Erfahrungen mit Vtours bzw. HCX Lastminutes
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Hi,
ich hatte ja schon über meine Erfahrungen mit Vtours berichtet.
Auch bei mir keinerlei Verständnis für die Vorgehensweise bei Vtours.
So hat mich der falsche Mausklick mal eben 1362Euro gekostet.
Eine sofortige Reklamierung ( innerhalb von 10 Min ) bei dem Online Reisebüro brachte nichts.
Sicher passieren Fehler und wenn das dem Menschen bei dem Onlinereisebüro passiert wäre, dann würde der bestimmt nicht mit den Stornokosten konfrontiert.ich denke, das gerade in der heutigen Zeit ein wenig Sensibilität dazu gehört und von Fall zu Fall entscheiden werden sollte.......Vtours hat das wohl nicht nötig!! Von Kulanz keine rede....Noch nicht!!
Auch ein wirklich sehr freundliches Schreiben meinerseits wurde wahrscheinlich nicht gelesen. Auch das Reisebüro hat sich im nachhinein einen Dreck darum gekümmert, was mit seinen Kunden passiert.
Obwohl ich schon seit 2000 bei dem Onlinreisebüro buche !!
Fazit: Im Netz informieren und im Reisebüro vor Ort buchen.
So werden wir das in Zukunft handhaben.LG Martin
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Sorry moses, auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass man sich auch über seine eigenen Fehler ärgert, so sind es doch immer noch die eigenenFehler, die man als eigenverantwortlicher Erwachsener nicht jemand anders in die Schuhe schieben sollte.
Der Veranstalter Vtours ist mir bis dato aus Negativschlagzeilen bekannt.
Nach Abschluß der Buchung wurde mir erst der durchführende Veranstalter genannt. Noch innerhalb einer Stunde wollte ich zurücktreten.Darf ich das so verstehen, dass du dich nach Buchung durch andere negative Äußerungen hast verunsichern lassen und deshalb stornieren wolltest?
Bei einer Stornierung müßten wir jetzt 40% vom Reisepreis bezahlen.
Immerhin 1245 Euro......das ist ne Menge.So hat mich der falsche Mausklick mal eben 1362Euro gekostet.
Weche Summe stimmt denn nun?
Im übrigen, wenn du weder über die Unverbindlichkeit der Flugzeiten, noch über den Namen des Veranstalters, noch über die Stornokosten informiert warst, dann liegt dies im Zweifel eher an deinem Onlinereisebüro, bei dem du schon seit 2000 buchst. Der Veranstalter kann nichts dafür, wie die einzelnen RSBs die Angebote darstellen. Auf seiner eigenen Webseite hat Vtours alle diese Informationen ordnungsgemäß angegeben.
Sicher passieren Fehler und wenn das dem Menschen bei dem Onlinereisebüro passiert wäre, dann würde der bestimmt nicht mit den Stornokosten konfrontiert.
Das stimmt leider nicht, die Stornokosten würden genauso anfallen.
Auch wenn ich jetzt wieder herbe Kritik dafür ernten werde, wie ich mich "auf die Seite" des Veranstalters stellen kann (mit dem ich übrigens absolut gar nichts zu tun habe), so finde ich es einfach nicht fair, diesem letztendlich nur zum Vorwurf zu machen, dass er sich ganz normal an den abgeschlossenen gültigen Vertrag hält. Du selbst hast geschrieben "Ich finde es nicht o.k., wenn im nachhinein es anders kommt als beschrieben", meinst das aber leider offensichtlich so, dass dies nur für den Veranstalter gilt.
