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Informaciones Mallorca

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Mallorca
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  • MaraIswedM Offline
    MaraIswedM Offline
    MaraIswed
    Gesperrt
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Und hier noch ein paar Tipps zum "Abzappeln" und richtig Party machen.
    Längst nicht alles, aber selbst erprobt - mehr oder weniger freiwillig.
    Bitte aber ohne Gewähr, da meine Besuche dort mindestens ein Jahr zurück liegen. 😉

    Playa de Palma

    MEGAPARK
    Lage: Balneario 5
    Öffnungszeiten: von 11.00 Uhr bis Sperrstunde (24.00 Uhr im Innenbereich)
    Eintritt frei
    Der wohl grösste Biergarten der auf der Sonneninsel Mallorca in Arenal macht seinem Namen alle Ehre. Nicht nur die Dimensionen des Gebäudes sind "Mega" .... nein auch die Stimmung, die Riesen-Leinwand und die Getränke.
    Draußen wird von Mittags bis Mitternacht gefeiert. Und untendrunter, die Mega Arena, ebenfalls von enormer Größe, startet um 23 Uhr, geht so lange es geht...Hier kostet es allerdings ein Eintrittsgeld von 15 €, Getränke inklusive.

    RIU PALACE
    Lage: in der zweiten Reihe zwischen Balenario 6 - 7
    Öffnungszeiten: ab 22Uhr bis ca. 5:30 lohnt sich aber erst ab 24Uhr
    Eintritt: ca. 18-20 EUR und die ganze Nacht All Inclusive Trinken. (Bier , Softdrinks , Longdrinks)
    Das RIU Palace ist mit die beste Diskos an der Playa de Palma - 6 Bars - Musik: Dance , Charts , RnB Bushaltestelle und Taxis vor dem Eingang - beim Verlassen des RIU Palace bekommt man einen Stempel, dieser berechtigt dann auch zum Eintritt in die Disco Paradise.

    OBERBAYERN
    Lage: zwischen Balenario 5 und 6 Eingang an der Promenade und von der zweiten Reihe
    Öffnungszeiten: ab 22 Uhr
    Rustikale Einrichtung und der Treffpunkt schlechthin für Schlagerfans!!! Während der Hauptsaison treten hier viele alt bekannte deutsche Schlagerstars auf. Jürgend Drews ist der Renner. Der soll aber ua. auch im Megapark auftreten.

    ALMRAUSCH
    Lage: Mallorca's erste „Skihütte" befindet sich in der Bierstraße. Die Einrichtung stammt aus zwei echten ehemaligen Almhütten aus Österreich. Das ganze Jahr über geht hier die Post ab.
    Es ist das ganze Jahr über von 21h bis 6h geöffnet. Bis 23 Uhr ist im Winter die "Happy Hour", das heißt man kann zwei trinken, muss aber nur eins bezahlen. Der Eintritt ist kostenlos.

    BIERKÖNIG
    Lage: Schinkenstrasse
    Trotz der wirtschaftlichen Krise, politischer Konjunktur und der neuen Konkurrenz, besteht auch heute unbestreitbar der Bierkönig als Biergarten, dessen Popularität und Beliebtheit Grenzen überschreitet.

    PARADIES
    Lage: unweit des Balneario 6
    Für 20 Euro kann man trinken soviel man möchte.
    In der Vor- u. Nachsaison für den Liebhaber der Livemusik geeignet, dort gastiert jeden Abend die berühmte Showband Steve Young (sehr gut zum Tanz geeignet für jung und alt). In der Hauptsaison ist es mehr auf Techno abgereichtet.

    Cala Millor

    KARUSSELL
    Pasg. de la Mar 14
    Seit 1965 gibt’s die Disco für Nachtschwärmer in Cala Millor und wird seither sehr gerne von einem internationalem Publikum aufgesucht.
    Da war ich vor 25 Jahren schon - herrlich!

    BANANAS
    C/Olivera 7+9
    Geöffnet von April bis November täglich von 20 – 4.00 Uhr
    Super Cocktails und international sprechende Kellner erwarten einen in toller Atmosphäre. Sowohl drinnen als auch draussen.

    LA HAVANA
    C/.Llum
    Das Nachtleben in Cala Millor und Umkreis hat einen Namen, LA HAVANA!
    Hier ist richtig was los, täglich von 20.30 h bis 5.00 h, heizt DJ Pedro den Saal ein mit der besten nationalen und internationalen Musik. Tolle Cocktailbar.

    Cala Ratjada

    PHYSICAL
    C/Coconar, 17
    Das Physical ist - um es kurz zu machen - DIE Disco- und Club-Location von Cala Ratjada auf Mallorca.
    Mitten im Zentrum von Cala Ratjada gelegen, tobt in den Sommermonaten im Physical das Leben.

    BOLERO
    Lage: Im Zentrum Cala Ratjadas
    Hier wird grundsätzlich auf alles abgezappelt. Manchmal hört man sogar Schlager.
    Die Aussenfassade gleicht einem Gebäude alten Stils, die einer Burg bzw. einer Kirche ähnelt. An der Aussenwand laufen Wasserfälle herab. Das Bolero dürfte die älteste Disco auf ganz Mallorca sein, trotzdem ist das Bolero immer noch eine der angesagtesten Disco´s auf Mallorca und meistens total überfüllt.

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    • MaraIswedM Offline
      MaraIswedM Offline
      MaraIswed
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Wellness mitten in Palma

      AquaMar SPA Center in Palma
      C/. Fray Luis de León, 5 bajos
      Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10 bis 22 Uhr, So 10 bis 14 Uhr
      In einer Seitenstraße des Paseo de Mallorca kann man sich auf über 300 Quadratmetern von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Zum Beispiel im Swimming-Pool, an der Wellness-Bar oder in der Sauna. Wer einfach nur ein Nickerchen halten oder in aller Ruhe ein Buch lesen möchte, zieht sich in die Relax-Zone zurück. Außerdem gibt’s noch ein Jacuzzi, Hydromassage, Aroma-Dusche, türkisches Bad, Solarium und vieles mehr im Spa-Angebot. Genau das Richtige für einen verregneten Urlaubstag, eine anstrengende Geschäftsreise oder einfach mal für einen Verwöhntag wenn das Hotel keinen SPA Bereich hat.

      TIPP:
      man kann auch in sehr vielen SPA-Hotels gegen einen Entgelt als Nichtgast die SPA-Bereiche nutzen. Da muß man einfach an der Rezeption fragen.

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      • WaldschratW Offline
        WaldschratW Offline
        Waldschrat
        Gesperrt
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Mujer wrote:
        PUROBEACHCLUB
        Cala Estancia, Pagell 1
        Palma
        Öffnungszeiten: tgl. 11.00 -02.00 Uhr

        Um die Lage genauer zu definieren: Liegt am Anfang von Can Pastillia , ca.Höhe Hotel "Marina Luz" .

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        • MaraIswedM Offline
          MaraIswedM Offline
          MaraIswed
          Gesperrt
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Die Playa de Palma

          Die Playa de Palma ist ca. 6 km lang, besteht aus 5 Ortsteilen, über die sich ca. 250 Hotels mit einer Bettenkapazität von ca. 50.000 verteilen.
          Der Strand ist in 15 Balnearios aufgeteilt, die ca. 200m auseinander liegen. Von der Handpizza bis zum Kaffee bekommt man dort alles. An manchen wird man mit mehr oder weniger lauter Musik berieselt.
          Der berühmteste ist der Balneario 6, der Ballermann. Allerdings ist dort nicht mehr soviel Action wie noch vor Jahren.
          Die Balnearios beginnen bei 1 in El Arenal und verteilen sich über die og. Ortsteile Ses Cadenes, Las Maravillas, Sometimes bis nach Can Pastilla mit Balneario 15.
          Zwischen Balneario 1 und 4, die in El Arenal liegen, befinden sich hauptsächlich ältere Bettenhochburgen, eng aneinander gereiht, billig und teilweise schon ziemlich abgewirtschaftet.
          Wer hier hauptsächlich Party machen will, nicht weit ins Hotel laufen möchte und keinen großen Wert auf die Unterkunft legt ist hier goldrichtig.
          Der bekannteste und actionreichste Abschnitt ist zwischen Balneario 5 und 8. Dort liegen aber auch schon ganz nette Mittelklassehotels mit sehr schönen Poolanlagen.
          Man kann in der Gegend aber ganz gut wohnen, denn die Hotels liegen auch bis ca. 300m vom Strand weg, eingebettet in schöne Pinienwälder und auch teilweise mit Meerblick.
          Ab Balneario 9 bis 15 wird es ruhiger. Der Strand dort ist im Sommer zwar auch belebt, aber nicht so wie im „Epi-Zentrum“ des Partylebens.
          Zur Orientierung.
          Der Megapark befindet sich beim Balneario 5.
          Zwischen 7 und 8 befindet sich die Bierstrasse incl. Almrausch.
          Hinter dem Balneario 7 befindet sich etwas zurückversetzt das RIU Center, schräg hinter dem „Ballermann“ 6 liegt das Paradies und ein Stück weiter hinter dem Paradies der Bierkönig.
          Das Oberbayern liegt direkt an der Promenade zwischen 5 und 6.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • anjaleinA Offline
            anjaleinA Offline
            anjalein
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Danke Mujer 😄 😄 😄
            Wieder was dazu gelernt.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • MienchenM Offline
              MienchenM Offline
              Mienchen
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Fortsetzung...

