Behinderte Hotelgäste - wie denktt ihr darüber und wie reagiert ihr?
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Ja....das ist auch eine Seite von behinderten Menschen, manche glauben, dass sie aufgrund von ihrer Behinderung alle Freiheiten der Welt haben und man NUR Rücksicht nehmen muss......auch das ist für mich dann negativ und habe es schon erlebt .....also...man sieht...von beiden Seiten ist Toleranz und Rücksicht wichtig....dann klappt das auch.....
Ich erwarte deshalb weder im Urlaub noch anderswo, dass man nach meiner Pfeife tanzen muss..nur weil ich eben ein Handicap habe...aber....grins...cih erwarte schon, dass wenn ich auf dem Tisch tanzen will...dass man mir hinaushilft

lg Xanti
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Nur weil ich ein aufmerksamer Leser bin:
Möchtest Du, dass man Dir hinaushilft oder hinaufhilft ?

Du willst ja auf dem Tisch Tanzen - dann käme ja vielleicht "hinauf" eher in Frage.
"Hinaushelfen" (wohin ? vor die Tür?) wäre ja da weniger schmeichelhaft, zumal dann noch die Frage auftaucht - bereits vor dem Tanz (was noch schlimmer wäre) oder wenigstens erst nach dem Tanz ?

Gruß, Hardy
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Im Urlaub hatte ich bis jetzt 2x Erfahrung mit Rollifahrern gemacht. Das bemerkenswerte, beide waren allein unterwegs. Wir waren in kleinen Hotels untergebracht, so das ihnen blöde Blicke und dumme Kommentare erspart geblieben sind.
Da ich das eine mal allein war, hatte die Frau und ich Unterhaltung.
Bei dem anderen mal waren wir zu zweit, wir hatten den älteren Herren
auf dem Transfer kennen gelernt .Auf der anderen Insel hatten wir ihn wieder getroffen und sind mit ihm essen gegangen. Mahé da hatten wir die gleiche Unterkunft - er hatte sich mit den jungen Damen gefühlt wie der Hahn im Korb. Aber letzten Endes haben wir 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, er das Auto und ich die Ortskenntnis.
Wir haben einiges unternommen, ihm hats so gut gefallen das er das Jahr darauf nachgekommen ist. Ich habe mich bißchen um ihn gekümmert - war ok.
Es sollte jedem bewußt sein, das es manchmal schneller gehen kann, als man denkt und man sitzt selbst im Rollstuhl. -
Hallo!
Eigentlich braucht man gar nicht weit zu reisen um zu sehen wie benachteiligt und ausgenutzt behinderte Menschen manchmal sind und werden, und das von der eigenen Familie! Abgesehen von unserer eigenen Haustüre ist das in fast jedem Urlaubsland zu finden.Eine Begebenheit aus Mallorca, der Deutschen liebster Insel:
In einem ganz kleinen Dörfchen fand wöchentlich ein Markt statt mit Obst und Gemüse aus der direkten Nachbarschaft. Nichts weiter als ein paar kleine Körbe. Dort sass immer eine ältere Frau vor ein paar Kiepen ihrer Ware. Mir fiel nach längerer Zeit erst auf, dass sie die Zungen der Pendelwaage mit den Fingern abtastete.
Sie war so gut wie blind! Erkrankt an grünem und grauem Star, wie wir bald rauskriegten. Ihr "Männe" saß währenddessen in der nahen Bar beim Spiel mit seinen Kumpels. Das Geld für die Operationen seiner Frau hatte er schon erhalten und nicht sehr gewinnbringend für sich verbraucht. Ansonsten lebten sie mehr schlecht als recht von der kargen Rente.Das war das Ende des Ehemannes! Seine Frau ist operiert worden und nun muß er auf dem eigenen Land arbeiten! Eigentlich eine Niedertracht gegenüber einem spanischen Familienoberhaupt! Aber wer so handelt und denkt, hat es nicht anders verdient! - Auch das gibt es noch! -
Alle in dem kleinen Dörfchen wussten darum. Sie verachteten ihn zwar, nur niemand tat etwas.
