Barcelo Santiago - Teneriffa
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So, ich hab mal die Fotos rausgesucht! Ihr findet sie unter Teneriffa - Los Gigantes.
Das Bild mit der Nr.: 11 21 12 13 09 zeigt das Hauptgebäude mit dem Pool und der Poolbar, Bild Nr.: 10 95 78 35 54 ist ein Panorama, und wenn Du es ganz groß machst siehst Du ganz rechts außen das Hotel Santiago mit den zwei Ebenen.
Ein noch viel besseres Foto ist die Nr.: 10 93 29 13 69 ! Die Kommentare stammen von mir (noki)!
Ich hoffe sehr, daß unser "Dialog" die Admins nicht stört!
Dieter -
Zuschicken geht nicht, aber ich kann Dir die zwei Links schicken, da findest Du sie!
http://www.urlaubsbilder-online.de/img_gallery.php?mode=0&show=9&ls=0&lc=o3027
http://www.urlaubsbilder-online.de/img_gallery.php?mode=0&show=9&ls=0&lc=h13765
Einfach nur anklicken!
Grüße Dieter -
@Dieter:
das ist einer der besten und informativsten Dialoge über ein Hotel - aber auch über ein Zielgebiet in diesem Forum. Iich sage dazu: Kompliment an Dich!
Als Kanarenfan werde ich mir das Hotel demnächst mal vor Ort näher anschauen. Soweit hast Du mich jetzt auch schon gebracht....
Welche Zimmmer sind denn die mit den "richtigen" Balkonabtrennungen, die Suiten?
Viele Grüße
Günter/HolidayCheck -
Hey Günter,
jetzt ist es ja kein Dialog mehr! Sei willkommen.
Die Zimmer mit besserer und sicherer Abtrennung sind diejenigen im Haupthaus und da sind auch die Suiten.
Schau Dir das Hotel mal an, es wird Dir wahrscheinlich auch zusagen. Jedenfalls sind die Bewertungen gut!
Grüße und danke für das Kompliment.
Dieses Forum dient ja der Information, und die kann nur so gut sein wie sie ausführlich ist.
Dieter -
Guten Morgen alle zusammen!
Ich möchte noch eine kleine Begebenheit von Masca anfügen!
Mein Gummi-Bärchen-Dorf Masca auf Teneriffa Ich weiß nicht mehr genau wann, aber vor recht ein paar Jahren war ich wieder mal in Los Gigantes im Hotel Barcelo Santiago, wie immer. Nördlich davon liegt das Teno-Gebirge mit seinen vielen Schluchten (Barrancos). In einer dieser Schluchten liegt das kleine Dörfchen Masca - ein Kleinod auf Teneriffa und ein altes Guanchen-Dorf. Damals noch ohne Strom und Wasserleitung. In diesem Dorf lebten nur alte Menschen und Kinder. Um es zu erreichen mußte man schon ziemlich gewagte Pfade gehen. Und genau dieses Dorf wollte ich besuchen.Nun weiß ich, dass es sich oft empfiehlt ein paar Kleinigkeiten mitzunehmen, gewissermaßen ein paar Gastgeschenke, denn die Einwohner dort sollten sehr scheu und arm sein sagte man mir. Also befragte ich meine einheimischen Freunde dort im Hotel was denn so das Geeignete wäre. Man riet mir zu Süßigkeiten. Schokolade kam wegen der Wärme nicht in Frage. Ich entschied mich für Gummibärchen und Smarties. In meinem Rucksack waren nun neben meiner Verpflegung, der Kamera, ein paar Sachen für die Sicherheit auch massenweise solcher Süßigkeiten. Nach einem langen und beschwerlichen Marsch erreichte ich das Dörfchen – unheimlich versteckt und malerisch gelegen. Es schien ausgestorben zu sein; hier waren die Uhren stehengeblieben. Also setzte ich mich auf eine Mauer, holte meinen Proviant heraus und harrte der Dinge. Nun gibt es ja Gott sei Dank die Neugier, die ja bei Kindern besonders ausgeprägt ist! Schon bald sah ich hinter Hütten und Nischen Kinderaugen. Nun jetzt bloß keinen Fehler machen und zur Kameragreifen, dann ist alles gelaufen. Einige Vorwitzige trauten sich danndoch vor und wollten sehen was der fremde Onkel dort macht und jetzt kam mein Einsatz: Die Gummibärchentüten knistern doch zu schön. Ein paar Kinder hatten sich - Finger vor Scheu und Verlegenheit im Mund - schon bis auf ein paar Schritte genähert. Ich hielt ihnen eine offene Tüte hin und bald traute sich eines und langte hinein. Schon nach einer ganz kurzen Weile war ich, so glaube ich, vom ganzen Dorf umringt und meine Süßigkeiten waren alle verteilt. Alle konnten nochmal in meinen Rucksack hineinsehen und jetzt auch durch die Kamera blicken. Was soll ich sagen, ich durfte alles fotographieren auch im Inneren der Hütten und sie stellten sich alle mächtig in Positur. Die Kinder nahmen mich bei der Hand und zeigten mir ihre Ziegen, Hühner, Esel und sonstiges Getier wovon und womit sie lebten. Der Abschied war eigentlich recht schwer mit viel Winke-Winke und ich versprach wiederzukommen. Das habe ich bis jetzt auch immer so gehalten. Mittlerweile kennen sie mich dort als den Gummibärchen-Onkel aus Alemania und bewirten mich mit Ziegenkäse, Wein und Brot.