              Mallorca und seine (Küsten-)Ferienorte - 2. Teil:

              Can Picafort

              Der Ort Can Picafort liegt im Norden Mallorcas an der Bucht von Alcudia ca. 60 km von Palma entfernt. Auf dem ersten Blick erscheint Can Picafort nicht gerade als Schönheit, der Ort ist ein reiner Touristenort und durchquert man den Ort nur auf der Hauptstraße, wirkt er wenig einladend. Aber die Bucht von Alcudia besticht vor allen Dingen durch ihren herrlich langen und weißen Sandstrand und je weiter man sich in Richtung Strand bewegt, umso mehr "mausert" sich der Ort. Insebsondere für Familien mit Kindern eignet sich der Strand hervorragend, da der Strand sehr flach in's Wasser abfällt und im Wasser z. T. noch Sandbänke vorgelagert sind. Can Picafort besitzt eine breite Strandpromenade mit reichlich Bars und Geschäften. Zwischen Can Picafort und Alcudia befindet sich das Naturschutzgebiet S'Albufera - insbesondere bei untergehender Sonne einen Besuch wert. Die Busverbindungen in Can Picafort sind gut und die Busse pendeln regelmäßig. Fazit: Zwar kein Highlight an mallorquinischem Charme, aber dennoch ein Urlaubsort für diejenigen, die eine gute touristische Infrastruktur ohne Partymeile wünschen und lange Sandstrände kleineren Felsbuchten bevorzugen. Sehr geeignet für Familien und für Badeurlauber. Ein Mietwagen ist aufgrund der guten Busanbindung nicht zwingend empfehlenswert.

              Alcudia/Port Alcudia:

              Hier muß man ein wenig unterscheiden. Die Stadt Alcudia hat nicht viel (außer dem Namen) mit der Hotelmeile am Strand gemein. Alcudia-Stadt liegt nicht unmittelbar am Meer und verfügt über eine sehr sehenswerte Altstadt, in der man viele Spuren der einst maurischen Herrschaft findet. Ein Bummel durch die Gassen und über den Markt sollte man sich nicht entgehen lassen - auch das ein oder andere hervorragende Restaurant lässt sich hier entdecken. In Port Alcudia findet man eine schöne Promenade mit zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften, sowie einen Yacht- als auch einen Handelhafen, von wo aus auch eine Fähre nach Menorca pendelt. Hier in Port Alcudia findet man ebenfalls Möglichkeiten, dem Nachleben in einigen Diskotheken nachzugehen. Die beiden in den Himmel ragenden Schornsteine hinter dem Ort gehören im übrigen zu dem stillgelegten Kohlekraftwerk und bilden somit lediglich für manch einen ein optisches Manko. Port Alcudia bildet den Anfang des kilometerlangen Sandstrandes, an welchen sich eine Vielzahl von Hotels reihen. Die Hotelzone reicht bis zur Playa de Muro und ist nur durch das Naturschutzgebiet von Can Picafort getrennt. Parallel zum Strand zieht sich (allerdings getrennt durch Hotels und Wohngebiete mit Ferienhäusern und Ferienwohnungen von denen eine Vielzahl eine große Gartenanlage mit direktem Strandzugang haben) eine große Hautpstraße, die gesäumt ist von zahlreichen Restaurants, Bars, Geschäften und allen erdenklichen touristischen Möglichkeiten. Je weiter man in Richtung Can Picafort kommt, umso ruhiger wird es. Alcudia eignet sich aufgrund des sehr flach abfallenden Sandstrand und der Sandbänke im Wasser hervorragend für Familien mit Kindern, zudem ist der Wellengang in der Bucht von Alcudia im allgemeinen recht gering. Es soll nicht ganz unerwähnt bleiben, dass Alcudia auch recht beliebt bei englischen Touristen ist - insbesondere an der Grenze zu Port Alcudia findet man zahlreiche Pubs und Restaurants, die sich eher auf Speisen und Getränke der britischen Inseln spezialisiert haben und die Hotels in der Region, sind entsprechend von englischen Touristen frequentiert. Wer sich daran stört, orientiert sich eher weiter in Richtung Osten zur Playa de Muro. Die Busanbindung ist gut und es lässt sich prima zwischen den verschiedenen Abschnitten und Alcudia-Stadt pendeln. Fazit: Alcudia-Stadt ist eine schöne Stadt mit Geschichte und Puerto de Alcudia mit der anschließenden Hotelzone bietet ein modernes Tourismuszentrum (aber leider ohne viel Flair) mit einem der schönsten Sandstrände auf Mallorca. Ein Urlaubsort für Familien und für jene, die Abwechslung und eine gute touristischen Infrastruktur ohne große Partymöglichkeiten suchen. Ein Mietwagen ist hier nicht unbedingt erforderlich.

              Pollenca/Port Pollenca:

              Auch hier unterscheiden sich die Orte durch ihre Lage. Die eigentliche Stadt Pollenca liegt ca. 7 km abseits der Küste und ist ein schöner mallorquinischer Ort mit langer Geschichte, engen Gassen und einigen Sehenswürdigkeiten. Die bekannteste ist wohl der Kalvarienberg "El Calvari" mit seinen 365 Stufen (ja, für jeden Tag des Jahres eine Stufe) und der Kapelle. Von dort oben hat man einen sehr schönen Blick auf das Tal, die Stadt und das Meer. Port Pollenca liegt liegt Norden der Insel an der gleichnamigen Bucht von Pollenca und bildet für Badetouristen den interessanten Teil der Gemeinde. Im Gegensatz zu Port Alcudia findet man hier deutlich mehr mallorquinischen Charakter. Der Sandstrand zieht sich links und rechts vom Yachthafen entlang, der Strand fällt relativ flach ab und eignet sich daher auch für Kinder. Parallel zum Strand verläuft eine modernisierte Promenade mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars. Große Hotelklötze findet man hier kaum bis gar nicht. Es wurden hauptsächlich Appartments und kleinere Hotels im lokalen Baustil errichtet. Der Hafen gehört zu den größten Yachthäfen (Reial Club Nàutic Port de Pollenca) auf Mallorca und ist der einzige "königliche" neben dem in Palma. Pollenca und Port Pollenca wurde um 1900 bereits von den Engländern für sich entdeckt und bis heute hat sich daran nicht viel verändert. Aber auch die spanische "upper Class" fühlt sich hier wohl, was hauptsächlich auf die sehr hohen Grundstücks- und Unterkunftspreise im Vergleich zu anderen Regionen zurückzuführen ist, es gibt aus dem Grunde hier eher wenig bis gar keinen Billigtouristmus. Port Pollenca ist ein beliebter Ausgangspunkt für Taucher und Segler... die größte Segelschule hat ihren Sitz in Port Pollenca und die Bucht gilt als eines der besten Segelreviere Europas. Auch als Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Ort sehr gut geeignet, da das Trumuntana-Gebirge quasi "vor der Tür" liegt und auch die Halbinsel Formentor lässt sich per Pedes sehr gut erkunden. Fazit: Ein schöner, aber nicht ganz günstiger, Urlaubsort vor allen Dingen für Wassersportler und Wanderliebhaber. Aber auch Familien sind hier recht gut aufgehoben. Partysuchende kommen hier weniger auf ihre Kosten. Ein Mietwagen ist vielleicht nicht unbedingt aufgrund der guten Busverbindungen nötig, empfhielt sich aber auf jeden Fall um die nahe gelegene Halbinsel Formentor und das Tramuntana-Gebirge zu erkunden.