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@moses2005
Danke für die Erfahrungsberichte. Bei einem Forum wie hier wird das auf Dauer nicht unbeachtet bleiben. Auch wenn das die Veranstalter "rechtens" nennen,
liegt das Problem eigentlich im System:Nämlich, das der Kunde diesen Veranstaltern nachweisen muß, dass der Schaden
eben nicht in dieser Höhe entstanden ist. Hier wäre ein zukünftiges Anrecht auf
eine Offenlegung des effektiv entstandenen Schadens und eine Umkehr der Beweislast sehr wünschenswert. Besser noch wäre ähnlich wie in anderen
Branchen ein zumindest kurzfristiges Widerrufsrecht.Der Vollständigkeit halber: Natürlich hat der Veranstalter das Anrecht auf
Erstattung angefallener Kosten. Aber es kann nicht ausgeschlossen werden,
daß er mit Rücktrittspauschalen bei 40 oder gar 70 Prozent ab der 1. Minute
tatsächlich weit über diese Kosten hinaus Einnahmen generiert.Ein generelles Zugeständnis, dass ein virtueller Veranstalter höhere Kosten
als traditionelle Anbieter hat, halte ich weiterhin, auf einen größeren Reise-
zeitraum wie eine Urlaubssaison gesehen, für eine unbewiesene Behauptung.Wenn man bedenkt, zu welchen Minipreisen Flüge in bestimmte Zielgebiete zu bestimmten Terminen buchbar sind, dann wird auch der virtuelle Veranstalter
über das Jahr gesehen mal günstiger und mal teurer Flüge einkaufen.Und im Jahresdurchschnitt dann vermutlich nur unwesentlich teurer, vielleicht
sogar günstiger als herkömmliche Anbieter. Und das wiederum verstärkt nochmals das ungute Gefühl, mit denen hier Kundenfehler "abgestraft" werden.Im Gegensatz zu den marktüblichen 20 Prozent bis 30 Tage vor Abreise, die
offensichtlich den Aufwand anderer Reiseveranstalter bisher hinreichend abdeckten.Gruß privacy
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Ein generelles Zugeständnis, dass ein virtueller Veranstalter höhere Kosten als traditionelle Anbieter hat, halte ich weiterhin, auf einen größeren Reise
zeitraum wie eine Urlaubssaison gesehen, für eine unbewiesene Behauptung (..) Und im Jahresdurchschnitt dann vermutlich nur unwesentlich teurer, vielleicht sogar günstiger als herkömmliche Anbieter.Hi privacy, deine Mutmassung über die Einkaufspreise im Jahresdurchschnitt sind aber genauso unbewiesen.
Wenn man bedenkt, zu welchen Minipreisen Flüge in bestimmte Zielgebiete zu bestimmten Terminen buchbar sind, dann wird auch der virtuelle Veranstalter über das Jahr gesehen mal günstiger und mal teurer Flüge einkaufen.
Leider falsch, das ist ja gerade der Sinn bei virtuellen Veranstaltern mit seinen ständigen Preisanpassungen ... die liegen nämlich auch an den schwankenden Flugpreisen. Wenn er günstige Flüge bekommt, kann er auch die ganze Reise billiger anbieten. Vtours hat z.B. auch bei Ryanair Flüge gebucht (bis Ryanair etwas dagegen hatte) und hat von denen bei einer Stornierung auch keinen Cent ersetzt bekommen.
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Doch wohl die gesetzlichen Steuern und Gebühren, den Hauptteil
günstiger Flugangebote. Darf man doch annehmen, weil da
Profis sitzen.Und ob die beispielhaft dann noch verbliebenen 0,01 Euro Flugpreis
die Berechnung einer Kostenpauschale von ab 40 Prozent berechtigen,
stelle ich dann wiederum in Frage. Hoffe, wir sind uns wenigstens in
dem Punkt einig, daß heutzutage niemand mehr einem Urlaubshotel
6 oder 8 Monate vorher bei Buchungsrücknahme irgendeinen Cent zahlt.Im übrigen muß und will ich das auch nicht belegen, da es natürlich
eine Vermutung ist. Aber über kurz oderlang wird diese Prozedur
sicherlich eine Überprüfung an geeigneter Stelle erfahren und
dann hoffentlich eher verworfen als bestätigt werden.
Natürlich wieder eine Vermutung ...Gruß privacy
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Guten Morgen privacy,
klar, Steuern und Gebühren gibt's in der Regel zurück.
Einen Flugpreis von 0,01 EUR erhalten aber selbst Profis so gut wie nie - bei moses ging es übrigens um einen Flug nach Ko Samui in Thailand (siehe Seite 19 dieses Threads), und den bekommt der beste Einkäufer nicht für einen Cent.
