Euro pro Woche dazu noch Schokolade etc.
Den Kellnern geben wir bei guten Service hin und wieder 5 Euro.
Bei einen 14 tägigen Urlaub kommen wir so auf etwa 50-70 Euro Trinkgeld wenn der Service stimmt oder noch besser wird
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@vonschmeling
natürlich ist Trinkgeld eine internationale Höflichkeit, aber hier geht es um die Türkei, die ist für mich jedenfalls mehr orientalisch als europäisch.Ob es richtig ist, auf die Gepflogenheiten des Gastlandes zu pfeifen, na ja, das ist natürlich auch wieder Ansichtssache.
@Metrostar
abendliche Leere in den Hotelbars gab es aber nur, wenn das Hotel wirklich unverschämte Preise hatte. Ich kann mich an Abende in italienischen Hotels erinnern, da meinte man der Karneval in Rio sei ausgebrochen. Der Umsatz konnte sich wirklich sehen lassen.Was das Trinkgeld anbelangt, gab es m.E. zu HP Zeiten mehr, denn wo bezahlt wird, schämt sich doch mancher gar nichts geben, aber an der Trinkgeldbox geht man " diskret " vorbei " fällt ja nicht so auf ". Nicht zu vergessen, die Getränke, die tagsüber getrunken werden
Wenn ich die Hotelbewertungen bzgl.AI lese, fallen doch immer wieder Sätze wie, Auswahl ja, schmeckt aber alles gleich, Cocktails mies, Softdrinks minderwertig usw.
Auf der anderen Seite schimpfen die Hoteliers, daß ihr Budget für den AI Gast zu niedrig ist und die Kellner müssen sich den ganzen Tag das dumme Gespräch der Gäste anhören " Wieso muß ich den O-Saft bezahlen ich habe doch AI gebucht, ach der Espresso kostet extra, na das ist aber unverschämt." Wahrscheinlich wäre es für beide Seiten besser, das AI Szenario abzuschaffen. Ich persönlich zahle lieber für eine original Cola 2,50 oder 3 €, als diese bräunlich gefärbte und auch noch warme Brühe aus dem Spender zu trinken, die dann allerdings AI ist. Es würde mir auch nichts ausmachen für einen guten Cocktail, der mit Markenalkoholica, Grenadine ect. zubereitet ist 7 oder 8 € zu bezahlen. Ich trinke davon eh nur 2 oder 3. Der Billigfusel, aufgefüllt mit Farbwerke Hoechst Plörre wäre zwar Ai und ich könnte theoretisch 10 davon trinken, liegt aber nicht in meinem Interesse.. Wenn ich dann bezahle gebe ich dem Kellner noch 5 € Trinkgeld, somit ist er zufrieden und ich bin es auch. -
gusca wrote:
Was das Trinkgeld anbelangt, gab es m.E. zu HP Zeiten mehr, denn wo bezahlt wird, schämt sich doch mancher gar nichts gebenIch habe zu meinen Pauschalurlaubzeiten grundsätzlich alle Rechnungen nur unterschrieben und bei der Abreise bezahlt. Aber es ist doch kein Problem, ein paar LE oder was auch immer dabei zu haben, um die auf das Tellerchen mit der Rechnung zu legen. Außerdem glaub ich nicht, dass es am "Schämfaktor" lag, dass es damals mehr Trinkgeld gab (wenn dies zutreffen sollte, ich kenne keine diesbezügliche Statistik) sondern an der "Qualität" der Urlauber. Damals gab es halt auch nicht für einen Preis, für den man in Deutschland/Österreich nicht mal ein WE zum Skifahren gehen kann, 14 Tage AI in Side/Hurghada.
Wahrscheinlich wäre es für beide Seiten besser, das AI Szenario abzuschaffen. Ich persönlich zahle lieber ....
Die eine Seite hätte bestimmt nichts dagegen, die andere würde sich garantiert vehement wehren. Der erste thread würde lauten:
Neue Abzocke, jetzt soll ich außer einer mageren Mahlzeit pro Tag neben dem Frühstück für alles extra bezahlen. Da verhungert und verdurstet man doch, denn die Sachen vom Frühstücksbuffet verderben bei der Hitze doch so schnell und außerdem mag unsere kleine Maus keinen lauwarmen O-Saft.
Ist nicht ein Grund für den angeblichen "Niedergang" des span. Tourismus das mangelnde AI-Angebot vor Ort? Aber ich glaube nicht daran, dass sich das Rad so schnell zurückdrehen läßt, denn deine Meinung zur Qualität bei AI haben zwar viele andere auch, sind aber nicht bereit dafür zu zahlen, sondern erwarten, dass das AI-Angebot entsprechend umgestellt wird (Natürlich ohne, dass die Kosten dafür auf den Preis umgelegt werden).
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@gusca
Ich hatte das nur geschrieben, weil es heißt: bei HP gab es immer soviel Trinkgeld. Wie wir festgestellt hatten, ist es z. T. bei AI mehr Trinkgeld geworden, denn 1 - 2 € gab es früher nicht bei den gebrachten Getränken - der Kellner kommt wieder, bringt nochmal Getränke, der nächste zahlt dann das Trinkgeld, somit hat der Kellner für zweimal Laufen schnell eine gut gefüllte Trinkgeldbörse.
Naja, in den einfachen (Familien)Hotels wird oft am Personal gespart, die Gäste laufen selber, und sparen dann natürlich das Trinkgeld. -
@Metrostar
Genau, zum Beispiel in so einfachen Familienhotels wie Robinson oder Aldiana ...
@gusca
Ich sagte nicht, ich finde es richtig, ich sagte, ich fühle mich nicht berufen, zu missionieren.@chepri
Abschaffung von AI wäre m.E. der schnelle Tod des Booms in der Türkei, da stimme ich dir vollkommen zu! Liest man allein die Nahtoderfahrungen der hungernden Charterpax, wird einem klar, wie die Erwartungshaltung aussieht: Kosten? Nein Danke! Dann lieber die von @gusca so treffend beschriebenen Getränke-Derivate, die nicht nur geschmacklich keinerlei Ähnlichkeiten mit der ursprünglichen Idee haben.
Eine Variante ist "Zusahlung für mehr Qualität", allerdings zweifle ich angesichts der Bewertungen an einer großen Beliebtheit der Methode. Allerding ist hier nicht der rechte Thread für derlei Machbarkeitsstudien und ich will nicht noch weiter ausschmücken.Offensichtlich ist auch, dass es ein Rechenbeispiel oder eine präzise Empfehlung hinsichtlich "Personen/Niveau Hotel=Trinkgeld" für AI Nutzer nicht zu geben scheint, ich für meinen Teil falle nämlich bei "5€/Woche" für die Putzi stumpf hinten über, ähnlich dem Entsetzen, das über meine Empfehlung herrschte!