Seit dieser Zeit heißt dieses Dörfchen mein "Gummibärchen-Dorf". Leider ist es nicht mehr so wie es damals war, der Tourismus fordert seinen Tribut - schade. Heute führt eine halsbrecherische Straße dort hinab, aber das Dorf ist auf der ganzen Insel bekannt. Sie sollten es unbedingt besuchen, wenn Sie mal auf Teneriffa sind!
Das war die wahre Begebenheit aus meinem "Gummibärchen-Dorf"!Die Fotos sehe ich mir heute noch oft an.
Also auf nach Teneriffa!!!!!!!
Viele Grüße Dieter Nowakowski -
n + 1.-te Anmerkung!
Wenn ihr in Icod de los Vinos seid um den Drachenbaum zu besichtigen, dann geht links von ihm, vom Meer aus gesehen, die Straße zwischen dem Baum und der gegenüberliegenden Kirche ein Stück hoch. Ihr kommt an schönen alten Holzbalkonen und Häusern mit wunderschön gestalteten typischen Innenhöfen vorbei. Schaut sie euch ruhig an. Die Bewohner sind sehr stolz auf ihre Innenhöfe, und freuen sich mit euch. Dann etwa nach ca. 200 Metern kommt nochmals rechts ein sehr großer Drachenbaum; meiner Ansicht nach ein viel schönerer als der an der Straße unten. Die Kirche unten an der Straße solltet ihr euch unbedingt ansehen! Geht hinein - aber bitte mit angemessener Bekleidung, d. h. langen Hosen und möglichst bedeckten Schultern. Ich ziehe mich immer auf dem Parkplatz um, überall wo ich in Spanien bin um Kirchen o. Ä. zu besichtigen - ihr werdet drinnen eine aus Holz geschnitzte Decke sehen, die ihres Gleichen sucht. Wiewohl auch das ganze Innere aus Holz gefertigt ist. Soetwas sieht man wirklich nicht alle Tage! Von Icod fahrt dann die Küstenstraße entlang bis kurz vor Puerto de la Cruz, dann rechts ab Richtung La Orotava weiter zu den las Caniadas (Teide) hoch. Auf dieser Strecke ist der Teide besonders schön und majestätisch zu sehen. Ihr kommt durch ausgedehnte teils farn- und algenbehangene Wälder. Das ist die schönste Wandergegend!
Ihr erreicht dann wieder die Abzweigung La Laguna - Las Caniadas. Gleich vornean, am Eingang zum Naturschutzgebiet, liegt rechts etwas abseits das schon erwähnte Museu de las Caniadas.
Noch einen sehr wichtigen Tip: Werft um Gottes Willen nichts aus dem Auto, auch keine Kippe oder ein Papierschnipsel, leere Filmpackung usw.! Die Schutzpolizei dieses Gebietes ist überall gegenwärtig und beobachtet euch durch Ferngläser. Wenn sie euch dabei ertappen, sind die Strafen enorm hoch. Viel mehr als nur die Reisekasse ist dann futsch!