              Cala Sant Vincenc

              Cala Sant Vincenc ist ein ehemaliges Fischerdorf und hat sich zu einem kleinem Badeort ohne viel Trubel und Rummel entwickelt. Der Ort liegt im Nordenwesten in der Nähe zu Port Pollenca und der Halbinsel Formentor ca. 50 km von Palma entfernt. Die vier kleinen Badebuchten bilden mit Ihren Sandstränden eher eine Ausnahme zur ansonsten schroffen und felsigen Küstenlandschaft. Je nach Windverhältnissen kann in der Bucht ein vergleichsweise hoher Wellengang herrschen und das Meer ist entsprechend aufgewühlt. Die Wassertemperaturen können aufgrund der großen Tiefe hinter den Stränden im Verhältnis zu anderen Orten einige Grad kühler sein - das macht sich vor allen Dingen zu Anfang der Badesaison bemerkbar. In Cala Sant Vincenc gibt es eher wenige und kleinere Hotels, sowie einige Ferienhäuser und private Sommerhäuser in den umgliegenden Pinienwäldern. Aufgrund der Abgeschiedenheit und gewollt ruhigen Umgebung, bietet der Ort relativ wenig touristische Infrastruktur. Große Auswahl an Restaurants/Bars, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten wird man hier nicht finden. Cala Sant Vincenc ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Wanderer und auch bei Tauchern und Schnorchlern ist der Ort beliebt. Es gibt eine Busanbindung nach Pollenca. Fazit: Ein gut geeigneter Ort für Gäste, die es gerne etwas ruhiger haben und auf große Hotels mit viel "Schnick-Schnack" verzichten können/wollen. Für Familien mit Kindern eingeschränkt empfehlenswert, aufgrund des manchmal etwas unruhigen Wassers und der kühlen Wassertemperaturen zu Beginn der Badesaison. Ein Mietwagen ist empfehlenswert.

              Soller/Port Soller

              Die kleine und hübsche Stadt Soller liegt jenseits des Tramuntana-Gebirges an der Westküste von Mallorca ca. 35 km von Palma entfernt. Soller liegt ca. 3 km landeinwärts und eine alte Straßenbahn verbindet Soller mit dem an der Küste liegenden Port Soller. Eine solche Fahrt sollte man durchaus mal gemacht haben... man fährt quasi durch die Gärten mit ihren zahlreichen Orangen- und Zitronenbäumchen, die für die Region typisch sind und neben dem Tourismus einen wirtschaftlichen Hauptbestandteil (zusammen mit Oliven-, Obst- und Gemüseanbau) bilden. Soller hat eine gute Verkehrsanbindung. Die Zuglinie des "Roten Blitzes" verkehrt mehrmals täglich zwischen Palma und Soller und durch den mautpflichtigen Tunnel ist die Anbindung nach Palma absolut unproblematisch. Weitaus interessanter ist allerdings die Fahrt über den "Coll de Soller" - die alte Paßstraße. Die Bucht von Port Soller bildet fast einen perfekten Kreis und wird zur Hälfte von einer neu angelegten Promenade gesäumt, an der sich eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants befinden. Die Hotels in Port Soller haben sich in das Stadtbild integriert, so dass hier keine großen Betonklötze zu finden sind. Der Sandstrand ist eher schmal und es schließt sich direkt hinter der Strandmauer die Trasse der Straßenbahn an, so dass es bisweilen wenig eiladend erscheint, hier zu sonnenbaden. In Port Soller hat sich in den letzten zwei Jahren allerdings viel getan und es wird "gemunkelt", dass der Ort zu einem Luxus-Ferienort verwandelt werden soll... auch der Strand soll davon profitieren und entsprechend gestaltet werden. Die Anzeichen hierfür lassen sich kaum verbergen und einige schöne neue Hotels wie z. B. das Aimia sind bereits entstanden und sollen anspruchsvolle Kunden locken. Neue Verkehrsführungen und -beruhigungen haben auf jeden Fall schon deutlich positive Veränderungen gebracht. Vom Hafen fahren die Ausflugsschiffe nach Sa Calobra ab. Während der Saison zieht es täglich sehr viele Tagesbesucher nach Soller und Port Soller, so dass es recht lebhaft zu geht und die Straßen voll von Menschen sind. Erst gegen Abend kehrt wieder Beschaulichkeit ein und es lässt sich in einen der vielen Restraurants mit Blick auf die Bucht und den Leuchtturm sehr gut aushalten. Während der Nebensaion ist Port Soller ein sehr schöner Ausgangsort für Wander- und Entdeckungstouren durch das Tramuntana-Gebirge. Fazit: Ein für Badeurlaub eher eingeschränkt empfehlenswerter Ort, der aber vor allen Dingen in der Vor- und Nachsaison sehr charmant ist und seine Reize zur Geltung bringt, wenn die Massen von Tagestouristen die Straßen wieder verlassen haben. Recht gute Verkehrsanbindung durch Bus und Bahn, Mietwagen dennoch eher empfehlenswert.

              Sant Elm (San Telmo)

              “El último rincón de Mallorca”... so bezeichnen die Mallorquiner selbst diesen Ort. "Die hinterste Ecke von Mallorca" liegt am Ende eines langen Tales im äußersten Südwesten der Insel und ist gleich nach der vorgelagerten Insel Dragonera das erste, was man von Mallorca zu sehen bekommt, wenn man die Anreise per Schiff vom Festland aus wählt. Früher war Sant Elm ein kleines Fischerdorf, aber inzwischen lebt der Ort ausschließlich vom Tourismus. Ein größeres Appartmenthotel, welches sich auf mehrere Gebäude in einem Teil von Sant Elm verteilt, sowie Ferienwohnungen und -häuser sind entstanden, lassen aber keinen Platz für den typischen Massentourismus. Es gibt eine kleine Fußgängerzone, hier befinden sich einge kleinere Restaurants (hervorragend ist das Cala Conills - gute Küche mit tollem Ausblick, besonders bei Sonnenuntergang!) und Geschäfte, am Orsteingang findet man noch einen kleinen Supermarkt, der das Nötigste (zu eher hohen Preisen) im Sortiment hat. Am Ende dieser Fußgängerzone schließt sich der kleine Hafen von Sant Elm an, welcher auch der Grund für die zahlreichen Tagesbesucher ist. Von hier aus legen die Schiffe in Richtung Dragonera ab... die Insel ist ein zu einem Symbol des Naturschutzes auf Mallorca geworden - bis vor das oberste spanische Landgericht zogen damals die Naturschützer, um den Bau einer Feriensiedlung auf Dragonera erfolgreich zu verhindern. Der Strand ist nicht sehr groß und von felsigen Abschnitten eingerahmt. Gerade während der Sommermonate erscheint er oft ein wenig überfüllt aufgrund der vielen Tagesbesucher, aber dennoch ist der Strand gepflegt und einladend. Die Wasserqualität ist sehr gut und da der Strand flach abfällt, ist er ideal für Kinder. Auch bei Tauchern ist Sant Elm recht beliebt... die Gewässer rund um Dragnoera sind ein Highlight in Sachen Tauchspots auf Mallorca. Fazit: Ein attraktiver Urlaubsort abseits vom Massentourismus und partyreichen Nachtleben. Ideal für Familien, die auf künstliche Attraktionen a la Aqua- und Dinopark verzichten können. Auch für Taucher und Wanderurlauber sehr geeignet. Auch für schöne romantische Stunden zu zweit nicht verkehrt... Bilderbuch-Sonnenuntergänge sind garantiert! Ein Mietwagen ist unbedingt zu empfehlen.