In diesem Fall halte ich die rund 430 EUR Stornokosten pro Person in der Tat für mehr als angemessen. Der billigste normale Linienflug dorthin kostet allein schon pro Person gut 800 EUR (wohlgemerkt NUR Flug, ohne Hotel und dergleichen); der Steueranteil davon liegt bei 185 EUR, so dass immer noch nach Abzug aller Gebühren rund 640 EUR reine Flugkosten übrigbleiben. Die Provision kannst du bei Flügen vernachlässigen, die ist wirklich nicht der Rede wert, aber von mir aus können wir dafür auch noch ein paar Euro abziehen.
Diese gut 600 EUR hat der Veranstalter selbst voll zu tragen. Sicherlich wird man als RV auch noch auf preiswertere Charterflüge zurückgreifen können, aber 0,01 EUR oder selbst 100 EUR sind einfach illusorisch. Der "böse, unkulante" RV greift hier beileibe nicht soviel ab, wie manch ein Kunde sich einbildet - wenn hier einer gewinnt, dann die Airline.
In einem der wenigen Fälle, wo man denn aber tatsächlich mal ein Billigstticket für unter 10 EUR bekommt, wären dann einmal die 40% des Gesamtreisepreises sicherlich nicht gerechtfertigt. Andererseits ist das auch wieder eine Mischkalkulation und bei anderen Stornos kann es sogar vorkommen, dass ein RV (wie im vorliegenden Fall nicht ganz unwahrscheinlich) drauflegt. Bei manchen Auslandsleistungen muss im übrigen durchaus auch vom RV eine Anzahlung geleistet werden.
Eine Alternative wäre natürlich, dass tatsächlich jeder Einzelfall nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet wird, was aber zum einen komplizierter wäre (was dann wieder Servicekosten verursachen würde) und auch nicht unbedingt für den einen oder anderen Kunden zum Vorteil wäre, da manche Kunden dann sogar höhere Stornokosten hätten und vor allen Dingen auch die Übersichtlichkeit und Vorhersehbarkeit verloren ginge, da niemand wüsste, mit welchen genauen Kosten er im Falle eines Stornos zu rechnen hätte. Wäre das wirklich wünschenswert?
Mich selbst ärgern hohe Stornokosten in manchen Bereichen auch, doch dafür können nicht unbedingt die RVs etwas. So haben fast alle Fluggesellschaften bei den bezahlbaren Tarifen ab der 1. Minute 100% Stornokosten. Wenn, dann müsste man überlegen, hier anzusetzen. Abgesehen davon ist auch das keine Erfindung der Reisebranche. 100% Stornokosten gibt's in vielen Bereichen, z.B. auch bei Veranstaltungstickets.
Ganz sicherlich überlasse ich es dir, ob du deine Behauptungen belegen kannst oder willst oder auch nicht oder ob es sich um Vermutungen handelt. Wenn man aber selbst mit unbewiesenen Vermutungen agiert, muss man dieses Recht auch anderen zugestehen und deren Behauptungen nicht als sowieso unbewiesen abtun.
Gruß,
soedergren
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Hallo,
@soedergren
in der Sache hast du sicher Recht.
Aber es geht mir um die Tatsache, das hier unverschämte Stornogebühren anfallen, die in keinster Weise angemessen sind.
Auch habe ich unterschiedliche Stornogebühren bzw. Rechnungen erhalten.
Die erste war mit 2044 Euro und sofortiger Zahlung völlig überschossen. Erst als ich den Veranstalter darauf aufmerksam gemacht habe, bekam ich eine erneute Rechnung die war dann mit 1362 Euro ausgestellt.
Man hätte sich verrechnet......mhmhmhm dem Kunde wird mit einem Fehler hart bestraft, indem er dann die hohen Stornokosten bezahlt.
Aber den Rücktritt habe ich aus den schon genanten Gründen durchgeführt.- erst nach der Buchung wurde mir der Veranstalter mitgeteilt ( dazu Punkt 5 )=
- plötzlich waren es keine Direktflüge mehr, sondern Flüge mit einem Zwischenstop
3 eine Reiseleitung vor Ort gab es nicht - der Transfer war nicht im Preis enthalten
- letztendlich haben mich die Negativschlagzeilen beeinflusst
Alles einfach nur ärgerlich und ich fühlte mich auch in der Hinsicht abgezockt.