Auch derart kann man sich unbeliebt machen, dafür zu sorgen dass da alles rechtens zugeht. Ein Anruf an den Bürgermeister des nächst größeren Ortes genügte schon!Gruß Dieter
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Schwierig, wer kennt denn in derlei Missbrauchsszenarien wahrhaft Täter und Opfer??
Normaler Weise bekommt man die OP bezahlt, wenn sie erfolgt ist - von daher ist es eher schwierig, die Kohle fremd zu verzocken??!!

Natürlich zweifle ich die Geschichte nicht an, aber wie kann man denn als Tourist in der Kürze der Zeit sicher sein, auf der richtigen Seite zu stehen??
Ich habe schon sooooo viele haarsträubende Geschichten gehört, die meisten Leute erzählen frohgemut, wenn man fragt, der Wahrheitsgehalt jedoch ist oft <0!
Wir hatten vor Jahren eine sehr schöne Begegnung mit einer Mutter und deren 18jährigen Sohn ... er war stark körperbehindert und an den Rollstuhl gefesselt, alle Hürden (einschl. der Treppe hinunter zur Disco!) wurden mit Hilfe omnipräsenter Helfer überwunden.
Anfangs scheu und unsicher wurde der Junge charmant und aufgeschlossen - es war eine Freude, seine Entfaltung zu sehen!
"Herausgenommen" hat er sich nur einen ganz kleinen Luxus:
Im Rolli war immer eine Sonnencreme und er ließ sich gern mal von einem hübschen Mädel den Rücken eincremen!
STATTGEGEBEN!!
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Schwierig, wer kennt denn in derlei Missbrauchsszenarien wahrhaft Täter und Opfer??
Normaler Weise bekommt man die OP bezahlt, wenn sie erfolgt ist - von daher ist es eher schwierig, die Kohle fremd zu verzocken??!!

Natürlich zweifle ich die Geschichte nicht an, aber wie kann man denn als Tourist in der Kürze der Zeit sicher sein, auf der richtigen Seite zu stehen??
Ich habe schon sooooo viele haarsträubende Geschichten gehört, die meisten Leute erzählen frohgemut, wenn man fragt, der Wahrheitsgehalt jedoch ist oft <0!
Wir hatten vor Jahren eine sehr schöne Begegnung mit einer Mutter und deren 18jährigen Sohn ... er war stark körperbehindert und an den Rollstuhl gefesselt, alle Hürden (einschl. der Treppe hinunter zur Disco!) wurden von omnipräsenten Helfern überwunden, anfangs scheu und unsicher wurde der Junge charmant und aufgeschlossen - es war eine Freude, seine Entfaltung zu sehen.
"Herausgenommen" hat er sich nur einen ganz kleinen Luxus:
Im Rolli war immer eine Sonnencreme und er ließ sich gern mal von einem hübschen Mädel den Rücken einsalben!
STATTGEGEBEN!!
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@ Hardy01

natürlich hinauf
hinaus find ich dann irgendwie alleine 
Freud`scher Versprecher....
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[quote=vonschmeling]Schwierig, wer kennt denn in derlei Missbrauchsszenarien wahrhaft Täter und Opfer??
Normaler Weise bekommt man die OP bezahlt, wenn sie erfolgt ist - von daher ist es eher schwierig, die Kohle fremd zu verzocken??!!

UNNU??
Ich bin doppelt ... :?
Bitte einmal wischen possible!
DANKE ...
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Hallo,
wir haben einen 5-jährigen Jungen mit Trisomie 21 und haben bisher vorwiegend gute Erfahrungen gemacht.
Zunächst vorweg. Obwohl wir selbst „Betroffene“ sind, schauen auch wir hin, wenn wir Behinderte sehen. Das ist normal und nichts Schlimmes.
Z.T finde ich es sogar richtig und wichtig, denn so kann man den Behinderten auf gewisse Art und Weise aus der Entfernung „kennen lernen“. Wir wurden schon oft beobachtet und dann angesprochen, was der Kleine schon so alles kann oder wie freundlich er ist usw. Sozusagen nachdem festgestellt wurde, dass er kein Monster und nicht vom andern Stern ist.