              Port Andratx

              Port Andratx soll über einen der schönsten Häfen am Mittelmeer verfügen. Hier tummeln sich zahlreiche Luxusyachten und die Designerläden reihen sich abwechselnd mit Restaurants der gehobenen Klasse an der Promenade aneinander. Man merk: Port Andratx ist als Urlaubsort für Badeurlauber "Otto-Normal-Verbraucher" eher weniger geeignet - zumal der Ort über nur über ein paar versteckte Quadratmeter Sandstrand verfügt. Dennoch ist der Ort, der ca. 25 km westlich von Palma liegt, bei Tagesausflüglern sehr bliebt und in den zahlreichen Geschäften lässt es sich prima bummeln. Anschließend lässt man sich in einem Restaurant mit Blick auf den Hafen nieder und genießt den schönen Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Golfurlauber wissen den Golfplatz von Andratx zu schätzen und auch Taucher sind in Port Andratx häufig anzutreffen - die Tauchbasis gilt als eine der besten und sichersten auf Mallorca. Als Ausgangspunkt für Wandertouren bietet Port Andratx ebenfalls einen guten Standort. Es befinden sich auch einige Hotels im Ort (u. a. das Nobelhotel Villa Italia), welche sich aber in das Ortsbild einfügen und somit kein Eindruck von "Bettenburg" entsteht. Zudem gibt es eine Handvoll Pensionen, die privat gebucht werden können und zahlreiche (teilweise sehr teure) Ferienhäuser und -Appartments. Fazit: Gesehen und gesehen werden heißt es in und rund um diesen von Prominenten gern gewählten Wohnsitz. Eher geeignet für individuell reisende Touristen mit ensprechend gut gefüllter Reisekasse und/oder Liebhabern der "Schickeria". Dennoch ein Tagesausflug wert - der Fisch in den Restaurants ist hervorragend und auch das Frühstück bei Tagesanbruch mit Blick auf das Hafentreiben macht Lust auf mehr. Ein Mietwagen ist empfehlenswert, trotz vorhandener Busanbindung.

              Fortsetzung folgt...

              Hotel aus diesem Beitrag
              Ferienwohnung Port Andratx
              Mallorca/Spanien
              Zum Hotel
              Hotel aus diesem Beitrag
              98%
              Hotel Villa Italia
              Mallorca/Spanien
              Zum Hotel
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              • MaraIswedM Offline
                MaraIswedM Offline
                MaraIswed
                Gesperrt
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Mallorca auf vier Rädern

                Nein, nicht im Mietwagen, sondern im Rollstuhl. 😉
                Hier habe ich ein paar Tipps zusammengetragen, eigens erprobt von einem Bekannten, der im Rollstuhl sitzt und mittlerweilen auf der Insel lebt und von mir.
                Natürlich gibt’s auf der Insel noch mehrere Hotels, die rollstuhlgerecht sind und auch Orte und Lokalitäten, die im Rolli leicht erreichbar sind. Dies sind jedoch wie gesagt eigens erprobte und sicher werden noch Tipps folgen.
                Palma de Mallorca ist sehr behindertenfreundlich.
                Überall findet man abgesenkte Bordsteine, sodass man überall gut hinkommt. Es gibt gut ausgeschilderte Behindertenparkplätze und wenn man mal am Strassenrand hält um den Rolli auszuladen wird man sich wundern, wie geduldig und freundlich die Autofahrer in der Situation sind.

                Flughafen:

                Der Flughafen von Palma de Mallorca ist ebenerdig und gut befahrbar. Es gibt überall Rampen, Behinderten-Toiletten und spezielle Aufzüge.
                Hotels:

                Colonia Sant Jordi Club – Colonia Sant Jordi
                Barrierefreie Zimme, Dusche befahrbar
                Poolanlage hat 2 Rampen fur Duschrolli
                Das Hallenbad hat einen Lifter

                Club Viva Mesquida
                Bietet 8 rollstuhlgerechte Appartements an

                Jardin del Sol – Santa Ponsa
                Das Hotel hat 7 barrierefreie Suiten
                Der Pool hat eine Rampe

                Castell de Mar – Cala Millor
                Bedingt geeignet.
                Man sollte hier eine Suite buchen, da die DZ etwas eng sind. Allerdings kommt man mit Hilfe einer zweiten Person im Hotel gut zurecht.

                Finca:

                Es Turo – Can Picafort
                Ein Teil der Finca incl. Bäder wurde völlig barrierefrei gestaltet, um Rollifahrern einen luxuriösen und schönen Urlaub zu ermöglichen.
                In den Pool kommt man mit Hilfe eines hydraulischen Stuhles.

                Strandleben:

                Den Rollistrand von Can Pastilla gibts seit ca. 4 Jahren. Er ist beim Balneario 15 und gut ausgeschildert.
                Direkt an der Strandpromenade gibt’s an einer Seitenstrasse gut gekennzeichnete Behinderten-Parkplätze.
                Zum Strand kommt man über eine hölzerne Rampe. Es gibt dort in den Sommermonaten einen Service, der Strandrollis anbietet, sodass man mit dem eignen Rolli nicht ins Wasser muß. Ferner gibt’s eine rolligerechte Umkleidekabine und Toilette.

                Der Strand von El Arenal bietet beim Balneario 4 Behindertenparkplätze und Holzrampen, auf denen man zum Strand bzw. Wasser kommt. Behindertentoiletten findet man am Balneario 6.
                Die Holzrampen gehen auch parallel zum Meer, sodass man auch gemietete Liegen gut erreichen kann.

                Zum Abfeiern kann man dann ohne Hilfe in den Megapark, Dinopark und Bierkönig, da dort alles ebenerdig ist.

                Hotel aus diesem Beitrag
                37%
                Hotel Jardin del Mar
                Mallorca/Spanien
                Zum Hotel
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                  #28

                  Tipps zum Parken in Palma

                  Eine blaue Bordsteinmarkierung kennzeichnet die offiziellen Parkplätze im City-Bereich von Palma.
                  Zu den Geschäftszeiten muss ein Parkschein am Automaten gezogen und gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt werden.
                  Parkscheinpflicht ist in der Regel:
                  Mo-Fr 9.30 bis 13.30 Uhr und 17 bis 20 Uhr
                  Sa 9.30 bis 13.30 Uhr.
                  Trotzdem immer noch genaue Zeiten vor Ort nachsehen!
                  Die Ticket-Preise variieren je nach Lage zwischen 0,35 bis 0,50 Euro für die halbe Stunde.
                  Achtung:
                  Die maximale Parkzeit je nach Platz 90 Minuten bis zwei Stunden!
                  Ein echter Glückspilz ist, wer einen der wenigen weiß umrandeten Gratis-Parkplätze erwischt. Wer allerdings seine Nerven schonen möchte, fährt gleich ins Parkhaus.
                  Es ist zwar nicht unbedingt die billigste Variante, dafür aber die bequemste.

                  Nicht umsonst heissen die Parkplätze ORA.
                  Eigentlich bedeutet das „Ordenanza de Regulación de Aparcamientos“(Parkregelungsverordnung).
                  Für viele (auch mich) bedeutet es aber soviel wie ora et labora, was soviel heisst wie „bete und arbeite“. 😉
                  Beten, dass man rechtzeitig zum Auto zurückkommt bevor die Zeit abgelaufen ist und arbeiten, dass man sich die Strafe leisten kann, falls man es nicht mehr rechtzeitig schafft.
                  Sollte es dennoch passiert sein, kann der Sünder Buße tun, indem er innerhalb einer Stunde nach Ausstellen des Strafzettels, vorausgesetzt die bezahlte Parkdauer wurde nur bis zu einer Stunde überzogen, Folgendes tut.
                  Das System funktioniert so:

                  1. Den gelben Knopf an der Parkuhr drücken.
                  2. Den Annulierungsbetrag einwerfen (je nach Zone zwischen 3,60 Euro und 5,15 Euro).
                  3. Erst den blauen Knopf, dann den grünen Knopf drücken.
                  4. Den weißen Beleg entnehmen, in der Mitte durchtrennen und eine Hälfte zusammen mit dem Strafzettel in den kleinen Umschlag stecken. Die andere Hälfte als Beleg aufbewahren.
                  5. Den kleinen Umschlag in den Schlitz oberhalb der Parkuhr einwerfen.
                    Ist die Kulanz-Stunde bereits verstrichen, gibts eine zweite Chance zur schnellen Sühne - die 40-Prozent-Regel: Wer innerhalb von zehn Tagen bei der Sparkasse Sa Nostra oder persönlich bei der Policía Local (C/. Sant Ferran) einzahlt, bekommt zwölf Euro vom 30 Euro-Regel-Bußgeld erlassen. Gute Nachricht für Urlauber: Bei falsch parkenden Mietwagen kann die Stadt nur schwer das Bußgeld eintreiben - in den meisten Fällen dürfen die Mietwagenfirmen nicht belangt werden.