Auch hat es der Veranstalter nicht nötig, auf meine E-mails zu reagieren. Eine Stellungnahme hätte ich schon gern und nicht nur den Hinweis zu den AGB,s.
Die habe ich in meinem Geschäft auch und wenn ich immer darauf bestehen würde, hätte mein Unternehmen immer weniger Klienten.
Gerade in dieser Zeit hätte ich mehr Sensibilität erwartet........
@privacy
danke für Deine Meinung und Hinweise zum ThemaLG Moses
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Hallo Moses,
leider muß ich Dir in einigen Punkten wiedersprechen, oder zumindest Zweifel anmelden.
Zu jeweils:
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In der Regel wird der Veranstalter immer genannt. Wenn jetzt V-tours, die ja weiße Ware produzieren, unter einem anderen Namen verkauft wird (hier z.B. HCX), dann wird spätestens in den Vertragsbedingungen der ausführende Veranstalter genannt. Daß Du aber buchst, ohne den Veranstalter zu kennen kann ich auch kaum glauben.
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Es waren immer noch Direktflüge. Denn ein Direktflug kann und darf Zwischenlandungen enthalten und Du wirst bei keinem anderen Veranstalter etwas anderes zugesichert bekommen. Das was Du meinst sind Nonstop-Flüge. Das ist aber etwas anderes.
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Je nachdem richtig. Falls eben Punkt 4 vorhanden ist.
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Das fehlen des Transfers wird in aller Regel immer entsprechend angegeben. Wenn nicht gleich in der Auswahl schon erkennbar durch den Zusatz "OT", dann doch eigentlich spätestens beim Buchungsabschluß. Meist sogar mit einem "Bitte beachten Sie, daß.... kein Transfer enthalten ist".
Sicher nichts überlesen? -
Das muß und wird den Veranstalter nicht interessieren und ist auch für eine Beurteilung völlig irrelevant.
Wie gesagt habe ich bei drei Punkten so meine Zweifel, kann diese aber nicht behaupten, weil ich ja nicht dabei war. Punkt zwei und fünf ist zum einem keinerlei Mangel und zum anderen spielt er absolut keine Rolle. Beides kann übrigens auch ein Thema sein, warum Du keine Antwort erhältst.
Ob die Stornogebühren angemessen sind, weißt Du doch nicht. Diese könnten so hoch sein, daß der Veranstalter draufzahlt, oder so niedrig, daß er ein Geschäft macht. Beides ist denkbar. Als Veranstalter ist er aber dazu verpflichtet Storobedingungen anzugeben und dann wählt er halt die goldene Mitte. Eine Differenzierung ist hier mach meiner Meinung derzeit noch gar nicht erlaubt! Falls doch aber auch vermutlich technisch noch zu aufwändig.
Gruß
Berthold
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Hi moses,
versteh mich nicht falsch, ich kann in gewisser Weise deine Verärgerung durchaus nachvollziehen, denn niemand zahlt gern solche Summen vom Prinzip her für nichts. Aber natürlich hat auch diese Sache hier zwei Seiten.
Aber es geht mir um die Tatsache, das hier unverschämte Stornogebühren anfallen, die in keinster Weise angemessen sind.
Wie bereits erwähnt, scheinen mir diese Stornokosten durchaus angemessen, da man bei eurem Flugziel davon ausgehen kann, dass der RV selbst mindestens gut 600 EUR Stornokosten pro Person an die Fluggesellschaft hat zahlen dürfen. Virtuelle Veranstalter kaufen letztendlich auch nur für euch ein Ticket bei einer Fluggesellschaft. Dieses Geld kann er euch nicht schenken, da er selbst dann einen Verlust in genau dieser Höhe machen würde. Nun denk dir mal, welche Summen da zusammen kommen würden, selbst wenn so etwas nur einmal täglich passieren würde. Das könnte keine Firma länger als ein paar Wochen überstehen.
Die eventuelle Nicht-Mitteilung des Namens des Veranstalters liegt nicht an diesem, sondern am Onlinereisebüro.
