Arbeitslos geworden - deshalb auf Urlaub verzichten ??
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@holzwurm: Dann sind durch sinkende Steuereinnahmen allerdings auch anderswo Einsparungen zu machen... aber gut, müssen wir jetzt hier auch nicht ausdiskutieren.
Zu einigem anderen möchte ich sagen: Auch ich musste umziehen, um einen Job anzunehmen, der mir zugesagt hat und ich habe mich auch auf Stellen in Bayern beworben.
Man kann nicht nur zu Hause sitzen und erwarten, dass die Arbeitsvermittlung bei einem zu Hause anklingelt und einem den Traumjob schlechthin anbietet, der 3 Minuten Fußweg von der Wohnung entfernt liegt.
Bei den ständigen Nörgeleien über den Staat, über das Arbeitsamt, bzw die Arge, könnte man aber meinen, es wird erwartet.Dass mein Ton als barsch empfunden wird, wird eher am Inhalt liegen, als an der Ausdrucksweise, und ja, ich hatte erschreckenderweise auch schon Kunden, die ihren Urlaub finanzieren wollten....
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Stelle mir gerade mal einen Vollzeitbeschäftigten vor, der nicht in Urlaub gehen kann, weil sein Kühlschrank kaputt ist oder sein Auto usw. Wie sind denn seine Gefühle wenn er hört das jemand von ALGII sich auf Bali vergnügt?
Vorallem wenn der jenige vielleicht noch nie wirklich Bock zum Arbeiten hatte. -
Adelaide wrote:
Das "System" hat aber mehr als eine Seite. Damit besagter Verkäufer ein Gehalt über Nichtstu-Niveau hat muss der Kunde auch bereit sein das über den Warenpreis zu finanzieren. Das ist er aber nicht.Genau das ist ja das Problem unseres Systemes.
Der Kunde kann es teilweise nicht bezahlen, weil er den verdienst nicht hat.
Ich kenn leute die müssen auf jeden cent achten, und die Kaufen nur das Billigste und teilweise auch davon nur noch das was Prozente hat weil es Kurz vorm Ablauf ist.Und da gebe ich holzwurm vollkommen Recht.
Hier ist die Politik gefragt.
Wenn man alleine überlegt was der Staat an Steuern nimmt für Benzin und Diesel, da pack ich mich doch an Kop.
Manch ein Arbeiter kann es sich doch balt nicht mehr leisten zur Arbeit zu Fahren.
Ich glaube auch das wir dieses Jahr noch an den tanken die 2 vorne stehn haben.Der Gipfel ist aber was jetzt wieder beim G8 Treffen beschlossen worden ist.
EU-Subventionen für Afrika 1 Milliarde
Davon gibt Deutschland alleine 600 Millionen.
Nicht das ich was degegen habe, im Gegenteil ich bin auch dafür das Armen ländern geholfen wird.
Aber muss es immer wieder Deutschland sein die das meiste Spenden.
Und davon abgesehn kommt das Geld eh nie da an wo es soll.Wir sollten erstmal im eigenen Land schauen, in Deutschland lebt mittlerweile schon jedes 3 Kind in Armut.
Schade das dieser Thread so auschreitet, aber das bringt das Thema leider mit sich.
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@brenni2000
ok, wenn dem so ist, kann ich die Meinung bzw. Handhabung dieser Leute sehr gut verstehen u. würde es nicht anders tun. Auch wenn Du das wahrscheinlich nicht nachvollziehen kannst. -
Jackfruit wrote:
Nicht meckern, ändern!
Die Politiker, die diese Gesetze gemacht haben, wurden vom Volk gewählt.
Da nützen danach auch keine Neiddiskussionen mehr ...Dann dürfte man keinen einzigen Politiker wählen.
Denn alle machen hinterher alles andere als das was sie den Wählern vor der Wahl versprochen haben.