Zornig werde ich, wenn hinter dem Rücken der Behinderten gelästert oder gestänkert wird.Besonders schöne Erlebnisse hatten wir im letzten Jahr im Hotel Platja Daurada auf Mallorca (Can Picafort).
Die drei holländischen Animateure haben Nick und noch einen anderen Jungen mit einer anderen Behinderung sofort integriert. Bei der allabendlichen Minidisco waren die zwei Kurzen Stammgäste und wurden eines abends überraschend auf die Bühne geholt. Die anderen Kinder hatten morgens und mittags immer irgendwelche Spiele im Mini-Club gemacht, für die es dann abends Urkunden gab.
Da die Zwei da noch nicht dabei waren, wurde ihnen dann kurzerhand eine Urkunde für regelmäßige Teilnahme an der Mini-Disco verliehen. Nick stand stolz wie Oscar auf der Bühne und wurde vom Volk frenetisch gefeiert.
Von der Putzfrau bis zur Servicekraft im Restaurant, überall waren wir gern gesehen!
Wir fanden das alles so erbaulich, dass wir dieses Jahr wieder hinfahren. Leider werden neue Animateure da sein. Wir sind gespannt!Ein unschönes Erlebnis hatten wir vor ein paar Jahren an der deutschen Nordsee. Nick war im Planschbecken des Schwimmbades und ein Mädchen kam dazu und wollte auch sogleich ohne Berührungsängste mit ihm spielen.
Als die Mutter desselben dies erblickte, rief sie aus sicherer Entfernung, dass das Mädchen sofort kommen solle, sie müssten nach Hause. Hallo! Sie waren doch erst gekommen!
Das Mädel wollte aber weiter spielen, so dass sich eine interessante Szene entwickelte. Die Mutter brüllte, kam aber nicht näher (,hatte wohl Angst, dass wir die Pest haben,), das Mädchen weigerte sich zu kommen. Grotesk!In der Regel ist es so, dass die Leute erst mal schauen müssen. Kinder sind da oft besonders ehrlich und bis zu einem gewissen Alter auch völlig vorbehaltlos.
Zwei lustige und zugleich schöne Erlebnisse aus dem Regelkindergarten, in dem Nick damals als einziges Integrationskind anfing:
Ein KiGa-Mädchen sagte zu seiner Mutter: „Nick ist ein ganz normaler behinderter Junge!“
Ein wahrhaft köstlicher Satz!!!Ein anderes stellte beim Spielen mit Playmobil fest: „Mama, bei Playmobil stimmt was nicht; da sind überhaupt keine behinderten Figuren dabei! Das ist nicht wie im richtigen Leben!“
LG
Holger
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vonschmeling wrote:
Schwierig, wer kennt denn in derlei Missbrauchsszenarien wahrhaft Täter und Opfer??
Normaler Weise bekommt man die OP bezahlt, wenn sie erfolgt ist - von daher ist es eher schwierig, die Kohle fremd zu verzocken??!!
Natürlich zweifle ich die Geschichte nicht an, aber wie kann man denn als Tourist in der Kürze der Zeit sicher sein, auf der richtigen Seite zu stehen??
Ich habe schon sooooo viele haarsträubende Geschichten gehört, die meisten Leute erzählen frohgemut, wenn man fragt, der Wahrheitsgehalt jedoch ist oft <0!Eigentlich bezichtigst du mich hier doch ziemlich deutlich einer Lüge! Das ist schnell und leicht getan, wenn man sich nicht besser und genauer auskennt!
Das wird in Spanien manchmal etwas anders gehandhabt als bei uns, speziell bei Leuten, die unter soetwas Ähnlichem wie die "Sozialhilfe" fallen. Auch das gibt es dort!