Wie ADEgi bereits erwähnt hat, ist ein Direktflug kein Non-Stop-Flug, Zwischenlandungen also durchaus legitim.
Das einzige, was der RV sich hier m.E. tatsächlich vorhalten lassen muss, ist die wohl nicht so ganz freundliche Art, die er euch gegenüber an den Tag gelegt haben mag.
Gruß,
soedergren
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Hallo zusammen
Wir haben im Sommer 2009 Hurghada bei VTours über einen anderen Internetanbieter gebucht.
Hätte dazu jetzt die Frage, wie der Transfer und CheckIn / Out Flughafen-Hotel funktioniert hat, bzw. welche Firma dort im Auftrag von VTours Ansprechpartner ist.
Auch über andere Erfahrungsberichte VTours/Ägypten wäre ich dankbar.Vielen Dank für eure Bemühungen und
lg von Othmar -
Hallo Moses,
vergiss es einfach, manche hier wollen (oder können) wahrscheinlich nicht verstehen, was man damit sagen will und um was es einem geht.
Wenn ich mir hier so manche Beiträge durchlese, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, dass einige darauf warten, bis sich ein neues "Opfer" meldet, um ihre "gutgemeinten" Belehrungen zum besten zu geben. Denn mehr is es doch zuweilen nicht. Ich, für meinen Teil, werde hier nichts mehr "beitragen", denn wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dann braucht´s nicht noch einen Eimer Wasser oben drauf. Man weiss ja schließlich selbst, was für Fehler man gemacht hat und erhofft sich entweder einen Rat zur Schadensbegrenzung, ein bisschen Anteilnahme oder einfach nur Frustabbau durchs Schreiben. Was man in solch einer Ärgersituation ganz sicher nicht braucht, sind kluge Schlaumeiersprüche, die vor Schadenfreude nur so strotzen.
Und wenn ich schon dabei bin .... es ist eine Unart, Beiträge zu zerpflücken und nur auf Abschnitte zu antworten .... andererseits passt´s aber auch wieder ... man liest halt nur das, was man will, dann braucht man auf´s ganze nicht einzugehen.So Freunde .... dann ma los .... neuer Zerreissstoff is das .....
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da kann ich mich nur anschliessen. Wenn man sich so manche Kommentare hier -auch mit Abstand bzw. das 2. oder 3.mal gelesen- glaubt man die Welt nicht mehr zu verstehen, zumindest aus Sicht der Verbraucher.
Aber das System reagiert immer reflexartig: jeder Angriff auf den status quo -und egal aus welchem Grund und auf welchen Systempartner- schliesst sofort die Reihen.
Es waren, es sind und es werden ( hoffentlich in der Form nicht mehr lang ) auch in Zukunft die AGB`n sein. Dahinter kann man sich mit dem herablassenden Hohn zurückziehen ( steht doch drin, muss du doch vorher lesen u.ä. )
Moralisch für einen Fehler, der in 1 Sekunde entdeckt und korrigiert wird, Gebühren in der hier zur Debatte stehenden Höhe zu fordern, und von einigen usern nicht mal im Entferntesten in Abrede gestellt wird, ist widerlich.
Es gab übrigens schon zig Beiträge zu anderen Themen, in der sich die Branche auf einen Irrtum ( bei der Preisangabe ) ihrerseits berufen und die Buchung rückgängig gemacht hat.
Ich bin der Meinung, das hier der Verbraucher in unangemessener Weise benachteiligt wird. Und das wird sich irgendwann auch mal beweisen, wahrscheinlich aber erst durch euröpäisches Recht. Kein Trost für den threaderöffner. Oder er wagt einen riskanten Prozess bis zur höchstrichterlichen Entscheidung.
Ich war schon immer der Meinung, das die sogenannten "virtuellen" RV in der jetzigen Form Produkte kreieren, die man auch mit "riskanten" Finanzprodukten vergleichen könnte. Das Risiko liegt im Kleingedruckten !!!!!
Gruss Gabriela
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Hallo,
auch hier kommt, wieder einmal, leider nichts substanzielles. Denn erstens sind es bezüglich Preisirrtum keine AGB's die es anzuprangern gilt. Denn dafür braucht es keine. Dieses hat der Gesetzgeber exakt so geregelt. Das steht so im deutschen Recht!