                  Vorsicht!
                  Zickzack-Muster sowie gelb markierte Flächen signalisieren ein Parkverbot.
                  Zur Zeit drohen 45 Euro Bußgeld.
                  Mit Abstand die teuersten Strafzettel riskieren Parksünder in VAP-Zonen (Vias de Atención Preferente). In diesen verkehrsreichen Straßen kostet Parken in zweiter Reihe oder neben einer durchgezogenen gelben Linie locker 180 Euro.
                  Mit 90 Euro, werden gegenwärtig folgende Vergehen bestraft:
                  Parken auf Behindertenparkplätzen, an Bushaltestellen, in Taxi-Zonen, in zweiter Reihe (außerhalb der VAP-Zonen), mit Sichtbehinderung, Zuparken anderer Fahrzeuge und Parken mit manipuliertem Ticket.
                  60 Euro zahlt man für Parken in entgegengesetzter Richtung zur Fahrbahn oder auf dem Bürgersteig sowie für das Entfernen von vorübergehend aufgestellten Verbotsschildern (z.B. Umzug).

                  Wenn ein parkendes Fahrzeug den Verkehr behindert, kommt der Abschleppwagen zum Einsatz.
                  Der (Miet)Wagenbesitzer findet dann am Bordstein einen bunten Aufkleber mit der Telefonnummer der Verwahrungsstelle. Verkehrssünder mit Wohnsitz im Ausland müssen bei Abholung die Abschleppkosten von knapp 70 Euro und das Bußgeld direkt in bar vor Ort zahlen!

                  Parkhäuser in Palma

                  Günstig parken kann man beispielsweise in den Parkgaragen an den Avenidas.
                  Avenida A. Rossello. Das ist die große Strasse an der auch El Corte Ingles ist.
                  In diese Garagen fährt man einfach in der Mitte der Strasse runter.
                  Man zahlt da ca. 2,50 Euro für 2 Stunden.
                  Das Parkhaus am Parc de la Mar kostet auch etwa 1,20 Euro/Stunde und ist für einen Bummel in der Altstadt rund um die Kathedrale das zentralste.

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                    #29

                    Fortsetzung...

                    Mallorca und seine (Küsten-)Ferienorte - 3. Teil:

                    Paguera (Peguera)

                    Der, vor allen Dingen bei deutschen Urlaubern sehr beliebte, Ferienort Paguera liegt ca. 25 km südwestlich von Palma.Während der letzten Jahre hat sich in dem Ort viel getan, u. a. durch die Umgehungsstraße, diverse Verkehrsberuhigungen und der Sandaufschüttung am Palmira-Strand hat der Ort an Attraktivität gewonnen. Obwohl hier sehr viele Hotels, Pensionen und Appartments in allen Kategorien zu finden sind, vermitteld der Ort eine gewisse "Gemütlichkeit" ohne den Bettenburg-Charme. Es gibt im Ortskern eine schöne Flaniermeile, die abends fast komplett autofrei ist und wo eine Vielzahl an Geschäften und Restaurants zu finden sind. Das touristische Angebot ist in Paguera recht vielfältig, neben verschiedenen Sportmöglichkeiten gibt es ebenso ausreichend Möglichkeiten für ein Nachtleben. Es gibt insgesamt drei Badestrände, die allesamt sauber und gefplegt sind und flach in's Wasser abfallen, so dass auch Kleinkinder hier gut aufgehoben sind, da der Ort über eine Vielzahl an Betten verfügt und sehr beliebt ist, sind die Strände allerdings im Sommer recht voll. Die drei Strände sind durch eine Promenade miteinander verbunden. Die nähere Umbegung ist von Hügeln und Pinienwälder gegrpägt, so dass Paguera auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Auch bei Langzeiturlaubern und/oder Winterurlaubern ist Paguera beliebt, daher ist auch hier in den Wintermonaten nicht gänzlich "tote Hose". Die Busanbindung nach Palma ist sehr gut, es fahren täglich bis 21 Uhr mehrmals pro Stunde Busse nach Palma. Fazit: Einer der schöneren Urlaubsorte Mallorcas, allerdings fest in deutscher Hand und entsprechend ausgerichtet. Gut geeignet für Familien-/Badeurlaub und als Ausgangspunkt für Ausflüge durch die Nähe und gute Anbindung zu Palma zu empfehlen... auch ohne Mietwagen.

                    Santa Ponsa

                    Man mag es dem in der Saison recht lebhaften Touristenort nicht anmerken, aber Santa Ponsa hat für Mallorca einen historisch sehr bedeutsamen Hintergrund: König Jaume I. ging hier an Land und vertrieb die Mauren von Mallorca, ein großes Kreuz wurde als Andenken daran in der Nähe des Yachthafens aufgestellt und in Stein gehauene Bilder beschreiben dieses Ereignis von 1229. Im September wird jedes Jahr zu Ehren dieses Tages ein großes Fest gefeiert. Santa Ponsa ist ein Nachbarort zu Paguera und wird neben vielen deutschen auch von Engländern gern besucht. Der Ort hat zwar im wesentlichen das gleiche Angebot wie in Paguera, jedoch ist der Ort weniger attraktiv gestaltet. Die Hotels stechen deutlicher hervor und sind baulich nicht so schön in die Ortschaft integriert worden. Einige wirklich recht unschöne Betonklötze sind nicht gerade eine Zierde für den Ort. Dafür aber sehr schön ist der lange und ungewöhnlich breite Sandstrand von Santa Ponsa mit seiner Promenade, der aufgrund seiner Wasserqualität schon mehrfach mit der blauen Flagge von der EU ausgezeichnet worden ist. Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es in Santa Ponsa ausreichend. Restaurants/Bars, Geschäfte und Discotheken findet man ebenso in Santa Ponsa wie diverse Sportmöglichkeiten (vor allen Dingen Golf). Zudem gibt es den Yachthafen Port Adriano mit seiner kleinen Hafenpromenade, wo einige "bessere" Restaurants und Boutiquen gibt. Die Busanbindung ist - wie in Paguera auch - sehr gut und die Busse nach Palma fahren täglich regelmäßig. Fazit: Durch die vielen Mitteklassehotels die preislich etwas günstigere Alternative zu Paguera. Allerdings ist der Ort weniger attraktiv und teilweise "very british" ausgerichet. Durch den schönen Strand und vielen Unterhaltungsmöglichkeiten gut für einen abwechslungsreichen Familienurlaub, nichts für Ruhesuchende. Durch die gute Busanbindung nach Palma auch ohne Mietwagen gut machbar.

                    Magaluf/Palma Nova

                    Der im Westen der Bucht von Palma gelegene Ort gilt neben Sa Coma zu den hässlichsten (Ferien-)Orten auf Mallorca. Palma Nova kann man fast als "Zwillingsort" bezeichnen - die beiden Orte werden lediglich durch eine kleine Landzunge voneinander getrennt. Einzig die Nachtschwärmer und Liebhaber der Unterhaltungsindustrie mögen Magaluf was positives abgewinnen, denn hier befindet sich u. a. die größte Discothek der Insel (BCM Palace), das House of Katmandu, ein großer Aquapark und ein Marineland. Das Casino Mallorca mit allabendlicher Show (Paladium) ist ebenfalls nicht weit entfernt. Was für deutsche Urlauber die Playa de Palma, ist für die Briten Magaluf - allerdings prägen hier die die aneinander gereihten Hotels noch mehr. Es wurden zwar schon viele der schlimmsten Bausünden gesprengt und durch die Stranpromenade mitsamt Verkehrsberuhigung gibt es vereinzelt Verbesserungen, aber nach wie vor wird das Ortsbild durch riesige Betonklötze und Hoteltürme, sowie zahlreichen Pubs, Discos, Souvenir-Shops, Automatenspielhallen und speziellen Supermärkten für Duty-Free-Alkoholika bestimmt von denen viele sieben Tage die Woche nahezu rund um die Uhr geöffnet haben. Einzig der Strand kann sich sehen lassen... er ist über einen Kilometer lang und schön breit. Aber auch hier herrscht rege Betriebsamkeit - wer es beim sonnenbaden eher ruhig mag, wird hier keine Ruhe zwischen den ca. 1700 Liegen und zahlreichen Wassersportangeboten finden. Fazit: Geschmäcker sind verschieden und Magaluf mag ein idealer Urlaubsort für jene sein, die keine Ruhe suchen, sondern im Urlaub sonnen, flirten, trinken und feiern möchten. Aufgrund der guten Busanbindung und Nähe zu Palma kommt man auch ohne Mietwagen gut zurecht... aber die wenigsten Magluf-Urlauber, die gezielt hier urlauben wollen bzw. sollten sich hinter's Steuer setzen 😉

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                      #30

                      Mallorca "klassisch"

                      Ein wahrer Sommernachtstraum sind die Konzerte auf der Insel, teilweise unter freiem Himmel.
                      Bis zum 21. 10. wird in der Kirche Parroquial in Banyalbufar italienische Barockmusik gespielt. Der Eintritt ist frei
                      Infos unter:
                      www.banyalbufar.com
                      oder
                      www.illesbalears.es
                      Hier stehen u.a. auch Infos zu den sehr empfehlenswerten Sommerserenaden von Cala Ratjada dem Chopin Festival in Valldemossa oder anderen diversen Fiestas z.B. in Soller.