Einen schönen Tag
Dieter
P.S. Übrigens der Drachenbaum ist gar kein Baum, sondern ein Liliengewächs! Er hat keine Jahresringe im Inneren des Stammes. Man findet diese "Bäumchen" überall an den Straßenrändern. Das Alter wird nach der Anzahl seiner Verzweigungen bestimmt! Man behauptete früher, daß der Drago Milenarios (tausend = mil) - so wird er genannt - an der Hauptstaße 3000 Jahre alt sei; nach neuesten Schätzungen ist er jedoch erst 600 Jahre alt! Was auch wahrscheinlicher ist. Seinen Namen hat er von einer Eigenart: Kappt man einen "Zweig", so wachsen aus dem Stumpf zwei neue heraus, ganz wie bei einem Drachen, den man enthauptet. That's why! -
n+2. te Anmerkung!
Schräg gegenüber der Kirche in Icod de los Vinos, über die Hauptstraße weg, sind große Markthallen, die müßt ihr unbedingt besuchen! Das ist schon fast orientalisch. Es gibt dort keinen Tourismusplunder, sondern nur Früchte, Gemüse, Fisch und andere Naturalien ausschließlich von der Insel. Die Dekorationen sind begeisternd. Selbst Kanarienvögel und andere Tiere wurden dort feilgeboten.
Dieter -
****** noch eins!!!
Hat denn niemand von all den Usern auch noch Tips? Es gibt doch ganz sicherlich noch mehr Leute, die Teneriffa gut, sogar besser kennen als ich! Möchte doch nicht Alleinunterhalter sein! Sonst sperrt womöglich der liebe Admin Günter noch diesen Thread wegen Speicher-Overflow, Meinungsmache oder 'Werbung' für die schöne Insel Teneriffa!
Bin doch auch nur ein Touri auf Entdeckungsreisen und nichts mehr!
Dieter -
..Na komm jetzt, Dieter: Da werden wir höchstens um noch mehr so perfekte Detailschilderungen von Dir bitten, das ist Forumsinfo allerbester Qualität.Ich kenne Teneriffa auch einigermassen gut- aber das hier hat Klasse!
Dankeschön dafür ! -
Hallo, sind heute gerade aus dem Barceló Santiago zurückgekommen. Wir hatten tatsächlich ein Zimmer unterhalb der Poolanlage mit traumhaften Blick auf Gomera und seitlich die"Los Giganten". Ich kann bestätigen, dass man die Abendanimation laut hört; allerdings ist um spätestens 23.15 Uhr Schluss und mal ehrlich, wer geht im Urlaub denn mit den Hühnern ins Bett? Wer allerdings Wert auf Ruhe legt, sollte besser versuchen, ein anderes Zimmer zu bekommen. Ich hätte allerdings den Ausblick um nichts tauschen wollen. Wenn man am Balkongeländer sitzt hat man nur das Meer vor sich und könnte sich dem Eindruck hingeben, auf einem Schiff zu sein - Entspannung pur. Die beschriebene Delphinschule haben wir leider nicht gesehen, dafür eine Weltklasse Delphinschau im Loro-Parque. Den Eintritt mit Euro 24,00 finde ich für das, was einem geboten wird, wirklich nicht zu teuer (u.a. künstliche Antarktis mit Pinguinen etc., natürlich jede Menge Papageien, Gorillas und vieles mehr - insgesamt 27 Stationen).
Leider gehöre ich auch zu denen, die beim Anblick der Kakerlake(mindestens 10cm groß) einen Schrei ausgestoßen hat (meine Tochter hat sie gefangen und rausgesetzt) - sie sind wirklich harmlos. Also einen super Urlaub wünscht euch
Sommerkind
Aimee schrieb:Hallo Ihr Lieben!
Wir fliegen in 2 Wochen nach Teneriffa und zwar ins Barcelo Santiago. Ich hätte gerne mal gewusst, ob in der Nähe des Hotels eine Autovermietung ist und ob Ihr zufällig wisst, wie teuer das ungefähr ist?
Ansonsten würden wir nämlich noch bei Ltur einen Mietwagen buchen...
Vielen Dank
Aimee -
Guten Morgen Sommerkind,
Das tut mir aufrichtig leid, daß ihr keine Delphine vor den Klippen des Hotels in unmittelbarer Nähe gesehen habt. Bei mir war es bisher immer so. Sie kamen gegen Mittag von links, zogen nach rechts dicht am Hotel vorbei aufs offene Meer. Und dann kamen sie nochmals am Nachmittag, man konnte die Uhr danach stellen. Es mag sein, daß zu viele Motorboote unterwegs waren, deswegen meiden sie auch die Nähe des Hafens von Los Gigantes. Oder aber die Brandung war zu groß. Ich hoffe, daß ihr einen schönen Urlaub hattet!