LG
holzwurm -
@casten:
in dem Betrieb, wo ich ausgebildet wurde, kam mal jemand rein, hat sich eine Stunde lang hingesetzt, richtig ein Vorstellungsgespräch geführt und dann zu meinem Chef gesagt: "Und, krieg ich jetzt den Stempel?"
Der wollte gar nicht anfangen, der wollte nur nicht, dass ihm die Leistungen gekürzt werden.
Mein Chef hat ihm keinen Stempel gegeben, sondern ihn beim Amt angeschwärzt. Resultat war, dass er ihm den Stempel hätte geben MÜSSEN, schließlich war der Typ ja da für das Gespräch.... boah, sowas ärgert mich sooo sehr, oder wenn ich sehe, wie Eltern sich Zigaretten kaufen und dann das Kind anmaulen, wenn es ein Eis haben will... Dann kommt in mit immer der Gedanke hoch, warum man nicht einfach NUR NOCH Gutscheine verteilt und gar kein Bargeld mehr. Und für das eingesparte Geld stellt man mehr kostenlose Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung. -
Es ist ja schön zu spenden. Aber wenn ich nichts habe, so wie die Regierung immer schreit (siehe unseren Schuldenberg), kann ich nichts geben! Ist doch im Privaten nicht anders. Ich würde gern anderen Leuten, den es noch schlechter geht als mir, gern was spenden, aber woher nehmen wenn nicht stehlen?!
Nach außen hui, nach innen pfui sag ich da nur! Die Gelder die jedes Jahr gespendet werden, wenn die in Deutschland sinnvoll ausgegeben würden, ginge es einigen wesentlich besser (und damit meine ich nicht nur den Arbeitslosenstand)! Genau so könnte man in die anderen Bereiche gehen. Müssen wir im Kosevo, in Afganistan und in Irak z. B. so viele Gelder reinstecken und soviele Soldaten und Material hinschicken? Das sind auch alles unsere Steuergelder!!!!!!!! Klar brauchen sie Unterstützung, wir hier im eigenen Land aber auch. Und zuerst helfe ich doch der eigenen Familie (wenn ich mal vom privaten Leben ausgehe) und wenn dann noch was übrig ist, kann ich anderen helfen! Es wird immer geschrien von den hohen Herren, Kinderarmut nimmt zu, Altersarmut steigt, in die Bildung müßte investiert werden, usw. usw. , aber viel wird da scheinbar doch nicht gemacht, sonst würde ja da mal ein Erfolg zu sehen sein, oder?Wie schon geschrieben, hier geht es mir nicht darum, das es den Arbeitslosen besser geht. Denn es ist doch Fakt, gehts der Wirtschaft gut, haben die Leute mehr Geld in den Taschen. Haben sie mehr Geld, wird mehr ausgegeben. Wenn mehr Geld ausgegeben wird gehts der Wirtschaft noch besser und es können neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Kreislauf ohne Ende und mit positiven Tendenzen! Oder sehe ich das falsch?
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Adelaide wrote:
Dann hilft nur eins: Auswandern wenns doch anderswo soviel besser ist
LG Adriana
Das ist ja das Problem. In anderen Ländern sieht es doch auch nicht besser aus.
Nur in anderen Ländern geht das Volk auf die Straße. Wie in Frankreich, Spanien oder Italien.
Dazu sind ja die Deutschen zu feige.
Denn dann würde sich sicherlich auch bei uns einiges ändern und die Politik würde schnell merken, daß mit dem mündigen Bürger nicht so einfach umspringen kann wie sie will.
LG
holzwurm -
@carstenW
nein ich kann es nicht verstehen.
Das Arbeitslosengeld bleibt ihnen doch nicht für immer.
Es kommt doch Hartz 4 und da bekommen sie doch viel weniger,ich muss doch auch mal weiter denken. -
anika1412 wrote:
Siehst du Anika,
da stimme ich dir in allen Punkten zu! So etwas ärgert mich auch und ich bin, wie ja inzwischen jeder wissen wird, selbst in dieser Arbeitslosensituation!