                      In der ehemaligen Residenz des Herzogs Luis Salvador, Son Marroig, findet im „schönster Open Air-Konzertsaal Mallorcas“ im Sommer das Internationale Festival von Deià statt: u. a. mit Stücken von Bach und Schubert. Eintritt 20 Euro

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                        #31

                        Warum heissen die Balearen so?

                        Der Name leitet sich vom aus dem Griechischen ballein bzw. baliarides ab. Damit waren die Steinschleuderer Els Foners Balearsder Inseln gemeint, die in der Antike ziemlich gefürchtet waren und an vielen Kriegschauplätzen auftauchten.

                        Mallorca für Steinzeit Fans

                        Ca. 1-2 km hinter Arta – welches an der Ostküste der Insel, nicht weit hinter Cala Ratjada und kurz vor Cala Millor liegt – findet man Ses Paisses. Ses Paisses ist eine Ausgrabungsstätte der Talayotischen – der Urkultur – auf Mallorca. Man findet ihre Stätten auch auf den gesamten Balearen, so z.b. Menorca und Ibiza.
                        Da diese Anlage wohl bisher nur „Insidern“ bekannt ist und Mallorca ja meistens mit Balneario 6, Schinken- und Bierstraße verbunden wird, wage ich zu hoffen, dass sie auch noch ein Weilchen vom Massentourismus verschont bleibt.
                        Der Deckstein über dem Eingangstor wiegt ca. 800 Kilo.
                        Jeder der die Stätte betritt, legt seine Hand erstmal auf den Stein. Ich habs auch getan und es ist ein unbeschreibliches Gefühl, denn diese Steine strahlen Ruhe, Kraft, Beständigkeit und Stärke aus.
                        So beginnt man dann seinen Rundgang durch die Anlage.
                        Ein spiralförmig angelegter Weg führt durch den Wald an den einzelnen Ausgrabungen vorbei. Nach dem Eingangstor gelangt man zum eigentlichen Talayot welches übersetzt „Runder Turm“ bedeutet. Die Talayoten waren Wach- und Wehrtürme. Sie sind auch über die ganze Insel an bekannten Punkten und Landmarken erhalten und wachen über die Buchten.

                        Lust auf eine weitere prähistorische Landpartie?

                        Mallorcas Dörfchen "Capocorb Vell" in der Nähe von Cala Pi ist eine der bedeutensten bronzezeitlichen Megalithsiedlungen des westlichen Mittelmeeres.
                        Errichtet wurden die Talayot-Häuser vermutlich im 14. Jh. v. Chr. von Einwanderern aus dem östlichen Mittelmeer, die auf der Insel Ackerbau und Viehzucht betrieben. Der Begriff "Talayot" bezeichnet einen großen Bau aus riesigen Natursteinen, die im Trockenmauerwerk aufeinander geschichtet wurden. Die meisten Talayots waren zwei- bis dreistöckig und pyramiden- oder kegelförmig.
                        Mallorcas Urbevölkerung lebte seinerzeit übrigens noch in Höhlen.
                        Da die schönen großen Talayot-Steine im Laufe der Jahrhunderte zum Bau von neuen Gebäuden abtransportiert wurden, sind in "Capocorb Vell" nur noch drei runde und zwei quadratische Bronzezeit-Häuser übrig geblieben - umgeben von kleineren Anbauten und Grundriss-Ruinen. Archäologen vermuten, dass in diesem Dörfchen ehemals rund 500 Menschen wohnten. Alle prähistorischen Funde sind begehbar. Sehr empfehlenswert und vor allem schön Mallorca mal prähistorisch kennenzulernen.

                        Sehr empfehlenswert auch die prähistorischen Siedlung Son Fornés in Montuïri.

                        Pollentia - Stadt der Römer

                        Alcudia ist die wahrscheinlich älteste Stadt Mallorcas. Neben den gut erhaltenen arabischen Bauwerken, wie der alten Stadtmauer, kann man am Ortsrand sogar noch einige Überreste der römischen Siedlung 'Pollentia' aus dem 2. Jahrhundert bestaunen.
                        Die Ruinen der altrömischen Siedlung wurden im 16. Jahrhundert zwischen Alcúdia und Port d'Alcúdia entdeckt.
                        Es bestehen noch Reste der Altstadt „Sa Portella“, des Forums und des Teatro Romano.
                        In Sa Portella sieht man noch Reste eines Herrenhauses und kann ein paar übrige Säulen bestaunen.
                        Das Teatro Romano fasste bis zu 2000 Menschen und die Sitzreihen wurden teilweise aus dem abfallenden Fels treppenförmig geschlagen. Die ganze Gegend erinnert meiner Meinung nach ein bisschen an Herculaneum.
                        Im Museo Monográfico de Pollentia in Alcudia kann man sehr schöne und interessante Funde aus Pollentia besichtigen.

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                          #32

                          Mallorca Sprungbrett zum Festland

                          Für alle,die Tagesausflüge lieben,bietet sich Mallorca als Ausgangspunkt auch zum Festland geradezu an. Will man z.B. die benachbarten Orte Alicante oder Valencia kennenlernen, muß man nicht unbedingt dort Urlaub machen oder teuer von Deutschland anreisen. Nein,im Urlaub von Palma aus!
                          Zu Preisen ab 58 Euro hin-und zurück (Komplettpreis) p.P. gelangt man von Palma aus in die Städte an der Costa Blanca.
                          Diese völlig neuen "Ausflugsmöglichkeiten" ermöglicht der Sommerflugplan von Airberlin, die Mo-Fr. 4x tägl. Palma mit Alicante wie auch Valencia verbindet.
                          Morgens hin-und abends zurück ins Hotel- das hat es bisher SO noch nicht gegeben.
                          Es spricht vor allem Urlauber an, die nah am Flughafen wohnen (z.B. Playa de Palma).
                          Buchbar zu sehr vielen Terminen im Sommer unter www.airberlin.com

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                            #33

                            Auszeichnung an Alcùdia verliehen

                            Die Stadt im Norden Mallorcas wurde für ihre Umweltpolitik mit dem grünen Band verantwortungsvoller Gemeinden ausgezeichnet. Vergeben wird dieser Preis vom Verband unabhängiger Verbraucher. Er untersucht den Umgang mit Reststoffen, den Verbrauch von Strom und Wasser sowie die Umweltverschmutzung.

                            Sechs balearische Strände fallen durch

                            Die Wasser-Qualität von Portals Nous (Calvia), Camp de Mar (Andraxt), Cala Antena (Manacor), l’ Abercuix(Pollenca), Cala de Padera (Es Castell - Menorca) und Talamanca (Ibiza) entspricht nicht dem EU-Standard. Das geht aus einem Bereicht der EU-Kommission hervor. Spanienweit erfüllen 99 Prozent der Strände die EU-Norm. Im letzten Jahr lag die Quote bei 87 Prozent. Insgesamt wurden knapp 2.000 Strände überprüft.