Gruß Dieter -
Guten Morgen Dieter!
Ich kann mir beim Besten willen nicht vorstellen, das Admin Günter Dir das hier „verbieten“ sollte. So eine Beschreibung von einem Urlaubsort habe ich noch niemals zuvor bekommen. Es ist einfach genial was Du hier alles aufschreibst und ich bin mir 100%ig sicher, das Dir dafür noch viele andere dankbar sind. Denke, das aber nicht jeder sooo viel zu einem Urlaubsort schreiben kann. Du scheinst die Insel ja wirklich auswendig zu kennen. Das ist echt wahnsinn. Deine Geschichte über das „Gummibärchen-Dorf“ hat mir echt eine Gänsehaut eingejagt. Das war eine richtig schöne Geschichte!!!Mach weiter so!!!!Viele GrüßeAimee -
Hallo Aimee,
es gibt neue Beurteilungen vom Hotel Bacelo Santiago, in denen auch die Deutsche Autovermietung gegenüber erwähnt wird.
Das mit den Admins war natürlich nicht so gemeint! Hatte extra bei Günter nachgefragt ob die Masca-Geschichte so stehen bleiben kann! Dieser Besuch dort ist aber schon lange her. Es existieren noch sehr viele Fotos davon und von Teneriffa überhaupt, jedoch leider nur als Abzüge, so daß ich die dann scannen müßte um sie hochladen zu können. Damals gab es noch keine Digitalkameras. Ich muß wohl bald mal wieder nach Teneriffa! Bin immer Individualist in Sachen Erkundungen meines Urlaubsgebietes und seiner Bewohner, unter strengster Beachtung, Zurückhaltung und Anpassung an ihre Sitten und Gebräuche. (Siehe angemessene Bekleidung!) Schließlich bin ich Gast bei ihnen! Party machen liegt mir, wie auch auf Mallorca völlig fern. Dafür weiß ich eben oftmals mehr von "Land und Leuten". Und dabei spreche ich nur äußerst unzureichend Spanisch. Jedem das Seine, bin aber durchaus kein 'Kind von Traurigkeit'.
Gruß Dieter -
n+3.-te Anmerkung!
Wenn ihr auf dem Weg gen Norden seid und durch Santiago del Teide fahrt, dann zweigt am Ortsausgang rechts in einem spitzen Winkel eine Straße ab. Sie führt in ein kleines Dörfchen, dessen Namen ich aus dem Kopf nicht mehr weiß. Jedenfalls, wenn ihr gleich am Eingang dieses Dorfes rechts abbiegt, erreicht ihr oberhalb dessen ein großes, weißes Gebäude am Hang, an dem sich links ein Stolleneingang befindet. Davor liegt viel Abraum und Schotter, herrausgeschaft mit Loren auf Schienen, die aus dem Stollen kommen. Ich habe mich lange gefragt was da drinnen unter Tage wohl Wertvolles gefördert wird? Denn an dem Gebäude sind große Luft-Kompressoren, von denen große Rohre in den Stollen führen. Eines Tages, als ich wieder mal da war, kamen gerade Leute in Schutzkleidung mit Karbitlampen am Helm eine Lore schiebend aus dem Stollen. Und so fragte ich diese nach der Bewandnis dieses Stollens. Ganz einfach: In dem Berg befindet sich ein großer See, eine Zisterne von beträchlichem Ausmaß. Dieser See versorgt die ganze Gegend mit Trinkwasser bester Qualität. Ganz hinein durfte ich allerdings nicht, wegen der Sicherheitsbestimmungen, aber immerhin ca. 100 Meter! Und der See war noch weiter entfernt. Die dicken Wasserrohre konnte ich draußen nicht sehen; sie waren gut versteckt, sonst hätte ich gewußt was da vor sich geht.
Gruß Dieter -
n+4.-te Anmerkung,
für alle die nicht mehr zum Pico del Teide, also bis zum Gipfelkreuz hochkommen!