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vonschmeling wrote:
....ich für meinen Teil falle nämlich bei "5€/Woche" für die Putzi stumpf hinten über, ähnlich dem Entsetzen, das über meine Empfehlung herrschte!

vonschmeling:
Ich will zunächst auf die Frage des "Türkeineulings" eingehen:
Für die "Peerle" im Zimmer solltest du m.E. mindestens 3-5€/Tag einplanen (Münzen sind okay!)
Hierbei macht es Sinn, täglich "zu geben", .....Hier scheint sich aber der Schreibfehlerteufel eingeschlichen zu haben.

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@fraenni
Ausnahmsweise mal nicht ... eher der "Lesefehlerteufel"!
Wie nachtwind schon schrieb, spricht einer von täglich, der andere von wöchentlich beim selben Betrag.
Passt aber trefflich, die beiden Zitate nochmal direkt gegenüberzustellen!

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Nein, fraenni ... scheints nicht, denn der Vorschlag für 5€/Woche kam von einem anderen User und wurde von mir nur zitiert.
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Sorry, aber bei der Diskussion beginne ich langsam am Sinn von Preisauszeichnungen zu zweifeln. Was nutzt mir die Benennung eines Reisepreises, ganz egal ob ÜF, HP oder AI, wenn ich davon ausgehen muss, dass ich jede Handreichung, Zimmerreinigung etc. extra vergüten soll, noch dazu in nirgendwo festgelegter Höhe.
D. h. nicht, dass ich, wenn ich mich gut behandelt fühle etwas gebe (ohne Euch hier zu verraten wieviel), aber hier wird eine Verpflichtung vorausgesetzt. DANN bitte auch die Höhe verbindlich im Reisevertrag vorgeben! Ich persönlich habe gerade gerade ein Schild an meine Bürotür gehängt:Beratungsgebühren
Grundpreis Antwort 2,50 €
Antwort, die denken erfordert +5,50 €
Antwort, die intensives Denken erfordert +9,50 €
brauchbare Antwort - nicht lieferbar
Höflichkeitszuschlag 50,00 € -
Sicher ein Thema, was nicht nur auf die Türkei zutrifft, sondern generell auf AI-Urlaub. Wir haben bisher noch nie einen Vorab-Bonus gegeben und trotzdem immer guten Service gehabt. Allerdings reisen wir auch nicht unter dem Motto: ist doch AI-Urlaub und alles bezahlt, wozu Trinkgeld?
Beim letzten Türkei-Urlaub wußte "unser" Kellner am 3. Tag, was jeder zum Abendessen trinkt und war meist eher damit am Tisch, wie wir mit unseren Tellern - natürlich belohnt man das entsprechend. Auch eine saubere Zimmerreinigung wird bedacht und als Dankeschön gibts dann schonmal einen netten Blütengruß auf dem Bett. Auch fürs Kofferschleppen u.ä. gibts ein Trinkgeld - doch völlig normal. Die Höhe entscheide natürlich ich und weil andere mit 5 Euro-Scheinen wedeln, muss das für mich keine Maßgabe sein.
Richtig ist aber auch, dass Trinkgeld in südlichen Ländern generell üblicher ist und in Deutschland vielleicht etwas sehr stiefmütterlich behandelt wird.