                            Strände werden noch sicherer

                            Die Balearenregierung investiert in diesem Jahr zusätzliche 600.000 Euro in die Sicherheit der Inselstrände. Das hat die Ministerin für innere Angelegenheiten, Maria Leciñena, im Parlament angekündigt. Spätestens Mitte dieses Monats sollen elf zusätzliche Hilfspunkte eingerichtet und 22 neue Überwachungstürme aufgestellt werden. Ausserdem werden sieben Rettungsboote neu angeschafft. Auch im kommenden Jahr sollen die Sicherheitsmassnahmen weiter verbessert werden.

                            quelle Inselradio/03.06.08

                            Alcudia bekommt neuen Fährterminal

                            Die Bauarbeiten für das 3.600 qm große Gebäude haben begonnen. Die Gemeinde investiert dafür 13 Millionen Euro. Der Terminal soll im nächsten Sommer fertig gestellt sein. Alcudia will damit große Kreuzfahrtschiffe an seine Küste locken. Der Hafen von Palma hat bereits seine Kapazitätsgrenzen erreicht und könnte so entlastet werden. Heute läuft der Edelkreuzer „Ventura” in Palma ein. Er wurde erst vor ein paar Wochen von Schauspielerin Helen Mirren in Southampton getauft.

                            quelle Inselradio/04.06.08

                            Kathedrale ist im Baugerüst

                            An der Kathedrale von Palma finden derzeit Restaurierungsarbeiten an der Rosette statt. Im Kirchenraum steht vor dem Altar ein Gerüst von mehr als 40 Metern Höhe. Durch das Feuerwerk im Rahmen der Feiern von Palmas Stadtfest Sant Sebastián im Januar sind einige Kristalle der Rosette beschädigt worden. Solange die Bauarbeiten dauern, müssen Hochzeiten in der Kapelle stattfinden, die der mallorquinische Künstler Miquel Barceló im vergangenen Jahr im Look einer Meeresgrotte gestaltet hat.

                            quelle Inselradio/06.06.08

                            Hotel aus diesem Beitrag
                            Es Castell
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                              #34

                              Ballermann adè .....

                              "Zum Reinbeißen schön"
                              Investitionen von drei bis fünf Milliarden Euro und eine Bauzeit von zwölf Jahren sollen die Playa de Palma wieder modern, attraktiv und nachhaltig machen. Das sehen die Visionen des niederländischen Landschaftsplaners Adriaan Geuze vor, die jetzt erstmals vorgestellt wurden
                              VON ALEXANDER

                              SEPASGOSARIAN
                              Die Gewinner des Ideenwettbewerbes zur Sanierung der Playa de Palma - das Rotterdamer Architektenbüro West 8 unter Leitung des holländischen Landschaftsplaners Adriaan Geuze - haben Ende vergangener Woche erstmals ihre Visionen der Öffentlichkeit präsentiert. Vor rund 300 Vertretern der balearischen Politik und Wirtschaft schilderte Geuze sein Ideen-Konzept. Der Niederländer und die überwiegende Mehrheit der Anwesenden waren sich einig darin, dass die Playa de Palma, die Wiege des Massentourismus und einstiger Vorreiter aller Trends rund um den Sommer-Sonne-Strand-Urlaub in die Jahre, mehr noch, regelrecht heruntergekommen ist und dringend einer integralen Modernisierung bedarf. Mit der Redegewandtheit eines Predigers zeichnete Adriaan Geuze seinen Zuhörern auf Englisch die Playa de Palma der Zukunft vors Auge. Sein Team propagiert folgende Strategie: Es will sowohl den öffentlichen Raum, also Straßen und Plätze, als auch unbebaute Naturflächen umgestalten, um dadurch die gesamte Zone aufzuwerten. "Wir glauben, das ist ein guter Weg, um einen Sanierungsplan zu entwickeln." Das Konzept "1+3" sieht die Gestaltung eines neuen Palmen-Paseos in erster Meereslinie vor (daher die "1"), als auch die Nutzung dreier weitläufiger Gelände in freier Natur (daher die "3"). Es sind dies das Feuchtgebiet Ses Fontanelles, die ehemaligen Steinbrüche sowie das bewaldete Tal des Torrents in Arenal (siehe dazu S. 18 und 19.)
                              Bei der Umgestaltung der Palmenpromenade hat sich Geuze den eigenen Worten zufolge sowohl von der Unterwasser-Landschaft im Meer als auch von der gotischen Säulen-Architektur der Lonja inspirieren lassen. Das Konzept sieht ein neues Bodenpflaster vor aus hellen und dunklen Natursteinen, angeordnet nach einem Formenmuster von Meeresalgen.

                              Auf diesem Boden soll ein Alleenwald von Palmen angelegt werden, deren Wedel ein schattiges Dach bilden. Der Belag der Promenade müsse "so schön sein, dass man hineinbeißen möchte", so Geuze. Es gehe nicht darum, einen guten Paseo zu gestalten, sondern "einen exzellenten, den Allerbesten. Wenn du einmal dort warst, soll er immer ein Teil deiner Erinnerungen bleiben, ein Leben lang." Auf diese Weise könne die erste Meereslinie der Playa zur "Copacabana Europas" werden, schwärmt Geuze in Anlehnung an die Bucht von Rio de Janeiro in Brasilien.

                              Auf Bildschirmen zeigten Fotos den Ist-Zustand der Playa und Zeichnungen den herbeizuführenden Soll-Zustand. Die Bilder weckten den Eindruck, die derzeitige Betonpromenade sei eine einzige Trostlosigkeit. An Stelle der einzementierten Lichtmasten plädiert Geuze für Laternen mit Licht wie Mondschein.

                              Weiter beinhalten die Visionen Geuzes die Erschließung der gesamten Playa per Straßenbahn und Fahrrad.
                              Zum Thema Bebauung sehen die Konzepte drei Bereiche vor: Das "hübsche" Can Pastilla solle möglichst bewahrt werden. Der mittlere Teil der Playa mit seiner "spannenden Angebotsvielfalt"sei bevorzugt für den Tourismus zu nutzen. In Arenal wiederum solle die verdichtete Block-Bebauung durch höhere und niedrigere Häuser als heute aufgebrochen werden. Hierzu seien noch Extra-Studien im Detail notwendig.

                              Geuzes Vorschläge gehen von einem Investvolumen von drei bis fünf Milliarden Euro und einer Bauzeit von zwölf Jahren aus. Das politische Konsortium zur Sanierung der Playa de Palma hatte West 8 im Februar zum Sieger des Ideenwettbewerbes gekürt.

                              Nach Angaben des balearischen Tourismusministers Francesc Buils werden West 8 und ein Team von Inselarchitekten auf der Basis der Vorschläge einen Masterplan ausarbeiten. Dieser definiert und legt fest, welche der Bau- und Sanierungsmaßnahmen in welcher Reihenfolge angepackt und finanziert werden sollen.

                              Das Projekt sei komplizierter als die Planung für eine Weltausstellung Expo oder für eine Olympiade, sagte der spanische Tourismus-Staatssekretär Joan Mesquida. Er betonte das Interesse Madrids an der Sanierung der Playa. Die Tourismusmeile müsse wieder zur weltweiten Referenz werden.

                              quelle
                              Mallorcamagazin

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                                #35

                                Info für alle Mietwagenfahrer

                                Mallorcas Blitzgeräte fotografieren nur von hinten.....
                                In ungünstiger Pose beim Rasen abgelichtet zu werden, muss hier also niemand fürchten. Dafür ist die spanische Polizei bei der Strafverfolgung auf die Mithilfe der Autobesitzer angewiesen
                                Es sollen schon Ehen zerbrochen sein, an einem schlichten Schnappschuss. Man stelle sich nur vor: Der Gatte schmust bei 200 Kilometern in der Stunde mit seiner Geliebten und wird von einem Blitzgerät erwischt. 😱
                                Um die Beweislast noch zu vergrößern und zwecks Begleichung der Strafe schickt die Polizei das wahrscheinlich etwas unscharfe, dafür aber umso kompromittierendere Foto an die Privatadresse des Fahrzeughalters und schon nimmt das Unheil seinen Lauf: Die Gattin findet die Aufnahme natürlich gar nicht lustig. 😞
                                Doch auf Mallorca ist derlei nicht zu befürchten. Denn alle fünf (!) Blitzgeräte auf der Insel, die nun seit einigen Wochen in Betrieb sind, nehmen die Verkehrssünder von hinten auf.