Als es noch möglich war ohne Sondergenehmigung zum Teidekrater von der Bergstation der Seilbahn hochzugehen, war es ein sehr beschwerlicher Weg nach oben! Die Bergstation liegt bei etwa 3400 Metern, und der Teide ist, wenn ich mich nicht täusche, 3718 Meter hoch. Von der Station führt nur ein ganz steiler, schmaler Felspfad hinauf zum Krater. Man klettert nur über Felsen. An der Station stand: 25 Minuten zum Pico! Ich habe nahezu 2 Stunden gebraucht, unter Anderem wegen der beißenden Schwefeldämpfe aus den Felslöchern und der Leute, die mir von oben entgegen kamen. Als ich eines dieser 'Dampflöcher' fotographieren wollte, lag in ihm ein Kaugummipapier, daß ich nicht aufs Foto haben wollte. Der Versuch es herauszuholen scheiterte an der enormen Hitze darin. Ein bis zwei Meter unter den Felsen herrscht noch eine Temperatur von ca. 400 Grad Celsius!!!!! Der Teidekrater in Schüsselform hat einen Durchmesser von etwas 18 Metern, und sieht innen grünlich-gelb aus, wegen des sublimierten Schwefels. Die Luft ist schon recht dünn, und es atmet sich schwer. Die Schefeldämpfe tun ein Übriges!
Rechtsseits der Bergstation gibt es eine Kapelle, und in der Nähe befinden sich Eishöhlen.
Das für alle, die dort nicht mehr hochkommen! Es ist ein wirklich beschwerlicher und auch etwas gefährlicher Aufstieg. Ich war dreimal oben. Die Aussicht von oben ist unbeschreiblich. Bei gutem Wetter kann man fast alle kanarischen Inseln sehen. Die genehmigten und geführten Aufstiege vom Fuße des Teide bis zum Gipfel nehmen einen anderen Weg. Er führt seitlich von Nordost bis auf Nordwest zum Gipfel hoch. Der Aufstieg geht morgens früh so etwa um 5 Uhr los, und dauert je nach Kondition schon mal 5 bis 6 Stunden. Und das auch nur bei sehr gutem Wetter. Schon bei relativ geringem Wind fährt die Seilbahn nicht mehr! Dann wird es eng um noch rechtzeitig runter zu kommen, oder man nächtigt in der offenen Bergstation, was kein Vergnügen ist!
Grüße Dieter
P.S. Nun wird sich mancher fragen: Wieviele n+#.- te Anmerkungen kommen jetzt noch? Ich weiß es noch nicht!Wißt ihr wie das kleinste Zupfinstrument, ähnlich einer Mini-Gitarre, Teneriffas heißt?
Das ist die Timple, ein traditionelles Instrument dort. Sie ist nur so um die 60 cm lang, und wird ähnlich wie eine Mandoline gespielt. Sie ist mit der Ukulele verwandt. Man hört und sieht sie bei allen folkloristischen Veranstaltungen auf der Insel. -
Nun aber mal eine unangenehme Begebenheit von Puerto Santiago. Vor dem Hotel Barcelo Santiago gibt es ein Restaurant direkt neben den Tennisplätzen gelegen, in dem ich öfters mal Mittags etwas gegessen habe. Dort arbeitete ein junger Kellner, der durch sein arogantes und unflätiges Verhalten den Gästen gegenüber stark auffiel. In der Hotelanlage war er häufig zu finden um die Mädchen auf unverschämte Weise anzubaggern. Er klatschte mir mein Essen auf den Tisch und brachte das bestellte Getränk auch nach Erinnerung nicht. Als ich dann mit passendem Geld bezahlte, ohne Tip, murmelte er ganz deutlich und verständlich vor sich hin: "cerdo Aleman!" Was soviel heißt wie: Deutsches *******! Nicht zu verwechseln mit 'suerte' Aleman => Glück Deutscher! Dafür gab es Zeugen. Er ging davon aus, daß ich kein Spanisch verstehen würde. Als ich diesen Vorfall im Hotel meldete, bekam er sofort Hausverbot und nach einem Tage war auch seine "Dienstzeit" in dem Restaurant entgültig beendet. Man hat sich vom Restaurant sehr höflich entschuldigt und um Verzeihung gebeten. Damit war die Sache aber auch für alle erledigt. Das war und ist ein absoluter Einzelfall; ich schwöre es! Die Einheimischen sind sehr liebenswerte, hilfsbereite und freundliche Leute. Mit allen positiven Attributen!
Dieter