Ein Arzt stellt die Diagnose und eine Therapieempfehlung, die von der staatlichen Krankenkasse bezahlt wird, und reicht gleichzeitig einen Antrag auf Kostenübernahme bzw. -Beteiligung durch die Kommune ein. Wenn dann die OP bewilligt ist, wird das Geld, oder zumindest eine Vorauszahlung in erwarteter Höhe, an den Patienten überwiesen, wahrscheinlich zur Weiterleitung an die frei gewählte Klinik nach erfolgter OP, aber das weiß ich nicht genau! Man kann dort die Klinik frei wählen, wenn man keinen Kontrakt mit einer speziellen in der Nähe abgeschlossen hat. Das beinhaltet auch die Krankentransporte mit denen wiederum die Klinik "verheiratet" ist.
Hier war die Sache jedoch nach Recherchen eindeutig und beweisbar.
Der Mann schickte seine Frau immer wieder auf den Markt, ohne dass sie die OP antrat. Das kam bei den Ermittlungen der Behörde heraus.Aber da ich in dem Sinne dort kein Ferientourist bin sondern immer privat bei Spaniern wohne, mitunter viele Wochen und dort überall "bekannt" bin, zu deren Landbewohnern und -arbeitern auch diese Familie gehört, kam die Sache sehr schnell ins rollen.
Der Mann "sonnte" sich in der Mildtätigkeit der Kunden des Örtchens. Er nutzte eben das Leiden seiner Frau für seinen Vorteil aus!Gruß Dieter
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Hallo vonschmeling
Wenn du die Berichte von noki,Experte für Mallorca und Teneriffa,genau durchliest,dann stellst du fest,der er kein normaler Tourist ist,sondern mehr mit den Inselbewohnern zu tun hat.Er hat sehr viel Hintergrundwissen und macht sich die Mühe,es uns weiterzugeben
finde deine Berichte auch über Teneriffa einfach super,bite nicht aufhörren damit.Man merkt wie verbunden du mit den Inseln bist.
Gruß Ina
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Ina, danke!
Ich bin nicht nur mit den Inseln eng verbunden, sondern noch mehr mit den Bewohnern, ihren alltäglichen Sorgen und Nöten.
Man muß einfach nur zuhören können, dann lernt man auch die Spreu vom Weizen zu trennen, wenn man sich die Mühe macht darüber nachzudenken!Das will und sollte gewiss kein Besucher tun! Er sollte seinen Urlaub voller Freude geniessen.
Jedoch ich bin dort schon "fast" heimisch. Und da ich bekannt wie ein "bunter Hund" bin, nehme ich mir auch mit Absprache und genauer Dikussion meiner Gastgeber einige Privilegien heraus. Mit vollem Einverständnis derer. Alles wird genauestens durchleuchtet und diskutiert.
In dem riesige Anwesen auf Mallorca, wovon vorher die Rede war, habe ich schon lange die "Schlüsselgewalt", wie man allgemein so sagt. Das beinhaltet auch die Festsetzung der Löhne und deren Auszahlungen. Die Bilanzen, den Papierkram und die Verwaltung der vielen Fincas macht der Sohn der Besitzer in seiner Eigenschaft als Anwalt, Notar und Finanzverwalter.
Es gibt sehr viel Landarbeiter dort auf den Plantagen und Bedienstete im Haus und auf den Fincas, die sehr gerne für diesen Besitzer arbeiten, weil er ncht nur für mallorquinische Verhältnisse ungewöhnlich sozial und menschlich eingestellt ist!Ich habe nun einmal nicht gerne ganz schwarze Schafe in einer überwiegend weißen Herde auf anderer Kosten mitlaufen zu sehen!
Das ist mein Problem! Damit bin ich eigentlich immer sehr gut gefahren, und habe bisher auch noch keine Freunde verloren.
Aber wozu, warum und vor wem sollte ich mich und meine Ansichten hier rechtfertigen?
Gruß Dieter
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Hallo, sei's drum!
Auf Mallorca in einem Hotel war ein Ehepaar mit einem blinden Jugendlichen, etwa 14 Jahre alt.