                                Auch wenn sich manch Ausländer fragen mag, ob das nicht dem Zweck der grauen Kästen widerspechen mag, handelt es sich doch keinesfalls um Bauarbeiter-Pfusch. Die Ausrichtung der Radar-Geräte im Sinne der Fahrtrichtung ist gewollt. Denn in Spanien darf die Polizei zwar auch von vorne blitzen, die Fotos aus den Kameras am Straßenrand können aber nur zur Ermittlung des Fahrzeugs genutzt werden, das zu schnell unterwegs war. "Als Beweismittel, wer am Steuer saß, sind die Aufnahmen nicht zulässig", sagt Mario Arnaldo, Vorsitzender des Automobilklubs Automovilistas Europeos Asociados (AEA). Laut der spanischen Straßenverkehrsordnung könne die Polizei nur in flagranti ertappte Verkehrssünder belangen. Und da technisch einiges für das Knipsen in Fahrtrichtung spreche, wird eben von hinten geblitzt.

                                Auf diese Weise bleibt nicht nur so mancher Seitensprung unentdeckt, auch das Eintreiben von Geldbußen für zu schnelles Fahren wird so zu einer schwierigen Aufgabe. Denn die Strafe bleibt nicht wie in Deutschland am Fahrzeughalter hängen, sollte dieser sich weigern, den wahren Fahrer anzukreiden. "Strafen sind in Spanien nicht übertragbar", sagt Arnaldo.

                                Um dem Wohlwollen der Bürger nicht gänzlich ausgeliefert zu sein, hat sich der Gesetzgeber einen Trick ausgedacht: Der Eigentümer des geblitzten Fahrzeugs ist verpflichtet, den wahren Fahrer zu nennen. Weigert er sich, muss er bis zu 1500 Euro Strafe zahlen. Und so ist die Polizei nicht auf Frontalaufnahmen angewiesen. Mit dem Schutz des Familienfriedens auf Mallorca hat die Blitzrichtung jedenfalls nichts zu tun: "Das interessiert die Polizei nicht wirklich", sagt Arnaldo.

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                                  juanito
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  Katalanen ärgern sich über Air-Berlin-Chef Hunold

                                  Kritik an "mittelalterlicher Kleinstaaterei"

                                  Auslöser für den Streit war ein Leitartikel in dem Magazin. Unter dem Titel "Das kommt mir spanisch vor" reagierte Hunold dort auf eine Aufforderung der Balearen-Regierung, "einen adäquaten Gebrauch der offiziellen Sprache der Insel" zu gewährleisten. Flüge nach Galicien oder ins Baskenland würden schließlich auch nicht in der regionalen Sprache betreut, konterte Hunold und fragte: "Spricht denn dort niemand Spanisch?"

                                  Zudem sei es ziemlich gewöhnungsbedürftig, dass die einst wohlklingende Playa de Plama jetzt Platja de Palma heiße - was wie "Platscha de Palma" ausgesprochen werde. Als "Rückfall in die mittelalterliche Kleinstaaterei" bezeichnete Hunold zudem die angestrebte Autonomie von Nationalisten.

                                  Ganzer Spiegel-Artikel hier:

                                  >mallorquino<

                                  NB. bemerkt: Man darf keine kompletten Artikel aus einem Presseorgan einstellen.
                                  Nur Auszüge und dazu den link!

                                  En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959

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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    Insulaner machen Hamsterkäufe

                                    Lange Schlagen bildeten sich gestern vor den Tankstellen Mallorcas. Aus Angst vor Versorgungsengpässen füllten die Menschen schnell noch mal den Tank ihrer Autos. An einigen Tankstellen gingen schon einige Benzinsorten aus. Grund für die Bevorratung sind die gestern auf dem Festland gestarteten Streiks der Transporteure. Auch in den Supermärkten war der Andrang gestern groß. Allerdings versicherten die Händler, dass bis Donnerstag alle Produkte verfügbar seien. Wie lange die Streiks andauern werden steht noch nicht fest.

                                    quelle Inselradio
                                    10. Juni 2008

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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Der Transport-Streik führt zu Engpässen auf der Insel. :?
                                      In vielen Supermärkten sind bereits schon einige Regale leer. Frischfleisch ist in einigen Läden schon Mangelware bzw. garnicht mehr vorhanden.
                                      Die ansässigen Lebensmittelketten versichern, dass die Waren noch bis zum Freitag ausreichen.
                                      Mittlerweilen sind die Umsätze der Supermärkte um 30% gestiegen.
                                      Unterdessen hat die Inselregierung eine Notfall-Kommission ins Leben gerufen. Sollte der Streik bis Freitag nicht beendet sein, könnten auch Güter aus nichteuropäischen Häfen auf die Balearen kommen.

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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        Und noch Meer 😉

                                        Nachdem ich mich auf Mallorca sehr gerne an Pläzen aufhalte, die nicht unbedingt DIE klassischen Empfehlungen sind (nicht so bekannt und überlaufen) hier ein paar Tipps zum Tauchen und Schnorcheln .... 😉

                                        Cala Llamp im Südwesten
                                        Es gibt keinen Sandstrand – nicht einmal Kies. Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf den blanken Felsen zu sonnen. Allerdings ist es traumhaft ruhig, das Wasser ist herrlich klar und man kann super tauchen oder schnorcheln.

                                        Cala Estreta bei Arta
                                        Die Cala Estreta ist eine romantische Minibucht in der Nähe von Cala Mitjana. Felsig ohne Sand. Schöner Meeresgrund. Hervorragend zum Schnorcheln geeignet.

                                        Cala de Sa Comuna / Cala S'Amonia im Südosten
                                        Die beiden Buchten sind völlig unbebaut und nur zu Fuß zu erreichen. Natürlich sind sie auch nicht überlaufen - es gibt keine Feriensiedlung in nächster Nähe.
                                        Die Sandstrände selbst sind schmal, und das Umland ist felsig. Die Küste eignet sich hier auch super zum Tauchen.

                                        Cala Algar
                                        Speziell zum schnorcheln findet man hier eine wunderschöne Unterwasserwelt mit verschiedenen Felsformationen, Pflanzen und Fischen.

                                        Cala en Basset bei San Telmo
                                        Dort ist es sehr felsig und man kommt sich vor wie in einem Aquarium. Lauter tolle, bunte Fische.

                                        Cala Monjo bei Calvia
                                        Diese Bucht hat einen kleinen, naturbelassenen Strand, der von Klippen umrahmt wird. Er ist felsig mit grobem Sand. Man muss von der Cala Fornells aus einen kurzen Fußweg gehen.
                                        Dort gibt’s auch einen Unterwassertunnel, der in eine Höhle führt. Ein Eldorado für Taucher.

                                        Calo d`es Moro bei Santanyi
                                        Eine traumhafte, geschützte Bucht, umrandet von Pinienwäldern. Sie hat wunderbar klares, blaues Wasser und einen feinen Sandstrand. Herrlich zum Schnorcheln und auch Taucher werden hier begeistert sein und das Wasser nicht mehr verlassen wollen.

                                        Cala Estellencs im Westen
                                        Super glasklares Wasser und meist schön ruhig, da die Westküste sich nicht so zum Baden eignet.

                                        Hotel aus diesem Beitrag
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                                          #40

                                          Danke und Gracias für all die tollen Infos hier .

                                          Hatte mir den gesamten Fred ausgedruckt und mitgenommen .
                                          Vieles konnten wir gebrauchen .
                                          Bei der Abreise hab ich ihn einer "Animateurin" dagelassen , damit sie auch mal ein wenig brauchbare und nützliche Infos zur Insel hat und weitergeben kann .

                                          Liebe Grüße

                                          Sabine und Andreas

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                                          Weiterempfehlung: 79%
                                          ab 278 €
                                          Secrets Mallorca Villamil Resort & Spa
                                          Mallorca/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 79%
                                          ab 278 €
                                          Hotel Amic Horizonte
                                          Mallorca/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 79%
                                          ab 278 €
                                          Mix Peymar
                                          Mallorca/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 41%
                                          ab 278 €
                                          Aparthotel Paraiso De Alcudia
                                          Mallorca/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 80%
                                          ab 278 €
                                          Ipanema Beach
                                          Mallorca/Spanien
                                          Weiterempfehlung: 74%
                                          ab 278 €
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                                          Diamante Paguera Boutique Hotel
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