Auto mieten und fahren in der Dominikanischen Republik?!
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@carstenW.
Anbieter wie Budget, Hertz etc. sind zwar international vertreten, aber zu doof sich mit den Gesetzmässigkeiten bzw. Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut zu machen und entsprechenden Versicherungsschutz zu gewährleisten?
Äh hallo, bei diesen Firmen habe ich bisher "Round about the World" keine Probleme gehabt.
OT, aber fahre Du mal schön im Bus und andere mieten halt ein Auto.
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@bernhard707
falsch verstanden. Es geht darum, daß die Krafthaftpflichbestimmungen sich den Gesetzesmäßigkeiten bzw. Geflogenheiten eines Landes sich danach richten. Und diese sind nunmal dort anders als hier, wesentlich sogar (habe früher mal in diesem Beruf gearbeitet, daher kenne ich die Angelegenheiten). Du kannst die Gesetze der Straße dort nicht mit denen von hier vergleichen. Daher richtet sich auch die Haftpfichtangelegenheit nach diesen Geflogenheiten. Du hattest vieleicht noch keine Probleme gehabt, da noch nichts passiert ist. Punktum habe ich solch einen Fall live mitbekommen. Also gibt es das doch. Auch wenn Du u. vieleicht andere Leute mit dem Mietauto fahren, gibt es auch Leute die dies nicht tun. Fakt ist auch, daß das auswärtige Amt nicht umsonst dies so kritisch schreibt. -
carstenW. wrote:
@bernhard707
Auch wenn Du u. vieleicht andere Leute mit dem Mietauto fahren, gibt es auch Leute die dies nicht tun....und nichts anderes habe ich mit meinem letzten Satz gesagt.
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Der Ford Explorer war eine gute Entscheidung, nicht nur wegen der Grösse. Du bist damit für jede Art von Strasse gut gerüstet.
Wichtige Hinweise hast Du im Thread ja genügend gelesen,
"Take Care!"
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Also - ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben:
Wir waren das letzte Mal vor 5 Jahren (seufz) in der DR und haben dort in Punta Cana einen Wagen gemietet (AVIS). Mit diesem sind wir quer über die Insel an die Nordküste und hatten den Wagen insgesamt 1 Woche.
Wir hatten NULL Probleme - sicher, man muss sich den Fahrgewohnheiten dort anpassen und als Ausländer immer etwas defensiver sein.Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich a) vier Jahre dort gelebt habe, b) recht gut spanisch (dominikanisch) kann und c) mich dort auch recht gut auskenne (Santo Domingo, Santiago, POP etc.).
Wir werden auch in diesem Jahr in unserem Urlaub dort einen Wagen mieten, da ich meinem Freund mal Las Terrenas etc. zeigen will und ich verschiedene Bekannte/Familie dort besuche, die vorwiegend an der Nordküste leben. Wir werden von Puerto Plata aus starten (sind auch dort im Hotel) und haben den Wagen wieder für 1 Woche (dieses Mal wahrscheinlich Sunny Cars).
Wenn man was von Land und Leuten sehen will, unabhängig sein will, ist ein Mietwagen auf jeden Fall praktischer als mit den Überlandbussen oder Guaguas rumzufahren.
Klar, ich habe Orts-, Sprach- und Menschenkenntnis dort - das ist ein großer Vorteil. Aber Ausländerin bin ich dennoch. Nachts ist es auf jeden Fall riskanter (schon wegen der Straßenverhältnisse, aber auch wegen der teilweise nicht gerade sehr verkehrstüchtigen Fahrzeuge) - aber man kann sich darauf einstellen.Ich freu mich schon riesig auf MEINE Insel --
Madeleine
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Hallo zusammen
Ich kann es nicht verkneifen, allen Unkenrufen zum Trotz, noch einmal meinen Senf zu diesem Thema abzugeben. In meinem Beitrag schrieb ich:
<
> Wenn ich mir so die vielen “Möchtegern-Schumis”, die das letzte aus ihren Boliden herausholen und schneller fahren als sie Denken können und die lieben Pkw-Piloten, die mit verbissener Mine ihr Recht auf unseren Strassen verteidigen anschaue und lieber einen Crash in Kauf nehmen als auf ihr Recht nach Gesetz zu verzichten, freue ich mich auf auf meine nächsten Trips mit Miet-Pkw’s in südamerikanischen Landen.
Gruß
Pesche -
@Shari
klar das Du es anders empfindest, nachdem Du so lange dort gewohnt hast.
Fakten wurden in den vorherigen Seiten aufgezählt. Die Dinge sind u. lassen sich nicht vom Tisch kehren. Als normaler Urlaubstouri sind die versicherungs- u. strafrechtlichen Gefahren gegeben.
LG -
@carstenW.
Nun gut, dann also nochmal: Wie gesagt, ich habe dort gelebt und mich demzufolge natürlich auch mit den Gepflogenheiten des Landes in jeder Hinsicht (eben auch beim Autofahren) angepasst. Meine letzten Erfahrungen diesbezüglich sind wie schon erwähnt vor 5 Jahren gewesen - ich weiß auch, dass sich mittlerweile WIEDER einiges geändert hat und werde mich darauf einstellen. Die Polizisten am Straßenrand gab es schon 1992-96 (das war meine aktive Zeit im Land) und auch wenn ich mit Dominikanern unterwegs war (auf Motoconchos oder Pkw's bzw. publico taxis) werden diese mal angehalten, es wird ein kleiner Plausch gehalten, ein paar Pesos wechseln beim Grüßen bzw. Verabschieden den Besitzer - unauffällig
natürlich! - und das war's. Logisch, wenn man natürlich nach Alkohol riecht oder in seiner Fahrweise ZU auffällig ist, können sie schon mal näher nachfragen und ein Ausländer sollte sich das selbstverständlich nicht erlauben (ist aber im europäischen Ausland auch nicht anders und in BRD sowieso auch nicht). Also passendes "Kleingeld" ist immer gut.
Ansonsten habe ich mit Dominikanern - auch bei Unfällen (ich hatte auch mal einen mit einem Roller und einen mit einem Pkw) - nie Probleme gehabt.
Bei "unschuldig" einsitzenden Europäern ist immer Vorsicht geboten - nach meiner Erfahrung hat sich immer wieder herausgestellt, dass die halt doch nicht ganz "unschuldig " waren, sei es wegen Drogen, Alkohol oder sonstigen Vergehen. Gut ist natürlich immer, WENN man selbständig unterwegs ist, ein paar Brocken Spanisch zu können und zu verstehen (ist in jedem anderen Land auch so!).
Was mir immer angenehm aufgefallen ist, ist die Freundlichkeit und die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen! Wir hatten uns z.B. in Higuey verfranst, es war morgens gegen 5.30 Uhr und ich hatte keinen Plan mehr, wo ich hin muss. Ein kurzer Stop bei einem Motorradfahrer, eine Frage nach dem Weg, er erklärt es mir kurz, ruft dann einen anderen heran, der sich vor mein Auto setzt und mir den richtigen Weg vorausfährt (ohne Geld zu verlangen!!!!!!). Das ist mir in Deutschland noch NIE passiert. Auch bei meinem Unfall mit dem Roller (ich war leicht verletzt und etwas benommen), haben mir die Dominikaner super geholfen. Einer hat den Roller gesichert, ein anderer mir einen Wagen in die Klinik organisiert und meine Habseligkeiten waren VOLLSTÄNDIG bei dem mit dem Roller - es hat kein einziger Peso gefehlt! und anstatt nur blöd rumzustehen und zu gaffen, haben die Leute geholfen und angepackt - das ist für mich Hilfsbereitschaft.
So und ansonsten kann ich mich nur "Pesches" Eintrag anschließen - wenn es Möchtegern-Schumis gibt und die sich entsprechend aufführen, werden sie wohl in jedem Land Schwierigkeiten bekommen - das ist auch o.k.
Und den Fahrstil der Dominikaner hatte z.B. mein Freund, der das erste Mal im Land war, in Nullkommanichts drauf, sich darauf eingestellt und war mehr als zufrieden - gerade auch, was das
<>
Jeder muss auf den anderen aufpassen, die verschiedenen "Handzeichen" beachten und immer damit rechnen, dass der andere sich halt gerade mal nicht "vorschriftsmäßig" verhält - im Gegenzug werden einem aber eben auch eigene "nicht vorschriftsmäßige" Fehler verziehen bzw. gar nicht großartig beachtet und derart vehement sein "ICH habe Vorfahrt, ICH komme von rechts, ICH war zuerst da, ICH, ICH, ICH" verteidigt.
Leben und leben lassen, nach dieser Devise kommt man m.E. gut durch und vor allem: die deutsche Hektik und Gründlichkeit mal in Deutschland lassen, sobald man wieder deuschen Boden betritt, fallen einem die verbissenen, grantigen Gesichter schon am Flughafen wieder auf und das setzt sich fort, bis man wieder zuhause ist.
Für mich lieber "chaotische Liebenswürdigkeit" als "durchorganisierte deutsche Gründlich- und Grantigkeit".
Madeleine
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Danke Madeleine
Jetzt sind wir schon zwei, die das mit der "chaotischen Liebenswürdigkeit" gleich sehen. Auch ein Grund, warum Südamerika nebst unserem lebenswerten CH- "Alpenländli", leider mit Vorschriften bis zum geht nicht mehr, zu meiner zweiten Heimat geworden ist.
Gruss
Pesche -
@shari13
kannst Du gerne so sehen. Das ist Deine Meinung. Ich habe meine u. die ändere ich darüber auch nicht. Ich wiederspreche auch gar nicht, daß die Dominikaner nicht hilfsbereit seien. Das stimmt ja auch, sie sind sehr hilfsbereit. Mir geht es ganz alleine um die rechtliche Gegebenheit in einem Kraftfahrt-Haftpflichtfall. Da richtet sich die Gesetzeslage bzgl. des Schadensanspruches nach den Gesetzmäßigkeiten bzw. Geflogenheiten dieses Landes. Und die sind nun mal anders als hier im europäischen Raum. Was denkst Du warum die Reiseveranstalter dort keine Mietwagen anbieten, wobei dies in vielen anderen Ländern gemacht wird? Den Fall, den ich mitbekommen hatte (ich berichtete von der Frau die einen Unfall hatte), da waren keine Dinge gegeben wie Alkohol usw. Sie saß auch nicht im *********. Sie durfte nur nicht ausreisen, da die Sache noch gerichtlich geklärt werden mußte (sie war bereits seit einem halben Jahr dort). Fakt ist, es ist nicht ungefährlich. Es muß nichts passieren, aber kann. Aber wen, wie z. B. der Fall bei dieser Touristin, dann kann das Erwachen unangenehm sein. Zumal die Fahrweise u. Straßen ein Thema für sich sind.
LG -
shari-13 wrote:
...die verschiedenen "Handzeichen" beachten...Hm, das reizt mich zu der Frage, was es wohl bedeutet, wenn der Fahrer die Hand aus dem Fenster streckt und sie auf- und abwaerts bewegt...
Bergfrosch
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@Dylan
aber nicht im Zielgebiet der Dom. Rep. Da sind die Autovermietungen eigentständig. Nach Rückfrage bei Tui vor Ort in der Dom. Rep. wurde mir geantwortet: "ist uns in diesem Urlaubsgebiet zu gefährlich, wer es machen will bitte auf eigene Faust, Anbieter gibt es, über Tui jedoch nicht". -
[quote=bergfroschHm, das reizt mich zu der Frage, was es wohl bedeutet,
wenn der Fahrer die Hand aus dem Fenster streckt und sie auf- und abwaerts bewegt...Bergfrosch
[/quotepolicia adelante, cuidate