In den ersten Tagen hatten sie wegen der Enge der Tische viele Schwierigkeiten einen Tisch zu finden; es gab freie Tischwahl. Und so ergab sich das, dass der Junge hin und wieder irgend einen Tisch anrempelte. Alle sahen seinen Blindenstock! Trotzdem ergab das dauerndes Gemeckere mit teilweise beleidigenden Bemerkungen. Die Kellner waren alle sehr bemüht zu helfen, waren aber auch nicht immer präsent und manchmal auch hilflos.
Das mußte geändert werden, so dachten auch einige der Gäste, die es bevorzugten immer am gleichen Tisch zu sitzen.
Und so geschah es auch! Der Familie wurde ein fester Tisch zugeteilt, der für sie reserviert war und zu keinen Problemen mehr führte.
Komisch nur, dass hinterher alle die vorherigen Meckerer sich mehr oder weniger anbiederten und dem Jungen halfen wo immer es ging!Er war ein ausgezeichneter Schwimmer und sportlich sehr trainiert. Dem Glöckchen des Vorschwimmers an der Stirn folgend schwamm er fast wie ein Profi! Auch am Beckenrand bewegte er sich sehr sicher.
Er kam oftmals alleine vorbei und wir gingen gemeinsam an die Poolbar einen Salat essen oder etwas trinken. Er war sehr intelligent.
So waren auch seine Eltern etwas entlastet!Beim Abschied stand eine große Schar aus Gästen und Angestellten Spalier.
Gruß Dieter
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Lieber Noki,
ich schrieb ganz deutlich, dass ich deinen Bericht nicht anzweifle, also bezichtigte ich dich auch nicht der Lüge, bestenfalls des Hörensagen - ich bitte das zu beachten!
Ob Tourist oder weit näher an der Sache - selbst als Nachbar bin ich sehr vorsichtig mit Hörensagen - notfalls würde ich direkt nachfragen, um einen Verdacht zu erhärten/entkräften - was auch immer "das Dorf" zu berichten hat.
Unbenommen:
Hat der Kerl das Augenlicht der Gattin schlicht verzockt, ist das erbärmlich.
Hat er sich nur nicht ausreichend bemüht, ist das eigentlich genauso erbärmlich!In Indien sollte ein Kind mit parasitärem siamesichem Zwilling zur Schau gestellt und als Göttin verehrt werden ... wo sind die Grenzen und wo unsere persönlichen Möglichkeiten, zu helfen???
Für mich und meine Kinder beanspruche ich einen verständnisvollen, ggf. engagierten und vor allem selbstverständlichen Umgang mit Behinderten.
Leider kann ich täglich feststellen, dass das schon weit über dem durchschnittlichen Verhalten liegt! -
Hallo,
auf einem Heimflug von Palma auf etwa halber Strecke verspürte ich plötzlich heftige Stöße an meiner Rückenlehne, die sich kurz darauf sehr steigerten. Als ich mich umdrehte sah ich einen sehr blassen Jungen, der um sich schlug und sich übergab. Das war nicht nur Übelkeit, denn der Flug war sehr ruhig, es war ein epileptischer Anfall, wie uns Vorderleuten der Herr neben diesem Jungen, es war offensichtlich der Vater, dann entschuldigend sagte. Das dauerte eine ziemlich lange Zeit so an. Flugbegleiterinnen eilten herbei, aber sie waren natürlich in der Situation auch ziemlich hilflos. Es wurde dann durchgefragt ob sich ein Arzt an Bord befände. Mittlerweile lag der Junge völlig erschöpft und vekrampft auf der Sitzbank sich ständig erbrechend und er speichelte sehr stark. Alle hatten die Sitze geräumt um Platz für die Helfer zu schaffen. Und es war gottlob ein Arzt an Bord, der sich sofort um den Jungen kümmerte. Irgendwann schlief er dann wohl ein.
Das Flugpersonal hatte den Vorfall natürlich schon im Cockpit gemeldet und es kam die Frage an den Arzt ob eine Zwischenlandung angezeigt sei, welches der Vater strikt verneinte.