Es gibt viele, die das so machen, aber so lange irgendwelche Gesetze und Schlupflöcher das zulassen, wird sich da nichts ändern!
LG -
...Ein Kreislauf ohne Ende und mit positiven Tendenzen! Oder sehe ich das falsch?
Leider ja, denn die Arbeitsplätze entstehen nicht in Dt.
...Müssen wir im Kosevo, in Afganistan und in Irak z. B. so viele Gelder reinstecken und soviele Soldaten und Material hinschicken?....
Ja, müssen wir. Einfach Bündnispflicht.
Hab jetzt nur mal zwei Sätze rausgegriffen.
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Ja das brings aber auch nichts.
Ich habs selber schon mehrfach erlebt das ich bei Vorstellungsgesprächen noch nicht mal zum Chef gekommen bin.
Hatte Termine und war immer Pünktlich da, leider mehrfach die Verantwortlichen Personalchefs nicht.
Dan wird man einfach gefragt ob man eine bescheinigung oder n Stempel braucht und gut is.
Is auch nicht die Feine Englische Art. -
ich begründe dem Arbeitsamt immer warum der Bewerber nicht eingestellt wurde oder warum er nicht wollte,trotz Stempel das er dagewesen ist.
Das Arbeitsamt ist teilweise so überfordert das manche Arbeitslose durch die Tageszeitung,Internet auf uns aufmeksam werden und nicht durch das Arbeitamt obwohl wir da schon lange drinstehen.
Also brauchen sie oft gar keinen Stempel. -
@holzwurm:
Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, nur die Folgen aus einem maroden Bildungs- und Schulsystem zu bekämpfen, man muss schon eher ansetzen und dazu gehört eben auch, betroffene Kinder zu fördern.
Das tut man aber nicht, indem man den Eltern mehr Geld gibt.Und wenn man könnte, wäre es natürlich gerechter zu differenzieren, aber welche Einrichtung sollte das übernehmen, zu unterscheiden?!
Und wer soll´s bezahlen?
Und wenn ich hier etwas sage, weswegen ich dann unfreundlich oder zu jung bin, sorry, dann muss ich davon ausgehen, den Nerv desjenigen getrofffen zu haben, der sich diesen Schuh eben anziehen will.
Ich habe, glaube ich, nie gesagt, dass alle Arbeitslosen asoziale Schmarotzer sind.
Aber es gibt davon eben genügend. -
Was ich nicht verstehe, wenn ihr so eng mit dem AA zusammen arbeitet. Gibts bei denen in der "Kartei" absolut keinen geeigneten Kandidaten?
Ich weiß, es ist schwierig, gerade für Außendienst- Job´s Leute zu finden. Ich selbst habe zu letzt 11 Jahre im Außendienst gearbeitet und es ist nicht gerade ein "Zuckerschlecken", der Job, nicht nur wegen der hohen Spritkosten. Ich weiß ja nicht um welche Außendiensttätigkeit es sich handelt, aber wenn, wie bei mir, z.B. Anzeigen geholt werden müssen (war für eine Zeitung tätig), dann war das zu Beginn meiner Tätigkeit vor 10/11 Jahren auch noch wesentlich einfacher. Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen sieht ja auch nicht so rosig aus. Mann muß sich mächtig "ins Zeug legen" und viel Überzeugungsarbeit leisten, gute Argumente bringen, um noch Anzeigen zu erhalten. Es wird gespart wo´s nur geht und da gibt es oft wichtigere Dinge, als jede Woche eine Anzeige zu schalten. Sicher nicht anders wird es im AD- Verkauf anderer Branchen sein! Aber Spass hat der Job auch gemacht, man kam viel rum, lernte viele neue Leute (nette und weniger nette) und viele Betriebe und Geschäftszweige kennen.
LG