Ein Angebot ist eines an die Allgemeinheit und dabei ist ein Irrtum ausdrücklich vorbehalten. Bei der Annahme des Angebotes - hier durch eine übereinstimmende Willenserklärung - kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zustande. So ist das halt geregelt.
Hier bezüglich der Stornokosten sieht es so aus, daß wenn ich als Reisebüro einen Linienflug falsch buche, daß ich dann auch auf den Kosten sitzen bleibe. Ganz so wie der Kunde auch.
Der Kunde bucht und der Veranstalter bucht im gleichen Moment den Linienflug. Also entstehen Ihm Kosten, die er einfordern kann. Dazu gibt es dann die AGB's in denen diese Kosten für alle gleich beziffert werden.
In den konkreten Fällen kann der Kunde dann mal Glück haben und der Veranstalter legt halt drauf, oder er hat Pech und der Veranstalter verdient etwas. Alles in Allem wird sich das wieder ausgleichen.
Um aber gleiches Recht für alle zu haben, braucht es bei diesen Reisen eine einheitliche Stornoregelung. Diese dürfte sogar vorgeschrieben sein - übrigens auch wieder von Gesetzes wegen - weil eine andere technische Lösung zur Zeit sicher nicht vorhanden ist.
Wo also gibt es ein Problem, wenn man sich exakt an das deutsche Gesetz hält?
Also bin ich in diesem Fall wiederlich (weil ich das deutsche recht achte) und Du (Gabriela) bist wieder einmal völlig ohne jeglichen brauchbaren Inhalt in Deinem Posting. Außer natürlich Beleidigungen, falls die jemand braucht?
Es gibt nun einmal Gesetze, an die sich alle halten müssen. Fertig aus! Wenn auf Kulanz nichts geht, dann wird es schon so sein, daß der Veranstalter hier nicht den dicken Reibach macht. Denn ansonsten wäre er wirklich ein schlechter Geschäftsmann.
Gruß
Berthold
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Meine Erfahrung mit Vtours in der Türkei:
Es hat im Sommer alles geklappt, sogar tolle Flugzeiten, morgens ab Haj: 4:00, zurück ab Bodrum ca. 19:00. Pünktlich.
Toll fand ich es, daß ich nicht bezüglich Rückflug auf irgendwelche Informationstafeln verwiesen wurde, sondern daß ein Umschlag mit den Abhol- und Abflugzeiten zum Zimmer gebracht wurden.
Vtours ist meiner Meinung nach nicht besser oder schlechter als andere Veranstalter in der Preisklasse.Sorry, ich lese mir 3x durch, was ich für wann gebucht habe, bevor ich auf "Enter" drücke.
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Hi,
@tampFlo
Danke für Deinen Beistand!! Aber das ist mal so......wenn dir mal ein Fehler passiert , dann gibt es noch genügend User, die sich darauf auslassen.
Die werden ihre Gründe haben:-))!!!Ich habe heute im Reisebüro ( in einem echten Reisebüro ) einen Urlaub gebucht.
Das wird für mich die Zukunft sein!!
Stornokosten von 20 % bis 4 Wochen vor Reiseantritt sind völlig gerechtfertigt. So die Aussage des Mitarbeiters.
Alles darüber ( wie hier beschrieben ) ist reinste ******* . So die Aussage des Mitarbeiters.@ gabriela
ich finde Deine Meinung zum Thema gut. Es ist Deine Sichtweise der Dinge. Wahrnehmung ist immer subjektiv und sollte nicht als Beleidigung aufgefasst werden.@ADegi
Kritik zuzulassen ist auch ne Fähigkeit !!!!!!LG Moses
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moses2005 wrote:
Ich habe heute im Reisebüro ( in einem echten Reisebüro ) einen Urlaub gebucht.
Das wird für mich die Zukunft sein!!
Stornokosten von 20 % bis 4 Wochen vor Reiseantritt sind völlig gerechtfertigt. So die Aussage des Mitarbeiters.