Da die Maschine ausgebucht war, ergab sich natürlich ein kleiner Stau im Gang all derer die ihre Plätze vorübergehend geräumt hatten. Aber niemand machte eine abfällige oder bösartige Bemerkung; nur allgemeine Rat- und Hilflosigkeit war in den Gesichtern.
Bei Beginn des Landeanfluges auf Hamburg wurde der Vater nochmals gefragt ob nach der Landung ein Arzt an Bord kommen sollte, was er aber unverständlicherweise auch ablehnte.
Beim Aussteigen, Vater und Sohn wurden dann aber deutlich aufgeforert als erste von Bord zu gehen, wartete trotzdem ein Flughafenarzt mit Sanitätern am Ausgang. Das hatte wohl der Kapitän so verfügt! Und dem "Empfang" konnte sich der Vater wohl nicht mehr entziehen, zumal jetzt auch deutlich sichtbar wurde, dass der Junge außerdem auch noch anderweitig und stark motorisch behindert war.Es gab seitens der übrigen Passagiere keine dummen oder verletzenden Bemerkungen, obgleich mir die allgemeine Stimmungslage ziemlich gespannt vorkam. Es hatte seit diesem Vorfall auch kaum oder gar keinen Service mehr gegeben. Die Flugbegleiter bedankten sich sogar noch für das Verständnis, was doch eigentlich selbstverständlich sein sollte!
Gruß Dieter
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Hallo
Bevor ich mich äussere: Ich bin Arzthelferin und habe durchaus Verständnis für behinderte Menschen. Hätte ich das nicht, hätte ich den falschen Beruf

ABER:
Letztes Jahr in unserem Urlaub gab es einen Mann, war er nun geistig Behindert oder nicht, wir wussten es nicht. Er reiste mit seiner recht betagten ,gebrechlichen Mutter .
Also ohne wirkliche Betreuung, beide.
Er führte ständig laute Selbstgespräche , teilweise mit geschimpfe, häufte ohne ende Lebensmtittel (von Suppe über Fleisch bis zum Kuchen und Eis) und Getränke auf seinem Tisch, um diese dann alle .... wirklich alle, in diversen Tellern und Schüsseln und Gläser zu vermischen...hin und her wurde gemischt und verrührt. Das ganze Gematsche wurde dann später genüsslich vertilgt . Was auf den Tisch fiel, wurde sorgfältig wieder auf einen Teller geschabt und anschliesend auch verspeist...
Sorry, dass war einfach nur abartig !
Wer das Pech hatte, neben ihm zu sitzten, mußte einfach den Appetitt verlieren.
Und ja, darüber rege ich mich dann auf. Solche Menschen sollten doch bitte mit einer entsprechenden Betreuung Urlaub machen. -
Hallo zusammen
Ihr habt alle Recht
Bei unseren Urlaub in März gab es ein Mädchen mit einer Starken schiefen Halswirbel ihr Kopf war fast Wagerecht nach Rechts gelegen.
Sie war in Bekleidung ihrer Schwester sie hatten sehr viel Spass miteinander.
Da Ihr Tisch gleich neben unseren war. Begrüßten wir uns immer mit einen Lächeln,Ich wollte Sie immer mal wieder ansprechen hatte einfach Hemmungen es zu tun.
Aber eines Abends kamm sie alleine zu Ihren Tisch schaute sehr Einsam aus.
Wollte gerade frage ob Sie sich zu uns setzen wollte .Stand sie auf kommt zu uns rüber und Fragte ob Sie Sich nicht zu uns setzen kann.
Sie wollte mich schon immer mal ansprechen hatte aber Hemmungen es zu tun.
Ihre Schester sei krank und allein zu Essen macht ihr keinen Spass
Ihr seht es gibt auf beiden Seiden Hemmungen sich zu ääääääääää ja wie
natürlich und selbstverständlich miteinander umzugehen ist nicht leicht
Wir hatten noch einen wunderschönen Urlaub zusammen Ihrer Schwester ging es auch bald wieder Besser.
Geht doch alle natürlicher miteinander um.