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carstenW. wrote:
@Dylan
aber nicht im Zielgebiet der Dom. Rep. Da sind die Autovermietungen eigentständig. Nach Rückfrage bei Tui vor Ort in der Dom. Rep. wurde mir geantwortet: "ist uns in diesem Urlaubsgebiet zu gefährlich, wer es machen will bitte auf eigene Faust, Anbieter gibt es, über Tui jedoch nicht".Angebotsbeispiel bei TUI vom 16.04.2008:
Vermittler:
TUI Deutschland GmbHVermittler vor Ort:
TUI Cars (Vermittler für Europcar)
Santo Domingo Flughafen
Terminal A.i.l.a
Santo Domingo
Telefon: 18095490942
Fax: 18095492844
Öffnungszeiten:
Mi: 06:30- 00:00Standard:
Diebstahlschutz, Flughafenbereitstellung innerhalb der Öffnungszeiten, Haftpflichtversicherung, Lokale Steuer, Vollkaskoschutz, unbegrenzte KilometerFahrzeug:
Suzuki Grand Vitara 4x4Abholung am 23.04.2008:
Santo Domingo Flughafen, Terminal A.i.l.aAbgabe am 30.04.2008:
Santo Domingo Flughafen, Terminal A.i.l.aGesamtpreis:
Mietwagen 571,20 EURKindersitze:
5,80 USD pro Tag (zahlbar vor Ort) -
[quote=juanito]
**bergfroschHm, das reizt mich zu der Frage, was es wohl bedeutet,
wenn der Fahrer die Hand aus dem Fenster streckt und sie auf- und abwaerts bewegt...Bergfrosch
[/quotepolicia adelante, cuidate