Alles darüber ( wie hier beschrieben ) ist reinste ******* . So die Aussage des Mitarbeiters.Hallo,
grundsätzlich ist das mit dem stationären Reisebüro ja zu bgrüßen. Die Aussage würde ich aber an Deiner Stelle nicht für bare Münze nehmen. Klar kann ich so etwas behaupten, wenn ich diesen Veranstalter nicht im Programm habe, oder wenn ich der Meinung bin, daß ich keinen Veranstalter mit derartigen Bedingungen habe. Wobei man sich da gerade bei den neuen Virtuellen täuschen kann!
Außerdem ist das ein prima Argument, eine teurere Reise zu verkaufen. Denn das macht er ja unter dem Strich. Das Argument ist sicher nicht von der Hand zu weisen, jedoch muß man es natürlich auch in das richtige Verhältnis setzen.
Hättest Du richtig gebucht (kein Vorwurf!) hättest Du ja Geld gespart. Jetzt zahlst Du mehr für andere Reisebedingungen und einen Veranstalter, der unter Umständen so etwas auch noch aus Kulanz rückgängig machen kann, weil Ihm einfach keine Kosten entstanden sind. Das ist halt bei V-Tours anders. Auch das muß man so sehen. Hättest Du V-tours über ein Reisebüro gebucht könnte Dir das übrigens auch egal sein.
Jetzt hätte ich aber noch eine Bitte an Dich. Sei doch bitte so nett uns schau mal bei Deinem Reisebüro vorbei und frage mal nach angeboten folgender Veranstalter (eventuell hat Dein Reisebüro ja auch eine Homepage und Du kannst Dir den Weg sparen)
Go Bucher (dürfte jedes Büro mit Neckermann Agentur führen) - Stornokosten 70%
Tjaereborg INDI (dürfte jedes Büro mit Tjaereborg Agentur führen) - Stornokosten 40%
X GTI (dürfte jedes Büro mit GTI Agentur führen) - Stornokosten 70%
5 vor Flug (dürfte jedes Büro mit FTI Agentur führen) - Stornokosten 50%Mach mir bitte den Gefallen und nimm eine Digicam mit, damit wir das Gesicht des Beraters sehen, wenn er feststellt, daß er diese ganzen Abzocker (ich vermute es sind mehrere) im Programm hat.
Gruß
Berthold
p.s. Gab es hier nicht noch jemanden, der aktiv in diesem Thread mitgeschrieben hat und sich, nach meiner Meinung, sehr polemisch geäußert hat. Dieser Jemand ist doch ein Verfechter der tagesaktuellen Preise, und daß dadurch alles für den Kunden viel besser wird!

Nicht wahr Süße?

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@ADEgi zu deinem letztem Beitrag:
si tacuisses, philosophus mansisses
@gabriela: Ich bewundere Deine Geduld, immer wieder das "System" anzugreifen, obwohl Du beim Senden Deines Beitrags sicher die entsprechende Antwort der "Gegenfraktion" schon kennst.
"moses" wrote:
Ich habe heute im Reisebüro ( in einem echten Reisebüro ) einen Urlaub gebucht. Das wird für mich die Zukunft sein!!Da warte mal, bis du das erste Problem hast.
Standardantwort Nummer 1:
"Das Reisebüro ist lediglich der Vermittler. Mit deinen Ansprüchen mußt du dich an den RV/Hotel/Fluglinie wenden, das RB kann dafür überhaupt nichts"Und 3x darfst du raten, von welcher Seite diese Antwort kommt.

chepri
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Hallo chepri,
- Leider kann ich kein Latein.
- Natürlich ist das Reisebüro nur der Vermittler, doch ich bin so frei und schreibe die Rekalamationen für meine Kunden, obwohl ich das eigentlich nicht darf. Zumindest mache ich das, sofern Sie nicht vorher schon einen Anwalt eingeschaltet haben.
- Es ist halt leider ein deutsches Gesetz, daß die Rekalmation beim Veranstalter erfolgen muß. Ein RB darf diese maximal weiterleiten! eigentlich s.o.
Offizeille Begründung ist übrigens, daß der Kunde ja eine Reklamation in seinen eigenen Worten schildern soll.
Übrigens machen das viele Büros so wie ich, soweit ich das schon gehört habe. Ist aber natürlich immer auch eine Zeit und Erfolgsfrage.
Gruß
Berthold