Grüße Sabine
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Als Wir letztes Jahr im Center Park waren , war ein mongoloides Mädchen im Bad ! Ich habe Sie in das Spiel mit meinen beiden Jungs mit einbezogen !
Sie waren zwar am Anfang ein wenig zurückhaltend,aber irgendwann war das Eis gebrochen ! Auch wenn Wir im Urlaub sind und kommen an einem behinderten Menschen vorbei,fragen meine Jungs dann oft,warum läuft der so komisch,oder schaut so komisch ! Ich erkläre den Beiden dann immer warum es so ist ! Ich denke halt auch,daß das Problem Berührungsängste + das Anderstsein sind ! Wenn die Kinder schon negative Sachen von den Erwachsenen gesagt bekommen,oder Witze unter Kindern gemacht werden,ist es oft schwierig Respekt vor jedem Menschen zu haben ! Wenn Unser Großer irgendwelche abfälligen Bemerkungen gemacht hat,und ich Ihm dann erklärt habe,wie Er sich fühlen würde,wenn Er die Person wäre,war Er hinterher ganz kleinlaut ! -
Ich gebe Bandit recht, wir sind alles Menschen mit oder Behinderung und so sollten wir auch damit umgehen können. Durch meinen Beruf habe ich tagtäglich mit kranken, schwerstkranken und auch behinderten Menschen zu tun. Ich habe deswegen auch schon oft, mich mit anderen Urlaubern angelegt, wenn diese durch Spott und Hohn ihren Unmut freien Lauf ließen,sobald sich in ihrem Urlaubsumfeld, behinderte Menschen ob geistig oder körperlich befanden. Leider, gibt es sehr viele Menschen(gerade in Deutschland), die nicht miteinander sondern gegeneinander nur können.

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Hallo zusammen,
wir hatten 1997 auf Mallorca eine Familie; ich glaub aus dem Ruhrpott, gleich in den ersten Tagen unseres Urlaubs kennen gelernt. Sie waren mit ihrer Tochter da, die in etwa im selben Alter war wie unsere Tochter. Trotz der Behinderung des Mädchens verstanden sich die beiden super, unternahmen viel miteinander. Sie wurden richtige Freundinnen und waren den ganzen Tag zusammen.
Auch wir Eltern sprachen viel miteinander und saßen Abends bei einem Glas Bier oder Wein zusammen. Am 3. Tag passierte dann das unfassbare. Wir unterhielten uns über unsere jeweilige "Ecke"wo wir herkommen usw. Vorher hatten wir immer andere Gesprächsthemen und deshalb kamen wir erst am 3. Abend dazu uns dies zu sagen. Als sie dann mitbekamen das wir aus dem Osten Deutschlands kommen, wurden die Gesichter schon etwas steifer. Sie mußten dann, komischer Weise, auch bald ins Bett und was soll ich sagen, ab dem nächsten Tag haben sie kein Wort mehr mit uns gesprochen und ihre Tochter durfte nicht mehr mit unserem Mädchen spielen.
Ich weiß nicht, ob ihr Mädchen darunter gelitten hat, unsere Tochter hat gelitten! Es dauerte einige Tage bis sie darüber hinweg war und neue Freunde gefunden hatte. Schwer war vor allem, ihr klar zu machen warum sie nichts mehr mit dem Mädchen unternehmen durfte und sie nicht einmal mehr von den Eltern und dem Mädchen angesehen wurde.
Auch so etwas passiert! Nicht wir haben hier etwas negatives gegen Behinderte getan, denn wir haben absolut nichts gegen diese Leute. Es sind, wie hier schon oft geschrieben wurde, ebenso Menschen wie wir nicht Behinderten, genau so wie wir nichts gegen Menschen aus anderen Ländern, mit anderer Hautfarbe und anderem Glauben haben.
Hier, in diesem Fall, haben die eigenen Eltern dem behinderten Mädchen eine Chance genommen, sich eventuell eine schöne Freundschaft aufzubauen!LG und ein schönes WE und allen Fussballfans schöne Spiele!