Ausl.Essen im Ausland?
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Normalerweise bevorzugen wir im Urlaub die einheimische Küche. Aber in unserem letzten Kurzurlaub in Holland waren wir auch 2 x ausländisch essen, chinesisch und portugiesisch. Warum auch nicht? Das Essen ist inzwischen so international geworden, dass man fast überall alles bekommt. Also essen wir das, worauf wir gerade Appetit haben. Was ich nicht haben muss, ist Essen bei den Fastfood-Ketten.
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Ohne, dass sich jetzt jemand (Holländer) irgendwie auf den Schlips getreten fühlt - aber die asiatischen Restaurants (natürlich nicht alle) sind bei unseren Nachbarn schon sehr herausragend. Kann zwar nur für Alkmaar und teilweise Amsterdam sprechen - aber dort passt es!
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@ Holzmichel und @ Criwi
... an die Hackepetergeschichte in Dresden musste ich gestern auch ganz spontan denken. Ja andere (Bundes-)länder andere Sitten.

Birgit
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Auf Reisen "arbeite" ich mich sehr gern durch alle Angebote landestypischer Küche, frage auch schon mal nach, was sich hinter einem mir unbekannten "exotischen" Namen verbirgt. (Dies nachdem ich einmal unwissenderweise Kuddeln bestellt habe, eines der wenigen Gerichte, die ich so gar nicht mag.)
Die dt. Küche vermisse ich in dieser Zeit nicht, außer der Aufenthalt geht über 4 Wochen hinaus. Dann fehlt mir schon ein wenig "unser" Frühstück... womit ich mich - wieder zu Hause - auf Brot, Brötchen und Wurstwaren stürze. -
Ich weiss zwar nicht was ein Käsekrainer ist,
aber du warst wohl auf dem falschen Schiff!
Ein so riesiges Käsebüffet habe ich noch nie gesehen!
Guck mal dieses und die folgenden Bilder an:
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@ Kleefeld: Käsekrainer (in Teilen Österreichs oft auch "Eitrige" genannt) ist ein Würstel mit einem Anteil an Käse. Man kann sie kochen, braten oder grillen. Dann schmilzt der Käse schön und beim aufschneiden oder reinbeißen kann es dann auch mal passieren, dass der Käse raus spritzt, deshalb auch "Eitrige". Klingt ecklig, ist aber eigentlich ganz gut

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Um es genau zu sagen "a Eitrige mit an Schoafn, a Buckel und an 16-er Blech" dazu.
Edit:
(Copyright chriwi) -
bernhard707:
Um es genau zu sagen "a Eitrige mit an Schoafn, a Buckel und an 16-er Blech" dazu.
Edit
Copyright chriwi)Zitat ENDE:
Danke für die Antworten und Erklärungen!Das klingt richtig gehend, wahnsinnig gruselig!
Aber die Wurst wird sicher geniessbar sein!Eitrige = ein unvorstellbar gruusiger Name!
und Schoafn a Buckel, 16-er Blech dazu = was ist den damit gemeint?Rätsel um eine Wurst, ich verstehe kein einziges Wort?
Ihr meint aber nicht etwa Conchita Wurst?

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Und die Schwiizer?
Ebenfalls aus dem Wallis stammt eine Art Gemüse-Kuchen namens Cholera etwa aus Kartoffeln, Äpfeln und Käse, dessen Rezeptur während einer Cholera-Epidemie aus der Not entwickelt worden sein soll.
Vielleicht gibt´s in Innerrhoden auch solche Speisen?

Sofern es Anatolier dort gibt.
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juanito,

danke für das Rezept von le Cholera, das werde ich ausprobieren!Appenzellerinnerhoden, heissen bei uns Spanische Nierli, die liebe ich an einer Weissweinsauce, sehr lecker!
du weisst sicher auch was diese Bewirken,
aber ich glaube nur bei Männern!
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Diese Sprache werd' ich wohl nie lernen...

Aber @Bernhard707, Du sagst es (ich bin mal so frei zu zitieren):
chriwi:
Ich befinde mich nun schon seit über 6 Wochen in Asien, dzt. in Laos. Für eine Scheibe Bauernbrot mit Leberwurst oder ein Stück Gorgonzola würde ich im Moment töten.
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bernhard707:
@Malini, so bezeichnete vor einigen Jahren mal chriwi eine Käsekrainer mit Senf, Brötchen und eine Dose Bier dazu...Dazu muss ich jetzt aber meinen Senf dazugeben

Ein "Buckel" ist kein Brötchen sondern das Endstück von einem Brotwecken.
Und ein "16er-Blech" heißt deshalb so weil die Dose Bier aus einer Brauerei im 16. Wiener Gemeindebezirk kommt.LG
Waltraud -
Die Ottakringer Brauerei für's 16-er Blech wird vermutlich ja nicht als Werbung gexxxt...