[>despacio-coño<** wrote:
Hola amigo,
meinst du, dass das alle verstanden haben?

Bei den einen oder anderen wäre eine klitzekleine Übersetzung vielleicht hilfreich: ... Vorsicht Polizeit! Pass auf!die Handbewegung schlechthin sagt aber auch, dass er jetzt irgendetwas macht: das kann sein: anhalten, abbiegen, überholen .... Leute aus dem Wagen lassen ...
Es ist einfach angebracht, bei Handbewegungen aus dem Fenster den Wagen im Auge zu behalten und auf alles mögliche gefaßt zu sein ! Man wird dann schon sehen - also: despacio !Cuidate bien,
Madeleine -
@Dylan
ich weiß zwar nicht, wo Du diese Aussage her hast, kann Dir nur sagen, was mir in den letzten 8 Jahren von Tui in der Dom. Rep. vor Ort gesagt wurde. Dann müßte es sich erst ganz kürzlich geändert haben. Aber ich werde es ja im September sehen.
LG -
@ Madeleine
Wer in der Karibik autofahren will, sollte etwas español hablen

Mit der offenen Hand auf und nieder bedeutet: langsam fahren, Achtung.
Nach links abbiegen: die Hand gerade ausgestreckt, eventuell einen Finger (Zeigefinger) abgespreizt. Nicht wackeln.
Nach RECHTS abbiegen, da die Blinker nicht gehen, bzw. nicht benutzt werden: die Hand mit dem Unterarm nach oben!
Da der Fahrer ja normalerweise wie hier auf der linken Seite sitzt.Diese Zeichen gelten auch für Fuhrwerke, Coches de caballos.
(b ist Absicht, ich weiß, daß cavallo mit V geschrieben wird. Hätte es noch typischer mit y schreiben können: cabayo
.)gracias por tu paciencia

juanito
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asi es cuba